Der Goldpreis profitiert von wachsenden Inflationssorgen, nachdem gestern eine überraschend positive Meldung vom US-Immobilienmarkt kam. So stieg die Verkaufszahl bestehender Häuser im Februar 2006 unerwartet von 6,57 Millionen im Vormonat auf nun 6,91 Millionen, wogegen Volkswirte mit einer Abnahme auf 6,50 Millionen gerechnet hatten. Die Immobilienpreise gelten als wichtigster Stabilitätsindikator der US-Konjunktur.
Heute ist der Goldpreis innerhalb von 4 Stunden um über 10 Dollar / Unze gestiegen.
Etwas ungewöhnlich, oder?!
Nachdem sich beim Goldpreis Jahrelang fast garnichts getan hat, ist so ein Anstieg innerhalb von Stunden natürlich etwas besonderes. Wir werden uns aber daran gewöhnen, in den nächsten Monaten und Jahren erwarte ich noch wesentlich stärkere Kursschwankungen sowohl nach oben als auch nach unten. Je mehr kurzfristig denkende Spekulanten in den Markt drängen, desto höher die Volatilität des Kurses.
Als langfristig denkender Anleger sollte man sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Am besten schaut man sich gar keine Tagescharts mehr an, sondern erfreut sich nur noch an der steigenden 200 Tage Linie.
Interessant sind kurzfristige Ausschläge nach unten nur dann, wenn man wieder etwas nachkaufen will. Da kann es sich schon lohnen, den passenden Tag herauszupicken.
Nachdem sich beim Goldpreis Jahrelang fast garnichts getan hat, ist so ein Anstieg innerhalb von Stunden natürlich etwas besonderes. Wir werden uns aber daran gewöhnen, in den nächsten Monaten und Jahren erwarte ich noch wesentlich stärkere Kursschwankungen sowohl nach oben als auch nach unten. Je mehr kurzfristig denkende Spekulanten in den Markt drängen, desto höher die Volatilität des Kurses.
Als langfristig denkender Anleger sollte man sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Am besten schaut man sich gar keine Tagescharts mehr an, sondern erfreut sich nur noch an der steigenden 200 Tage Linie.
Interessant sind kurzfristige Ausschläge nach unten nur dann, wenn man wieder etwas nachkaufen will. Da kann es sich schon lohnen, den passenden Tag herauszupicken.
Gruß
9999
Ein Grund der ganzen Kursschwankungen könnte sicherlich die Politischen "Auseinadersetzungen" Weltweit sein, auserdem Weis keiner so recht, wie es weiter gehen könnte mit der Ausenpolitik Amerikas. Auserdem entwickeln sich einige Schwellenländer in den kommenden Jahren zu starken Wirtschaftsmächten. Dadurch wird auch dort der Wohlstand zunehmen und die Nachfrag könnte dadurch wieder steigen.
Gerade habe ich gelesen, dass die Deutsche Bundesbank ihren Goldverkauf am Dienstag eingestellt hat.
Alles im allem, wenn der Mensch Angst vor der Zukunft hat, dann sucht er eine "Krisensichere" Anlage. Ob dabei das Gold richtig ist, sollte jedem selbst überlassen sein.
Was sollte sich an der amerikanischen Außenpolitik ändern? Die Staaten sind doch mit der Monroe-Doktrin und ihrer Erweiterung durch die Truman-Doktrin, mit einer Ausnahme, bisher recht gut gefahren?
Mich beunruhigt die "Kriegerischen" Aktionen der US-Regierung und dem Konflikt mit dem Iran.
Außerdem sollte man die Auseinadersetzung zwischen Israel und dem iran auch nicht aus den Augen verlieren.
@all
Letzte Woche hat die Deutsch Bundesbank ihren Goldverkauf eingestellt.
Der Goldpreis hat heute einen neuen Rekord gebrochen.
Letzte Woche hat die Deutsch Bundesbank ihren Goldverkauf eingestellt.
Das kann nicht sein! Wer erzählt so etwas?
