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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
18-08-2006, 11:11
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#1251 (permalink)
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Grüss Euch
Zur Abwechslung mal einige interessante Fakten über die Erzeugung und
den Verbrauch von Gold.
Quelle: World Gold Council > The global advocate for gold. (World Gold Council)
Erklärung zu den Zeilen:
Zeile 6:Minenproduktion; dass ist das was die Minen aus dem Boden holen
Zeile 7:das sind die Vorwärtsverkäufe (bei positiven Zahlen) bzw die Lieferung
. von Material (Gold) von früher getätigten Vorwärtsverkäufen (bei
. negativen Zahlen)
Zeile 8:Summe aus 6+7 (wenn 7 negativ ist dann ist 8 natürlich kleiner als 6)
Zeile 9:das sind die Notenbanken; (bei positiven Werten verkaufen die Summe
. der Notenbanken Gold - bei negativen Werten kaufen sie)
Zeile10:Goldgewinnung aus Altgold
Zeile11:Summe aus 8+9+10
Zeile15:Verbrauch für die Erzeugung von Schmuck
Zeile16:Verbrauch der Industrie und für Zahnärzte
Zeile17:Summe aus 15+16
Zeile18:Goldverbrauch für die Barren und Münzenproduktion
Zeile19:Sonstiger Verbrauch (wenn der Wert negativ ist, dann ist das in
. Wahrheit eine Produktion - ich weiss aber nicht was das sein
. könnte - die Zahlen sind allerdings sehr gering)
Zeile20:das sind Fonds die Gold kaufen
Zeile21:Summe aus 17+18+19+20
Zeile23:=Zeile 11 minus Zeile 21
Zeile25:duchschnittlicher Goldpreis der Londoner Börse (Nachmittagskurse)
Alle Werte sind in Tonnen
schönen Gruss
goldcoin
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19-08-2006, 15:10
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#1252 (permalink)
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Grüss Euch
So - jetzt mal zu meiner Interpretation der Zahlen von obiger Tabelle. Mir liegen auch die Quartalszahlen aus 2003 vor. Ich möchte aber natürlich erwähnen, dass das was ich schreibe meine Meinung ist. Die kann natürlich auch falsch sein!
Minenproduktion (2003=2593t): Es zeigt sich, dass trotz stark gestiegenem Goldpreis die Minenproduktion nicht (sofort) zunimmt. Gegenüber 2003 ist die Produktion 2005 sogar gesunken.
Langfristig kann es natürlich schon sein das mit höhrem Goldpreis eine höhere Produktionsleistung der Minen zu erwarten ist.
Vorwärtsverkäufe (2003=-270t): Seit 2003 haben die Minen über
1100t Gold von früheren Vorwärtsverkäufen zurückgegeben. Ich habe keine Ahnung wieviel Gold sie überhaubt vorwärtsverkauft haben. Fest steht, dass wenn sie so weitermachen, dann werden sie irgendwann einmal damit fertig sein. Und dieses Gold steht dann natürlich auf der Angebotsseite zur Verfügung - dafür müssen erst einmal Abnehmer gefunden werden.
Notenbanken (2003=617t): Schaut für mich so aus, als je teurer das Gold wird umso weniger verkaufen sie. Warum sie das machen verstehe ich nicht.
Altgold (2003=939t): je höher der Goldpreis, desto höher die Bereitschaft sich von seinen nicht mehr benötigten Schätzen zu trennen.
Schmuckverbrauch (2003=2478t): je höher der Goldpreis, desto wenige Schmuck wird erzeugt (und verkauft)
Verbrauch für Industrie und Zahnärzte (2003=380t): der Verbrauch ist auch bei höherem Goldpreis leicht steigend. d.h. der Verbrauch ist unabhängig vom Goldpreis.
Barren und Münzen (2003=310t): bis zum ersten Quartal 2005 ist der Verbrauch stetig gestiegen. Ab dem zweiten Quartal 2005 geht der Verbrauch zurück. (das liegt an den fehlenden Goldbarrenkäufern!)
sonstiger Verbrauch (2003=-18t): aufgrund der geringen Menge nicht beachtenswert. Es gibt auch keine stetige Kurve.
