....Chartanalyse ist im Prinzip so etwas ähnliches, wie eine sich selbsterfüllende Prophezeihung.
Weil eben sehr viele Marktteilnehmer sich an den Charts orientieren, zusätzlich sind computergesteuerte An- und Verkauforders im Markt, die sich gleichfalls nach den Signalen die die geheimnisvollen Kurven geben richten und ihre Order ausführen.
...daher ist eine ungefähre Vorhersage eines Kurses mittels der Charts schon möglich.....weil eine große Anzahl der Käufer bzw. Verkäufer damit operieren....ob es vernünftig ist wage ich zu anzuzweifeln.
trotzdem ist es in gewissem Sinne auch wieder Kaffeesatzleserei, weil es eben auch andere massenpsychologischen Phänomene gibt.
Zitat Sir Isaac Newton, der viel Geld an der Börse verlor:
" Ich kann die Bahn der Himmelskörper auf Zentimeter und Sekunden berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Kurs treiben kann"
zurück zum Gold....es gibt Stimmen die nicht von einem Trendbruch sprechen, sondern von einer scharfen Korrektur die in den Bereich von 520 bis 540 Dollar gehen könnte.
Dann soll es laut diesen "Experten" hochgehen auf 800 bis 1000 Dollar....logischerweise kann bis dahin einiges schiefgehen und es läuft wieder total anders, so ist es nun einmal.
Die Papiergold Fraktion ist scheinbar nervös....wir hier im Forum können uns denk ich entspannt zurücklehnen und der Dinge harren die da kommen...da wir echtes Gold sammeln und dieses eben immer einen gewissen Wert behalten wird.
Ich denk man darf sich nicht verrückt machen lassen, von Prognosen, Tipps, Hypes....und dem Schnickschnack den die Analysten so von sich geben....sondern man sollte sich einfach auf ne Mischung aus gesundem Menschenverstand und dem Bauch verlassen.
Das es immer Klugscheisser gibt die alles besser wissen ist auf jeden Fall ein Naturgesetz.
Siegel, Bandulet usw. haben viel Erfahrung mit dem Goldmarkt und nach meiner Meinung ein fundiertes Fachwissen. Auch wenn ihre Prognosen recht genau sind könne sie eben tortzdem keinen GENAUEN Goldpreis vorhersagen.
...es gibt Stimmen die nicht von einem Trendbruch sprechen, sondern von einer scharfen Korrektur die in den Bereich von 520 bis 540 Dollar gehen könnte.
...wir hier im Forum können uns denk ich entspannt zurücklehnen und der Dinge harren die da kommen...da wir echtes Gold sammeln und dieses eben immer einen gewissen Wert behalten wird.
Genau so sehe ich das auch. Zurück in die ruhigen Fahrwasser des gesunden Trendkanals und weiterhin regelmäßig hier eine Unze und da eine Unze dazukaufen.
Bloß nicht von Kursschwankungen verrückt machen lassen, die eh kaum noch etwas mit realem Gold zum anfassen zu tun haben.
Die Leute die auf den Goldseiten Kommentare abgeben sind keinesfalls Spinner ...
Das ist der Punkt, wo wir verschiedener Meinung sind, Markus.
....Chartanalyse ist im Prinzip so etwas ähnliches, wie eine sich selbsterfüllende Prophezeihung.
Weil eben sehr viele Marktteilnehmer sich an den Charts orientieren, zusätzlich sind computergesteuerte An- und Verkauforders im Markt, die sich gleichfalls nach den Signalen die die geheimnisvollen Kurven geben richten und ihre Order ausführen.
...daher ist eine ungefähre Vorhersage eines Kurses mittels der Charts schon möglich...
Völlig klar, würde ich auch nie bestreiten. Da es unzählige Marktteilnehmer gibt, die eine "Kopf-Schulter-Formation" auf standardisierte oder gar programmgesteuerte Weise auswerten, haben die Charts auch Wirkung. Man kann daraus eine Wahrscheinlichkeitsaussage für kurzfristige Spekulationen gewinnen.
Ich habe aber nicht den Eindruck, daß diese Goldseitenleute das können. Das kommt mir alles sehr drauflosschwadroniert vor. Viele der Autoren sind einfach unübersehbar dumm.
