Die Bundesrepublik Deutschland verlieh ihm das Bundesverdienstkreuz
Das kriegt doch heute jeder
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Machts gut. Alfons
In Memoriam Bukanier und Oberlandler
Ich habe noch einige offizielle Kursmünzensätze
Originalverpackt Bad Homburg 2003 mit dem Buchstaben D, die ich zum Tausch anbieten kann.
Bei Interesse PN oder email.
Dem werdet Ihr doch keinen Antiamerikanismus vorwerfen, oder?
Habs gelesen. Es kommt halt immer aus der gleichen Ecke:
"Barry Downs and Bill Matlack are stockbrokers specializing in gold and mining equities with Aegis Capital Corporation, a registered broker/dealer, in New York, New York."
Jeder redet sich die Dinge so schön, wie er sie gerne haben möchte. Das steht bei solchen Artikeln meiner Meinung nach zu sehr im Vordergrund - auch hier ist mir die Beweisführung die auf ein fatales Ende hinweisen zu schwammig.
Aber seis drum, ich tu's hier auch mal:
Der Dollar wird aber m.E. noch nachlassen, hier sieht man das zwar nicht so deutlich...
...aber aufgrund der längerfristigen Betrachtung glaube ich jedoch, dass der Dollar noch einiges nachlassen wird, bis sich die Richtung wieder umkehrt.
Und da könnte aufgrund der aktuellen Entwicklung und diverser Eckdaten durchaus noch ein zusätzlicher Push-Effekt drin sein
Gruss,
jeggy
__________________ Ich kann die Leute nicht ausstehen, die ständig Triumphe erringen über die Bescheidenheit der anderen. (Charles de Secondat)
Dem werdet Ihr doch keinen Antiamerikanismus vorwerfen, oder?
@Sonja: es geht doch hier überhaupt nicht um Pro- oder Antiamerikanismus.
Vielmehr ist es doch die freie Entscheidung jedes einzelnen Menschen, was er mit dem Geld tut, das er momentan nicht zur Deckung seiner Lebenshaltungskosten benötigt.[/B]
Erst wenn sehr viele Menschen sehr unvernünftig handeln kann es zu den skizzierten und unbestreitbar vorhandenen wirtschaftlichen Ungleichgewichten und Verwerfungen kommen.
Sparen, wie es die allermeisten Menschen tun, das ist auch eine Art Armutszeugnis.
Die Rolle der Zentralbanker ist es in diesem bösen Spiel doch nur, die Auswirkungen dieser Unvernunft so lang ewie möglich so gering wie möglich zu halten, um ein geordnetes Zusammenleben aller Menschen und Völker möglichst lange zu gewährleisten.
Die Rolle der Grpßinvestoren (Privatiers und Institutionelle) ist es, die Gegebenheiten so zu ihrem Vorteil auszunutzen, daß noch vorhandene Ungleichgewichte so beseitigt werden, daß die Wirtschaft unter den gegebenen und von ihnen nicht verursachten Misslichkeiten bestmöglich läuft.
Für den Mangel an Ideen und Einfallsreichtum der breiten Masse der Kleinsparer und Normalverdiener, die lieber sparen, als zu konsumieren, können diese Gruppen nichts.
Und der Mangel an Ideen und Einfallsreichtum breiter Bevölkerungskreise, das ist eine Art von geistiger Armut, die meist auch materialle Armut nach sich ziehen wird.
Die Armut der Menschen beginnt nicht auf den Bankkonten, sondern in deren Köpfen.
Ein besonders schlimmes Armutszeugnis ist es, anderen die Schuld für die eigenen Defizite in Sachen Kreativität zuzuweisen. Selbst Professoren und vor allem Politiker tun dies immer wieder. Wirklich schlimm ist es, wenn versucht wird, solch einen Unfug auch noch wissenschaftlich zu belegen. Dies zeigt uns (nicht nur) die deutsche Geschichte im 20. Jahrhunderst leider allzu sehr.
Die Konsequenzen dieser ganz besonders schlimmen Art der aus geistiger Armut geborenen Hetze sind Massenelend, Unruhen und Kriege bis hin zum Völkermord.
Das kann man auch einfacher formulieren: Von nichts kommt nichts.
Gruss,
jeggy
Das ist aber nur die halbe Wahrheit:
Vielmehr ist es doch so, daß man auch für nichts (kleine, grüne Scheinchen) sehr viel bekommen kann, wenn man andere nur fleissig machen lässt und das "aufbraucht", was die mit Gewalt "sparen" wollen.
Ich würde es daher vielmehr so zusammenfassen:
Von nichts kommt nichts, man kann aber auch sehr viel dafür tun, um zu nichts zu kommen
Angesichts der demographischen Entwicklung speziell in Deutschland (z.B. NICHT in USA), Stichwort: Altersvorsorge, ist sparen (also die Verteilung von antizipiertier Geldknappheit im Alter auf eine längere Periode) ökonomisch absolut logisches Verhalten.
