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Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage

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Alt 11-08-2006, 21:05   #1226 (permalink)
 
Wird unsere Währung etwa "schlechter" wenn kein Gold mehr da ist?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-08-2006, 21:40   #1227 (permalink)
 
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Wird unsere Währung etwa "schlechter" wenn kein Gold mehr da ist?
Ich bin an sich nicht der große Kassandra-Rufer (wie der eine oder andere hier ), was einen möglichen Kollaps unserer Finanzsysteme betrifft, zumindest aus Sicht von 10-20 Jahren.

Wenn man aber ganz nüchtern die Geldmengen sowie Überschuldungen vieler Staaten (neben weiterer bedenklicher wirtschaftlicher Eckdaten) analysiert und dazu noch die steigenden politisch-militärischen Risiken (global gesehen) in Betracht sieht, dann sind gewisse Zweifel an der mittelfristigen Stabiliät des (Papier-)Geldwertes m. E. durchaus legitim.

Nur weil wir bestimmte Krisen (Hyperinflation oder Zwangsumtausch verbunden mit weitgehender Geldentwertung) noch nicht erlebt haben, heißt nicht dass dies zukünftig immer so bleiben muß.
Und in solchen Krisen sind noch am ehesten Sachwerte der sichere Hafen bzw. die Chance sein Vermögen zu erhalten oder gar zu steigern - mit Gold als einem der Favoriten.

Dass die aktuell finanz-politisch starken Nationen wie z. B. China und Russland ihre Goldreserven tendenziell deutlich aufstocken, wird schon seine fundierte Bewandtnis haben.
Gerade die Chinesen täten wohl einiges dafür geben wenn sie einen nicht unerheblichen Teil ihrer US-Dollarreserven einfach so (problemlos und flott) in Gold tauschen könnten...

In der derzeitigen Weltlage (wirtschaftlich & politisch) als Staat auf der Gold-Verkäuferseite zu stehen sehe ich persönlich jedenfalls als - langfristig gesehen - strategischen Fehler an.

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-08-2006, 22:02   #1228 (permalink)
 
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Wird unsere Währung etwa "schlechter" wenn kein Gold mehr da ist?
Natürlich. Sie ist ja ungedeckt und funktioniert nur, solange die wirtschaftlichen Kreisläufe arbeiten. Wenn der Staat, der dahinter steht, keine Mittel zur Absicherung des Geldes hat, leidet aber die Kreditwürdigkeit des Landes und der Wirtschaft. Außerdem wächst das Risiko ausländischer Investoren, sich hier niederzulassen, da für wirtschaftliche Krisensituationen als eiserene Reserve nur das selbstgedruckte Papiergeld vorhanden ist. Also werden sie zögern, sich hier zu engagieren und die unsrigen werden mit ihren Firmen eher abhauen.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-08-2006, 23:25   #1229 (permalink)
 
Die Argumente sind nicht schlecht, aber leider nicht überzeugend.

Wenn ich das Gold verkaufen würde und den Erlös in Bildung und Forschung stecke, so bekomme ich einen neuen Schwung in das Land und die zukünftige "Rendite" ist sicher!
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-08-2006, 00:01   #1230 (permalink)
 
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Die Argumente sind nicht schlecht, aber leider nicht überzeugend.

Wenn ich das Gold verkaufen würde und den Erlös in Bildung und Forschung stecke, so bekomme ich einen neuen Schwung in das Land und die zukünftige "Rendite" ist sicher!
Wenn man um im Bereich Bildung und Forschung etwas (mehr) voranbringen zu können seine eisernen (bzw. goldenen ) Reserven auf den Markt schmeißen muß (müßte), dann wäre das wohl ein echtes Armutszeugnis, bzw. ein Zeichen dass man bis zum Hals in Schulden steckt.

Leider ist letzteres nicht so weit von der Realität entfernt - und damit wohl das eigentliche Hauptproblem...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-08-2006, 02:44   #1231 (permalink)
 
Die Reserven sind und bleiben nur die Reserven für den absoluten........
Genau! Nur muß man dann wenn "er" da ist auch die Verfügungsgewalt über die Reserven ausüben und das würde eine Lagerung der Reserven im Inland voraussetzen.

