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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
364gefällt
26-11-2005, 03:36
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#527 (permalink)
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Worum gings denn überhaupt ?
Ach so, um den wissenschaftlich begründeten steigenden Goldpreis.
Ich bleibe stur bei meiner Ansicht: Er wird vielleicht auf Dauer ein paar Prozent in die Höhe gehen, sich langfristig aber verhalten wie immer: Er steht wie die Türken vor Wien.
Etwas anderes wäre auch garnicht gut. Gold hat eine andere Aufgabe als die übrigen börsengehandelten Rohstoffe und es ist auch bisher nicht zur "Geldanlage" verkommen.
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26-11-2005, 16:38
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#528 (permalink)
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Was verstehst Du unter funktionieren? Jetzt, 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg funktioniert dieser Staat doch überhaupt nicht mehr, und die Gesetzgebung nimmt dank des chronischen Geldmangels wirklich GROTESKE Züge an.
Ich unterstreiche mesodors Forderung nach einem Kreditaufnahmeverbot für staatliche Institutionen! Ohne staatliche Kredite gäbe es auch keine Kriege, oder allenfalls 3 Tage währende...
Gold steht schon bei 421 Euro 
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@Sonja: ohne Schulden wäre auch der 2. Weltkrieg unmöglich gewesen. Speziell das III. Reich hatte sich bei der deutschen Bevölkerung derart verschuldet, daß ein so gewaltiger Geldüberhang existierte, daß 1948 1:10 denominiert werden musste. Und das, was sie nicht leihen konnten, das hatten diese Verbrecher den ermordeten Juden und den unterworfenen Völkern abgenommen. Dies nur so am Rande.
Die Zusammenhänge zwischen aktuellen Kriegsereignissen, ganz konkret dem Irakkrieg und der US-Staatsverschuldung habe ich schon ein paar mal angedeutet. Ebenso die nach meinem Dafürhalten wirklich Schuldigen (nicht nur) an dieser Misere: Die Sparer in Deutschland, Japen, China und anderen Ländern. Und deren Banken als Steigbügelhalter für Schuldenkünstler und Hassadeure mit religiös motiviertem Weltverbesserungseifer.
Die Bevölkerung der USA hingegen verhält sich da geradezu vorbildlich: Die Menschen dort sparen in ihrer Summe nicht mehr und verweigern damit dem Staat die zur Kriegsfinanzierung notwendigen Kredite (die der dann leider im Ausland bewilligt bekommt). Wenngleich deren Motive (Maßlosigkeit und Selbstsucht in Form eines übersteigerten Konsums auf Kosten meist ärmerer Völker, Stichwort: negative Handelsbilanz) durchaus fragwürdiger Natur sind.
Würde nicht soviel und wider jede wirtschaftliche Vernunft in Geld und Staatsanleihen gespart werden, so wären die Zinsen, die Staatsschuldner zahlen müssten so hoch, daß deren Handlungsfähigkeit derart beschränkt wäre, daß längere militärische Interventionen schlicht und einfach unfinanzierbar wären.
Und was den Irak angeht:
Ich finde es gut, daß Sadam Hussein gestürzt wurde. Die USA haben recht getan, diesen Massenmörder zu entmachten. Und bis dahin war alles OK und auch finanziell vertretbar.
Stünde die Bevölkerung zu 95 oder mehr Prozent zur Demokratie, so hätten Terroristen keinen Rückhalt und keine sicheren Rückzugsmöglichkeiten.
Scheinbar ist das dort völlig anders. Ich meine daher, daß das irakische Volk seine Chance hatte und daß die USA sich dort schon seit langem hätten zurückziehen sollen.
Mit Druck und militärischer Präsenz ein Volk von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit überzeugen zu wollen - das kann nur scheitern.
Also sollen und müssen die Irakies das selbst ausfechten, was auch die Möglichkeit einer radikal-religiösen Diktatur einschließt.
Warum bitte sollen Amerikaner für die Ignoranz und religiöse Verblendung bereiter Bevölkerungskreise dort weiter sterben müssen?.
Und das für einen Ziel, das so nicht erreicht werden kann.
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26-11-2005, 16:48
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#529 (permalink)
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Worum gings denn überhaupt ?
Ach so, um den wissenschaftlich begründeten steigenden Goldpreis.
Ich bleibe stur bei meiner Ansicht: Er wird vielleicht auf Dauer ein paar Prozent in die Höhe gehen, sich langfristig aber verhalten wie immer: Er steht wie die Türken vor Wien.