Eine Legende ist es, dass dieses Geld der Wirtschaft verloren geht. Banken führen es sehr wohl zurück in den Wirtschaftskreislauf, allerdings nicht unbedingt dem örtlichen Einzelhandel zu. Dieser zahlt vor allem die zeche, mit ihm dann aber irgendwann auch der Verbraucher.
ich kenne Deine Einstellung, daß der Sparer die Wurzel allen Übels ist.
M.E. siehst Du das zu extrem und es ist das nur ein Nebenschauplatz des Problems. Wie malte schon richtig gesagt hat, ist es absolut richtig, für das Alter vorzusorgen; wobei...
einerseits ist es zwar richtig, und wird von Politikern aller Coleurs propagiert
andererseits sind die Sparer in den A... gekniffen, wenn sie arbeitslos werden.
@jeggy
sicherlich biegt sich jeder Broker, Analyst oder Buchautor die Zahlen und Fakten für seine Belange zurecht, das ziehe ich mit ins Kalkül
BTW: Hast Du unseren gemeinsamen Freund den Indianerhäuptling schon gesehen?
__________________ Gruß, Sonja
Wenn Du ein Licht am Ende des Tunnels siehst, bedenke, daß es auch jemand ausknipsen kann!
Angesichts der demographischen Entwicklung speziell in Deutschland (z.B. NICHT in USA), Stichwort: Altersvorsorge, ist sparen (also die Verteilung von antizipiertier Geldknappheit im Alter auf eine längere Periode) ökonomisch absolut logisches Verhalten.
Eine Legende ist es, dass dieses Geld der Wirtschaft verloren geht. Banken führen es sehr wohl zurück in den Wirtschaftskreislauf, allerdings nicht unbedingt dem örtlichen Einzelhandel zu. Dieser zahlt vor allem die zeche, mit ihm dann aber irgendwann auch der Verbraucher.
@malte71: Das war der längste Blondinenwitz, den ich je gelesen habe, wobei ich die Worte "blond" und "Blondiene" noch nicht einmal gefunden habe
Wie absolut logisch sparen für die Altersvorsorge ist, das habe ich auf Seite 4 dieser Diskussion ausgerechnet. Ich habe diesen Monat schon mehrere "gut gemeinte" Angebote zur "Altersvorsorge" bekommen, das mit den 100 EUR monatlich in 25 Jahren für einen Einmalbetrag von 10.000 EUR war das Angebot mit der höchsten Renditeversprechung.
Wertmäßig bekomme ich selbst wenn ich 85 Jahre alt werden würde unter Berücksichtigung der Geldentwertung und voraussichtlich anfallender Steuern und Abgaben noch nicht mal das raus, was ich eingezahlt habe.
Tolle LOGIK, kann ich da nur sagen!.
Für eine Legende halte ich hingegen folgendes:
Besseren Lebensstandard im Alter durch Sparen für die eigene Rente, statt Kinder zu bekommen und noch daran zu glauben, daß diese Milchmädchenrechnung aufgeht!.
Mehr Geld ausgeben und ein paar mehr Kinder bekommen, damit wir nicht ganz so schnell "aussterben" das wäre eine bessere Altersvorsorge. Und den besseren Lebensstandard, auf den man sonst bis zum Alter vergeblich warten würde hätte man durch den Wegfall dieses schwachsinnigen "Angstsparens" so schon sofort.
Klar, als nächstes wird hier erzählt, daß keiner mehr Geld hat. Logisch, denn das steckt wohl großteils in Versicherungen die keiner wirklich braucht und die den wenigsten Beitragszahlern / Versicherungsnehmern jemals Nutzen bringen werden.....
.....außer den Volkswirtschaften, die das aufbrauchen, was hier und jetzt erwirtschaftet und über einen Transfer in kleine grüne Scheinchen für den St. Nimmerleinstag "aufgespart" wird.
so können die USA doch nichts dafür, daß sie ständig neue Dollars drucken müssen,
@Herr Mesodor, Sie schreiben ja oft sehr interessante Sachen, aber hier kann ich Ihnen nicht zustimmen. Amerika herrscht Militärisch, Wirtschaftlich, und inzwischen auch Kulturell über die Welt ("Das casting war echt too much, mann war ich down, aber das Warm-up und das chill out waren so easy, mann o mann waren die kids angetörnt...echt cool", Zitat einer 19-jährigen Deutschen). Ich muss dazu sagen, dass mir die Amerikanischen Truppen lieber sind als die von "Pappa Joe" in den 50ern (auch wenn einige Leute in Nahost dies sicher anders sehen als ich). Ich gebe Ihnen Recht, man sollte nicht gegen die USA hetzen, aber Kritik sollte erlaubt sein. Wen immer man für eine Weltherrschaft bevorzugt (die die USA faktisch haben) - dass die Amerikaner nichts für die Dollarmenge könnten die sie drucken, halte ich für eine seltsame Behauptung. Niemand bestimmt den Weltmarkt so sehr wie Amerika. Und die sollen nichts für das können, was sie tun?