Zitat:

(...) 1992 veröffentlichte Marsh sein Buch "Die Bundesbank - Geschäfte mit der Macht", bis heute ein Standardwerk. Auf Seite 82 erfahren wir folgendes über die damaligen 3701 Tonnen bzw. knapp 300 000 Barren à 12,5 kg: "Unter den führenden Zentralbanken mit Goldbesitz ist die Bundesbank die einzige, die nur einen kleinen Teil ihrer Goldbarren auf eigenem Gelände aufbewahrt. In den Tresorräumen in Frankfurt liegen nur etwa 80 Tonnen, d.h. knapp über 2% des Gesamtgoldes. Der Rest ist auf die Tresore anderer Zentralbanken, der Federal Reserve Bank in New York, der Bank of England und zu einem kleineren Teil auch der Banque de France verteilt."

Marsh findet es bemerkenswert, daß die Bundesbank als "einzige" der führenden Zentralbanken so verfährt. Das ist es in der Tat. Weder die USA noch Frankreich noch England kämen auf die Idee, ihr Gold in Deutschland zu bunkern. Schon die Idee ist widersinnig, denn der einzigartige Vorzug des Goldes besteht ja darin, daß es keine Forderung an Dritte darstellt. Diesen Vorteil kann es aber nur voll ausspielen, wenn man es zuhause hat. Devisenreserven hingegen, einer der anderen großen Aktivposten in der Bundesbankbilanz, können im Kriegs- oder Krisenfall jederzeit gesperrt und im übrigen nach Belieben abgewertet werden. Deswegen sind die Barren im eigenen Keller durch nichts zu ersetzen.

(...)

Da kommt natürlich ein Verdacht auf. Warum legen die USA so großen Wert darauf, die deutschen Goldreserven bei sich zu haben? Ein exzellenter Kenner der Verhältnisse und früheres Mitglied der Bundesregierung meinte gegenüber G&M: "Die Amerikaner betrachten das deutsche Gold als eine Art Pfand." Er hätte auch sagen können: als eine Art Geisel für deutsches Wohlverhalten.

(...)

Bonn war zahlungsunwillig, Resultat des amerikanischen Drucks war der bereits erwähnte Blessing-Brief. Darin sicherte der Bundesbankpräsident seinem Gegenüber bei der Federal Reserve die "Immobilisierung" der deutschen Goldreserven zu. Er versprach, daß die Bundesbank die Reserven nicht aus den USA abziehen werde, solange die USA Stützpunkte in Deutschland unterhalten. Dies eine Konzession, auf die die Amerikaner allergrößten Wert legten.

Zum Hintergrund des "Blessing-Briefes" gehört auch, daß Frankreich unter de Gaulle die Dollar-Hegemonie offen herausforderte und tonnenweise Gold von New York nach Paris überführen ließ. Washington befürchtete zeitweise, die Deutschen könnten ebenso verfahren. In diesem Zusammenhang kam auch ein dezenter Hinweis aus Washington, daß Bonn doch am Verbleib amerikanischer Truppen in Westberlin interessiert sein müßte. (...)


Komplett hier: GoldSeiten.de - Das Gold der Deutschen von Dr. Bruno Bandulet


Ja, so ist das mit den Schließfächern.

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-08-2006, 08:32   #1232 (permalink)
 
als eine Art Geisel für deutsches Wohlverhalten
Haben wir schon wieder etwas vor?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-08-2006, 11:38   #1233 (permalink)
 
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"Unter den führenden Zentralbanken mit Goldbesitz ist die Bundesbank die einzige, die nur einen kleinen Teil ihrer Goldbarren auf eigenem Gelände aufbewahrt. ..."
Warum eigentlich ? Mir fällt als vernünftiger Grund nur der ein, daß man zu Zeiten des Ost-West-Konfliktes verhindern wollte, daß der Iwan sich das Gold krallt, bei seinem befürchteten schnellen Vormarsch im Fall der Fälle. Bei solcher Beute hätte eine Stoßrichtung des russischen Angriffes mit Sicherheit Frankfurt gegolten. Die USA waren der sicherste Ort.

Weder die USA noch Frankreich noch England kämen auf die Idee, ihr Gold in Deutschland zu bunkern.
Logisch.

... der einzigartige Vorzug des Goldes besteht ja darin, daß es keine Forderung an Dritte darstellt. Diesen Vorteil kann es aber nur voll ausspielen, wenn man es zuhause hat.
Ich meine auch, wir sollte es heimholen und, sagen wir, nach Lörrach verbringen. So richtig traue ich den Russen immer noch nicht über den Weg.
Oder in die Schweiz. Die ist klein und kann uns die Rückgabe nicht verweigern.

