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Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage

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Alt 06-06-2005, 23:05   #201 (permalink)
 
@goldnase

ich glaube, ihr seid Euch einig, und wißt es nur nicht

Ich habe mesodor so verstanden, daß sich später dann kein Einstieg mehr lohnt weil die Preise in den Himmel geschossen sind
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10-06-2005, 17:53   #202 (permalink)
 
mesodor39

Du vertust dich gewaltig. Alleine durch die Vorwärtsverkäufe der Minen und die Goldleihe der Zentralbanken (wurde von mir hier im Forum schon genauer erklärt) wurde der Goldpreis jahrelang am Boden gehalten.
Was Spekulanten angeht, so trifft das sicherlich zu.

Und was die von Spekulanten ausgelösten Preisbewegungen angeht, so ist dies ein Auf- und Ab, aber nichts von Dauer. Sobald sich für den Spekulanten die Chance auf einen guten Profit ergibt, wird dieser realisiert und die Kohle fließt in neue Anlagen und das Spiel kann von neuem beginnen, so lange bis sich der Spekulant verspekuliert und sein Geld verliert.....

....was bei Spekulanten, die über OPTIONEN auf einen nachhaltig steigenden Goldpreis gesetzt haben im Zeitraum von etwa 1982 bis 2002 mit schöner Regelmäßigkeit der Fall gewesen ist.

Spekulanten kaufen lieber Termin- oder Papiergold, weil sie auf irgendwelche irrationalen Reaktionen setzen, an denen sie hoffen Geld zu verdienen. Mit möglichst geringem Einsatz möglichst kurzfristig möglichst viel Kohle machen - oder alles verlieren (oder in der Kriese nichts bekommen, weil Papiergold in einem echten Kriesenfall auch nur Papier ist) Fast vorbei ist auch daneben.....

Oder glaubt hier wirklich jemand das im schlimmen Kriesenfall ein Lieferanspruch auf GOLD eingelöst werden würde?. Alles verfügbare Gold würde dann doch verstaatlicht und der Goldhandel verboten und der Goldbesitz (Münzen, Barren) unter Strafe gestellt. Sowas gab´s ja schon mal im III. Reich. Oder von Bankern etc. veruntreut, die Schweizer haben es ja mit den Vermögen vieler ermordeter Juden und einiger umgekommener Nazis gleichermaßen vorgemacht....

Gold hat ohnehin nur dann eine CHANCE, wenn der Geldwert nicht nur gefährdet ist sondern auch im alltäglichen Leben viele Menschen die Erfahrung machen, daß sie immer schneller immer weniger für ihr Geld bekommen und ihre erarbeiteten "Werte" einfach sichern wollen, indem sie das schlechte Geld gegen gute Sachwerte tauschen.

Dann aber ist es für die breite Masse bereits zu spät. Wenn die sich in Bewegung setzt (und nur dann kann und) wird es so sein, daß der Goldpreis abgeht wie Schmitz Katz.

Wobei es auch sein kann und sehr wahrscheinlich auch sein wird, daß sich die Währung irgendwo wieder stabilisiert und die letzten Käufer neben dem bis zum Goldkauf angefallenen Wertverlust ihres Geldes nun auch noch einen enormen Spekulationsverlust verbuchen müssen.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10-06-2005, 21:40   #203 (permalink)
 
Es hüpft...
http://www.kitco.com/gold_currency/charts.htm?USD

€350 / Unze sind überschritten.

Geändert von jeggy (10-06-2005 um 21:43 Uhr)
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-06-2005, 15:53   #204 (permalink)
 
Das war die wichtige Markue überhaupt. Gold hat sich endlich vom Dollar gelöst. Es sind jetzt auch erheblich höhere Goldpreise in Euro zu erwarten. Genau wie vorhergesagt.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-06-2005, 22:02   #205 (permalink)
 
Das war die wichtige Markue überhaupt. Gold hat sich endlich vom Dollar gelöst. Es sind jetzt auch erheblich höhere Goldpreise in Euro zu erwarten. Genau wie vorhergesagt.
Nein, das sehe ich etwas anders:

- Ist der Goldpreis in EUR annähernd konstant und steigt in US-Dollar, so liegt eine Dollarschwäche vor

- Ist der Goldpreis in Dollar annähernd konstant und steigt in EUR, so liegt eine Euroschwäche vor

- Steigt der Goldpreis in Dollar und EUR nachhaltig und annähernd gleich stark an, so hat sich der Goldpreis tatsächlich vom Dollar gelöst und erst dann kann man von einem steigenden Goldpreis ausgehen.

