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Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage

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Alt 04-08-2007, 16:20   #2451 (permalink)
 
Und sich dann für 132.000 DM eine kleine Eigentumswohnung gekauft. Die dann drei Jahre später .. abbezahlt war.
72000 DM = 36000 € : 36 Monate = 1000 € pro Monat + xx € für Zinsen, stramme Leistung!
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 16:21   #2452 (permalink)
 
Mildtätigkeiten sind auch überhaupt nicht notwendig, denn wie ich schon sagte, verhungern wird niemand. Für eine wirklich schlimme Krise mit Nahrungsmittelknappheit und anderen Versorgungsengpässen, ist schon vor 3 Jahren vorgesorgt worden. Das hat nur niemand bemerkt.

Notstandasgesetz

Dann werden hier wundersame Dinge geschehen.

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 16:25   #2453 (permalink)
 
Hört sich so an: Weiter, als bis dahin darf die Katastrophe nicht gehen. Warum sollte sich 1929 nicht wiederholen?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 16:29   #2454 (permalink)
 
Eben dafür sind die Gesetze gemacht.

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 16:45   #2455 (permalink)
 
Das die Regierung fast 40 Jahre gebraucht hat, um ein Gesetzt auf den neusten Stand zu bringen, ist tatsächlich eine Katastrophe. Der Goldseitenschreiber hat schon recht, die Vorbereitungen auf das Bewirtschaftungssystem haben im WKII der Zivilbevölkerung viel Elend erspart, auch danach. Warum sollte man auf gute Erfahrungen verzichten?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 16:53   #2456 (permalink)
 
Welcher Goldseitenschreiber?

Gruß
9999
four9fine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 17:05   #2457 (permalink)
 
Lothar Komp
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 17:51   #2458 (permalink)
 
Tja, mit Konzepten wie "McPflege" wird das Alter ja sowieso billiger.
McPflege - ab 2 Euro pro Stunde!
Aus dem FAQ-Fragenkatalog:
Arbeiten die ausländischen Pflegekräfte wirklich 24 Stunden?
Ihre optimale Betreuung sicherzustellen ist unser erklärtes Ziel. Hierzu ist es notwendig, dass der ambulante Pflegedienst täglich nicht nur kurz bei Ihnen ist und Sie mit dem Notwendigsten versorgt, sondern Sie während des gesamten Tages optimal betreut werden – auch Nachts. Die von McPflege vermittelte Betreuungskraft ist in der Lage, diese Lücke zu schließen. Selbstverständlich ist es aber keinem Menschen möglich, täglich 24 Stunden ohne Pausen oder Bettruhe durchzuarbeiten.
Aha, ich wusste, da muss ein Haken dabei sein...
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 18:50   #2459 (permalink)
 
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Nein, Raphael, das ist mit Sicherheit nicht so.
Auch ein Normalverdiener kann für das Alter vorsorgen.
Meine Schwiegereltern haben dies auch gemacht.

Das Problem ist heute nur, daß jeder meint, er müsse sich alles leisten.
Was der Nachbar hat und tut, will ich auch, auch wenn ich es mir nicht leisten kann. Ich sage es ungern, aber dieses Denken wird von den linken Gruppen unterstützt .

Das nennt man heute dann sozial oder Mindeststandard oder sonst was.
Von sparen und verzichten will keiner was wissen.

Das will ich meinen, volle Zustimmung!
Wer eine solche Meinung nicht akzeptiert, der kann doch später zahlen!
Ich mache es unfreiwillig heute schon!!
Argentum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 20:11   #2460 (permalink)
 
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@ mesodor,

Wohnst Du jetzt bei ihr in Untermiete damit Hartz IV noch greift?
Auf derlei staatliche "Zuwendungen", Besuch vom Amt und Schnüffeleien in Zimmern und Schränken und andere Gängelungen inklusive bin ich zum Glück noch nie angewiesen gewesen.

