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Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage

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Alt 27-12-2004, 13:01   #126 (permalink)
 
schaue hier:

Krügerrand aktuell




Er steigt doch nicht !!!

Gold Chart in Euro !!!!!!!!!

Geändert von King_Lir (27-12-2004 um 13:11 Uhr)
King_Lir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-12-2004, 13:24   #127 (permalink)
 
schaue hier:
Krügerrand aktuell
Er steigt doch nicht !!!
Gold Chart in Euro !!!!!!!!!
Hm. Ich sehe da auch nichts steigen.
Dann aber bestimmt im nächsten Jahr. Oder 2035.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-12-2004, 14:39   #128 (permalink)
 
Talking

Um mal wieder auf das Thema des Freds zurückzukommen:
Der Goldpreis steigt und steigt, der Dollar fällt und fällt.

Wie ist die Situation im Moment ? Sind Handelsgoldmünzen derzeit besonders teuer bei den Banken ? Ja, ich könnte mich selbst erkundigen, aber einige von Euch wissen das sicherlich aus dem Handgelenk.
@Bukanier: Ja, warum steigt er denn?.

Weil immer mehr Menschen Gold kaufen?. Oder nur so zum Spass?.

Warum wohl kaufen denn immer mehr Menschen Gold?.

Vielleicht, weil immer mehr Menschen immer mehr Geld haben (sparen??) und einige von den vielen Menschen glauben, daß das Geld so viel an Wert verlieren wird, daß sie selbst mit einer zinslosen Anlage wie Gold besser fahren als mit Bonds faktisch bankrotter Regierungen?.

Ein steigender Goldpreis ist letztendlich nichts anderes als steigendes Misstrauen derjenigen, die es sich leisten können, auf eine (Schein-)Verzinsung von teilen ihres Vermögens zu verzichten.

Gäbe es wertstabiles Geld und genügend Vertrauen in die Währungen (speziell in den Dollar), so würde der Goldpreis zwar auch steigen und fallen - jedoch auf viel niedrigerem Niveau.

Was bedeuten eigentlich 1, 2 oder 3 Prozent jährliche Geldentwertung für einen "Sparer" in 25, 35 und 45 Jahren?.

Genau diese Fragen müssten sich alle diejenigen stellen, die fürs Alter sparen oder die langfristig sparen.

1 Prozent Geldentwertung macht aus einen Euro in
25 Jahren: 77 Cent, in 35 Jahren: 70 Cent, in 45 Jahren: 63 Cent

2 Prozent Geldentwertung machen aus einen Euro in
25 Jahren: 60 Cent, in 35 Jahren: 49 Cent, in 45 Jahren: 40 Cent

3 Prozent Geldentwertung machen aus einen Euro in
25 Jahren: 46 Cent, in 35 Jahren: 34 Cent, in 45 Jahren: 25 Cent

3 Prozent das ist der Wert den sich die EZB als Inflationsziel vorgegeben hat.
Eine lange Zeit darunter liegende Geldentwertung oder gar eine Geldentwertung von Null Prozent (Geldwertstabilität) ist wegen damit verbundener Deflationsrisiken garnicht erwünscht.

Ein heute 40-Jähriger, der in ca. 25 Jahren in Rente geht und nach heutigem Wert mit 66 Jahren eine private Zusatzversorgung von 100 EUR (nach heutigem Geldwert) haben will, der muß, ohne Berücksichtigung von Steuern und Abgaben bei 3 Prozent Geldentwertung eine Rente von 100/0,46 = 217 EUR ansparen. Bei einem angenommenen Steuersatz von 15 v.H. und einen angenommenen Sozialversicherungsbeitrag von 10 v.H. müsste er sogar so sparen er eine Rente von 100/(0,46*0,85*0,90) = 290 EUR bekommt.

Für einen heute 20-jährigen sähe es noch schlimmer aus. Bei dem würde ein Netto-Rentenbetrag im heutigen Werte von 100 EUR unter Berücksichtigung von 3 v.H. Geldentwertung, 15 v.H. Steuern und 10 v.H. Sozialabgaben eine Brutto-Rente von dann 100/(0,25*0,85*0,90) = 522 EUR entsprechen.

Nun nehmen wir einmal an, ein heite 40-jäjriger will auch mit 85 noch wertmäßig 100 EUR Netto-Rente haben. Je 10.000 EUR Einmahlzahlung bekommt der ab 66 Einen Betrag von dann 100 EUR ausgezahlt, der natürlich mit Steuern und Abgaben belegt ist.

Für die 100 EUR nach heutigem Wert mit 85 Jahren müsste der ebenfalls 522 EUR Rente kriegen, d.h. der müsste heute 5,22 x 10.000 EUR = 52.200 EUR einzahlen, um auch mit 85 Jahren noch mit wertmäßig 100 EUR rechnen zu können.

