Hallo Münzsammler und Profis,
da ich neu im Forum bin und schon ein paar Mal die begriffe GADING bzw. GEGRADETE Münzen gelesen habe und mir darunter nichts vorstellen kann. Wäre ich über weitere Info dankbar!
Danke!
Die Ausdrücke beziehen sich auf eine aus den USA stammende Methode, den Erhaltungsgrad einer Münze unwiderruflich festzulegen, indem sie nach der Begutachtung durch einen Experten in einem Plexiglasrahmen eingeschweisst ( slapped ) wird.
Hier der Website einer der Agenturen, die solche Dienste anbieten :NGC Grading - Grading
Und es gibt auch Fälle, in denen eine Münze aus ihrem Slab befreit wurde , um anschliesend von einer anderen Agentur erneut und dann anders bewertet zu werden.
Persöhnlich halte ich vom " Gräten und Schleppen " nichts.
Wenn ich ehrlich bin, möchte ich im Normalfall die Münze auch einmal in die Hand nehmen (außer bei PP++++).
Das ist ein viel schöneres Gefühl, als eine eingesperrte Münze nur durch plastik zu betrachten. Denn wie soll man vernünftig eine Rändelung betrachten?
Das ist eher was für Leute die eine Münze nur besitzen wollen glaube ich.
grüße Matthias
Ich habe das schon einmal hier kundgetan:
Wie alles, was in den letzten 60 Jahren aus Amiland hier herüber schwappte, ist nach meiner Meinung auch das "Grading" von Münzen so unnötig und sinnlos, wie alles, mit dem uns das Land der unbegrenzten (?) Möglichkeiten bis heute beglückt hat. Es ist offensichtlich nur für Leute entwickelt worden, die vom eigentlichen "Münzensammeln" so weit entfernt sind, wie die Erde von der Sonne. .
In meinem ganzen Leben käme ich nicht auf die Idee, mir den Spaß und die Freude am in die Hand nehmen und befühlen meiner Talerchen von selbsternannten Rating-Agenturen und der Plastik-Mafia verleiten zu lassen.
Es existieren gottseidank auch noch heute uralte, sehr große und bedeutende Sammlungen wertvollster Münzen von der Antike über die Renaissance bis in die Neuzeit, die noch nie eine Plastikbox von innen gesehen haben und die von Generationen von Sammlern oder Betreuern angefasst und betrachtet wurden, ohne dass sie bleibende Schäden davongetragen hätten. Warum um Gottes Willen, sollte das heute auf einmal anders sein? Eher bringe ich meine Taler zum Einschmelzen, bevor ich sie in Plastik einsperre
Gruß
corrado26
Ich habe das schon einmal hier kundgetan:
Wie alles, was in den letzten 60 Jahren aus Amiland hier herüber schwappte, ist nach meiner Meinung auch das "Grading" von Münzen so unnötig und sinnlos, wie alles, mit dem uns das Land der unbegrenzten (?) Möglichkeiten bis heute beglückt hat. Es ist offensichtlich nur für Leute entwickelt worden, die vom eigentlichen "Münzensammeln" so weit entfernt sind, wie die Erde von der Sonne. .
In meinem ganzen Leben käme ich nicht auf die Idee, mir den Spaß und die Freude am in die Hand nehmen und befühlen meiner Talerchen von selbsternannten Rating-Agenturen und der Plastik-Mafia verleiten zu lassen.
Es existieren gottseidank auch noch heute uralte, sehr große und bedeutende Sammlungen wertvollster Münzen von der Antike über die Renaissance bis in die Neuzeit, die noch nie eine Plastikbox von innen gesehen haben und die von Generationen von Sammlern oder Betreuern angefasst und betrachtet wurden, ohne dass sie bleibende Schäden davongetragen hätten. Warum um Gottes Willen, sollte das heute auf einmal anders sein? Eher bringe ich meine Taler zum Einschmelzen, bevor ich sie in Plastik einsperre
Gruß
corrado26
Ich habe das schon einmal hier kundgetan:
Wie alles, was in den letzten 60 Jahren aus Amiland hier herüber schwappte, ist nach meiner Meinung auch das "Grading" von Münzen so unnötig und sinnlos, wie alles, mit dem uns das Land der unbegrenzten (?) Möglichkeiten bis heute beglückt hat. Es ist offensichtlich nur für Leute entwickelt worden, die vom eigentlichen "Münzensammeln" so weit entfernt sind, wie die Erde von der Sonne. .
In meinem ganzen Leben käme ich nicht auf die Idee, mir den Spaß und die Freude am in die Hand nehmen und befühlen meiner Talerchen von selbsternannten Rating-Agenturen und der Plastik-Mafia verleiten zu lassen.
