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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
335gefällt
11-08-2007, 17:07
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#2576 (permalink)
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Wer kein Auto hat ist ein A-Loch...
???
Zur Klarstellung:
Ich habe kein Auto, aus Umweltbewusstsein und weil man in einer Großstadt keins braucht.
Ich habe mich aber hinreichend abgesichert und eine profunde ökonomische Ausbildung.
Vielleicht solltest Du ein bisschen Deiner Energie auf den Klimaschutz lenken. Da droht die größere Gefahr für die Menschheit und passt besser zu Ingenieuren.
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Mann, ich lebe in einer ländlich geprägten Gegend. Und dort, wo die beiden, die ich als Beispiel angeführt habe wohnen, da gibt es die Jobs, die die angeblich machen garnicht. Ein Bus kommt werktags alle 60 bis 90 Minuten. Und das war es dann. Es ist nur so, daß Arbeits- und Sozialamt es nicht gerne sehen, wenn alleinstehende Leistungsbezieher einen PKW besitzen und fahren. Warum auch immer.
Daß man in einer Großstadt wie Köln, Düssldoorf, Duisburg oder Essen, meinetwegen nehme noch Krefeld, Viersen und Mönchengladbach als mittelgroße Städte hinzu nicht unbedingt einen Pkw braucht, das ist klar. Das brauchst Du mir nicht zu erzählen. Ich habe selbst jahrelang in einem Ingenieurbüro gearbeitet, daß unter anderem Straßenbahn- und Bustrassen plant. Neben anderen Infrastrukturprojekten wie Flughäfen, versteht sich. Wenn Du aber in einem Ort mit 2.000 Einwohnern lebst, in dem kein Industriegebiet ist, Du aber in der Industrie arbeitest, dann ist ein PKW schon zweckmäßig. Wenn mir dann zwei Personen erzählen, daß sie keinen PKW haben und zudem noch erzählen, daß sie die Vormieter kennen, dann ist der Fall klar. Die beiden haben dann, vor allem, wo sie die Wohnung wollten, sich dann aber nicht mehr meldeten, genau so geschummelt, wie das "schlagende" Hartz-IV-Pärchen zuvor. Lügen haben eben kurze Beine. Und die meisten Lügengeschichten sind unstimmig. Weswegen man sie erkennen kann, wenn man um die Möglichkeit, bleogen zu werden bescheid weis. Egal, ob bei Mietern oder bei Geldanlagen. Und von Abgreifern und Herunterwohnern habe ich die Nase voll. Einmal und nie wieder!.
Ich hatte übrigens von 1992 bis 2000 auch keinen eigenen PKw, weil ich mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zur Arbeit fahren konnte. Meine Frau benötigte jedoch einen. Zuerst, um zu ihrer Arbeitsstelle zu fahren, dann, weil sie Kinder hatte und mit ihnen mal was unternehmen wollte und auch Besorgungen machen musste, wobei sie die Kids nicht alleine lassen wollte....
Dies nur mal zur Klarstellung.
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11-08-2007, 17:22
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#2577 (permalink)
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Uiuiui, gehen jetzt die Argumente aus? Meine Ausdrucksweise ist ja wohl sehr eindeutig. Was du da hinein interpretierst ist ganz allein deine Sache. Von deinem vermeintlichen Fachwissen (gefährliches Halbwissen trifft es wohl eher) konnten wir uns in diesem Thread ja schon des öfteren überzeugen. Versicherungssteuer auf Kranken- und Lebensversicherung, Mehrwertsteuer auf Arztrechnungen, Steuererleichterungen bei Riesterverträgen, falsch interpretierte Finanz-Steuerungsinstrumente usw... Es gibt einen recht unmissverständlichen Spruch: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten! Du solltest ihn beherzigen.
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(1) Ich habe nie behauptet, daß ich ein Experte bin.
(2) Betrügereien und Schiebereien in der Größenordnung, die notwendig ist, um eine Bankenkrise auszulösen, die können auch von Nicht-Experten erkannt werden. Jeder, der die Realität wahrnehmen will, der kann das erkennen. Zumal auch in der Presse und von Seiten der Notenbanken und der Finanzaufsicht schon lange Zeit vor genau dem gewarnt wurde, was gerade passiert.
