5 Mark Gold 1877 Württemberg - 2 Stücke nebeneinander
Hallo
Ich habe hier zwei Stücke 5 Goldmark 1877 Württemberg und hätte gerne Eure Einschätzung.
Das eine habe ich letzte Woche bei ebay () ersteigert, das andere 2007 bei der Knopek-Auktion.
Ich habe Bilder aus allen möglichen Perspektiven gemacht und bin auf Eure Antworten gespannt.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster . Das linke Stück stammt aus der Knopek-Auktion und das rechte Stück von Ebay. Ich denke das rechte Teil ist eine Fälschung. Die Prägung auf der Vorderseite wirkt sehr flau, insbesondere der Kopf / Bart-Bereich.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster . Das linke Stück stammt aus der Knopek-Auktion und das rechte Stück von Ebay. Ich denke das rechte Teil ist eine Fälschung. Die Prägung auf der Vorderseite wirkt sehr flau, insbesondere der Kopf / Bart-Bereich.
mfg
Auf Fotos ist das immer schwer zu erkennen ...
Ich gehe auch davon aus, daß das rechte Exemplar die eBay-Rarität ist
Der linke hat soviel Gußspuren, dass einem schlecht wird. Der rechte ist auf der Rüchseite fast tadellos, dafür sieht die Vorderseite aus, wie Jahre im Umlauf gewesen.
Die sind beide falsch meiner Meinung nach so wie 95% aller Reichsfünfer.
Das rechte Stück ist auf jeden Fall falsch. Man erkennt , besonders auf den beiden ersten Bildern vom avers sehr gut, dass das Relief leicht verwaschen und irgendwie flacher wirkt, als dies bei dem linken Stück der Fall ist. Auch die Buchstaben auf der rechten Münze im Bereich WUERTT... gefallen mir nicht >> irgendwie zu dünn.
Das linke Stück wird demnach von Knopik stammen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das falsch ist.
Das 95 % aller Reichsgoldfünfer falsch sein sollen wird immer überall kolportiert. Laut Jaeger waren von 5,5 Millionen Goldfünfern am Stichtag im Jahr 1900 ca 750.000 Stück nicht eingelöst. Das bedeutet natürlich nicht, dass alle 750.000 Exemplare noch existierten. Natürlich werden noch weitere verloren gegangen sein ( Goldablieferungen im 1. WK, Einschmelzen, Kriegsverluste, andere Gründe ), so dass es müssig ist,darüber zu spekulieren, wie viel echte Stücke heute noch existieren.
Setzten wir mal des einfachen Rechnens halber 500.000 Stk an. Legt man nun die Behauptung, 95 aller angebotenen goldenen Fünfmarkstücke seien falsch zu Grunde, würde dies die Summe von 9,5 Millionen Fälschungen ergeben. Ich finde, das klingt wenig wahrscheinlich, dann wären die Dinger Massenware.
Solche super Gegenüberstellungen von echten und falschen Stücken würden sich gut im Fälschungsthread machen. Ich halte darum mal die virtuelle Bettelhand auf...
Wo siehst du denn bitte am linken 5er Gussspuren ??? Der linke ist m.M. echt,der rechte definitiv falsch !
Gruss
Holger
Ich kann auf beiden Münzen kein Gussspuren entdecken. Möchte auch gern wissen, wo die sein sollen.
Ich schließe mich hier mal der Meinung an, dass die rechte Münze nicht ganz koscher ist. Ob die linke Münze echt ist möchte ich nur aufgrund von Bildern aber auch nicht behaupten... Alfons wirds wissen
Gußspuren eindeutig zwischen O und E und auf der Rückseite bei 7. Zieht sich bis auf die Punktierung. Außerdem am Hinterkopf in Höhe des Ohrs außerhalb der Haare. (könnte aber auch ein Krazer sein, Bild ist dafür zu ungenau).
Bei Auktionen wird soviel falscher Mist verhökert, ein falsches Ölgemälde, hat kein Aas mitbekommen, erst Jahre später als das Original in einer Privatsammlung aufgetaucht ist. Hat jahrelang im Museum gehangen.
Der große Renner sind jetzt chinesiches Münzen. Die 3 Frauen zum Beispiel, Einhörner einfach alles.
Gußspuren eindeutig zwischen O und E und auf der Rückseite bei 7. Zieht sich bis auf die Punktierung. Außerdem am Hinterkopf in Höhe des Ohrs außerhalb der Haare. (könnte aber auch ein Krazer sein, Bild ist dafür zu ungenau).
Bei Auktionen wird soviel falscher Mist verhökert, ein falsches Ölgemälde, hat kein Aas mitbekommen, erst Jahre später als das Original in einer Privatsammlung aufgetaucht ist. Hat jahrelang im Museum gehangen.
Der große Renner sind jetzt chinesiches Münzen. Die 3 Frauen zum Beispiel, Einhörner einfach alles.
Also für mich sieht das aus wie ein Stempelriss.
Gußspuren dürften anders aussehen, oder war das der Einlaufkanal?
Stempelrisse kommen bei den beiden Winzlingen ( 20 Pfennig Silber, 5 Mark Gold ) sehr oft vor. Am" berühmtesten " ist wohl der Stempelriss, der sich auf dem sächsischen Fünfer vom Münzzeichen in Alberts Hals hineinschlängelt.
Ich schließe mich hier mal der Meinung an, dass die rechte Münze nicht ganz koscher ist. Ob die linke Münze echt ist möchte ich nur aufgrund von Bildern aber auch nicht behaupten... Alfons wirds wissen
Typische Guss-Spuren sehe ich beim rechten Stück nicht, aber es fehlen die prägetypischen Verdrängungs-
linien, die auf dem linken Stück erkennbar sind. Das rechte Stück ist auf den Feldern aalglatt.
Es sind auch kleine Details, wie Felder in der Nähe von Buchstaben aussehen. Die Materialverdrängung
hinterlässt dort typische Spuren des Materialflusses, die ich auf der rechten Münze nicht finde.
Fazit für mich: Die rechte Münze wurde nicht geprägt.
Typische Guss-Spuren sehe ich beim rechten Stück nicht, aber es fehlen die prägetypischen Verdrängungs-
linien, die auf dem linken Stück erkennbar sind. Das rechte Stück ist auf den Feldern aalglatt.
Es sind auch kleine Details, wie Felder in der Nähe von Buchstaben aussehen. Die Materialverdrängung
hinterlässt dort typische Spuren des Materialflusses, die ich auf der rechten Münze nicht finde.
Fazit für mich: Die rechte Münze wurde nicht geprägt.
Gruss,
jeggy
Hallo jeggy, und wenn der Prägedruck nicht so hoch war, oder der Stempel nicht so gut wie ein Orginalstempel war?
Was wenn nicht geprägt wurde und es kein Guss ist, wie wurde die rechte Münze dann hergestellt? Was meinst du?
Guss ist es jedenfalls nicht, soweit ich das sehe. Was nicht viel heissen soll.
grüße Matthias