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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
364gefällt
07-12-2005, 11:09
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#601 (permalink)
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Zitat von Rethorn
...Wieso kostet es aber dort trotz des großen Aufwandes nur so wenig Geld pro Jahr. Weniger , als ich hier pro Monat zahle.
Ich verstehe alles nicht und fühle mich verarscht.
Wer kann mir das alles mal bitte erklären???
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Sorry für die OFF-Topic, möchte aber hierbei auch meinen Senf dazugeben.
Die Deutschen wollen es doch nicht anders.
Beispiel: Habe mal eine Reportage gesehen, wo ein Schnäppchen-Markt-Besitzer in einer Großhandelsmesse 1000 Sonnenbrillen für 0,50 €/Stück gekauft hatte. Der Reporter fragte, für wieviel er sie wieder verkaufen würde. Antwort: Er könnte Sie für 1,-€ verkaufen und noch genügend Gewinn dabei machen. Er verlangt aber 2,99 € das Stück, da er für 1,-€ weniger verkaufen würde. Würde man die gleiche Sonnenbrille einmal für 1,-€ und gleich daneben für 2,99 € verkaufen, dann würden die "teueren" eher verkauft, da der Deutsche meint, was teuer ist, ist automatisch auch besser.
Gegenfrage: Warum werden deutsche Artikel in der USA wesentlich billiger verkauft als in Deutschland? z.B. Mercedes ML500 mit allen PiPaPo in Deutschland für 80.000 € in der USA für 45.000 $??? Das kann doch normalerweise auch nicht sein.
Dies ist, finde ich, ein Prima Beispiel für Angebot und Nachfrage, aber auch Naivität der Deutschen.
Den will ich auch noch bringen.
Habe mir mal eine größere Lichmaschine einbauen lassen. Hatte mir 2 Angebote eingeholt, einmal vom Opel-Händler (damals ca. 2500,-DM) und einmal vom Bosch-Dienst (damals ca. 800,-DM) Das war dieselbe Lichtmaschine von Bosch incl. Einbau. >Ironiemodus an< Wie ist das möglich???
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07-12-2005, 11:36
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#602 (permalink)
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Sorry für die OFF-Topic, möchte aber hierbei auch meinen Senf dazugeben.
Die Deutschen wollen es doch nicht anders.
Beispiel: Habe mal eine Reportage gesehen, wo ein Schnäppchen-Markt-Besitzer in einer Großhandelsmesse 1000 Sonnenbrillen für 0,50 €/Stück gekauft hatte. Der Reporter fragte, für wieviel er sie wieder verkaufen würde. Antwort: Er könnte Sie für 1,-€ verkaufen und noch genügend Gewinn dabei machen. Er verlangt aber 2,99 € das Stück, da er für 1,-€ weniger verkaufen würde. Würde man die gleiche Sonnenbrille einmal für 1,-€ und gleich daneben für 2,99 € verkaufen, dann würden die "teueren" eher verkauft, da der Deutsche meint, was teuer ist, ist automatisch auch besser.
Gegenfrage: Warum werden deutsche Artikel in der USA wesentlich billiger verkauft als in Deutschland? z.B. Mercedes ML500 mit allen PiPaPo in Deutschland für 80.000 € in der USA für 45.000 $??? Das kann doch normalerweise auch nicht sein.
Dies ist, finde ich, ein Prima Beispiel für Angebot und Nachfrage, aber auch Naivität der Deutschen.
Den will ich auch noch bringen.
Habe mir mal eine größere Lichmaschine einbauen lassen. Hatte mir 2 Angebote eingeholt, einmal vom Opel-Händler (damals ca. 2500,-DM) und einmal vom Bosch-Dienst (damals ca. 800,-DM) Das war dieselbe Lichtmaschine von Bosch incl. Einbau. >Ironiemodus an< Wie ist das möglich???
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Das ist nur deshalb möglich, weil das Käuferverhalten entsprechend ist.
Ein Käufer, der sich erkundigt, und erfährt, daß sein "PKW" nach Amerika verschifft und dort zum halben Preis verramscht wird - der dürfte niemals wieder einen Daimler kaufen.
Ebenso dürften Sie nach so einem gut gemeinten Angebot von Ihrem Opel-Händler niemals mehr einen Fuß in siene Werkstatt und seine Verkaufsräume setzen.
Und tun Sie das denn auch?.
Ich meine Unterschiede von bis zu 50 Prozent bei Dienstleistungen können durchaus vorkommen. Das hängt damit zusammen, daß jemand der eine Leistung nicht allzuoft ausführt oftmals Schwierigkeiten hat, seine Aufwendungen abzuschätzen. Mehrere hundert Prozent Unterschied für die selbe Leistung - da kann etwas nicht stimmen!.
Will sagen: Der Opel-Händler wollte Sie abziehen!.
Mir ist es allerdings auch schon passiert, daß Wettbewerber Leistungen anboten, die incl. Lohn und Transportleistung (Einbaulohn, LKW- und Bagger) deutlich unterhalb meiner reinen Materialkosten lagen.
Natürlich kann man so anbieten, wenn man entweder nicht rechnen kann, nicht in der Lage ist, Pläne zu lesen oder bei der Ausführung einfach nur vortäuscht eine Leistung vollständig zu erbringen und beispielsweise viel weniger Boden ausschachtet und demzufolge viel weniger Kies einbaut als vereinbart. Ist die Grube verfüllt, so weis niemand, der nicht dabei war, wie tief sie tatsächlich gewesen ist. Und genau so ist es in einigen dieser Fälle, in denen dann die erforderliche Versickerungsleistung nicht erbracht wurde dann wohl auch gewesen.
Zurück zum Goldpreis:
Warum steigt der auf einmal so stark - und die Zentralbanken sehen zu, wie das Vertrauen in Fiat-Money, gemessen am Indikator Goldpreis, schwindet?.
