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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
335gefällt
31-12-2004, 14:33
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#152 (permalink)
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Und wie ist das bei sachwerten (nur provokativ gefragt)
Unser haus ist abbezahlt, zwei Sekunden Erdbeben, und alles ist futsch. Und wenn ich Pech habe, sind meine Goldies und alles, was wir haben, unter den Trümmern begraben oder in Erdspalten gerutscht und nicht mehr auffindbar.
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Hmmm, ich hoffe einfach darauf, daß meine Bank nicht in einer Erdspalte verschwindet, aber für den Fall des Falles sollte ich vielleicht meiner Sammlung einen Lawinensuchsender beilegen?
Klar, Du hast Recht, Shit happens immer und überall. Aber deswegen muß man ja nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern sollte das Risiko streuen, und der Zeit und dem politischen Umfeld anpassen, in dem man lebt.
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31-12-2004, 16:00
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#154 (permalink)
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Ich wünschte, es gäbe hier einen einzigen Gold- oder Goldmünzenfred, bei dem das Thema auch durchgehalten würde. Stattdessen landet es immer und unweigerlich nach kurzer Zeit bei diesen Aktien- und Geldanlageratschlägen.
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Das liegt nur daran, daß immer das gleiche Spiel beginnt. Die Goldbefürworter schreiben, Gold sei die sicherste Anlage, andere halten dagegen.
Wenn sich nur die Goldmünzensammler zu Wort melden würden, gäbe es dieses Problem nicht.
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31-12-2004, 17:52
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#155 (permalink)
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Das liegt nur daran, daß immer das gleiche Spiel beginnt. Die Goldbefürworter schreiben, Gold sei die sicherste Anlage, andere halten dagegen.
Wenn sich nur die Goldmünzensammler zu Wort melden würden, gäbe es dieses Problem nicht.
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Ach, die reinen Sammler ...
Die sind bei modernen Goldmünzen eine verschwindende Zahl, wenigstens bei den Handelsgoldmünzen. Es kann doch nicht verkehrt sein, auch über den eigentlichen Zweck zu debattieren, zu dem Münzen nun einmal ausgegeben werden. Bei Goldmünzen besteht er in der Wertaufbewahrung. Nebenher kann man sie auch sammeln.
Über diesen Aspekt nachzudenken ist doch etwas ganz anderes als über Renditepapiere zu reden. Auch dagegen habe ich absolut nichts, aber warum muß man denn jeden Goldmünzenfred damit vermanschen ?
Ja, ich bin auch schon öfter vom Thema weggeschwommen und lasse den Vorwurf ja auch für mich gelten ...
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31-12-2004, 18:09
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#156 (permalink)
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Ach, die reinen Sammler ...
Die sind bei modernen Goldmünzen eine verschwindende Zahl, wenigstens bei den Handelsgoldmünzen. Es kann doch nicht verkehrt sein, auch über den eigentlichen Zweck zu debattieren, zu dem Münzen nun einmal ausgegeben werden. Bei Goldmünzen besteht er in der Wertaufbewahrung. Nebenher kann man sie auch sammeln.
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Wenn in so einem Thread meist Gold als das Alleinseligmachende gepriesen wird, dann ist es doch logisch, dass dies andere zum Gegenangriff provoziert.
Jeder, der postet, macht seine Aussagen so absolut und ohne Kompromiss.
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31-12-2004, 18:44
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#157 (permalink)
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Wenn in so einem Thread meist Gold als das Alleinseligmachende gepriesen wird, dann ist es doch logisch, dass dies andere zum Gegenangriff provoziert.
Jeder, der postet, macht seine Aussagen so absolut und ohne Kompromiss.
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@hegele: Daß Gold das alleinseligmachende ist, das habe zumindest ich nie behauptet. Auf die Mischung kommt es an. Da haben wir bei den wertvolleren Metallen z.B. Gold, Silber, Platin, Palladium und als weitere Sachwerte zu einem geringeren Anteil vielleicht ein paar wirklich werthaltige Sammlermünzen und ein paar schöne Antiquitäten als Sachwert-Mobilien.
Die Immobilie zum selbst drinn wohnen, wenn sie denn nicht gearde total überteuert oder überdimmensioniert ist, ist auch eine gute Anlage zur Altersvorsorge (Stichworte: Goldrente aus Mietersparnissen), für die es sich lohnt zu sparen.
