Hallo zusammen,
mir sind ein paar Münzen zugeflogen, die ich nicht genau identifizieren kann.
Der Wert spielt keine Rolle (es sei denn er wäre drei oder mehr stellig ), nur aus welchem Gebiet sie entstammen und ob es sich möglicher Weise um eine Fälschung handelt.
Die letzten 3 sind 1 Pfennige aus Bayern. Katalog AKS 57, 89 und 160, Material Kupfer
Die zweite ist aus dem Grossherzogtum Hessen, 1 Pfennig von 1819, AKS 95, Material Kupfer
Der erste ist vermutlich ein 4 Pfennigstück von Hannover unter Georg II.. Material Billon (geringhaltiges Silber)
Gruß
reining
Hallo,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ja, 5 Münzen, 11 Bilder. Ich war mir nicht sicher ob ein Bild alleine die Vorderseite der ersten Münze gut genug darstellt.
Für Altdeutschland gibt es sicherlich verlässlichere Literatur als Kataloge aus Amiland. ...
Damit meinte ich unter anderem auch, dass es mit Sicherheit auch Jahrgänge gibt, die nicht erfasst sind.
So manches Kleinsilber aus Schleswig Holstein liegt auch bei mir in der Sammlung, obwohl es das lt. KM gar nicht gibt.
Als Bilderbuch ist der KM ja ganz nett, aber es ist nicht die Heilige Schrift der Numismatik.
Ich habe für Braunschweiger Münzen des 18. JH keine Kataloge vorliegen. Dieses Gebiet ist ein unbedeutender Teil meiner Deutschland Sammlung. Spezialkataloge hab ich nur von weiter nördlich gelegenen Gebieten.
Aber wenn Du bei MA "Braunschweig 1749" eingibst, kommt Dir gleich als erster Artikel besagtes 4 Pfennig Stück entgegen.
Edit: ups, ist ne andere. Aber auch die ist nicht im KM zu finden :-)
Oh je, das ist mir nun irgendwie peinlich.. was hab ich da bloß für Münzen aufgetrieben.
Viele Münzen dieses Alters habe ich nicht, jedoch finde ich die Struktur der ersten beiden irgendwie seltsam. Sind die kleinen Pickel/Dellen bei diesem Alter/Gebieten normal oder sind sie doch eher nachträglich gegossen?
Schon mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
das war der Grund meiner gesammelten Hinweise. Eine Diskussion über den Krause/Mishler-Katalog möchte ich an dieser Stelle nicht führen.
Deshalb nochmals zusammenfassend.
Kann jemand die erste Münze in irgendeinem Katalog eindeutig zuordnen (mit dem Jahr 1749)?
Kennt jemand sich mit "Preußischen Fälschungen" etc. aus dieser Zeit aus?
das war der Grund meiner gesammelten Hinweise. Eine Diskussion über den Krause/Mishler-Katalog möchte ich an dieser Stelle nicht führen.
Deshalb nochmals zusammenfassend.
Kann jemand die erste Münze in irgendeinem Katalog eindeutig zuordnen (mit dem Jahr 1749)?
Kennt jemand sich mit "Preußischen Fälschungen" etc. aus dieser Zeit aus?
Hallo,
das Land - so dachte ich - hatten wir schon:
Brunswick-Lüneburg, Electorate (also auf Deutsch: Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, das ist im 18. Jahrhundert die offizielle Bezeichnung des Kurfürstentums Hannover)
Die 8a wird angegeben von 1739 bis 1756.
Einzelne Jahrgänge nennt der Craig nicht, d.h. die Jahrgänge, die es gibt, liegen von 1739 bis 1756, es gibt aber nicht unbedingt jeden Jahrgang dazwischen.