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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
335gefällt
10-07-2007, 21:58
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#2253 (permalink)
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Der POG steht wieder oberhalb 660 Dollars je Unze
Und was haben die mehr als 100 Tonnen verkauftes Zentralbankgold europäischer Staaten in den letzten Wochen gebracht?
N I C H T S .
Auch der Dollar bröckelt weiter.
Merke:
je mehr es von einer Ware gibt, desto geringer wird tendenziell ihr Wert. Das ist mit allem so. Auch mit Währungen.
Wie kann es sein, daß der Euro gegenüber dem Dollar trotz mehr als 10 Prozent Geldmengenwachstum (M3) in Euroland auf einem Rekordstand klettert?
Nichts einfacher als daß: Die FED setzt wohl weit mehr als 10 Prozent neue Dollars in Umlauf. Weswegen sie ja auch die Geldmenge M3 kluger Weise erst garnicht publiziert.
Ein Robert Mugabe aus Rhodesien lässt sogar noch viel schneller neues Geld drucken. Deswegen steigen dort die Aktienkurse noch stärker als in den USA oder in Euroland.
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11-07-2007, 04:37
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#2255 (permalink)
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@jeggy: dann würde ich momentan im Schweizer Franken bleiben. Ich weiß zwar nicht, wie stark die Geldmenge in der Schweiz wächst.... aber in Euroland sind es derzeit mehr als 10 Prozent per Anno. Lange kann das mit stabilen Preisen nicht mehr gut gehen. Und genau betrachtet: es gest schon einige Zeit ganz gehörig daneben.... Nur: zugeben tut das der Staat / die Zentralbank nicht. Statt dessen führen sie ständig Neuerungen bei der Art und Weise Berechnung von Kostenindices ein. Früher hatte man nur Warenkörbe angepasst..... Heute wird auch das Berechnungsverfahren selber so "angepasst", daß politisch gewünschte Ergebnisse herauskommen. Die dann allerdings mit Ergebnissen zurückliegender Jahre / Berechnungsperioden nicht mehr vergleichbar sind.
Interessant auch:
hartgeld.com, lange gescholten, hat erneut RECHT behalten: US-Subprime-Anleihen sind meist Junk:
http://www.hartgeld.com/syst***rise.htm
zwei der drei großen US-Rating-Agenturen räumen dies nun langsam und sehr behutsam und sehr zögerlich ein.
Schön für die Bürger, deren Altersvorsorge teils in diesem Müll investiert wurde.
Außerdem:
Da hat der Schwanz mal wieder mit dem Hund gewedelt, sprich: Einschätzungen werden, mit gehöriger Verzögerung versteht sich (der Insider wegen), dem Kursverlauf entsprechend "angepasst". Ist so auch von vielen Aktienanalyen bekannt.....
Nachher haben sie immer alles gewusst. Nur: leider viel zu spät.
Folgerungen:
Also ist jemand genau so kreditwürdig, wie der Markt das gerade beurteilt. Man kann die Bonität von Anliehen also ehr am Kurs, als am Rating ablesen. Wozu man dann noch Rating-Agenturen benötigt?
Um Überkapazitäten an BWLern zu beschäftigen? Oder fällt jemanden eine bessere Antwort / Idee dazu ein?.
Übrigens: GOLD und SILBER beispielsweise sind kein Junk. Die können nicht insolvent gehen, weil sie bereits erbrachte Leistung sind. Und man kann auch nicht, was GOLD angeht, jedes Jahr 10 Prozent des Gesamt-Bestandes neu produzieren. Bei Siber war das auch mal so. Das meiste Silber aber wurde verbraucht und nicht recycelt, weswegen oberirdisches Silber nun angeblich seltener sein soll, als oberirdisches GOLD (auch für mich kaum vorstellbar.... aber wer weis das schon so genau?).
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11-07-2007, 17:58
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#2256 (permalink)
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Letztes Posting zu diesem unendlichen Thema
Hey,, Mesedor
Ich möchte mich ein letztesmal zu Deinen Ausssagen melden
-weniger Staat
-weniger Gesetze (die dann auch konsequent durchgesetzt werden würden)
- mehr Eigenverantwortung durch mehr Freiheit
Punkt 1 und 2 sind Themen die wir beide als Privatperson "fast nicht verändern können"
Punkte 3 ist ein Thema was jeder für sich selbst enscheidet.
