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| Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler |
36gefällt
01-10-2010, 17:19
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#52 (permalink)
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Bei guten Fälschungen gibt es nicht unbedingt schlüssige Begründungen. Es gibt Indizien, die auf eine Fälschung hinweisen.
Häufen sich die Indizien, ist es dann mit immer höher werdender Wahrscheinlichkeit eine Fälschung.Das gilt nicht nur für Reichsgold. Der angebliche Wilhelm von 1908 aus Hamburg wurde hier tot diskutiert. Der war relativ sicher faul, da gabs eine große Anzahl von frühen Hinweisen auf STOP.
Nur sehen wir hier immer nur Fotos, da wirkt einiges nicht der Realität entsprechend. Ich bin der festen Überzeugung, daß wenn diese Münze rechtzeitig einem tatsächlichen Experten vorgelegt worden wäre, hätte sich der Threadersteller viel Nerven sparen können. Und wahrscheinlich auch viel Geld.
Du sprichst J728 an. Das ist die wohl am schwierigsten zu bestimmende Münze des Kaiserreichs. Ich hab mich ewig mit dem Stück beschäftigt.
Auf die Frage an einen Händler während einer Börse, wie er denn die Echtheit seines 15 Rupien Stückes in der Auslage festgestellt hat, bekam ich die Antwort...." die Münzen die echt aussehen sind falsch und die jenigen die falsch aussehen sind echt"
Da muß man sich mal an den Kopf langen.Diesem Komiker hätte ich nicht einmal einen alten Knopf abgekauft. Es gibt im Moment vielleicht zwei oder drei Sachverständige denen ich zutrauen würde, diese Münze einwandfrei zu bestimmen. Sonst ist der Kauf russisches Roulette.
Man muß wissen wie alle Stempelvarianten exakt aussahen, die Münze hat keine Randschrift, das Gewicht schwankt enorm,Ränder wurden häufig befeilt, sie ist relativ grob, was aber nicht unbedingt auf einen Guß schließen läßt. Es gibt Münzen die in Brandschutt lagen, nun sehen sie noch eher wie gegossen aus.Die Legierung schwankt.Als Gutachter braucht man dazu ein enormes Archiv und muß die Möglichkeit haben auf garantiert echteVergleichsstücke zurück zu greifen. Und diese Möglichkeiten, zusätzlich eines großen Erfahrungsschatzes, das können nicht sehr viele vorweisen.
Der Handel an sich will schnell verkaufen. Der Sammler der zu viele Fragen stellt ist unangenehm. Aber aufgeklärte Sammler sind in letzter Konsequenz die Zukunft des Handels, das gilt in Fragen der Echtheit, genauso wie in Erhaltungsfragen, hier läuft auch so einiges schief. Denn der Sammler der einmal richtig Lehrgeld bezahlt hat, könnte verloren gehen.
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02-10-2010, 15:51
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#54 (permalink)
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Ich habe schon so viele Münzen entdeckt (im Netz), da würde ich selbst bei gewerblichen Verkäufern nicht kaufen, ohne das Ding in den Händen gehabt zu haben.
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Ein nicht unwichtiger Einwand. Man muss Erfahrungen darin sammeln, bei wem man was kaufen kann.
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05-10-2010, 13:26
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#59 (permalink)
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Die Verkäuferin hatte mir vor ein paar Tagen übrigens mitgeteilt, dass sie keine Echtheitsgarantie übernehmen kann, sie hat sie zumindest aber als "Echte" gekauft (wo? keine Ahnung). Und wenn sie die Münzen einmal herausgegeben hat, kann sie diese natürlich auch "verständlicherweise" nicht mehr zurücknehmen (vielleicht tauscht der Käufer sie ja um... gegen echte Münzen, vielleicht?) :-)
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Na prima, ich frage mich nur, was das dann für ein Satz sein soll:
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Die Münzen sind aus meiner Privatsammlung, absolut echt u. original - ohne Macken u. Randfehler !
