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| Deutschland vor 1948 Drittes Reich, Weimar, Kaiserreich, Taler |
4gefällt
25-01-2012, 21:40
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#1 (permalink)
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Außergewöhnliche Preise bei Reichsgoldmünzen
Fändet ihr es auch interessant, hier außergewöhnlich hohe aber auch niedrige Preise von angebotenen Reichsgoldmünzen zu verzeichnen?
Egal ob von Händlern oder Privatangebote.
Herr Honscha:
Ist so ein Thema möglich wenn man den Händler nicht nennt?
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25-01-2012, 22:32
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#2 (permalink)
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Auf jeden Fall, ich finde solche Marktbeobachtung immer interessant. Teilweise kann man sich die Ergebnisse aus den Dateien ( Mecksuch z. B. ) ziehen, aber auch dort ist nicht alles verzeichnet. Im letzten Jahr haben Rambo, Fusselbär und ich einige Typen gezielt beobachtet, so etwas artet natürlich in Arbeit aus, wenn es umfassende wird, der Thread, den Du anstösst wird wohl eher Zufallsfunde auffassen, aber wenn mehrere daran beteiligt sind, kommt mehr zusammen.
Ich habe vor ein paar Wochen das sehr lesenswerte Büchlein " Wie ich zum Sammeln kam " gelesen. Erschienen Mitte der 70er jahre kommen dort noch Koryphäen wie Jaeger und Willy Fuchs zu Wort. Einer der Sammler, die dort aus ihrem Sammlerleben berichten, erwähnt, dass er in mehreren Jahrzehnten 250.000 Auktionsergebnisse zu seinem Sammlergebiet festgehalten hat. Eine beachtliche Anstrengung, die in den Vorinternetzeiten im Privaten blieb. Von so einem Thread könnten wir hingegen alle profitieren.
Geändert von Kronerogøre (25-01-2012 um 22:46 Uhr)
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27-01-2012, 22:25
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#4 (permalink)
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Noch ein Beispiel, bei dem man ewas mit dem Kopf schütteln kann :
MA Shop: 5 Mark Preussen 1877 A. Seit Juni für 795 Euro ein Ladenhüter, nach der plötzlichen Preiserhöhung auf 975 ( Zahlendreher  ) über Nacht verkauft.
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29-01-2012, 13:28
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#5 (permalink)
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Die Preise für Reichsgold sind zur Zeit alle außergewöhnlich. Ein Hype ohne Ende. Und wenn jemand eine zur Zeit umfangreiche Reichsgoldsammlung besitzt und eventuell Geld benötigt für ein schmuckes Eigenheim, dann ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Gelegenheit Kasse zu machen.
Wenn mans denn emotional verkraftet. Mein Beispiel ein Stück aus der 56. Auktion Grün, J 238, 20 Mark Mecklenburg Strelitz, in fast Stempelglanz. Ausruf 10 000 Euro, Zuschlag 25 000. Herzlichen Glückwunsch.
Sicher in der Erhaltung schwierig aufzutreiben, aber weder ein Unikat noch extrem selten, bei einer Auflage von, ich glaube um die 6000 Stück.
Spekulanten, Anleger, die hoffen irgendjemanden zu finden der bereit ist noch mehr zu zahlen.
Klassischer Fall einer Preisblase?
Ein tolles Sammelgebiet, aber für den eigentlichen Sammler seit einigen Jahren versaut.
Hätte ich entsprechend Geld zur Verfügung würde ich zur Zeit 10 Krügerrand einem Fürst zu Waldeck und Pyrmont vorziehen.
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29-01-2012, 13:44
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#6 (permalink)
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Die Preise für Reichsgold sind zur Zeit alle außergewöhnlich. Ein Hype ohne Ende. Und wenn jemand eine zur Zeit umfangreiche Reichsgoldsammlung besitzt und eventuell Geld benötigt für ein schmuckes Eigenheim, dann ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Gelegenheit Kasse zu machen.
Wenn mans denn emotional verkraftet. Mein Beispiel ein Stück aus der 56. Auktion Grün, J 238, 20 Mark Mecklenburg Strelitz, in fast Stempelglanz. Ausruf 10 000 Euro, Zuschlag 25 000. Herzlichen Glückwunsch.
Sicher in der Erhaltung schwierig aufzutreiben, aber weder ein Unikat noch extrem selten, bei einer Auflage von, ich glaube um die 6000 Stück.
Spekulanten, Anleger, die hoffen irgendjemanden zu finden der bereit ist noch mehr zu zahlen.
Klassischer Fall einer Preisblase?
Ein tolles Sammelgebiet, aber für den eigentlichen Sammler seit einigen Jahren versaut.
Hätte ich entsprechend Geld zur Verfügung würde ich zur Zeit 10 Krügerrand einem Fürst zu Waldeck und Pyrmont vorziehen.
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Die aktuellen Preise sind hoch, aber ich denke nicht, dass Spitzenerhaltungen im Wert drastisch verlieren. Ich denke sogar, dass das Ende noch nicht erreicht ist.
