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Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage

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Alt 06-08-2007, 18:54   #2476 (permalink)
 
Um mal Klarheit für die Gemeinde zu bringen. Ja, es wurden wirklich geldmarktnahe Fonds geschlossen, die auch in ABS investiert sind. Warum? Kräftig steigende Abflüsse können nur durch Verkauf von Papieren innerhalb des Fonds finanziert werden. Wenn nun aber ein Teil der Papiere trotz wirklich erstklassiger Bonität am Markt nur zu Tiefstpreisen Abnehmer findet, kann das Fondsmanagement einen Fonds schließen, damit keine Notverkäufe um jeden Preis stattfinden müssen. Steht im Fondsprospekt, den der mündige Anleger vor Kauf sicherlich gelesen hat.
Denken wir mal ein Jahr zurück, da wurde der Grundbesitz Invest für einige Tage geschlossen, aus gleichem Grund. Die Anleger sahen sich dann nach erfolgter Neubewertung und sukzessiven Verkäufen der dort befindlichen Immobilien mit einem kräftig gestiegenen Anteilswert konfrontiert.

Die Fonds, die auch ABS als spürbaren Teilbestand haben, führen diese drei Buchstaben i.d.R. auch in ihrem Namen. Der mündige Anleger weiß also vorher, was er sich da für eine Rendite mit welchem potentiellen Risiko einkauft.

Ich will subprime sicherlich nicht schönreden, aber die Welt geht heute noch nicht unter.

Gruß
Insidermartin
Euromartin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 19:26   #2477 (permalink)
 
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Um mal Klarheit für die Gemeinde zu bringen. Ja, es wurden wirklich geldmarktnahe Fonds geschlossen, die auch in ABS investiert sind. Warum? Kräftig steigende Abflüsse können nur durch Verkauf von Papieren innerhalb des Fonds finanziert werden. Wenn nun aber ein Teil der Papiere trotz wirklich erstklassiger Bonität am Markt nur zu Tiefstpreisen Abnehmer findet, kann das Fondsmanagement einen Fonds schließen, damit keine Notverkäufe um jeden Preis stattfinden müssen. Steht im Fondsprospekt, den der mündige Anleger vor Kauf sicherlich gelesen hat.
Denken wir mal ein Jahr zurück, da wurde der Grundbesitz Invest für einige Tage geschlossen, aus gleichem Grund. Die Anleger sahen sich dann nach erfolgter Neubewertung und sukzessiven Verkäufen der dort befindlichen Immobilien mit einem kräftig gestiegenen Anteilswert konfrontiert.

Die Fonds, die auch ABS als spürbaren Teilbestand haben, führen diese drei Buchstaben i.d.R. auch in ihrem Namen. Der mündige Anleger weiß also vorher, was er sich da für eine Rendite mit welchem potentiellen Risiko einkauft.

Ich will subprime sicherlich nicht schönreden, aber die Welt geht heute noch nicht unter.

Gruß
Insidermartin

@Euromartin: ohne Dir böse Absichten oder Vorsatz unterstelen zu wollen muß ich Dir leider mitteilen, daß der Vergleich mit dem Grundbesitz-Invest nicht hinhaut. Dein Posting bringt leider mehr Unklarheit, als Klarheit. Begründung:

(1) kurz vor Schliessung des Fonds wechselte die Depotbank. Vormals Dt. Bank war das plötzlich eine hierzulande ehr unbekannte amerikanische Firma.

(2) der Liquiitätsengpass beim Grundbesitz-Invest wurde durch die Deutsche Bank selbst bewusst herbeigeführt: bereits mehrere Wochen zuvor "warnten" Dt.-Bank-Angestellte "bessere" Kunden dort Gelder abzuziehen, weil eine Schliessung bzw. eine drastische Wertberichtigung möglich sei. Zum Schluss wurde selbst Neukundschaft (eine Verwandte von mir hatte Anlagebedarf) gewarnt.