An einen steigenden Goldpreis glaube ich erst dann, wenn die 1.000 Dollar- oder die 800-Eurogrenze beim Unzenpreis überschritten wird.

Erst dann besteht eine realistische Chance, daß die Höchstkurse, die zu Beginn der 80er Jahre erreicht wurden überschritten werden können.

Alles andere ist noch durch eine lange Seitwärtsbewegung zu erklären.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 01:20   #206 (permalink)
 
An einen steigenden Goldpreis glaube ich erst dann, wenn die 1.000 Dollar- oder die 800-Eurogrenze beim Unzenpreis überschritten wird.
Sorry, aber das nennt man dann nicht mehr glauben, sondern wissen
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 01:33   #207 (permalink)
 
Sorry, aber das nennt man dann nicht mehr glauben, sondern wissen
Was mesodor mit steigendem Goldpreis meint, dass man für Gold wieder wesentlich mehr in den Warenkorb packen kann. Ich denke auch, dass sowohl beim Euro als auch beim Dollar der Goldpreis erst noch ein paar hundert Einheiten nach oben klettern müsste, bevor man von einer beginnenden "Flucht ins Gold" sprechen könnte...

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 01:34   #208 (permalink)
 
Sorry, aber das nennt man dann nicht mehr glauben, sondern wissen
Sorry, Sonja aber ich glaube, daß erst wenn dieses Niveau erreicht ist, die Chance besteht, daß der Goldpreis wirklich steigt

Alles andere, speziell das, was wir während der letzten drei Jahre erlebt haben, das ist nichts anderes als die zycklischen Ausschläge innerhalb einer seit mittlerweile 24 Jahren andauernden Seitwärtsbewegung.

Und solange das alte Hoch nicht überwunden ist, sind die vermuteten Widerstände, die einer wirklichen Aufwärtsbewegung des gelben Metalles noch im Weg stehen so groß und gewaltig, daß noch kein begründeter Anlaß dazu besteht, gerade jetzt eine langfristige Aufwärtsbewegung anzunehmen.

Von mir aus kann diese Seitwärtsbewegung, von kurzen Spitzen abgesehen, noch weitere 20 Jahre lang auf derzeitigem oder niedrigerem Niveau andauern.

Um so stärker wird der sich dann irgendwann ergebende Ausbruch nach oben sein, denn: je länger sich nicht wirklich etwas tut, desto weniger glauben an einen nachhaltigen Preisanstieg.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 04:15   #209 (permalink)
 
Nun kommt mal auf den Teppich zurück mit Euren komischen "Seitwärtsbewegungen". All die theoretischen "Beweise", was das Gold tun wird, sind doch kalter Kaffee. Das einzige, was zählt, sind die real feststellbaren Verhältnisse. Die Einflußgrößen, die den Goldpreis bestimmen, übersieht nicht mal der liebe Gott. Die zukünftigen Vorlieben, Handlungen und Strategien der Marktteilnehmer kann schon gar keiner voraussehen. Irgendwie gleichen sie sich immer aus. Das ist alles, was ich sehe, und deshalb vertraue ich auch auf den Wert des Goldes.

Ich lasse Beobachtungen gelten wie "bei Ibeh steigen jetzt die Preise für die Deutschgoldeuros" oder "seit letztem Jahr wird kein Krügerrand mehr unter 360 Öro verkauft". Das wären Tatsachen, die ich zur Kenntnis nehmen würde. Dieses hätte-könnte-müßte ist völlig wertlos. Das höre ich seit meiner Jugend, und der Goldpreis steht die ganze Zeit wie die Türken vor Wien.

Geändert von Bukanier (12-06-2005 um 04:23 Uhr)
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 09:55   #210 (permalink)
 
Der Goldpreis steigt u.steigt
bisher ohne Auswirkungen auf meine Goldmünzen.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 10:50   #211 (permalink)
 
Nun kommt mal auf den Teppich zurück mit Euren komischen "Seitwärtsbewegungen". All die theoretischen "Beweise", was das Gold tun wird, sind doch kalter Kaffee. Das einzige, was zählt, sind die real feststellbaren Verhältnisse. Die Einflußgrößen, die den Goldpreis bestimmen, übersieht nicht mal der liebe Gott. Die zukünftigen Vorlieben, Handlungen und Strategien der Marktteilnehmer kann schon gar keiner voraussehen. Irgendwie gleichen sie sich immer aus. Das ist alles, was ich sehe, und deshalb vertraue ich auch auf den Wert des Goldes.

