Und jetzt freuen wir uns über einen steigenden Goldpreis
jenseits der 800 Dollar bzw. exakt 618,88 Euro aktuell.
Mir ist schon richtig schlecht ... von dem schwindelerregenden Höhenflug ...
Das, was ich beim Goldpreis in der letzten Zeit bemerkt habe, ist eine Schwankungsbreite von ca 50 Euro ... und viel Szenario
Die einen machen in Panik und schreiben ganze Litaneien, die anderen reagieren, wie sie es für richtig halten und schon immer getan haben, und lassen sie ihre Szenarien malen......
und andere bestreiten Fakten oder ignorieren sie ganz einfach.
Der Goldpreis steigt in Dollar nach der historischen Zinsentscheidung der FED auf 850 Dollar. Durch den fallenden Dollar (im Vergleich zum Euro) kann der Goldpreis in Euro nicht von dem Anstieg profitieren.
Trotzdem zeigt die Zinsentscheidung ganz klar wo die Reise hingeht.
Entschuldung durch Inflation.
Gold ist und bleibt die einzige Alternative um sein Geld sicher zu verwahren.
die "Saarbrücker Zeitung" hatte gestern einen interessanten Artikel:
165 Prognosetexte von Hellseher, kommerziellen Astrologen u.ä. für das Jahr 2008 wurden rückschauend bewertet. Fast nichts, vom dem was vorhergesagt wurde, ist eingetroffen. Was tatsächlich passiert ist, wie die Finanzkrise, wurde nicht vorhergesehen.
Besonders gut gefällt mir der Satz: "Vor exakten Prognosen scheuen sie zurück, wobei man fairerweise sagen muß, dass dies bei vielen Börsenkommentatoren und Autoren von Geldanlageempfehlungen auch nicht viel besser aussieht."
Mein Vorschlag für die Propheten hier:
Verkündet Eure Botschaften lautstark in die Welt, verlangt viel Geld dafür und werdet bekannt. Wenn die Prophezeiungen hinterher nicht eintreffen; macht nichts, niemand wird Euch böse sein.
165 Prognosetexte von Hellseher, kommerziellen Astrologen u.ä. für das Jahr 2008 wurden rückschauend bewertet. Fast nichts, vom dem was vorhergesagt wurde, ist eingetroffen. Was tatsächlich passiert ist, wie die Finanzkrise, wurde nicht vorhergesehen.
Vieleicht hätte man nicht nur kommerzielle Astrologen bewerten sollen, sondern auch solche, die ihre Erkenntnisse kostenlos zur Verfügung stellen.
Ein Beispiel sei dieser Beitrag von spica, den er im August 2006 eingestellt hat. Da hieß es seitens der Kanzlerin noch, der Aufschwung würde nun bald beim Bürger ankommen! (Fettung von mir):
"Die FED Sitzung vom 08.08.06, die bei einer Sonne/Saturn Konjunktion stattfand und Kennzeichen ist von einer sich abkühlenden - schrumpfenden Wirtschaft, und damit die damaligen Gesprächsthemen umreisst, soll also am Dienstag den 29.08.06 bei einer JupiterUranus Konstellation ( Trigon ) - einem Mars/Pluto Quadrat veröffentlicht werden. Die Frage, die dadurch entsteht ist nun die, wie sich diese Veröffentlichung in der nächsten Zeit am Aktienmarkt niederschlägt, verweist uns doch die überaus günstige Jupiter/Uranus Konstellation auf einen HP.
Darüber hinaus erwarten uns im September und noch vielmehr im Oktober eine Konzentration von interessanten wie geballten Konstellationen die auf einen schönen Abschwung deuten, bei gleichzeitigem Anstieg des Ölpreises.
Nun, wie erwartet und im vorherigen threat geschrieben blieb der Iran, was sein Atomprogramm betrifft, skorpionisch unnachgiebig, wie es das Sonnenzeichen des iranischen Präsidenten schlussfolgern liess. Ich rechne also mit einer ähnlichen Bewegung wie im Mai und Juni dieses Jahres.
Was mich darin bestätigt ist die gleichzeitige Aktivierung durch Saturn in den Horoskopen von Funnie mae und Freddie mac in der 42.ten Woche, die der vom sommer 2005 nicht unähnlich ist. ( Den abschwung, der hier ebenfalss prognostiziert wurde ist im angehängten Chart sehr schön zu verfolgen ) Die Aussichten für den Dow sind demnach mau, weil die gröten Hypothekenfinanzierer schlechte Zeitkarten zeigen. Putoptionen scheinen also angebracht zu sein."
