|
|
| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
335gefällt
13-08-2005, 18:30
|
#327 (permalink)
|
|
|
|
Der dauerhafte, langfristige Goldpreisanstieg kann nicht mehr wegdiskutiert werden. Es wird immer wieder Rückschläge und Konsolidierungsphasen geben aber der Trend ist ungebrochen.
|
Sogenanntes "Fachwissen", was langfristige Prognosen angeht (wie immer das zustande kommen soll, wenn man bedenkt, wie schlecht der Mensch bekannterweise langfristige Prozesse einschätzen kann, das lehrt uns die Geschichte), nützt in solchen Zusammenhängen wenig. Wie sich Gesellschaft, Wirtschaft, Börsenkurse und Edelmetallkurse sich langfristig entwickeln werden, kann niemand sicher voraussagen. Das ist schon eher nicht wegzudiskutieren...
Gruss,
jeggy
|
|
|
13-08-2005, 19:48
|
#331 (permalink)
|
|
|
|
... Wie kann ich nur so bescheuert sein und von einem langfristigen Goldpreisanstieg ausgehen?
|
Ehrlich gesagt, frage ich mich das auch.
|
... Man muß eben den Markt genau beobachten und sich mit der Thematik beschäftigen um z.B. Manipulatuionen oder aber eine mögliche Blase zu erkennen.
|
Gut, dass du das tust und die vielen Unkundigen hier rechtzeitig vor Gefahren warnst. Allerdings vermute ich mal, dass eher Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, bevor du dich davon überzeugen lässt, dass der Goldpreis nicht nur, auch nicht langfristig, "steigt und steigt".
|
|
|
13-08-2005, 19:53
|
#332 (permalink)
|
|
|
|
Was passiert eigentlich, wenn der Goldpreis ständig steigen wird? 500, 800, 1200 $ usw.
Muss er nicht irgendwann wieder fallen?
|
@Raphael: wenn wir eine Steigerung in der Art:
275 - 440 - 500 - 800 - 1200 - 1500 und meinetwegen auch noch 1850 bei relativ stabilen Währungsverhältnissen in einem dafür sehr kurzen Zeitraum, sagen wir mal innerhalb von 5 bis 10 Jahren sehen.....
dann kann es durchaus so sein, daß wir nach den 1.700 oder 1.850 innerhalb der darauffolgenden 5 bis 10 Jahre auch wieder starke Kurseinbrüche erleben in deren Verlauf als Boden mal die 500 oder gar die 450 erreicht werden. Es muß aber nicht so kommen. Ein Boden könnte auch bei 600, 650, 700 usw. liegen. Daß es nicht ständig aufwärts gehen kann, das weis eigentlich jeder. Keiner weis exakt, was die Zukunft bringen wird, d.h. wann ein relatives Kursmaximum erreicht ist und wie stark die darauffolgende Kurskorrektur ausfallen wird.
Man kann und darf aller Erfahrung nach d.h. mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß man weder in 30 Jahren und auch nicht danach nocheinmal beim Gold die 450 EUR sehen wird. Ob man dann vielleicht noch mal kurz die 600, die 700 oder die 800 sieht..... ....das kann man nie ganz ausschließen.
Insofern hat hier Goldnase recht, wenn er von einem langfristig steigenden Goldpreis ausgeht. Eine langfristige Entwicklung schließt jedoch zwischenzeitliche, konträre Entwicklungen nicht aus, solange ein TREND erkennbar ist, der in sehr langfristigen Zeiträumen aufwärts gerichtet ist. Beim Gold reichen diese sehr langen Zeiträume bis etwa 30 Jahre, d.h. nach etwa 30 Jahren kann man davon ausgehen, daß die aktuellen und zukünftigen Kurse nicht mehr unterhalb der höchsten Kurse liegen, die bis vor 30 Jahren jemals erreicht wurden. Aber auch diese Entwicklung ist keine Gesetzmäßigkeit, denn spätestens 2011 müssten es dann Goldkurse über 24.000 EUR/Kilo geben, dies entspricht dann einem Unzenpreis von etwa 770 EUR, was momentan noch schwer vorstellbar ist.