Ergänzung, damit das nicht so schroff rüberkommt: Sollte sich mein Urteil über diese Leute noch ändern, werde ich mich nicht genieren, das auch zuzugeben. Nach allem, was ich bis jetzt gelesen habe, ist das oben Gesagte aber meine Meinung.
Siegel, Bandulet usw. haben viel Erfahrung mit dem Goldmarkt und nach meiner Meinung ein fundiertes Fachwissen...
Du glaubst an diese Herrschaften? Schön, ich nicht!
Bisher haben sich so genannte Experten immer fürchterlich blamiert, wenn sie sich auf konkrete Prognosen festlegen mussten.
Für mich gibt es nur eine Erkenntnis: Wer ein gutes Näschen für Anlagen hat, der wird sie nicht in aller Welt ausposaunen. Warum werden diese so genanten Berater (Termin, Aktien, Rohstoffe...) nicht so reich, dass sie sich zur Ruhe setzen können?
Ich möchte keinen Streit, dieser ist unnötig. Du hast deine Meinung und ich behalte die meine.
....diese Herren werden auf viel einfachere und sicherere Art und Weise reich....nämlich nicht deshalb, weil sie nach ihren Prognosen agieren, sondern weil sie diese Prognosen verkaufen. ;-)
....diese Herren werden auf viel einfachere und sicherere Art und Weise reich....nämlich nicht deshalb, weil sie nach ihren Prognosen agieren, sondern weil sie diese Prognosen verkaufen. ;-)
Grüsse
... oder weil sie sich konträr zur eigenen Prognose/Empfehlung verhalten, also verkaufen aber gleichzeitig den Kauf empfehlen ....
Es gibt kaum einen Markt(preis) welcher - zumindest seit ich mich seit einigen Monaten näher damit beschäftige - ein auf Monatsbasis ähnlich gleichbleibendes Muster aufweist wie Gold und noch schärfer ausgeprägt Silber.
Anbei ein Silberchart auf welchem ich eingezeichnet habe, worauf ich hinauswill.
Vom Timing her deckt sich das fast 1:1 mit der Goldpreisentwicklung, nur ist Silber marktenger und dadurch auch volatiler (= Schwankungs-freudiger).
3. F. (mit Datum) steht für den jeweiligen 3. Freitag im Monat an dem an den Märkten im Regelfall für diverseste Waren & Indizes die Futures auslaufen und abgerechnet werden.
Die scharfen Rücksetzer / Preiseinbrüche exakt in den 7-10 Tagen zuvor (und tw. noch den einen oder anderen Tag "nachwirkend") sollten unschwer zu erkennen sein.
Im Juli gabe es nur wenige auslaufende Future-Kontrakte in Gold+Silber-Bereich, im August praktisch keine - auch im Chart ist dann in den kritischen Phasen wenig bis keine Bewegung zu erkennen.
Heute (Freitag) hatten wir einen sog. Hexensabbat an den Finanzmärkten (= großer Verfallstag) - und die Preisentwicklung bei Gold und Silber war in der nämlichen Zeit davor wiederum wie exakt aus dem Drehbuch.
Am aktuelle(re)n Chart von heute ->
läßt sich das wohl unschwer erkennen.
Sobald ich die Zeit dazu finde möchte ich auch ein paar Worte dazu verlieren, was hinter diesen inzwischen recht auffälligen Parallel-Entwicklungen stecken könnte und wie das zu einem besseren Verständnis zu dem führen kann was hinter den Kulissen im derivaten Bereich der Preisentwicklung bzw. -beeinflußung bei Gold und Silber abläuft.
auf Rohstoffpreise und damit auf das freie Spiel von physischem Angebot und physischer Nachfrage sind ein sehr interessantes Thema.
Im Fall von Nickel führten Terminmarktmanipulationen (Preisdrückungen über künstlich erzeugtes Angebot an Futures (Shorts), denen keine zukünftige Produktion gegenüberstand) zu viel zu niedrigen Preisen, mit der Folge, daß das physische Angebot nicht mit der physischen Nachfrage mithalten konnte.
Offensichtlich wurde dies vor einigen Wochen beim Bankrott der Londoner Metallbörse: fällige Nickel-Terminkontrakte konnten nicht mehr durch Lieferung erfüllt werden.