...ich geh jetzt mal davon aus, daß dieser Beitrag nicht wirklich ernst gemeint ist....obwohl, wundern würde es mich auf der anderen Seite eigentlich auch nicht wirklich.
...da bleibt mir nur zu hoffen, daß meine Zeitkarten nicht so schlecht sind wie die von den Hypothekenfinanzierern.
...also 9999 nix gegen unterschiedliche Ansichten oder Meinungen zu einer Sache....aber langsam wirds schon arg schräg....aber ich weiß ja, Du bist nur ein einfacher Goldbug und zitierst nur....bliebe sich mal Gedanken zu machen, was man so alles zitiert.
......Eine Menge Leute haben durch spica sehr erfolgreich gezockt, lies den Thread mal ein bischen weiter.
Gruß
9999
ja, ja. gezockt.
Einer (Eldorado aus dem Goldseitenforum, nun selbst Forenbetreiber) hat lt. eigenen Angaben 18. Mio. $ verloren. Und hat nun lt. eigenen Angaben sogar bankenschulden und einen Rechtsanwalt. Und der ist lt. seinem Selbstverständnis Goldbuck und sternengläubig durch und durch.
Zumindest seine 18 Mio, so sie denn existierten wurden kassiert und zur Goldpreisdrückung oder zur Abfederung selbiger verwendet. Aber: jeder bestimmt selbst, was mit seiner Kohle geschieht oder zumindest wen er seine Kohle gibt.
Meine Meinung:
Ein echter Goldbuck ist sicherlich vieles. Aber er ist niemals Zocker / Kreditler / Schuldenreiter.
@Rex: diesmal ist Deine Kritik, so sehe ich das, durchaus berechtigt.
Ich bin ein Anhänger von NLP, der Neurolinguistischen Programmierung.
Licht fällt in unser Auge, wird in elektrische Impulse verwandelt und erst das Gehirn läßt das Bild entstehen. Jede Wahrnehmung ist gefiltert. Schau Dir einen Baum an, das Licht jedes einzelnen Blattes fällt in Dein Auge. Lehn Dich zurück, schließ die Augen, stelle Dir den Baum vor und versuche die Blätter zu zählen...
Wir haben viele Filter im Gehirn und sie sind bei jedem Menschen anders. Zudem sin diese Filter auch noch abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung und der Stimmung.
Jeder Mensch baut sich so sein völlig eigenes Bild der Welt zusammen, das sicht von der Sicht der Dinge anderer Menschen unterscheidet. Und jeder hält sein eigenes Weltbild für richtig. Und niemand kann sagen, welches jetzt wirklich richtig ist. Ich plädiere dafür, die Ansichten anderer Menschen nicht mit "richtig" oder "falsch" oder "schräg" zu bewerten, sondern in "brauchbar" oder "weniger brauchbar" zu unterteilen.
Eine Lebensauffassung, die funktioniert und bei der der Mensch mit sich und seiner Umgebung in Einklang steht, ist für mich in Ordnung.
Wenn einer seine Börsengeschäfte nach den Gestirnen ausrichtet, damit gut Geld verdient und zufrieden ist, dann ist es für mich vielleicht unüblich, jedoch in Ordnung.
Ich selbst glaube an die Eigenverantwortung des Menschen und glaube nicht, dass unser Leben von der Planetenkonstellation abhängt. Wir erschaffen unsere Zukunft durch unser eigenes Tun oder Nichts-Tun. Ich glaube fest daran, dass ein grosser Teil unserer Entscheidungen nicht nur vom reinen Verstand getroffen wird, sondern, dass unser Unterbewußtsein sehr viel stärker mitredet als wir es glauben wollen
Von daher steckt in unserem Tun stets ein gutes Stück Irrationalität und das macht selbst im Kleinen eine wirkliche Vorhersagbarkeit der Welt unmöglich.
Im Großen, ob Goldkurs oder Aktienkurs, sehe ich es genauso.
Eine Forderung von NLP ist es auch, die eigene geistige Einstellung regelmäßig zu überprüfen, ob sie anhand unserer subjektiven Wahrnehmung der Welt noch stimmt und gegebenenfalls zu korrigieren.
Eine Meinung einmal zu fassen und dann über Jahre oder gar Jahrzehnte beizubehalten, unabhängig davon was in der Welt passiert, ist für mich Stillstand und der freiwillige Verzicht auf persönliches Wachstum.
