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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
364gefällt
15-05-2010, 00:40
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#7676 (permalink)
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"München (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel hat auf dem Ökumenischen Kirchentag harte Sparmaßnahmen angekündigt. In den kommenden Wochen werde eine Kernfrage lauten: «Wo können wir sparen?» Da werde sich dann der Zusammenhalt der Gesellschaft zeigen, sagte Merkel in München. Deutschland habe seit vielen Jahrzehnten über seine Verhältnisse gelebt, sagte die CDU-Chefin, vieles müsse auf den Prüfstand. Zugleich verteidigte sie den Euro-Rettungsschirm. Es lohne sich, für Europa und den Euro zu kämpfen."
Gruß
9999
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15-05-2010, 08:20
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#7678 (permalink)
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Für Angela lohnt es sich bestimmt.
Zahlen müssen ja wir und nicht sie... 
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ja, so ist das.
Schließlich hat Deutschland seit vielen Jahrzehnten über seine Verhältnisse gelebt, sagt die CDU-Chefin (völlig zu Recht!)
Denn wir haben es uns erlaubt, unsere Binnenkonjunktur (Stichwort: Gewerbesteueraufkomen) abzuwürgen, unsere Straßen (Infrastruktur) verkommen zu lassen, unser Bildungssystem zu zerstören, wir haben einen Niedriglohnsektor (staatlich bezuschusste Jobs), Zwangs- und Fronarbeit (1-Euro-Jobs) eingeführt, um weiterhin Exportweltmeister spielen zu dürfen und mit unseren Exportüberschüssen die Immobilienblasen der USA, Großbrittaniens, Irlands, Spaniens und die Rente mit 52 in Grieschenland, Chinas Aufschwung und was weis ich noch alles, mitfinanziert.
Das allerdings ist deutlich mehr, als für uns gesund war.
Daher müssen wir nun alle eisern sparen. Und weiterhin bis 67 oder länger arbeiten, damit ein Griesche immerhin noch mit 65 in Rente gehen darf.
@Lord Vetinari: im Übrigen finde ich es gut, daß langsam mehr und mehr Menschen in diesem Forum merken, daß sie sehr lange, wenn nicht gar ihr ganzes Leben lang von der Politik und den Banken verarscht, betrogen und belogen wurden.
Das alles geht (natürlich) nicht von heute auf morgen, aber es kommen immmer mehr Menschen dahinter.
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15-05-2010, 09:53
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#7680 (permalink)
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@Lord Vetinari: im Übrigen finde ich es gut, daß langsam mehr und mehr Menschen in diesem Forum merken, daß sie sehr lange, wenn nicht gar ihr ganzes Leben lang von der Politik und den Banken verarscht, betrogen und belogen wurden.
Das alles geht (natürlich) nicht von heute auf morgen, aber es kommen immmer mehr Menschen dahinter.
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Das wissen die meisten Menschen schon sehr lange.
Problem ist nur die Leidensfähigkeit der Bevölkerung. Und die ist in Deutschland sehr hoch, wir sind die letzten 60 Jahre nicht zurechgestutzt, sondern kaputtgestutzt worden.
In "NEUES AUS DER ANSTALT" vom Mittwoch kam der Satz (sinngemäß): "Wir sollten die Straßenlaternen mal wieder für was anderes verwenden...".
Aber das ist mit diesem Volk nicht zu machen. Denn das würde einen Schwenk nach links oder rechts bedeuten, also Radikalisierung. Und sowas ist ja böse und politisch unkorrekt. Also geht das nicht. Wir werden in unserem reichen! Sumpf langsam ersaufen. Die anderen allerdings auch, nur eben schneller als wir.
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15-05-2010, 09:58
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#7681 (permalink)
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Eine Rosskur nach der Methode Griechenland würde uns auch in Deutschland gut tun.
Leider wird die schwer angeschlagene Kanzlerin diese Kraft nicht aufbringen, zumal die ständigen regionalen Wahlen sehr hinderlich sind.
Wir müssten also zunächst mal die vollkommen überflüssigen Länderparlamente abschaffen, dann könnte eine Bundesregierung eine
Legislaturperiode lang vernünftig planen und auch unbequeme Dinge anstossen. Wer braucht heute noch ernsthaft einen Landtag in NRW?
Es bleibt spannend.
Grüße
Euromartin
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Roßkur ja, Probleme sind andere.
Du hast völlig recht, der Föderalismus gehört abgeschafft, er ist in meinen Augen Deutschlands größter Hemmschuh für Veränderungen.