Es sind uns schließlich 3 weitere Goldmünzen bis 2008 avisiert worden. Zumindest diese 18,66t werden mit Sicherheit noch verkauft.
Immerhin ist der Goldpreis weder im Januar, noch im Februar oder März signifikant eingebrochen. Auch ich wurde davon überrascht und sitze noch auf meinen Put mit einem Andienpreis von 525 $ die Unze.....
Mehr noch: der ehemalige langfristige Aufwärtstrend (5-Jahres-Chart) wurde im Dezember 2005 nach oben hin durchbrochen und es wurde ein neuer (mittel bis kurzfristiger?) Aufwärtstrend etabliert, der - historisch betrachtet - sehr steil verläuft.
Egal, ob nun demnächst eine heftige Korrektur oder eine Seitwärtsbewegung kommt, steht doch folgendes fest:
Um solch steile Anstiege zu bewirken, bedarf es - relativ zu den Kurssteigerungen der Vorjahre, also zusätzlich zu der Nachfrage der Schmuckhersteller nach Gold - sehr viel Geld, das ins Gold drängt und die für den Kursanstieg erforderlichen Umsatzvolumen erzeugt.
In Anbetracht der Geldmengenzuwächse bzw. deren zukünftige Nicht-Veröffentlichung (M3) in den USA und dem gestiegenen Ölpreis, der mit NAchfragesteigerungen an Öl einhergeht, kann sich wirklich jeder ausrechnen, was im günstigsten Fall an Geldwertverlusten in den nächsten Jahren anfallen kann. Staatsanleihen mit aktuellen Vorsteuer-Renditen von 3,7 oder 5 Prozent können das sich irgendwann ergebende Preissteigerungspotenzial nicht mal ansatzweise kompensieren, worin man die Triebfeder für einen irgendwann auch übertriebenen Goldpreisanstieg erblicken kann.
Doch soweit ist es m.E. momentan noch nicht.
Mittelfristig, d.h. noch für 2006 sehe ich schon Risiken für den Goldpreis, die in den pro-zycklischen Gold-Käufen verschiedener ETF´s zu sehen sind: Wird dort devestiert, dann müssen die ETF´s zeitverzögert verkaufen.
Das kann nicht sein! Wer erzählt so etwas?
Es sind uns schließlich 3 weitere Goldmünzen bis 2008 avisiert worden. Zumindest diese 18,66t werden mit Sicherheit noch verkauft.
Gruß
9999
Dies habe ich letzte Woche im n-tv Newsticker gelesen.
Kann auch nur das berichten, was ich gelesen habe
Da hast du natürlich Recht. Ich meinet, dass der 25 Jahre´s Rekord geknackt wurde. Dies bezieht sich auf den Goldpreis in US-Dollar. Deine Grafik ist in Euro angegeben. Dort ist es natürlich anders.
Auszug aus einer Pressenotiz der Deutsche Bundesbank vom 21. März 2006
...
Prof. Weber ging auch auf die jüngste öffentlichen Debatte über Goldverkäufe der Bundesbank ein und erklärte: „Gold stellt einen essentiellen Bestandteil der Währungsreserven der Bundesbank dar, der ihren Ansprüchen nach Sicherheit und Diversifizierung ihres Portfolios gerecht wird. Die Goldreserven haben eine vertrauens- und stabilitätssichernde Funktion für die gemeinsame Währung. Der Vorstand hat zum Jahreswechsel bei der Bilanzaufstellung beschlossen, im laufenden zweiten Jahr des Goldabkommens bis September keine Goldverkäufe zu tätigen. Davon ausgenommen ist die Option über 8 Tonnen je Abkommensjahr im Rahmen des Goldmünzprogramms des BMF. Der Vorstand entscheidet im Herbst jedes Jahres neu, ob und in welchem Umfang die Goldverkaufsoption genutzt wird.
...
wen's interessiert: http://www.bundesbank.de/download/pr...sabschluss.php
Mich beunruhigt die "Kriegerischen" Aktionen der US-Regierung und dem Konflikt mit dem Iran.