Gruß
corrado26
Du sprichst mir aus der Seele! Diesen Blödsinn würde ich nie mitmachen, auch ich möchte meine Münzen ab und zu mal anfassen und befühlen, darauf kann ich gar nicht mehr verzichten...
Es gibt aber auch große Vorteile
1) Durch jahreslanges Grading wird auch die wahre Häufigkeit-Seltenheit einer Münze,eines Jahrganges aufgedeckt.
2) Man kann sich ein genaues Bild über ein Vorkommen einer Münze in einer Erhaltung machen. Was die Preisfindung vereinfacht.
3) Man hat eine größere Sicherheit
4) Man ist finanziell abgesichert mit dem Wert in der Erhaltungsangabe
Ich find ein Grading hier längst Überfällig.
Ein Beispiel.
Man kauft ein Preussen 3er PP, nur zum Beispiel 150 Euro
Gegradet PR 63 wäre er vlt 80 Wert Pr 64 130 Pr 65 220 Pr 66 350
Pr 67 500 Pr 68 1000 weil gegradet in Pr 63 200 Stück in Pr 64 80 in Pr 65 40 in Pr 66 20 in Pr 67 5 in Pr 68 noch keines etc etc..
Wertangaben nur Beispiel zum Verständnis.
1) Durch jahreslanges Grading wird auch die wahre Häufigkeit-Seltenheit einer Münze,eines Jahrganges aufgedeckt.
Aber nur wenn ALLE Münzen eines Types bei der selben Firma gegradet werden und dies Buch - darüber führen und die Zahlen veröffentlichen und keiner eine Münze befreit und sie erneut einschickt !
Was alles zusammen ja sehr unwahrscheinlich ist !
2) Man kann sich ein genaues Bild über ein Vorkommen einer Münze in einer Erhaltung machen. Was die Preisfindung vereinfacht.
Die Preisfindung wird durch eine Plastikverpackung kaum beeinträchtigt ! Das macht die Nachfrage !
3) Man hat eine größere Sicherheit
Also ich würde trotz gegradeter Münze in der Tasche nicht bei rot über die Straße laufen ... größere Sicherheit vor was ? Die Plastik-Verpackungen kann mann öffnen und mit irgendeinem Blech bestücken !
4) Man ist finanziell abgesichert mit dem Wert in der Erhaltungsangabe
Ich find ein Grading hier längst Überfällig.
Das wäre was ! Wem gegenüber kann ich den meinen Verlust geltent machen wenn ich bei Verkauf nicht den Wert aus dem Katalog erziele ?
Für mich sind Slaps nichts anderes als eine teure Aufbewahrungsmöglichkeit. Bin aber der Meinung eine Kapsel oder ein Rähmchen tut es auch ! Würde daher nie - auch nur 1 Cent mehr für eine Münze ausgeben nur weil sie irgendjemand Eingepackt und beschriftet hat.
1) Es ist schon egal ob es 1 2 oder 3Firmen sind , man kann die Zahlen ja addieren.
2)Mann kann den Nummerncode abrufen und die Münze ansehen wenns richtig gemacht wird, also wie soll man die Münze da tauschen??
3)Den Wert der Münze bestimmt versicherungsmäßig nicht irgendein Katalog , sondern das Preisblatt der Gradingfirma.
4)Ich fände es als Sammler schon toll und eigentlich sofort wünschenswert, zu wissen,wieviele Stücke in einer bestimmten Erhaltungsstufe es gibt,(gegradete natürlich).
Dies hat zB in der USA zu erheblichen Preissprüngen geführt.
Im Prinzip kann das doch jeder so halten, wie er möchte. Was dem einen sein Uhl, is dem anderen sein Nachtigall.
Weshalb wollt ihr Euch denn auf Teufel komm raus gegenseitig von der eigenen Meinung überzeugen?
Die Amis sind mit ihrem Grading aufgewachsen, dort ist es anerkannt und akzeptiert. So kann z.B.eine stinknormale Umlaufmünze mit höchstem PCGS Grading abartige Preise erzielen. Kurse die ohne diese Absegnung nie zu erzielen sind.
Ich persönlich kann mir das für Kaiserreichmünzen, historische europäische Münzen und vor allem für fälschungsgefährdete Stücke nicht so gut vorstellen. Aber amerikanische Münzen, Münzen von denen die Grader Ahnung haben, sich permanent damit befassen, ein riesiger Markt dafür besteht....weshalb nicht.