Er hatte 1949 aus den Erfahrungen der Weimarer Republik seine Berechtigung, heutzutage bringt er dieses Land um. Wenn man sich allerdings zentralistisch geführte Staaten in Europa anschaut (zB GB, F), sieht manb das sich da auch nichts bewegt. Aus dem einfachen Grund weil der Wille nicht vorhanden ist. Niemand aus der Politikerkaste will eine Veränderung des Status Quo, weil ihre Ärsche, in denen sie drinstecken (Banken, Großunternehmen) es erst recht nicht wollen, da sie gut davon leben.
Die Chance auf tiefgreifende Veränderungen hatten wir übrigens mit der Großen Koalition (Bundestags- und Bundesratsmehrheit), aber die hat überhaupt nichts zustande gebracht.
Scheiße, ich hör mich schon an wie ein Roter, dabei bin ich politisch eher konservativ. Diese Welt macht einen ganz kirre.
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15-05-2010, 11:25
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#7682 (permalink)
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Du hast was verkauft? 
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Ist 5 Jahre her, weil ab u. zu gibt es im Leben Situationen, da muß man solche Dummheiten machen. Z.B. so nach Weihnachten/Neujahr, wenn sämtliche unschönen Dinge wie Versicherungen usw. sich ihre Jahresanteile vom Konto downloaden, und die geliebten Frauen vorm Fest nicht so auf den Stand selbigens geschaut, bzw. ignoriert haben.
Traurige Grüße
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15-05-2010, 13:11
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#7683 (permalink)
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.... Mich hat weder die Politik noch die Bankenwelt verarscht, betrogen und belogen.
Es reicht, wenn man sich einmal im Monat den Bundesbankbericht durchliest (gibt es umsonst frei Haus, kann also jeder lesen, der des
Lesens mächtig ist) und einmal im Jahr den Bundeshaushalt studiert......
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Man kann das auch so sehen.
Dann bist, zumindest Du ja bereits seit 2000 oder früher zu 100 Prozent in Edenmetall investiert. Glückwunsch!
Ich bin erst deutlich später dahinter gekommen, was wirklich läuft. In diesem Zusammenhang vielen Dank an Goldnase und Goldseiten.de
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15-05-2010, 13:14
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#7684 (permalink)
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Das wissen die meisten Menschen schon sehr lange.
Problem ist nur die Leidensfähigkeit der Bevölkerung. Und die ist in Deutschland sehr hoch, wir sind die letzten 60 Jahre nicht zurechgestutzt, sondern kaputtgestutzt worden.
In "NEUES AUS DER ANSTALT" vom Mittwoch kam der Satz (sinngemäß): "Wir sollten die Straßenlaternen mal wieder für was anderes verwenden...".
Aber das ist mit diesem Volk nicht zu machen. Denn das würde einen Schwenk nach links oder rechts bedeuten, also Radikalisierung. Und sowas ist ja böse und politisch unkorrekt. Also geht das nicht. Wir werden in unserem reichen! Sumpf langsam ersaufen. Die anderen allerdings auch, nur eben schneller als wir.
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Ja, ja. Dazu müsste man aber den Rasen betreten......
Maßgeblich ist folgendes:
das, was man weis auch unzusetzen.
Und zwar unabhängig davon, was Freunde, Familie und Ehefrau dazu sagen.
Oder ganz stark verkürzt:
Selbstvertrauen entwickeln.
Eigentlich müsste unter jedem meiner Postings stehen (Metapher, nicht wörtlich gemeint):
...jeder macht sein Ding, nur gep**** wird gemeinsam....
aber darauf läuft es im Grunde genommen hinaus, wenn man nicht Opfer der Mehrheits-Meinung und aller daran haftender Irrtümer werden will......
Du sprichst von einem reichen Sumpf, in dem wir ersaufen werden....
Welchen Reichtum meinst Du (echten Reichtum, den man teilen kann) oder den versprochenen / gebuchten (Schein-)Reichtum auf Konto- und Depotauszügen (der in seiner Summe schlicht und einfach nicht existent ist, sondern nur für ganz, ganz wenige abrfbar ist, vorausgesetzt, daß es ganz, ganz wenige bleiben?
Die Dinge sind im Ganzen nicht so, wie sie auf individueller Ebene scheinen.
Nur der / die, der /die seinen Reichtum vor der Masse abruft, kann ihn auch genießen / entgegennehmen. Für alle zu spät gekommen wird nichts mehr von dem versprochenen Reichtum da sein.