(3) aufgrund des öffentlichen Druckes nach der Fondschließung konnte dann bei der Neuberechnung des Fondsvermögens nicht getrixt werden. Die Sparkassen beispielsweise sprangen in die Breche und garantierten jeden Grundbesitz-Invest-Kunden der zur Sparkasse wechselte den letzten festgestellten Wert (vielleicht mit klenem Abschlag, ich weis das nicht mehr genau aus der Erinnerung). Das tat der "Peanats-Bank" gewiss nicht gut

Als der Fonds dann wieder öffnete wurden, so war das auch gewollt, viele erst Anteile zurückgegeben werden konnten. Objekte wurden dann zu den aktuellen Bewertungen, lachtot, an die "richtigen" Käufer verkauft und an sog. Heuschrecken oder auch "Reits" mit Aufschlag verscherbelt. Was wohl der Zweck der Aktion war. Mehr noch: Heute ist der Fonds angeblich sanierter Performancebringer mit deutlich höherem Anteil an (vielleicht überteuerten) angelsächsischen Objekten und demzufolge viel weniger der deutlich niedriger bewerteten 1-a-Deutschland-Immobilien. Viel Geld ist wohl in ehr überteuerte Objekte gewandert, so meine Befürchtung. Wer daran wohl verdient hat? Soviel dazu.

Mehr über deie Vorgänge Ewnde 2005 / Anfang 2006 kannst Du erfahren, wenn du mal nach den Begriffen "mesodor39" und "grundbesitz-Invest" googelst.

Dein Statement

Wenn nun aber ein Teil der Papiere trotz wirklich erstklassiger Bonität am Markt nur zu Tiefstpreisen Abnehmer findet, kann das Fondsmanagement einen Fonds schließen, damit keine Notverkäufe um jeden Preis stattfinden müssen.

muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. ´Meine Meinung: wären diese Papiere wirklich so risikolos sicher und wäre deren Bonität wirklich erstklassig, warum sollten si edann mit so hohem Abschlag gehandelt werden.

Oder glaubst Du wirklich, daß sich Rentenfondsmanager, Banken und Versicherungen (letztere haben stets enormen Anlagebedarf) wirkliche Anleihen-Schnäppchen durch die Lappen gehen lassen würden?

Die hauen und stechen einander um jedes Zehntel Prozent Performance.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 20:20   #2478 (permalink)
 
Spanien haut seine Goldreserven auf den Kopf.

Dieses Jahr haben sie ihre Reserven schon drastisch reduziert:

http://www.bde.es/infoest/e0708.pdf

Von 16,10 Mio. Unzen Anfang Januar 2007 auf 9,8 Mio. Unzen Ende Juli 2007. Tendenz: weiter stark fallend. Den Euro stärkt das gewiss nicht. Genau so wenig, wie die Immobilioenkreditblase in dem Land. Aber es sind ja auch primär die Euros der Deutschen, der Österreicher, der Holländer, der Belgier und der Luxemburger, die "aufweichen". Spaniens Schulden werden dadurch leichter rückführbar.

So läufts Umverteilungsbusiness
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 13:59   #2479 (permalink)
 
Auch Dachfonds geraten nun in den Fokus der Berichterstattung

doch lest selbst:

Hypothekenkrise trifft Schweizer Hedge-Funds (Wirtschaft, Börsen und Märkte, NZZ Online)

Bislang halten sich Verluste in Grenzen: -3,8 %, -1,7 %, -1,4 % und 2 x -1,1 % werden berichtet. Jedoch befinden wir uns auch erst am Anfang des Übergriffs der Hypothekenkrise auf Hedgefonds & Co.

Die gute Nachricht: Wer in Dachfonds investiert hat, den hat es noch nicht schlimm getroffen.

Was, wenn Dachfonds abverkauft werden und diese wiederum Hedgefondsanteile auf den Markt werfen müssen um liquide zu bleiben?.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 14:22   #2480 (permalink)
 
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...
Dein Statement

Wenn nun aber ein Teil der Papiere trotz wirklich erstklassiger Bonität am Markt nur zu Tiefstpreisen Abnehmer findet, kann das Fondsmanagement einen Fonds schließen, damit keine Notverkäufe um jeden Preis stattfinden müssen.

muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. ´Meine Meinung: wären diese Papiere wirklich so risikolos sicher und wäre deren Bonität wirklich erstklassig, warum sollten si edann mit so hohem Abschlag gehandelt werden.

Oder glaubst Du wirklich, daß sich Rentenfondsmanager, Banken und Versicherungen (letztere haben stets enormen Anlagebedarf) wirkliche Anleihen-Schnäppchen durch die Lappen gehen lassen würden?

Die hauen und stechen einander um jedes Zehntel Prozent Performance.
Weil der Markt jetzt in die entgegengesetzte Richtung übertreibt. Wenn Du vorher ständig darauf herumreitest, dass es an Finanzmärkten Übertreibungen nach oben gibt, kannst Du jetzt diejenigen nach unten nicht leugnen. aber Dir fällt schon was ein...
Du schreibts imer so schön. "Gier frisst Hirn."