Gemessen an den Indikatoren DAX, DOW und EUROSTOXX kann von "Vertrauen" auch nur noch bedingt die Rede sein.....
Kann es sein, daß der Goldpreis erst noch viel stärker steigen muß, damit die Zentralbanken überhaupt noch in der Lage sind, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Goldmengen den Goldpreisanstieg nachhaltig zu stoppen und eine gegenteilige Entwicklung einzuleiten?.
Und wo könnte eine solche Grenze liegen?.
Und angenommen es würde massiv interveniert werden, so würde das doch öffentlich und sehr demonstrativ geschehen?.
Ich stelle mir einen Zentralbankchef vor einer Wand aus massivem Gold vor (oder einer, die so ausschaut - Ferdmarschall Rommel machte es im Wüstenkrieg ja genau so mit Panzeratrappen  ). Beispielsweise damit es die Anleger und Spekulanten so richtig mit der Angst zu tun bekommen und sich das Blatt so ohne größere Reserven zu opfern (die vielleicht garnicht mehr vorhanden sind?) endgültig wendet......
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07-12-2005, 12:10
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#603 (permalink)
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Das ist nur deshalb möglich, weil das Käuferverhalten entsprechend ist.
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Ein wahres Wort.
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Ein Käufer, der sich erkundigt, und erfährt, daß sein "PKW" nach Amerika verschifft und dort zum halben Preis verramscht wird - der dürfte niemals wieder einen Daimler kaufen.
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Würde ich nicht sagen, Daimler hat gute Produkte, man müsste halt dann über USA kaufen, oder dementsprechend verhandeln.
Ebenso dürften Sie nach so einem gut gemeinten Angebot von Ihrem Opel-Händler niemals mehr einen Fuß in siene Werkstatt und seine Verkaufsräume setzen.
Und tun Sie das denn auch?.
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Das tu ich auch nicht, da ich keinen Opel mehr fahre. Wobei ich der Typ bin, der seine Meinung dem Händler auch mitteilt. Würden das mehr Leute tun, würde sich in seiner Preispolitik bestimmt was ändern.
Will damit sagen, dass ich zwar auch schon mal abgezockt worden bin (wer nicht?) aber damals feststellen musste, dass Preisvergleich und Informationen einholen sehr sehr wichtig sind. Damals war ich 19 Jahre und noch sehr naiv. Von meinem Vater konnte ich das leider nicht lernen. Das belegt ein neuer Kauf meines Vaters. (Eine Matratze für knapp 1000 Euro, die er gleichwertig für ca. 300-400 € bekommen hätte)
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Natürlich kann man so anbieten, wenn man entweder nicht rechnen kann, nicht in der Lage ist, Pläne zu lesen oder bei der Ausführung einfach nur vortäuscht eine Leistung vollständig zu erbringen und beispielsweise viel weniger Boden ausschachtet und demzufolge viel weniger Kies einbaut als vereinbart. Ist die Grube verfüllt, so weis niemand, der nicht dabei war, wie tief sie tatsächlich gewesen ist. Und genau so ist es in einigen dieser Fälle, in denen dann die erforderliche Versickerungsleistung nicht erbracht wurde dann wohl auch gewesen.
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Es könnte alles sein, wer weiß? Ich kenne zwar die Details nicht, aber es könnte auch sein, dass er wesentlich günstiger einkauft. Ich sehe das vor allem auch beim Modellbau. Wirklich nur ein Beispiel: Wenn ich ein Steckernetzgerät selber bauen würde, dann würde ich bei einem günstigen Anbieter 2-3x soviel Material kosten haben, wie ein fertiges Gerät.
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07-12-2005, 13:47
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#604 (permalink)
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Ich habe Schnaps und Knäckebrot für 2 Jahre im Haus 
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Der Schnapsvorrat scheint mir etwas knapp bemessen für eine echte Vorsorge.
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07-12-2005, 15:06
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#605 (permalink)
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Der Schnapsvorrat scheint mir etwas knapp bemessen für eine echte Vorsorge.
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Dann werde ich ab sofort damit anfangen, auch den eigentlich für die festen Goldvorräte angelegten Bunker mit flüssigem Gold aufzufüllen.
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... und für meine Goldvorräte für die Zeit nach dem Zusammenbruch habe ich einen kleinen Bunker angelegt, der mit Sprengfallen gesichert ist.
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Da passt noch was rein.
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09-12-2005, 10:38
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#606 (permalink)
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Worüber ich mich schon seit langem wundere,
was aber noch nie jemand hier zur Sprache gebracht hat, das ist folgendes:
Von jeder, auch jeder noch so kleinen Aktienklitsche selbst des S- und Tec-Daxes kann man getätigte Börsen-Umsätze entweder im Internet oder in Wirtschaftszeitungen nachlesen. Und dort, wo keine Zahlen stehen, kann man im Internet zumindest anhand graphischer Balkendarstellungen Abschätzungen vornehmen.
Jeder charttechnisch orientierte Aktienanalyst, der was auf sich hält, betrachtet auch die Umsatzentwicklungen und bezieht diese in seine Analysen mit ein.
Und wie sieht das mit den Goldumsätzen an den Weltbörsen aus?.
Ich konnte da umsatzmäßig nichts finden.
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09-12-2005, 15:33
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#607 (permalink)
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Termingold
Das hier habe ich eben bei Onvista entdeckt:
DE000GS0E2Q1 Put 0,10 27.06.2007 525,00 USD 2,64 EUR
Ins Deutsche übersetzt bedeutet das, das bei einem Referenzkurs von 507,50 EUR der Käufer einer bis zum 27.06.2007 laufenden Option das Recht hat, eine Unze Gold zum Preis von 525 $ vom Emmitenten des Optionsscheines, Goldman-Sachs, zu verkaufen. Das ganze Spielchen kostet lediglich 26,40 EUR bei einem aktuellen Goldpreis 507,50 Dollar?.
