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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
335gefällt
22-12-2006, 21:53
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#1501 (permalink)
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Mesodor, ich weiss gar nicht, warum Du das immer und immer wieder so gebetsmühlenhaft wiederholst.
Deine Meinung dazu hast Du schon so oft geschrieben, das wir sie inzwischen kennen.
Du bist ja wie ein Sektenprediger. Und die sind mir immer suspekt.
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23-12-2006, 10:30
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#1503 (permalink)
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Eigentlich wollte ich hier nicht mehr schreiben, aber ich kann es irgendwie doch nicht lassen......
Solange es Leute gibt wie mesodor39 brauche ich hier auch eigentlich gar nicht schreiben.
Besser wie er kann man das Thema Gold nicht beleuchten!!!
hegele
Warum wir immer alles wiederholen.....?
Weil es jede Menge Idioten gibt die es nicht verstehen. Ich kann noch 162534761548 schreiben das man keine fälschungsgefährdeten Münzen bei ebay von privat kaufen soll und dann kauft doch wieder irgendein Idiot eine J.728 dort. Manche verstehen es eben nie und deswegen gibt man dann irgendwann auf oder man fängt an sich zu wiederholen.
 Ich schwanke zwischen aufgeben und durchhalten
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23-12-2006, 14:10
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#1504 (permalink)
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 Ich schwanke zwischen aufgeben und durchhalten
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Diskussionen haben nur Zweck zwischen Partnern, die ausreichend gescheit sind und eine unterschiedliche Meinung haben. Also bleib dabei, Du wirst gebraucht.
Ich bin zwar nicht immer Mesodors Ansicht, besonders wenn es um die Zwangsläufigkeit einer monetären Katastrophe geht. Aber was er sagt, hat Hand und Fuß, und ich finde auch nicht, daß er sich monoton wiederholt. Er variiert das Thema, das ist richtig, aber doch meist an passender Stelle. Vor allem aber gibt er eigenständige, selbst durchdachte Begründungen statt mit abgekupfertem Wikipedia-Wissen zu nerven wie viele andere.
Das Ganze gilt genauso für Dich. Mit Dir teile ich die Einschätzung der "Goldseiten" und ähnlicher Edelmetallastrologen nicht. Sonst aber lege ich großen Wert auf Deine Ansicht, und damit werde ich nicht der Einzige sein.
In einem Großforum hat man es zwangsläufig mit sehr unterschiedlich gebildeten Teilnehmern zu tun. Das muß man halt hinnehmen.
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28-12-2006, 22:25
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#1507 (permalink)
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Der Goldpreis steigt aktuell wieder an.
Grund hierfür sind Erklärungen des Iran und der Vereinigten Arabischen Emirate.
Der Iran erklärte sich die Ölexporte nur noch in Gold und Euro bezahlen zu lasse.
Die VAE erklärte Teile ihrer Dollarreserven in Euro umzuschichten.
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Aber auf 700 $ kommt er dieses Jahr sicher nicht mehr, oder was meint Ihr ?
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28-12-2006, 23:03
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#1509 (permalink)
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Der Iran erklärte sich die Ölexporte nur noch in Gold und Euro bezahlen zu lasse.
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Euros können sie haben, aber mein Gold kriegen die nicht.
Da gehe ich lieber zu Gasprom.
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29-12-2006, 13:56
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#1511 (permalink)
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Ich finde das der Thread eine Menge interessanter Informationen zum Goldpreis und zur Goldpreisentwicklung enthält.
Der Goldpreis ist mittel und langfristig vorhersehbar.
Anstatt blöd zu diskutieren werde ich hier nun Aussagen treffen an denen ich mich dann messen lassen.
Der momentane Fall des Goldpreises ist eine ausgedehnte Korrektur. Er wird noch dieses Jahr wieder über 700 US Dollar steigen.
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Sind 6 Monate nun lang oder kurzfristig ? Es war immerhin deine eigene Aussage (20.06.2006) !
http://www.emuenzen.de/forum/444009-1165-post.html
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29-12-2006, 17:51
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#1512 (permalink)
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Aber auf 700 $ kommt er dieses Jahr sicher nicht mehr, oder was meint Ihr ?
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@Hegele: warum interessiert Dich die Meinung anderer dazu?
Warum handelst Du nicht entsprechend den Fakten?
Mittlerweile liegen einige Fakten auf den Tisch, die jeden Sparer aufhorchen lassen sollten:
- einige Zentralbanken haben 2006 Gold gekauft
- der Anteil des US-Dollars an den Devisenreserven vieler Staaten ist
prozentual rückläufig.
- Ein Staat (hier der Iran) weigert sich demnächst, Dollars als Bezahlung
anzunehmen
- Speziell China hat mehrfach deutlich erklärt, vom Dollar weg zu wollen.
- Geld- und Kreditmenge sind in der Euro-Zone auch 2006 um über 9 Prozent gestiegen, die private Verschuldung gar über 11 Prozent.
Und nun ein bislang unbestätigtes Gerücht: Die EZB soll China deutlich klar gemacht haben für den Fall eines beabsichtigten Austausches der Dollar-Devisenreserven gegen Euros ganz einfach nicht genug Euros zur Verfügung zu stellen. Was auch logisch ist. Sollen sie dort einkaufen gehen, wohin sie im Wettbewerb mit Euroländern exportiert haben.
Man braucht noch nich tmal den finalen Crash an die Wand zu malen, jedoch deutet sich an, daß die Konvertibilität des US-Dolars nicht mehr uneingeschränkt aufrecht erhalten wird / werden kann. Weil die Euro-Devisenreserven auch großteils aus Dollars bestehen, stünde der Euro dann auch nicht so prächtig da. Was ist, wenn der Export, und damit das BIP der Euro-Zone stagniert oder gar mal ein paar Jahre leicht fällt?