Sag ich doch, Truman-Doktrin. In einfachen Worten zusammengefaßt: Jeder Mensch auf der Welt hat das Recht, an den US-amerikanischen Werten teilzuhaben. Was das für Werte sind, bestimmen die USA, ebenso wann sie mit welchen Mitteln wem übergebügelt werden. Ging eigentlich nur in Vietnam schief, die Vietnamesen wußten wohl die Werte nicht so recht zu schätzen.
Um hier keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, 1941 bis 1945 war das für Europa ein Segen (wobei z.B. bei Dresdnern oder Dürenern bezüglich der Wahl der Mittel berechtigte Zweifel zugelassen sind). Die Doktrin wurde allerdings erst 1947 formuliert.
Meines Erachtens ist aber zwischenzeitlich ein Wertewandel eingetreten. Heute ist unter "Wert" eher der Aktienkurs der Ölmultis zu verstehen .
Nach den Seitwärtsbewegungen der letzten Monate scheint der Goldpreis einen Anlauf die $600 zu nehmen. Auch in Euro siehts ganz gut aus ->484 € pro Unze
Ich hatte Deiner Anregung folgend auch anfangs 25 % meines Bestandes mit dem Put @ 1,40 gehedged. Mittlerweile sind knapp 40 % gehedged und der Einstandspreis ist auch noch etwas niedriger (Gesamtkapitaleinsatz für den Hedge).
Zur Zeit erfreue ich mich über fast täglich steigende Verluste und hoffe auf einen Totalverlust.-) Nach meinem Kenntnisstand unterliegen Verluste aus Optionsgeschäfte nicht dem Halbeinkünfteverfahren und sind deshalb doppelwertig, wenn es entsprechende Gegenpositionen gibt.
Bei der nächsten Konsolidierung des Basiswertes würde ich den Put gerne verlustminimiert verkaufen und gegen einen mit höherem Basispreis und längerer Laufzeit tauschen, wobei Put Mini-Futures noch interessanter wären, da diese unabhängig von Volatilität und Restlaufzeit sind.
Hast Du hier interessante Papiere? Eventuell auch auf Platin und besonders Palladium?
Ich hatte nur diesen einen Put für insgesamt 30 Unzen erworben und das auch nur für den Fall, daß der Goldpreis extrem einbricht und ich einen Teil des Goldes zu Geld hätte machen müssen. Das Gold hatte ich schon vor mehr als zwei Jahren erworben.
Zwischenzeitlich habe ich den Großteil des Goldes veräußert, um den Erlös in eine Immobilie zu investieren. Die seit dem Put eingetretenen Steigerungen haben als Verkaufserlös die Kosten des Puts überkompensiert.
Der Put läuft ja noch bis September. Und sollte er verfallen: Sicherheit hat halt ihren Preis.
Speziell Palladium würde ich nicht mit Put´s absichern.
Platin würde ich zu den derzeitigen Kursen nicht kaufen wollen, weswegen sich auch hier ein Hedge erübrigt.
Beides sind m.E. Nebenkriegsschauplätze. Für Platin und Palladium existiert industrielle Nachfrage. Sofern dort kein Rückgang absehbar ist, macht ein Hedge wenig Sinn. Anders sehe ich das bei Gold, das eben großteils nicht als Rohstoff und ohne Recycling verbraucht, sondern lediglich in verschiedenen Formen überführt wird.
Und was Silber angeht, so traue ich mir momenten KEINE Prognose zu:
Der Verknappung der oberirdischen Bestände stehen demnächst extreme Risiken in Zusammenhang mit den geplanten Silber-ETF´s gegenüber. Je nach dem, wieviel dummes Geld da rein- und rausläuft kann man sich auf völlig unprognostizierbare Kurskapriolen (extreme Volatilitätsanstiege) gefasst machen. Im Vergleich zum Gold werden die Silber-ETF´s einen signifikant höheren und martklich relevanten Teil der Silberbestände absorbieren.