Weil der Goldpreis aber schon höher steht, müsste der Schein sogar noch etwas biliger als 26,40 EUR zu haben sein?.
100 Scheine, also für 10 Unzen Gold muss man schon kaufen, um die Option einlösen zu können. Mit höchstens 264,50 EUR wäre man dann dabei?
Auf jeden Fall scheint das eine Alternative zu einem Verkauf aus Angst, der Kurs könnte nun fallen und die Gewinne so völlig verloren gehen.
Für 26,40 EUR die Unze kann man (theoretisch bis zum 27.06.2007) sicher sein, nicht viel mehr als diesen Betrag verlieren zu können, sollte der Goldpreis fallen. Und sich dennoch die Chance auf weiter steigende Preise in den nächsten 18 Monaten zu wahren.
Steigt der Goldpreis um mehr als 26,40 EUR die Unze, und verkauft man dann zu einem Preis oberhalb 560 Dollar die Unze, so hat sich das ganze (jedoch nur in Dollar gerechnet) schon gelohnt.
Für denjenigen, der bei 300 oder 350 Dollar (nicht EUR) eingestiegen ist, kann es durchaus Sinn machen, den Großteil des Buchgewinnes abzusichern. Und so, zeitlich befristet, mit nach unten begrenztem Verlustrisiko weiterhin auf steigende Preise zu setzen.
Und selbst wenn der Goldpreis weiter steigt, z.B. bis auf 800 Dollar so könnte man versuchen, auch dort zu vergleichbaren Konditionen abzusichern.
So kann man das theoretisch alle 150 bis 200 Dollar machen, sofern die Sicherung vergleichbar teuer (ca. 10-15 Prozent der dazwischen angefallenen Gewinne) ist.
Und kippt der Goldpreis irgendwann:
Raus mit dem Gold und, wer weis, vielleicht kann man dann noch kräftig an dem einen oder anderen Put verdienen
Geht es so schnell runter, wie es vielleicht weiter hoch gehen wird.....
so wäre auch das vielleicht noch ein gutes Geschäft.
Mir scheint das alles ziemlich günstig.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?.
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10-12-2005, 04:56
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#608 (permalink)
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[QUOTE=Goldnase]Grundsätzlich ist nicht alles was in den Massenmedien steht schlecht.
Der Goldpreis wird weiter steigen und hat auch ohne eine Blase zu bilden noch enormes Potential. Die Massenmedien kamen zwar beim Thema Gold reichlich spät, doch gab es viele Experten und Goldkenner die von einem langfristigen Goldpreisanstieg ausgegangen sind.
Derjenige der sich informieren wollte konnte das auch.
Irgendwann wird es vielleicht nach Ausschöpfung des realistischen Potentials zu einer Goldpreisblase kommen. Der Preis wird dann nach platzen dieser Blase auch sicherlich fallen, jedoch bin ich fest davon überzeugt das die Tiefpreis der letzten Jahre für immer Geschichte sind.
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Außerdem kann ich immer wieder nur auf die Anonymität des Goldes hinweisen. Sicherlich für viele ein genauso wichtiger Punkt wie ein Preisanstieg oder ein Werterhalt.
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Anonymintät und Werterhalt, das sind gewiß starke Argumente für Gold. Aus meiner Sicht muß man am Goldkauf nicht einmal etwas verdienen. Für andere Versicherungen zahlt man doch auch.
Es gibt nichts praktischeres als einen Sparstrumpf voller Goldmünzen. Er ist ein guter Notgroschen, man kann darin wonnevoll herumwühlen und ihn notfalls auch dem Einbrecher über die Birne hauén.
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10-12-2005, 04:57
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#609 (permalink)
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Und so sicher wie morgen die Sonne noch (irgendwo) scheint, wird der Goldpreis nach einem extremen Hoch schnell wieder absacken.
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Genauso wird es kommen.
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Logisch. So war es immer, so wird es bleiben. Drum ist ja Gold die relativ beste Wertabsicherung: Weil es kein effektives Spekulationsmetall ist. Es kann im Preis nur so lange steigen, bis die Goldminen, die an der Grenze der Wirtschaftlichkeit liegen, hochgefahren sind. Zwischendurch können Marktkenner durchaus einen bescheidenen Gewinn machen, aber der eigentlíche Sinn des Goldes liegt eben in seinem ziemlich stabilen Wert.
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Der Goldpreis wird weiter steigen und hat auch ohne eine Blase zu bilden noch enormes Potential. Die Massenmedien kamen zwar beim Thema Gold reichlich spät, doch gab es viele Experten und Goldkenner die von einem langfristigen Goldpreisanstieg ausgegangen sind.
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Für eine Weile kann das hinhauen. Auf die Goldpreisvorhersagen gebe ich aber so viel wie auf die 50000 vorausgegangenen, die ich in meinem Leben schon gelesen habe. Eigentlich erzählten sie jedesmal dasselbe.
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10-12-2005, 09:12
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#610 (permalink)
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Anonymintät und Werterhalt, das sind gewiß starke Argumente für Gold. Aus meiner Sicht muß man am Goldkauf nicht einmal etwas verdienen. Für andere Versicherungen zahlt man doch auch.
Es gibt nichts praktischeres als einen Sparstrumpf voller Goldmünzen. Er ist ein guter Notgroschen, man kann darin wonnevoll herumwühlen und ihn notfalls auch dem Einbrecher über die Birne hauén.
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Dieser Anonyme Sparstrumpf wäre allerdings gegen Diebstahl nicht abgesichert. Nicht unbedingt zu empfehlen.
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10-12-2005, 11:58
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#611 (permalink)
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Dieser Anonyme Sparstrumpf wäre allerdings gegen Diebstahl nicht abgesichert. Nicht unbedingt zu empfehlen.
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Ist das tatsächlich so?.