(3) daß ich mit einigen meiner Befürchtungen und Warnungen nicht ganz falsch gelegen habe, das dürfte mittlerweile völlig unstrittig sein. Die Finanzmärkte haben derzeit ein Problem mit Geldmengenüberhängen, die sich in zu leichtfertiger Kreditvergabe manifestiert haben.
Und dabei ist es in der Hauptsache völlig nebensächlich, ob beispielsweise Riester-Verträge steuerlich gefördert oder auf Arztrechnungen Umsatzsteuer berechnet wird oder nicht.
Und was die Interpretation der Finanz-Steuerungsinstrumente angeht: lese noch mal ganz genau nach was Dwimbor geschrieben hat: Für einen Zeitraum von 5 Stunden wäre es durchaus möglich gewesen, daß die Summe der EZB Schnelltenderausleihungen 95 MRD EUR + 61 Mrd. EUR betragen haben.
Und nicht nur die Geldschiebereien und Wirtschaftsbetrügereien mit faulen, verbrieften US-Hypotheken sind ein Problem. Schon davor betrug das Geldmengenwachstum in der Eurozone 10,9 Prozent. Da hätte man das Wort "betrug" auch gleich groß schreiben können. Denn auch das ist nichts anderes, als Betrug am Sparer und Betrug am Beitragszahler privater Altersvorsorgemodelle. Ebenso die recht "kreative" Ermittlung der Lebenshaltungslosten, di ein den letzten Jahren imme rmehr von den Grundsätzen der Ermittlungsmethode vor der Euro-Einführung abweicht.
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11-08-2007, 17:28
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#2578 (permalink)
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Es müsste heißen: Dafür aber leugnen aber einige den totalen Untergang.
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Den totalen Untergang leugne ich auch. Eine Währungsreform kann sogar Positives bewirken. Auch dafür gibt es in der Geschichte sehr viele Beispiele.
Und solange keine Währungsreform oder zumindest eine deutliche Geldentwertung (=Forderungsabbau) kommen wird, wird kaum mehr etwas gehen. Soviel ist absehbar.
Dafür ist die Zinsbelastung, die Steuer- und die Abgasbenbelastung der Wirtschaft und der Privatverbraucher viel zu hoch. Es wird an Wertschöpfung viel zu viel umverteilt, als daß sich Wirtschaften und Leistung noch in dem Maße lohnen, daß es zu einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Situation kommen kann.
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11-08-2007, 17:34
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#2579 (permalink)
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Das war genauso unzutreffende wie überflüssige Polemik.
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Was mich bei Deinen Post gestört hatte und warum ich darum kurz darauf eingegangen war: weil mir dieses zu sehr nach Bagatellisierung geklungen hatte.
Für mich waren diese Maßnahmen (in abgeschwächter Form) im fast schon konzertiert-weltweitem Rahmen zu sehen und nicht zuletzt deswegen als ein ernstzunehmendes Krisensymptom einzustufen.
Vor allem da es sich ja dabei nur um Feuerwehraktionen und keineswegs um Ursachenbekämpfung handelte.
Die ursächlichen Glutnester glosen im Hintergrund unvermindert weiter und werden wohl noch für einige unliebsame Überraschungen sorgen.
Alexander
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Ich sehe das genau so, wie alex11. Die Zentralbanken haben knallhartes Krisenmanagement betrieben und sind dabei bis zum Äußersten gegangen, was im Bereich ihrer Möglichkeiten leigt: Geldschöpfung und Goldverkäufe in wahrscheinlich sehr großem Stil. Es ging sich um die Wurst:
Eine Bankenkrise anzuwenden, damit es nicht zu Forderungsausfällen kommt, deren Größenordnung geordnetes Wirtschaften nicht mehr zulässt und damit mangels Waren- und Dienstleistungsangebot Produktion und Geldwert implodieren lässt.
Und ja: die Interventionen der Zentralbanken sind unter dem Gesichtspunkt richtig. Selbst noch aus Sparersicht: lieber Teilentwertung als kompletter Fordereungsausfall....
