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Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage

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Alt 18-03-2005, 12:56   #176 (permalink)
 
Es dauert zwischen Entdckung und Förderung von Gold zwischen 5 und 7 Jahre. Von kurzfristig in Betrieb nehmen kann keine Rede sein.
Nach der Trendwende 1999 ist ein langfirstiger Goldpreisanstieg da. Es macht für mich keinen Sinn über Tatsachen zu diskutieren.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-03-2005, 13:42   #177 (permalink)
 
Exclamation

@hegele: ich wollte damit folgendes zum Ausdruck bringen:

Aufgrund des hohen Geldüberhanges und der viel zu hohen Verschuldung fast aller Staaten ist eine weitestgehende Geldentwertung langfristig unausweichlich.

Langfristig betrachtet bedeutet dies, daß eine Anlage in Mobilien (Edelmetalen) durchaus sinnvoll sein kann.

Wie lange es dauert, bis sich der Geldwert dem Verhältnis zwischen verfügbaren Waren und Dinestleistungen so weit angepasst hat, daß keine weitere nennenswerte Geldentwertung mehr zu erwarten ist, wann genau eine deutliche Geldentwertung beginnt, wann genau der optimale Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg bei Edelmetallanlagen ist usw., das alles sind Dinge, die niemand hinreichend genau vorhersagen kann.

Und weil eben absehbare Entwicklungen nicht unbedingt in absehbarer oder hinreichend exakt festlegbaren Zeiträumen zwingend eintreten müssen, gibt es auch solche Sprichworte wie: Todgesagte leben länger.....

Man muß sich eben damit abfinden, daß man nicht jede erkennbare oder zumindest äußerst wahrscheinliche Entwicklung zeitlich oder von ihren Auswirkungen her exakt prognostizieren kann.

Eben weil alle Prognosemodelle für solche Entwicklungen niemals die Wirklichkeit in ihrer ganzen Komplexität darstellen können.

Folgendes aber dürfte klar sein: Wenn die Geldmenge jahrzehnte lang stärker ansteigt als die Wirtschaftsleistung und auch die Summen aller vergebenen, ungedeckten Kredite (Versprechungen) weitaus stärker steigen, als besagte Wirtschaftsleistung (= das Vermögen, Versprechen zu erfüllen), dann bedeutet dies nichts anderes, als daß das Risiko sein Vermögen, daß ausschließlich oder überwiegend in auf Geld lautende Forderungen angelegt ist, zu verlieren in etwa dem selben Maße ansteigt.

Und warum das: weil es immer mehr leere Versprechungen in der Summe aller Versprechungen gibt und die Anzahl der Versprechungen stärker ansteigen als die Möglichkeiten zunehmen Versprechungen zu erfüllen.

Würden Anlagefirmen sich gegenüber ihren Anlegern ähnlich verhalten, so würde man ein solches Geschäftsmodell als Schneeballsystem bezeichnen. Und dies ist bekanntermaßen betrügerisch, denn die Einzahlungen der letzten Anleger sind die Ausschüttungen der Gesellschaft.

Risiko, das bedeutet nicht unbedingt, daß der Risikofall jetzt oder in absehbarer Zukunft ansteigt. Risiko, das bedeutet auch nicht zwangsläufig, daß es jeden treffen wird. Aber: Je höher das Risiko ist, desto wahrscheinlicher ist es, daß genau dieser Risikofall eintritt.

Und je später man bei einem Schneeballsystem mitmacht, desto wahrscheinlicher ist es, am Ende leer auszugehen.

Und was macht unser Staat: Der leiht sich Jährlich mindestens 3 Prozent des Gegenwertes aller in einem Jahr erzeugten Waren und Dienstleistungen. Um sie direkt wieder zu verteilen.

Nun kommt gleich ein Schlaumeier daher und behauptet, daß die Gelder investieret wurden.....

ansonsten wäre es ja verfassungswidrig.

Nun gut. Ein nachvollziehbares Beispiel:
Mein Vater und mein Großvater haben 1956 für 40.000 DM eine Walze erworben. Das Teil hat heute 1.200 EUR Schrottwert (es war vor 12 Jahren auch schon mal weniger wert ). Es steht mit einem Erinnerungswert von 1 EUR in der Firmenbilanz. Laufen tut es sogar auch noch. Letzter Einsatz war August 2004. Würde ich hingehen und das Teil mit 20.000 EUR aktivieren und in die Bilanz einstellen, so wäre dies zumindest Bilanzfälschung. Würde ich es tun, um Kredite aufzunehmen um einen defizitären Geschäftsbetrieb weiter führen zu können, so wäre das Konkursverschleppung und Konkursbetrug.