Dem Risiko eines Einbruchdiebstahls oder Untergangs im Zuge einer Katastrophe (Überschwemmung, Flugzeugabsturz usw.) muß man das Risiko einer INSOLVENZ eines Goldzertifikat-Emmittenten sowie das Risiko einer zwangsweisen Enteignung (mit oder ohne Entschädigung in Geld) infolge einer Goldabgabepflicht oder auch nur einer lapidaren Gesetzesänderung, daß Goldschuldner berechtigt sind, ausgegebene, auf Gold lautende Zertifikate oder Kaufoptionen zum Verkaufskurs (= Kaufkurs des Inhabers) oder zu einem gesetzlich festgelegten Entschädigungspreis glattzustellen gegenüberstellen. Beispielsweise kann sowas im öffentlichen Interesse liegen, wenn anderweitig die Existenz vieler Banken und somit die Sparguthaben aller Sparer durch eine spekulative Schieflage einer ganzen Branche gefährdet wären. Schon bereits zu Zeiten des Amsterdammer Tulpenhandels (Stichwort: "Windhandel") wurden alle nach einem Zeitpunkt X getätigten Geschädte für ungültig erklärt.
Mein Großvater besaß eine Milchkanne mit Goldmünzen darin. Er kam seiner Pflicht zur Abgabe der Goldmünzen an das NS-Regim nicht nach, sondern vergrub die Kanne samt Inhalt Anfang der 40er Jahre.
Gehoben hat er seinen Schatz dann erst in den frühen 70ern.
Ich glaube kaum, daß er damals in den 70ern für auf Reichsmark lautende Banknoten Baumaschinen hätte kaufen können, um seinen Betrieb zukunftsfähig zu machen - ausgelacht hätte man ihm.
Und Zweiflern an eventuellen "Gesetzesänderungen" sei gesagt: Als die Aktienkurse 2001 / 2002 so weit nach unten sanken, daß einige große deutsche Versicherungen streng genommen hätten INSOLVENZ anmelden müssen..... ......weil die angelaufenen, gesetzlichen Garantieverzinsung aller LEBENSVERSICHERUNGEN nicht mehr durch Eigenkapital und Gewinnrücklagen gedeckt waren......
da wurden die Bilanzierungsrichtlinien geändert:
Wertpapiere durften urplötzlich auch mit einem zu erwartenden durchschnittlichen Mittelwert in den Bilanzen angesetzt werden, der sich aus aktuellen Kursen und höher liegenden Kursen der Vergangenheit berechnete.
Das bedeutete nichts anderes, als daß Versicherungen ihre Aktienbestände zu Kursen bilanzieren durften, die in der damaligen Marktverfassung nicht realisierbar waren. Und so, ganz legal, ihren Versicherungsnehmern Vermögenswerte in Geld gutschreiben durften, die zum damaligen Zeitpunkt in ihrer Summe garnicht realisierbar waren.
Meine Mweinung dazu: So wird, was noch davor Bilanzbetrug und ggf. Prospektbetrug (bei den darauf folgenden Kapitalerhöhungen) oder ohne neues Geld Insolvenzverschleppung und Konkursbetrug gewesen wäre, mit einem Federstrich gesetzlich legalisiert.
Und wir reden hier nicht von Zuständen, wie sie in "Taka-Tuka-Land" oder einer bananenrepublik herrschen, sondern von Vorgängen die im Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland so tatsächlich stattfanden. Und Gesetz geworden sind.
Und wenn es hart auf hart kommt, so gilt nach meiner Überzeugung auch für Zertifikate, Schuldverschreibungen und Optionen der Werbespruch eines Küchentuchherstellers:
Mit einem Wisch (Gesetz, Erlass) ist alles weg  
Und nun erzähl mir mal jemand, eine Kapital-Lebensversicherung oder ein Goldzertifikat sei eine sicherere (sicher im Sinne von verlässlich und kriesensicher) Anlage als ein paar gut versteckt gelagerte Goldmünzen...
Wenn ein Normalverbraucher mit Gold keine Zinsen und keine Dividenden kassieren kann, bedarf es auch zur Anlage in Gold keiner Schuldverschreibung (Option, Zertifikat o.ä.).
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10-12-2005, 12:28
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#612 (permalink)
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Als die Aktienkurse 2001 / 2002 so weit nach unten sanken, daß einige große deutsche Versicherungen streng genommen hätten INSOLVENZ anmelden müssen.
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Ja, das war genau die Zeit, als die Politiker anfingen gebetsmühlenartig zu wiederholen, daß in Zukunft jeder selbst etwas für seine Altersversorgung tun müsse. Eine Lebensversicherung abschließen zum Beispiel.
Eine der Gesellschaften hätte auch Insolvenz angemeldet, wenn der Finanzminister nicht 5 Milliarden Euro aus unserer Rentenkasse gestohlen hätte, um dem Unternehmen wieder auf die Beine zu helfen. Eine Pleite eines Versicherers wäre wohl beim Volk nicht so gut angekommen, wenn diese Anlagemöglichkeit gleichzeitig von höchster Stelle so empfohlen wird.
Heute gibt es stattdessen ja die  Riesterrente. Will nur keiner haben. Im Koalitionsvertrag wird aber schon angedroht, daß man sich die Entwicklung in 2006 noch einmal ansehen wird und dann gegebenenfalls weitere Maßnahmen einleiten wird. Zu Deutsch: Zwangsverriesterung für alle! Kommt unter Garantie!  Schließlich müssen die Staatsanleihen für noch mehr Schulden ja irgendwie abgesetzt werden. Die Versicherer sind vorsichtshalber schon mal verdonnert worden einen großen Prozentsatz der Einlagen nur in "sicheren" Anlagen zu investieren. Abgründe tun sich auf, da würde selbst Dante erbleichen.