Und als VL-Anlage sind z.B. Aktienfonds hervorragend geeignet; so kann, selbst im Laufe eines Arbeitnehmerlebens ein kleines Vermögen geschaffen werden. Außerdem kann durch Anlage in mehreren Fonds international diversifiziert und Einzelrisiken minnimiert werden.
Für die Sachwerte benötigen Sie einen Save und für die Immobilie eine gute Versicherung. Mehr kann man nicht tun.
Kommt es zu einem Erdbeben, einer anderen Naturkatastrophe, einem kosmischen Ereignis, oder einem dritten Weltkrieg, so kann es sein, daß sowohl wir, als auch unsere Immobilien nicht mehr existieren. Was dann mit Ihrer Lebensversicherung sein würde, das wissen wir auch nicht so genau. Wenn der Himmel einstürzt, sind alle Spatzen tot.
Da sollte und darf man sich nichts vormachen: Ein Restrisiko ist immer vorhanden.
Natürlich kann ich auch hergehen, und mein Geld für ein reines und von der Kaufkraft des Geldes entkoppeltes Versprechen auf Rückzahlung zzg. Zins (und nichts anderes sind (Staats-)Anleihen, Renten- und Lebensversicherungen) hergeben. Ich kann es sogar in Erwartung einer Gewinnbeteiligung an einem Unternehmen (z.B. für Aktien) hergeben.
Dieses stark erhöhte Anlagerisiko muß ich aber, aufgrund o.a. Alternativen nicht unbedingt eingehen.
Denn zu den unabwendbaren Risiken kommen hier noch eine vielzahl von Menschen gemachten und demzufolge vermeidbaren Risiken hinzu.
Problem Geldüberhang / verdeckte Inflation:
Wer weis schon, was man für seine Garantierente später zu kaufen bekommt?.
Bei einer Anlage in Sachwerten (z.B. Gold) weis ich zumindest, daß ich bereits einen in Gewicht messbaren, realen Wert für mein Geld bekommen habe.
Wieviel bzw. was ich später dafür bekommen werde, das weis ich dann immer noch nicht. Verfallen tun Sachwerte aber im allgemeinen nie völlig. Bei Geldwerten soll das schon mal des öfteren vorgekommen sein. Auch ganz ohne Inflation, z.B. durch Pleiten und Betrügereien; Insolvenz- bzw. Betrugsrisiken.
Ich gehe einmal davon aus, daß Sie ganz genau wissen, was Sie für das Geld, getan haben. Dieser Logik folgend, würden Sie doch auch nur allzugerne wissen, was genau Sie für Ihr Geld, daß Sie hergeben bekommen werden und in welchen Anlagen Ihr Geld bis dahin steckt. Oder liege ich da falsch?.
Bei hochkomplexen Finanzprodukten (Aktien, Lebensversicherungen) aber wissen Sie genau darüber niemals konkret bescheid, noch haben Sie einen Einfluss darauf, wie und von welchen Personen ( vorhandene oder fehlende Qualifikation, Fachwissen der Manager, Managementrisiken) die von Ihnen hergegebenen Mittel gestreut, umgeschichtet und verwaltet werden. Und auch da liegen ganz erhebliche Risiken begründet.
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01-01-2005, 02:19
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#158 (permalink)
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Wenn in so einem Thread meist Gold als das Alleinseligmachende gepriesen wird, dann ist es doch logisch, dass dies andere zum Gegenangriff provoziert.
Jeder, der postet, macht seine Aussagen so absolut und ohne Kompromiss.
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Ich finde es ja in Ordnung, daß gegensätzliche Ansichten aufeinander treffen. Meine eigene Meinung muß ich nicht lesen, die kenne ich sowieso.
Ich wollte doch nur ohne alle Schärfe vorschlagen, die Themen ein bißchen zu sortieren und nicht immer alles wie Kraut und Rüben durcheinander gehen zu lassen. Zu Gold - Sammelgold, Sparbüchsengold, Spekulationsgold - kann einem mit der Zeit dies und das einfallen und ein Fred dazu kann wieder aufgegriffen und fortgesetzt werden. Aber doch nicht, wenn jedes Goldthema immer gleich zum Anlaß genommen wird, wieder auf diesen Aktienkram und irgendwelche Lebensversicherungen einzuschwenken.
Das hat auch seine Berechtigung, aber eben eher in einem anderen Thema.