Ich lasse Beobachtungen gelten wie "bei Ibeh steigen jetzt die Preise für die Deutschgoldeuros" oder "seit letztem Jahr wird kein Krügerrand mehr unter 360 Öro verkauft". Das wären Tatsachen, die ich zur Kenntnis nehmen würde. Dieses hätte-könnte-müßte ist völlig wertlos. Das höre ich seit meiner Jugend, und der Goldpreis steht die ganze Zeit wie die Türken vor Wien.
Der Ansatz von mesosor39 ist aus Chart-technischer Sicht durchaus korrekt, da es dort in der Tat immer um die Überwindung alter Hochs geht, damit der "Weg in die Wolken" frei wird.
Da es sich hier (Thread-Titelmäßig) um eine Diskussion zum Thema Goldpreis handelt, finde ich es auch durchaus angemessen, dass dieser Aspekt erwähnt wurde.

Mir persönlich fehlt allerdings der Glaube, dass eine Entwicklung in Richtung 800 - 1000 (egal jetzt ob auf Dollar- oder Euro-Basis) in absehbarer Zeit - also jetzt konkret in den nächsten 10 Jahren - möglich sein wird.
Und zwar hauptsächlich aus folgendem Grund:
Es kann zwar durchaus sein, dass sich die Nachfrage-/Angebotssituation weiter in Richtung (theoretischer) Preis-fördernde Tendenzen entwickelt.
Allerdings während es beim Erdöl schon "geklappt" hat in den letzten Jahren mit einer Preisexplosion und wohl auch das eine oder andere Metall dies geschafft hat oder bald schaffen wird, sehe ich eine solche Entwicklung nur dann möglich wenn hinter dem betreffenden Rohstoff ganz massive wirtschaftlich-industrielle Interessen stehen.
Dies ist bei Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas oder für die Industrie (in grösseren Mengen) unentbehrlichen Metallen durchaus zutreffend, allerdings nicht in ausreichendem Maße beim Gold.
Die private Nachfrage nach Gold sehe ich bei weitem nicht so volatil bzw. potentiell explodierend, sondern allenfalls sanft ansteigend in den kommenden Jahren.
Und in der Industrie / Produktion spielt Gold m. W. keine wirklich tragende Rolle, auch in keinem Teilbereich...
Ich kann mir allenfalls noch vorstellen, dass Gold irgendwann von Spekulanten hochgetrieben wird oder aber auch durch globale Krisen-hafte Entwicklungen, welche ich allerdings nicht wirklich am Horizont sehe...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 12:38   #212 (permalink)
 
Der Ansatz von mesosor39 ist aus Chart-technischer Sicht durchaus korrekt, da es dort in der Tat immer um die Überwindung alter Hochs geht, damit der "Weg in die Wolken" frei wird.
Da es sich hier (Thread-Titelmäßig) um eine Diskussion zum Thema Goldpreis handelt, finde ich es auch durchaus angemessen, dass dieser Aspekt erwähnt wurde.
Der wird ununterbrochen erwähnt, aber die Charttechnik gibt für langfristige Vorhersagen nichts her.
Für eine langfristige Aufwärtsentwicklung spricht vielmehr die einfache Logik:

- wachsende Weltbevölkerung, ansteigender Wohlstand
- unsolide Wirtschafts- und Schuldenpolitik
- erkennbare Gefahren für die Stabilität der Papierwerte

Ebenso deutlich liegt aber auf der Hand, daß das vor 100 Jahren auch schon so war. All diese Goldbeweise mittels Aktiengebrabbel kann man schon in uralten Schwarten vom Flohmarkt nachlesen.

Ich verfolge diese Golddiskussionen hier, weil das Thema so schön ist. Ich habe dabei aber noch kein einziges Argument gefunden, von meinen eigenen selbstgestrickten Erkenntnissen abzuweichen:

1. Gold ist langfristig stabil.
2. Gold ist schön. Goldmünzen sind noch schöner.
3. Der Goldpreis in den USA oder Turkmenistan geht mich einen Pup an.

Die meisten hier bringen die Dinge dauernd durcheinander, indem sie die langfristige Stabilität des Goldes mit den kurzfristig durchaus gerechtfertigten spekulativen Erwartungen vermischen.