Angst auch...
Dwimbor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 14:49   #2481 (permalink)
 
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Weil der Markt jetzt in die entgegengesetzte Richtung übertreibt. Wenn Du vorher ständig darauf herumreitest, dass es an Finanzmärkten Übertreibungen nach oben gibt, kannst Du jetzt diejenigen nach unten nicht leugnen. aber Dir fällt schon was ein...
Du schreibts imer so schön. "Gier frisst Hirn."

Angst auch...
begründete Vorsicht aber nicht. Und genau dies ist eben die Gradwanderung, die ein erfolgreicher Investor beherrschen muss.

begründete Vorsicht bedeutet auch, daß man sich nichtden Hals so mit Risiken vollstopfe, daß diese aus dem Allerwertesten quellen und mit ihrem üblen Geruch das gesamte Umfeld verpesten.

Genau das ist geschehen.

Und der Lohn derjenigen, die den nun offen zu Tage getretenen Persgeruch bereit sind auf sich zu nehmen, den bestimmt der Markt jeden Tag neu.

Sein Geld, das verliert man meist nicht beim Verkauf, sondern bereits beim Einkauf und durch Abwarten und hoffen bis zur Unzeit. Und die Situation wird auch dadurch nicht besser, daß sich Fondsmanager anmaßen darüber zu entscheiden, wie hoch die Verluste sind, die ein Anleger bereit ist in Kauf zu nehmen, um aus einer als zu riskant erkannten Anlage hinauszukommen.

Genau das aber geschieht derzeit.

Klartext:
dadurch, daß Fonds geschlossen werden und es Anlegern verwehrt wird, diese eigentlich als liquide Anlagen verkauften Anteile zu Geld zu machen, wird die Vertrauenskrise nicht beseitigt.

Auch kann niemand ernsthaft behaupten, daß sich dadurch die Situation der Schuldner, die ursächlich für den Wertverlust der betreffenden "strukturierten Produkte" sind auch nur ein kleines bischen verbessern wird. Und weil das so ist: washalb sollten die Kurse dieser als "Junk" vom Markt erkannten und oftmals ex-Post mit entsprechenden Ratingherabstufungen als Junk bestätigten Wertpapiere steigen?

Warum sollte da jemand jetzt einstigen wollen?

Der einzige Grund, der sich dafür konstruieren lässt ist die Hoffnung auf eine deutliche Überrendite. Und die gibts nur bei stark gefallenen Kursen.

Und: an eine Übertreibung nach unten, glaube ich für den Gesamtmarkt noch nicht. Wer jetzt noch verkaufen kann, der könnte noch habwegs glimpflich im Vergleich zu dem, was da noch kommen könnte herauskommen.

Und genau diese Option wird einigen Anlegern von Hedgefondsmanagern in einer, wie ich das sehe rechtswidrigen Art und Weise genommen.

Genug Stoff für zukünftige Prozesse also.....
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 16:05   #2482 (permalink)
 
Herzlichsten Glückwunsch zur 100 sten Seite .

Gruß
Holger
coinsman ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 17:48   #2483 (permalink)
 
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Herzlichsten Glückwunsch zur 100 sten Seite .

Gruß
Holger
Bei m ir sind es erst 63 Seiten
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 17:58   #2484 (permalink)
 
Hey, Du mußt auch die gesperrten mit reinrechnen.
Gruß
Holger
coinsman ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 18:00   #2485 (permalink)
 
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Hey, Du mußt auch die gesperrten mit reinrechnen.
Gruß
Holger
Ui stimmt. Ich hab ja zwei auf der Ignorliste.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 18:03   #2486 (permalink)
 
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Ui stimmt. Ich hab ja zwei auf der Ignorliste.
Ich habe auch nur 63 Seiten.

Jeder Nutze rkann in seinen Einstellungen einstellen wie viele Beiträge pro Seiten angezeigt werden, womit die Seitenzahl bedingt variabel ist.
mifrjoar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 20:05   #2487 (permalink)
 
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Ui stimmt. Ich hab ja zwei auf der Ignorliste.
Liegt an der Beitragszahl / Seite.. habe keinen auf der Ignoreliste und habe auch 63 Seiten
Mortyr2012 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 21:01   #2488 (permalink)
 
Sorry ich habe auch 100 Seiten. Und wahrscheinlich nur die Standardeinstellungen.
Stimmt nicht, inzwischen 101 Seiten.
H Butschal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 21:26   #2489 (permalink)
 
Auf Seite Nr. 1 des Treads steht der POG noch unter 360 Dollars/Unze. Auf Seite 101 bereits über 660 Dollars.