Geht man jedoch von Ölpreisen um die 50 bis 60 EUR/Barrel aus und setzt den langfristigen mittleren Wert einer Unze Gold 10 bis 15 Barrel Rohöl gleich, so sind solche Relationen garnichtmal so abwägig.
Schließlich erwartet auch niemand ernsthaft, beim Gold noch einmal Kilokurse von umgerechnet 2.500 EUR, wie zuletzt Ende der 60er / Anfang der 70er zu sehen. Bevor solche Kurse, 2.500 EUR/Kilo bzw. 80 EUR/Unze erreicht wären, könnte man schon ein paar 10.000 Tonnen verkaufen, die derzeit aber nicht zur Disposition stehen. Bei einem Kilokurs von 2.500 EUR (den wir aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie wieder sehen werden) und ansonsten normaler Sachlage würde ich eine Wohnung verkaufen, um den Erlös, vielleicht 70.000 EUR in Gold anzulegen. In der Gewissheit mir binnen 10 bis 15-Jahres-Frist vom Erlös mindestens zwei, vielleicht sogar auch drei oder vier Wohnungen zurückkaufen zu können.
Auch dürfte kaum jemand davon ausgehen, daß der Preis für ein Barrel Rohöl nochmals bei 10 bis 15 Dollar oder EUR liegen wird. 35 oder 40 EUR-Cent für den Liter Super - da dürfte hierzulande auch keiner mehr mit rechnen, der ernst genommen werden will.
|
|
|
13-08-2005, 20:06
|
#334 (permalink)
|
|
|
|
... Ein realistischer Goldpreis ist aber auch lange noch nicht erreicht.
|
Mich würde interessieren, wo ein realistischer Goldpreis liegt und wie man ihn ermittelt.
|
|
|
13-08-2005, 21:08
|
#336 (permalink)
|
|
|
Pfennighaie und andere Reichtumsverhinderer
|
Das ist selbstverständlich nicht einfach, da er sich ständig aus Angebot und Nachfrage errechnet.
Wenn der Goldpreis nicht ständig manipuliert würde z.B. durch die Vorwärtsverkäufe der Minen oder durch die "Goldleihe" der Zentralbanken oder das Erschaffen von Papiergold durch die Geschäftsbanken hätten wir einen realistischen Goldpreis.
Nach meiner Einschätzung läge ein realistischer Goldpreis im Moment bei um die 800 US $.
|
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre, wären wir beide wohl schon lange Multi-Millionär
Die erste echte Chance auf (m)eine Million verpasste ich mit 14: da war dieser etwa mehrere Tonnen schwere, rostige Eisenmeteorit, den ein Bauer aus seinem Acker gezogen und zum Straßenrand buxiert hatte. Ein paar Kilo davon schlugen ein Freund und meine Wenigkeit heraus.....
....sogar nach Bonn zum Poppelsdorfer Schloss sandte mein Freund ein paar Merallsplitter und Gesteinsbrocken ein. Zuerst heiß es, es sei wohl Hochofenschlacke (und genau so stank das Teil auch). Als dann, etwa ein Jahr später die Herren aus Ihrem (Beamten-)Schlaf erwacht waren und wissen wollte, wo sich dieser wegen seiner Größe einmalige Fund genau befindet, ja die wollten sogar die Mühen einer 70 km weiten Fahrt auf sich nehmen...... war es genau 6 Wochen zu spät - denn ein Schrotthändler war schneller und hat sich um ein paar Hunnies daran "bereichert".
Seitdem habe ich so manche nicht verdiente Million "erlebt". Immer wieder verpasste und auch durch andere verhinderte Gelegenheiten zum richtig reich werden.
Wahrscheinlich ist es den meisten Menschen so gegangen. Warum auch sollten die mehr Glück oder weniger Chancen gehabt haben?.