Ich habe übrigens Nachricht von meinem Versicherer bekommen, nach jetzt 15 Jahren Laufzeit komme ich genau +/- Null aus dem LV-Vertrag heraus, wenn ich ihn zum 31. Januar kündige. Das nenne ich mit einem blauen Auge davonkommen.Nun hoffe ich nur, daß es im Februar / März wirklich noch einmal zu einer Korrektur des Goldpreises kommt, bevor wir dann die € 1.000.- Marke knacken.
Gruß
9999
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10-12-2005, 12:42
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#613 (permalink)
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Ist das tatsächlich so?.
....Und Zweiflern an eventuellen "Gesetzesänderungen" sei gesagt: Als die Aktienkurse 2001 / 2002 so weit nach unten sanken, daß einige große deutsche Versicherungen streng genommen hätten INSOLVENZ anmelden müssen..... ......weil die angelaufenen, gesetzlichen Garantieverzinsung aller LEBENSVERSICHERUNGEN nicht mehr durch Eigenkapital und Gewinnrücklagen gedeckt waren......
da wurden die Bilanzierungsrichtlinien geändert:
Wertpapiere durften urplötzlich auch mit einem zu erwartenden durchschnittlichen Mittelwert in den Bilanzen angesetzt werden, der sich aus aktuellen Kursen und höher liegenden Kursen der Vergangenheit berechnete.
Das bedeutete nichts anderes, als daß Versicherungen ihre Aktienbestände zu Kursen bilanzieren durften, die in der damaligen Marktverfassung nicht realisierbar waren. Und so, ganz legal, ihren Versicherungsnehmern Vermögenswerte in Geld gutschreiben durften, die zum damaligen Zeitpunkt in ihrer Summe garnicht realisierbar waren.
Und nun erzähl mir mal jemand, eine Kapital-Lebensversicherung sei eine sicherere (sicher im Sinne von verlässlich und kriesensicher) Anlage als ein paar gut versteckt gelagerte Goldmünzen...
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Eine K-LV und einen "Klumpen" Gold zu vergleichen ist gewagt - ebenso eine mögliche Enteignung durch erlaubte Bilanzfälschungen oder Goldersatzscheine.
Die K-LV ist für den Normalbürger eine Alterssicherung (theoretisch  ). Eine Goldreserve zur Existenzabsicherung dürfe nur sehr selten (im Vergleich zur K-LV) eine Altersvorsorge darstellen.
Wenn ich mich nicht arg täusche, wurden damals überwiegend die bürgerlichen Goldbesitzer entgoldet. Große Goldhaufeneigentümer konnten rechtzeitig ihre Brocken transferiert bzw. existierten die Goldbestände plötzlich nicht mehr - diese Goldbesitzer wurden ja rechtzeitig informiert, da die damalige Regierung eine Großinstruiellenvasalleninteressenvetretung war (erinnert mich doch an etwas gegenwärtiges  ).
Die Schweizer Banken hatten damals auch einen ausgezeichneten Ruf
Wenn es also mal wieder zu einer gesetzlichen Goldabgabe kommen sollte, dann wird halt wieder der "normale" Bürger geschröpft oder wir treffen uns alle im Wald - mit Spaten und Karte
Nur zur Info: ich habe kein Gold, ich hatte nie Gold und ich werde nie Gold gehabt haben gewollt
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10-12-2005, 13:17
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#614 (permalink)
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Dieser Anonyme Sparstrumpf wäre allerdings gegen Diebstahl nicht abgesichert. Nicht unbedingt zu empfehlen.
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Mein Großvater besaß eine Milchkanne mit Goldmünzen darin. Er kam seiner Pflicht zur Abgabe der Goldmünzen an das NS-Regim nicht nach, sondern vergrub die Kanne samt Inhalt Anfang der 40er Jahre.
Gehoben hat er seinen Schatz dann erst in den frühen 70ern.
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Über einen gut versicherten "Sparstrumpf" kann Alfons ein Lied singen.
Ich habe es durchaus praktisch gemeint. Wirtschafts-Politische-Eskalation ist möglich, aber Langfinger bedeuten eine tägliche Bedrohung.
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10-12-2005, 17:23
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#615 (permalink)
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Über einen gut versicherten "Sparstrumpf" kann Alfons ein Lied singen.
Ich habe es durchaus praktisch gemeint. Wirtschafts-Politische-Eskalation ist möglich, aber Langfinger bedeuten eine tägliche Bedrohung.
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OK, dann machen Sie es eben so, wie ich es mache: ab in den Banksave damit. Und damit meine ich nicht die Fächer, in denen Sparer kostenlos ihre Sparbücher verwahren können, sondern einen gesicherten Tersor.
Und für ganz ängstliche Zeitgenossen, die selbst dem Banksave nicht trauen, denn wer weis...... : vergrabt es, mauert es ein, gießt es, sofern nicht allzuschwer in eine selbstgemachte (möglichst dicke und hässliche, damit sie keiner klaut) Kerze ein, versteckt es im Fuß einer Tisch- oder Stehlampe oder im Rücken von Büchern (die keiner wirklich lesen will, z.B. die von Engels Mao oder Karl-Marx, dafür sind die Schwarten gerade noch gut genug  ), die man euch für ein paar Cente auf Flohmärkten nachschmeisst, näht es in den Saum einer schweren Lederjacke ein oder macht sonst was damit. 1 kg Gold das sind 50 cm3, da kann man schon ein par Kilochen unauffällig "verdrücken". Und die meisten dürften sowieso auf weniger als 500g Feingold kommen. Und: gebt Acht, daß ihr unbeobachtet bleibt bei euren "Verrichtungen"  
Nur macht eines nicht: Für jeden Deppen greifbar das Anlagegold schön im Münzalbum oder im Münzschrank legen. Cash, Schmuck, Münzen und Elektrogeräte (incl. Handys, Computer, TV und Kamera) - das ist es, was meist immer geklaut wird.