Es stimmt aber auch, daß diese immer häufiger und immer umfassender werden müssen, solange das Grundproblem von Schuldgeld nicht gelöst ist. Und da traut sich niemand ran. Dann nämlich müsste man den Menschen reinen Wein einschenken und Schulden denen keine oder keine ausreichende Deckung gegenübersteht bis zur vorhandenen Deckung abbauen. Und die den Schulden entsprechenden Teile der Sparguthaben ebenfalls. Andernfalls kommen wir alle aus der Numme rnicht mehr heraus. Wir alle sind, mehr oder weniger, gefangen im Schuldgeld. In Schuldgeld, das Zinsen produzieren muss, worin der Keim seines Unterganges (vgl. Josephspfennig) liegt.
10,9 Prozent mehr Geldmengenwachstum bedeutet: 10,9 Prozent mehr Umverteilung über Zinszahlungen.
Und das mit jährlich steigender Tendenz.
Prost Mahlzeit!.
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11-08-2007, 18:17
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#2580 (permalink)
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Ich sehe das genau so, wie alex11. Die Zentralbanken haben knallhartes Krisenmanagement betrieben und sind dabei bis zum Äußersten gegangen, was im Bereich ihrer Möglichkeiten leigt: Geldschöpfung und Goldverkäufe in wahrscheinlich sehr großem Stil. Es ging sich um die Wurst:
Eine Bankenkrise anzuwenden, damit es nicht zu Forderungsausfällen kommt, deren Größenordnung geordnetes Wirtschaften nicht mehr zulässt und damit mangels Waren- und Dienstleistungsangebot Produktion und Geldwert implodieren lässt.
Und ja: die Interventionen der Zentralbanken sind unter dem Gesichtspunkt richtig. Selbst noch aus Sparersicht: lieber Teilentwertung als kompletter Fordereungsausfall....
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Letztlich hat die EZB nur den Zinssatz geglättet, weil dieser kurzfristig zu stark angestiegen ist. Das geschah durch eine temporäre Liquiditätszufuhr. Nicht mehr und nicht weniger. Richtig ist lediglich, dass dieser Eingriff ein bemerkenswert hohes Volumen hatte. Er hat aber direkt nichts mit Bankenkrisen, Forderungsausfällen etc. zu tun, allenfalls indirekt als Signal an den Finanzsektor. Das hat auch nichts mit Bagatellisierung zu tun, es ist einfach so.
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11-08-2007, 19:14
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#2581 (permalink)
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Nein, das war ebenso zutreffend wie relevant.
Und dass es Probleme gibt, hat auch niemand bestritten.
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Was mich betrifft, sicher nicht.
Da ich prinzipiell immer an (korrekten) Detail-Informationen interessiert bin.
Ich wüsste nicht wieso Du das besser beurteilen könntest als ich selber...
Alexander
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11-08-2007, 19:28
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#2582 (permalink)
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Letztlich hat die EZB nur den Zinssatz geglättet, weil dieser kurzfristig zu stark angestiegen ist. Das geschah durch eine temporäre Liquiditätszufuhr. Nicht mehr und nicht weniger. Richtig ist lediglich, dass dieser Eingriff ein bemerkenswert hohes Volumen hatte. Er hat aber direkt nichts mit Bankenkrisen, Forderungsausfällen etc. zu tun, allenfalls indirekt als Signal an den Finanzsektor. Das hat auch nichts mit Bagatellisierung zu tun, es ist einfach so.
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Bekanntwerdung von Problemen bei einer französischen Großbank / deren Fonds -> Verunsicherung & Liquiditätsengpaß im Bankensektor -> Liquiditätszufuhr durch die EZB
Eine logische Kette welche nichts mit einer Bankenkrise zu tun hat ?
Mir kannst Du das jedenfalls nicht weißmachen...
Wen's interessiert, ein paar Infos zu deutschen Banken & ihre Involvierung in die (US-)Kredit-/Immobilienkrise:
US-Kreditkrise greift weiter um sich - derStandard.at/Investor - Wirtschaft, Finanzen, Börse und Kursinformationen
Alexander
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11-08-2007, 20:21
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#2583 (permalink)
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Bekanntwerdung von Problemen bei einer französischen Großbank / deren Fonds -> Verunsicherung & Liquiditätsengpaß im Bankensektor -> Liquiditätszufuhr durch die EZB
Eine logische Kette welche nichts mit einer Bankenkrise zu tun hat ? 
