Nun ja, die deutsche Sprache wäre auch nicht das was sie ist, hätte sie in ihrer Geschichte nicht ständig Begriffe aus anderen Sprachen importiert. Das ist ja absolut nichts Neues. Ich persönlich sehe keinen vernünftigen Grund dafür, warum man die Tradition des Integrierens von Lehnwörtern in den deutschen Sprachschatz nicht auch heutzutage fortsetzen sollte.
Was ich allerdings auch nicht gutheissen kann, ist das verkrampfte Verwenden von ausländischen Begriffen, wenn bereits eine gute deutsche Alternative verfügbar ist, statt "downloaden" kann man auch ganz einfach "herunterladen" verwenden. Dass man jedoch anstatt "Pullover" "Überzieher" sagen sollte, das würde mich nicht überzeugen. Und "Pulli" ist ja auch nur eine verkrüppelte Form von "Pullover".
Ich denke, das wird so laufen, wie es in solchen Sachen immer gelaufen ist. Das Gute und Sinnvolle setzt sich letztendlich durch, der Schwachsinn bleibt Modeerscheinung und verschwindet auch wieder. Meine Philosophie diesbezüglich: Sich über Schwachsinn aufzuregen, ist Zeitverschwendung.
Gruss,
jeggy
P.S.: Wie lautete der Titel dieses Threads hier nochmal?
Was ich allerdings auch nicht gutheissen kann, ist das verkrampfte Verwenden von ausländischen Begriffen, wenn bereits eine gute deutsche Alternative verfügbar ist, statt "downloaden" kann man auch ganz einfach "herunterladen" verwenden.
Sicher, nur darum geht es. Das überflüssigste und grauenhafteste Wort ist "performance", welches überall und nirgends paßt.
So herum ist es ja auch vernünftig. To abseil finde ich klasse.
Wie lautete der Titel dieses Threads hier nochmal?
Das traut sich im Moment keiner auszusprechen.
Na schön, wenn Du meinst, daß man sich über Schwachsinn nicht aufregen soll ...
I'm going to abseil down now.
(Klingt wie das Gegenteil von beam me up, Scotty !)
Nicht jedes Volk ist so eifrig darin, den englisch-amerikanischen Sprachgebrauch zum internationalen Standard zu erklären.
Du irrst auch in diesem Punkt und wirst dich geschlagen geben müssen.
Diese Gewichtseinheit ist schon so alt, da hat man an Englisch und Amerikanisch noch garnicht gedacht. Das Wort Unze stammt nämlich dem lateinischen Uncia (Zwölftel) ab und wurde etwa ab dem 5. Jahrhundert vor Christus im gesamten römischen Reich als Gewichtseinheit benutzt. Eine Unze war ein Zwölftel eines Pfunds (libra, daher kommt das Kürzel lb). Für verschiedene Bruchteile und Vielfache hatten die Römer sogar eigene Benennungen, die Sammlern alter Münzen geläufig sind.
Aus dem römischen Uncia wurde dann später im Spanischen und Portugiesischen das Onza. Und das ist der Ursprung des Kürzels oz und nicht das viel später entstandene englische Ounce.
Noch heute ist Onza völlig gebräuchlich im gesamten lateinischen und Lateinamerikanischen Sprachgebrauch, siehe Anhang.
Und die Amerikaner haben es einfach übernommen, genau so wie den Dollar, der ethymologisch auf dem Wort Taler beruht.
Du irrst auch in diesem Punkt und wirst dich geschlagen geben müssen.
Diese Gewichtseinheit ist schon so alt, da hat man an Englisch und Amerikanisch noch garnicht gedacht. Das Wort Unze stammt nämlich dem lateinischen Uncia (Zwölftel) ab und wurde etwa ab dem 5. Jahrhundert vor Christus im gesamten römischen Reich als Gewichtseinheit benutzt ... etc. ...
Wikipedia kann ich selber lesen und daß die Unze eine alte Gewichtseinheit ist, wußte ich auch freihändig lange vor der Computerzeit.
Mir gings um die unnötige Übernahme englischer Sprachgewohnheiten. Ich will mich jetzt aber nicht in zänkischem Kleinkram verlieren. Meiner Ansicht nach ist alles Wesentliche gesagt. I'm abseiling nochmal.
Ich interpretiere die letzten Sätze als eine Art Hinweis auf eine demnächst stattfindende oder bereits in Gange befindliche Bodenbildung.
Ähnlich wie das beim ersten scharfen Goldpreiseinbruch in diesem Jahr gewesen ist.
Dabei ist es selbst unerheblich, wenn die 500er Marke nochmals getestet werden wird und dabei kurzfristig fallen sollte (was ich aber derzeit für wenig wahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich halte).