Fonds (2003=39t): hier steigt bisher der Verbrauch mit zunehmenden Goldpreis. Wehe die fangen wieder an zu verkaufen.
Goldpreis (2003:363,32US$/Oz)
Fazit: trotz aller Zahlen habe ich auch keine Ahnung wo der Goldpreis zum Jahresende sein wird.
schöne Grüsse
goldcoin
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19-08-2006, 16:40
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#1253 (permalink)
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Zitat:
Zitat von goldcoin
Fazit: trotz aller Zahlen habe ich auch keine Ahnung wo der Goldpreis zum Jahresende sein wird. 
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Dummerweise ist das das einzige, was einen interessiert.
Sag wenigstens, was "Vorwärtsverkäufe" sind.
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Holzhacker Schloppe (333599) Liga VI.418
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19-08-2006, 17:58
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#1254 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Bukanier
Dummerweise ist das das einzige, was einen interessiert.
Sag wenigstens, was "Vorwärtsverkäufe" sind.
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Servus
Eigentlich ganz einfach. Die Errichtung und der Betrieb einer Mine kostet Unsummen. Mit den entsprechenden geologischen Gutachten kann aber die Mine einen Teil ihres Goldes schon verkaufen noch bevor sie dieses Gold überhaubt gefördert hat. D.h. die Mine verkauft Gold auf einen Termin der in der Zukunft liegt und kassiert aber heute schon Geld dafür.
Dafür muss in Zukunft das Gold natürlich geliefert werden. Die Liefertermine können natürlich auch überrollt werden. D.h. wenn der Liefertermin schon drückt, dann verkauft man weiter in die Zukunft und mit dem erhaltenen Geld schliesst man seine nahen Lieferverpflichtungen.
schöne Grüsse
goldcoin
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19-08-2006, 18:27
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#1256 (permalink)
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Alter: 48
Beiträge: 1.417
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Zitat:
Zitat von goldcoin
...kann aber die Mine einen Teil ihres Goldes schon verkaufen noch bevor sie dieses Gold überhaubt gefördert hat. D.h. die Mine verkauft Gold auf einen Termin der in der Zukunft liegt und kassiert aber heute schon Geld dafür.
Dafür muss in Zukunft das Gold natürlich geliefert werden. Die Liefertermine können natürlich auch überrollt werden.
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Ist also fast wie bei EBay...
Gruß,
Joshua
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aus Matthäus 6
Seht die Vögel unter dem Himmel an,
sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen;
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
Seid ihr denn nicht viel mehr wert als sie?
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.
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19-08-2006, 21:16
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#1257 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Rex Danny
...wo liegen denn eure Marken, bei denen ihr über einen VERKAUF nachdenkt?.....denn ohne das man irgendwann einmal einen Verkauf von Goldmünzen in Erwägung zieht, hätte dieser ganze Goldfieber Thread ja wenig Sinn.
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Ich denke nicht über den Verkauf von Gold nach. Ich will eine Goldspekulation nicht kritisieren, aber sie ist nunmal nicht mein Ding.
Mich interessiert an den Goldpreisbewegungen mehr der Moment des günstigen Einkaufs. Sollte man jetzt zuschlagen, wenn man eine schöne Goldmünze im Auge hat, oder sollte man besser noch warten ?
Da keiner das wirklich sagen kann, sind die deutschen Goldeuros als Handelsgold so angenehm: Man muß sich keine Gedanken machen, wann man sie bunkert.
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Holzhacker Schloppe (333599) Liga VI.418
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22-08-2006, 21:04
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#1258 (permalink)
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Out of Topic?
Ich stelle hier mal einen Artikel von heute rein, der mit dem Thema Gold auf den ersten Blick wenig zu tun hat. In den USA entwickelte sich seit einigen Jahren eine Immobilienblase, die jetzt zu platzen scheint. Die Amerikaner haben traditionell eine sehr niedrige Sparquote. Durch die rasant gestiegenen Immobilienpreise waren die Banken bereit auch immer höhere Hypotheken zu vergeben. Ein Teil großer Teil dieser Gelder wurde in den privaten Konsum gesteckt oder zwecks schnellster Geldvermehrung an der Wall-Street verbrannt.