Ich sage Dir mal was: nicht nur Edelmetalle sind an der Commex teils hundertfach überverkauft. Mit Aktiendepots sieht es meiner persönlichen Einschätzung nach ähnlich aus. Die meisten Banken dürften Aktien ihrer sonden lediglich eingebucht haben. Wenn sie sie denn gekauf thaben, wurden sie zwischenzeitlich bestimmt als Sicherheit für Bankgeschäfte (der Bank, nicht des Kunden) verpfändet. Siehe einschlägige Banken-AGB.
Meine persönliche Prognose:
Fallen die Banken, stehen viele "Aktionäre" völlig überrascht und ohne weine einzige Aktie da....
Was glaubst Du wohl, warum sich Banken früher um Aktionärsvertretungen (Stimmrechtsübertragung auf die Bank) gerissen haben un dab etwa 2001/2002 diese Aufagaben plötzlich strikt von sich (angeblich aus Kostengründen) weisen?
Ich weis: viele Menschen sind dafür noch nicht reif. Aber auch das kommt noch. Und das Schönste: den Bankenmanagern wird auch dann nichts geschehen.....
es sei denn, man würde es im Schadensfall selbst tun, wovon ich abrate, da illegal.....
...und der Rasen und die Lackierungen der Laternenmaste könnten dabei auch Schaden nehmen.....
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15-05-2010, 15:10
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#7685 (permalink)
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....Revolution ist mit den Deutschen nicht zu machen. Zumindest so lange nicht, so lange die Fußballstadien voll sind, solange auf irgendwelchen hochgradig schwachsinnigen Sendern Superdeppen oder Tanzkönige gesucht werden und überall Komiker, bzw. Comedians nennen sich diese Vögel heutzutage, oder Köche herumturnen....und ein paar Mark fuffzig gibts auch noch irgendwo her.
Gebt dem Volk was es will und was es braucht. Brot und Spiele....so weit sind wir gekommen.
Westerwelle hatte im Prinzip Recht, mit der spätrömischen Dekadenz. Nur ist die mittlerweile so weit verbreitet, daß er keine Mehrheiten mit solchen Sprüchen begeistern kann.
Und darum geht es, um Mehrheiten. Es ist permanent irgendein Wahlkampf und niemand will Wählerschichten mit unpopulären Aktionen weh tun.
Tja....und im Laufe von Jahrzehnten, entwickelt sich eben eine Gesellschaft, wie wir sie heute vorfinden, mit den dazugehörigen Staatsdefiziten. Vielleicht haben wir sie verdient. Ich weis es nicht.
Verzichten will niemand. Zurückstecken auch nicht. Die Menschen die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut haben, bzw. diejenigen die zurückgesteckt und verzichtet haben sind heute alt oder leben nicht mehr. Mit den nachfolgenen Generationen kann man in der Hinsicht nicht viel anfangen.
Jeder Politiker, der die Wahrheit beim Namen nennt, der ernsthaft daran denkt oder dachte nötige Einschnitte vorzunehmen, der wird auf gut deutsch gesagt, den Schlag nicht hören, der ihn trifft, bei der nächsten Wahl.
Man denke in dem Zusammenhang an das Ende der Weimarer Republik und die daraus resultierenden Folgen.
Und das tragische. Diese Mißstände oder deren Folgen, wird man im worst case szenario, welches zur Zeit genüßlich, panisch, reißerisch von den Medien bis zur Unerträglichkeit gespielt wird....auch mittlerweile typisch deutsch, "german angst" Man erinnere sich an BSE, Schweine- Vogelgrippe, Klimakatastrophe, usw, usw....diese
Folgen werden mit ein paar Unzen Gold oder auch ein paar Unzen mehr, nicht grundlegend oder langfristig verbessert werden können.
Wie kommt man raus aus dieser Nummer? Ich denke, nachdem die EZB jetzt die Druckerpresse anwerfen darf, mit Inflation.
Man wird nach Möglichkeiten suchen, dies dem Volke unterschwellig zu verkaufen. Regierungen werden wohl kippen oder abgewählt...
von den paar Prozent die noch zur Wahl gehen und viele Deutsche wird das gar nicht interessieren denn.....es gibt ja Fußballstadien, Superstars, Komiker.... und viel Zeit.