@alle
Den Artikel des Herrn Hamer find ich sehr gut, ich weiss nicht wie ihr auf die Idee kommt dies wäre "Quatsch". Ich kenne beides, FH und Uni, die Profs dort unterscheiden sich wenig, Dummheiten erzählen sie gleichermaßen. Grade daher kann ich mir aber ein Urteil erlauben: Profs untereinander sind häufig verschiedener Meinung, aber deswegen muss doch eine conträre Meinung nicht "Quatsch" sein. Was, wenn zwei conträre Meinungen gleichzeitig zuträfen?
Die Quintessenz des Herrn Hamer ist doch das gleiche, was ein gewisser Herr Voltaire einmal sagte: "Alles Papiergeld ist letztendlich das Wert, aus dem es gemacht wurde: Nichts". Was Voltaire einst sagte, gilt heute noch. Beweise können uns doch grade in Deutschland unsere Großeltern gleich zweimal liefern, die die Katastrophe 1923/1924 und Zigarettenwährung in den 40ern miterlebt haben.
Papiergeld ist eigentlich keine Zahlung - Papiergeld ist, wie Aktien, Wertpapiere, etc. ein Zahlungsversprechen .
Mal im Ernst: Warum sammelt ihr Gold und Silber - wenn ihr dem Papiergeld grenzenlos vertraut? Viele hier in diesem Forum predigen Wasser aber trinken Wein "es ist nur der ideelle Wert der Münzen der zählt" - so ein QUATSCH. Was der Herr Hamer sagt, ist nichts weiter, als dass es eben keine Garantie dafür gibt, dass Zahlungsversprechen auch tatsächlich zur Zahlung führen.
ich kenne Deine Einstellung, daß der Sparer die Wurzel allen Übels ist.
M.E. siehst Du das zu extrem und es ist das nur ein Nebenschauplatz des Problems. Wie malte schon richtig gesagt hat, ist es absolut richtig, für das Alter vorzusorgen; wobei...
einerseits ist es zwar richtig, und wird von Politikern aller Coleurs propagiert
andererseits sind die Sparer in den A... gekniffen, wenn sie arbeitslos werden.
@jeggy
sicherlich biegt sich jeder Broker, Analyst oder Buchautor die Zahlen und Fakten für seine Belange zurecht, das ziehe ich mit ins Kalkül
BTW: Hast Du unseren gemeinsamen Freund den Indianerhäuptling schon gesehen?
@Sonja: Wenn Sie Ihr Geld, das sie nicht brauchen / benötigen / aufbrauchen zeitnah ausgeben und in Sach- oder Realwerte anlegen und es so direkt, d.h. ohne die Umwegfinanzierung über Staatsverschuldung oder Konsumfinanzierung anderer Volkswirtschaften in den Kreislauf zurückführen, so machen Sie auch nichts falsch: Sie haben bekommen, was sie wollten. Die Wirtschaft brummt auf hohem Niveau weiter. Niemand schuldet Ihnen etwas. Und keiner kann sich "beschissen" fühlen. No "Sorry", No "Cry", No "Regret".
Anders sieht das aus, wenn eine ganze Volkswirtschaft über einen Generationenzeitraum sparen will, was keinen Generationenzeitraum aufgehoben werden kann. Oder mal ganz salopp gesprochen:
Ihr Filet-Steak mit der leckeren Sauce und der herrlichen Beilage, das essen Sie heute Mittag im Resteraunt - oder ein anderer isst es. Übermorgen wäre es schon ungenießbar!.
Es bringt Ihnen nichts, sich statt dessen ein Leben lang Butterbrote und vielleicht mal eine Frikadelle "reinzuziehen" und dabei ein langes Gesicht zu machen. Dadurch werden Sie im Alter kein einziges Zusatzsteak essen, sofern Sie das dann mit Ihrem Kassengebiss noch können.
Und auch die hübsche Kurtisane an der Straßenecke - die ist heute attraktiv. WOW sieht die scharf aus! Hat die Kurven - und stets einen kessen Spruch auf den Lippen....
In 25 Jahren, da wird die dann gewiss ein paar Falten mehr haben. Und ob jemand dann noch Spass an ihrem Äußeren finden würde.... Wen aber stören unsere Falten - wir haben ja Jahrzehnte gespart.
Der Maybach im Autosalon, der ist auch nicht schlecht - wenn man sich ihn leisten kann. Was weis ich, ob ich in 25 Jahren noch Auto fahren darf?.
Alles das geht ins BSP ein, alles das ist auch ein Teil der Deckung unseres Geldwertes.
Und so sparen wir uns unser Leben und unsere Lebensfreude auf. Und warum das?. Aus Einfallslosigkeit und Ideenarmut und daraus resultierender Zukunftsangst!.
Warum also warten?. Worauf?. Daß eine andere Ihr Steak samt Beilage isst, daß ein anderer Kerl mit der Dame loszieht die ich so scharf finde, daß jemand anderer den Maybach kauft?.