Ein exzellenter Kenner der Verhältnisse und früheres Mitglied der Bundesregierung meinte gegenüber G&M: "Die Amerikaner betrachten das deutsche Gold als eine Art Pfand." Er hätte auch sagen können: als eine Art Geisel für deutsches Wohlverhalten.
Aha, ein exzellenter Kenner. Schwachsinn.

Er versprach, daß die Bundesbank die Reserven nicht aus den USA abziehen werde, solange die USA Stützpunkte in Deutschland unterhalten. Dies eine Konzession, auf die die Amerikaner allergrößten Wert legten.
Na schön, die Amerikaner werden Gebühren kassieren und möchten es so lassen.

In diesem Zusammenhang kam auch ein dezenter Hinweis aus Washington, daß Bonn doch am Verbleib amerikanischer Truppen in Westberlin interessiert sein müßte. (...)
Das hätte ich an ihrer Stelle noch viel derber ausgedrückt. Wenn es nicht mehr kostet, sich beschützen zu lassen und selber schön an den Verteidigungskosten zu sparen, ist das doch ein feines Geschäft für den Beschützten.

Goldseiten, dacht ichs doch. Die Ergüsse der exzellenten Kenner auf den Goldseiten lese ich nur noch zum Ablachen.

Ja, so ist das mit den Schließfächern.
Nein, das ist ein anderes Thema. Diesmal liegst Du falsch und kommst plötzlich auf Verschwörungstheorien, die Du doch sonst ablehnst.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-08-2006, 12:09   #1234 (permalink)
 
Diesmal liegst Du falsch und kommst plötzlich auf Verschwörungstheorien, die Du doch sonst ablehnst.
Möglich.

Glaube ich aber nicht.

Sämtliche Mitglieder des Bundestages, egal welcher Fraktion, haben in den letzten Jahren auf ihre kleinen parlamentarischen Anfragen zum Themenkomplex Goldreserve, bisher nur ausweichende oder interpretationsfähige Antworten erhalten. Wer sich damit nicht zufrieden gab und penetrant weiter bohrte, bekam Schwierigkeiten. Siehe den Fall Hohmann.

Und wenn 3 aufeinanderfolgende Regierungen unterschiedlicher Coleur beim gleichen Thema angestrengt bemüht sind die Fakten zu verschleiern, dann rieche ich eine Ratte!

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-08-2006, 12:18   #1235 (permalink)
 
Ich meine auch, wir sollte es heimholen und, sagen wir, nach Lörrach verbringen.


In den alten Stollen unterm Jakobsberg ist viel Platz, der leicht zu sichern wäre. Und von gegenüber wacht der Kaiser darüber.

Und wir brauchten nur aus dem Fenster zu schauen.

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-08-2006, 12:23   #1236 (permalink)
 
O.k., der Artikel von diesem Bandulet ist tatsächlich nicht dumm und im Zusammenhang klingen die zitierten Äußerungen für mich auch anders.

Daß die Amerikaner ein Eigeninteresse an der Verwahrung des deutschen Goldes haben, kann ich nachvollziehen. Wir aber eben auch, und wir sollten es jetzt nach Lörrach schaffen. Das werden die Amerikaner verstehen. Sie werden sich ohnehin wundern, daß die Verlagerung nicht längst in Angriff genommen wurde.

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Und wenn 3 aufeinanderfolgende Regierungen unterschiedlicher Coleur beim gleichen Thema angestrengt bemüht sind die Fakten zu verschleiern, dann rieche ich eine Ratte!
Ich war etwas voreilig. Du hast recht.

Geändert von Bukanier (12-08-2006 um 12:30 Uhr)
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 14:31   #1237 (permalink)
 
Das deutsche Gold ist im Besitz der USA.....

wo es wohl so lange bleibt, bis die USA sich des Schatzes bemächtigen, um ihn zu verwenden, wofür auch immer.

Schon Trajan rottete das Volk der Darker (Rumänien) wegen ungefähr 1.500 t Gold und ungefähr 3.000 t Silber nahezu aus. Danach hiess der Ort Rumänien = Land der Römer. So gründlich machten Roms Legionäre vor gut 1.900 Jahren ihren "Job".


Und nun wisst ihr auch, warum deutsche Politiker keine dicke Lippe riskieren. Wegen weniger als 2 Krügerrändern je Deutschen Staatsbürger einen Krieg anzetteln, dessen Ausgang fest steht?


Geht mal davon aus, daß Deutschland "sein" Gold nicht einfach heimholen kann. Warum sonst liegt es, über 15 Jahre nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes, immer noch großteils in den USA?