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07-03-2005, 15:12
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#160 (permalink)
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Abirtagegeschäfte: Gold-Palladium-Relation
Ich krame das Thema noch mal hervor.
Eine Art der Edelmetallspekulation kann auch darin bestehen, sich die Schwankungen zwischen den Metallen nutzbar zu machen (Abitrage). So kann man langfristig Vermögenszuwächse erzielen und dennoch (fast) die ganze Zeit in Edelmetall investiert bleiben.
Wer nahe den Höchstkursen Palladium besaß, dies verkaufte und den Erlös direkt in Gold investierte, der bekäme nun, wenn er die Hälfte seines Goldes verkaufen würde, die vielfache Palladiummenge dafür.....
Ganz ohne unkalkulierbare Substanz- oder gar Totalverlustrisiken, denn: 1 g Gold bleibt 1 g Gold und das Palladium ist auch halbergs massestabil
.....und die zweite Hälfte des damals gekauften Goldes hätte er auch noch "übrig".
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08-03-2005, 23:37
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#161 (permalink)
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Nur mal zum Ausrechnen.
wir haben gestern den Scheck der Versicherung für eine kleine Lebensversicherung bekommen.
Vor genau 30 Jahren abgeschlossen, monatlich 24 Euro bezahlt.
Jetzt 24.445 € bekommen.
Rechne mal jemand die Verzinsung aus.
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Immerhin 6% nominal, das ist nicht übel.
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09-03-2005, 01:56
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#162 (permalink)
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Swaps: Gold-Palladium
@ Mesodor
Zuerst ein Zitat von Hegele:
Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
Bei bei erwähnten Swaps, wärst Du aber wahrscheinlich nur in Papieredellmetallen investiert gewesen. Physische Ware hat dagegen einen nicht unerheblichen Aufpreis.
1.) Die Handelsspanne An- und Verkauf beim Gold, die nicht ganz so gravierend ist
2.) Die Mehrwertsteuer, die bei Palladium fällig wird plus die An- und Verkaufsspanne bei Palladium, die erheblich höher ist als bei Gold. Physisches Palladium ist auch nur sehr schwer zu bekommen und deutlich teurer als die Spotbörsenpreise.
Der billigste Weg ist hier Kitco.com im Sammeldepot und Auslieferung bei Bedarf, was aber auch einiges an Gebühren kostet. Der Verkauf über z.B. ebay bringt in der Regel bei unverändertem Palladium Preis dann immer noch einige Prozente an Gewinn. Allerdings besteht hier durchaus ein timelack von zwei Wochen, bis dass Palladium von Kitco auch wirklich in Deinen Händen ist und gerade in den Hype Phasen sind die Preise äußerst volatil.
Da sich Palladium gerade aus dem Abwärtstrend befreien zu scheint und um 200 $ notiert, was m.E. im Vergleich zu Platin vielzu billig ist, solltest Du jetzt lieber Gold verkaufen und in Palladium einsteigen und nicht in einem Jahr schreiben...
Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
Ich wollte vor etwa einem Jahr Rhodium bei Kitco kaufen, habe mich aber von der hohen Handelsspanne von 700/850 im Sammeldepot abschrecken lassen. Heute steht Rhodium fast doppelt so hoch...
Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
Edelmetalle gehören m.E. in eine gut gestreute Vermögensanlage, aber nicht in Papierform! Kurzfristige Edelmetall-Spekulation ist was Anderes.
Unter den Bullion Coins finde ich die australichen Lunars sehr gelungen, die nicht allzuweit vom Goldpreis entfernt sind und mit einer 30.000 Auflage bei den 1 Unzen Stücken durchaus auch ein gewisses "numismatisches Wertsteigerungspotenzial" bieten.
Geändert von Satang (09-03-2005 um 02:02 Uhr)
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09-03-2005, 08:18
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#163 (permalink)
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@ Mesodor
Zuerst ein Zitat von Hegele:
Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
Bei bei erwähnten Swaps, wärst Du aber wahrscheinlich nur in Papieredellmetallen investiert gewesen. Physische Ware hat dagegen einen nicht unerheblichen Aufpreis.
1.) Die Handelsspanne An- und Verkauf beim Gold, die nicht ganz so gravierend ist
2.) Die Mehrwertsteuer, die bei Palladium fällig wird plus die An- und Verkaufsspanne bei Palladium, die erheblich höher ist als bei Gold. Physisches Palladium ist auch nur sehr schwer zu bekommen und deutlich teurer als die Spotbörsenpreise.