Klar doch!. Und wenn wir 66 sind, dann zeigen wir es denen dann - wir haben ja gespart!.
Mal im Ernst: Warum sammelt ihr Gold und Silber - wenn ihr dem Papiergeld grenzenlos vertraut? Viele hier in diesem Forum predigen Wasser aber trinken Wein "es ist nur der ideelle Wert der Münzen der zählt" - so ein QUATSCH. Was der Herr Hamer sagt, ist nichts weiter, als dass es eben keine Garantie dafür gibt, dass Zahlungsversprechen auch tatsächlich zur Zahlung führen.
Münzen und Scheine funktionieren als Zahlungsmittel seit Jahrhunderten hervorragend. Es gibt keinen Anreiz für irgendwen, dieses System abzuschaffen und zum Tauschhandel zurückzukehren. Ganz im Gegenteil.
Gold ist im übrigen auch nur eine nicht besonders geeignete Geldversion, denn Gold macht weder satt, noch wärmt es.
Münzen und Scheine funktionieren als Zahlungsmittel seit Jahrhunderten hervorragend. Es gibt keinen Anreiz für irgendwen, dieses System abzuschaffen und zum Tauschhandel zurückzukehren. Ganz im Gegenteil.
Gold ist im übrigen auch nur eine nicht besonders geeignete Geldversion, denn Gold macht weder satt, noch wärmt es.
Daß Münzen und Scheine seit Jahrhunderten hervorragend funktionieren, steht außer Diskussion: Die Frage ist lediglich, wie lange funktioniert eine Währung, bis der Crash kommt, und neue Münzen und neues Papiergeld erfunden werden, die dann auch wieder nur mehr oder weniger lange funktionieren - es wird auch nach dem Dollar oder nach dem Euro wieder Papiergeld und Münzen geben.
Und daß Gold nicht wärmt oder satt macht, stimmt:
Bunte Scheine oder Münzen aus wertlosem Metall aber noch viel weniger.
[QUOTE=Florin]@Herr Mesodor, Sie schreiben ja oft sehr interessante Sachen, aber hier kann ich Ihnen nicht zustimmen. Amerika herrscht Militärisch, Wirtschaftlich, und inzwischen auch Kulturell über die Welt ("Das casting war echt too much, mann war ich down, aber das Warm-up und das chill out waren so easy, mann o mann waren die kids angetörnt...echt cool", Zitat einer 19-jährigen Deutschen). Ich muss dazu sagen, dass mir die Amerikanischen Truppen lieber sind als die von "Pappa Joe" in den 50ern (auch wenn einige Leute in Nahost dies sicher anders sehen als ich). Ich gebe Ihnen Recht, man sollte nicht gegen die USA hetzen, aber Kritik sollte erlaubt sein. Wen immer man für eine Weltherrschaft bevorzugt (die die USA faktisch haben) - dass die Amerikaner nichts für die Dollarmenge könnten die sie drucken, halte ich für eine seltsame Behauptung. Niemand bestimmt den Weltmarkt so sehr wie Amerika. Und die sollen nichts für das können, was sie tun?[QUOTE]
@Herr Florin: Nehmen wir einmal folgende Situation an:
Sie stehen auf einem Markt und möchten Wallnüsse verkaufen. Niemand kauft bei Ihnen, aber jeder andere Händler (der ebenfalls zuviel Ware hat) möchte Ihnen dennoch gerne seine Ware verkaufen.
Tauschen möchten die komischen Brüder aber nicht. Jeder hat irgendwie gute Argumente, warum er Ihre Nüsse nicht möchte. Dabei schmecken sie noch nicht einmal schlecht. Gut, sie sind etwas teuer. Na und?.
Sie haben schließlich in vielen Versuchen mit Sonderangeboten festgestellt: bei einer Preisreduzierung von 15 Prozent verkaufen Sie nur 5 Prozent mehr. Dieser Erkenntnis folgend lassen Sie Ihren Preis dort, wo er ist: OBEN.
20 m weiter verkauft ein anderer Händler ganz billig Haselnüsse. Ihre Händlerkollegen sind aber nicht dumm. Die wissen, daß der Fisch, den sie Ihnen verkaufen wollen schon übermorgen anfängt zu stinken. Der Milchverkäufer weis, daß auch seine Milch in vier Tagen ungenießbar sein wird. Und auch dem Bäcker ist bekannt, daß er nicht beliebig viele seiner Brötchen trocknen und zu Paniermehl verarbeiten kann. Und der Haselnuss-Fritze, dieser Krauterer, kauft nur bei dem, der auch bei ihm in gleicher Höhe kauft. Außerdem werden seine Haselnüsse aufgrund der geringeren Größe doch etwas schneller ranzig.
Über derlei "Problemchen" können Sie nur schmunzeln: Ihre Nüsse sind auch noch in fünf Monaten genießbar. Und sie stellen genau aus diesem Grunde einen Wert dar, der sichtbar ist und somit seinen Preis hat. Sichtbar, und präsent, genau wie Ihr Stand.