Wer seine Börsengeschäfte nach den Gestirnen ausrichtet und zunehmend Verlust machen würde, sollte sich also nach einem anderen Maßstab für seine Aktivitäten umsehen. Das heißt nicht, dass die vorangegangene Gewinnperiode nach den Sternen verkehrt gewesen wäre.
....Wir haben viele Filter im Gehirn und sie sind bei jedem Menschen anders. Zudem sin diese Filter auch noch abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung und der Stimmung.....
Daß der Mensch kein Vernunftswesen ist, dürfte unstrittig sein. Hier lagen die großen Philosophen der AUFKLÄRUNG falsch. Dennoch halte ich persönlich es für einen vernünftien (i.S. von zielführenden Ansatz) wirtschaftlich / finanziell nur Dinge zu tun, die man für sinnvoll im Sinne von nützlich (für einen selbst, nicht für andere) erachtet. Und sich von der unzweifelhaft vorhandenen Unvernunft ANDERER (z.B. Herdenverhalten) nicht verleiten zu lassen, egal wie verlockend es erscheinen mag. Ein gesundes Maß an Misstrauen gegenüber UNBESICHERTEN Zukunftsversprechungen Dritter, die nun Geld HABEN MÖCHTEN; ABER ERST VIEL SPÄTE RLEISTEN WOLLEN ist dabei ein absolutes Muss.
....Wenn einer seine Börsengeschäfte nach den Gestirnen ausrichtet, damit gut Geld verdient und zufrieden ist, dann ist es für mich vielleicht unüblich, jedoch in Ordnung.....
.....Wer seine Börsengeschäfte nach den Gestirnen ausrichtet und zunehmend Verlust machen würde, sollte sich also nach einem anderen Maßstab für seine Aktivitäten umsehen. Das heißt nicht, dass die vorangegangene Gewinnperiode nach den Sternen verkehrt gewesen wäre.
Viele Grüße
Hermann
Nein. "Verkehrt" ist es nicht gewesen, wenn man Gewinn gemacht hat. Aber so einfach ist die Welt leider nicht gestrickt:
Die Mathematik lehrt, daß man auch mit
f a l s c h e n
Annahmen/Voraussetzungen Ergebnisse und Aussagen erzielen bzw. herleiten kann (Achtung: "KANN" bedeutet abe rnicht "MUSS"), die
r i c h t i g
sind.
Insofern ist diese, Deine Aussage extrem gefährlich, weil sie in wirtschaftlichen Dingen regelmäßig dazu führt, daß das Arbeiten mit falschen und daher völlig unbrauchbaren Annahmen früher oder später zu Extremverlusten führt, die die Zuwächse aller vorangegangenen Perioden überkompensieren.
Genau das ist dem Goldforenmitglied "Eldorado" passiert.
Insofern muss man (meiner Ansicht nach) als Anleger gegenüber falschen und unsicheren Methoden eine absolute Ignoranzstrategie fahren. Statistisch betrachtet kann man mit solchen Methoden nur verlieren.
Und Naturgesetze, zu denen auch nachweisbare und wissenschaftlich überprüfbare mathematische Gesetzmäßigkeiten gehören lügen nicht.
Früher oder später, und das zeigt uns die Geschichte der Evolution, führen Fehlentwicklungen und größere, plötzlich auftretende Veränderungen immer wieder zur größten annehmbaren Katastrophe: dem Aussterben der betroffenen und am meisten benachteiligten Spezies.
Insofern haben mittels Astrologie spekulierende sehr schlechte Karten. Selbst dann, wenn sie über längere Zeiträume (genau wie Eldorado) äußerst erfolgreich waren.
Hätte er sich an Fakten (Kreditkrise, unkalkulierbar hohe Volatilitäten, rational nicht erklärbare Bewertungsschwankungen von Rohstoffen (z.B. Öl) und Währungen (z.B. Erstärken des USD)) und darauf basierende Ratschläge (Null-Schulden-Strategie, keine Derivate, Keine Währungsspekulationen) gehalten, dann hätte er immer noch 15 bis 16 Millionen Dollars.
Aber die Gier und die Sterne......
So genau schauts aus.
Ist mir auch mal passiert: ein paar Jahre lang mit Aktien erfolgreich gewesen, dann unvorsichtig geworden (meinetwegen auch zu "gierig") und schon waren alle Zuwächse und ein Großteil des Kapitals weg.
Ich weis daher genau, wovon ich schreibe.
