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Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler

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Alt 28-10-2009, 09:24   #1 (permalink)
 
Angry Weege Münzfälschungen - Meinungen

Habe gestern einen recht langen Maildialog mit Herrn Weege geführt.
Thema KR PP vor 1888. Herstellung mittels ss-vz Stücken durch Manipulation.
Nach meiner Intervention das man dies wohl mit blosem Auge bzw Lupe erkennen würde, war plötzlich nur von stgl Stücken die Rede, diese sollten irgendwie auf PP gewandelt worden sein. Mein Einwand stgl fein wäre ja nicht gerade preiswerter als PP besonders der Jahre 1876-88 wurde ignoriert. (Kosten-Nutzenverhätnis ??)
Also lt Weege sollen alle ihm bekannten PP,s vor 1888 sich als manipuliert herausgestellt haben , besonders verstärkt erst seit 1990. Ich habe ihm mal einen Hirsch 1972 Auktionskatalog gesandt mit PP,s vor 1888, Naja er sagte da steht ja meist leicht berieben und wo es nicht stände wärs wohl übersehen worden????
Über Fälschungen, im eigentlichen Sinne wurde nicht gesprochen, ich befürchte Herr Weege verennt sich da in Bearbeitet-poliert = Fälschung. Weitergedacht alles auch nur leicht beriebene Stücke seien demnach Falsch.?? Ich war sehr verwundert.
Bitte mal um Meinungen.
FrankZim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-10-2009, 17:57   #2 (permalink)
 
Gerne veröffentliche ich folgende Information, die ich soeben per eMail erhalten habe :

"
Münzen des Kaiserreichs in Polierte Platte


Zu den Veröffentlichungen über solche Münzen und der Diskussion im Forum, ist folgendes anzumerken:

Es war damals nicht außergewöhnlich, wenn Ronden für Sonderanfertigungen vor der Prägung einer speziellen Behandlung unterzogen wurden, woraus sich später Unterschiede in der Feinheit des Münzmetalls ergeben können.

Das heißt: „Aus einer Differenz des Silberfeingehalts an der Oberfläche im Vergleich zum Inneren einer Münze, sind keine Schlüsse über die Authentizität einer Münze abzuleiten“.

Diese Aussage lässt hoffentlich an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Die verschiedenen Publikationen, in der die Existenz von PP Münzen von vor 1890 bestritten wird, lassen sich alleine schon dadurch widerlegen, dass in alten fürstlichen numismatischen Sammlungen solche PP Ausführungen regelmäßig vorkommen. Solche Sammlungen wurden auch immer wieder teilw. bzw. vollständig aufgelöst und kamen in den Besitz von gewöhnlichen Münzsammlern.

Guy M. Y. Ph. Franquinet
von der IHK Heilbronn – Franken vereidigter
und öffentlich bestellter Sachverständiger
für Deutsche Münzen ab 1871 und Euro –
Kursmünzen.
"

Geändert von Tobias Honscha (28-10-2009 um 17:59 Uhr)
Tobias Honscha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-10-2009, 18:10   #4 (permalink)
 
Bei Hrn. Weege mit seinen "genial-progressiven" wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden ist m. E. höchste Vorsicht geboten - und vor allem bei den (bzw. seinen) Schlüssen welche sich daraus ergeben...
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
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