Zurück zum Gold. Heute morgen beim Friseur war es Thema Nr.1. Es erinnert schon irgendwie auf fatale Art und Weise an die Auswüchse zu Zeiten des Neuen Marktes. Ich hab meine Käufe eingestellt. Ich versuch immer noch antizyklisch zu handeln, auch wenns manchmal schwer fällt....die Maße hat nie Recht.
Grüsse
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15-05-2010, 16:04
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#7688 (permalink)
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Wenn Gold auf der ersten Seite der Bildzeitung steht sollte man verkaufen.
Ein dummer Spruch. Wie soviele andere dumme Sprüche über Gold.
Am Donnerstag, 09.10.2008 erste Seite Bildzeitung " STURM AUFS GOLD!"
Die Idioten haben verkauft ich nicht.
Ich werde auch nicht verkaufen wenn man beim Friseur darüber spricht.
Nur 1 % des Weltvermögens ist in Gold investiert. Da ist noch ne Menge Platz und Zeit für einen Kursanstieg.
Außerdem sollt Gold eine Versicherung sein und kein Spekulationsobjekt.
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sehe ich genau so.
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15-05-2010, 16:49
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#7689 (permalink)
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Wenn Gold auf der ersten Seite der Bildzeitung steht sollte man verkaufen.
Ein dummer Spruch. Wie soviele andere dumme Sprüche über Gold.
Am Donnerstag, 09.10.2008 erste Seite Bildzeitung " STURM AUFS GOLD!"
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Könnt Ihr mich vielleicht auf dem laufenden mit der Bild-Zeitung halten?
Das Geld dafür stecke ich lieber in Gold!!!!!
grüße Matthias
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15-05-2010, 16:54
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#7690 (permalink)
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Könnt Ihr mich vielleicht auf dem laufenden mit der Bild-Zeitung halten?
Das Geld dafür stecke ich lieber in Gold!!!!!
grüße Matthias
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gute Idee!
Es ist aber zur zeit gar nicht so einfach überhaut welches zu bekommen.
Bei ebay muss man für Anlagemünzen schon deutlich über Goldpreis zahlen. Die meisten Edelmetallhändler sind ausverkauft.
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15-05-2010, 17:00
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#7691 (permalink)
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Wenn Gold auf der ersten Seite der Bildzeitung steht sollte man verkaufen.
Ein dummer Spruch. Wie soviele andere dumme Sprüche über Gold.
Am Donnerstag, 09.10.2008 erste Seite Bildzeitung " STURM AUFS GOLD!"
Die Idioten haben verkauft, ich nicht.
Ich werde auch nicht verkaufen wenn man beim Friseur darüber spricht.
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Über etwas reden und etwas besitzen, das sind immer noch zwei paar Schuhe. Insofern wirds erst dann interessant, wenn jeder nach Gold giert, es aber kaum mehr welches zu kaufen gibt. So, wie derzeit also.
Aber das verschweigt man natürlich, weil man möchte, daß sich die Schafe brav über den Preis steuern lassen (was im Regelfall auch gelingt, mit mir hat man es auch einmal so gemacht - ich glaube/hoffe, daraus gelernt zu haben).
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Nur 1 % des Weltvermögens ist in Gold investiert. Da ist noch ne Menge Platz und Zeit für einen Kursanstieg.
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Das hängt davon ab, wie man den Begriff "Vermögen" definiert. Ich gebe Dir Recht, wenn man es so auffasst, daß die Relation zwischen Schulden und Ansprüchen einerseits (Papiergeld und darauf basierende Anlagen und Forderungen) und physischem Gold und ggf. noch Silber anererseits (das ist das Zahlungsvermögen ohne von der Bonität eines Schuldners abhängig zu sein, Stichwort: "ultimative means of payment") in etwa (Größenordnung) 100 : 1 beträgt.
Fakt ist, daß es sich bei den so genannten Geldvermögen großteils (90 oder mehr Prozent) um eine Illusion handelt, da die Schuldner (Staaten, Großkonzerne mit frisierten Bilanzen) real Jahr für Jahr aufschulden und somit bereits seit längerem faktisch zahlungsunfähig sind.
Das ist auch alles bereits hinlänglich bekannt.
Aber auch hier ist ein Unterschied zu beachten und zwar der Unterschied zwischen dem Wissen um die Dinge und dem Handeln entsprechend seinem Wissen.