Goldpreis 600 Dollar und kein Ende der Aufwärtsbewegung in Sicht?
Hallo, heute war ein interessanter Bericht in der Euro am Sonntag, ich zitiere mal ein bißchen.
Also, eine indische Starkolumnistin behauptet...."eine indische Hochzeit verlangt genausoviel Planung, wie die Erstellung eines Atomkraftwerkes, sie kostet nur mehr" ;-)
Für die Ausrichtung und die Mitgift einer Braut würden ganze Jahresgehälter flöten gehen. Indiens Hochzeitsbräuche sind dahingehend eine dominante Größe im internationalen Goldgeschäft. Die Nachfrage des Landes lag in den vergangenen 5 Jahren bei kontinuierlich über 800 Tonnen. Die Amis mit dem 20 mal höheren Bruttoinlandsprodukt liegen im Schnitt nur bei rund 600 Tonnen. Indien ist damit der weltweit größte Abnehmer und stellt etwa 20 Prozent der globalen Nachfrage.
Als weiteres ist jetzt verstärkt mit den Asiaten zu rechnen, bei denen die Wirtschaft boomt, allen voran China.
Die Zyklen in diesen Rohstoffmärkten würden wesentlich länger dauern als normale Zyklen, das würde auch die lange Baisse von 1980 bis 2001 erklären. Also, laut der Zeitung befinden wir uns immer noch in der Anfangsphase dieses Trends...bin ich mal gespannt. Außerdem wird der Preis weiter getrieben von Inflationsgefahren, Ölverknappung und weltweiten Krisenherden. Wer also diesen Trend versäumt hat, bzw. keine Mittel hat um auf diesen Trend noch aufzuspringen...hm?...dann wäre doch eine zu überlegende Alternative sich eine nette indische Freundin zuzulegen ;-) denn indische Väter werden auch in Zukunft ihrenTöchtern keine Rohstoffaktien um den Hals hängen, sondern ganz traditionell Gold und Silber.
Grüsse
Das stand ja bereits schon irgendwo in diesen Thread, das die neuen Industriestaaten sich mit Rohstoffen einkaufen.
Hier dreht sich doch alles sowieso nur im Kreise. Alles ist 500 x gesagt, das meiste ist unkritisch von irgendwelchen Internetseiten nachgeplappert, selten kommt ein eigenes Argument. Dazu die Geräusche der Leute, die garnicht über die Entwicklung des Goldpreises nachdenken, sondern ihren Aktienquark in Börsen-Imponiersprache ausbreiten wollen.
Ich glaube, ich bin wieder dran: Ich sage jetzt wieder, daß der Goldpreis nicht ewig steigen kann, weil mit dem Preisanstieg auch die Goldförderung anwachsen wird, Chinesen hin, Inder her. Diese Selbstregulierung ist genau die Goldeigenschaft.
Ich glaube, ich bin wieder dran: Ich sage jetzt wieder, daß der Goldpreis nicht ewig steigen kann, weil mit dem Preisanstieg auch die Goldförderung anwachsen wird, Chinesen hin, Inder her. Diese Selbstregulierung ist genau die Goldeigenschaft.
Die Chinesen und Inder absorbieren in der Tat eine Menge physisches Gold. Haupttreiber sind aber längst die Kapitalanlagegesellschaften weltweit. Die Börsianergeneration, die mit Gold schon mal richtig auf die Schnauze gefallen ist, ist schon lange in Rente. Gold ist jetzt einfach wieder ein Spielball der Spekulation geworden, zumal es in Papierform heute im Unterschied zu vor zwanzig Jahren sehr einfach zu erwerben ist.
Da der Ausbau der Goldförderung nicht über Nacht geht, wird Dir das 500fache Wiederholen noch für eine Weile erhalten bleiben. Es gibt im Moment einfach mehr Trottel als Unzen.