Auf jeden Fall bleiben eingegangene Rückzahlungsverpflichtungen nominal bestehen. Stagflation hin oder her. Kommt es dann nicht zur Hyperinflation, dann aber zum verstärkten Ausfall von Schuldnern.
Edelmetall und ggf. edelmetallhaltiges Bargeld sind auch dann eine vergleichbar sichere "Bank". Bei Geld- und Sammlerwertanlagen muss man hingegen sehr vorsichtig sein (meine Meinung). Und das aus den vorgenannten Gründen.
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29-12-2006, 17:58
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#1513 (permalink)
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Der Iran erklärte sich die Ölexporte nur noch in Gold und Euro bezahlen zu lasse.
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Ob Iran für die Benzinimporte in Zukunft keine Dollars braucht?
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29-12-2006, 18:01
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#1514 (permalink)
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@Hegele: warum interessiert Dich die Meinung anderer dazu?
Warum handelst Du nicht entsprechend den Fakten?
.....
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Sei unbesorgt, Mesodor, ich handle schon nach eigenem Gutdünken, und bisher sicher auch richtig. Um mich brauchst Du Dir keine Sorge machen.
Ich lasse mich weder von Schwarzmalern noch vom Gegenteil kirre machen.
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29-12-2006, 18:04
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#1515 (permalink)
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Ob Iran für die Benzinimporte in Zukunft keine Dollars braucht?
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Nein, Öl oder Euros dürften da sicher genügen.
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06-01-2007, 15:21
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#1521 (permalink)
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mein opti hat gleich 20 % verloren
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Armes Schwein, Dein Optiker.
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06-01-2007, 16:05
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#1522 (permalink)
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.....Früher wären solche riesigen Sprünge undenkbar gewesen....
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Dem kann ich nur beipflichten. Die größte Tagesvolatilität des Jahres 2006 lag bei über 50 Dollar die Unze.
Für ein Währungsmetall mit mittleren Tagesschwankungen von vielleicht 0,5 bis 1 Prozent ist das völlig anomal.
Und seltsamer Weise sind die größten Schwankungen meist solche, bei denen der Preis stark fällt. Auch das ist anomal.
Und diese Merkwürdigkeiten sollten Anlass sein, mal darüber nachzudenken was das besondere am Gold ausmacht.
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21-01-2007, 18:38
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#1523 (permalink)
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Und seltsamer Weise sind die größten Schwankungen meist solche, bei denen der Preis stark fällt. Auch das ist anomal.
Und diese Merkwürdigkeiten sollten Anlass sein, mal darüber nachzudenken was das besondere am Gold ausmacht.
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Das ist bei Finanzmarktpreisen überhaupt nicht ungewöhnlich, insofern ist Gold also ganz normal.
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25-01-2007, 15:25
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#1525 (permalink)
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mit "sehr langfristig" liegt er auf der sicheren Seite.
Selbst der Notenbankchef der FED rechnet mit einem nicht mehr abwendbaren Zusammenbruch des Dollars so um 2030, falls nicht schnellstens Maßnahmen ergriffen werden, die den Anstieg der Sozialversicherungskosten (=Renten und Krankenversicherung) spührbar eindämmen.
Dennoch schreibt er bulshit:
Sollten sich Schulden und Finanzprobleme in einer heftigen Inflation entladen, dann sagen Kurse wie 5.000 $/Unze nichts aus. Es dürften dann milionen oder miliarden oder bilionen (trilions) Dollar sein, wobei der Dollar dann kaum mehr Kaufkraft besitzt.
Hätte er geschrieben: einen Krügerrand für einen Mittelklassewagen oder 25 Krügers für ein 200-qm-Wohnhaus in guter Lage...
das wäre mal eine Hausnummer mit Aussagecharakter gewesen.
Interessant an der Goldanlage ist zwar primär der ungefähre Kaufkrafterhalt jedoch: eine temporär und heftig stattfindende Deflation von Sachwerten gegen GOLD ist das Salz in der Suppe jedes Goldinvestors.
Interessant zu wissen ist aber, wer mittlerweile alles mit einem massiven Geldwertverfall in Größenordnungen von einer Zehntelung des Geldwertes rechnet. Das ist die eigentliche Botschaft, die jedem Geldwertbesitzer und Geldwertgläubiger unbedingt aufhorchen lassen sollte.
Die unterschwellige Botschaft von Herrn Risse an den Goldinvestor ist klar: Real verdienst Du nichts, nur nominal. Du machst nur Scheingewinne. Dein Gold wird genau dann teuer werden, wenn Geld kaum mehr etwas wert ist.
Und der Geldwertbesitzer, der nicht zwischen den Zeilen lesen kann, der denkt sich, wie dumm doch die Goldinvestoren sind......
....anstelle sich über die Entwicklung der Kaufkraft seiner Geldwertanlagen mal Gedanken zu machen. Aktien, Bonds, Sparguthaben: alles das muss, um einen Nutzen daraus zu ziehen, irgendwann einmal in Güter und Dienstleistungen wandern.....
Erst dann entscheidet sich, was der Geldwertanlagen-Investor bekommt und ob seine Anlage real rentiert hat.
Geldwertanlagen = Sparen in zukünftige Wohlstandsversprechungen und zukünftigen Wertausgleich
Edelmetallanlagen = Sparen in bereits (physisch) vorhandene Wertaufbewahrungsmittel.
Letztgenannte werden um so teurer, je mehr Geld an Wert verliert. Und können Geldwertverluste, auch extreme, zumindest im langjährigen Mittel stets zu einem guten Teil kompensieren.
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