Und sollte nächsten Sommer mal etwas verderben, so ist das auch nicht sonderlich schlimm; es gibt ja den Schweinebauern, der nimmt sie zu 10 % vom Preis und bis zur nächsten Ernte, die an Ihren Bäumen reift ist es dann nicht mehr weit.
Also geschieht regelmäßig folgendes: Die Herrn Fischverkäufer, Milchverkäufer und Bäcker kommen gegen Marktschluß zu Ihnen und bieten Ihnen an, von ihren Waren soviel zu nehmen, wie Sie gebrauchen können.
Aufgrund ihres Warenbestandes können Sie problemlos anschreiben lassen.
Und einen kleinen Bonus kriegen Sie auch noch; man ist Ihnen schließlich zu Dank verpflichtet.
Der Einfachheit halber wird alles auf grünen Tüten notiert, die durch Ihre Signatur und Ihres Warenbestandes so gut wie Geld für diese Leute sind.
Irgendwann zu Weihnachten kommen die Herrschaften und holen sich für einen Teil der grünen Tüten Nüsse bei Ihnen. Den Rest heben sie vorsorglich auf -schließlich ist auch auf ihre nächste Ernte Verlass - und Weihnachten ist jedes Jahr....
Muss ich Ihnen nun erzählen, daß es am nächsten Markttag wieder Brötchen, Fische und Milch zum Sonderpreis gibt, die übrig sein werden?. Wen wohl werden die Verkäufer wohl versuchen, ihre vom Verfall bedrohte Ware zu "verehren"?.
Und Ihre Nüsse, die will die Bande immer noch nicht kaufen. Irgendwann haben Sie die Schnautze voll, ziehen die Reißleine und schreiben denen nur noch Gutscheine aus, geeignet zum Einkauf von Nüssen. So muß man bei Ihnen einkaufen. Geld gibts keines mehr!. Der Not gehorschend nehmen die Händler lieber diese, als ihre Waren noch entsorgen zu müssen. Einen angenehmen Nebeneffekt hat die Sache: der Haselnussverkäufer wird 15 Prozent weniger Haselnüsse los, und setzt seine Preise um 20 v.H. hoch, wobei er 75 Prozent seines ehemaligen Umsatzes zu diesen Preisen tätigen kann....
Irgendwann haben Sie die Faxen dicke und ernten nur noch soviel Nüsse, wie Sie in etwa auch verkaufen können plus ein paar Extra-Säcke zur Beruhigung (denn schließlich geben Sie übers Jahr mehr Warengutscheine aus, als eingelöst werden). Wenn da einer kommt, so muß doch Ware dasein. Aber das passiert nicht, sodaß sich am Ende regelmäßig der Schweinebauer freut.
Ihren Händlerkollegen ist es im Grunde genommen völlig egal, ob Sie nun je Markttag einen oder drei Säcke mit Nüssern wieder mit nach Hause schleppen müssen. Sie sind da. Tag für Tag. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Und Sie haben Ware. Gute Ware. Sie sind angesehen. Jeder nimmt ihre grünen Tüten. Das schafft Vertrauen. Und Kundschaft. Jeder hat also etwas davon. Auch und vor allem Sie.
Irgendwann einmal ist eine Mißernte. Es gibt keine Haselnüsse!. Da steht er nun ganz ohne Ware, der billige Haselnuss-Jakob!. Ihre Bäume aber hängen voller Wallnüsse, die Sie in diesem Wissen auch alle ernten und sogar Ihren Preis um ein Viertel anheben - Nun sind Sie am Drücker: Blechen sollen sie, diese Geizhälse!.
Wie erwartet werden nun Gutscheine eingelöst. Gutscheine aus zig Jahren.
Muß ich Ihnen wirklich erklären, daß Ihre Ernte nicht ausreicht, nicht ausreichen kann, selbst bei dem hochgesetzten Preis, um alle Gutscheine einzulösen?. Ihr Ansehen ist dahin. Keiner gibt Ihnen mehr etwas. Die Milch, die Sie sonst immer erhielten, bekommt der Schweinebauer. Geschenkt. Der Fisch wird in den letzten Minuten zu einem Virtel des regulären Preises verramscht. Die Brötchen, die werden ebenfalls gratis an Viehzeug verfüttert.
Und Sie nennt man fortan Betrüger und Wucherer!.
Und dann kommt Ihnen Ihr Freund, der Schweinebauer zu Hilfe und kauft die Gutscheine zu fünf Prozent vom Wert auf!. Ihre nächsten beiden Ernten gehen voll an ihm. Und damit Sie überleben, bekommen Sie Schweinefleich von ihm, das macht dann eine weitere Ernte aus, die Sie dem in Ihrer Not auch wirklich gerne überlassen.
Weihnachtskuchen mit Wallnüssen - Fehlanzeige. Die nächsten drei Jahre gibts nur Haselnüsse. Ihr "Freund" der billige Krauterer weis dies und verdreifacht nun seinen Preis!.
Und, fühlen Sie sich schuldig?.
