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| Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler |
1gefällt
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Post By Fusselbär
06-12-2010, 08:36
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#3 (permalink)
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re
Ich kenne schon einige PP Sammlerfreunde.
Ich finde PP sollte auch in mindestens 3 Erhaltungen bewertet werden.
Die meisten PP,s sind mit kleinen Macken oder unter Licht mehr oder weniger berieben.
Dies sollte in irgendeiner Art bewertet werden
ZB PP1 PP2 PP3
PP3 ist halt mit kleinsten Kratzern oder minimal berieben.
PP2 ohne jeglichen Fehler, nur unter Licht feinst berieben.
PP1 einwandfrei
Dann kostet PP1 halt das 10fache von PP3
Ebenso finde ich übertauchte PP, die können sogar ohne Fehler sein, max PP3,
weil dehnen fehlt die Tiefe-der Ausdruck-das Frostige etc..
Ich fände auch PP Erkennungsmerkmale zu beschreiben gut, -wie doppelter Randstab in Teilbereichen etc.
Vlt. hat ja auch einer Aufzeichnungen, über Vorkommen einzelner Buchstaben, oder Jahre, oder Typen etc.
Oder halt persönliche Erfahrungen.
Ach, es gibt viel zu diskutieren.
MFG
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12-05-2011, 07:23
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#7 (permalink)
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Hallo,
mich würde interessieren, ob es überhaupt belegbar ist, das Münzen während des Dritten Reiches in Polierter Platte geprägt wurden.
Habe mir zwar eine 2 Mark Münze 1934 F Garnisionskirche von einem Händler gekauft, die auch tatsächlich der Qualität von Polierter Platte entsprechen müsste, sicher bin ich mir aber trotzdem nicht.
Könnte am Wochenende ein Bild der Münze einstellen.
Noch habe ich ja knapp 12 Tage Rückgaberecht.
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Es könnte sich natürlich auch um einen besonders sorgfältig geprägten EA handeln. Mir ist oft aufgefallen, dass die Händlerangaben da etwas schwimmen.
Da spwohl im KR, in weimar und in der frühen Bundesrepublik PPs geprägt wurden, gehe ich davon aus, dass das auch im 3.R. der Fall war.
Das Geldmuseum der Bundesbank... ob die vielleicht Belege haben ?
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12-05-2011, 16:00
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#8 (permalink)
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Das Geldmuseum der Bundesbank... ob die vielleicht Belege haben ?
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Hallo Kronerogøre,
da würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen. Vor nicht all zu langer Zeit, hatte ich die Gelegenheit das Museum aufzusuchen und war natürlich voll gespannter Erwartung dem entgegengeschaut was da kommen mag.
Dort befinden sich mehrer Schubladenschränken eingeteilt nach Kr, Wr, III.Reich, Kolonien etc.
Aber jeder halbwegs vernünftige Sammler kommt da ohne einen - zumindest leichten- Schock gar nicht mehr heraus.
Die Sammlung beinhaltet unter anderem die "5 ersten" der Brd in PP - und zwar tot - berieben bis ins Letzte.
Auch der dort ausgestellte Friedrich der Weise - wohlgemerkt ein Original, wie sich auf Anfrage herausstellte - machte den Anschein, als hätte er 5 Zahnbürsten- Behandlungen und danach nochmals ein schönes Silberpoliertuch erlitten. Ähnlich sag es mit anderem Gold und Silber auch aus - teilweise tolle EA oder PP, die völlig entstellt in die Schubläden geklebt waren. Daraufhin habe ich mich natürlich erkundigt, weshalb dies so sei und ob keinerlei Mitarbeiter mit numismatischem Verständnis hinzugezogen wurden.
Die ernüchternde Antwort lautete sinngemäß: " Sie können gerne eine Mail an die numismatische Abteilung verfassen"
Nach dem Besuch war ich wirklich bitter enttäuscht....
Falls Interesse an Bildern einiger Stücke - für nichtkommerzielle Verwendung (Rechte dafür obliegen der Bundesbank !!!) - besteht, bitte PN.
MfG
Haraldd105
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12-05-2011, 16:33
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#9 (permalink)
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Hallo Kronerogøre,
da würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen.
.......
Aber jeder halbwegs vernünftige Sammler kommt da ohne einen - zumindest leichten- Schock gar nicht mehr heraus.
Die Sammlung beinhaltet unter anderem die "5 ersten" der Brd in PP - und zwar tot - berieben bis ins Letzte.
Auch der dort ausgestellte Friedrich der Weise - wohlgemerkt ein Original, wie sich auf Anfrage herausstellte - machte den Anschein, als hätte er 5 Zahnbürsten- Behandlungen und danach nochmals ein schönes Silberpoliertuch erlitten. Ähnlich sag es mit anderem Gold und Silber auch aus - teilweise tolle EA oder PP, die völlig entstellt in die Schubläden geklebt waren. Daraufhin habe ich mich natürlich erkundigt, weshalb dies so sei und ob keinerlei Mitarbeiter mit numismatischem Verständnis hinzugezogen wurden.