Wenn ich aber hingehe, und mir heute für 52.200 EUR 5 kg Gold kaufe (in Barren zu je 250 g und diese dann kontinuierlich für wertmäßig 8 EUR je Gramm (also mit über 20 v.H. VERLUST!!!!) verkaufe, so werde ich wertmäßig 40.000 EUR erhalten. Mit diesen 40.000 EUR kann ich 400 Monate lang 100 EUR ausgeben. Dies entspricht einem Zeitraum von 33 Jahren.

65 + 33 = 98 Jahre.

Angenommen ich werde 90 Jahre. Dann habe ich monatlich zur Verfügung:
40.00025*12) = 133 EUR. Nur mit Gold. Und das sogar bei 23 v.H. Wertverlust. Toll, nicht?.

Die Versicherungen rechnen wohl mit unter 80 Jahren mittlerer Lebensdauer.

Aber es geht noch viel besser:

Ich kaufe mir als nun 40-jähriger von den 50.000 EUR statt einer Versicherung oder statt Goldbarren eine Eigentumswohnung und leihe mir sogar noch 15.000 EUR dazu. So spare ich monatlich etwa 400 EUR Miete und muß aber einkalkulieren, daß ich 100 EUR für Rücklagen (Reparaturen) bilden muß.

Macht einen Jahresüberschuss von 300 x 12 = 3.600 EUR den ich zur Schuldentilgung einsetze, d.h. nach spätestens 6 Jahren ist die Bude bezahlt.

Steuervorteile lassen wir mal ganz außen vor. So liegen wir auf der sicheren Seite.

Weil bzw. wenn Mieten ähnlich stark steigen, wie der Geldwert sinkt, so habe ich auf diese Art und Weise schon mal eine "Zusatzrente" in Form einer Mietersparnis von 300 EUR monatlich. Selbst, wenn die Mieten Altbau- und marktbedingt um 50 Prozent fallen sollten, sind es immer noch 150 EUR. Also schon besser und vor allem sicherer als Gold.

Nun will ich es aber ganz genau wissen, und lege noch eines nach:

Ich habe, nachdem die Bude abbezahlt ist, aber noch 20 Jährchen bis zur Rente. Für die 300 Extra-Euros (bzw. 3/4 des Kaltmietzinssatzes, den ich gezahlt hätte, hätte ich mich vers....... lassen), die ich jeden Monat spare, kaufe ich mir jedem Monat Gold. Dieses Gold verkaufe ich in gleichmäßigen Anteilen ab dem 65. Lebenshahr wieder, und zwar so, daß es bis 90 Jahre reicht. Auch hier gehe ich von einem mittleren Wertverlust zwischen An- und Verkauf von 20 Prozent aus.

Basierend auf ein Investment von wertmäßig 300 EUR monatlich ergibt sich so eine mittlere wertmäßige Goldrente bis 90 Jahren wie folgt:
(300 x 20 x 12 x 0,8) / (25 x 12) = 192 EUR.

Bei angenommenen Kursschwankungen von +/-50 v.h. vom Mittelwert sind dies dann "Rentenzahlungen" von 96 EUR bis 288 EUR monatlich.

Wichtig dabei ist, daß zeitlich gleichmäßig, d.H. jedes Jahr 1/25 der ursprünglich angesparten Menge an Gold entnommen wird und nicht soviel Gold, daß eine gleichmäßige Rentenzahlung erreicht wird.

Dies bedeutet nichts anderes, als daß ich mit dem gleichen Betrag, mit dem ich mir heute bei 3 v.H. Geldentwertung bei einer Versicherung eine wertmäßige Rente von 100 EUR noch mit 85 Jahren erkaufe, mir bei einer kombinierten Investition in Gold und Immoblilen selbst eine Rente ersparen kann, welche noch im 90. Lebensjahr wertmäßig von 246 bis zu 588 EUR betragen kann. Die Rente setzt sich wie folgt zusammen: 150 EUR bis 300 EUR Mietersparnis zuzüglich einer vom 66. bis zum 90 Lebensjahr befristeten Goldrente in Höhe von durchschnittlich 192 EUR.

Das ist dann das 2,4- bis 5,88-fache des "Versicherungsversprechens".

Dabei ist eine Mietersparnis von etwa 150 EUR m.E. absolut sicher, wohingegen die Gold- bzw. Edelmetallrente kursbedingte Schwankungen unterworfen sein dürfte, jedoch 40 v.h. seines Gold-Investments dürfte man auch da rausbekommen. Und man muß ja nicht immer Gold kaufen. Silber, Platin und Palladium tun´s wahrscheinlich auch. So kann man streuen und Einzelschwankungen abfedern und immer das, was gerade besonders teuer ist, nicht kaufen. Meinetwegen kann man auch zu 10 v.H. Münzen mit hinzunehmen - aber bitte keine Stücke von Ländern mit schrumpfender Bevölkerung.