Macht etwas mehr als drei Dollars/Seite.

Will sagen: für die Wertsteigerung einer Unze GOLD könntet ihr den ganzen Salm hier von einer indischen Sekretärin gleich mehrfach abtippen lassen. Mehr noch: Eine Übersetzung ins englische wäre auch noch drinn.....
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 22:22   #2490 (permalink)
 
Habe mir mal eben die ganzen Argumente durchgelesen, die gegen das Gold "Bunkern" sprechen. Da ist natürlich etwas dran, und aussschliesslich darin zu spekulieren halt ich auch für nicht sinnvoll.

Allerdings halte ich es für keinen Fehler, einige Gold- und Silbermünzen zu besitzen. Habe zwar auch etwas Gespartes, aber ich würde mich nie alleine auf Geld verlassen, eine Inflation, wie es Sie schon einmal gab, und alles ist weg. "Streuen" ist das Beste, aber Gold und Silber ist bei mir definitiv dabei. Grade Gold find ich extrem vorteilhaft:

- nimmt kaum Platz weg

- verdirbt nicht (quasi unbegrenzt haltbar)

- resistent gegen viele Katastrophen wie Überschwemmnungen etc. (Teure Gemälde, Geldscheine wären hinüber)

- und auch noch schön anzuschauen in Münzform


Der Vorteil von Edelmetallen wie Gold und Silber ist ja, dass sie in der Industrie gebraucht werden. Gold mag steigen und sinken im Wert, aber dass es mal völlig wertlos wird, halte ich für ausgeschlossen.
Florin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-08-2007, 23:08   #2491 (permalink)
 
wieviel Wert in Gold ist denn angemessen, damit es überhaupt sinnvoll ist ?
Also welchen Goldwert sollte man denn "unterm Kopfkissen" haben ?1000 e sind definitiv zu wenig, 5.000 oder 10.000 € reichen auch nicht weit......
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 00:36   #2492 (permalink)
 
Zur Krisenvorsorge und den Fluchtfall auf keinen Fall mehr als man auch über längere Strecken unauffällig tragen kann. Silber wird hier schnell zum Problem.
Satang ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 00:38   #2493 (permalink)
 
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Auf Seite Nr. 1 des Treads steht der POG noch unter 360 Dollars/Unze. Auf Seite 101 bereits über 660 Dollars.

Macht etwas mehr als drei Dollars/Seite.

Will sagen: für die Wertsteigerung einer Unze GOLD könntet ihr den ganzen Salm hier von einer indischen Sekretärin gleich mehrfach abtippen lassen. Mehr noch: Eine Übersetzung ins englische wäre auch noch drinn.....
Wenn es diesen Zusammenhang gäbe, hättest Du den Goldpreis um 200 Dollar hochgeredet bzw. geschrieben.
Satang ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 01:42   #2494 (permalink)
 
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Zur Krisenvorsorge und den Fluchtfall auf keinen Fall mehr als man auch über längere Strecken unauffällig tragen kann. Silber wird hier schnell zum Problem.
Für einen Euro-Millionär ist auch Gold ein Problem. Da muß man schon knapp 70kg schleppen.

In Diamanten wären es nur 16g.

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 08:40   #2495 (permalink)
 
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Für einen Euro-Millionär ist auch Gold ein Problem. Da muß man schon knapp 70kg schleppen.

In Diamanten wären es nur 16g.

Gruß
9999
warum 16 g schleppen, wenn Du deutlich mehr als 1 Milion aufwenden mußt, um einen 0,5 Gramm schweren tief pinkfarbenen, lupenrein geschliffenen Diamanten zu erwerben?

Mit Diamanten hat man, weit jenseits der Frage ob Natur- oder Kunststein nur ein gewaltiges Problem, von dem viele hier nichts ahnen dürften: Kommt es zu einer handfesten Wirtschaftskrise sind Investitionsdiamanten genau so schlecht oder noch schlechter losschlagbar, als Subprime-Bonds. Folge: Der Handel kommt faktisch zum erliegen. Investoren sitzen auf Steinen ohne, daß es während dieser Zeit zu einer echten Marktpreisbildung kommt, weil die nachfrage implodiert.

So 1982 geschehen. Die Zeitung mit dem Bericht besitze ich noch, weil an diesem Tag H. Schmidt gestürzt wurde.