Derartige Börsenbankrotte sind sehr selten. Bei Platin und Palladium soll es vor ein paar Jahren ebenfalls Lieferprobleme gegeben haben. Die Börse (Tokyo) legte dann im Nachhinein fest, daß es Barausgleich statt Lieferung geben solle.
Nutznießer derlei Preismanipulationen sind die Börsen (Umsatzvolumen) und Investmentbanken. Verlierer dabei sind Produzenten und Privatanleger und gelegentlich industrielle Verarbeiter, wenn nicht geliefert werden kann.
Volkswirtschaftlich sind derartige unseriöse und an Betrug grenzende Geschäftspraktiken extrem schädlich. Wie immer, wenn Finanzmärkte vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig beeinträchtigt werden.
Das, was alex11 herausgefunden hat sind einige von vielen Indizien die dafür sprechen, daß die Funktionsfähigkeit von Finanzmärkten durch Manipulationen beeinträchtigt wird. Nicht nur bei Gold und Silber.
Ein noch mächtigeres Instrument der Manipulation und der Fehllenkung von Kapital und Produktionsmitteln ist der Zins. Und zwar dann, wenn er von staatlicher Seite festgesetzt wird.
Goldnase, was erwartest du denn eigentlich? Die Verdoppelung deines Gold-Geldes hast du jenen zu verdanken, die im Jahr 2000 nicht so dachten wie du. Und auch all jenen, die auch heute noch nicht an eine langfristig positive Goldpreisentwicklung glauben. Du solltest diesen Leuten danken und sie schätzen, anstatt sie wegzustossen
Du solltest auch nicht immer gleich beleidigt sein, wenn jemand Kritik an diesen Goldseiten übt. Das ist doch nicht gegen Dich gerichtet.
Der Goldpreis ist gestiegen, und für den durchschnittlich gebildeten Weltbetrachter gab es erkennbare Gründe, genau das mit Wahrscheinlichkeit vorherzusagen. Dazu brauchte man keine Goldseiten mit ihrem verquasten pseudowissenschaftlichen Gequatsche, aus dem man sich auch noch aussuchen kann, was man lesen möchte. Tut mir leid, aber mir imponieren die Burschen absolut nicht.
Auch jetzt kommt man ganz ohne deren Kommentare aus, wenn man auf eine Erholung des Goldpreises und einen späteren weiteren Anstieg setzt. Im Gegenteil: Diese Leute wären die letzten, von denen ich mich beeinflussen ließe.
...ein Diskussionsforum und ich nehme mal an, daß es sich hier um ein solches handelt, ist ja dazu da um unterschiedliche Meinungen zu hören und um sich auszutauschen.....vergleichbar vielleicht mit einem Stammtisch...Sonntag morgens....ne Menge Leute und jeder weiß etwas anderes zu dem aktuellen Thema...subjektiv von Deiner Seite aus gesehen Leute mit Ahnung....andere die keinen blassen Schimmer haben, aber das machts ja erst interessant.
da gibts dann jede Menge unterschiedlicher Standpunkte....
...ich lese hier in diesem speziellen Goldthread sehr gerne....und ab und zu schreib ich auch mal was...ich hab hier eigene Ansichten überdacht...teilweise andere Meinungen angenommen...so wie es eben sein sollte...ich nenn so etwas Diskussionskultur...eventuell auch Streitkultur.
...einen Grund diesen Thread zu verlassen, nur weil man nicht alle Teilnehmer von der eigenen Meinung überzeugen kann, seh ich nicht.
Noch nicht. Der Preis liegt noch immer oberhalb des langfristigen Trendkanals, es sollte also idealerweise noch ein paar Wochen weiter bergab gehen.
Betrachtet man nur die letzten 52 Wochen von heute an zurück, so ist unser Gold in diesem Zeitraum um 22,3% teurer geworden. Das ist einfach immer noch zuviel, man soll nicht gierig sein.
Es ist jetzt noch viel zu früh für einen exponentiellen Anstieg der Edelmetallpreise, auch wenn ihn viele herbeisehnen. Ich für mein Teil hoffe, daß es noch Jahre dauern wird, bis wir Vierstellige Preise als normal ansehen.