Etwas anderes wäre auch garnicht gut. Gold hat eine andere Aufgabe als die übrigen börsengehandelten Rohstoffe und es ist auch bisher nicht zur "Geldanlage" verkommen.
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Wirtschaftlich begründet, das wäre doch ein allgemeines Lohn- und Preisniveau, welches in einer sinnvollen Relation zur vorhandenen Geldmenge steht.
Es wird immer wieder (durchaus plausiebel) behauptet, daß Geld das Schmiermittel des Wirtschaftsmotors wäre.
Dies impliziert aber auch, daß es ein sinnvolles Verhältnis zwischen Geld und Warenangebot gibt.
Geld, das beinhaltet auch alle Sparguthaben und alle auf Geld lautenden Forderungen.
Will sagen: ich kenne keine Maschine, bei der die Ölwanne (Geldmenge) größer ist, als der Treibstofftank (z.B.: BIP).
Und geht man von den vorhandenen Geld- und Kreditmengen und den aktuellen BIP-Zahlen aus, so herrschen dort total groteske Relationen.
Relationen, die irgendwann einmal durch den Markt korrigiert werden, korrigiert werden müssen.
Jedoch: solange dies nicht geschieht, hat Bukanier völlig Recht.
Und nimmt man dann noch die Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft hinzu und führt sich vor Augen, wer das hier und in Asien sauer ersparte Geld auf dem Kopf haut und wofür es, faktisch unwiederbringlich verloren, verpulvert und auf dem Kopf gehauen wird (hauptsächlich US-Konsum, US-Kriege, Asset-Inflation, aber auch Arbeitslosenfinanzierung in Deutschland) so muß doch jedem einleuchten, daß die gesparten Gelder in ihrer Summe bereits verpulvert sind, kurz nachdem sie eingezahlt wurden. Sprich: die Summe aller Auszahlungen doch nur dann finanziert werden kann, wenn entweder neues Geld gedruckt wird oder andere statt dessen neue Spargelder einzahlen.
Und daher haben wir es hier zu einem sehr großen Teil (meine persönliche Meinung, KEINE Tatsachenbehauptung) dem Schneeballsystem vergleichbaren Vorgängen zu tun. Und wie sich das und die darin gesetzten Erwartungen für die überwiegende Menge aller Teilnehmer entwickelt, das dürfte jedem bekannt sein.
Meine Prognose: zuerst spart man sich kaputt und erzeugt Arbeitslosigkeit. Die, die noch Jobs haben arbeiten sich über das Wettbewerbsprinzip mit Billiglöhnern arm, bevor auch sie joblos werden und verelenden und auf ihre Notgroschen zurückgreifen müssen. Um die zu sozialfällen gewordenen Menschen zu ernähren, wird immer mehr Geld gedruckt, für das es aber immer weniger zu kaufen gibt. Zeitgleich nehmen die geplatzten Kredite und die Insolvenzen zu. Alles wird billig, weil kaum einer sich noch etwas leisten kann. Der Immobilienmarkt bricht zusammen. Und damit das Kreditsystem. Und die durch den Staat in die Wirtschaft gepumpte Geldmenge, sowie die paar verbleibenen Sparer, die am Ende nun (wo alles unsicher und billig ist) ihr Geld abheben, ausgeben und anlegen wollen, die erzeugen, mangels Warenangebot (Konzentration von über 90 Prozent des Volksvermögens (Realwerte) auf vielleicht 0,5 Prozent der Bevölkerung), eine Hyperinflation, die alle Ersparnisse vernichtet und den Staat und alle Schuldner praktisch entschuldet. Waren und Billiglöhner aus dem Ausland - die gibt´s dann nicht mehr (und glaubt ja nicht, daß ihr dan nzu Billiglöhnen in Polen oder Tscheschien arbeiten dürft    ) und viele Menschen werden daher durch Not und Mangel sterben - denn Innlandsproduktion und Landwirtschaft wurden dem Weltmarkt geopfert.
Das haben wir dann alle davon.
Nur ein paar Hochverrätern aus Berlin - denen wird es auch dann an nichts mangeln.
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26-11-2005, 17:29
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#531 (permalink)
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Man müsste mal ermitteln, wer die meisten laufenden Meter Beiträge geschrieben hat, die nicht gelesen werden.
So ewig lange wissentschaftliche Monologe lese ich gar nicht.
Mir sind kurze ausagekräftige Beiträge am liebsten.
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Gibt es da nicht zur Zeit den BILD-Thread im Forum?
