Technische Daten:
Gewicht 3,99/4,00 g, Durchmesser 19,55 mm, Dicke am Randstab 0,92 - 0,98 mm
Haptischer Eindruck:
Die Oberfläche fühlt sich sehr glatt an, es sind im keinerlei Unebenheiten erkennbar.
Prägebild:
Die Prägung ist PP-ähnlich, der Münzgrund ist fast spiegelglanz, die Konturen sind jedoch teilweise recht flau ausgeprägt. Die Randperlen stimmen nicht überein und sind auch nicht korrekt geprägt. Auch das Brustschild ist nur sehr flach und undeutlich vorhanden, ein Umstand, den ich schon öfters bei S-H-Fälschungen entdeckt habe. Auffällig ist natürlich auch das erhöhte Gewicht, die Waage schwankt hier etwas, doch wird die Münze für zu schwer befunden.
Randprägung:
Die Arabesken sind schwach ausgeprägt, auch die Sterne sind undeutlich, ungleichmäßig und teilweise gar nicht vorhanden.
Technische Daten
17,00 mm, Dicke am Randstab ca. 0,7 mm
Prägebild
- Die Zunge des Adlers und das Schwanzende sind nicht sauber ausgeprägt.
- Der Perlenrand auf der Rs ist kurvig (siehe Randstab zwischen 3 und 6 Uhr).
- Am linken Adlerflügel ist die Fläche nicht ganz ausgeprägt.
Münzrand
Glatt
Sonstiges
Nur mit einiger Erfahrung als Fälschung zu erkennen.
Beim Kauf auf jeden Fall eine Lupe verwenden.
Das exakte Gewicht werde ich in den nächsten Tagen in einer Apotheke feststellen lassen.
Oldenburg, 10 Mark 1874 B Technische Daten
Gewicht 3,95 g , Durchmesser 19,6 mm, Dicke am Randstab 0.96 mm Haptischer Eindruck:
Die Münze fühlt sich glatt an. Prägebild:
Die Konturen avers und revers wirken verschwommen, das Portrait und der Adler wirken wie aufgetragen, im Vergleich mit einem echten J 245 1874 B fällt auf, dass der Brustschild des Adlers einen verwaschenen Eindruck macht. Die Farben des Brustschildes sind im Vergleich mit einem echten Stück seitenverkehrt ( ! ) . Deutliches PP - Aussehen des Münzgrundes. Polierlinien sichtbar. Das Relief avers wirkt wie bei einer Münze in ss. Für einen Vergleich des Avers, siehe ********.info ) Randschrift :
Die Aufteilung der Randschrift ist identisch mit der einer Originalmünze. Die Randschrift ist sehr gut ausgeprägt. Die Randschrift des echten Vergleichsstücks war zu schwach, um sich darstellen zu lassen. Mikroskop:
Randperlen im Bereich von Friedrich sind holperig
Jaeger 33
Großherzogtum Baden: 5 Mark 1903 G
Durchmesser: 38mm
Gewicht: 26,95 Gramm
Haptischer Eindruck: fühlt sich stumpf und rauh an.
Rand: glatt
Sonstiges: Gussfälschung; die Münzoberfläche ist voller Gusspickel
Auf eine solche plumpe Fälschung dürfte man nicht reinfallen. Wurde (wird?) bei ebay oft angeboten. Kommt wahrscheinlich aus einer chinesischen oder osteuropäischen Werkstatt.
5 Heller Deutsch Ostafrika 1908 J Technische Daten
Gewicht 22,5 g ( Original 19,95 g , Sollgewicht 20 ,0 g) Haptischer Eindruck:
Die Münze fühlt sich rauh an. Prägebild:
- Die Konturen avers und revers sind leicht verschwommen
- Der Aufstrich der Wertzahl " 5 " des falschen Stückes ( jeweils links im Bild ) , sowie die Typen der Jahreszahl sind ein wenig dünner als die des Originals ( jeweils rechts im Bild )
- Die Perlen an der Krone sind verschwommen ausgeprägt
- Die Beeren an der Kranzeinfassung auf der Wertseite sind nicht sauber vom Zweig abgesetzt
- Der Münzgrund ist griessig Klang
- Das falsche Stück klingt dumpf scheppernd
J 210 20 Mark Hamburg 1889 J Technische Daten:
Gewicht 7,90 Gramm, Durchmesser 22,5 mm, Dicke am Randstab 1,5 mm Haptischer Eindruck:
völlig Normal Prägebild:
avers Randfehler, ansonsten mit bloßem Auge vz. Münzgrund sieht etwas Fleckig aus, revers Randfehler auf 4 Uhr, scheint Material zu fehlen. Ansonsten revers auch Abrieb. Glanz vorhanden, aber "komisch" Randschrift:
Perfekt. Entspricht absulut der Orginalen Rändelung Sonstiges:
es handelt sich nach hinzuziehung eines Experten um eine "Echte Münze", welche Manipuliert wurde. Daher das Untergewicht. Die Münze wurde gestrahlt, poliert und anschließend wieder patiniert. Die Geschichte dazu stelle ich in den Diskussion Reichsgoldmünzen Thred. Mein Fazit: ganz gut gemachte Manipulation, am Untergewicht als solches zu erkennen.
mal was altdeutsches: Doppeltaler Bayern 1852,Maximilian II Gewicht: 36,48gr bei Sollgewicht von ca.37,1 Durchmesser ca.41mm Haptischer Eindruck:speckig/rund Prägebild:Relativ flau,Umschriften/Randperlen unscharf-rund,teils leicht abgenutzt und leicht berieben.