Ich gehöre der Befreiergruppe an Bei mir wird jedes Slab geknackt und jeder KMS aufgemacht. Ich bin mit meiner eigenen Einschätzung des Erhaltungszustandes sehr zufrieden. Meine Sammelgebiete sind streng begrenzt und deshalb hat meine Doppelliste fast nur UNC. Münzen...
Den Rest überlasse ich meinen sicher total überforderten Nachfolgern. Auf das in 50 Jahren wieder einmal Fragen im Forum gestellt werden können. Wertschätzung, Erhaltungszustand usw.
1)...
2)Mann kann den Nummerncode abrufen und die Münze ansehen wenns richtig gemacht wird, also wie soll man die Münze da tauschen??
...
Und Frau nicht??? Gut, Spaß beiseite...
Im Prinzip kann das doch jeder so halten, wie er möchte. Was dem einen sein Uhl, is dem anderen sein Nachtigall.
Weshalb wollt ihr Euch denn auf Teufel komm raus gegenseitig von der eigenen Meinung überzeugen?
...
Genau, so sehe ich das auch. Jeder soll es halten, wie er es möchte. Bei meinen Münzen kann ich mir das nicht so recht vorstellen. Allein schon von der Aufbewahrung her.
Weshalb wollt ihr Euch denn auf Teufel komm raus gegenseitig von der eigenen Meinung überzeugen?
Ich sehe in diesem Beitrag nur die Darstellung von verschiedenen Meinungen - in welcher der Antworten siehst du denn den Versuch jemanden eine Meinung aufzudrücken ?
Ich denke, es kommt bezüglich dieses Gradings auch ganz darauf an, welche Motivation der jeweilige Sammler bei der Anschaffung seiner Münzen hat.
Die ganzen Grading-Fritzen sehen nach meiner Meinung das Münzensammeln als Invest. Soweit ok, das ist durchaus legitim. Der Gedanke hingegen ist mir völlig fremd.
Ich sammle Münzen, weil mir die Beschäftigung mit einem historischen Stück Freude macht und die Zeit vertreibt, völlig egal, ob das ein billigeres oder sehr teures Stück ist. Da ich nicht vorhabe, die Stücke jemals zu veräußern, ist es mir auch völlig gleichgültig, ob das Stück X den Wert xy hat. Damit sollen sich meine Erben auseinandersetzen - und ob die viel oder weniger erben, ist mir persönlich auch völlig egal - die sollen froh sein, wenn sie überhaupt etwas erben...........
Gruß
corrado26
Schade es läuft immer auf die Verpackungsart hinaus.
Es müsste für mich nichtmal die Münze eingeschweist werden.
Digitales scan , Nummerncode, Bewertung ( Grading) würde reichen.
Ich fände es einfach prima zu sehen wie oft meine Münze noch vorkam, in meiner vorliegenden Erhaltung.
Auf Auktionen wären PP Stücke auch klarer definiert.
Ohne Sallbieter zu sein, weiß ich doch nicht was ich bekomme Pr 62 63 oder 64-67.
Ich sammele gerne feine PP,s, . Dies wäre mit gradings viel einfacher.
Alle wüssten auch ohne sofortige Augenscheinnahme bescheid in welcher Güte ein Stück wäre, dies würde die Preisfindung sehr vereinfachen.
Man bräuchte dann nur 3 PP Wertpreisangaben in Katalogen PP63 PP65 PP67
Dann könnte jeder für sich entscheiden in welcher Preiskorrelation er sammeln möchte.
Das hier ist Europa. Eine Münze, die als PP hergestellt wurde, ist noch PP oder nicht mehr. Wenn nicht, ist sie eben vz aus PP oder was weiß ich. Das reicht völlig.
Diese amerikanischen Verhältnisse, bei denen man von diesen Plastikfabrikanten die Erhaltung und den Wert einer Münze vorgesagt bekommt, sind mir zuwider. Das trägt doch nur zu einer weiteren Verdummung der Menschheit bei. Wer sich mit seinen Münzen selbst beschäftigt, wird auch in der Lage sein, den Erhaltungsgrad selbst zu bestimmen. Ob dann ein Exemplar in meiner Sammlung nach amerikanischen Maßstäben xf40 oder xf42 ist, interessiert micht nicht. Die Münze ist für mich dann vz und basta.
Du sammelst definitiv keine PP,s ,stimmts?
Die kleine Unterschiede sind sehr wichtig.
Feinste Haarlinien, 1 winziger Randfehler, 1 kleiner Kratzer, Ausdruck--wie brillant sehr spiegelnd oder flacher, oder die Patina. Alles ist wichtig.
Sry deine Aussage trifft nicht auf ernsthafte PP Sammler zu.
3 Bewertungen sind da Minimum.