Und solche "Schrotthändler" im übertragenen Sinne, die für ein paar Cente auf dem eigenen Konto anderen die Chance, ein paar Tausender zu verdienen zu können tag-täglich verleiden, die gibt es überall und wie Sand am Meer:
Beim Gold sind es eben die Papier- und Terminfuzzies und irgendwelche Minenmanager mit Löcher in den Taschen, die mit Geld für die nächste Löhnung gefüllt werden müssen. Notfalls auch durch Terminverkäufe. Der Spatz fest in deren Hand ist denen lieber, als die Taube auf unseren Dächern....
Und geht mal einer dieser Finanzjongleure an seinen Geschäften wirtschaftlich zu Grunde, dann doch nur, damit mindestens zwei weitere dieser Pfennighaie ihre Chance wittern und mit allen Mitteln versuchen, seinen Platz einzunehmen....
Genau so ist das Leben.
|
|
|
15-09-2005, 17:09
|
#338 (permalink)
|
|
|
|
Der Goldpreis löst sich immer mehtr vom Dollar und durchschlägt auch in Euro und Yen wichtige Unterstützungsmarken nach oben.
Gold ist in Dollar, Euro und Yen so teuer wie seit Jahren nicht mehr.
Die Aussichten sind gerade langfristig sehr gut.
|
Langfristig gute Aussichten für Gold, das dürfte wohl kaum zu bestreiten sein.
Momentan wird übrigens vieles teurer. Und was nicht teurer wird, das wird immer ein wenig kleiner. Ob es nun die arabischen Brotfladen sind, oder die Brötchen beim Bäcker. Oder die Eiskugeln in der Eisdiele.
Warum sollte Gold da nicht auch im Wert steigen - natürlich langfristig betrachtet. Meine erste Goldmünze (1 Dukaten Österreich 1915) habe ich übrigens 1974 am Bankschalter erworben, da war ich gerade mal 10 Jahre alt.... und die Beißprobe, die habe ich mir damals auch nicht nehmen lassen  . Etwa 40 DM habe ich für das Teilchen geblecht....
Worauf ich immer noch warte, das ist der Durchbruch der alten DM-Höchstpreise: ca. 48.000 DM das Kilo bzw. umgerechnet 24.000 EUR.
Spätestens dann geht der Goldpreis wirklich ab, wie Schmitz Katz....
Vor Jahren, während des Börsencrashes, hat mal jemand 5.000 Dollar für die Unze Gold prognostiziert. Und selbst wenn es nur 1.500 oder 2.000 werden sollte....
....wenn man als Spekulant dann bei 800 einsteigt, wäre das auch noch gutes Geld.
Und wer langsam aber stetig bereits nun Gold zukauft und lange genug durchhält, der muss vielleicht noch einige Zeit warten, verpasst dabei die eine oder andere Möglichkeit zwischenzeitlich so richtig Asche zu machen - hat aber gute Aussichten auch mit Gold seinen Schnitt machen.
|
|
|
19-09-2005, 08:49
|
#345 (permalink)
|
|
|
|
... da gehe ich doch noch mal in den Keller... meine Barren zählen...
|
Insider trägt Röcke
Andi
|
|
|
19-09-2005, 11:25
|
#346 (permalink)
|
|
|
|
Insider trägt Röcke
Andi
|
Macht nichts, Birte trägt ja auch Hosen!
|
|
|
19-09-2005, 19:11
|
#350 (permalink)
|
|
|
|
Der Boom in China ist erst am Anfang. Immer mehr Anleger kaufen nach der Aufhebung des Verbotes privat Gold zu besitzen immer größere Posten des gelben Metalles auf.
|
China klingt logisch. Indien wird auch noch dazukommen.
Ein mäßiger Anstieg des Goldpreises könnte wirklich drin sein. Wenn er von Dauer ist, wird natürlich auch die Produktion steigen und allzu phantasievolle Erwartungen dämpfen.
Geändert von Bukanier (19-09-2005 um 19:15 Uhr)
|
|
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:35 Uhr.
|
|