Der billigste Weg ist hier Kitco.com im Sammeldepot und Auslieferung bei Bedarf, was aber auch einiges an Gebühren kostet. Der Verkauf über z.B. ebay bringt in der Regel bei unverändertem Palladium Preis dann immer noch einige Prozente an Gewinn. Allerdings besteht hier durchaus ein timelack von zwei Wochen, bis dass Palladium von Kitco auch wirklich in Deinen Händen ist und gerade in den Hype Phasen sind die Preise äußerst volatil.
Da sich Palladium gerade aus dem Abwärtstrend befreien zu scheint und um 200 $ notiert, was m.E. im Vergleich zu Platin vielzu billig ist, solltest Du jetzt lieber Gold verkaufen und in Palladium einsteigen und nicht in einem Jahr schreiben...
Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
Ich wollte vor etwa einem Jahr Rhodium bei Kitco kaufen, habe mich aber von der hohen Handelsspanne von 700/850 im Sammeldepot abschrecken lassen. Heute steht Rhodium fast doppelt so hoch...
Wenn d'r Hund net g'schissa hätt, hätt'r den Has g'fanga
Edelmetalle gehören m.E. in eine gut gestreute Vermögensanlage, aber nicht in Papierform! Kurzfristige Edelmetall-Spekulation ist was Anderes.
Unter den Bullion Coins finde ich die australichen Lunars sehr gelungen, die nicht allzuweit vom Goldpreis entfernt sind und mit einer 30.000 Auflage bei den 1 Unzen Stücken durchaus auch ein gewisses "numismatisches Wertsteigerungspotenzial" bieten.
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@Satang: ich meine keine Zertifikate, Optionen oder sonstige Lieferversprechen, sondern physisches Metall.
Lieferversprechen und Papiergold sind im Kriesenfall nichts wert. Insolvenzen, Betrügereien und Schiebereien, die kann es überall geben....
Und mein Beispiel würde trotz Bankspesen und Steuern funktionieren.
Die Schwankungen zwischen den Basiswerten Gold, Silber, Platin und Palladium sind zum Teil so gro0, daß es möglich ist, seine Edelmetallmenge durch geschickte und wiederholte Umschichtungen zu vermehren.
Ich habe in meinem Beispiel bewusst nicht alles Gold zurück in Palladium transferiert, aus folgendem Grund: Was beispielsweise wäre, wenn Gold weiter steigt, und Palladium unten bleibt?.
Am Ende hat man sich dann verspekuliert und kann andere Scherenbewegungen wie beispielsweise Silber-Gold, Silber-Platin oder Gold-Platin nicht mehr nutzen.
Alles auf eine Karte setzen, das bringt´s kaum.
Würde beispielsweise Silber auf 1.000 EUR das Kilo steigen (der Höchstkurs lag Anfang der80er bei umgerechnet 1.400 EUR das Kilo), und Gold bei etwa 13.000 bis 15.000 EUR das Kilo liegen, so könnte ich einen Teil Silber (vorausgesetzt ich besäße welches) in Gold tauschen. Selbst wenn das Silber dann bei 300 EUR das Kilo steht, Gold aber bei 9.000 würde ich doch für die Hälfte des Goldes immer noch fast die doppelte Silbermenge bekommen (Steuern und Spesen inclusive). Und man stelle sich folgendes vor: Platin stünde gleichzeitig bei 12.000, wäre es dann nicht sinnvoll, auch einen Teil des Goldes in Platin zu tauschen?.
Solange man bei einen solchen Deal die selbe Metallmenge Y hat wie vor dem Deal und darüber hinaus eine Menge X an anderem Metall (anderen Metallen), so war der Deal von Vorteil. Und zwar unabhängig von den aktuellen Bewertungen der Metalle. Denn: ohne den Deal hätte man weniger Metall.
Wann sich aber eine Umschichtung lohnt, das genau ist die Frage:
ich würde erst dann umschichten, wenn sich das Verhältnis zwischen den Metallen so geändert hat, daß das Metall, welches man besitzt relativ teuer geworden ist, wohingegen das Metall, in dem man umschichten möchte relativ billig ist. Das Verhältnis der beiden Metalle sollte, gemessen an langjährigen Relationen relativ extrem sein.