Haben Sie sich nicht jahrelang bemüht, denen Nüsse statt Gutschriften auf Nüsse zu geben?.
Müssen die denn nun alle auf einmal kommen?.
Wie können die nur so unvernünftig sein. Jahrelang mussten 20 Prozent der Ernte ans Vieh verfüttert werden - und nun das!.
alles Klar?.
Dumm gelaufen, nicht?.
Na, wer hat auch Schuld?????
WER?????
Das Sparen hat sich doch nun so richtig gelohnt. Für alle. Stimmts, oder hab ich recht?.
Münzen und Scheine funktionieren als Zahlungsmittel seit Jahrhunderten hervorragend.
Für einige Leute, sicher. Das Beispiel von 1923/24 übergehen Sie ganz elegant. Dass unser System phasenweise recht gut funktioniert, ist klar. Dass es aber ebenso phasenweise wieder nur katastrophal funktioniert ist Ihnen hoffentlich auch klar? Vor einigen Tagen kritisierte gar ein Prominentes CDU Mitglied unser Wirtschaftssystem ("....muss auf Dauer geändert werden"), also von DIESER Partei will das ja nun etwas zu bedeuten haben, meinen Sie nicht?
Übrigens würde ich Münzen und Scheine nicht in einen Topf werfen. Goldmünzen überdauern Inflationen, Papiergeld nicht.
Zitat:
Es gibt keinen Anreiz für irgendwen, dieses System abzuschaffen und zum Tauschhandel zurückzukehren. Ganz im Gegenteil.
Wer sprach von abschaffen? Ich nicht. Kennen Sie denn jemand persönlich, der zum "Tauschhandel" zurückwill? Ich nicht. Übrigens: Selbst wenn wir das wollten - es wäre gar nicht möglich.
Zitat:
Gold ist im übrigen auch nur eine nicht besonders geeignete Geldversion, denn Gold macht weder satt, noch wärmt es.
Interessanter Spruch. Ausgerechnet von Ihnen, einem Münzsammler ?
Münzen und Scheine funktionieren als Zahlungsmittel seit Jahrhunderten hervorragend.
Das stimmt nicht! Münzen ja, Scheine nein (oder nur bedingt).
Das erste ungedeckte Papiergeld hat meines Wissens Hitler als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Umlauf gebracht. Eine ganze Zeit lang funktioniert das ja auch hervorragend, siehe USA
Münzen wurden jedoch auch früher schon immer schlechter legiert, bis fast kein Silber oder Gold mehr drin war. Bis zur nächsten Währungsreform...
Nichts anderes passiert heute. Aber was nicht sein darf, das nicht sein kann, ich weiß. Was Du schwarz auf weiss besitzt, kannst Du getrost nach Hause tragen, richtig?
Joro, ganz ehrlich, ich wünsche Dir, Dein Vertrauen in unsere Währungen wird nicht enttäuscht. Aber ich glaube nicht daran. Woher nimmst Du Deine Zuversicht?
Wenn Greenspan spricht, hält die gesamte Finanzwelt den Atem an; wenn dann so ein Hammer wirklich von ihm gesagt wurde, daß eine heftige Kurskorrektur des Dollar ca 2007 ansteht, und er tatsächlich erwägt, den Euro-Dollar ins Leben zu rufen, dann sieht es noch düsterer aus, und geht viel schneller, als ich bisher gedacht habe.
@mesodor
natürlich lebe ich im heute. Verzicht übe ich nur bei den nutzlosen Dingen, die eigentlich eh kein Mensch braucht.
Ich kaufe mir keine Designerklamotten, weil ich mich sowieso in Jeans am wohlsten fühle, trage keinen Schmuck, weil ich ihn lästig finde und mir wie ein Christbaum vorkomme, und Frisör und Kosmetikerin verdient an mir im Jahr Null
Andere Dinge, die mir wichtiger sind, brauchte ich bisher daher nicht kürzen. Unsere nächste Investition ( natürlich auf Pump, was man schön billig zurückzahlen kann ) wird eine Sonnenenergieanlage sein. Es ist immer gut, unabhängig zu sein.
Was ich aber AUF KEINEN FALL MACHEN WERDE ist, mir eine Lebensversicherung ans Bein zu binden, die mir mit einer Realverzinsung von -0,5 % nur mein Geld auf ewig bindet. Insofern stimme ich Dir zu.
Wo ich Dir nicht zustimme, ist, daß niemand in USA einkauft. Jeder, der drüben Urlaub macht, fährt mit leeren Koffern rüber, weil dort alles so billig ist.
Auch amerikanische Technik, sowie Coca Cola werden hier zu hauf gekauft.
Deinen Marktbericht kann ich also nicht so ganz nachvollziehen, auch wenn er sehr phantasievoll geschrieben wurde
__________________ Gruß, Sonja
Wenn Du ein Licht am Ende des Tunnels siehst, bedenke, daß es auch jemand ausknipsen kann!
@Sonja: ich habe nie behauptet, daß NIEMAND in den USA einkauft.