Ich habe in diesem Staat immerhin die Freiheit meine Berufsauswahl selber zu treffen und für mein eigenes Wohl dementsprechend zu handeln.
Ich bin nicht dazu gezwungen in die staatlichen Kassen einzubezahlen.
Jeder kann sich selbständig machen und schauen das er sein Leben damit klar bekommt.
Viele Grüße
Holger
PS: Mit meiner positiven Denkweise komme ich hoffentlich weiter
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11-07-2007, 19:35
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#2257 (permalink)
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....
also, Wayne...oder Alf....oder wie auch immer...
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Rex Danny
Du meinst damit aber nicht mich ?
oder vielleicht doch.
Das wäre fast eine Beleidigung.
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11-07-2007, 21:42
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#2259 (permalink)
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...ich meine nicht Alfons den Schwaben....sondern Alf, den Außerirdischen ;-).......
...ich weiß nicht ob Du den kennst, aber Wayne Schlegel war seine zweit Identität....
Grüsse
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Alf kenne ich, aber das mit Wayne Schlegel wusst ich nicht.
Dann ist ja wieder alles gut.
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11-07-2007, 22:06
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#2260 (permalink)
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Sfr
@Jeggy,
der Schweizer Franken ist in der Tat seit einiger Zeit in einem recht stabilen Abwärtstrendkanal. Ich weiß leider nicht woran das liegen könnte. Ich glaube jedoch nicht, dass es nur an dem sehr niedrigen Zinsniveau liegt, da niedrige Zinsen eigentlich für eine starke Währung sprechen. Auch wenn es zur Zeit nicht so aussieht, glaube ich eher an eine baldige Trendwende, so als Bauchgefühl und würde eher diese Kurse nutzen um aus dem Euro raus zu diversifizieren.
Wenn man sich andere Währungen anschaut, insbesondere asiatische und neben dem rohstoffstarken australischem Dollar, insbesondere auch den Kiwi-$, so haben wir es meiner Ansicht nach eher mit einer USD Schwäche als mit einer EUR-Stärke zu tun.
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11-07-2007, 22:47
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#2261 (permalink)
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@satang, danke für die Einschätzung... mal sehen was ich da mache, für dieses Jahr lass ich wahrscheinlich alles so wie es ist
...
Lieber als die hitziger Kommentare hier oder auf hartgeld, goldseiten etc. lese ich die ruhig formulierten Worte des Nachrichtendienstes der Schweizer Bundesverwaltung. Da steht auch alles drin, aber ohne Hetze, Polemik und Panikmache.
Letzte Konjunkturtendenzen mit interessanten Zusammenfassungen der Tendenzen betreffend USA und Weltwirtschaft:
http://www.news-service.admin.ch/NSB...ments/8856.pdf
Da steht dann auch drin, dass es der Schweiz zur Zeit recht gut geht, und das glaube ich dann halt mal
Gruss,
jeggy
Geändert von jeggy (11-07-2007 um 22:53 Uhr)
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13-07-2007, 00:03
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#2262 (permalink)
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Und es bröckelt weiter
heute, 12.07.2007, ca 23.00 Uhr:
USD-Index 80,47
POG 667 Dollars/Unze
POS 13,05 Dollars/Unze
Diese Zahen sagen genug aus, zumindest für diejenigen, die sehen wollen.
Einen weiteren Kommentar dazu kann ich mir an dieser Stelle erübrigen.
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13-07-2007, 00:10
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#2263 (permalink)
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heute, 12.07.2007, ca 23.00 Uhr:
USD-Index 80,47
POG 667 Dollars/Unze
POS 13,05 Dollars/Unze
Diese Zahen sagen genug aus, zumindest für diejenigen, die sehen wollen.
Einen weiteren Kommentar dazu kann ich mir an dieser Stelle erübrigen.
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Wie? Nur 264 Zeichen? Klemmt die Tastatur?
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14-07-2007, 00:32
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#2265 (permalink)
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@ Goldnase
...und auf welches Niveau wird der Kurs Deiner Meinung nach steigen?....ich weiß natürlich, daß man wirklich seriös dazu keine Aussage treffen kann.