Betrachtet man nur die letzten 52 Wochen von heute an zurück, so ist unser Gold in diesem Zeitraum um 22,3% teurer geworden.
Man sollte endlich mal ein Programm schreiben, in welches man eingibt, welchen Goldpreisanstieg man haben möchte, und dann nennt es einem den passenden Zeitraum.
Ich für mein Teil hoffe, daß es noch Jahre dauern wird, bis wir Vierstellige Preise als normal ansehen.
Aber Du bist natürlich sicher, daß es so kommen wird. Eine Frage der Inflation, würde ich sagen. Im Moment haben wir eine ganz geringe.
Das sind alles nur Vorgänge innerhalb des Aufwärtskanals .
Gäbe es Deinen " Aufwärtskanal " nicht, würde die 100 Euro Weimar noch 193,00 Euro kosten, wie in den Jahren zuvor.
Im Moment haben wir eine ganz geringe Inflation.
Verstehe. Bei Dir kostet das Brot nicht mittlerweile 6 Mark, die Äpfel das Kilo 6 Mark, die Auszubildenden verdienen noch 500 Mark
Dafür bekomme ich einen MP3Player, der Brot backen kann für dreifuffzich, aber den will ich gar nicht.
Ich hätte lieber wieder Strom, Gas, Wasser für den Preis von vor 3 Jahren. Gut, daß diese Preise hedonisch ausgeglichen werden können durch ne billigere Playstation 2
PS: Habe mir 3 Playstation 2 gekauft, um Geld zu sparen, jetzt bin ich blank
Und dann kannst Du dir ja mal ausrechnen um wieviel Prozent dein Gold über diesen Zeitraum zugelegt hat und diese Zahl mal mit der offiziellen Inflationsrate vergleichen.
Nun rechne es hoch auf das, was wohl in den nächsten Jahren am wahrscheinlichsten passieren wird.
Ich stelle mir gerade vor, wo ich finanziell stehen würde, hätte ich vor 5 - 6 Jahren nicht auf solche Argumente reagiert und stattdessen in die tollen Fonds und Aktien investiert.
Was fallt Ihr denn alle plötzlich so bierernst über mich her ?
Der Aufwärtskanal war ein Spottwort und die momentane Inflation ist 1%. Da kenne ich andere Zeiten. Muß ich das Wort "momentan" erklären ?
Ich stelle mir gerade vor, wo ich finanziell stehen würde, hätte ich vor 5 - 6 Jahren nicht auf solche Argumente reagiert und stattdessen in die tollen Fonds und Aktien investiert.
Gruß
9999
Da würdest Du Dich momentan gar nicht mal so schlecht stellen, wenn Du 2001/2002 Aktien & Fonds gekauft hättest. Die hätten sich doch in dieser Zeit glatt verdoppelt.
PS: Der DOW klettert seit Tagen von einem ATH zum nächsten.
Ja, aber nur dann, wenn ich zufällig die Richtigen ausgewählt hätte und zwischendurch auch mehrfach umgeschichtet hätte. Dazu hätte ich mich intensiv darum kümmern müssen und viel Zeit mit dem Lesen von Wirtschaftsnachrichten verschwendet. Hinzu wäre noch der unangenehme Umgang mit Brokern und Bänkern gekommen, die garantiert alle nur mein Bestes wollen.
Mit der Entscheidung für Edelmetalle habe ich auf die letzten 20% des maximal möglichen Gewinns verzichtet, dafür aber keinerlei Arbeit damit gehabt und einen ruhigen, gesunden Schlaf genossen, weil keine nagenden Zweifel aufkommen und Ängste vor einem möglichen Totalverlust gar nicht entstehen können. Stell dir vor, ich hätte ein Fünftel in Enron investiert, oder in einen der lustigen offenen Immobilienfonds, die dann plötzlich auch mal geschlossen werden. Dann wären die 20% auch weg gewesen, aber was glaubst Du wie sehr ich mich darüber geärgert hätte.
Oder Du hättest Dir gar keine Gedanken gemacht und stattdessen einen Indexfonds oder ein Zertifikat auf den Index gekauft. Spart Nerven und es bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben, z.B. Goldbarren polieren.