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Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler

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  • 1 Post By Raphael

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Alt 07-12-2011, 14:40   #1 (permalink)
 
1 Pfg 1894 Neu-Guinea Gretchenfrage: Fälschung oder Original?

Hallo zusammen,
dies ist mein erster Beitrag in dem Forum und ich würde gerne Eure Hilfe in Anspruch nehmen. Ich habe kürzlich ein 1 Pfennigstück aus Neu-Guinea erworben und zweifele ein wenig an der Echtheit der Münze.
Sie hat m. E. den richtigen Durchmesser (17,55 mm (bei einem Solldurchmesser von 17,50 mm) – den gleichen Durchmesser weist aber auch ein „normales“ 1-Pfg-Stück aus dem gleichen Jahr und in Berlin geprägt auf = Jäger 10) und annähernd das richtige Gewicht (2,01g bei einem Sollgewicht von 2 g – von der Qualität vergleichbare Jäger 10 liegen allerdings bei 1,95 bis 1,96 g).

Allerdings gibt mir die Oberfläche der „1“ zu denken. Sie weist Unebenheiten auf, die ich von Jäger 10-Münzen nicht kenne. Des Weiteren weist es einen runden Stempelbruch (???) auf der Palmenzweig-Seite auf, der von ca. 1 Uhr sehr fein beginnend über das „A“ bis zum „E“ stärker werdend und sich danach bis 4 Uhr wieder schwächer werdend erstreckt.
Ich hoffe die angehängten Bilder sind aussagefähig genug.
Eure Meinung zu der Münze würde mich sehr interessieren. Vielen Dank im Voraus für möglichst zahlreiche Meinungsäußerungen.
Viele Grüße
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Geändert von German Coins (08-12-2011 um 19:04 Uhr)
German Coins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-12-2011, 17:52   #2 (permalink)
 
Hallo Neuer,

Mach dir nicht zu viele Gedanken, das Stück sieht ziemlich echt aus.
Von den Pfennigen sind mir auch noch keine Fälschungen untergekommen,
geht üblicherweise bei 10 Pfennig los. Heisst aber nicht, dass es keine gibt,
mein Eindruck geht nach den Fotos - und da kann ich keine Fälschungsmerkmale erkennen.

Gruss,
jeggy

Geändert von jeggy (07-12-2011 um 17:54 Uhr)
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-12-2011, 18:30   #3 (permalink)
 
Hallo jeggy,
vielen Dank für Deine Antwort. Wenn ich Dich richtig verstehe, sind die Unebenheiten auf der "1" als normale Prägeauswirkungen und nicht als Hinweis auf eine Fälschung zu sehen.
Gruß

Geändert von German Coins (08-12-2011 um 19:05 Uhr)
German Coins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-12-2011, 19:21   #4 (permalink)
 
Wo die Unebenheiten herkommen, kann ich nicht sagen.
Das fehlende Untergewicht kommt wohl von den Anhaftungen
Zudem liegt das alles in der Toleranz.

Hier ein Vergleichsstück aus meiner Sammlung:
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Geändert von jeggy (07-12-2011 um 19:25 Uhr)
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-12-2011, 22:00   #5 (permalink)
 
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Hallo jeggy,
vielen Dank für Deine Antwort. Wenn ich Dich richtig verstehe, sind die Unebenheiten auf der "1" als normale Prägeauswirkungen und nicht als Hinweis auf eine Fälschung zu sehen.
Gruß
Ralf
Das Stück ist echt, jedoch ist es m.M.n. zapponiert, d.h. mit einem Klarlack überdeckt, um die Patinabildung zu stoppen.

mfg
Rambo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-12-2011, 22:15   #6 (permalink)
 
Ja, das könnte es vielleicht sein, dieser unsägliche Lack-Mist
Aber wer zappt eine Münze, ohne sie vorher von anhaftendem Schmutz zu reinigen?
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-12-2011, 22:22   #7 (permalink)
 