@Raphael: grundsätzlich ist Ihr Anliegen, vor Diebstahl zu warnen, selbstverständlich berechtigt. Und man sollte soetwas auch nicht leichtsinnig als dummes Zeugs abtun, weswegen meine v.g. Anregungen durchaus ernst gemeint sind.
Jedoch: einen Tod stirbt man immer. Und was geschehen soll, das wird auch geschehen. Egal, was man meint dagegen tun zu können oder zu müssen. Soviel ist (für mich persönlich) gewiss.
An eines glaube ich aber auch: Es gibt Dinge, die geschehen nicht "einfach so". Manchmal, so meine ich, steckt ein tieferer oder auch ein verborgener Sinn dahinter. So kann selbst aus einem (schlimmen, finanziellen) Verlust, wie auch immer, am Ende doch noch positives erwachsen, das diesen überkompensiert.
Ich denke da gerade an die 100.000 EUR, die ich mit WCM und TV-Loonland "versenkt" habe: wäre das nicht gewesen - ich hätte die Edelmetalle wahrscheinlich links liegen lassen und so einiges dabei verpasst....
....und vielleicht in 10 oder 20 Jahren alles verloren, was ich mir (von meiner Wohnung mal abgesehen) privat zurückgelegt und erarbeitet habe.
Auch der, der Versprechungen, Angaben und Versicherungen und Buchprüfungstestaten Dritter zu unkritisch vertraut...... .....gerade der kann verdammt viel verlieren. Und je mehr man an etwas glaubt und je sicherer die Sache scheint, desto größer ist manchmal gerade diese Gefahr.
Und ich schätze - aus eigener, leidiger Erfahrung, u.a. auch aus Erfahrungen mit Betrügern, die für zigtausende Bauleistungen bestellen und diese nicht bezahlen, weil sie betrügerisch Konkurs machen oder solchen, die online Dinge verkaufen, die sie nie besessen haben - genau solche "Vertrauensrisiken" sehr viel höher ein, als das Risiko eines EINBRUCHDIEBSTAHLS, bei dem (sebst gut versteckte) Werte abhanden kommen können.
Übrigens: um die besagte Milchkanne wurde - nachdem mein Großvater gestorben war - ein Prozess geführt. Meine mittlerweile verstorbene Tante verklagte ihre beiden Brüder auf einen geschätzten Pflichtteil des ihr aus Kindheitstagen bekannten Schatzes. Vergeblich. Wo nichts ist.....
Schnell vertrug man sich wieder. Und gerade in dem Moment, als ich in einem Schuppen alten Unrat beseitigte und auf die Kanne stieß - stand meine Tante hinter mir.....
gierig entriss sie mir gierig die gerade gefundene Kanne, drehte sie um..... (und zu Ihrem und vielleicht auch meinem Glück, denn den Spaten hatte ich noch in Händen und urplötzlich eine sagenhafte Wut im Bauch) war die Kanne nur voller Erde.....
Kleiner Einschub:
Ich hätte es wissen müssen, daß es so kommt: In der Nacht zuvor träumte ich von meinem Großvater und einer aufklappbaren Tasche voller uralter Goldmünzen und zerbrochenen Goldschmuck, die ich öffnete. Mein verstorbener Großvater entriss sie mir mit den Worten: Mein Gold bekommst du nicht, Du Drecksack!.
Daß die Nacht gelaufen war, ist klar. Zumal ich stets ein gutes Verhältnis zu meinem Großvater hatte..... dachte ich sehr über diese Worte, die für mich von daher keinen Sinn ergaben nach - hatte er mir noch kurz vor seinem Tod eine alte, niederländische 21/2 Guldenmünze von 1847 geschenkt.....
Wenigstens begann meine Tante zu fluchen. Ich erzählte ihr von meinem Traum und der (wohl für sie bestimmten) Botschaft. Sie wurde daraufhin kreidebleich. Ich meinte nur: jeder bekommt das, was er verdient. Und doppelte nach: stell dir vor, sie wäre voll Gold gewesen. Glaubst Du, ich als rechtmäßiger Finder hätte Dich einfach so damit gehen lassen?.
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10-12-2005, 18:18
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#616 (permalink)
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Ich habe übrigens Nachricht von meinem Versicherer bekommen, nach jetzt 15 Jahren Laufzeit komme ich genau +/- Null aus dem LV-Vertrag heraus, wenn ich ihn zum 31. Januar kündige. Das nenne ich mit einem blauen Auge davonkommen.Nun hoffe ich nur, daß es im Februar / März wirklich noch einmal zu einer Korrektur des Goldpreises kommt, bevor wir dann die € 1.000.- Marke knacken.
Gruß
9999
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ACHTUNG
Kündigen Sie NICHT!
Verkaufen Sie Ihre Versicherung statt dessen an einen Anbieter, der Ihnen mehr zahlt, als den von Ihrer Versicherung angebotenen Rückkaufwert und durch seine Einzahlungen Ihren Versicherungsschutz für den Todesfall ganz oder teilweise weiterfinanziert!.
Schenken Sie Ihrer VERSICHERUNG NICHTS
Es ist Ihr gutes Recht, rauszuschlagen, was rauszuschlagen möglich ist!.
Besser noch: Halten Sie durch und kassieren Sie nach Ablauf des Vertrages das Ihnen zustehende Geld.
Selbst im Fall einer zwischenzeitlichen Hyperinflation würden Sie erfahrungsgemäß (Vergleiche mit dem III. Reich) noch besser fahren, als mit Bonds!.
Und noch was: Jetzt, wo Edelmetalle schon recht gut gelaufen sind mit allem einsteigen - das ist sehr riskant.
Wenn Sie einsteigen, dann bitte nur mit einem überschaubaren Betrag, den Sie notfalls für 20 oder 30 Jahre lang völlig abschreiben können.
Niemals alles auf eine Karte setzen.