Nun geraten anscheinend immer mehr "Hausbesitzer" unter Druck, da der Gegenwert der Immobilie nicht mehr dem Beleihungswert entspricht.
Noch gibt es die Häuser zwar nicht für die berühmte Unze Gold, soweit wird es m.E. auch noch nicht so schnell kommen, aber es kann schon häftige Auswirkungen haben.
Interessant auch der heute veröffentlichte sehr negative Konjunkturindikator, der ja ganz im Gegensatz zu den sehr erfreulichen Meldungen zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Wochhe steht.
Gold ist z.Z. wieder etwas preiswerter geworden und so sllten Goldfans ruhig überlegen, ob sie ein wenig nachlegen sollten.
Nun aber der oben angekündigte Artikel zum US-Immobilienmarkt. Ich hoffe, dass ich nicht gleich wegen "Thema verfehlt" angegangen werde.
Für viele Amerikaner ist das eigene Haus die wichtigste Altersvorsorge. Doch nun brechen die Immobilienpreise ein. Das ist auch für die US-Konjunktur gefährlich - und damit für die gesamte Weltwirtschaft.
Die Zeitungsanzeige spricht Bände: "Haus, 490.000 Dollar, muss noch dieses Wochenende weg! 2000 Dollar bar auf die Hand für Big Screen TV oder neue Couch!", wirbt ein Hausbesitzer in Sacramento, Kalifornien. Der Traum vom eigenen Heim verkehrt sich für immer mehr Amerikaner zum Albtraum. Verzweifelte Verkäufer bieten kostenlose Extras wie Edeleinbauküchen, Swimmingpools oder gratis Leihwagen. Ein eiskalter Wind pfeift plötzlich durch den überhitzten US-Immobilienmarkt.
Ausflippen beim Makler
In den Regionen um San Francisco Bay oder in Orlando, Florida, bleiben Objekte wochenlang auf dem Markt oder gehen nur gegen heftige Preisabschläge weg. Patrick Newport, Ökonom von Global Insight nennt einen Grund für die Krise in der noch vor kurzen florierenden Immobilienbranche:"Vor einigen Monaten waren wir noch von einer weichen Landung ausgegangen. Doch es hat sich einiges geändert. Vor allem sehen wir eine extreme Angebotssteigerung. Im Januar 2005 standen noch zwei Millionen Häuser zum Verkauf. Im Juni 2006 waren es 3,7 Millionen."
Noch vor wenigen Monaten waren Häuser im Durchschnitt nicht länger als zwei Tage auf dem Markt. Heute sind es knapp drei Monate. Neil Brooks ist Immobilienmakler in Arizona und er kennt das Geschäft seit 15 Jahren. Doch von diesem Wutausbruch einer aufgebrachten Kundin war selbst er überrascht. "Sie hat ihr Handy von einer Hand in die andere gewechselt - wie ein Messer", erzählt er. "Dann warf sie das Telefon nach mir. Ich habe mich geduckt, und das Handy hat ein Loch in der Wand hinterlassen."
Köder für die Kunden
Brooks hatte seiner Kundin mitteilen müssen, dass ihr Haus rund 60.000 Dollar weniger wert war als auf dem Papier. Bei so einer Summe könne man schon mal die Fassung verlieren, denn bei vielen geht es schlichtweg um die Existenz, sagt Brooks. "Der Immobilienmarkt ist so emotional. Schließlich ist es für die meisten Amerikaner der wertvollste Besitz. Für viele ist ihr Haus schlicht und einfach ihr Investment in den Ruhestand."