Gute Frage, es werden immer mal wieder Fehler gemacht, besonders bei dem Stück. So wie es aussieht wurde der Zapponlack zu dick aufgetragen, da er Blasen auf der 1 geschmissen hat. Vielleicht ist dies auch die Erklärung der fehlenden vorherigen Reinigung. Derjenige hat sich einfach nicht damit beschäftigt??

mfg
Rambo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-12-2011, 18:44   #8 (permalink)
 
Hallo Rambo,
auch Dir vielen Dank für Deine Antwort.
Zapponlack - auf die Idee bin ich nicht gekommen - muss wohl daran liegen, dass ich dieses Zeug nicht benutze. Wie ich kriege ich es möglichst münzschonend ab?
mfg
German Coins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-12-2011, 19:22   #9 (permalink)
 
Es ist kein Zaponlack

... also ich habe Aceton zum Einsatz gebracht (hatte das gerade in anderen Beiträgen in diesem Forum "erstöbert"). Kein Erfolg - die Unebenheiten sind noch immer da. Es scheinen Vertiefungen und keine Erhöhungen (wie bei aufgetragenen Lack) zu sein!
Hat noch jemand eine Meinung dazu ........? Ich wäre dankbar.
Viele Grüße
German coins
German Coins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-12-2011, 20:19   #10 (permalink)
 
Habe es zwar noch nicht ausprobiert, da ich noch keine zapponierte Münze in meiner Sammlung hatte, aber ich vermute, dass du hier Nitroverdünnung brauchst.

Jedoch weiß ich die Auswirkung auf die darunter liegende Patina nicht, eventuell wird sie aufgehellt, entfernt etc. Kann ich nicht sagen, da noch keine Erfahrung. Aber dies kannst du selber testen, einfach einen wertlosen Pfennig / Cent aus Kupfer in die Nitroverdünnung halten und beobachten was mit der Patina geschieht.

mfg
Rambo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-12-2011, 20:23   #11 (permalink)
 
Zaponlack sollte mit Aceton problemlos zu entfernen sein. Ist es nicht der Fall, würde ich Vorsicht walten lassen.
varukop gefällt dieser Beitrag.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-12-2011, 20:27   #12 (permalink)
 
Es gibt auch ein entsprechendes Thema im Forum:

http://www.emuenzen.de/forum/pflege-...ernen-wie.html

mfg
Rambo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-12-2011, 20:31   #13 (permalink)
 
Hallo Raphael,
auch Dir schönen Dank für Deine Nachricht. Wie ist Deine Meinung zu der Münze - ist Sie echt oder ist sie eine Fälschung?
Besten Dank für eine Antwort im Voraus.
VG
German coins
German Coins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-12-2011, 22:50   #14 (permalink)
 


Stempelbruch = Ermüdung = Verschleiß

Das Bild oben zeigt einen "frischen Stempel" und dennoch hat die "1" bereits "Bläschen", da kann man sich gut vorstellen, wie ein abgenutzter Stempel seinen "Eindruck" hinterlässt.

Wie schon Vorredner schreiben, wo siehst du einen "Ansatz" für eine Fälschung?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09-12-2011, 16:44   #15 (permalink)
 
Hallo Raphael,
ich fand es nur etwas komisch das meine 1-Pfennig (Jäger 10) obwohl sie aus der selben Prägeanstalt und im gleichen Zeitabschnitt geprägt wurden keine derartigen Strukturen auf der 1 aufwiesen. Des Weiteren weist das sonstige Münzbild keine derartigen Vertiefungen auf. Im Zusammenhang mit der Info aus dem Netz, dass auch die kleinen Nominalen aus Neu-Guinea bereits gefälscht werden, hat bei mir Misstrauen aufkommen lassen.
Also wenn ich Euch richtig verstanden habe, schätzt Ihr die Münze für echt ein. Somit werde ich sie behalten und nicht an der Verkäufer zurückgeben.
Vielen Dank für Eure Beiträge. Eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich Euch.
VG
German coins
German Coins ist offline   Mit Zitat antworten
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