Klar war auch "Beschiss" (Bilanzkosmetik) dabei. Es hat niemals eine Ursache alleine. Wäre ich misstrauischer und vorsichtiger gewesen, dann wäre es so nicht passiert.
Daran aber kann ich nichts ändern. An den von mir erkannten Fehlern, die ich selber gemacht habe aber kann ich für die Zukunft sehr wohl was ändern.....
Und sich von der unzweifelhaft vorhandenen Unvernunft ANDERER (z.B. Herdenverhalten) nicht verleiten zu lassen, egal wie verlockend es erscheinen mag.
Stimme ich zu. Rund 1,4% aller Todesfälle sind mittlerweile Selbstmord, höher als die Zahl der Verkehrstoten. Die Scheidungsrate ist enorm hoch, die Zahl der Depressionskranken hat sich innerhalb weniger Jahre dramatisch erhöht.
Es macht keinen Sinn, dieser Herde nachzulaufen, auch nicht in wirtschaftlichen Dingen.
Oberster Grundsatz derer, die Dein Geld vermehren möchten:
Zuerst einmal wird an Dir verdient!
Wir haben unser Geld rechtzeitig ais Fonds, Beteiligungen usw. abgezogen, ich kann es selbst vermehren, geht es schief war aber auch mein Fehler und ich kann daraus lernen.
Insofern ist diese, Deine Aussage extrem gefährlich, weil sie in wirtschaftlichen Dingen regelmäßig dazu führt, daß das Arbeiten mit falschen und daher völlig unbrauchbaren Annahmen früher oder später zu Extremverlusten führt, die die Zuwächse aller vorangegangenen Perioden überkompensieren.
Und Naturgesetze, zu denen auch nachweisbare und wissenschaftlich überprüfbare mathematische Gesetzmäßigkeiten gehören lügen nicht.
Die Nachweislichkeit und Überprüfbarkeit von Gesetzmäßigkeiten beruht auf der unbewiesenen Grundannahme, dass sich in der Vergangenheit erkannte Zusammenhänge auch in der Zukunft wiederholen. Wenn ich einen Tropfen Wasser auf eine heiße Ofenplatte gebe, wird er anfangen zu kochen und sich in Dampf auflösen. Er muss es allerdings nicht. Naturwissenschaftlich ist es dem Wassertropfen nicht verboten, zu gefrieren, während die Ofenplatte heißer wird.
Die ganzen Naturgesetze beruhen darauf, dass sie sich in der Vergangenheit bestätigten und eine Abweichung davon nicht beobachtet wurde.
Dort wo Menschen am Werk sind, etwa beim Umgang mit Geld, kann man nach meiner Ansicht nicht von dauerhaften Gesetzmäßigkeiten reden, sondern nur von zeitweiligen Zusammenhängen. Und mit der Krise werden die bisherigen Rahmenbedingungen immer spürbarer verschoben. Die Möglichkeiten, Geld gewinnbringend zu vermehren werden immer riskanter und immer unsicherer. Ich selbst parke mein Geld im Augenblick auf einem Tagesgeldkonto, kaufe gelegentlich ein Goldstück und warte ab.
Keiner ist allwissend.
Aber nicht jeder weis das.
Einige nutzen das geschickt aus.
Und genau das ist das Problem.
Genau. Sucht im Netz einmal nach dem Milgram-Experiment, einem der verwerflichsten Experimente, die die Verhaltensforschung je erlebt hat.
Ergebnis: ein Mensch ist bereit, entgegen seiner Grundüberzeugung zu handeln, wenn eine Authorität in dazu auffordert, und es für gut erklärt.
Ein "Geldanlageberater" brauch nur ein seriöses Auftreten in gutsitzendem Anzug, ein paar eindrucksvolle Diagramme, einen Wertentwicklungsplan der sich richtig gut ansieht, dazu noch ein paar eindrucksvolle Fachbegriffe. Schon wird er zunehmend zur Authorität, dann erklärt er noch freundlich, wenn der Geldbesitzer seine Vorschläge nicht beherzigt ist sein Geld weg, mindestens aber wird es zunehmend weniger und schon schnappt die Falle zu.
Bekommen die Geldanleger zur Unterschrift einen echt-goldenen Kugelschreiber zur Unterschrift in die Hand gedrückt, erstarren sie vor Ehrfurcht. Sinnvoller wäre es, in das Gesicht des Geldanlageberaters zu schauen, ob da nicht vor lauter Provision ein dickes Dollarzeichen in den Augen aufleuchtet.