...es ist wie so vieles Vermutung und Kaffeesatzleserei...und sehr komplex.
...aber ich geh mal davon aus, daß Du Dich sehr intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hast....
...wo liegt ein Unzenpreis, den Du für erreichbar hälst?....ohne, daß in dem Zusammenhang gleich alles andere den Bach runtergeht.
...der Schlüssel zum Erfolg liegt immer im antizyklischen Handeln....ich denke Gold im Moment zu kaufen, wäre prozyklisch.
...der Haken an der Sache ist, daß man nie weiß, wie das momentane Niveau einzuschätzen ist....zu hoch, zu niedrig, angemessen.
...vor einigen Jahren bei einem Daxstand von 2200 Aktien zu kaufen wäre der ideale Zeitpunkt gewesen....nur wußte man zu der Zeit eben auch nicht wo man steht....es ist immer alles relativ...und wenn alle kaufen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß der Zeitpunkt falsch ist.
Stefan Riße redet von 5000 Dollar die Unze. Aber erst, wenn sich weltweite Verschuldung in Inflation entlädt. Was ist der Dollar dann noch wert?
Das Thema ist grundsätzlich gerade vor dem Hintergrund fallender Renten, steigendem Renteneintrittsalter, Kaufkraftverlust und privater zusätzlicher Altersvorsorge sehr interessant....bleibt aber trotz allem spekulativ.
Grüsse
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14-07-2007, 01:02
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#2266 (permalink)
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......Stefan Riße redet von 5000 Dollar die Unze. Aber erst, wenn sich weltweite Verschuldung in Inflation entlädt. Was ist der Dollar dann noch wert?
Das Thema ist grundsätzlich gerade vor dem Hintergrund fallender Renten, steigendem Renteneintrittsalter, Kaufkraftverlust und privater zusätzlicher Altersvorsorge sehr interessant....bleibt aber trotz allem spekulativ.
Grüsse
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Fragen über Fragen.
Gegenfrage: welchen Wert haben immer kleiner werdende und immer weiter zeitlich nach hinten verschobene Rentenversprechungen.
Ganz einfach:
einen immer kleinereren Wert.
Und zwar mit jeder Minderung und Verschiebung nach hinten. Und mit jedem gottverdammten Euro, der usätzlich zu all den anderen gedruckt, eben auch jene mit entwertet.
Irgerndwann ist es dann nicht mehr der Rede wert. Siehe Ostblock-Renten nach der Währngsumstellung in vielen Ex-Ostblockländern (ohne DDR).
Gehe mal davon aus, daß Du mit GOLD relativ zu GELD momentan noch ehr das Ziel der Kaufkraftstasbilität Deiner Ersparnisse erreichen kannst.
Ich sage es mal so: würde ich in Geld jetziger Kaufkraft 5.000 Euronen für eine Unze kriegen, dann würd eich so einige Unzen verkaufen und Eigentumswohnungen mit dem Erlös erwerben. Und von den Mieten leben.
Natürlich ist dieser Fall sehr unwahrscheinlich, weil ich nicht der einige wäre, der das tun würde / wollte.
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15-07-2007, 03:07
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#2268 (permalink)
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Einen gewissen Preis zu nennen halte ich nicht für seriös. Grundsätzlich denke ich das der Goldpreis noch Potential hat, dass die Bäume aber auch nicht in den Himmel wachsen.
5000$ halte ich für Unsinn.
Ich bin aber auch davon überzeugt, dass wir nie wieder so niedrige Goldpreis wie 300$ sehen werden.
Gold wird nie wertlos und ist anonym. Als Spekulationsobjekt eignet es sich genauso gut oder schlecht wie andere Anlagen auch.
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Gold hat aber leider keine Rendite ... und ist totes Kapital
Aktien haben Dividenden und Kurssteigerungen
selbst das Sparbuch bringt noch Zinsen, und hat nach Gold als die schlechteste Geldanlage überhaupt noch besser abgeschnitten in 30 Jahren.