Sorry, aber das lag mal wieder auf der Tastatur
Über 5.000 Texte von Hegele ergeben bestimmt auch etwas mehr all ein paar Millimeter im Forum.
Jeder liest halt so viel wie er möchte.
Ich lese sogar ganze Bücher. 
Ich tippe auf steigenden Goldkurs.
Meine Kugel meint bis ca. 465 Euro/Unze und dann (nach Weihnachten) Absturz auf 370 Euro. Mögliche Euro-Dollar-Veränderungen unberücksichtigt.
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26-11-2005, 17:33
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#532 (permalink)
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Jeder liest halt so viel wie er möchte.
Ich lese sogar ganze Bücher. 
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Du wirst lachen, ich auch.
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26-11-2005, 17:35
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#533 (permalink)
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Man müsste mal ermitteln, wer die meisten laufenden Meter Beiträge geschrieben hat, die nicht gelesen werden.
So ewig lange wissentschaftliche Monologe lese ich gar nicht.
Mir sind kurze ausagekräftige Beiträge am liebsten.
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Manche Dinge kann man nur schwer kurz darstellen. Eben weil sie sehr komplex sind. Wären sie sehr einfach strukturiert und dementsprechend leicht zu durchschauen, so würden sie nicht funktionieren.
Stellen Sie sich mal folgendes vor:
Jedes Mal wenn Markttag ist, komme ich zu Ihrem Stand und kaufe 4 Prozent Ihrer Waren (Blumen, Pflanzen usw.). Die verschenke ich dann an Waisenkinder und (nicht ohne Hintergedanken) an hübsche Frauen
Ich bezahle mit einem Wechsel, der einen Tag nach dem nächsten Markttag fällig ist.
Jedes Mal, wenn ich bei Ihnen einkaufe, lasse ich mir den Wechsel vom letzten Mal geben und stelle Ihnen einen neuen aus, auf den ich um den Wert der gerade gekauften Waren betragsmäßig aufstocke.
Könnte ich so 30 Jahre lang bei Ihnen einkaufen und so mich und meine Mitmenschen glücklich machen?.
Und wenn Sie nun mit NEIN antworten, dann versuchen Sie mir mal zu erklären, warum das im Kleinen nicht klappt und auch garnicht klappen könnte, es im Großen aber problemlos zu funktionieren scheint.
Viel Spass dabei.
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26-11-2005, 17:43
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#535 (permalink)
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Noch ne Frage:
@hegele: Wenn Sie mir schon nicht 30 Jahre lang jeden Markttag 4 Prozent Ihrer Waren "verehren" möchten, wären Sie dann bereit, Ihre Umsatzerlöse bei einem Kreditinstitut einzuzahlen, daß mir und anderen Marktkunden unbesicherten Kredit geben würde, damit wir Schuldner dann jeden Markttag etwa 4 Prozent aller angebotenen Waren kaufen könnten. Ohne selbst dafür gearbeitet oder etwas geschaffen zu haben?.
Und wenn Sie auf diese Frage mit NEIN antworten:
Was glauben Sie wohl, was mit einem nicht unerheblichen Teil aller Gelder passiert, die Menschen als Sparguthaben oder Kapital-Lebensversicherungsbeiträge einzahlen?.
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26-11-2005, 17:56
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#536 (permalink)
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@hegele: Wenn Sie mir schon nicht 30 Jahre lang jeden Markttag 4 Prozent Ihrer Waren "verehren" möchten, wären Sie dann bereit, Ihre Umsatzerlöse bei einem Kreditinstitut einzuzahlen, daß mir und anderen Marktkunden unbesicherten Kredit geben würde, damit wir Schuldner dann jeden Markttag etwa 4 Prozent aller angebotenen Waren kaufen könnten. Ohne selbst dafür gearbeitet oder etwas geschaffen zu haben?.
Und wenn Sie auf diese Frage mit NEIN antworten:
Was glauben Sie wohl, was mit einem nicht unerheblichen Teil aller Gelder passiert, die Menschen als Sparguthaben oder Kapital-Lebensversicherungsbeiträge einzahlen?.
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Das war ein flammender Beitrag für´s Sammeln von Goldmünzen! Danke
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26-11-2005, 19:38
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#538 (permalink)
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[QUOTE=Argentum]
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bis ca. 465 Euro/Unze und dann (nach Weihnachten) Absturz auf 370 Euro.quote]
Woher nimmst Du den Optimismus!
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Nicht ich, sondern meine Glaskugel
Eigentlich macht sie mehr Wetterprognosen
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27-11-2005, 23:28
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#542 (permalink)
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Es empfiehlt sich immer, ein wenig Gold im Hause (oder besser im Safe) zu haben.