Genau bei dem Handeln entsprechend dem eigenen Wissensstand liegt der Hase im Pfeffer. Zwischen der Erkenntniss und deren Umsetzung liegt nun einmal eine gewisse Zeit. Bei dem einen ist dieses Zeitfenster kleiner, bei anderen größer, wieder anderen ist es egal, weil sie andere ihre Dinge regeln lassen.
Momentan ist es so, daß sich mehr und mehr dieser Zeitfenster schließen (das erkennt man sehr gut an der Verfügbarkeit von Anlagegold bis 1 kg), nachdem die Politik entsprechend deutliche / unmissverständliche Zeichen gesetzt hat, wohin die Reise gehen wird.
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Außerdem sollt Gold eine Versicherung sein und kein Spekulationsobjekt.
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Stimmt. Wobei jeder Goldbesitzer unabhängig von der Höhe seiner Metallbestände hoffen und beeten sollte, daß die schlimmste Form des Versicherungsfalles (Hyperinflation mit brügerkriegs- oder kriegsähnlichen Zuständen) niemals eintreten möge, getreu der Devise
"hope for the best but be prepered for the worst".
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15-05-2010, 18:51
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#7692 (permalink)
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Roßkur ja, Probleme sind andere.
Du hast völlig recht, der Föderalismus gehört abgeschafft, er ist in meinen Augen Deutschlands größter Hemmschuh für Veränderungen.
Er hatte 1949 aus den Erfahrungen der Weimarer Republik seine Berechtigung, heutzutage bringt er dieses Land um. Wenn man sich allerdings zentralistisch geführte Staaten in Europa anschaut (zB GB, F), sieht manb das sich da auch nichts bewegt. Aus dem einfachen Grund weil der Wille nicht vorhanden ist. Niemand aus der Politikerkaste will eine Veränderung des Status Quo, weil ihre Ärsche, in denen sie drinstecken (Banken, Großunternehmen) es erst recht nicht wollen, da sie gut davon leben.
Die Chance auf tiefgreifende Veränderungen hatten wir übrigens mit der Großen Koalition (Bundestags- und Bundesratsmehrheit), aber die hat überhaupt nichts zustande gebracht.
Scheiße, ich hör mich schon an wie ein Roter, dabei bin ich politisch eher konservativ. Diese Welt macht einen ganz kirre. 
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Die Aufteilung mit Bundestag und Bundesrat ist schon in Ordnung. Letztlich wurden die Bundespolitiker bei der NRW-Wahl ja unter anderem für's Nichtstun abgewatscht.
Außerdem sorgt der Bundesrat dafür, dass es nicht jeder Quatsch auf Horst Köhler's Schreibtisch schafft.
Leider wird aber seit x Jahren in Berlin nur noch reagiert statt regiert.
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15-05-2010, 20:03
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#7693 (permalink)
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"hope for the best but be prefered for the worst".
sollte wohl heißen
"hope for the best but be prepared for the worst".
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15-05-2010, 21:02
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#7694 (permalink)
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"hope for the best but be prefered for the worst".
sollte wohl heißen
"hope for the best but be prepared for the worst". 
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da sieht man mal wieder.....
....in welcher Zwickmühle jeder "Bug" steckt.....
natürlich bevorzuge ich nicht das schlimmste Szenario... ...viel zu riskant.
Stichworte: Rasen, Laterne....
riskieren "müssen" / "können" nur diejenigen was/viel, die nichts haben - weil sie auch nichts zu verlieren haben
das wär ja ein Ding: das beste hoffen und sich dann aber freuen, wenns richtig schlimm kommt..... ......das wäre geradezu ackermännisch.....
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17-05-2010, 15:06
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#7698 (permalink)
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1011,43....man muss aber fairerweise sagen, dass es schlicht am kollabierenden Euro liegt.....der hält sich bei 1,2277 auf zur Zeit. 
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man muss aber fairerweise sagen, dass es schlicht am kollabierenden Dollar liegt.....der hält sich bei > 1.200 $ für einen Krügerrand. Zur Zeit.
Und > 200 GBP für einen Souvereign, der 1932 noch 1 GBP wert war,
schmeichelt der Stabilität des Pfundes auch nicht unbedingt.
Oder habe ich da was verpasst?
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17-05-2010, 15:10
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#7699 (permalink)
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Run auf Münzen
Heute interessanter Artikel in der FTD.
Run auf Münzen
Deutschland im Goldrausch
Die Inflationsangst hat die Deutschen ergriffen. Sie ordern eifrig Goldmünzen. Die Prägeanstalten schieben Sonderschichten, dennoch gibt es lange Wartezeiten.