Ganz im Gegensatz dazu haben es unsere Herren Politiker einfach: Für Staaten gelten weniger strenge Regeln. Klar, ihre Regeln, die machen sie ja selbst.....

Die Neuaufnahme von Schulden darf die Neuinvestitionen nicht überschreiten. D.h.: die dürfen so tun, als ob ihre Investitionen keinen Abschreibungen unterliegen würden.

Und darum führt auch niemand die Summe der Abschreibungen auf die Neuinvestitionen der Vorjahre automatisch an die Gläubiger zurück bzw. setzt diese automatisch von der sich aus dem Neuinvestitionsvolumen ergebenden (theoretisch möglichen) Neuverschuldung ab. Im Gegenteil: die machen noch mehr Schulden, als das schon nach ihren eigenen, laxen Regeln maximal zulässig wäre

Wäre dem so, daß Abschreibungen auf Investitionen an Gläubiger zurückgeführt würden, so wäre unser Staat auch nicht bankrott.

So aber ist er es faktisch schon ewig lange. Und unsere Politiker tun gelegentlich auch noch so, als ob sie es nicht verantworten könnten gewisse Belastungen zukünftigen Generationen aufzubürden, und das bei dem Schuldenturm, den sie bereits aufgebaut haben - diese Heuchler!.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-05-2005, 13:16   #178 (permalink)
 
Der langfristige, 5-Jahres-Aufwärtstrend beim Gold scheint nun für´s Erste gebrochen, denn mit einem wieder etwas stärkeren Dollar geht ein in Dollar sehr deutlich rückläufiger Goldpreis einher.

In Euro gerechnet ist dies momentan zwar (noch) kaum merkbar. Jedoch: sollte Gold für US-Anleger kurzfristig uninteressant werden, sind mittelfristig, d.h. auf Halbjahressicht auch deutlich fallende Goldkurse auch in Euro denkbar.

Einige Profis rechnen sogar mit einem Ende des Goldpreisanstieges. Die Ausgabe langjähriger Call-Optionen auf Gold und auf Silber spricht dafür. Und dies bedeutet nichts anderes, als daß die versuchen, noch den letzten Cent der Bullen mitzunehmen - leicht verdientes Geld halt

Beispielsweise kann man sich für einen Optionspreis von etwa 1,30 EUR je Unze Gold das Recht sichern, diese bis zum 19.06.2009 für 1.500 US-Dollar zu erwerben. Dies bedeutet nichts anderes, als daß man beispielsweise seine Vermögenssubstanz zu etwa 25 Prozent mit einem Obolus von etwa 0,25 Prozent des Gesamtvermögens auf 4 Jahre gegen eine Hyperinflation (= nahezu völlige Geldentwertung) absichern kann. Vorausgesetzt, man glaubt, daß der Emmitent bei solchen Verhältnissen noch solvent ist.

Denn ganz anders, als bei einer Hausrat- oder Feuerversicherung haben die Emmitenten solcher Zertifikate ein ganz anderes Risiko: Bei denen brennen von tausend Häusern nicht eines per Anno ab: bei denen brennen alle Häuser eines komplett versicherten Virtels gleichzeitig ab - oder keines.

Von der Produktionsseite ist es so, daß selbst bei den hohen Goldpreisen einige Produzenten nicht oder kaum kostendeckend arbeiten konnten, was auf die gestiegenen Energiepreise einerseits und andererseits, was Süd-Afrika angeht, auf eine besonders unternehmerfeindlich und rassistisch ausgerichtete Wirtschaftspolitik zurückzuführen ist. Mehr als ein schwacher Hoffnungsfunke ist auch das nicht.

Gold bleibt also, zumindest vorerst, relativ preiswert. Das zumindest lassen die Charttechnik und die Handlungen / Angebote einiger Terminmarkt-Akteure vermuten.