Bei Gold und Silber war auch damals ein geordneter Handel möglich.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 08:44   #2496 (permalink)
 
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Wenn es diesen Zusammenhang gäbe, hättest Du den Goldpreis um 200 Dollar hochgeredet bzw. geschrieben.
Eine reine Feststellung meinerseits, ohne hier einen funktionalen Zusammenhang zu konstruieren.

Will sagen: wenn die Wertsteigerung einer Unze Gold ausreicht, um die ganze Diskussion hier um den Goldpreis abschreiben zu lassen, dann ist die Diskussion in Anbetracht des ihr zu grundeliegenden Ereignisses doch nicht sonderlich aus dem Ruder gelaufen.

Hätten wir im selben Zeitraum die Preissteigerung einer Tonne "verdiskutiert" dann würde die zuvor zwischen den Zeilen erkennbare Kritik gerechtfertigt sein.

Ich behaupte daher, daß in Anbetracht des ereignisses die Diskussion doch sehr zurückhaltend und sparsam geführt wurde.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 08:55   #2497 (permalink)
 
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wieviel Wert in Gold ist denn angemessen, damit es überhaupt sinnvoll ist ?
Also welchen Goldwert sollte man denn "unterm Kopfkissen" haben ?1000 e sind definitiv zu wenig, 5.000 oder 10.000 € reichen auch nicht weit......
Das kann ich Dir sagen:
Mit jedem weiterem Krügerrand oder jeder weiteren anderen Münze den/die Du erwirbst und zurücklegst nimmt Dein persönlicher Grenznutzen ehr ab, als zu. Das ist ein unumstößlicher wirtschaftlicher Grundsatz. Der erste ist der wertvollste. Der rettet Dir, ggf. zusammen mit weiteren Stücken, in Form eines oder mehrerer Mahlzeiten oder in Form einer Bestechung in einer brenzeligen Situation vielleicht das Leben. Er hat daher mit den höchsten Grenznutzen, wenn es zu einer Krise kommen sollte in der GOLD besonders nützlich ist.

Mag sein, daß Krügerrand Nummer 50 bis 70 dazu dienen, daß Du Dir ein weiteres Haus erwirbst, Acker- oder Waldland kaufst oder einen Wagen mit einer Protz-Motorhaube. Auch hier hast Du noch Nutzen.

Münze Nummer 697 gibst Du vielleicht garnicht aus, weil die Krise vorher vorbei ist. Vielleicht bleibt sie bis zu Deinem Ende in hoffentlich erst sehr ferner Zukunft in Deinem Save liegen und hat daher den Grenznutzen NULL für Dich.


Wenn Du Dir die Frage nach den Umfang einer Vorsorge in GOLD stellst, dann kann ich auch nur wieder mal gebetsmühlenartig die 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens anführen, die man, je nach Risikoneigung / Krisenaversion, Mentalität usw. guten Gewissens in Edelmetall anlegen kann. Beispielsweise 5 Prozent in GOLD und 10 Prozent in Silberzehnern, die gleichzeitig Cash (also GELD) sind, das macht dann 15 Prozent des Gesamtvermögens, mit Dem Du je nach Situation 10 Prozent Cash- und 5 Prozent Edelmetallquote bzw. (nach heutiger Kaufkraft) 10 Prozent Edelmetallquote erreichen könntest. Damit hättest Du mit 15 Prozent deines Vermögens jeweils 10 Prozent entweder in CASH oder Edelmetall, je nach Situation (deflationärer Crash bzw. Hyperunflation) abgedeckt. Und Dein Edelmetallkursrisiko würde (bei einer theoretischen Totalentwertung von Edelmetall) bei 10 Prozent Edelmetallquote lediglich 5 Prozent Deines Vermögens betragen.

Es geht sich schließlich dabei ausschließlich um einen Notgroschen und um den Versuch der Sicherstellung und des Erhaltes einer absolut unverzichtbaren Rest-Liquidität im schlimmsten aller denkbaren Finanz- und sonstigen Fälle, in denen Gold oder Geld noch Zahlungs- und Werterhaltungsfunktion haben. Gegen einen absoluten Zusammenbruch der gesamten Wirtschaftstätigkeit gibt es keinen durch Geld- oder Finanzwerte erreichbaren Schutz. Dann muss jeder für sich selbst wirtschaften, anbauen, tauschen, arbeiten....

100 Prozent GOLD - das ist Irrsinn und macht auch irgendwo illiquide und abhängig, nämlich goldpreisabhängig. Es macht die weitaus allermeisten langfristig auch mehr unglücklich als zufrieden.