Fakt hingegen ist, daß (wie bei dem Beispiel mit dem Markt) jemanden über einen sehr langen Zeitraum mehr verkauft wurde, als er selbst verkaufen konnte.
Und genau dort liegt der Hase im Pfeffer:
Die Handelsbilanzdefizite werden Jahr für Jahr in Dollar oder Bonds ausgeglichen (auf dem "Markt" sind dies grüne Papiertüten).
Sie addieren sich. Über Jahre. Über Jahrzehnte.
Solange alles läuft, wie es immer läuft, geht alles gut, eben weil es schon so lange gut läuft und Vertrauen aufgebaut wurde.
Und sobald irgendetwas nur ein bischen schief läuft, kommen sehr viele an und möchten ihr Papier in Ware tauschen.
Gibt es dann keine Ware mehr, oder nehmen die Warenbestände merkbar ab, oder verteuern sich Waren sehr stark, so reicht allein dies schon aus, um eine Spirale des Misstrauens in Gang zu setzen: Denn dann kommen auch viele (Angsthasen, Spekulanten, Zocker usw.), die momantan nichts benötigen und wollen ebenfalls umtauschen.
Und am Ende fühlen sich alle die, die nichts bekommen haben "beschissen".
Dabei hat doch jeder, der sich informiert hat ganz genau gewußt, daß es unmöglich ist sehr viele Scheinchen auf einmal in Güter umzuwechseln, ohne daß es dabei zu Problemen kommt....
Und damit solche Probleme erst garnicht entstehen können, muß mehr konsumiert werden und mehr in Kinder inverstiert statt gespart werden.
So war es gemeint.
Ich habe im Prinzip auch nichts dagegen wenn jemand spart.
Wohl aber habe ich sehr viel dagegen, wenn ein ganzes Volk, Jahr für Jahr 10 Prozent des jährlichen Volkseinkommens aus Angst spart, geizt, wo es nur geht und hierdurch Arbeitsplätze hunderttausendfach und millionenfach vernichtet werden, infolge dessen Steuern und Abgaben (Umverteilung, schließlich darf man Erwerbslose nicht verhungern lassen) immer weiter steigen und so der Lebensstandard der gesamten Bevölkerung sinkt.
Und wofür das?.
FÜR NICHTS. Denn es ist völlig schwachsinnig anzunehmen, daß eine Bevölkerung, die kinderarm ist, durch Sparen ihren Lebensstandard im Alter sichern kann.
Noch viel schwachsinniger, gefährlicher und vor allem reine Utopie ist der Gedanke, daß über den Kapitalmarkt andere Volkswirtschaften herangezogen werden können um das Überleben, oder sagen wir besser: das geordnete Sterben einer überalternden Gesellschaft zu sichern.
Jeder Schuldner wird ab dem Zeitpunkt, ab dem es ihm keine Vorteile mehr bringt, bemüht sein, sich seiner Schulden mit kleinstmöglichem Aufwand zu entledigen. Und jemand, der im sterben liegt, dürfte einem jungen und vitalen Schuldne rkaum noch etwa sentgegenzusetzen haben. Auch soviel ist gewiss.
Und von einer Gesellschaft, in der ein Junger zwei Alte ernähren muß, dürfte auch ansonsten (Exporte) nichts mehr zu erwarten sein.
Die wirtschaftliche Katastrophe für die Zukunft ist nicht nur kaum noch abwendbar (es sei den durch sehr viele Kinder und durch massive staatliche Geldzuwendungen, Fördermittel usw. für KINDER, da müsste der Staat als "Anreiz" schon 500 bis 700 EUR pro Kind und Monat investieren, dann würde es auch mit der Altersvorsorge klappen. Die Förderung der Riesterrente und anderer Altersvorsorgen und die Rentenbesteuerung hingegen gehören gestrichen. Ggf. müssten große, auif Geld oder Schuldverschreibungen lautende Sparguthaben in Privathand zusätzlich besteuert werden um Konsumanreize zu schaffen, wobei die so eingenommenen Steuern als Investitionszuschüsse an die Firmen ausgezahlt werden sollten, die hier in Deutschland investieren; Im Zuge von Betreibsverlagerungen ausgeführte Maschinen und transferiertes Kapital müsste hingegen ebenfalls hoch besteuert werden.) durch das "Sparen" eines ganzen Volkes wird genau diese Katastrophe auch noch in die Gegenwart vorverlegt.
Selbst einige Volkswirte verweisen schon auf bedenklich hohe Sparraten und geben sogar Gründe dafür an (Angst vor Jobverlust, Altersvorsorge), wobei das dieselben Zauderer und Phrasendrescher sind, die den Menschen erzählen, daß es für die Sicherheit der Arbeitsplätze besser wäre 42 Statt 38 Stunden für dasselbe Geld zu arbeiten.
Dabei wird noch nicht mal gespart. Denn das Erwirtschaftete wird bei einem heute 40 jährigen "Soarer" für einen Zeitraum von 25 Jahren für ungedeckte Zukunftsversprechungen (Banknoten und Bonds) fortgegeben. Bei einem 20-jährigen "Sparer" sind das sogar 45 Jahre.