Leichte "Schwarze Patina" sieht unter dem Mikroskop wie schwarzer Lack/unnatürlich aus.Kein Prägeglanz auf dem Münzgrund dafür aber teils
matt-Prägeglanz ähnlich auf den erhabenen Stellen auf dem Wappen/Löwen. Randschrift:Ist vorhanden,aber auch mit "Schwarzer Patina"-Lack ausgefüllt.
Mein Fazit:Für unerfahrene Sammler eine gefährliche Fälschung,vermutlich aus China.
Nachfolgend werden 10 gleiche Fälschungen der 20 Mark Hamburg 1913 beschrieben. Ein Kollege von mir hatte eine größere Menge 20 Mark Stücke gekauft. Er stellte mir das Bildmaterial zur Verfügung.
Technische Daten:
wird nachgereicht
Haptischer Eindruck:
Stücken liegen mir nicht vor.
Prägebild:
Das Prägebild wirkt flau. Die Konturen sind teilweise unscharf. Die Perlen sind insbesondere auf der Vorderseite schlecht geprägt. Sie sind versetzt und zu klein. Bei einigen Stücken sind im Randbereich Aufwulstungen erkennbar. Avers ist ein typischer kleiner Stemplebruch oberhalb des J (Prägestätte) erkennbar, er tritt bei allen Fälschungen auf. Revers ist ein typischer Kratzer, vermutlich durch eine Beschädigung des Prägestempels, am linken Adlerflügel erkennbar, der ebenfalls auf allen Fälschungen vorhanden ist. Außerdem ist noch ein Stempelfehler / -bruch auf der Reversseite zwischen den Buchstaben MAR in MARK erkennbar, der auch bei allen Fälschungen auftritt.
Die auffälligen Stellen wurden beim 1. Exemplar rot gekennzeichnet.
J . 96
Preussen 2 Mark, 1876 B ( die falsche Münze jeweils zuerst , bzw oben ) Technische Daten
Gewicht 7,75 g ( ! ), Durchmesser und Stärke in der Toleranz, etwas unrund Haptischer Eindruck:
Die Münze fühlt sich rauh an. Optischer Eindruck:
Die Farbe weicht von der einer Silbermünze in gelaufener Erhaltung ab und erinnert an Zinn. Zieht man die Münze über Papier, bleibt ein Strich zurück Prägebild:
Die Konturen avers sind teilweise verschwommen, die Typen der Umschrift wirken teilweise zugeprägt ( A in KAISER ) das Portrait revers tritt schemenhaft hervor und wirkt shwächer als die Buchstaben der Umschrift. Die Randperlen geghen teilweise in den Randstab über Rand :
Der Rand wirkt scharfkantig, die Randkerben sind unregemässig , gehen nicht ganz bis zum Rand und sind stellenweise nur angedeutet, siehe Bild ( oben die Fälschung, unten ein echtes Zweimarkstück 1876 B ) Sonstiges :
Gekauft als zeitgenössische Fälschung
J 212 20 Mark Hamburg 1905 J Technische Daten:
Gewicht 7,92 Gramm, Durchmesser 22,5 mm, Dicke am Randstab 1,5 mm Haptischer Eindruck:
Die Münze fühlt sich glatt an. Prägebild:
Insgesamt etwas Flau. Löwenseitig sind die Randperlen nur "hingehaucht", der Randstab ist nicht sauber ausgeprägt. Adlerseitig starke Prägeschwäche, das Hohenzollernschild ist ebenso wie der kleine Adler nur zu erahnen. Die Kronenbänder verlieren sich im Nirgendwo. Randschrift:
Nicht so schlecht, aber auch nicht gut. Eindeutig als Fälschung identifizierbar. Die meisten Buchstaben passen nicht. Scheint mit einem Rändeleisen gemacht zu sein. Sonstiges:
Münze wurde Orginal niemals mit dem Jahrgang 1905 geprägt. Sehr wahrscheinlich eine Gussfälschung.
Geändert von Fusselbär (04-05-2012 um 16:39 Uhr)
Grund: Erweitert
J 262 20 Mark Sachsen 1888 E Technische Daten:
Gewicht 7,98 Gramm, Durchmesser: 22,58 mm, Dicke am Randstab: 1,40 mm Haptischer Eindruck:
Münze fühlt sich glatt an. Prägebild:
Kopfseitig Flau, auch die Buchstaben sind mehr oder weniger an den Kanten abgerundet. Adlerseitig insgesamt PP-Artig, aber Flau, die Details fehlen. Die Karos im Hohenzollernschild fehlen teilweise vollständig. Der Adlerkopf und auch bei den Federn fehlen die Details. Auch hier sind die Buchstabenkanten rund. Randinschrift:
Eigentlich grottig. Kein Buchstabe passt mit dem Orginal überein. Vermutlich eingefräst. Sonstiges:
Dieser Jahrgang wurde niemals offiziell geprägt, aber auch sonst sehr leicht als NP zu erkennen. Sollte es sich um ein Schmidt Haussmann handeln, dann einer der schlechteren Stücke. Das Stück wurde sehr wahrscheinlich geprägt, da Adlerseitig Abziehspuren des Stempels sichtbar sind.
Im Deutschen Münzfachhandel als NP gekennzeichnet erworben.
Geändert von Fusselbär (07-05-2012 um 18:12 Uhr)
Grund: Ergänzt