....und weil ich nicht warten konnte hab ich letzte Woche 530 Euro für den Ami-Auerochsen bezahlt
....auri sacra fames!!....man spricht hier auch Latein im Forum, hab ich festgestellt, das is aber ergoogelt.
so, jetzt bring ich zum Trost noch ne Börsenweisheit unter, dafür gibts hier ja jede Menge Liebhaber
.."wer den Weizen nicht hat wenn er fällt, hat ihn auch nicht wenn er steigt"
...Ich interpretiere die letzten Sätze als eine Art Hinweis auf eine demnächst stattfindende oder bereits in Gange befindliche Bodenbildung.
Ähnlich wie das beim ersten scharfen Goldpreiseinbruch in diesem Jahr gewesen ist.
Dabei ist es selbst unerheblich, wenn die 500er Marke nochmals getestet werden wird und dabei kurzfristig fallen sollte (was ich aber derzeit für wenig wahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich halte).
Hört sich so an: Es wird was passieren, wann und wo, spielt keine Rolle.
Zwar steigt der Goldpreise öfter mal im Herbst, gerade fallen sie, mein Gefühl sagt mir, dass es irgendwann noch weiter abwärts geht, vielleicht unter 400 Euro. Deshalb kauf' ich gerade NIX Aber das ist natürlich nur meine eigene Kristallkugel...
Aber der Unterschied ist ja wohl der, dass diese Woerter (vielleicht mit Ausnahme von Blitzkrieg...) im Englischen nur sehr selten bzw. praktisch nie verwendet werden, waehrend Anglizismen im Deutschen geradezu inflationaer auftauchen.
Prinzipiell wurde seit jeher in die englische Sprache viel mehr importiert als das z.B. in der deutschen Sprache. Daher beträgt der Umfang des englischen Wortschatzes mindestens 150% (wenn nicht mehr) des Umfangs des deutschen Wortschatzes. Allerdings muss man auch sagen, dass man im Deutschen besser Kombinationswörter (Komposita) bauen kann, was im Englischen nicht so gut möglich ist. Daher "braucht" die englische Sprache einen grösseren Wortschatz, wenn sie gleichzeitig so effizient sein will, wie sie ist. Andere Sprachen, z.B. Arabisch o.Ä. haben einen vergleichsweise geringen Sprachumfang, dort muss viel mehr umschrieben werden, was diese Sprachen nicht so effizient macht, aber vielleicht schöner. Ich kann jedoch kein Arabisch und kann das nicht richtig beurteilen. Meine winzigen fremdsprachlichen Ausflüge ins Türkisch habe mir das aber mal ein wenig gezeigt...
... beträgt der Umfang des englischen Wortschatzes mindestens 150% (wenn nicht mehr) des Umfangs des deutschen Wortschatzes.
Weil ich das auch schon andersherum gelesen hatte, habe ich eben mal ein bißchen danach gegoogelt. Ich fand eine sehr informative Seite zur Geschichte des Englischen, mit Ausflügen etwa zum "Denglischen", die ich mit großem Interesse von Anfang bis Ende gelesen habe. Vielleicht hat noch einer Freude daran: Der englische Wortschatz heute
Die dortige Liste der "entbehrlichen" Anglizismen widerspricht sich aber teilweise selbst, da werden ja gleich ganze Rattenschwänze von Alternativen angeboten....
aber wo man ließt goldgeschäfte machen mit goldverkäufe fast wieder Rekordumsätze.
Goldpreis fällt, aber Gold wird wie verrückt gekauft, irgendwas stimmt da nicht?
Ich schätze mal es wird momentan das ganze Papiergold veräußert und in phsysisches umgewandelt, lieg ich da richtig? Um den Goldpreis zu drücken, was aber meiner Meinung nach ziemlich schief laufen wird.
aber wo man ließt goldgeschäfte machen mit goldverkäufe fast wieder Rekordumsätze.
Goldpreis fällt, aber Gold wird wie verrückt gekauft, irgendwas stimmt da nicht?
Ich schätze mal es wird momentan das ganze Papiergold veräußert und in phsysisches umgewandelt, lieg ich da richtig? Um den Goldpreis zu drücken, was aber meiner Meinung nach ziemlich schief laufen wird.
Solche Fragen können (mit Wissen) wohl kaum beantwortet werden. In einem unmanipulierten Markt läuft es folgendermaßen ab:
Man darf aber vermuten, daß bei Goldpreisen über 600 Dollar Nachfrage entstanden ist, die aufgrund der Preisvorstellung der Nachfrager (die unter 600 Dollar lag) nicht befriedigt werden konnte.
Beispielsweise auch die Nachfrage nach GOLD für Schmuckzwecke.
Einem Großinvestor oder SPEKULANT, der sein GELD vor Inflation schützen will oder auf diesen trend setzt, dem ist es gleich, ob er bei 500, 1.000 oder 5.000 kauft - solange er glaubt daran "verdienen" zu können. Weswegen steigende Kurse immer so lange für weitere Kurssteigerungen sorgen, bis Kasse gemacht wird.