Bleibt abzuwarten, wo sich (in Dollar gerechnet) ein erster, fester Boden beim Goldpreis ausbildet, der dann einen vielleicht flacheren, aber stabileren 10-Jahres Aufwärtstrend begründet - oder aber nichts aussagt außer dem, daß sich das Gold seit der Mitte der 70er Jahre in einem langfristigen Seitwärtstrend bewegt, der irgendwo zwischen 250 und 1.200 Dollar je Unze mal mehr und mal weniger heftig schwankend verläuft. Die Zukunft wird´s uns zeigen.

Erst wenn die alten Höchststände, die Anfang der 80er Jahre erreicht wurden nachhaltig überschritten sind, dürfte der Weg für einen Run auf´s Gold frei sein. Dann aber macht eine teilweise und vorsichtige Geldanlage in Gold viel weniger Sinn als heute.

Geändert von mesodor39 (18-05-2005 um 07:46 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 02:57   #179 (permalink)
 
In meine naive Sprache übersetzt, heißt das immer noch: Mal steigt er, mal fällt er - und keiner weiß, was er als nächstes tut.

Ich habe mein Leben lang viele nachträgliche Begründungen gelesen, weswegen die Goldpreisentwicklung genauso kommen mußte, wie sie stattfand. Nur die Vorhersagen gingen immer in die Hose.

Natürlich wird der Chinese gerade reich, und die Araber, oder sonstwer. Aber das gab es eben schon immer, daß manche Nationen im Aufschwung waren und andere eben nicht. Der eine kauft Gold, der andere verkloppt es. Und der Goldpreis steht wie die Türken vor Wien.

Das macht mir das Gold gerade sympathisch.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 07:45   #180 (permalink)
 
@Bukanier: genau so ist es. Nachdem ein Trend gebrochen scheint, werden die Karten wieder neu gemischt. Es gibt eben auch in der Geldanlage keine Automatismen, mit denen man ganz sicher reich werden kann.

Und sollte das Gold auch in EUR vielleicht sogar deutlich fallen, so sind das doch schöne Einstiegskurse für diejenigen, die auf höherem Preisniveau eine Goldanlage ins Auge gefasst haben.

Geändert von mesodor39 (18-05-2005 um 07:47 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 09:16   #181 (permalink)
 
Es gibt eben auch in der Geldanlage keine Automatismen, mit denen man ganz sicher reich werden kann.
Ich unterscheide natürlich die Chancen, die ein Experte hat, aus den kurzfristigen Goldpreisschwankungen Nutzen zu ziehen von der Hoffnung, Gold als Laie einfach liegenlassen zu können und von einem quasi gesetzmäßigen Preisanstieg zu profitieren.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 09:32   #182 (permalink)
 
Ich sehe zwar keinen fallenden Goldpreis (ausser einen fluktuativen Dollar),
aber prinzipiell gebe ich euch Recht. Hauptmerkmal des Goldpreises ist seine mittel- bis langfristige Stabilität. Das war schon immer so und ich sehe nicht, warum sich das grossartig verändern sollte...(bevor eine Hyperinflation kommen sollte)

Gruss,
jeggy
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jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 19:04   #183 (permalink)
 
Die Faktoren für einen lagfristigen Goldanstieg in Dollar UND Euro sprechen sind ungebrochen. Im Moment finden massive Verkäufe der Bank von England statt, die die Seitwärtsbewegung bzw. den Rückgang des Goldpreises in Dollar erklären.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 19:37   #184 (permalink)
 
Die Faktoren für einen lagfristigen Goldanstieg in Dollar UND Euro sprechen sind ungebrochen. Im Moment finden massive Verkäufe der Bank von England statt, die die Seitwärtsbewegung bzw. den Rückgang des Goldpreises in Dollar erklären.
die Schweizer haben ja auch in den letzten Monaten massiv ihre Reserven abgebaut. Solange so viel "reales" Gold in den Markt schwemmt kann es auch nur eine Seitwärtsbewegung geben
Seagram ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 20:09   #185 (permalink)
 
Es gibt aber auch Hinweise darauf, daß die schweizer Zentralbank, die auf Drängen des IWF einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen MUSSTE, hintenrum das Gold wieder eingekauft hat

In den letzten Jahren ging der Goldpreis im Sommer immer leicht nach Süden, mit Spitze im August, um sich dann Richtung Winter wieder prächtig zu erholen.