In den besseren Tagen haben Amerikaner ihre Häuser unrenoviert verkauft, heute sind sie in der Regel zwei Wochen damit beschäftigt, Wände, Fußböden und Sanitäreinrichtung auf Vordermann zu bringen, bevor sie das Objekt in die Zeitung setzen. Auch der Luxus-Markt ist gegen diese Preisschwankungen nicht mehr immun, sagt Fred Cooper, Finanzvorstand von Toll Brothers, dem wichtigsten US-Luxus-Bauunternehmen mit Sitz in Pennsylvania. Dementsprechend versucht auch Toll Brothers, Kunden mit Extras zu ködern. "Käufer könnten sich etwa eine dritte oder vierte Garage anbauen. Oder ein zusätzliches Zimmer für die Schwiegereltern", sagt Cooper.
Doch es handelt sich nicht nur um Hausbauerschicksale. Die Entwicklung auf dem US-Immobilienmarkt ist eine ernsthafte Gefahr für die gesamte US-Konjunktur - und damit letztendlich auch für die Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfonds warnt seit Monaten vor den Risiken des abkühlenden Immobilienmarktes. Sogar eine Rezession als Folge des Preisverfalls wird nicht ausgeschlossen - auch wenn die meisten Ökonomen dieses Szenario noch für übertrieben halten. Wie verzweifelt Makler und Hausbesitzer sind, zeigt ein Blick in die Zeitung. Dort versuchen immer mehr Immobilienprofis ihre Objekte mit Erotikfotos an den Mann und die Frau zu bringen. Frei nach dem Motto "Sex Sells". Aus konjunktureller Sicht wäre ihnen der Erfolg eigentlich zu wünschen.
Jens Korte
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22-08-2006, 23:06
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#1261 (permalink)
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Alter: 58
Beiträge: 7.988
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Zitat:
Zitat von mesodor39
Und ich denke mir folgendes dazu:
es wurde niemand gezwungen, eine Immobilie in den USA auf Kredit zu erwerben.
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Den Normalbürger möchte ich sehen, der sein Haus kauft, ohne ein Darlehen aufnehmen zu müssen.
__________________
Machts gut. Alfons
In Memoriam Bukanier und Oberlandler
Ich habe noch einige offizielle Kursmünzensätze
Originalverpackt Bad Homburg 2003 mit dem Buchstaben D, die ich zum Tausch anbieten kann.
Bei Interesse PN oder email.
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23-08-2006, 00:46
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#1262 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Satang
Noch vor wenigen Monaten waren Häuser im Durchschnitt nicht länger als zwei Tage auf dem Markt. Heute sind es knapp drei Monate.
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Was, und das gilt dort als lange ? Das sind doch immer noch paradiesische Zustände.
Wenn ich überlege, wie lange es hier dauert, bis ein Haus einen Käufer gefunden hat und der Vertrags-, Bank- und Notarkram erledigt ist ...
__________________
Holzhacker Schloppe (333599) Liga VI.418
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23-08-2006, 08:18
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#1263 (permalink)
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Alter: 40
Beiträge: 7.081
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Zitat:
Zitat von hegele
Den Normalbürger möchte ich sehen, der sein Haus kauft, ohne ein Darlehen aufnehmen zu müssen.
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Dort geht es aber oftmals um völlig überzogene Immobilienpreise, die in den letzten Jahren immer weiter stiegen. Da war die Versuchung bei vielen gross, die Immobilie bis zum Anschlag mit Hypotheken zu belasten und nebenher noch ein paar Verbindlichkeiten (für die Einrichtung, fürs Auto etc.) laufen zu lassen - im spekulativen Denken, dass die Hypotheken problemlos sind, da diese durch die weitere Wertsteigerung der Immobilie abgefedert würden. Wer so handelt, fällt beim aktuellen starken Preisverall natürlich kräftig auf die Nase.
@bukanier: Wenn dir 10 Gläubiger im Nacken sitzen, können 3 Monate vermutlich eine ganz schön lange Zeit sein...
__________________
Ich kann die Leute nicht ausstehen, die ständig Triumphe erringen über die Bescheidenheit der anderen. (Charles de Secondat)
Geändert von jeggy (23-08-2006 um 08:20 Uhr)
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23-08-2006, 18:10
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#1264 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Bukanier
Was, und das gilt dort als lange ? Das sind doch immer noch paradiesische Zustände.