Muss ja irgendwo zwischen dem Ankaufs- und Verkaufspreis einer Bank liegen, also zwischen 80 und 90 EUR. Wann hast Du die Münze denn gekauft?
Vor ca 2-4 Monaten bei ebay bei einen der noch 0 Bewertungen hatte, es war die Billigste Auktion (Nicht SK) die es zum Zeitpunkt gab, wohl wegen den Fehlenden Bewertungen, nach Abschkluss hatte er Plötzlich 6 Positive.
Nein, aber 2 Rand-Münzen aus Gold, die ein Gewicht von 7,9881 g 917er Gold haben; leider verkaufen viele das dann als 1/4 Krügerrand, was aber nicht stimmt. Es ist ca 0,5 gramm weniger Feingold drin.
__________________ Gruß, Sonja
Wenn Du ein Licht am Ende des Tunnels siehst, bedenke, daß es auch jemand ausknipsen kann!
Nein, aber 2 Rand-Münzen aus Gold, die ein Gewicht von 7,9881 g 917er Gold haben; leider verkaufen viele das dann als 1/4 Krügerrand, was aber nicht stimmt. Es ist ca 0,5 gramm weniger Feingold drin.
Oh lese ich jetzt erst, Ja das ist eine 2Rand, Süd Arfika steht drauf mit dem Hirsch und den Lockenkopf. Das da nicht Krügerrand drauf steht ist mir gar nicht Ausgefallen
Ich habe der Presse un deinem bei den Banknoten geposteten Artikel entnommen, daß bei der türkischen Lira sechs Nullen gestrichen werden.
Denomination heist der Fachterminus hierfür.
Um die Auswirkungen dieses "Streiche(n)s" einmal anschaulich zu machen folgendes: Ich besitze eine türkische Lira-Münze aus den späten 60ern. Das Stück entspricht vom Durchmesser her etwa der 2-DM-Münze der Bundesrepublik Deutschland.
Oftmals ist es so, daß bei Hartgeld Münzen desselben Durchmessers etwa den selben Wert besitzen. Dieses "etwa" bedeutet nichts anderes als eine Schwankung zwischen 10 und 100 Prozent oder 20 Pf bis 2 DM beim "alten" 1-Lira-Stück zum Zeitpunkt der Ausgabe.
Aber was bedeutet schon eine Kommastelle (10er-Potenz), wenn innerhalb eines Zeitraumes von weniger als 40 Jahren eine Verschiebung um etwa sechs Kommastellen erfolgt?.
Die eine 10-er-Potenz ist bei der Betrachtung schlicht und einfach vernachlässigbar. Egal, ob nun ein Bürger der Lira-Zone vor 40 Jahren, vor 30 Jahren, vor 20 Jahren oder auch vor 10 Jahren Geld "gespart" hat, so ist das Ergebnis doch fast dasselbe: Seine Ersparnisse sind faktisch entwertet worden.
Eine einzige 10er-Potenz (90 Prozent Geldwertverlust) reichen aus, um alle Spar- und Entnahmepläne für eine Altersvorsorge Makulatur werden zu lassen.
Jeder Türke, der für seine Liras vor mehr als 5 Jahren Gold, selbst zu Schmuck verarbeitetes Gold (Ketten, Armreife, kein Schmuck, bei dem der Hauptwert aus Edelsteinen besteht) gekauft hat und damals einen halbwegs marktgerechten Preis gezahlt hat, kann damit nichts falsch gemacht haben.
Dabei ist zu bedenken, daß die Türkei, ganz im Gegensatz zu Deutschland, weder ein Wachstums- noch ein Geburtenproblem (schrumpfende Bevölkerung) kennt. Auch dürfte durch die Geldentwertung in der Türkei kaum ein Sparer wirklich getroffen worden sein, denn die Sparquote ist in solchen Ländern sehr gering, auch das übrig bleibende Geld wird direkt wieder ausgegeben, z.B. indem man Sachwerte (Schmuck, Land, Gold, Edelsteine, Anlagegüter wie Maschinen usw.) davon kauft oder es direkt in den Luxuskonsum steckt.
Und, da braucht man kein Prophet für zu sein: In der Türkei dürfte der Wert des umlaufenden Geldes im Vergleich zu den Kaufmöglichkeiten in den letzten 30 Jahren sicherlich nicht um das zehnfache gestiegen sein. Die offene Inflation wird dies verhindert haben.
Um mal wieder auf das Thema des Freds zurückzukommen:
Der Goldpreis steigt und steigt, der Dollar fällt und fällt.
Wie ist die Situation im Moment ? Sind Handelsgoldmünzen derzeit besonders teuer bei den Banken ? Ja, ich könnte mich selbst erkundigen, aber einige von Euch wissen das sicherlich aus dem Handgelenk.
__________________
Holzhacker Schloppe (333599) Liga VI.418