Der Vorteil des Sachwert-Sparens ist folgender: Den physischen Gegenwert für sein Geld erhält man sofort. Leistung gegen Leistung. Kein Kredit. Keine Versprechen, die vielleicht nicht erfüllt werden. So gut wie keine Betrugs- und Insolvenzrisiken (sofern man seine Sachwerte nicht aus dubiosen Quellen kauft, z.B. "Goldbarren" aus Blei oder Wolfram bei XXXX ).

Das investierte Geld fließt direkt zurück in den Wirtschaftskreislauf. Kein Staat, der es sich leihen und fehlinvestieren ("verpulvern") kann. Weil Edelmetalle zudem in Deutschland nicht / kaum gefördert werden, trägt der Edelmetallkauf dazu bei, langfristig ungesunde (Dollar-) Handelsbilanzüberschüsse abzubauen.

Die einzige Versicherungen, die man benötigt ist eine vernünftige Gebäudeversicherung (Feuer, Sturm, Hagel, ggf. Erdbeben sowie weitere Risiken) und eine gute Haftpflichtversicherung. Erstgenannte zahlt man auch als Mieter über seine Betriebskosten; letztgenannte abzuschließen ist aber auch ohne eigene Immobilie ratsam.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-12-2004, 14:47   #129 (permalink)
 
Talking

In EUR ist das Gold die letzten Tage sogar leicht gefallen.

Das finde ich, aus Käufersicht, gut.

Was ergäbe sich wohl bei 10,5 EUR je Gramm Gold, würde man mit einer mittleren Geldentwertung von nur 2,5 v.H. Inflation 40 Jahre zurück bis in das Jahr 1964 zurückrechnen?.

Die 10,5 EUR (multipliziert mit 0,975 hoch 40 multipliziert mit 1,95583) ergäben dann einen Preis von 7,45 DM je Gramm (= 3,80 EUR).

Um 1975 kostete ein Kilogramm am Bankschalter etwa 10.000 DM.

Heute sind es etwa 20.000 DM oder ca. 10.500 EUR

Dies entspricht einer jährlichen Steigerung von 2,3 Prozent.

Folgerung: Selbst auf dem in EUR seit etwa 2000 bereits leicht (20-25 Prozent) gestiegenem Preisniveau ist Gold noch nicht viel zu teuer.

Geändert von mesodor39 (27-12-2004 um 15:01 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-12-2004, 15:37   #130 (permalink)
 
Zitat mesodor:Meinetwegen kann man auch zu 10 v.H. Münzen mit hinzunehmen - aber bitte keine Stücke von Ländern mit schrumpfender Bevölkerung.
Ja, und dann nicht vergessen, daß man keine Immobilien in einem Land mit schrumpfender Bevölkerung kaufen soll.

Deutschland befindet sich seit Jahren, außer in einigen Kerngebieten (München,Stuttgart,Frankfurt z.T.) in einem Mietermarkt.

Ich möchte nicht die Immobilenpreise sehen, wenn ich auf Rente gehe.

Bis dahin wird Deutschland ca. 8 000 000 Personen weniger Bevölkerung haben
King_Lir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-12-2004, 16:03   #131 (permalink)
 
Talking

Ja, und dann nicht vergessen, daß man keine Immobilien in einem Land mit schrumpfender Bevölkerung kaufen soll.

Deutschland befindet sich seit Jahren, außer in einigen Kerngebieten (München,Stuttgart,Frankfurt z.T.) in einem Mietermarkt.

Ich möchte nicht die Immobilenpreise sehen, wenn ich auf Rente gehe.

Bis dahin wird Deutschland ca. 8 000 000 Personen weniger Bevölkerung haben
Genau so ist es. Leider. Eine Immobilie zum Vermieten rentiert sich meist nicht. Eine zum selbst drinn wohnen hingegen schon ehr.

Was erwarten Sie eigentlich?.

Wunder?.

oder gar echte Renditen?.

Sorry, hexen kann ich nicht - wohl aber ein wenig rechnen.

Und trotz eines wertberichtigten Mietpreisverfalles von 50 v.H. ist eine nicht allzuteure Wohnung (ca. 50-65 qm), selbst ohne "Goldrente" immer noch rentabler als das Vers(i)ch........-Angebot.

Auch im Alter werden Sie eine Wohnung brauchen. Und wenn wir so alt und tatterig sind, daß wir ins Altenheim müssen, so kann es sowohl mir als auch Ihnen doch völlig egal sein, weiviel die Rentnerindustrie für Ihre Immobilie bekommt. Bis dahin ist man auf jeden Fall schon mal besseer gefahren. Dann (im Heim) allerspätestens sind Sie faktisch entmündigt und anderen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Was kümmert mich beispielsweise die Rendite meines Altenpflegeheimes?. Was die Zustände in vielen Heimen angeht, so befürchte ich ohnehin allerschlimmstes. Was die Presse schreibt, dürfte nur die Spitze des Eisberges sein. Freiwillig bekommen die nichts von mir. Eines weis ich: bevor ich "deportiert" werde, verteile ich die mir verbliebenen Metallstücke an die, die ich für würdig halte bzw. teile denen mit, wo sie es finden können (Machen Sie das mal mit einer Altersvorsorge einer Versicherung )

Was danach geschehen soll, das wird geschehen. Einfluss auf mein weiteres Schicksal kann ich dann ohnehin nicht mehr nehmen. Da sollte man sich nichts vormachen. Vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, bekommt man für ein paar extra-Soverigns für die ohnehin überforderte, ausgebeutete Altenpflegerin die erlösende Spritze mit einer Überdosis Schmerzmittel.