Wenn ich überlege, wie lange es hier dauert, bis ein Haus einen Käufer gefunden hat und der Vertrags-, Bank- und Notarkram erledigt ist ...
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Wir suchen schon längere Zeit eine Wohnung und beobachten so manch eine Kuriosität auf den Markt. Ein hübsches Häuschen, ca. 200 m² Wohnfläche, Wintergarten über zwei Etagen usw. sollte vor 9 Monaten 1,4 Mio kosten. Die Herrschaften sind bei 650.000 angelangt und keiner will es haben. Der Immobilienmarkt ist tot, nur will es niemand wahr haben. Oder sollen etwa die geburtenschwachen Jahrgänge die Immobilien kaufen?
Zurück in die USA:
Zitat:
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Dann warf sie das Telefon nach mir. Ich habe mich geduckt, und das Handy hat ein Loch in der Wand hinterlassen
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Würdet ihr so ein Haus kaufen?
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23-08-2006, 18:29
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#1265 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Raphael
Würdet ihr so ein Haus kaufen?
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Das fiel mir an der Stelle auch auf.
Aber das Telefon hat Qualität.
Zitat:
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Der Immobilienmarkt ist tot, nur will es niemand wahr haben. Oder sollen etwa die geburtenschwachen Jahrgänge die Immobilien kaufen?
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Völlig klar, da darf man sich nichts vormachen.
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Holzhacker Schloppe (333599) Liga VI.418
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24-08-2006, 08:02
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#1266 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Bukanier
Zitat:
Zitat von Raphael
Würdet ihr so ein Haus kaufen?
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Das fiel mir an der Stelle auch auf.
Aber das Telefon hat Qualität.
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Das kommt halt davon, wenn man nur den Kamin mauert und den Rest aus Sperrholz drumherumzimmert. Was soll das denn aushalten? Die Amis nennen das jedenfalls "Haus"  . Wo das hinführt kann man ja immer wieder sehen, wenn die Wirbelstürme über die Südstaaten ziehen oder die Waldbrände sich Californien vornehmen. Was dann von den "Häusern" übrig bleibt sind i.d.R. nur die Kamine; solch eine zerstörte Wohnsiedlung sieht jedenfalls immer sehr grausig aus...
__________________
Gruß,
Tilo
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Werner Heisenberg, Physiker, 1901 - 1976
Geändert von undecim (24-08-2006 um 08:04 Uhr)
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24-08-2006, 09:48
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#1267 (permalink)
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Zitat:
Zitat von undecim
Die Amis nennen das jedenfalls "Haus"  .
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Nur langsam, die Deutschen sind bloß ein paar Jahre hinterher und werden auch das nachäffen. Bei so manchem Haus, das ich in den letzten Jahren im Bau gesehen habe, lachten einem viel Styropor und Sperrholz entgegen, bevor der Putz drauf war.
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Holzhacker Schloppe (333599) Liga VI.418
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29-08-2006, 22:10
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#1269 (permalink)
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Alter: 58
Beiträge: 7.988
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so kann es weiter nach unten gehen bis Oktober
gehen:
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Machts gut. Alfons
In Memoriam Bukanier und Oberlandler
Ich habe noch einige offizielle Kursmünzensätze
Originalverpackt Bad Homburg 2003 mit dem Buchstaben D, die ich zum Tausch anbieten kann.
Bei Interesse PN oder email.
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30-08-2006, 12:08
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#1270 (permalink)
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RIFD-gechippte Barren
soll es auch schon geben:
GoldSeiten-Forum.de // Das Forum für Gold, Silber, Platin, Palladium und allem rund um Minengesellschaften und Rohstoffen | Münzen & Barren | RIFD in Barren?
Demnächst gibts dann wohl zwei Arten der Edelmetall-Notierung:
einmal ungechippt und einmal.......
..... gechippt und zur jederzeitigen Konfiskation / Lokalisation verfügbar gemacht. Bleiplatten hin - Alufolie her.
"Dechipping" dürfte dann bald das neue Zauberwort für "Sparhälse" heissen.
Spass macht sowas dann nicht mehr.