In den letzten Tagen haben ja einige der großen Minengesellschaften angekündigt, daß sie neue Abbaufelder errichten wollen. Beginn der geplanten Förderung ist dann 2008 bis 2009. So ein Loch zu buddeln, dauert wohl zwei
bis drei Jahre.
Und irgendwie, meine Goldies glänzen zur Zeit wesentlich appetitlicher als vor ein, zwei Jahren. Das kann doch nicht nur Einbildung sein...
Und irgendwie, meine Goldies glänzen zur Zeit wesentlich appetitlicher als vor ein, zwei Jahren. Das kann doch nicht nur Einbildung sein...
Ja, da muß ich Dir recht geben. Das ist bei mir genauso.
Aber Vorsicht. In meiner Lokalzeitung steht folgender Artikel:
Goldpreis beendet Höhenflug 600-Dollar-Hürde genommen / Experten warnen vor Überhitzung des Markts
New York/Hamburg (dpa). Der Goldpreis ist nach dem steilsten Preisanstieg seit zwei Jahrzehnten auf über 600 Dollar, nun auf dem Rückzug. Fachleute warnen vor einer Uberhitzung des Goldmarkts mit einem möglichen größeren Rückschlag. Der Höhenflug des Golds wurde durch die Spannungen im Nahen Osten, Inflationssorgen und die hohen Olpreise angeheizt.
Auch neuartige börsennotierte Goldtitel, die durch Goldbesitz gesichert sind, sowie Goldspekulationen von internationalen Hedge-Fonds hielten den Goldpreis bisher hoch. Gold hatte im Januar 1980 mit 850 Dollar seinen Höchststand erreicht.
Gold zur Juni-Auslieferung fiel am New Yorker Warenterminmarkt Comex zum Wochenschluss um 1,1 Prozent auf 588,40 Dollar. Der Juni-Kontrakt hatte am Donnerstag zeitweise 601,90 Dollar erreicht und damit den höchsten Stand seit 1981.
Am Freitag wurde die Feinunze Gold in London mit 589,75 Dollar gehandelt nach 592,50 Dollar am Vortag. Auch Goldminen-Aktien kamen nach ihrer teilweisen Kursverdoppelung während der vergangenen zwölf Monaten unter Druck.
"Die Luft nach oben ist beim Goldpreis inzwischen sehr dünn", sagte Werner Becker von Deutsche-Bank-Research der "Berliner Zeitung". "Ich halte die Rückschlaggefahr derzeit für ausgesprochen hoch." Die Inflationsängste im Markt seien übertrieben. Noch nie habe sich der Goldpreis lange über der Marke von 550 Dollar halten können. Es spreche deshalb viel dafür, dass er wieder unter dieses Niveau zurückfalle, sagte Becker.
Ähnlich beurteilt der Geschäftsführer des Hanauer Edelmetall- und Technologie-konzerns Heraeus, Hans-Günter Ritter, die Lage am Goldmarkt: "Die Anleger sind gut beraten, vorsichtig zu bleiben. Gewinnmitnahmen wären in der aktuellen Situation nicht verkehrt." Eine Weile werde der Boom vermutlich noch andauern. "Viele springen jetzt beim Gold noch auf, weil sie Angst haben, einen weiteren Anstieg zu verpassen."
Die höchste Goldnachfrage bei den Verbrauchern gab es 2005 in Indien, China, den USA, dem Nahen Osten und der Türkei. Europa sei die Ausnahme bei der im allgemeinen positiven Goldnachfrageentwicklung gewesen. Das weltweite Goldangebot sei im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 3859 Tonnen gestiegen.
Ob die Prognose so stimmt, weiß keiner. Aber irgendwie traue ich dem geruckten Wort immer noch etwas mehr als den Spökenkieker-Seiten im Internet. Ich werde mal lieber ein paar Wochen abwarten, bevor ich mir wieder was Güldenes kaufe.
wer hat da wohl ein Interesse, den Preis runterzudrücken ?
Na eben dieselben die jetzt immer noch vom Kauf abraten. Bänker, Finanzexperten und natürlich die Fa. Heraeus, die wahrscheinlich über beide Ohren short in Gold und Silber ist.