Wenn Ihnen mein Kombi-Angebot (an dem nicht nur ich nichts "verdiene") nicht zusagt, vielleicht haben Sie ja eine bessere Alternative für die private und vor allem relativ unabhängige Altersvorsorge parat?.

Den "Knebel-Rister" mit dem "Pferdefuß" nachgelagerte Besteuerung kann ich mir jedenfalls gerade noch sparen. Meinetwegen können die ihre Fördermittel oder sollte ich besser schreiben "Ködermittel" behalten. Was "geschenkt" ist, taugt meist ohnehin nichts. Und hat man den Köder erst geschluckt, so hängt man noch ein Stück mehr am Hacken. Nein, ich werde denen nicht auf den Leim gehen.

Und sollte man mal länger als ein Jahr ohne Job sein, so beginnt ohnehin alles mehr und mehr zu "verhartzen". Die kleine Wohnung hingegen würde bleiben. Alles andere wäre eine ziemlich verfahrene oder sollte ich sagen "verhartzte" Sache. Die Versicherer warten doch nur darauf, daß vorzeitig geeändert und entnommen wird. So kommen Sie direkt an ihre Vertreter- und Provisionskosten. Ohne Gegenleistung und ohne Risiken, die viel zu geringen Versprechungen doch noch zu verfehlen. Alles schön verriestert und verharzt. Wer wohl schaut zum Schluss in die Röhre?.

Bleibt zum Schluß noch anzumerken, daß zwei rennomierte, deutsche Versicherungskonzerne im Jahr 2003 wohl zum Konkursrichter hätten gehen müssen, wäre ihnen die unbedingt benötigte Kapitalerhöhung verwehrt worden. Aufgrund von Wertpapierkursverfällen waren die Eigenmittel annähernd aufgebraucht, wenn nicht gar schlimmeres. Ein Gesetz, nachdem Wertpapiere unter gewissen Voraussetzungen nicht mit den (niedrigen) aktuellen Kursen, sondern mit den (höheren) Kaufkursen in einer Bilanz stehen bleiben dürfen, tut ein übriges dazu bei, sehr, seh rmisstrauisch zu sein gegenüber diesbezüglichen Versprechen aller Art.

Ich stelle mir gerade vor, als Privatmann zu einer Bank zu gehen und als Sicherheit für einen 15.000 EUR Kredit ein Kilo Gold zu bieten, mit der Begründung, daß ich selbst 40.000 DM dafür bezahlt habe. Hochkarätig rausschmeißen würden die mich. Ein Kilo, das bekäme ich (ohne persönliche HAftung) vielleicht mit 7.000 bis 8.000 EUR beliehen. Aber in Versicherungsbilanzen sind aktuell nicht realisierbare Wertansätze voll in Ordnung. Und das mit Billigung des Gesetzgebers.

Geändert von mesodor39 (27-12-2004 um 16:24 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-12-2004, 16:45   #132 (permalink)
 
Talking Immobilien und US-Investoren

Kleiner Nachtrag meinerseits:

Nachdem die WCM, wohl auf "anraten" ihrer Kreditgeber ihre deutsche Wohnimmobiliensparte an einen US-Investor verkauft hatte, zieht nun auch die Deutsche Bank nach und verkauft - ebenfalls an einen US-Investor.

Ganz im Gegensatz zu vielen deutschen Anleger scheinen potente US-Investoren, warum auch immer, sehr wohl daran interessiert, selbst deutsche Immobilien zu erwerben.

Interessant, nicht?.


So schlecht kann eine Immobilienanlage (speziell eine Immobilie, in der man selbst lebt) von daher garnicht sein, wenn US-Investoren sogar im Vergleich dazu ehr renditeschwache Mietimmobilien en Masse erwerben, wenn sich die Gelegenheit bietet.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 21:13   #133 (permalink)
 
Täusche ich mich, oder ist der Goldpreis heute wieder nach unten gesackt ?
(Natürlich immer noch auf hohem Niveau)

http://www.kitco.com/charts/livegold.html

Geändert von hegele (29-12-2004 um 21:15 Uhr)
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 21:29   #134 (permalink)
 
Täusche ich mich, oder ist der Goldpreis heute wieder nach unten gesackt ?
(Natürlich immer noch auf hohem Niveau)

http://www.kitco.com/charts/livegold.html
Ja, in Euro sind wir damit heute auf dem Niveau von vor einem halben Jahr angelangt. Mal sehen wie's weitergeht...

jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 21:49   #135 (permalink)
 
der Chart ist doch auch aussagekraeftig:
King_Lir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 21:52   #136 (permalink)
 
wer vor 23 Jahren 12 000 Euro in Gold angelegt hat,

hat jetzt noch einen wert von 7 000 Euro.