Schließlich gibt es auch gute Aktienfonds, Immobilienfonds und Mischfonds.
Der durch Sachwerte abgedeckte Bereich bietet auch Inflationsschutz, ebenso wie die angelegten Gelder Ihrer Versicherung - sofern die in Aktien und Immobilien stecken - einen gewissen Schutz vor völliger Geldentwertung bieten.
Also:
NICHT NERVÖS WERDEN!
Im übrigen kann man sich (relativ) sicher sein, daß die Politik über die Bundesbank und die EZB es nicht zulassen wird, daß der Fall einer Masseninsolvenz bei der Banken- und / oder Versicherungswirtschaft eintreten wird. Denn dem würde dann mangels Anleihenkäufer und -distributoren der Staatsbankrott folgen. Insofern sind Staat, Banken und Versicherungswirtschaft auf Gedeih und Verderb aneinandergekettet.
Und das ist weltweit so.
Man kann das gut oder schlecht finden. Jedoch hat diese gegenseitige Abhängigkeit für bereits stark investierte Renten- oder Lebensversicherungssparer auch ihre Vorteile.
Und auch der Goldpreis ist mit extremen Risiken behaftet. Beispielsweise kann eine Asienkriese Goldabgaben ungeahnten Ausmaßes in Japan, Honkong, Taiwan und Singapur auslösen.
Jeder weis, daß beispielsweise Indien seit der Römerzeit Goldimporteur ist. Selbst dem Empire gelang es nicht, das akkumulierte Gold aus Indien nach England zu transferieren. Was würde passieren, wenn Indien mit diesem Gold in einer Kriese Rohstoffe einkauft - beispielsweise um sie vor anderen zu bekommen?. Schließlich ist GOLD doch die ultimative Form der Bezahlung.
Was passiert, wenn weniger Gold verleihen wurde als immer wieder vermutet wird und letzte Positionen bereits fast glattgestellt sind. Sollte dem so sein und sollte das rauskommen..... ....so geht es vielleicht steil ABWÄRTS.
Was würde passieren, wenn die Goldbestände in Fort Knox und die im Keller der FED ausgewählten Vertretern der Öffentlichkeit, Wirtschaftsprüfern, Journalisten und Kamerateams zugänglich gemacht werden würden. Und - oh Schreck - KEIN BARREN FEHLT!.
Könnte dann die Goldpreisspekulation nicht zusammenbrechen wie ein Kartenhaus?.
Alles Klar?.
Wir alle könnten dann im Gold "ertrinken" bzw. die Investoren die voll eingestiegen sind, die würden drann ersticken!.
Ich meine:
Zocken ist OK. Spekulieren ist sogar super. Seine Meinung sagen ist auch OK. Sich eine Meinung bilden ebenfalls.
Jedoch:
Alles auf eine Karte setzen und sämtliche Risiken ausblenden und blind dafür sein, daß es auch völlig anders kommen könnte als gehofft, vermutet oder befürchtet - das ist meist der Anfang vom Ende.
Und:
Angst und Panik waren schon immer die denkbar schlechtesten Ratgeber!.
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10-12-2005, 21:54
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#617 (permalink)
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ACHTUNG
Kündigen Sie NICHT!
Verkaufen Sie Ihre Versicherung statt dessen an einen Anbieter, der Ihnen mehr zahlt, als den von Ihrer Versicherung angebotenen Rückkaufwert und durch seine Einzahlungen Ihren Versicherungsschutz für den Todesfall ganz oder teilweise weiterfinanziert!.
Schenken Sie Ihrer VERSICHERUNG NICHTS
Es ist Ihr gutes Recht, rauszuschlagen, was rauszuschlagen möglich ist!.
Besser noch: Halten Sie durch und kassieren Sie nach Ablauf des Vertrages das Ihnen zustehende Geld.
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Alles Klar?.
Wir alle könnten dann im Gold "ertrinken" bzw. die Investoren die voll eingestiegen sind, die würden drann ersticken!.
Ich meine:
Zocken ist OK. Spekulieren ist sogar super. Seine Meinung sagen ist auch OK. Sich eine Meinung bilden ebenfalls.
Jedoch:
Alles auf eine Karte setzen und sämtliche Risiken ausblenden und blind dafür sein, daß es auch völlig anders kommen könnte als gehofft, vermutet oder befürchtet - das ist meist der Anfang vom Ende.
Und:
Angst und Panik waren schon immer die denkbar schlechtesten Ratgeber!.
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An wen wendet sich dieser "herzzerreißende Beitrag"?  Oder ist dieser Beitrag doch schon relativ in Richtung WERBUNG gehend (zwar ohne Firmennamen, aber trotzdem Werbung), da plakativ für ein Angebot geworben wird?
Es ist aber fraglich, ob viele ForumsleserInnen auf Grund des steigenden Goldpreises ihre K-LV verhökern, um Gold zu erwerben.
Tzzz, dann könnte der werbende Beitrag ja mal wieder im Weltweitwust verhallen
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10-12-2005, 23:01
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#619 (permalink)
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An wen wendet sich dieser "herzzerreißende Beitrag"?  Oder ist dieser Beitrag doch schon relativ in Richtung WERBUNG gehend (zwar ohne Firmennamen, aber trotzdem Werbung), da plakativ für ein Angebot geworben wird?;
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Nein, es gibt tatsächlich mehrere Firmen, die Kapitallebensversicherungspolicen oberhalb des Rückkaufwertes der Versicherungen erwerben.
[QUOTE=Tulitei] Es ist aber fraglich, ob viele ForumsleserInnen auf Grund des steigenden Goldpreises ihre K-LV verhökern, um Gold zu erwerben.[QUOTE]
Das möchte man eigentlich hoffen. Jedoch: neben der Möglichkeit, daß es sich um Realsatire oder einen Scherz handelt, muß man auch in Betrach tziehen, daß es ernst gemeint ist. Leider.