Wer dann noch in den fallenden Markt hinein kauft ist einfach zu erklären: die zu spät gekommenen und die Zauderer. Ebenso verkaufen dann Investoren, die nicht rechtzeitig raus sind, sei es um zu retten, was zu retten ist oder weil sie verkaufen müssen.
Irgendwann ist dann ein Boden erreicht, an dem industrielle (z.B. Schmuckhersteller) und Kenner der Materie kaufen. Und natürlich: Shortseller ihre dann verbliebenen Rest-Positionen eindecken.
Wie es in einem manipulierten Markt laufen könnte, darüber kann man nur spekulieren. Jedoch: man sollte nicht bei jeder Kurskorrektur Manipulationen vermuten. Manchmal sind die Ursachen ganz einfach: Angst & Gier.
Ich beispielsweise habe Ende letzten Jahres für 2006 Höchstkurse um die 550 Dollar die Unze erwartet und Tiefstkurse so um die 470 Dollar, in Extrapolation des mittelfristigen Aufwärtstrendes der letzten paar Jahre.
Was dann kam, das war einfach viel zu schnell und zu heftig.
Die Leute kaufen, weil sie Kurs für günstig halten und die Gelegenheit nicht wieder verpassen wollen. Die anderen, die nicht kaufen, setzen eben darauf, daß er weiter fällt. Irgendwelche komplizierten Theorien braucht man zur Erklärung nicht, und schon garnicht diese "Goldseiten"-Astrologie.
Die Leute kaufen, weil sie Kurs für günstig halten und die Gelegenheit nicht wieder verpassen wollen. Die anderen, die nicht kaufen, setzen eben darauf, daß er weiter fällt. Irgendwelche komplizierten Theorien braucht man zur Erklärung nicht, und schon garnicht diese "Goldseiten"-Astrologie.
@Bukanier: dann erkläre mir bitte einmal, völlig unkompliziert, wie es bei dieser komprimierten, ganzheitlichen Zusammenfassung des Preisgeschehens überhaupt noch einmal zu steigenden Kursen kommen kann
Die, die jetzt kaufen, weil sie glauben es sei günstig und die Gelegenheit nicht verpassen wollen, die geben ihr Geld aus und kaufen demzufolge nicht demnächst bei vielleicht steigenden Kursen.
Und die, denen Gold jetzt noch zu teuer ist, die werden erst recht nicht bei steigenden Kursen kaufen.
Wer also kauft bei steigenden Kursen?
Denn: ohne Nachfrage sind keine Preissteigerungen möglich.
Die (in meinem Erklärungsversuch nicht bemühten) bösen, bösen Goldpreisdrücker (z.B. das PPT oder meinetwegen auch short gehende Investmentbanken) , die werden bestimmt nicht den Kurs hochtreiben.....
Und wenn man mich fragen würde: Personen, die Goldzertifikate kaufen, Goldsparkonten eröffnen oder ETF-Anteile, Zertifikate (mit oder ohne Cap. KO-Schwellen usw.) erwerben mögen vieles sein (smart, kostenbewusst, clever usw.) eines aber sind sie ganz gewiss nicht: verantwortlich für steigende Edelmetallnotierungen
@mesodor
Es sind ja nicht immer die gleichen Leute
Die Leute haben zu unterschiedlichen Zeiten Geld und Interesse, die Gruppe der aktiven Marktteilnehmer ändert sich jede Minute...
- Der eine hat 10 Jahre Gold im Tresor, auf einmal erinnert er sich daran...
- Der andere hat Geld und kommt durch Zufall neu auf das Thema Gold
- Der dritte stolpert hier ins Forum und wird Münzensammler
- Der vierte baut ein Haus und macht seinen Tresorinhalt flüssig.
- Der fünfte erbt heute ein paar Kilo Gold und will sie verflüssigen.
Der Markt, und vor allem dessen Teilnehmerzusammensetzung ist nichts Statisches....
@Bukanier: dann erkläre mir bitte einmal, völlig unkompliziert, wie es bei dieser komprimierten, ganzheitlichen Zusammenfassung des Preisgeschehens überhaupt noch einmal zu steigenden Kursen kommen kann
Da könnte man eine Menge Vermutungen zusammenphantasieren, die aber allesamt unüberprüfbar und damit wertlos wären.
Theorien bestätigen sich durch eintreffende Vorhersagen, nicht durch Gequatsche im Nachhinein. Gerade mit den Vorhersagen sieht es aber trübe aus bei den Goldseiten-Dichtern. Soviel Treffsicherheit wie die habe ich auch, obwohl ich von Wirtschaft garnichts verstehe.
Die Leute die auf den Goldseiten Kommentare abgeben sind keinesfalls Spinner sondern versuchen anhand der Charttechnik und/oder Fundamentaldaten den Goldpreis bzw. die Goldpreisentwicklung vorherzusagen. Langfristig ist das natürlich einfacher als kurzfristig.
Auch wenn eine genaue Vorhersage unmöglich ist, sind die Analysen schon recht vernünftig.