Bei Gold kann man realistisch nur die Wertsteigerung in Höhe der Inflation erwarten, aber nicht mal das hat Gold in den letzten 30 Jahren geschafft. Ich bin sehr enttäuscht von Gold, war aber glücklicherweise noch nie ein Goldfreund
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15-07-2007, 03:09
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#2269 (permalink)
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Fragen über Fragen.
Gegenfrage: welchen Wert haben immer kleiner werdende und immer weiter zeitlich nach hinten verschobene Rentenversprechungen.
Ganz einfach:
einen immer kleinereren Wert.
Und zwar mit jeder Minderung und Verschiebung nach hinten. Und mit jedem gottverdammten Euro, der usätzlich zu all den anderen gedruckt, eben auch jene mit entwertet.
Irgerndwann ist es dann nicht mehr der Rede wert. Siehe Ostblock-Renten nach der Währngsumstellung in vielen Ex-Ostblockländern (ohne DDR).
Gehe mal davon aus, daß Du mit GOLD relativ zu GELD momentan noch ehr das Ziel der Kaufkraftstasbilität Deiner Ersparnisse erreichen kannst.
Ich sage es mal so: würde ich in Geld jetziger Kaufkraft 5.000 Euronen für eine Unze kriegen, dann würd eich so einige Unzen verkaufen und Eigentumswohnungen mit dem Erlös erwerben. Und von den Mieten leben.
Natürlich ist dieser Fall sehr unwahrscheinlich, weil ich nicht der einige wäre, der das tun würde / wollte.
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Ihr Wahnsinnigen ...
wo sollen denn die 1.000 % Wertsteigerungen herkommen ?
In den letzten 30 Jahren betrug die Wertsteigerung 0 %
also warum sollen es jetzt auf einmal 1.000% sein ?
Immobilien für Gold ? vom Regen in die Traufe !
... das ist fast so unmöglich wie die Telekomaktienbesitzer die wieder auf Ihre 100 Euro pro Aktie warten, wo sollen denn fast 1.000% Kurssteigerungen herkommen?
Man muss sich auch mal von was mit Verlust trennen können, und bei der Telekom war der Preis von 100 Euro hochgepuscht durch Medien, M. Krug im Fernsehen, Regierung (die ja sehr gut verkauft hat) Euphorie, etc ... aber da bleibt man nicht drauf sitzen wenn man keine Perspektiven sieht. ok Telekom kann man kaufen wenn man nur die 4 bis 5% Dividendenrendite einstreichen will, ansonsten verkauft man und kauft sich einen guten europäischen Aktienfonds, oder auch einen Emerging Markets Fonds.
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15-07-2007, 23:59
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#2270 (permalink)
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Ihr Wahnsinnigen ...
wo sollen denn die 1.000 % Wertsteigerungen herkommen ?
In den letzten 30 Jahren betrug die Wertsteigerung 0 %
also warum sollen es jetzt auf einmal 1.000% sein ?
Immobilien für Gold ? vom Regen in die Traufe !.......
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nur 1.000 Prozent?
Das sollte kein Problem sein.
Viele Aktien sind innerhalb von fünf Jahren viel stärker gestiegen.
Wenn erst einmal Bedarf nach GELD besteht, hinter dem kein Versprechen steht, sind auch 10.000 Prozent drinn.
Und auch solche Zeiten werden kommen.
Papiergeld ist, streng betrachtet, ohnehin bereits wertlos, weil es viel zu viel davon gibt, bezieht man Sparguthzaben, Bonds usw. mit ein.
Bekommen tut man nur noch etwas dafür, weil viel zu wenig davon für Nahrungsmittel und Konsumgüter ausgegeben und statt dessen in Versprechungen "investiert" wird, die in ihrer Summe unerfüllbar sind. Das genau ist der Wahnsinn. Weil er aber kollektiv ist, erkennt das kaum jemand. Bzw: viele verdrängen das und tun genau das, was alle anderen auch machen......
Auch das wird sich sehr bald (binnen 10-Jahresfrist) ändern.
Ein Blick auf die Alterspyramiden vieler Industrieländer reicht aus, um das zu erkennen.
Und wer das nicht sehen will oder wer wegschaut, der zahlt aller Voraussicht nach mit der Entwertung seiner Ersparnisse dafür.