Gute Verzinsung !!!
King_Lir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 22:56   #137 (permalink)
 
Erstens hast Du Dir damit den absoluten Höchststand herausgepickt, denn nimmst Du z.B. statt 23 27 Jahre, dann hast Du aus 12.000 30.000 gemacht.
Genau wie beim so gerne zitierten Aktienmarkt kann man immer mit der richtigen Strategie Gewinne machen, es kommt eben auf den Kaufzeitpunkt an.

Es gab damals wie heute gute Gründe, in Gold zu investieren.

Es gibt sicherlich auch gute Gründe, in eine Lebensversicherung zu investieren. Wer sein Geld gerne bis zum Rentenantritt nicht mehr sehen möchte und sich dafür mit einer Realverzinsung -0,5 bis + 0,5 Prozent glücklich schätzt, der soll das tun. Jedem Tierchen sein Plaisierchen
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 23:05   #138 (permalink)
 
Es gibt sicherlich auch gute Gründe, in eine Lebensversicherung zu investieren. Wer sein Geld gerne bis zum Rentenantritt nicht mehr sehen möchte und sich dafür mit einer Realverzinsung -0,5 bis + 0,5 Prozent glücklich schätzt, der soll das tun. Jedem Tierchen sein Plaisierchen
Nur mal zum Ausrechnen.
wir haben gestern den Scheck der Versicherung für eine kleine Lebensversicherung bekommen.
Vor genau 30 Jahren abgeschlossen, monatlich 24 Euro bezahlt.
Jetzt 24.445 € bekommen.
Rechne mal jemand die Verzinsung aus.

Der Sparbetrag von 100,-, der in dieser Tabelle vorausgesetzt ist, läßt sich über "Dreisatz" in jeden anderen Wert umrechnen. Wenn man z.B. monatlich 387,- spart müssen die Werte lediglich mit 3,87 multipliziert werden.
Angehängte Dateien
Dateityp: xls Zinseszins Forum.xls (18,0 KB, 43x aufgerufen)

Geändert von hegele (29-12-2004 um 23:54 Uhr)
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 23:53   #139 (permalink)
 
@Sonja

Danke für die Info.

Ich hatte dieses Beispiel gebracht, als Kontra zum Beitrag Nr.130.

Zitat von Sonja: Erstens hast Du Dir damit den absoluten Höchststand herausgepickt, denn nimmst Du z.B. statt 23 27 Jahre, dann hast Du aus 12.000 30.000 gemacht.
Genau wie beim so gerne zitierten Aktienmarkt kann man immer mit der richtigen Strategie Gewinne machen, es kommt eben auf den Kaufzeitpunkt an.
Stimmt genau !!!

Aber auch auf den Verkaufzeitpunkt.

Wie heißt es am Aktienmarkt so schön:

Man macht "niemals" beim Kauf Gewinne, aber "manchmal" beim Verkauf
King_Lir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 23:56   #140 (permalink)
 
@hegele

Deinen Anhang bin ich leider nicht erlaubt zu öffnen

Macht aber nichts:

Du hast insgesamt 8640 DM einbezahlt, und ungefähr das dreifache herausbekommen.

1. Wird diese NOMINAL!- Verzinsung nicht für jüngere Verträge Bestand haben

2. Wer will, möge sich den Vortrag von

Professor Otmar Issing, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank
Prag, 10. Juni 2004.

durchlesen: http://www.ecb.int/press/key/date/20...040610.de.html

Tatsächlich hast Du REAL ziemlich genau das rausbekommen, was Du einbezahlt hast.

Was hast Du vor 30 Jahren für Deinen PKW bezahlt?
Ich erinnere mich an einen Preis: Mein Vater kaufte einen VW K70 für ca 12.000 DM. Womit ist der heute vergleichbar? Mit einem Golf? Einem Bora?
Kaufpreis runde 18.000 - 22.000 Euro

Die Geldmengenerhöhung und Umverteilungspolitik unseres Staates, gekoppelt an eine zur Zeit wahnwitzige Geldmengenerhöhung durch die Amis zur Finanzierung ihres Irakkrieges wird weltweit innerhalb der nächsten 3-5 Jahre zu einer krassen Neubewertung der Währungsreserven in Europa und Asien führen, und damit unser aller Vermögen halbieren bis vierteln.