Das Telefon steht nicht mehr still. Seit Wochen können sich die Mitarbeiter in der Münzprägeanstalt in Germiston, etwa zehn Kilometer östlich von Johannesburg, vor Bestellungen kaum retten. In der Fabrik wird der Krügerrand hergestellt - die mit rund 50 Millionen Stück wohl verbreitetste Goldmünze der Welt. Und die Nachfrage nach ihr steigt und steigt.
Es sind vor allem Anrufer aus Deutschland. "Wir verzeichnen außergewöhnlich hohe Verkäufe an deutsche Kunden", sagt Deborah Thomson von der Münzwerkstätte. Normalerweise verkauft die Prägeanstalt rund 2000 Münzen an einen einzelnen Kunden, in der Vorwoche erhielt sie Bestellungen von mehr als dem Zehnfachen.
Eine deutsche Bank bestellte gleich 30.000 Münzen, eine andere 15.000 Stück. "Die Leute kaufen Krügerrands wie verrückt", sagt Frank Ziegler, Chef für Edelmetalle bei der BayernLB.
In Europa gebe es bereits Lieferengpässe. In der Folge ist auf dem Zweitmarkt das Aufgeld für die Münzen zum eigentlichen Goldpreis gestiegen. So zahlen Käufer bis zu acht Prozent mehr, in normalen Zeiten liegt das Aufgeld bei zwei Prozent.
Münzen machen zwar nur einen Bruchteil des Goldmarkts aus, der Handel mit ihnen vermittelt aber den wohl besten Eindruck über die Stimmung im Volk. Denn es sind fast nur Privatanleger, die sich mit Münzen eindecken. Und sie tun es, weil sie an der Stabilität des Euro zweifeln.
Goldmünzen und Barren: Hierzulande gibt es bereits Lieferengpässe Goldmünzen und Barren: Hierzulande gibt es bereits Lieferengpässe
Und seit der Vorwoche herrscht regelrecht Panik - die Nachfrage übersteigt selbst den Goldrausch in den Tagen nach der Lehman-Pleite. Viele Menschen fürchten, das milliardenschwere Rettungspaket für die hoch verschuldeten Euro-Staaten und das Aufkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) für Anleihen dieser Länder werde in eine Inflation münden.
Die EZB hat zwar Gegenmaßnahmen angekündigt, die Menschen seien aber vorsichtig, so Martin Siegel vom Frankfurter Handelshaus Westgold. Von regelrechten Panikkäufen berichtet auch ein Sprecher von Münze Austria. Die Prägeanstalt hat in den vergangenen zwei Wochen mehr Goldmünzen verkauft als im gesamten ersten Quartal 2010, besonders beliebt sei der "Wiener Philharmoniker".
Vor allem in den vergangenen Tagen sei es "rundgegangen", sagt der Sprecher. Um die Nachfrage zu bewältigen, musste die Prägeanstalt Sonderschichten einlegen. Nun gebe es Produktionsprobleme, weil die Lagerbestände zu Ende gehen.
Wer also jetzt noch Münzen will, muss mit langen Lieferzeiten rechnen.
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19-05-2010, 22:28
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#7700 (permalink)
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Die Inflationsangst hat die Deutschen ergriffen. (...) Viele Menschen fürchten, das milliardenschwere Rettungspaket für die hoch verschuldeten Euro-Staaten und das Aufkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) für Anleihen dieser Länder werde in eine Inflation münden.
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Dieses dumme Geschwätz über Inflation mal wieder, es ist nicht mehr zu ertragen.
Und der eine schreibt es beim anderen ab, nur selbst denken und die vorliegenden Fakten bewerten, das ist offenbar allen zu anstrengend.
Zu einer Inflation gehören neben steigenden Preisen und steigenden Löhnen und Gehältern vor allem eine wachsende Geldmenge und steigende Zinsen! Was aber haben die nur minimalst steigenden Zinsen 2007 ausgelöst?
Richtig, einen deflationären Crash, an dem noch heute alle knabbern.
Und was die "Rettungsschirme" in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar und Euro angeht, dadurch kommt kein neues Geld ins System! Damit werden nur alte, längst gemachte Schulden abgelöst, die ansonsten abgeschrieben werden müßten und die Deflation noch verstärken würden. Sie wirken aber keinesfalls inflationär, das vermögen nur neue Schulden.
Hört endlich auf diesen Unsinn zu glauben, der da allerorten verbreitet wird.
Gruß
9999
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