Würde ich beispielsweise anfangen, in Edelmetall zu investieren, würde ich momentan auch Silber und Palladiumpositionen aufbauen. Gold würde ich aber unter Sicherheitsaspekten übergewichten, obgleich die Charttechnik etwas anderes sagen würde (es ist steuerfrei und am besten handelbar). Platin würde ich momentan nicht anfassen wollen und auf eine Verbesserung der Silber-Platin bzw. Palladium-Platin-Relation warten. Wird in Indistrie und Technik Platin durch Palladuim ersetzt, steigt Palladium und Platin fällt....
Rhodium, Iridium oder Osmium sind mir zu speziell. Wer weis schon, wie diese Metalle aussehen?. Selbst Platin und Palladium kann man doch bestenfalls bei Banken, Juwellieren, Altgold-Ankaufsstellen und ggf. bei Münzsammlern (Münzform) loswerden.....
Und wenn man das auch nur mit einer Teilmenge (Hälfte oder Drittel) seines Edelmetalles tut, so kann man auch auf (Netto-)Renditen kommen, die der von Hegeles Versicherung entsprechen. Ohne sein Geld aus der Hand zu geben.
Beispiel Palladium:
1995: 1 Unze gekauft für 600 DM (kostete damals vielleicht 300 bis 400 DM)
Palladium für 1.100 Dollar je Unze (bei Stand 1.200) raus, und Gold für 366 EUR die Unze rein (bei Stand von 300 bis 320), macht: 3 Unzen Gold.
Jetzt:
1,5 Unzen Gold raus für 320 EUR (bei Ebay gibt´s noch mehr) und 2 Unzen Palladium zu 7,61 EUR rein.
Rendite, gerechnet in Palladium, bezogen auf 10 Jahre: 100 Prozent, jährliche Verzinsung in Palladium gerechnet: 7 Prozent.
Absolute Rendite:
Schmelzwert jetzt: 1,5*31*10 + 2*31*4,5 = 744 EUR
Damals eingezahlt: 310 EUR
Macht: 2,4-faches Geld und somit 9 Prozent Rendite.
Mit ständig presenten Sachwerten, über die man Verfügungsgewalt hat.
Ohne sein Geld für Versprechungen aus den Händen zu geben.
Natürlich ist das ein Extrembeispiel. Aber möglich ist es, so relativ risikolos seinen Edelmetallbestand zu vergrößern.
Selbst "geschafft" habe ich folgendes:
1 Unze Palladium als Student Anfang der 90er für 235 DM gekauft, das Teil später für 680 DM verhökert, 2 Unzen Gold davon erworben und für den Wert der beiden Goldstücke immerhin letzte Woche 100 g Palladium in Barrenform für bekommen....
Natürlich hätte ich mehr erreichen können. Theoretisch. Aber wer hatte schon vermutet, daß die Unze Palladium auf 1.200 EUR steigen würde?.
Hätte Hegele seine Lebensversicherung in England abgeschlossen, hätte er auch höhere Renditen erzielen können. Theoretisch. Aber das war ihm zu unsicher. Genau wie es mir zu unsicher war, weiter abzuwarten, wohin der Palladiumkurs noch geht.
Geändert von mesodor39 (09-03-2005 um 12:11 Uhr)
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11-03-2005, 01:14
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#165 (permalink)
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Edelmetalle, Buntmetalle und Orchideen
Eine meiner Liebingsmünzen sind die 2 Pfennig Kupferstücke der Bundesrepublik, die ich bereits seit meiner Studentenzeit gehortet habe, da auch schon damals der Metallwert höher war als der Nominalwert. Mittlerweile besitze ich einige komplette Rollensammlungen dieser Stücke.
- Ich habe auch noch ein paar Kilo Rollen für Tauschzwecke übrig-.
Der Kupferpreis, sowie andere Buntmetalle, insbesondere Molybdän, dass als Edelstahlveredler benutzt wird sind in der letzten Zeit aufgrund des Riesenbedarfs in China enorm im Preis angestiegen. Das Reich der Mitte tauscht zur Zeit den Riesenüberschuß an bunt bedruckten Papiernoten in Rohstoffe ein und heizt die Rohstoffpreise enorm an. Stillgelegte Kokereien wurden in Deutschland abgebaut und in China wieder aufgebaut, Stahlschrott wird weltweit aufgekauft und buntmetallhaltige Münzen aus der Vor-Euro Zeit wandern tausend Tonnen weise in chinesiche Schmelztiegel.