Und jetzt kommt mir nicht wieder mit " laß Dich durch Titel wie Professor nicht blenden" der Typ sitzt im Direktorium der EZB! Wenn der keine Ahnung hat, dann ists erst recht schlimm bestellt um unsere Ersparnisse, oder?
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2004, 23:59   #141 (permalink)
 
Nach der Tabelle habe ich rund 6% Verzinsung bekommen.
Das finde ich als Durchschnitt nicht schlecht.
Ich bezweifle, dass ich das bei regelmäßigem Goldkauf auch bekommen hätte, weil ich dann auch in den Hochs und Tiefs hätte kaufen müssen.

Hätte, wäre, wenn und hätte gilt bei dieser Geschichte meiner Meinung nach einfach nicht.

Man liest hier immer wieder, wenn man das oder das gemacht hätte, dann wäre...
Aber bei uns gibt es einen schönen Spruch:

Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga

Geändert von hegele (30-12-2004 um 00:03 Uhr)
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 00:30   #142 (permalink)
 
Ja der Prof. schreibt auch:
Zitat Prof. Issing:
Auch das verschiedentlich vorgebrachte Argument, mäßige Inflation treffe die Vermögensbildung deshalb nicht, weil es auch Anlageformen gibt, die nicht dem Risiko des Geldwertverlustes ausgesetzt sind, zielt ins Leere.
Die Vorsorge für einen individuell unbekannten Zeitpunkt und für den laufenden Lebensunterhalt im Alter erfordert hinreichend liquide, diversifizierte und angemessen verzinste Anlagen – Anforderungen, die letztlich nur Geldvermögen erfüllen kann.
Die Bildung von Sachvermögen aus Furcht vor Geldentwertung – sofern sie Sparern kleinerer Beträge überhaupt zugänglich ist – kann das Geldvermögen als Medium der privaten Altersvorsorge zwar im Sinne eines "second best" ergänzen, aber in aller Regel nicht vollwertig ersetzen.
King_Lir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 00:36   #143 (permalink)
 
Ich bezweifle, dass ich das bei regelmäßigem Goldkauf auch bekommen hätte, weil ich dann auch in den Hochs und Tiefs hätte kaufen müssen.
Das mag stimmen;

es sollte aber auch jeder wissen, daß er selbst mit staatlicher Rente und zusätzlicher privater Altersvorsorge, die rein auf Geld basiert, nicht auf der sicheren Seite ist.

Gold alleine macht sicher nicht glücklich! Aber Freunde von uns wohnen seit Jahrzehnten zur Miete, arbeiten beide und haben LV's abgeschlossen bis zum Geht-nicht-mehr.

Was bleibt denen, wenn ihnen wirklich, zusätzlich zu der erwiesenermaßen bestehenden Geldentwertung von derzeit rund 3 % p a, noch eine Währungsreform ihre Ersparnisse nimmt?

Inflation ist sozialer als Deflation, und Amerika hat betont, daß sie auch ungewöhnliche Wege beschreiten würden, um die Deflation abzuwehren; was das für alle anderen Staaten bedeutet, deren Währungsreserven zu 75 % aus Dollar bestehen sollte sich jeder selbst überlegen.
Gold ist ja nicht der einzige Weg, in Sachwerte zu investieren.
Bevor ich eine Mietwohnung bewohne und in LV-verträge einzahle, kann ich doch besser in eine eigene Wohnung investieren! Die entwertet mir keiner!

Auch Sonnenenergie kann nicht durch gewinnsüchtige Investoren geklaut werden, Öl, Gas und Wasser sind schon in Investorenhand. Investoren wollen Geld sehen, wer wohl soll das bezahlen?
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 00:38   #144 (permalink)
 
Nach der Tabelle habe ich rund 6% Verzinsung bekommen.
Das finde ich als Durchschnitt nicht schlecht.
Ich bezweifle, dass ich das bei regelmäßigem Goldkauf auch bekommen hätte, weil ich dann auch in den Hochs und Tiefs hätte kaufen müssen.

Hätte, wäre, wenn und hätte gilt bei dieser Geschichte meiner Meinung nach einfach nicht.

Man liest hier immer wieder, wenn man das oder das gemacht hätte, dann wäre...
Aber bei uns gibt es einen schönen Spruch:

Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
Vor 30 Jahren waren die meisten Investment-Angebote für den normalen Bürger von Fonds, Versicherungen, Sparverträge etc. recht seriös. Heute muss man da schon andere Kriterien ansetzen...wenn man z.B. nicht sicher sein kann, ob es das Institut in 5 Jahren noch gibt...Immobilienfonds, Aktienfonds etc. mit all den Risiken. Mehr als 4% sind bei einer Hausbank derzeit in Deutschland nicht drin. (bei üblichen Investmentvolumina, welche der Kragenweite eines Normalbürgers entsprechen). Viele Indikatoren und Risiken deuten jedoch darauf hin, dass man eigentlich mehr als 4% braucht, um sein Kapital mittelfristig zumindest im Wert zu erhalten. Wer Geld übrig hat und das risikoarm und zumindest werterhaltend anlegen möchte, hat's heutzutage nicht leicht...