Wollte Deutschland "sein" Gold haben, so müsste es erst mal Atomacht werden. Und kräftig aufrüsten. Wie will das ein überaltertes Volk anstellen?
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 15:07   #1238 (permalink)
 
Na los, wer macht den Anfang ? Wer bringt denn nun endlich den Dabbeljuh ins Spiel ? Oder bin ich da hinterher ? Sind die Amerikaner jetzt allgemein teuflisch ?
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 15:35   #1239 (permalink)
 
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Ich hoffe der Goldpreis hat jetzt nachhaltig die 650 Marke überschritten und es geht jetzt wieder aufwärts.
Noch sieht es nicht so aus. Bin mal gespannt, wann die Richtung nachhaltig nach oben geht.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 16:38   #1240 (permalink)
 
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Bin mal gespannt, wann die Richtung nachhaltig nach oben geht.
Darüber kannst Du Dir doch ganz leicht Auskunft verschaffen. Immer im Bilde ist z.B. der Herr Eichelburg von Goldseite.de: GoldSeiten.de - Goldpreis-Szenarien von Walter K. Eichelburg, auch so einer, der überall die amerikanischen Finsterlinge am Werk sieht.

In dem verlinkten Artikel kann man erfahren, daß es mehrere Möglichkeiten gibt, wie sich der Goldpreis entwickeln könnte (hört! hört!).

Und zwar könnte es sein, daß der Goldpreis auf 200 $/Unze sinkt.
Es kann aber auch sein, daß es bald gar kein Gold mehr gibt, weil es total vergriffen sein wird. Der Goldpreis geht dann auf 50000 $/Unze (!).

Jedenfalls wird das Finanzsystem bald zusammenbrechen und auf seiner Webseite schreibt der Eichelburg auch, woran das liegt. Na ? Richtig, an den imperialistischen Amerikanern und der von ihnen gesteuerten globalen Anti-Gold-Verschwörung.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 19:14   #1241 (permalink)
 
Ich würde es interessant finden, wenn man manchen Leuten mittels Gedankenmanipulation infiltrieren würden, alles würde um Kuhfladen statt um Gold und Silber gehen, und dazu das Wissen, sie hätten ne Menge Kuhfladen in ihrem Tresor gehortet (getrocknete, wir wollen ja auf dem Teppich bleiben).

Sowas müsste man mit einer Art "Suchen und Ersetzen" im Hirn anstellen. So oft guckt man ja nicht in den Tresor, sie würden es also erst später merken. Man könnte ja auch zusätzlich noch die gespeicherte Repräsentation von Gold und Silber mit der eines getrocknenten Kuhfladens ersetzen. So oft kommt man ja nicht in einen Kuhstall oder auf eine von Kühen abgegraste Wiese.

Wie würden denn die Kuhfladen-Verschwörung, die sie daraufhin sofort aufstellen würden, wohl aussehen?
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 21:06   #1242 (permalink)
 
Der Goldpreis ist in den letzten vier Jahren von 250 auf 630 Dollar gestiegen.

Im gleichen Zeitraum ist der Goldpreis um 70% gestiegen.

Alle Zentralbanken von aufstrebenden Wirtschaftsnationen verkaufen Dollar und kaufen Gold ( z.B. Indien, China ).

Die deutsche Staatsverschuldung belief sich am 24.Juni 2005 um 20:00 Uhr
auf 1.457.804.885.839 Euro (Quelle: Spiegel vom 27.06.2005 ).

Die Amerikaner veröffentlich seit diesem Jahr ihre M3 Zahlen nicht mehr ( Angabe wieviele Dollars es gibt).

Seit Gold zum erstenmal gefunden wurde hatte es einen Wert. Gold war in seiner ganzen Geschichte nie wertlos ( im Gegensatz zu Papiergeld ).

Gold stellt in allen Ländern der Welt einen Wert dar.

Gold kann man in Deutschland MWST. frei und anonym kaufen ( natürlich legal).



Ich könnte noch viele weitere TATSACHEN auflisten die für Gold sprechen.



Die Experten der Goldseiten haben bei Zeiten auf den Goldpreisanstieg hingewiesen. Der Wert meiner Goldbullionmünzensammlung hat sich fast verdoppelt da ich auf sie gehört habe und günstig Gold gekauft habe.


Die Frage, Bukanier, bleibt doch wer Grund hat sich "abzulachen".............
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 21:24   #1243 (permalink)
 
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Der Goldpreis ist in den letzten vier Jahren von 250 auf 630 Dollar gestiegen.