Die ernüchternde Antwort lautete sinngemäß: " Sie können gerne eine Mail an die numismatische Abteilung verfassen"
Nach dem Besuch war ich wirklich bitter enttäuscht....
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Moin, Moin "Haraldd105",
Deine Ausführungen zum Geldmuseum kann / muss ich leider 100%ig bestätigen   .
Ein Sammlerkollege aus Norddeutschland, der ab und wann bei mir in Hessen "vorbei schaut", wollte dort schon seit längerem "uuuuuuunbedingt  mal hin".
Was für eine herbe Enttäuschnung für uns Beide - und dann auch noch Geld für die Anreise aus MR ausgegeben  .
Beste Grüße
varukop
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12-05-2011, 17:04
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#10 (permalink)
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@ varukop
Schön zu wissen, dass man mit einer solch grausamen Erfahrung nicht alleine ist 
Ich fand es wie gesagt wirklich erschreckend - meiner Ansicht nach keinerlei numismatisches Feingefühl. Fehler können natürlich passieren, aber dass man Münztypen mit sowieso schon extrem geringer Auflage auch noch derart entstellen muss, ist mir völlig schleierhaft. Und dabei sitzen doch dort zumeist die "vermeintlichen Experten" in Fachgebieten wie eben der Numismatik  .
Umso wertgeschätzter müssen wohl die Münzexemplare werden, die den Weg in eine gut geführte und gepflegte Sammlung gefunden haben....ohne "Politur" und "Generalüberholung".
Ein kleiner Trost bleibt aber immerhin: Die sich dort befindlichen Stücke, werden das Museum wohl nie wieder verlassen - insofern kann man sich damit abfinden. Das war zumindest für mich eine kleine "Berühigung"
MfG
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12-05-2011, 20:26
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#11 (permalink)
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Die Sammlung beinhaltet unter anderem die "5 ersten" der Brd in PP - und zwar tot - berieben bis ins Letzte.
Auch der dort ausgestellte Friedrich der Weise - wohlgemerkt ein Original, wie sich auf Anfrage herausstellte - machte den Anschein, als hätte er 5 Zahnbürsten- Behandlungen und danach nochmals ein schönes Silberpoliertuch erlitten.
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Schrecklich. Lernen Konservatoren denn nicht, wie man mit Kunstschäzen umgeht. 
Ich habe mal von einem Fall gehört, in dem der Konservator wärend seiner vierzig dienstjahre treu und brav alle Jahre wieder die Patina von den Silbermünzen bürstete. Richtig schlimm wurde es, als sich dann sein Nachfolger zum ersten Mal an den guten Stücken austobte. Der putzte in die andere Richtung...
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12-05-2011, 22:02
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#12 (permalink)
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Schrecklich. Lernen Konservatoren denn nicht, wie man mit Kunstschäzen umgeht. 
Ich habe mal von einem Fall gehört, in dem der Konservator wärend seiner vierzig dienstjahre treu und brav alle Jahre wieder die Patina von den Silbermünzen bürstete. Richtig schlimm wurde es, als sich dann sein Nachfolger zum ersten Mal an den guten Stücken austobte. Der putzte in die andere Richtung...
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Nach zwei weitern Generationen Konservatoren hat man dann Karo Muster auf der Oberfläche. Das bekommen die Konservatoren an der staatlichen Konservatoren Schule so gelehrt. In diesem Fall stimmt wieder die Weisheit:
Manche Leute machen 40 Jahre den selben Fehler und nennen das dann Erfahrung.......
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12-05-2011, 22:03
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#13 (permalink)
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Schrecklich. Lernen Konservatoren denn nicht, wie man mit Kunstschäzen umgeht. 
Ich habe mal von einem Fall gehört, in dem der Konservator wärend seiner vierzig dienstjahre treu und brav alle Jahre wieder die Patina von den Silbermünzen bürstete. Richtig schlimm wurde es, als sich dann sein Nachfolger zum ersten Mal an den guten Stücken austobte. Der putzte in die andere Richtung...
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Ich fordere euch auf solche Schauergeschichten hier nicht öffentlich zu machen. Wenn ich so was lesen muss kann ich die ganze Nacht nicht schlafen...  Da wird einem ja übel.
Und denkt mal an unsere junge Sammlergemeinde. Nicht, dass man für manche Threats noch eine FSK (nur ab 18) einführen muss, um psychische Schäden von den Jungen abzuhalten...  Wäre ja furchtbar... Die müssen schließlich meine (unsere) Rente bezahlen
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