Gold ist nach wie vor die Universalwährung, weil wir nichts anderes kennen, auf dessen Stabilität wir so vertrauen könnten. So schön es wäre, wenn unsere gesammelten Deutschgoldeuros plötzlich wertvoller würden, sollten wir uns den hier herbeigeredeten schnellen Anstieg des Goldpreises nicht ernsthaft wünschen. Sobald die massenhafte Goldspekulation eröffnet ist, wird es aus mit der Stabilität und dem Gold als Weltgeld sein.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 14:40   #213 (permalink)
 
Exclamation

.....

Für eine langfristige Aufwärtsentwicklung spricht vielmehr die einfache Logik:

- wachsende Weltbevölkerung, ansteigender Wohlstand
- unsolide Wirtschafts- und Schuldenpolitik
- erkennbare Gefahren für die Stabilität der Papierwerte

Ebenso deutlich liegt aber auf der Hand, daß das vor 100 Jahren auch schon so war. All diese Goldbeweise mittels Aktiengebrabbel kann man schon in uralten Schwarten vom Flohmarkt nachlesen......



@Bukanier: Das, was Sie da gerade "hingelegt" haben, ist nichts anderes als eine Fundamentalanalyse.

Selbstverständlich wird der Goldpreis irgendwann einmal nachhaltig steigen (Titelthema: der Goldpreis steigt und steigt....). Das genau sagt uns Ihre FUNDAMENTALANALYSE.

Um nun zu versuchen, den Zeitpunkt etwas näher einzugrenzen bedarf es weiterer ANALYSEMETHODEN. Und genau hier kommt die CHARTTECHNIK ins Spiel:

Mit einer Sicherheit von über 50 Prozent und einem Zeitfenster von etwa drei bis 6 Jahren kann man von diesem GOLDPREISANSTIEG erst dann ausgehen, wenn die alten Widerstände, die hierzuland ebei ca. 48.000 DM das Kilo lagen, getestet, ggf. mehrfach getestet und dann nachhaltig, d.h. sowohl auf EUROBASIS (ca. 35.000 EUR) als auch auf Dollarbasis (ca. 1.000 Dollar je Unze) signifikant überschritten wurden. Dann und nur dann sind sehr wahrscheinlich auch Kilopreise von 50.000 bis 75.000 EUR drinn. Und genau dann ist eine Goldanlage unter Sicherheits- und Renditeaspekten betrachtet am allersinnvollsten. Und weil dann und nur dann auch Banker, Hedge-Funds und Großinvestoren aller Coleur daran glauben, wird sich diese Prophezeiung quasi von selbst erfüllen.

Wir wissen beispielsweise, daß die Erde alle paar hundert Millionen Jahre von einem Brocken getroffen wird, der fast alles höhere Leben auslöscht. Die Dinos waren zuletzt drann, abgesehen von ein paar Schildkröten, Krokos, Fischen, Vögeln und Kleinstnagern mussten damals alle dran glauben, und eigentlich ist solch ein Einschlag nun (statistisch betrachtet) jederzeit zu erwarten, vielleicht auch schon längst überfällig.

Dennoch kann es noch ein paar millionen Jahre dauern, bis zum nächsten big-bang. Muß es aber nicht. Der einzige Unterschied zwischen dem Big-Bang und dem Anstieg des Goldpreises ist, daß der Goldpreisanstieg vom Menschen bzw. seiner Psychologie verursacht wird. Und genau die ist mit gewissen, relativ geringen Fehlerwahrscheinlichkeiten kalkulierbar und prognostizierbar. Und zwar mittels Charttechnik.

Die Gesetzmäßigkeiten, die besagtes Kosmisches Ereignis auslösen sind uns hingegen so wenig bekannt, daß sich dieses Ereignis eben nicht auf einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren und mit einer Eintristwahrscheinlichkeit von über 50 Prozent in Voraus bestimmen lässt.

Ähnlich ist das derzeit auch noch mit dem Goldpreis:
Fundamental betrachtet müsste der schon 30.000 EUR das Kilo liegen und ein einer 5-Jahres-Bandbreite von etwa 20.000 bis 40.000 EUR das Kilo schwanken. Er tut es aber nicht.

Es kan sein, daß das schon in einem Jahr völlig anders aussieht. Muß es aber nicht. Selbst nicht in 5 oder in 10 oder gar in 20 Jahren. Irgendwann aber wird das alles dann "nachgeholt". Heftige Übertreibungen inklusive.