Im gleichen Zeitraum ist der Goldpreis um 70% gestiegen.
Da dürfte Dir ein Formulierungsfehler unterlaufen sein...

Die Amerikaner veröffentlich seit diesem Jahr ihre M3 Zahlen nicht mehr ( Angabe wieviele Dollars es gibt).
Siehe:
GoldSeiten.de - US-Geldmenge M3 zurück von Jürgen Müller
Die US M3-Menge dürfte jedenfalls laut dieser Quelle rezent wieder mächtig am anschießen sein...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 21:28   #1244 (permalink)
 
Goldseiten:

Ich finde nicht den prognostizierten Goldpreisanstieg lächerlich, sondern die Verschwörungstheorien und die Sprache dieser Leute. Seit der Zeit, in der ich das dort verfolge, sagen sie übrigens überhaupt nichts Konkretes voraus. Oder jeder etwas anderes, ohne vernünftige Begründung. Man kann sich dann aussuchen, was man glauben möchte. Einer von denen wird schon recht haben.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 21:48   #1245 (permalink)
 
Der Goldpreis ist um fast 70% in Euro gestiegen.

Ich hatte EURO vergessen
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-08-2006, 22:15   #1246 (permalink)
 
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Seit der Zeit, in der ich das dort verfolge, sagen sie übrigens überhaupt nichts Konkretes voraus. Oder jeder etwas anderes, ohne vernünftige Begründung.
Im Moment kann niemand eine fundamental Begründete Prognose abgeben, dazu ist die Lage viel zu verworren. Diejenigen, die da im Nebel stochern und Zahlen nennen, drücken damit maximal ihre Hoffnungen aus.

Die korrekt vorausgesagte Korrektur seit Mai ist durch den Krieg gegen Libanon unterbrochen, seitdem stagniert der Preis um €500,- herum. Die Welt reibt sich verwundert die Augen und fragt sich wie es sein kann, daß die Viertstärkste Armee der Welt derart hohe Verluste im Kampf gegen eine Volksmiliz hinnehmen muß. Erst wenn dort morgen früh die Gewalt hoffentlich ein Ende findet, werden wir eine Reaktion der Märkte sehen und ab Mitte September dann auch wieder ernstzunehmende Prognosen.

Egal in welche Richtung es dann weitergeht, ich muß weiterhin sparen und tausche deshalb regelmäßig Zettel gegen Gold.

Eichelburg schreibt bewußt grob vereinfachend und oft übertreibend. Seine Zielgruppe sind auch nicht diejenigen, die sich schon ein paar Jahre lang mit Gold befasst haben, sondern die, die sich noch nie um ihre eigenen Finanzen
gekümmert haben, denen das alles immer viel zu kompliziert war. Leute die ihr sauer verdientes Geld windigen Anlageberatern überlassen oder meinen mit einer Riester-Rente sei der Vorsorge genüge getan. Wenn er von denen ein paar aufweckt, hat er schon viel erreicht.

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-08-2006, 19:34   #1247 (permalink)
 
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Darüber kannst Du Dir doch ganz leicht Auskunft verschaffen. Immer im Bilde ist z.B. der Herr Eichelburg von Goldseite.de: GoldSeiten.de - Goldpreis-Szenarien von Walter K. Eichelburg, auch so einer, der überall die amerikanischen Finsterlinge am Werk sieht.

In dem verlinkten Artikel kann man erfahren, daß es mehrere Möglichkeiten gibt, wie sich der Goldpreis entwickeln könnte (hört! hört!).

Und zwar könnte es sein, daß der Goldpreis auf 200 $/Unze sinkt.
Es kann aber auch sein, daß es bald gar kein Gold mehr gibt, weil es total vergriffen sein wird. Der Goldpreis geht dann auf 50000 $/Unze (!).

Jedenfalls wird das Finanzsystem bald zusammenbrechen und auf seiner Webseite schreibt der Eichelburg auch, woran das liegt. Na ? Richtig, an den imperialistischen Amerikanern und der von ihnen gesteuerten globalen Anti-Gold-Verschwörung.
@Bukanier: das Problem sind die ansteigenden Geldmengen und somit die ausufernden Verschuldungen weltweit, denen keine Realwerte als Sicherheiten gegenüberstehen und die nur deswegen möglich sind, weil die meisten Gläubiger ihre Zinsen nicht ausgeben, sondern erneut verleihen.