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Welche mittelbar etwas mit der Bankenkrise zu tun hat. Natürlich ist die Liquiditätszurückhaltung auf die Immobilienkrise zurückzuführen. Aber die Liquiditätszufuhr betrifft ja nicht das betroffene Segment des Immobilienkreditmarktes, sondern den Geldmarkt. Das die EZB in den Immobilienmarkt eingegriffen hätte, ist mir jedenfalls neu. Aber danke, dass Du mir zustimmst.
Mir kannst Du das jedenfalls nicht weißmachen... 
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Ich lasse mir von Dir auch kein X für ein U vormachen.
Wenn, dann nimm wenigstens die Liste aus der FTD. Die haben wenigstens etwas Sachverstand, außerdem umfasst die Liste mehr als zweieinhalb Banken.
FTD.de - Geldanlage - Nachrichten - Wie deutsche Banken von der Subprime-Krise betroffen sind
Im übrigen steht in dem Artikel nicht, dass deutsche Institute akut gefährded seien.
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12-08-2007, 01:16
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#2586 (permalink)
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Wenn man es schafft, selbst das unschuldige Setzen (so) eines (Standard-)Links als Anlaß nehmen zu können, massiv Kritik zu üben, dann erübrigt sich für mich jede weitere Diskussion...
Alexander
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"Standard"-Link ist gut. Aber der Standard-Artikel ist wirklich nicht sehr gehaltvoll.
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12-08-2007, 08:58
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#2587 (permalink)
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Letztlich hat die EZB nur den Zinssatz geglättet, weil dieser kurzfristig zu stark angestiegen ist. .......... Das hat auch nichts mit Bagatellisierung zu tun, es ist einfach so.
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 Stimmt auffallend. Frau Halmich und Herrn Raab beispielsweise haben vor einigen Monaten auch nur gegenseitig Gesichtspeeling und Oberkörpermassage in aller Öffentlichkeit gemacht.....
Das ist auch keine Bagatellisierung. Auch das war einfach so.....
Und im Jahr 1923 wurde mit der Einführung der Rentenmark auch nur Überliquidität dem Markt entzogen. Auch das ist keine Bagatellisierung.
Und Herr Mugabe lässt auch nur deswegen so viel neues Geld drucken, weil die Bürger so viel sparen. Auch das ist einfach so. Alles ist ganz einfach.
Die Titanic, sie ist nicht unkontrolliert gesunken. Kapitän Smith hatte den Auftrag zu testen und zu beweisen, daß das Schiff sich selbst dann noch zwei Stunden über Wasser halten kann, wenn dese Rumpf von einem Eisberg auf einer Seite der Länge nach aufgeschlitzt wurde. Das Schiff hat den Test bestanden. Die Sicherheitsvorkehrungen waren nach damaligem Standard ausreichend für die I. Klasse. Und man darf auch nicht vergessen, daß die Mannschaft während der ersten zwei Stunden nach dem Aufprall die Lage auf dem Schiff noch voll unter Kontrolle hatte. Der Test war also ein voller Erfolg. Auch das ist so gewesen. Es gab damals weder Grund zur Panik, noch einen Grund, Geschehnisse zu bagatellisieren.
Ebenso die Twin-Towers: deren tragende Teile hatten so eine hohe Feuerbeständigkeit daß diese selbst bei einem fingierten Terroranschlag länger als 15 Minuten gehalten haben. Auch da gab es keinen Grund zur Panik. Das war eine ganz normale Feuerwehrübung. Mit anschließender, kontrollierter Sprengung des Gebäudes, wobei der endgültige Beweis dafür, daß man selbst über 200 Meter hohe Bauwerke kontrolliert sprengen kann sicherheitshalber gleich zweimal erbracht wurde. Das hat auch nichts mit Bagatellisierung zu tun, es ist einfach so gewesen.
Auch die danach geübte Rettung der Finanzmärkte war erfolgreich. Auch das hat auch nichts mit Bagatellisierung zu tun, es ist einfach so gewesen.  
Alles klar?!.