Die Welt für Hartz-IV-Kontrolleure, die endet vor meiner Türschwelle. Dahinter ist für die Damen und Herren "Schrankgucker" und "Kontenschnüffler" Terra Inkognito. Aber wahrscheinlich könnten die, wa smein Hobby angeht, direkt vor Wertsachen stehen - sie würden sie nicht erkennen.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04-08-2007, 20:21   #2461 (permalink)
 
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72000 DM = 36000 € : 36 Monate = 1000 € pro Monat + xx € für Zinsen, stramme Leistung!
Nicht unbedingt. Etwa 6 Monate nach Bezug der Wohnung durch meine Frau bin ich dort eingezogen, weil ich von dort aus mit der Bahn zu meiner neuen Arbeitsstelle fahren konnte. 50 Prozent der Betriebskosten und des gemeinsamen Verbrauches sowie der monatlich zu zahlenden Zinsen habe demzufolge ich übernommen.

Bedingt durch den Wohnungskauf konnte meine Frau gemäß damaliger Wohnungsförderung 7 Jahre lang einen Teil des Kaufpreises von der Steuer absetzen.

Alle bis zum Bezug anfallenden Zinskosten und Renovierungskosten waren in dem Jahr, in dem sie anfielen ebenfalls von der Steuer absetzbar. Das gab schöne Rückzahlungen.

Bedingt durch Nacht- und Sonntagsarbeit war das Einkommen deutlich höher, als zuvor. Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit waren damals ganz oder teilweise steuerfrei. Auch das brachte gutes Geld.

Ein zwei Jahre danach fälliger Sparvertrag konnte lt. Kreditvertrag als Sondertilgung benutzt werden, was die Zinslast deutlich milderte.

Zurück zum Thema:
Heute Vormittag auf der Münzenbörse in Moers berichtete ein Händler auf mein Fragen hin ebenfalls von einer ungewöhnlich starken Goldnachfrage in letzter Zeit. Er deutete auf seinen Tisch, etwa 2 m lang. Er meinte: das Viertel mit den Goldmünzen brächte Ertrag und Umsatz. Den Rest (BRD, Kaiserreich, Deutschland vor 1871, etwas Ausland) bräuchte er eigentlich garnicht mehr mitzubringen. Da täte sich fast nichts mehr. Außer Gold habe er nur ein paar BRD-KMS (auf Bestellung, normalerweise hat er die nicht dabei) verkauft, woran er ebenfalls gut verdient habe.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-08-2007, 11:22   #2462 (permalink)
 
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Solange alles rund läuft, werden (hier) die Spottkübeln über mesodor39, four9fine, etc. ausgeschüttet und sollte es sich tatsächlich mal in Richtung ernsthafterer Krise entwickeln, sollen diese dann als allererstes den Samariter spielen, sogar eigene bzw. Familieninteressen vernachlässigend ?
Alexander

Gut geschrieben.
Und mal im ernst: Würdet ihr es machen? Ich nicht!
Ich erkaufe mir meine Horterei eben auch mit Konsumverzicht (tolles Wort!).
Warum sollte ich im Krisenfall irendeinen Schmock dran teilhaben lassen?
Wenn er über die Klinge springt, dann ist das sein Problem, nicht meines.
Bin ich jetzt moralisch verwerflich? (und wenn ja: Interessiert mich das wirklich?)

Altes Sprichtwort: Jeder ist seine Glückes Schmied.
Und ich bin nicht der Schmied für andere Leute. Jedenfalls nicht, was monetäre Aspekte betrifft.
Lord Vetinari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-08-2007, 11:25   #2463 (permalink)
 
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Gut geschrieben.
Und mal im ernst: Würdet ihr es machen? Ich nicht!
Ich erkaufe mir meine Horterei eben auch mit Konsumverzicht (tolles Wort!).
Warum sollte ich im Krisenfall irendeinen Schmock dran teilhaben lassen?
Wenn er über die Klinge springt, dann ist das sein Problem, nicht meines.
Bin ich jetzt moralisch verwerflich? (und wenn ja: Interessiert mich das wirklich?)