So kommt es, stark vereinfacht beschrieben zum Geldüberhang:

Weltleitwährung ist der US-Dollar. Gerade in den USA ist die private und auch die öffentliche Verschuldung extrem hoch. Teilweise gab es Jahre mit negativen Sparraten. Was nichts anderes bedeutet, als daß die USA sich Güter und Dienstleistungen ohne konkrete Gegenleistung, d.h. über Kredite (Schuldversprechen) beschaffen. Weswegen die Geldmengen aus dem Ruder laufen.

Funktionieren tut das nur deswegen, weil die ZINSEN künstlich, d.h. über den Diskontsatz und andere Zentralbankzinssätze niedrig gehalten werden, d.h. es wird soviel Geld in das System eingeschleusst, wie zu diesen Dumping-Zinssätzen nachgefragt wird.

Folge: industrielle Überkapazitäten und ruhinöser Preiswettbewerb weltweit, einschließlich Produktionsverlagerungen in Billig- und Schurkenstaaten (Globalisierung), in denen Menschenrecht nichts gilt und die auch nicht rechtsstaatlich sind, z.B. China. Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst und Bevölkerungsschwund in Hochlohnländern.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-08-2006, 22:32   #1248 (permalink)
 
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@Bukanier: das Problem sind die ansteigenden Geldmengen und somit die ausufernden Verschuldungen weltweit, denen keine Realwerte als Sicherheiten gegenüberstehen und die nur deswegen möglich sind, weil die meisten Gläubiger ihre Zinsen nicht ausgeben, sondern erneut verleihen.
Jaja, Schuldenproblem und Luftgeld sind mir schon bewußt. Daran sind aber nicht nur die bösen Amerikaner schuld, sondern die Europäer genauso, Deutschland vorneweg. Es geht mir kräftig auf den Sender, wenn einer auf einer angeblichen Finanz- und Wirtschaftsseite penetrant politisch missioniert:

Gold-Bugs, freut Euch, alles läuft in unsere Richtung:

1. Die US Federal Reserve Bank hat gestern die Zinsen nicht erhöht.
Grund: die Immobilien-Bubble und damit der Konsum brechen zusammen, und das im Wahlkampf
Siehe auch die Seite "Bubble-Mania".

2. Die Kriege des Imperiums sind verloren, auch der israelische Libanon Krieg.

Der grosse Dollar-Abverkauf sollte also jederzeit beginnen. Gut für Gold und Silber.

Good News Coming Soon!

Nicht verzagen, wenn das Gold-Kartell den Goldpreis wieder einmal drückt. Sie sind auf der Verliererstrasse!


Das ist eifernde Sektensprache und wendet sich nicht an vernünftige Menschen.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-08-2006, 23:45   #1249 (permalink)
 
Ich habe Verständnis für den Eifer in der Sprache, fühlt man sich doch als einsamer Rufer in der Wüste

Vor langer Zeit habe ich mal Schulungen in Sachen Versicherungen "genossen", das Lieblingszitat des Dozenten war : "man muß rot sagen, damit rosa ankommt"

Da ist was wahres dran, unabhängig davon, ob das Ziel erstrebenswert ist oder nicht.

Will man Leute motivieren, Ihren Kopf zu benutzen, muß man unglaubliche Energie aufwenden, um tatsächlich etwas zu bewirken und die Leute zum Handeln zu bewegen. ( Ist ja auch kein Wunder, bei der täglichen Flut an Informationen und Nachrichten, die ständig mt den ultimativen Apokalypsen nur so wetteifern! Das lähmt ungemein!)

Soll heißen: die meisten werden sich erst verwundert die Augen reiben, wenn aus der Steckdose kein Strom, aus dem Zapfhahn kein Sprit und aus dem Geldautomaten kein Geld mehr rauskommt, aber auf die Straße werden sie erst gehen, wenn die Glotze ausfällt.

So siehts aus.

Freiheit, Selbstachtung und Selbstbestimmung sind heute keinen Pfifferling mehr wert.
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-08-2006, 18:51   #1250 (permalink)
 
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Ich habe Verständnis für den Eifer in der Sprache, fühlt man sich doch als einsamer Rufer in der Wüste
Wenn ich sowas lesen will, dann gehe ich dahin: Jehovas Zeugen: Offizielle Website der Wachtturm-Gesellschaft

Ansonsten habe ich meine eigene, langjährig durchdachte und herangereifte politische Ansicht und brauche keine Spinner, die mich im Internet zu ihren Billigtheorien bekehren wollen.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
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