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 00:45   #145 (permalink)
 
@King Lir

Deswegen habe ich ja auch geschrieben, Gold ALLEINE macht nicht glücklich.
Stichwort Eigenheim. Aber auch in meinem Eigenheim brauche in Mehl, Salz und Zucker, wenns drauf ankommt.

In einem anderen Artikel von einem der Wirtschaftsweisen stand, daß die Flucht in Sachwerte die Inflation noch vorantreibt; allerdings ist wohl jedem das Hemd näher als die Hose...

Was nützt es mir, wenn ich mit meinem Konsum die Hyperinflation 3 Tage aufgehalten habe? Gar nix!
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 01:11   #146 (permalink)
 
@Sonja

Ich wohne zwar in Berlin( als Genosse in einer Wohnungsbaugenossenschaftswohnung), komme aber aus Calw/Schwarzwald.
Bin also von Geburt "Schwabe"

Also sehe ich die Eigenheimidee mit Wohlwollen.

Die Eigenheimsiedlungen welche hier im Umkreis von Berlin hochgezogen wurden, wecken in mir aber wieder Argwohn.
Diese Häuser werden 30 Jahre abgezahlt, dann oder schon vorher fangen die Reparaturen an ......
King_Lir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 02:16   #147 (permalink)
 
der Chart ist doch auch aussagekraeftig:
...
Ganz genau. Die Kurve habe ich mir mal weggespeichert.

Darüber, daß Gold keine Anlage ist, mit der man langfristig sein Geld vervielfachen kann, muß man nicht groß reden. Aber es ist eben ziemlich wertstabil. Das genügt doch.
Man legt sein Geld praktisch zinslos an - zahlt vielleicht sogar noch ein paar Inflationspunkte drauf - kauft aber gleichzeitig eine Versicherung. Die ist schon auch ihr Geld wert und deshalb passen die Redite-Vergleiche nicht.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 09:47   #148 (permalink)
 
Gold ist ja nicht der einzige Weg, in Sachwerte zu investieren.
Bevor ich eine Mietwohnung bewohne und in LV-verträge einzahle, kann ich doch besser in eine eigene Wohnung investieren! Die entwertet mir keiner!
Um die Familie abzusichern, haben wir in jungen Jahren einige Lebensversicherungen (und bewußt keine Risiko-LV) gemacht. Heute ist das Haus bezahlt und die Versicherungen bringen so nach und nach ein schönes Zubrot.
Ich denke, besser hätten wir es nicht machen können.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-12-2004, 09:52   #149 (permalink)
 
Vor 30 Jahren waren die meisten Investment-Angebote für den normalen Bürger von Fonds, Versicherungen, Sparverträge etc. recht seriös. Heute muss man da schon andere Kriterien ansetzen...wenn man z.B. nicht sicher sein kann, ob es das Institut in 5 Jahren noch gibt...Immobilienfonds, Aktienfonds etc. mit all den Risiken. Mehr als 4% sind bei einer Hausbank derzeit in Deutschland nicht drin. (bei üblichen Investmentvolumina, welche der Kragenweite eines Normalbürgers entsprechen). Viele Indikatoren und Risiken deuten jedoch darauf hin, dass man eigentlich mehr als 4% braucht, um sein Kapital mittelfristig zumindest im Wert zu erhalten. Wer Geld übrig hat und das risikoarm und zumindest werterhaltend anlegen möchte, hat's heutzutage nicht leicht...
Gruss,
jeggy
Wir haben bei unserer Volksbank in den VobaSpeed angelegt. Das Geld ist in Aktien angelegt, man hat aber die garantie, dass man bei Steigen der Aktien nach einem Jahr 10% Zuwachs bekommt. Falls nach einem Jahr der Wert der Aktie (beim einen zur Zeit Bayer, beim anderen Daimler) niedriger ist als zur Ausgabe, verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr, und ist er nach zwei Jahren höher als zur Ausgabe, gibt es 20 % Zuwachs. So kann sich die Laufzeit auf 4 Jahre verlängern. Im günstigesten Fall (wenn der Kurs erst nach 4 Jahren höher ist als zur Ausgabe) bekommt man 40%, im schlechtesten Fall (wenn der Kurs mehr als 44% unter dem Ausgabekurs ist, bekommt man (nach einer vorher fest gelegten Formel) weniger als man eingezahlt hat.
Diese Anlageform gibt es allerdings nur zu bestimmten Stichtagen.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-12-2004, 13:40   #150 (permalink)
 
Talking Super Geschäft

Nach der Tabelle habe ich rund 6% Verzinsung bekommen.
Das finde ich als Durchschnitt nicht schlecht.
Ich bezweifle, dass ich das bei regelmäßigem Goldkauf auch bekommen hätte, weil ich dann auch in den Hochs und Tiefs hätte kaufen müssen.