Noch nie habe sich der Goldpreis lange über der Marke von 550 Dollar halten können. Es spreche deshalb viel dafür, dass er wieder unter dieses Niveau zurückfalle, sagte Becker.
Genau, und die Inflation der letzten Jahrzehnte ist auch nur ein albernes Ammenmärchen. 550 Dollar sind eine schließlich eine Gottgegegebene Naturkonstante, die gar nicht lange überschritten werden kann!
Und die Propagandamaschine des gedruckten Wortes zieht natürlich brav mit, was ja auch kein Wunder ist, wenn man weiß wem die Medienkonzerne mittlerweile gehören. Gerade neulich in der FAZ, eine einst hochangesehene Zeitung, gab es einen ausführlichen Bericht zu Edelmetallen. Abgedruckt war auch der unten von mir angefügte inflationsbereinigte Chart über die letzten 100 Jahre. Staunend erfährt man daraus, daß schon 1913 die Unze Silber $8,- kostete.
Mein Zweiter Anhang zeigt dagegen einen wirklich inflationsbereinigten Chart, der einen ganz anderen Eindruck vermittelt. Ich empfehle große Vorsicht bei allem was heutzutage in den westlichen Mainstreammedien vermittelt werden soll, egal ob es sich um Politik, Wirtschaft oder finanzielle Themen handelt.
Die weltpolitische Lage wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit nicht besser und der Goldpreis wird genau das widerspiegeln. Solange alle Zeichen auf Konfrontation stehen, steigt der Preis weiter.
Zitat: "The next three years will demand much of those who serve our country. We have a global war to fight and win."
... wenn solche dämlichen Berichte in den Zeitungen stehen, steigt der Preis noch weiter
Ich kann zwar den Wahrheitsgehalt nicht überprüfen, aber dämlich klingt der Bericht nicht.
Komisch, in meiner Zeitung stand der Artikel auch - wer hat da wohl ein Interesse, den Preis runterzudrücken ?
Was ist daran komisch ? Heute liest sich der politische Teil der Regionalzeitungen von Worms bis Usedom gleich, weil das zum großen Teil Artikel sind, die von vielen Zeitungen übernommen werden. In dem Artikel wird ja auch Bezug auf die Berliner Zeitung genommen.
Ich kann zwar den Wahrheitsgehalt nicht überprüfen, aber dämlich klingt der Bericht nicht.
Was ist daran komisch ? Heute liest sich der politische Teil der Regionalzeitungen von Worms bis Usedom gleich, weil das zum großen Teil Artikel sind, die von vielen Zeitungen übernommen werden. In dem Artikel wird ja auch Bezug auf die Berliner Zeitung genommen.
Den Bericht als ganzes halte ich nicht für dämlich - halt mit einer sehr deutlichen Tendenz - aber das ist ja legitim.
Was ich daraus allerdings für etwas dämlich bzw. sachlich falsch halte, ist
Europa sei die Ausnahme bei der im allgemeinen positiven Goldnachfrageentwicklung gewesen.
Das ist m. W. keineswegs den Tatsachen entsprechend - frage mal nach z. B. bei pro aurum, dem wohl größten deutschen Händler für Gold und Silber in Münzen- & Barrenform...
Vielleicht interessant, aus der Financial Times Deutschland von Freitag:
"Fonds waren 2006 die größten Goldkäufer, wie Daten des Londoner World Gold Council zeigen. Nach Angaben der Branchenvereinigung liefen sie damit der Schmuckindustrie den Rang ab, die im vergangenen Jahr 73 Prozent der Käufe getätigt hatten."
Also nicht mehr die ganzen schmuckbesessenen Chinesen, Inder und Mantafahrer, die sich ihre Goldkettchen kaufen wollen. Schlüsse möge bitte jeder selber daraus ziehen. Und bitte nicht wieder sagen, dass die FTD das ganze nur verbreitet, um den Goldpreis zu drücken...