Lets wait and see...
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 20:13   #186 (permalink)
 
Der Goldmarkt ist sicherlich sehr komplex und unübersichtlich. Deswegen halte ich mich auch mehr an die langfristigen Analysen. Gewisse Faktoren sprechen für einen Anstieg.

Viel wichtiger ist aber im Moment die Anonymität von Gold.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 20:13   #187 (permalink)
 
Es gibt aber auch Hinweise darauf, daß die schweizer Zentralbank, die auf Drängen des IWF einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen MUSSTE, hintenrum das Gold wieder eingekauft hat

In den letzten Jahren ging der Goldpreis im Sommer immer leicht nach Süden, mit Spitze im August, um sich dann Richtung Winter wieder prächtig zu erholen.

Lets wait and see...
Ja das mag auch sein!
Aber an sich ist es egal! Ein bischen Gold kann auf jeden Fall nich schaden
Zumindest reicht es um beruhigt abends einschlafen zu können
Seagram ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 20:17   #188 (permalink)
 
Kneift nur wenn man es unter der Matratze hat!
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-05-2005, 20:26   #189 (permalink)
 
Kneift nur wenn man es unter der Matratze hat!
Dieter und ich verbuddeln dat im Garten
Seagram ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2005, 02:45   #190 (permalink)
 
Dieter und ich verbuddeln dat im Garten
Das ist es. Für uns sind die Schaufelpreise entscheidend, nicht das bißchen Goldausschlag nach oben oder unten.
Viel wichtiger ist aber im Moment die Anonymität von Gold.
Uneingeschränkte Zustimmung. In Zeiten, wo der Staat immer aufdringlicher vom Verdienten und Ersparten abknapst, ist Gold die einzige solide Währung und die sicherste Sparform - wenn man es nur tief genug verbuddelt.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2005, 02:53   #191 (permalink)
 
Bei Gold fällt mir immer die Zeitungsgeschichte zu einem (vor 20 Jahren) hochgeschätzten Anlageberater ein, der sich seine Dienste nach Zeit, aber mit dezenter Diskretion bezahlen ließ: Alle Viertelstunde ertönte zart eine Art Spieluhr, worauf der Klient einen Krügerrand in eine Schale gleiten zu lassen hatte, ohne das Gespräch zu unterbrechen.

Das ist Kultur .

Geändert von Bukanier (19-05-2005 um 02:55 Uhr)
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2005, 21:43   #192 (permalink)
 
Das ist Kultur .
Nein, Wucher und höchstwahrscheinlich Steuerhinterziehung
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2005, 22:00   #193 (permalink)
 
Bei Gold fällt mir immer die Zeitungsgeschichte zu einem (vor 20 Jahren) hochgeschätzten Anlageberater ein, der sich seine Dienste nach Zeit, aber mit dezenter Diskretion bezahlen ließ: Alle Viertelstunde ertönte zart eine Art Spieluhr, worauf der Klient einen Krügerrand in eine Schale gleiten zu lassen hatte, ohne das Gespräch zu unterbrechen.

Das ist Kultur .
Hoffentlich nur 1/10-Unzen...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20-05-2005, 01:55   #194 (permalink)
 
Hoffentlich nur 1/10-Unzen...
Die gabs damals noch garnicht, glaube ich, und es wäre wohl auch athmosphärisch unpassend gewesen, mit solchem Pfennigkram zu hantieren. Dieser Anlageberater war keiner, den unsereiner sich leisten könnte.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-06-2005, 18:05   #195 (permalink)
 
Der Goldpreis steigt in Dollar und Euro.

Schlecht für die Gurus des Fiat Money.

Also schnell bekanntgeben, dass der IWF plant seine Goldreserven zu verkaufen um arme Länder zu entschulden.

Das damit hauptsächlich die Gold fördernden Staaten der Dritten Welt getroffen werden ist übersehen worden. Den Herren ist eben mittlerweile jedes Mittel recht den Goldpreis unten zu halten.

