Moin moin!
Vor Jahrzehnten habe ich mal diese Münze gefunden
(isses überhaupt eine).
Leider kann man nur schemenhaft auf einer Seite noch etwas erkennen.
Kann sie leider nur abgemalt hereinstellen...
Auf jeden fall ist eine Art Wappen abgebildet (oben Krone, darunter viele Schnörkeleien).
Erkennt sie jemand?
Oweia Wuschel, wer soll das denn erkennen? Kannst du was zur Größe sagen? Und in welcher Gegend hast du diese gefunden?
Mal ein Schuß ins Blaue von mir: Krone mit Geschnörkeltem darunter könnte eventuell ein doppeltes F also FF ineinander verschnörkelt sein. Dann wäre es vielleicht eine Pfennig Scheidemünze aus Mecklenburg Schwerin ???
In meinem Schrank habe ich ein breitgetretenes Buch von Otto Flämig - Klinkhardt & Biermann 1968 - gefunden, mit dem Titel - Monogramme auf Münzen ...., das folgende Auflösung anbietet:
Trier; Franz Georg, Graf v. Schönborn-Puchheim-Wolfsthal, Kurfürst u. Erzbischof 1729 - 17556.
Nach der Bearbeitung war das Monogramm einigermaßen zu entziffern.
Hab leider keinen Scanner (außer auf Arbeit diesen schwarz-weiß-Scanner). Und so, wie diwidat das Bild bearbeitet hat, ist 1000x mehr zu erkennen, als wenn man die Münze (?) selber in der Hand hat.
Es geht einfach nicht besser.
@ diwidat: Könntest du von deiner besagten Münze mal ein Bild reinsetzen? Und eventuell auch die Rückseite?
Münze wurde in der Nähe von Gera (Ostthüringen gefunden), wenn mich jedenfalls nicht alles täuscht.
Hallo Wuschel, (bezieht sich das auf die Dauerwellen?)
das ist nicht meine Münze, sondern Deine.
Das Bild gedreht, im Kontrast angehoben, das Dunkle dunkler gemacht, die überstehenden Fetzen wegradiert und was dann übrig blieb mit einem virtuellen Farbstift nachgezogen -> dann konnte man etwas erkennen.
Übrigens ist der Einsatz eines scherz-weiß Scanners genau so sinnvoll - mit etwas Nachbearbeitung, denn Dein Bild besteht eh nur aus Grautönen.
Versuch es doch einfach mal.
Gute Bildbearbeitungsprogramme gibt es kostenlos im Internet, z.B. "GIMP" -> Suche bei Google!
Deinen Abrieb habe ich genommen und entsprechend aufbereitet, daß man etwas erkennen kann.
Das Monogramm selber habe ich in dem oben erwähnten Buch gefunde -
und damit sind Reining und ich zu einem Ergebnis gekommen.
Ich will mal noch einen Kandidaten ins Spiel bringen.
Das Stück ist von Ernst August Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Ich sehe selbst, dass auf dem Phantombild die Spitze beim A nicht zu erkennen ist, aber vielleicht ist sie nicht mehr sichtbar.
Zum Fundort in Thüringen würde sie auf jeden Fall besser passen.
Gruß
reining