Irgendwie - so meine ich - müssen Menschen schließlich von der Edelmetallanlage abgehalten werden. Chippen ist da eine super Idee.
Bis zur ersten gechippten Münze ist es dann wohl nicht mehr weit. Notfalls werden die Dinger dann - wie der wohl bekannteste Gulli-Deckel "Big-Phil" gelasert statt geprägt.
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30-08-2006, 12:31
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#1271 (permalink)
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Zitat:
Zitat von mesodor39
Irgendwie - so meine ich - müssen Menschen schließlich von der Edelmetallanlage abgehalten werden. Chippen ist da eine super Idee.
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Genau. Ziel muß es sein, jeden Edelmetallkauf zu registrieren, genau Buch zu führen und den Goldmünzenbesitz mit eventuellen späteren Sozialleistungen zu verrechnen: Rente, Stütze, Pflege.
Chippen hat den Charme, daß man die Methode als super-offizielle Echtheitsbeglaubigung verkaufen kann. Viele werden sich darum reißen und freudig eine Gebühr dafür zahlen.
Mein Ergänzungsvorschlag: Verkapselte und verschweißte Goldmünzen sollten prinzipiell durch Wolfram-Platzhalter ersetzt werden. Das Original verbleibt beim Staat, der es viel besser schützen kann. Der Käufer will die Münzen sowieso nicht anfassen und nur durch Plexiglas betrachten. Außerdem bleibt ihm das Zertifikat.
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Holzhacker Schloppe (333599) Liga VI.418
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30-08-2006, 13:40
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#1272 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Bukanier
Genau. Ziel muß es sein, jeden Edelmetallkauf zu registrieren, genau Buch zu führen und den Goldmünzenbesitz mit eventuellen späteren Sozialleistungen zu verrechnen: Rente, Stütze, Pflege.
Chippen hat den Charme, daß man die Methode als super-offizielle Echtheitsbeglaubigung verkaufen kann. Viele werden sich darum reißen und freudig eine Gebühr dafür zahlen.
Mein Ergänzungsvorschlag: Verkapselte und verschweißte Goldmünzen sollten prinzipiell durch Wolfram-Platzhalter ersetzt werden. Das Original verbleibt beim Staat, der es viel besser schützen kann. Der Käufer will die Münzen sowieso nicht anfassen und nur durch Plexiglas betrachten. Außerdem bleibt ihm das Zertifikat.
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Eine Vergoldung der Platzhalter muss aber schon noch drinn sein - dann ist der Vorschlag OK.
Arbeiten gehen wir demnächst für essen und trinken. Arbeiten wir gut, gibts Strom, Wasser Heizung dazu. Und bei Übererfülling ist noch ein Kinoticket drin.
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30-08-2006, 13:46
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#1273 (permalink)
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Alter: 43
Beiträge: 6.042
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Zitat:
Zitat von mesodor39
Und bei Übererfülling ist noch ein Kinoticket drin.
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keine Angst, ins Kino gehts öfter, denn die Wochenschau ist obligatorisch damit wir auf Linie bleiben.
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Michael (mifrjoar) <><
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30-08-2006, 17:47
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#1275 (permalink)
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Ein Argument ist nicht von der Hand zu weisen:
Das chippen der Goldbarren und Münzen dauert Jahrzehnte.
Wenn ich heute bei der Bank Goldmünzen/barren kaufe sind die meistens älter als der Euro und man kann nicht mal eben einen Chip einsetzen. Warum sollen außerdem die Produzenten des Krügerrandes ein Interesse daran haben einen Chip in die Münze zu fummeln damit der deutsche Überwachungsstaat besser funktioniert?
Außerdem ist die Überwachung der Goldbesitzer auch nicht sonderlich interessant. Gold gilt immer noch als ein Investment für Spinner ( und wenn man in Gold anlegt dann bitte wieder in Papier durch Minenaktien, Zertifikate usw. und doch nicht in physischem Gold).
Es haben kaum Menschen Geld in echtem Gold angelegt. Diese romantischen Spinner sind für den Staat nicht weiter gefährlich.
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Endlich habe ich meine eigene Währung!
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