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Man fühlt sich auf keinen Fall unwohl, wenn man ein paar Eimer Goldmünzen im Keller stehen hat.
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Hartz IV und der Kontrollzugriff des Staates hat mit Sicherheit ein gerüttelt Maß dazu beigetragen, dass einige Personen mehr Gold kaufen als früher.
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Zumal man das Gefühl nicht los wird, daß all diese Kontenkontrollen nur Vorbereitung auf neue "Reichensteuern" sind. Das ist so ähnlich wie mit diesem gigantischen Weltall-Mautsystem, von dem doch jetzt schon jeder weiß, daß es am Ende jede private Autofahrt zum Einkaufen erfassen und besteuern soll.
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28-11-2005, 08:19
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#543 (permalink)
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[QUOTE=hh1969]Es empfiehlt sich immer, ein wenig Gold im Hause (oder besser im Safe) zu haben. Nachdem die Bankkonten ja mittlerweile transparenter als eine frisch geputzte Scheibe sind, ist der Safe (oder bei einigen der Platz unterm Kopfkissen) mittlerweile einer der wenigen Orte, wo man einem nicht in die finanziellen Karten gucken kann.
Hartz IV und der Kontrollzugriff des Staates hat mit Sicherheit ein gerüttelt Maß dazu beigetragen, dass einige Personen mehr Gold kaufen als früher. Bei den Mickerzinsen derzeit fällt die Tatsache, dass Gold unverzinst rumliegt - zumindest bei niedrigen Anlagesummen - kaum ins Gewicht.[/QUOTE]
hh1969 spricht hier drei wesentliche Punkte für eine Anlage in Mobilien (u.a. auch Gold) an, die in der bisherigen Diskussion ehr weniger behandelt wurden:
- Der Schutz der Privatsphäre und das Recht auf informelle Selbstbestimmung und somit auch ein kleiner Schutz des Ersparten vor einer (weil sich ständig ängernd) als willkürlich empfundenen Gesetzgebung.
- Die seit langen mageren Nominalverzinsungen von Sparguthaben und sonstigen auf Euro lautenden Geldforderungen, wobei viele dieser Anlagen momentan sogar negative Realzinsen abwerfen.
- Änderungen bei der Sozialgesetzgebung und die stark verkürzte Bezugsdauer von (beitragsfinanziertem) ALG I, die viele arbeitslos gewordene Kleinsparer, die ihr Vermögen aus Zukunftsangst nicht angreifen möchten und daher im Anschluss an das ALG I direkt ALG II beziehen möchten in die Illegalität drängt.
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28-11-2005, 10:48
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#544 (permalink)
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Der Schutz der Privatsphäre und das Recht auf informelle Selbstbestimmung und somit auch ein kleiner Schutz des Ersparten vor einer (weil sich ständig ängernd) als willkürlich empfundenen Gesetzgebung.
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Der Verschreiber gefällt mir (oder war das Absicht ?): ärgerlich ändernd
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28-11-2005, 11:54
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#545 (permalink)
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Der Verschreiber gefällt mir (oder war das Absicht ?): ärgerlich ändernd 
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soweit mein heutiger, wenn auch versehentlicher Beitrag zur Wortschöpfung.
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28-11-2005, 12:00
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#546 (permalink)
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..... Das ist so ähnlich wie mit diesem gigantischen Weltall-Mautsystem, von dem doch jetzt schon jeder weiß, daß es am Ende jede private Autofahrt zum Einkaufen erfassen und besteuern soll.
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Schon wieder ein Projekt, das die Welt nicht braucht: Statt Satelliten in´s All zu schießen würde es auch reichen, die Steuern auf Kraftstoffe anzuheben. Auch so kann man, völlig undifferenziert, - jeden gefahrenen Meter Weges besteuern.
Und weil die Steuer schon beim Tanken fällig ist, klingt das Geld im Staatssäckel, schon bevor der Weg zurückgelegt ist.
Selbst der, der nur seinen Reservekanister füllt, um der Assekuranz ein Häuschen zu "verehren", würde dabei noch abkassiert.  
Warum man gerade dessen Geld nicht haben will......
...ist mir völlig schleierhaft.
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28-11-2005, 14:53
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#547 (permalink)
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Langsam geht es der 500er Marke an den Kragen...
denn die 499-Dollar-Marke für eine Unze Feingold wurde heute Vormittag in Europa mehrfach gestreift.