PS: mag sein, Daß Du auch mit 10 oder 20 Krügerrändern im wirklich extremen Krisenfall, wenn Papiergeld absolut wertlos sein könnte nicht weit kommst. Aller Voraussicht nach wirst Du damit in dem Fall aber kaum schlechter fahren können, als mit dann wertlosem Papiergeld. Irgendwie logisch - oder?
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 11:14   #2498 (permalink)
 
ex Posting Nr. 2424:

Beitrag anzeigen
lest selbst:

Bild.T-Online.de

Soweit die Spitze des Eisberges. Und die mit Geldwertanlegern überbesetzte und mit Rettungsbooten zu dürftig ausgestattete Titanic? Sie läuft mit Volldampf drauf zu..........
Und hier und auch auf hartgeld.com könnt ihr derzeit sehen, wie so ein Eisberg ausschaut.

Wobei ich persönlich es nicht glaube, daß das mit der IKB und den paar Fonds, die keine Anteile mehr zurücknehmen schon die 10 Prozent des Eisberges, die oberhalb der Wasserlinie sichtbar sind gewesen ist. Wäre man bösartig in dem Sinne, daß man die wahren Verhältnisse hätte veranschaulichen wollen, dann hätte man unterhalb des Eisberges noch ein dickes Goldgewicht mit der Aufschrift "PPT" einzeichnen müssen, das den Eisberg so tief unter Wasser zieht, daß lediglich die beiden Spitzen über Wasser sind....
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	bank-eisberg-prinzip.jpg
Hits:	122
Größe:	41,2 KB
ID:	24357  
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 15:46   #2499 (permalink)
 
Wirtschaftswoche: Ansteckungsgefahr fü das Depot....

lest selbst:

Ansteckungsgefahr fuer Ihr Depot - WirtschaftsWoche Nachrichten

Das hier ist echt krass:

Hektisch zieht der Vorstand der kleinen Frankfurter Fondsgesellschaft an seiner Marlboro Silver. Was er zum Debakel der IKB sagt? Schulterzucken. „Diesen Mist haben doch alle gekauft.“ .....


...Das Problem: „Nur wenige begreifen, dass sich mehr Rendite nur über höheres Risiko erkaufen lässt“, sagt Michael Bednar, Partner der Investment-Boutique FrankfurtFinanz....


...„Mit CDO, MBS und ABS können wir Anlegern nicht kommen“, sagt der Vertriebschef eines Zertifikatehauses.... Wohl aber die Fondsbranche....

...„Wir wissen nicht genau, worin wir investiert haben“, räumt der Analysechef einer westdeutschen Bank ein, „die Finanzprodukte sind kreativ verpackt, es können sich immer Spurenelemente auch von faulen Krediten darin befinden.“


Wer weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als der, der nicht weiss, dass er nichts weiss.

Weitere Anmerkungen verkneife ich mir hier. Das würde nur in Pöbeleien, Beleidigungen und Schmähungen ausarten.

Nur soviel: Ich glaube nicht an die "Nulpennummer". Die, die diese Papiere gekauft haben, die haben meinem Glauben zu Folge ganz genau gewusst, was sie da kauften. Und natürlich auch, mit wessen Geldern sie das taten. Exakt so, wie auch ein Ex-Telekom-Boss mit mathematischem Hintergrund beispielsweise ganz genau wusste, wie er den Wert der Dt. Telekom durch zu hohe Verschuldung und eine ganz spezielle, viel zu teuer bezahlte Übernahme dahin kriegt, daß die "Finanzinvestoren", die ihn dann später weiterbeschäftigten günstig einsteigen konnten..... Aber wie das mit Glauben so ist: beweisen kann ich es nicht. Ich halte diese Leute nur nicht für so dämlich und unfähig, wie sich sich in der Öffentlichkeit gerne geben, sondern für hochintiligent. Was wiederum irgendwie für diese Leute spricht....

Es geht sich hier schlicht und einfach um Forderungsabbau und Vermögenstransfer im allergrößten Stil.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08-08-2007, 16:24   #2500 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Kommt denn das III. Reich oder die DDR wieder zurück? Dann sammle ich jetzt nur noch Hakenkreuz Münzen
Aber wie kommst Du denn blos darauf?.

Sag mal, wie bist Du denn eigentlich drauf und erkläre mir doch bitte, warum es unbedingt Münzen mit dem Hakenkreuz sein müssen. Tun es Alu-Chips mit dem Wappen der DDR denn nicht auch?.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
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