Das Problem beim Gold ist für "Investoren" ein anderes:
Viel zu viele werden viel zu früh aussteigen.......
Mangels Phantasie.
Und das Beste verpassen.
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16-07-2007, 21:00
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#2271 (permalink)
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nur 1.000 Prozent?
Das sollte kein Problem sein.
Viele Aktien sind innerhalb von fünf Jahren viel stärker gestiegen.
Wenn erst einmal Bedarf nach GELD besteht, hinter dem kein Versprechen steht, sind auch 10.000 Prozent drinn.
Und auch solche Zeiten werden kommen.
Papiergeld ist, streng betrachtet, ohnehin bereits wertlos, weil es viel zu viel davon gibt, bezieht man Sparguthzaben, Bonds usw. mit ein.
Bekommen tut man nur noch etwas dafür, weil viel zu wenig davon für Nahrungsmittel und Konsumgüter ausgegeben und statt dessen in Versprechungen "investiert" wird, die in ihrer Summe unerfüllbar sind. Das genau ist der Wahnsinn. Weil er aber kollektiv ist, erkennt das kaum jemand. Bzw: viele verdrängen das und tun genau das, was alle anderen auch machen......
Auch das wird sich sehr bald (binnen 10-Jahresfrist) ändern.
Ein Blick auf die Alterspyramiden vieler Industrieländer reicht aus, um das zu erkennen.
Und wer das nicht sehen will oder wer wegschaut, der zahlt aller Voraussicht nach mit der Entwertung seiner Ersparnisse dafür.
Das Problem beim Gold ist für "Investoren" ein anderes:
Viel zu viele werden viel zu früh aussteigen.......
Mangels Phantasie.
Und das Beste verpassen.
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mag ja sein was Du da schreibst über GELD, und gerade deshalb investiere ich NUR in SACHWERTE !
Ich kaufe KEIN GELD, also KEINE ANLEIHEN, keine Schuldverschreibungen, keine Staatsanleihen, keine Sparbuch, etc ...
NUR SACHWERTE !!!
und der beste Sachwert überhaupt ist die AKTIE !
Denn man investiert in eine Firma, man ist zu einem bestimmten Anteil Inhaber der Firma, man ist an der Firma und ganz besonders auch am GEWINN der Firma in Form der Dividende beteiligt ...
WER hatte nach den beiden Kriegen noch Besitztümer? wer hatte noch etwas nachdem alles zerbombt und teilweise enteignet war?
Die Aktienbesitzer, denn ihnen gehörte auch nach dem Krieg noch genau der gleiche Anteil an diesem Unternehmen, z. B. Daimler
und die Grundstücksbesitzer, sowie einige die vielleicht etwas Gold hatten, ok. Aber die Gewinner waren doch schon immer die Aktienbesitzer. Wenn ich heute so viel Geld hätte, dass ich 51% der BMW-Aktien kaufen könnte, dann gehört BMW doch MIR !!! Und das schöne bei Aktien ist, dass eine Aktiengesellschaft die heute ein KGV von 10 hat, nach genau 10 Jahren alleine vom Gewinn bezahlt ist.
Anleihen haben z. B. ein KGV von ca. 25, d. h. meine Investition ist erst nach ca. 25 Jahren bezahlt.
Ein Wohnhaus das heute 300 T Euro kostet und 400 Euro Mieteinnahme bringt, hat ein KGV von 62,5 will heißen die Immo ist erst nach 63 Jahren durch die Mieteinnahme bezahlt.
Und der DAX hat heute trotz 8000 Punkten ein KGV von halb so hoch wie im Jahre 2000, d. h. er ist trotz dem gleichen DAX Stand heute halb so teuer wie in 2000.
Gold hat gar kein KGV, denn es wirft ja keine Rendite ab  also mathematischer Schwachsinn, denn man kann den Goldkurs nicht durch 0 teilen - mathematisch nicht möglich ...
Also Leute, Aktien und Aktienfonds kaufen, damit kauft Ihr Sachwerte und seid an den Unternehmen selbst beteiligt.