Hätte, wäre, wenn und hätte gilt bei dieser Geschichte meiner Meinung nach einfach nicht.

Man liest hier immer wieder, wenn man das oder das gemacht hätte, dann wäre...
Aber bei uns gibt es einen schönen Spruch:

Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
@hegele: Da haben Sie ein gutes Geschäft gemacht.

Geht man von einer mittleren Geldentwertung von 3 v.H. aus, so bleibt immer noch eine (steuerfreie) Rendite übrig, die dann drei bis vier Prozent beträgt. Und das ist, ganz ohne Ironie, wirklich eine gute Netto-Rendite für´s Geld.

Jedoch: wer hat beispielsweise 1974 schon eine derartige Versicherung über, sagen wir einmal 200 EUR monatlich abgeschlossen?. Kaum einer.

Wie lange mussten Sie 1974 für 24 EUR netto arbeiten und wie lange heute?.
Und damit ist auch klar, warum damals viel geringere Summen abgeschlossen wurden.


Heute sind es aber sehr, sehr viele, die solche oder ähnliche Verträge, seien es nun Lebens- oder Rentenversicherungen, mit viel höheren Beträgen als 24 EUR Monatsbeitrag haben.

Damals hatten Normalbürger keine Aktien- und Rentenfonds, sondern SPARBÜCHER und besser situierte Personen FESTGELDKONTEN. Das war es dann, bis auf eine Lebensversicherung, aber auch schon meistens.

Der Kapitalmarkt, das war damals überwiegend etwas für Versicherungen und Großanleger. Entsprechend hoch waren die Renditen, zieht man heutige Renditen als Vergleichsmaßstab heran.

Heute ist das völlig anders. Hinz und Kunz mischen überall fleißig mit. Die Verschuldung der Gemeinwesen und die Geldmengen haben, gemessen an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Waren- und Dienstleistungswerte) astronomische Höhen erreicht.

Entsprechend viel (dummes? / ungedecktes? angstgespartes?) Geld ist im Markt, das die Renditen oftmals so stark drückt, daß diese in keinem vernünftigen Verhältnis zu den heute viel höheren Risiken mehr stehen.

Entsprechend gering ist die Wahrscheinlichkeit, daß ähnliche (Netto-)Renditen, wie bei Ihrem Vertrag in den nächsten 30 Jahren erwirtschaftet werden können.

Leider.

Hinzu kommt ein harter, internationaler Wettbewerb, dem sich alle Finanz- und Versicherungsionstitute ausgesetzt sehen (Globalisierung).

Aus diesen Gründen sind auch die Renditen im Versicherungsgeschäft sehr niedrig, wohingegen die Risiken oftmals zu gering eingeschätzt wurden.

Die Gründe dafür im einzelnen anzuführen würde sehr aufwendig sein.

Fakt ist aber, daß die Eigenkapitalausstattung der Versicherungen den verminderten Renditen und den somit erhöhten Risiken nicht einmal ansatzweise Rechnung tragen.

Auch diese Risiken gefährden die Renditen der Versicherungsnehmer von Lebensversicherungen. Schließlich müssen die Anlagegelder irgendwie investiert und verzinst werden.

Und um die Renditeerwartungen der Anleger zu erfüllen, sind die Versicherungen, wiederum aus Wettbewerbsgründen, gezwungen immer riskantere Investments einzugehen.

Daher ist für mich bereits heute sehr wahrscheinlich, daß eine derartige Rechnung für die nächsten 30 Jahre nicht mehr aufgehen kann / wird.

Wettbewerb auf allen Ebenen geht nun einmal zu Lasten der Renditen.

Und je mehr Informationen vorhanden sind und je verfügbarer viele Informationen für viele Wettbewerber werden, desto kleiner werden die Wissensvorsprünge, die für ein gutes Geschäft erforderlich sind.

Am Ende werden wohl einige Versicherungen / Banken übernommen werden / pleite gehen und sehr viele Versicherungssparer / "Angstsparer" negative Netto-Renditen sehen.

Den Deal, den Hegele gemacht hat, der konnte und kann nur dann aufgehen, wenn sehr viel weniger gespart und sehr viel mehr konsumiert wird als dies heute der Fall ist.

Konsum bedeutet Investition mit Aussicht auf Rendite.

Wird zu wenig konsumiert, macht es, mangels rentabler Investitionsmöglichkeiten keinen Sinn mehr Mittel zu sparen.

Natürlich kann man sein Geld auch international investieren. Kein Problem. Mann kann eine ganze Menge machen. Aber auch da sind die besten Plätze und die vollsten Futtertöpfe meist schon belegt. Dank Globalisierung.

Kommt ein Anlagebetrüger, eine Gesetzesänderung (Enteignung), ein Krieg, ein Vulkanausbruch, ein Erdbeben, ein Sturm, ein Feuer oder eine Flutwelle und futsch ist....

That´s live.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
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