PS: Im III. Reich wurden...... Aber das lassen wir doch nun besser sein. Wer hier, beispielsweise der iranische Staatspräsient bagatellisiert, der fährt hierzulande ein. Auch "einfache" Gemüter werden dabei von der bundesrepublikanischen Justiz nicht verschont. Auch das ist, bereits mehrfach, "einfach" so gewesen. Auch die werden "einfach" eingesperrt. Und das zu Recht. Da verstehen Deutsche Gerichte einfach keinen Spaß. Und das hier nur Geld- und Haftstrafen, aber keine Todesurteile verhängt wurden, das ist keine Bagatellisierung der Volksverhetzungsdelikte. Denn, anders, als im III. Reich ist die Todesstrafe in der Bundesrepublik Deutschland abgeschafft. Die Richter können daher einfach keine rechtswirksammen Todesurteile mehr fällen. Selbst wenn sie es wollten geht das einfach nicht. Das ist einfach so.
Das, was im III. Reich schlimmes passiert ist, das ist wirklich alles so gewesen, wie es in den bundesrepublikanischen Geschichtsbüchern steht. Und da gibt es wirklich nichts zu bagatellisieren. Und die beiden vorstehenden Sätze sind wirklich so gemeint, wie ich sie geschrieben habe. Dies nur zur Klarstellung.
Das Geile an der Meinungsfreiheit ist, daß man ansonsten lügen (vor allem tun das manche Politiker in Wahlkämpfen und bei Aufschwüngen, die es nicht gibt), bagatellisieren und beschwichtigen darf, daß sich die Balken biegen. Und sei die Situation noch so ernst.
Und wenn man, wie das die IKB getan hat, um die Kontrolle durch Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer und Bankenaufsicht zu umgehen, wesentliche und besonders riskante Geschäfte durch Gründung nicht voll bilanzierter "Firmen" auslagert und damit Schiffbruch erleidet, dann gibt’s auch noch Staatsknete von der "KFW" obenauf. Und damit die anderen Banken, weil man untereinander nun nicht mehr vertraut, nicht schließen müssen, werden sie mit "Schnelltendern" versorgt. Genau so ist das gewesen. Ganz ohne hier etwas zu beschönigen, zu bagatellisieren oder jemanden beschwichtigen zu wollen.
Ganz vielen hochbezahlten Bankmanagern ist vorgestern und gestern die Kontrolle über ihr Geschäft in einem existenzgefährdendem Maß abhanden gekommen. Man muss ihnen ganz einfach Totalversagen vorwerfen. Über 100 europäische Banken haben von den Schnelltendern profitiert. Und genau so viele hatten wohl ein großes Problem, das sie sons tnicht hätten lösen können. Denen musste ganz schnell geholfen werden, um massenhaft Bankenzusammenbrüche abwenden zu können. Wäre dem nicht so gewesen, dann wären vielleicht schon letzten Freitag, allerspätestens aber morgen Überweisungen nicht oder nur noch eingeschränkt möglich gewesen. Dies hätte die Wirtschaftstätigkeit sofort stark eingeschränkt und zu panikartigen Geldabhebungen und damit zum Bankenkollaps (alle Banken) geführt. Denn auf solche Situationen (panikartige Abhebungen durch viele Bankkunden) kann sich keine Bank, die mit anderen im Wettbewerb steht wirksam vorbereiten.
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12-08-2007, 11:31
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#2591 (permalink)
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Also halte ich es für intelligent in Sachwerte zu investieren.
Was ist so schwer daran zu verstehen????
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Und wer hält euch davon ab?
Ihr sucht händeringend nach einer Bestätigung für euer Handeln, wäre es nicht der Fall, würdet ihr euch gemütlich zurücklehnen und schmunzelnd auf die anderen herabschauen.