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Tzzz, dann könnte der werbende Beitrag ja mal wieder im Weltweitwust verhallen 
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geschenkt
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10-12-2005, 23:17
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#620 (permalink)
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Nein, es gibt tatsächlich mehrere Firmen, die Kapitallebensversicherungspolicen oberhalb des Rückkaufwertes der Versicherungen erwerben.
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Darum könnte es sich ja um "Werbung" handeln
Und von diesen Firmen habe ich auch schon etwas gelesen.
Aber as bei K-LV wirklich erschreckend ist, liegt in der hirnrissigen Provision für die VermittlerInnen von K-LV.
Wer würde denn wissendlich dem/der K-LV-VermittlerIn mehrere Tausend Euro in den Rachen stopfen (natürlich abhängig von der Höhe der K-LV + Firma)?
Die fehlende Transparenz bei diesen Vermittlungsabschlüssen könnte der Nährboden für Lug + Betrug sein.
Statt einer K-LV ziehe ich andere Altersvorsorgemaßnahmen vor. Für den Todesfall und der anschließenden Versorgungslücke der Hinterbliebenen reicht eine einfache Risiko-Lebensversicherung, z. B. auf 10 Jahre für kleines Geld.
Nach meiner Ansicht sind die K-LV am absterben.
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10-12-2005, 23:29
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#621 (permalink)
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Nach meiner Ansicht sind die K-LV am absterben.
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Genau! Und das erzählst Du dann bitte am Montag den Ärzten, die über die Deutsche Ärztefinanz mit einer KLV ihre Praxen finanzieren.
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10-12-2005, 23:32
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#622 (permalink)
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.....Nach meiner Ansicht sind die K-LV am absterben.
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Nun, wo die Steuerförderung weg ist, und Erträge neuer Verträge besteuert werden ist das nachvollziehbar. Das mit der Intransparenz war nicht ausschlaggebend - wenn völlige Steuerfreieit winkt, da schlucken Sparer so einige dicke Kröten
2006 werden auch die Immobilienpreise für neue und gebrauchte EFH und ETW sinken. Auch hier wegen des Wegfalls der Subventionen.
Und so wird sich noch vieles anderes ändern. Dank neuer oder alter, auslaufender Gesetze......
was solls.
Ich bin für Subventionswegfall.
Weniger Subventionen = weniger Fehllenkungen.
Nur dort, wo etwas wichtiges getan werden muß, das nicht durch Privatiniative geschafft werden kann, da muß weiter der Staat ran.....
Zurück zum Thema:
Keine Goldleihe und keine ungesicherten Verkäufe = keine Shorteindeckungen von Goldschuldnern = keine Goldpreisexplosion.
ohne diese ganzen Manipulationen und Schumeleien könnte vieles viel vernünftiger laufen.
So einfach könnte das Leben sein.
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10-12-2005, 23:38
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#623 (permalink)
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Schwachsinn hoch drei
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Genau! Und das erzählst Du dann bitte am Montag den Ärzten, die über die Deutsche Ärztefinanz mit einer KLV ihre Praxen finanzieren. 
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Wollen wir hoffen, daß diese Ärtzte als Arzt besser sind als sie rechnen können.
Da kann mir jeder erzählen, was er will: eine KLV abschließen, darauf einen Kredit aufnehmen und den mit der KLV dann zurückzahlen - geht´s noch verrückter?.
Ein Bankkredit + eine Risiko-LV sind da immer billiger. Schon deshalb weil viel früher getilgt werden kann.
Als wenn eine Bank Geld für weniger Zinsen verleiht, als eine LV Rendite erwirtschaftet. Solch ein wirtschaftlich völlig widersinniger Unfug.
Wäre dem so, würden die Banken ihr Geld direkt durch die LV anlegen lassen. Und eine Höhere Rendite kassieren. OHNE Absicherung eines TODESRISIKOS eines Darlehnnehmers, was die Rendite zusätzlich ERHÖHT.
Alles Klar??????
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10-12-2005, 23:49
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#625 (permalink)
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@Tisc1: Es ist, ob beim Hausbau/Kauf oder bei der Praxis immer wieder das gleiche, teure und risikoreiche Fiannzierungsmodell, das bevorzugt wenig wirtschaftlich versierten Menschen verkauft wird.
Ich kenne da einige Fälle, bei denen die Versicherung weniger erwirtschaftete, als angenommen.
Und ich kenne keine Bank, die bei diesen Modellen freiwillig Abstriche von ihren Zins- und Kreditforderungen gemacht hatte.
Erst am Ende platzt dann gelegentlich die Bombe.
Es ist im übrigen dasselbe Prinzip wie bei so manchen Leasingverträgen mit geringen Anzahlungen und geringen Leasingraten und - wen wundert´s - oftmals so hohen angenommenen "Restwerten", deren Differenz zu dem nach Ablauf des Vertrages aktuellen GEBRAUCHTWAGENPREISEN - na wer wohl - natürlich der Kunde zahlen muß. Denn so steht es im Vertrag.
Und von diesen Schummeleien leben sehr viele Menschen sehr gut. Natürlich auf Kosten ihrer Opfer
Das Modell der DÄ kenne ich nicht im einzelnen. Jedoch: Bei einem Kredit mit fester Darlehnssumme und festen Zins- und Tilgungsraten, da weis jeder, was auf einen zukommt.
Und wer seine Raten nicht zahlen kann, der kann auch seine KLV-Raten nicht zahlen.
Es mag sein, daß die KLV einen Mengenrbatt ausgehandelt hat. Jedoch: hätten die direkt mit einer Bank verhandelt und ein Modell entwickelt, imdem alle Kredite an Ärzte wie ein kollektives Darlehn behandelt worden wären..... so wäe es wahrscheinlich billiger gewesen, als das über eine KLV-Gesellschaft laufen zu lassen, die auch noch fürstlich daran verdient.
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