Trotzdem; es wird auf Dauer nicht gelingen den Goldpreis am Markt vorbei nach unten zu manipulieren. Das hat schon durch die Goldleihe nicht funktioniert und wird auch durch die Verkäufe der IWF nicht gelingen.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-06-2005, 19:22   #196 (permalink)
 
Diese "Analysen" halte ich schon für etwas gewagt....
http://www.goldseiten.de/content/div...p?storyid=1227
Als ob die Welt so einfach wäre....und der Teufel ist ja bekanntlich ein Eichhörnchen

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-06-2005, 19:31   #197 (permalink)
 
So'ne Art 100jähriger Kalender für Edelmetalle?
diwidat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-06-2005, 19:33   #198 (permalink)
 
..... es wird auf Dauer nicht gelingen den Goldpreis am Markt vorbei nach unten zu manipulieren. Das hat schon durch die Goldleihe nicht funktioniert und wird auch durch die Verkäufe der IWF nicht gelingen.
Wie auch?. Ein relativ knappes Gut wie Gold kann preislich praktisch nicht nach unten manipuliert werden. Es sei denn durch mangelnde Nachfrage.

Diejenigen, die nicht-physisches Gold erwerben sind ohnehin nur auf kurzfristige Profite aus und daher keine klassischen Edelmetall-Investoren, bei denen Aspekte wie Sicherheit vor unerwarteter, plötzlicher Geldentwertung, ständige und beliebige Verfügbarkeit und Mobilität des erarbeiteten Vermögens usw. im Vordergrund stehen.

Kommt es nämlich hart auf hart, so kann man sich mit seinem Papiergold bei Bedarf / Mangel an anderen Verwendungs-Alternativen bestenfalls den Allerwertesten putzen.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-06-2005, 19:48   #199 (permalink)
 
Exclamation Charttechnik & Wahrsagerei

So'ne Art 100jähriger Kalender für Edelmetalle?
ich finde die gemachten Vergleiche durchaus interessant.

Jedoch: eine Gesetzmäßigkeit bzw. einen mathematisch nachweisbaren Zusammenhang vermag ich nicht zu erkennen.

Solche Übereinstimmungen gibt´s nach meinem Dafürhalten in der Charttechnilk wie Sand am Meer. Den genau auf solche Ähnlichkeiten zu vergangenen Kursverläufen beim aktuellen Kursverlauf eines Handelsgutes basiert die Analysemethode der Charttechnik.

Was aber ganz und garnicht nicht bedeutet, daß alle Übereinstimmung auch zukünftig mathematisch exakt prognostizierbar, d.h. mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 100 Prozent extrapolierbar sind.

Wenn beispielsweise vor 5 Jahren beim Roulette die Zahlen 12, 25, 13 und 17 nacheinander gefallen sind und ich nun sehe, daß wieder die 12 fällt, gefolgt von der 25 und der 13, so bedeutet dies eben noch lange nicht, daß die nächste Zahl, die fällt, die 17 sein muß.

Die Chance, daß dem so ist, beträgt (unter Vernachlässigung von Imperfektionen des Spielgerätetes) 1:37 und nicht 100 Prozent.

Sollte es wider Erwarten wirklich zu einem Goldpreisanstieg kommen, bei dem die 1.000-Dollar-Marke überschritten wird, so dürften dann auch die 2.000er, die 3.000er undvielleicht sogar die 4.000er Marke fallen.

Ganz im Gegensatz zu Beginn der 80er Jahre ist das Verhältnis von Geldmenge zu Goldmenge selbst bei Goldkursen um die 1.000 Dollar für die Unze um mindestens das 10 bis 20-fache höher.

Gold ist nur deswegen so billig, weil es seit 23 Jahren preislich nich tmehr in einem Maße nach oben ausgebrochen ist, daß dies die Aufmerksamkeit weiter Bevölkerungskreise auf sich gezogen hat.

Sollten nur 5 bis 10 Prozent der "Normalbürger" erst mal anfangen Gold zu kaufen wie sie bis vor 5 Jahren noch Aktien des Neuen Marktes gekauft haben......

....so dürfte eine Goldanlage kaum noch langfristig lukrativ sein.

Geändert von mesodor39 (06-06-2005 um 19:59 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-06-2005, 21:13   #200 (permalink)
 
mesodor39

Du vertust dich gewaltig. Alleine durch die Vorwärtsverkäufe der Minen und die Goldleihe der Zentralbanken (wurde von mir hier im Forum schon genauer erklärt) wurde der Goldpreis jahrelang am Boden gehalten.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
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