Wenn man wissen möchte, ab wann genau eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß das mit dem "Nachholen" nun endlich losgeht, dann braucht man das Hilfsmittel der Charttechnik.

Und solange die nicht die dazu erforderlichen Ergebnisse liefert, ist alles nur ein diffuses stochern im Nebel. Trotz Fundamentalanalyse.

Und genau das drückt Ihr folgendes Statement auch ansatzweise aus, auch wenn Sie hier das Pferd von hinten aufzäumen

..... Die meisten hier bringen die Dinge dauernd durcheinander, indem sie die langfristige Stabilität des Goldes mit den kurzfristig durchaus gerechtfertigten spekulativen Erwartungen vermischen. ......

Geändert von mesodor39 (12-06-2005 um 14:44 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-06-2005, 15:56   #214 (permalink)
 
Ach Meso ...

Ich kenne mich in der Wahrscheinlichkeitsrechnung leidlich aus und ich weiß auch, wie die Chartanalyse arbeitet. Ich verwerfe sie nur als Mittel einer langfristigen Goldpreisprognose. Für kurzfristige Spekulationsbedürfnisse kann sie ein taugliches Arbeitsmittel sein, besonders dann, wenn man so wenig Hintergrundwissen hat wie fast alle von uns hier in diesem Forum.

Hochgestochene Worte wie "Fundamentalanalyse" brauche ich nicht. Ich rede vom gesunden Menschenverstand, der häufig ins Schwarze trifft, manchmal aber eben auch nicht.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 18:01   #215 (permalink)
 
Durch gesunden Menschverstand könnte man die Weltwirtschaft und den Goldmarkt verstehen.

Das ist aber leider nicht modern. Bescheuerte Börsenvokabel und pseudowissenschaftliches Gequatsche sind eben "in".

Wenn der Staat ständig mehr ausgibt als er einnimmt, bricht das System (wie alleine in Deutschland schon 2x in diesem Jahrhundert ) zusammen. Klingt zwar einfach, ist aber so. Das brauche ich dann nicht mit wichtigen Fachausdrücken zu umschreiben. Dadurch wird eine Aussage nicht richtiger sondern höchstens lächerlicher.

Der Goldpreis legt übrigens gerade ordentlich in Dollar UND Euro zu.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 18:29   #216 (permalink)
 
Exclamation

Durch gesunden Menschverstand könnte man die Weltwirtschaft und den Goldmarkt verstehen.

Das ist aber leider nicht modern. Bescheuerte Börsenvokabel und pseudowissenschaftliches Gequatsche sind eben "in".

Wenn der Staat ständig mehr ausgibt als er einnimmt, bricht das System (wie alleine in Deutschland schon 2x in diesem Jahrhundert ) zusammen. Klingt zwar einfach, ist aber so. Das brauche ich dann nicht mit wichtigen Fachausdrücken zu umschreiben. Dadurch wird eine Aussage nicht richtiger sondern höchstens lächerlicher.

Der Goldpreis legt übrigens gerade ordentlich in Dollar UND Euro zu.
Und schon wieder kommt jemand mit einer plausieblen Fundementalanalyse daher.

Jedoch: wann preislich so richtig die Post abgeht und wann die verschuldeten Staaten zusammenbrechen werden und vor allem, ob es ein einziger Crash oder ein Crash auf Raten wird - das genau kann diese Analyse selbst ansatzweise nicht vorhersagen.

Vielleicht geht Gold ja bis dahin wieder bis auf 300 EUR je Unze oder gar 250 zurück, bevor der Goldpreis dan in vielleicht 20 oder 25 Jahren explodiert....

Wir wissen es einfach nicht.

Deswegen kann man zwar Gold kaufen, muss aber einen sehr langen Anlagehorizont und vor allem sehr viel Geduld mitbringen. Und die Ruhe und die Nerven haben, auch langjährige Kurstäler läsig wegzustecken.

Auch diese Erkenntnis gebietet einen der gesunde Menschenverstand. Denn mehr gibt die verfügbare Datenmenge leider nicht her.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 18:45   #217 (permalink)
 
...Der Goldpreis legt übrigens gerade ordentlich in Dollar UND Euro zu.
Der steigende Goldpreis wirkt sich nicht auf Goldmünzenpreise aus. Beispiel die Goldmark, über eine lange Zeit recht stabil bei 210-220 € nun ist sie unter 190 zu haben. Münzensammler scheinen wohl wenig auf Kurse zu geben.