Edelmetalle werden dagegen eigentlich weniger benötigt.
Wenn ich heute ein junger Student wäre und wollte ein Teil meines Ersparten in Metallen zur Altersabsicherung anlegen und wäre auch bereit ein erhebliches Risiko einzugehen, weil ich nicht glaube, das wir schon unmittelbar vor dem Währungscrash stehen, dann wäre ich wie folgt vorgegangen:
Ich hätte die Hälfte meiner 2 Pfennig Kupfermünzen zum Schrotthändler gebracht und mir von dem Erlös Aktien von einer kleinen Gesellschaft gekauft, die Riesenkupfervorkommen in Tibet exploriert.
Der Umtauschkurs war etwa Kupferwert eines 2 Pfennigstückes gleich eine Aktie. Theoretischer maximaler Zwischengewinn 300 % in ein paar Monaten.
Weiteres Potenzial: Mehrere 100 %
Muß jetzt Schluß machen: ASX-ORC Eröffnungskurse kommen.
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16-03-2005, 19:38
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#166 (permalink)
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Der Goldpreis befindet sich nach wie vor in einem langfristigen und soliden Aufwärtstrend.
Abgesehen von Gold als Investment ist Gold die Anlage zur Werterhaltung des Vermögens.
Für Interessenten die sich näher mit der Thematik befassen möchten:
siehe auch www.goldseiten.de
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16-03-2005, 19:43
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#167 (permalink)
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Der Goldpreis befindet sich nach wie vor in einem langfristigen und soliden Aufwärtstrend.
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 wo ist der Aufwärtstrend???
Schaue doch mal im Beitrag Nr.134 nach.
Geändert von King_Lir (16-03-2005 um 19:51 Uhr)
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17-03-2005, 03:55
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#171 (permalink)
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Keine Ahnung welche Laus dir über die Leber gehüpft ist, aber ich sehe seit August 04 eher einen Abwärtstrend.
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Das scheint mir auch so. Mir kamen vorhin beim Aufräumen ein paar Preislisten meiner örtlichen Banken von 2004 in die Finger. Darauf sind sämtliche Standardgoldmünzen teurer als heute notiert.
Goldnases Sachverstand schätze ich nach wie vor. Aber der Goldpreis steigt nur in der Theorie, da nützen alle Chinesen nichts.
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17-03-2005, 12:06
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#173 (permalink)
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Goldnase spricht auch von einem langfristigen Aufwärtstrend. Die Beispiele von 2004 nützen da nichts als Gegenargument.
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Ja, ich weiß schon. Aber langfristig sehe ich auch keinen Anstieg. Es ist schon immer so, daß irgendwelche Länder gerade einen hohen Goldbedarf haben und andere eben nicht. Außerdem paßt sich die Goldförderung relativ kurzfristig den Preis- und Nachfrageschwankungen an. Im Unterschied zu einem Kohlebergwerk kann man eine Goldmine relativ kurzfristig in Betrieb nehmen oder stillegen. Es sind immer die in Betrieb, die sich zum augenblicklichen Preis rentieren.
Meiner Ansicht nach ist es ohnehin müßig, all die miteinander verbundenen Einflußgrößen der Weltwirtschaft bedenken zu wollen. Es sind zu viele Variablen und unkalkulierbare politische und psychologische Faktoren im Spiel. Weil man mit der Theorie nicht weit kommt, thriumphiert die Marktwirtschaft und der Sozialismus ging baden.
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18-03-2005, 09:11
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#174 (permalink)
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...Meiner Ansicht nach ist es ohnehin müßig, all die miteinander verbundenen Einflußgrößen der Weltwirtschaft bedenken zu wollen. Es sind zu viele Variablen und unkalkulierbare politische und psychologische Faktoren im Spiel. Weil man mit der Theorie nicht weit kommt, thriumphiert die Marktwirtschaft und der Sozialismus ging baden.
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Ja, das die Zukunft ist halt nicht vorhersehbar.
Gewisse auf Fakten basierende Entwicklungen (Tendenzen) hingegen schon.
Stellt sich nur die Frage, wann und wie heftig diese ausfallen. Und genau dies kann man eben nicht vorhgeragen.
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18-03-2005, 10:38
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#175 (permalink)
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Ja, das die Zukunft ist halt nicht vorhersehbar.............
...................eben nicht vorhgeragen.
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ups, was ist denn da passiert ?
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