Und wie von Geisterhand hielt dieser letzte Damm vor der psychologich wichtigen 500er Marke.
Und - für Marktbeobachter völlig logisch - brach der Goldpreis ein, nachdem die New-Yorker Börse öffnete.
Viel mehr als ein kurzes, symbolisches Scharmützel dürfte der Kampf um die 500-Dollar-Linie nicht werden:
Die Vorräte an physischem Gold sind - ganz im Gegensatz zu den vagabundierenden, beschäftigungslosen Geldmengen nur allzusehr begrenzt.
Und wenn der eine oder andere wider aller Vernunft (zwecks Preismanipulationen zur Währungsstabilisierung) Gold in steigenden Mengen auf den Markt werfen will, so wird er dies - bei der derzeitigen Liquidität - kluger Weise erst dann tun, wenn er soviel Geld aus dem Markt ziehen kann, daß es dem Goldpreisanstieg das Genick bricht. Dazu aber muß der Goldpreis sehr, sehr hoch sein.
Eleganter Weise lässt man vorher die Zinsen deutlich steigen, um den Geldern lukrative Alternativen zur Goldanlage zu bieten. Aber genau das wiederum bringt an anderer Stelle sehr viele Probleme (ausufernder Schuldendienst der Staatsschuldner, rückläufige Wachstumsdynamik, fallende Immobilienpreise usw.).
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29-11-2005, 06:34
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#548 (permalink)
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Und wie von Geisterhand hielt dieser letzte Damm vor der psychologich wichtigen 500er Marke.
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Hat nicht lange gehalten...
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29-11-2005, 07:45
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#549 (permalink)
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Hat nicht lange gehalten...
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Stimmt.
Ein kleines Scharmützel und die Marke wurde heute morgen in Asien sogar deutlich überschritten.
Klar, daß die Kurse im Tagesverlauf, speziell nach 13.00 Uhr noch mal zurückkommen werden.
Der symbolisch und psychologisch wichtige Widerstand 500 $ scheint jedoch nun gebrochen.
Schaut man sich den Chart an, so ging das (für mein Gefühl) alles eigentlich etwas zu schnell. Und zu einfach. Und nun, wo jeder meinen mag, der Weg nach oben sei erst mal frei, da kann auch noch der eine oder andere kräftige Rücksetzer möglich sein.
Das muß aber nicht bedeuten, daß der langfristige Trend steigender Edelmetallpreise durch eine solche zu erwartende Preiskorrektur gebrochen ist. Der Kurs befindet sich momentan einfach sehr nahe am oberen Trendkanal.
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01-12-2005, 09:38
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#550 (permalink)
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Gold glänzt auch in Zukunft
so lautet die Überschrift eines Artikels der Rheinischen Post vom
01. Dezember 2005.
Zitate hieraus:
...Langzeitbeobachter wie Siegel oder der Analyst Martin Weise sehen beim Gold den nächsten großen Bullenmarkt nach dem Öl.....
....und auch arabische Staaten wechseln die Dollar aus steigenden Rohölverkäufen zunehmend in Gold. Ebenso horten es die Notenbanken von Japan, China und Indien.
Den amerikanischen Dollar als Leitwährung traut momentan keiner mehr.
Ende der Zitate.
Und das waren noch nicht mal die deutlichsten Stellen. Die werden auch nicht direkt, sondern als Meinung eines ehemaligen Chefvolkswirtes der Dresdner Bank wiedergegeben. Dort ist u.a. von einem bevorstehenden Dollarcrash sowie von einem platzen der Spekulations- und Immobilienblase in China (Chinacrash) die Rede. Weiterhin wird vor einem Absturz der US-Wirtschaft gewarnt, deren Wachstum auf tönernen Füßen steht, auf der Verschuldung der Kondumenten (Privatkredite) und steigendem Außenhandelsdefizit aufgebaut sei.
Erstaunlich finde ich die Quelle, es handelt sich bei der Rheinischen Post immerhin um eine seriöse Tageszeitung und nicht etwa um irgendjamand mit "prophetischen Ambitionen" oder "übersteigertem Sendungsbewusstsein", der eine Internetseite einrichtet, um die Menschheit mit seinen Verschwörungs- und Weltuntergangsphantasien zu "beglücken".
Jedoch: der letzte Satz des Artikels:
Denn Gold ist und war schon immer die härteste Ersatz-Leitwährung der Welt
lässt mich dann doch ein wenig nachdenklich werden. Denn den kann man so, weil historisch völlig unzutreffend, ganz bestimmt nicht stehen lassen.
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