DER KURS EINER GUTEN AKTIE KANN FALLEN - ABER STEIGEN MUSS ER ! Nehmen wir Porsche mit einem angenommenen KGV von 10. Würde der Aktienkurs jetzt 10 Jahre lang nicht mehr weiter steigen, so wäre Porsche allein von den Gewinnen in 10 Jahren bezahlt, d. h. das KGV wäre dann irgendwann mal 1.
Also steigen muss er - der Kurs
Denn niemand würde Porsche links liegen lassen mit einem KGV von 1 oder 2, (nicht mal bei 10) denn das würde bedeuten, wer Porsche heute kauft hat seinen Kaufpreis in 1 bis 2 Jahren allein durch den Gewinn wieder reingeholt
... aber das führt jetzt doch zu weit, da könnte man Bücher schreiben ...
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16-07-2007, 21:56
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#2272 (permalink)
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Also Leute, Aktien und Aktienfonds kaufen, damit kauft Ihr Sachwerte und seid an den Unternehmen selbst beteiligt.
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Also, wir kaufen jetzt alle Aktien, und wenn wir Verluste machen, verklagen wir dich anschliessend. Tolles Geschäft ohne Risiko
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16-07-2007, 22:04
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#2274 (permalink)
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@ ouro
...prinzipiell bin ich auf Deiner Schiene....aber...es gibt ein ABER ;-)
...an der Börse werden, wenn mans ganz nüchtern sieht, keine Aktien gehandelt, sondern Phantasie.
..das Parkett ist glatt, es wird mit gezinkten Karten gespielt, niemand kann wirklich vorhersehen was am nächsten Tag passieren wird...und einen Gewinn längerfristig vorherzusagen...na ja, da gibts ja die berüchtigten Gewinnwarnungen, die dann die Depots so schön durchschütteln.
...und wenn eine verrückt gewordene Horde, aus welchen Gründen auch immer,aussteigen will, dann kannst Du Dir das KGV als auch die Charts in die Haare schmieren, das juckt dann nämlich keinen mehr. Es dauerte vom großen Crash 1929 rund 40 Jahre bis ehemaligeKurse wieder erreicht wurden. Eine Crysler fiel von 135 Dollar auf 5....eine General Motors von 220 auf 20. Aber auch in diesen Zeiten gabs natürlich Käufer die zu diesen Kursen zugriffen.
...Zeit spielt eine ganz entscheidende Rolle...wie lange ist mein Anlagehorizont, was möchte ich erreichen, was bin ich bereit zu riskieren.
Grundsätzlich wird jeder, der Goldbefürworter als auch der Aktien- oder Immobilienanhänger, gewichtige Gründe für seine Anlageentscheidung ins Feld führen.
Ich bin einfach der Meinung, ein gesunder Mix von allem ist nie verkehrt.
Und für alle die sich mit der Börse befassen möchten, empfehl ich das Buch von Kostolany...."Die Kunst über Geld nachzudenken"....auch heute noch aktuell wie eh und je. Er erzählt aus seinem riesigen Erfahrungsschatz und ich kann jedem Kapitel voll zustimmen. Denn so läuft dieses Spiel, das er dort humorvoll und Anekdoten reich beschreibt.
Spannender als Gold zu horten ist das spekulieren mit Aktien.
Man kann viel und man kann auch sehr viel verdienen....und man kann auch verlieren, viel, sehr viel....oder alles ;-)
Grüsse
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16-07-2007, 22:55
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#2275 (permalink)
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Und nun kommt's!
Nämlich die neue Abgeltungssteuer ab 2009. Da habt ihr, als engagierte Münzsammler, euch doch sicher schon alle umfassend informiert und dann eine gute Flasche Rotwein auf die Weisheit unserer Gesetzgeber getrunken.
"Nicht betroffen sind private Rentenversicherungen, die weiterhin mit dem günstigen Ertragsanteil besteuert werden. Verkäufe von Grundstücken oder geschlossenen Immobilienfonds sind nach zehn Jahren steuerfrei. Für Münzen, Antiquitäten, private Sammlungen oder Goldbarren gilt das schon nach einem Jahr."
Quelle: FTD.de - Geldanlage - Portfolio - Das 1x1 der Abgeltung
Wünsche allen Papiergläubigen weiterhin viel Spaß und Erfolg mit Aktien und Fonds.
Gruß
9999
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