Hat schon jemand beobachten können, dass steigende/fallende Kurse bei Goldmünzen ebenfalls deutliche Preisausschläge zeigten?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 19:43   #218 (permalink)
 
Der steigende Goldpreis wirkt sich nicht auf Goldmünzenpreise aus. Beispiel die Goldmark, über eine lange Zeit recht stabil bei 210-220 € nun ist sie unter 190 zu haben. Münzensammler scheinen wohl wenig auf Kurse zu geben.

Hat schon jemand beobachten können, dass steigende/fallende Kurse bei Goldmünzen ebenfalls deutliche Preisausschläge zeigten?

Sammlermünzen haben eben auch einen Sammlerwert, der mit dem Goldpreis kaum/nicht korreliert.
Als Anlage kommen eher Bullion Münzen wie Krügerrand oder Maple Leaf in Frage.
LordExcalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 20:07   #219 (permalink)
 

Wenn der Staat ständig mehr ausgibt als er einnimmt, bricht das System (wie alleine in Deutschland schon 2x in diesem Jahrhundert ) zusammen.
Ich widerspreche Dir nur ungern und schließe mich Deinen übrigen Ausführungen an, aber wenn es dieses Jahrhundert schon 2 Zusammenbrüche gegeben hätte, wüßte ich das
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 20:13   #220 (permalink)
 

Hat schon jemand beobachten können, dass steigende/fallende Kurse bei Goldmünzen ebenfalls deutliche Preisausschläge zeigten?
Doch, bei den Bullionmünzen ist der Anstieg schon zu sehen.

Bei den deutschen Münzen hat sich aber der Marktpreis in den Köpfen der Menschen so fest bei ~200 Euro eingependelt, daß sich da im Moment nichts tut. Die Kosten für Prägung und Verpackung müssen eben erst mal durch den steigenden Goldpreis aufgefressen werden.

Sogar die Goldmark hat sich bei 200 eingependelt, obwohl sie mit einer Auflage von 1 Mio und nur 12 Gramm Gold eigentlich niedriger liegen müßte.
Deutsches Gold = 200 Euro, kann man sich doch gut merken
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 20:13   #221 (permalink)
 
Ich widerspreche Dir nur ungern und schließe mich Deinen übrigen Ausführungen an, aber wenn es dieses Jahrhundert schon 2 Zusammenbrüche gegeben hätte, wüßte ich das
Nun, im Dritten Reich ist die Währung auch zusammengebrochen. Herr H. hat sie nur durch "stark manipulative Massnahmen" vor einer Hyperinflation bewahrt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges hat man für Reichsmark alleine praktisch nichts mehr bekommen.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 20:14   #222 (permalink)
 
Nun, im Dritten Reich ist die Währung auch zusammengebrochen. Herr H. hat sie nur durch "stark manipulative Massnahmen" vor einer Hyperinflation bewahrt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges hat man für Reichsmark alleine praktisch nichts mehr bekommen.

Gruss,
jeggy

Huhu, dieses Jahrhundert ist erst 5 Jahre alt
Sonja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 20:17   #223 (permalink)
 
...
Sogar die Goldmark hat sich bei 200 eingependelt, obwohl ...
Von mir beobachtete Auktionen liefen unter 190 aus
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-06-2005, 20:21   #224 (permalink)
 
Huhu, dieses Jahrhundert ist erst 5 Jahre alt
Ach, und das sagst du mir jetzt erst?
Hab' schon eine Weile nicht mehr auf den Kalender geschaut...

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-06-2005, 19:40   #225 (permalink)
 
Der Goldpreis hat suf Euro/DM-Basis ein neues 15-Jahres-Hoch erreicht.

Zur Zeit steigt er in $ wie auch in Euro, was nicht oft so deutlich zu sehen ist.

Deutet auf steigende Inflation hin, oder?

Ich glaube, die deutschen 100-Euro-Goldstücke kann man jetzt mal
liegen lassen. Bin zwar über die aktuellen Preise nicht im Bilde, aber sollten sie noch so um die 200 Euro liegen, so sind sie mittlerweile durch den Materialwert ganz gut abgesichert.

Wenn der Goldpreis bei stabilem Dollar noch um 20-30 Euro/Unze steigt,
so müßte ihre Preisentwicklung eigentlich an den Goldpreis koppeln.

Geändert von Duffing (17-06-2005 um 19:50 Uhr)
Duffing ist offline   Mit Zitat antworten
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