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12-08-2007, 11:46
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#2593 (permalink)
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Zitat:
"Verlieren nämlich die Teilnehmer langfristiger Spekulationsgeschäfte das Vertrauen, und genau das ist derzeit zu beobachten, dann werden sie so schnell wir möglich versuchen, ihre noch verbliebenen Gelder zu retten. Die sicherste Art, das zu tun, ist sich aus dem Geschäft zurückzuziehen, auch mit Verlust. Hierdurch werden mittel- und langfristige Gelder aus M3 und M4 zu Bar- oder kurzfristigen Buchgeldern. Sie werden realisiert. Geschieht dies plötzlich und in Panik, setzt eine Art Kettenreaktion ein. Auslöser hierfür könnte ein Bankzusammenbruch sein, den die EZB derzeit so dringend zu verhindern sucht. Gelingt ihr dies nicht, könnten plötzlich in sehr kurzer Zeit sehr viele Leute versuchen, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen - eine Kettenreaktion. Die Buchgeldmenge würde, trotz der Verlustmitnahme, explosionsartig ins Uferlose steigen, und mit ihr die Nachfrage nach scheinbar sicheren Sachwerten, aber mit ihr nicht die Gütermenge. Das Ergebnis wäre eine Hyperinflation, gegen die die Inflation 1922/23 ein Sonntagsspaziergang wäre, die finanzpolitische Kernschmelze."
Quelle: Hühner, Gänse und Schweine, oder worum es bei der Hypothekenkrise wirklich geht
Gruß
9999
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12-08-2007, 11:59
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#2594 (permalink)
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Eine sehr gute Zusammenfassung der Situation mesodor39!
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Das ist keine gute Zusammenfassung sondern dummes Geschwätz:
Stimmt auffallend. Frau Halmich und Herrn Raab beispielsweise haben vor einigen Monaten auch nur gegenseitig Gesichtspeeling und Oberkörpermassage in aller Öffentlichkeit gemacht.....
Das ist auch keine Bagatellisierung. Auch das war einfach so.....
PS: Im III. Reich wurden...... Aber das lassen wir doch nun besser sein. Wer hier, beispielsweise der iranische Staatspräsient bagatellisiert, der fährt hierzulande ein. Auch "einfache" Gemüter werden dabei von der bundesrepublikanischen Justiz nicht verschont. Auch das ist, bereits mehrfach, "einfach" so gewesen. Auch die werden "einfach" eingesperrt. Und das zu Recht. Da verstehen Deutsche Gerichte einfach keinen Spaß. Und das hier nur Geld- und Haftstrafen, aber keine Todesurteile verhängt wurden, das ist keine Bagatellisierung der Volksverhetzungsdelikte. Denn, anders, als im III. Reich ist die Todesstrafe in der Bundesrepublik Deutschland abgeschafft. Die Richter können daher einfach keine rechtswirksammen Todesurteile mehr fällen. Selbst wenn sie es wollten geht das einfach nicht. Das ist einfach so.
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Wenn Du das unter Argumentation oder einer guten Zusammenfassung verstehst, tust Du mir leid. Ich sehe hier nur einen Fanatiker, der versucht sein ungares Halbwissen und Schlagworte, die er irgendwo aufgeschnappt hat, an den Mann zu bringen. Dümmlicher geht es leider nicht. Du freust Dich total über die aktuelle Situation, weil Du Dich bestätigt fühlst, oder?
Aber getretener Quark wird breit, nicht stark.
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12-08-2007, 12:03
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#2595 (permalink)
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Russlands strategisches Bomberkommando nimmt Langstreckenpatroullien wieder auf.
"It has always been the tradition of our long-range aviation to fly far into the ocean, to meet (U.S.) aircraft carriers and greet (U.S. pilots) visually," Androsov told a news conference.
"Yesterday we revived this tradition, and two of our young crews paid a visit to the area of the (U.S. Pacific Naval Activities) base of Guam.
"I think the result was good. We met our colleagues - fighter jet pilots from (U.S.) aircraft carriers. We exchanged smiles and returned home," Androsov said."
Hier: When US gathering carriers in Guam, a Russia’s strategic bomber flew over U.S. Guam’s military base
Die Bomben sind jetzt also wieder ständig in der Luft.
Gruß
9999
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12-08-2007, 12:15
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#2596 (permalink)
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Die Bomben sind jetzt also wieder ständig in der Luft.
Gruß
9999
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Um bei einer Bankenkrise schneller eingreifen zu können?
Oder prophylaktisch Deutschland auszuradieren, weil wir in Zukunft mehr Ökostrom produzieren wollen, dadurch weniger Gas abnehmen werden?
Oder bracht Putin einen neuen Golfplatz?
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12-08-2007, 12:20
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#2597 (permalink)
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Um bei einer Bankenkrise schneller eingreifen zu können?
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Siehst Du da etwa einen Zusammenhang?
Gruß
9999
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