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Ist ja wohl lächerlich...
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05-10-2010, 17:28
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#60 (permalink)
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Na prima, ich frage mich nur, was das dann für ein Satz sein soll: ...
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Ganz einfach: Das ist eine (zumindest) Beschaffenheitszusage, auf die ich mich im Zweifel knallhart berufen würde. Da hilft der ihr der Gewährleistungsausschluss auch nicht weiter. Lediglich positive Kenntnis des Käufers vom Mangel oder grob fahrlässige Unkenntnis würden die Gewährleistung ausschließen (und selbst das nur, wenn in "absolut echt u. original" nicht eine sogar Beschaffenheitsgarantie gesehen werden kann).
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09-10-2010, 14:08
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#63 (permalink)
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Auch diese Aussage irritiert mich:
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Anmerkung: Der reine Gold-Preis sollte schon erzielt werden (31 Eur pro Gramm) – ganz so blauäugig bin ich nun auch wieder nicht....................;-))
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Was will der Verkäufer damit bezwecken? Vielleicht Vertrauen erwecken und hoffen, dass mindestens der Goldpreis für 7,96g 900er Gold rausspringt? (Aus welchem Material und Reinheit die wohl ist  ; die sieht ja wirklich sehr komisch aus...)
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09-10-2010, 21:27
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#64 (permalink)
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Auch diese Aussage irritiert mich:
Was will der Verkäufer damit bezwecken? Vielleicht Vertrauen erwecken und hoffen, dass mindestens der Goldpreis für 7,96g 900er Gold rausspringt? (Aus welchem Material und Reinheit die wohl ist  ; die sieht ja wirklich sehr komisch aus...)
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Ich habe das Angebot auch schon entdeckt und mich genauso gewundert - sehr seltsam...
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28-10-2010, 16:57
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#68 (permalink)
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Hallo münzler,
ich halte das Stück auch für echt. Der Adler ist nicht flau geprägt, sondern trägt im Bereich des Brustschildes, da es die erhabenste Stelle des Reliefs ist, bereits Spuren von Abrieb.
Dieser Typ lässt sich im Shop vom Forumboss ganz gut studieren.
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29-10-2010, 20:27
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#69 (permalink)
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ich kann eure Einschätzung nicht beipflichten wenn ich mir die Bilder dieses Luxusstückes anschaue! Auf der Wertseite wirken die Jahres und Wertzahlen teilweise sehr verschwommen und unvollständig. Die Umschrift eher abgerundet und in den Münzgrund eingetaucht, wo sie scharfkantig sein sollte.
Das Kronenband wird an den beiden Enden auch sehr schwach in der Darstellung.
Johann könnte meiner Meinung nach auch etwas Botox gebrauchen um sein Gesichtszüge etwas aufzufüllen!( Nase, Mund, Kinn)
Was die Abnutzungsspuren am Brustschild und der Krone des Adlers betrifft kann ich Kronerogore nur zustimmen!
Alles in allem kann ich zwar auch nicht mit Sicherheit sagen ob die Münze echt oder falsch ist, ich kann aber mit 100%iger Sicherheit sagen, dass ich die Finger davon lasse!
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29-10-2010, 22:52
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#70 (permalink)
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Alles in allem kann ich zwar auch nicht mit Sicherheit sagen ob die Münze echt oder falsch ist, ich kann aber mit 100%iger Sicherheit sagen, dass ich die Finger davon lasse!
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Was auch eines der Anliegen dieses Threads ist. Ich finde, man muss nicht mehrer hunderte Euro für Antiqitäten ausgeben, wenn die Verkaufspräsentation keine vernünftigen Rückschlüsse darüber, was man bekommt zulässt.
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11-11-2010, 18:53
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#73 (permalink)
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Es handelt sich doch um einen preussischen Krönungstaler.......was soll jetzt damit sein? Irgendwie steh`ich auf`m Schlauch..... 
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Ist ja auch ein Siegestaler
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