Ich vergleiche es mal mit amerikanischen Münzen. Viele Stücke mit dieser Auflage von ca. 6000 Stück erzielen in Spitzenerhaltung (MS64 aufwärts) aberwitzige Preise bei den Auktionen, z.T. mehrere 10.000 bis 100.000 Euros. Von den meisten dieser Stücke gibt es aber nicht nur einen Jahrgang, sonderen mehrere mit dem gleichen Münzmotiv. Klar hinkt der Vergleich ein wenig, aber trotzdem denke ich kann man es als Vergleich sehen.
Im Vergleich dazu gibt es den J.238 nur 1 x mit dem Motiv. Selbst bei einer Auflage von 6000 Stück gibt es kaum Kabinettstücke. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass wir das amerikanische Gradingsystem adoptieren und die Preise können weiter explodieren. Ich denke es ist auch hier in Deutschland bzw. Europa bald so der Fall. Mit Sammeln hat das dann wenig zu tun, soetwas kann man dann eigentlich nur noch als Investment sehen. Die geslabte Münze als Wertobjekt / Kunstobjekt.
China ist z.B. auch der gleiche Fall. Nicht auszudenken wie sich die Preise dort noch entwickeln können, wenn der Wohlstand weiter so zunimmt.
mfg
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30-01-2012, 19:46
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#8 (permalink)
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Folgendes Ergebnis sehe ich auch als außergewöhnlich ...
Fast 800 Euro für eine 10 Mark Lübeck mit Öse: klick
mfg
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01-02-2012, 20:28
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#14 (permalink)
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Das kann man so nicht sagen. Die Erhaltungsgradangaben bei dem Händler sind nicht unbedingt "schöngeredet".
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Man muss die Münzen halt genau anschauen, und die Erhaltungsbewertung nach eigenen Massstäben beurteilen. Ich hab da auch schon Münzen zurückgeschickt, aber auch schon behalten.
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01-02-2012, 21:04
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#15 (permalink)
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Das kann man so nicht sagen. Die Erhaltungsgradangaben bei dem Händler sind nicht unbedingt "schöngeredet".
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Manchmal schon. Ich hatte mal eine Münze in f.bfr. bestellt, die höchstens s - ss war.
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01-02-2012, 21:24
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#16 (permalink)
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Und ich hab Vz+ geordert und ss-vz bekommen.
Das scheint doch weitere Kreise zu ziehen. Ich versteh das nicht und bin da auf eine gewisse Weise auch menschlich enttäuscht.
Aber es verdeutlicht doch drastisch wie wichtig es ist selbst eine gewisse Sicherheit bei der Erhaltungseinschätzung zu erreichen.
Geändert von Rex Danny (01-02-2012 um 21:32 Uhr)
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02-02-2012, 18:38
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#17 (permalink)
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Wieder mal ein unglaublicher Preis, obwohl die Auktion noch nicht beendet ist.
Ein gebogener, polierter und mit Broschierspuren entwerteter Waldecker: klick
mfg
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02-02-2012, 20:09
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#20 (permalink)
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Naja, 1230 Euro für den Schrott ist schon heftig. Erhaltungen ab ss gibts auf Auktionen ab ca. 2000 - 2500 Euro.
Für dieses Stück hätte ich einen Preis unter 500 Euro erwartet. Ich persönlich kaufe mir sowas überhaupt nicht, müsste mich damit nur ärgern  .
mfg
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02-02-2012, 20:23
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#23 (permalink)
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Auf jeden Fall zu teuer als Belegstück .(ist nicht jede Münze in der Sammlung ein Belegstück ?) Ich würde etwa 10% des Preises für Zustand "ss" dafür geben. Begründen kann ich das nicht, reines Bauchgefühl.  V.G.
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Stimmt natürlich auch wieder. " Lückenfüller " triffts genauer.
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06-02-2012, 17:14
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#25 (permalink)
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[QUOTE=Rex Danny;762973]Die Preise für Reichsgold sind zur Zeit alle außergewöhnlich. Ein Hype ohne Ende. Und wenn jemand eine zur Zeit umfangreiche Reichsgoldsammlung besitzt und eventuell Geld benötigt für ein schmuckes Eigenheim, dann ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Gelegenheit Kasse zu machen.
Wenn mans denn emotional verkraftet. Mein Beispiel ein Stück aus der 56. Auktion Grün, J 238, 20 Mark Mecklenburg Strelitz, in fast Stempelglanz. Ausruf 10 000 Euro, Zuschlag 25 000. Herzlichen Glückwunsch.
Sicher in der Erhaltung schwierig aufzutreiben, aber weder ein Unikat noch extrem selten, bei einer Auflage von, ich glaube um die 6000 Stück.
Spekulanten, Anleger, die hoffen irgendjemanden zu finden der bereit ist noch mehr zu zahlen.
Klassischer Fall einer Preisblase?
Ein tolles Sammelgebiet, aber für den eigentlichen Sammler seit einigen Jahren versaut.
Hätte ich entsprechend Geld zur Verfügung würde ich zur Zeit 10 Krügerrand einem Fürst zu Waldeck und Pyrmont vorziehen.[/QUOTE
Zudem nimmt die Anzahl der mehr.- oder weniger gut gemachten Fälschungen deutlich zu. Auch bei der Massenware
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