Altes Sprichtwort: Jeder ist seine Glückes Schmied.
Und ich bin nicht der Schmied für andere Leute. Jedenfalls nicht, was monetäre Aspekte betrifft.
Naja, geschröpft wirst du nachher auf jeden Fall, wenn Du schon nicht auf direktem Weg hilfst, wird Dir der Staat schon auf die Sprünge helfen und abkassieren, damit er manchem Sozialschmarotzer helfen kann.
Wobei ich ausdrücklich betone, dass ich nicht alle Bedürftigen als Sozialschmarotzer bezeichne.
hegele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-08-2007, 20:16   #2464 (permalink)
 
Collapse-O-Meter

In Anlehnung an das bekannte "Imoploe-O-Meter" bei den Immobilienkreditverkäufern hat sich Herer Eichelburg ein Collapse-O-Meter kreiert.

Mal schaun, was da alles demnächst von links in Richtung Mitte und von dort aus nach weiter rechts wandert.

Derzeit ist es eine aktuelle Momentaufnahme der "Voodo-Ökonomie" der letzten Dekade, wie sie Herr Eichelburg sieht.

Bei der mittleren Spalte habe ich mit einigen Dingen meine Probleme. Weil ich sie noch ehr weiter links als in der Mitte ansiedeln würde. Bei der rechten Seite kann man, so sehe ich das, zustimmen.

Was den Inhalt, die Kompaktheit und die Anschaulichkeit angeht ist das beispiellos. Die ganze Krise auf einer Seite:


Hartgeld.com - Gold, Silber, Hartgeld, Vorsorge, Crash, Depression



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Naja, geschröpft wirst du nachher auf jeden Fall, wenn Du schon nicht auf direktem Weg hilfst, wird Dir der Staat schon auf die Sprünge helfen und abkassieren, damit er manchem Sozialschmarotzer helfen kann.
Wobei ich ausdrücklich betone, dass ich nicht alle Bedürftigen als Sozialschmarotzer bezeichne.

Falsch.

geschröpft wird man nachher auf jeden Fal. Egal, ob man bereits zuvor auf direktem Weg geholfen hat.

Der Staat wird, von dem was übrigbleibt in jedem Fall abkassieren müssen, nicht nur, um sich selbst in Ansätzen zu erhalten, sondern aus reiner Not, also damit er den dann, (neben einigen dann aber zahlenmäßig unbedeutenden Sozialschmarotzer) der in Not geratenen Masse notdürftigst helfen kann.

Eine Goldreserve der Bundesrepublik Deutschland, die wird es dann nicht mehr geben. Beschlagnahmt oder bereits zuvor verausgabt wird sie dann sein. Beispielsweise beim "Versuch" eine Finanzkrise hierzulande abzuwenden....

Wobei ich ausdrücklich betone, dass es bei den staatlichen Nothilfen primär eine Hilfe zur Selbsthilfe und eine Art "Überlebensbeihilfe" sein könnte, die für sich alleine betrachtet das Überleben mittelfristig nicht 100 prozentig sichern kann. Hartz-IV, wie wir es heute kennen, das ist dagegen vergleichbar mit dem Luxus eines 5-Sterne-Hotells.

Private Mildtätigkeit und private Initiative könnte dann, zwecks Vermeidung von Aufständen und Unruhen, durchaus erforderlich sein, um die Zahl der Hungertoten und der infolge medizinischer Unterversorgung sterbenden auf ein gesellschaftlich gerade noch akzeptables Maß zu reduzieren.

Doch hoffen wir -über alle Meinungsdifferenzen hinweg- alle hoffentlich sehr und ehrlich, daß uns allen das Äußerste und das Schlimmste erspart bleiben wird. Jeder privat angelegte Vorrat beispielsweise wirkt bereits heute stabilisierend auf die Landwirtschaft und stellt für den schlimmsten denkbaren Krisenfall eine individuelle Überlebenshilfe dar, die mit Gold und Silber nicht aufzuwiegen ist.

Und auch das ist wahr: je mehr Menschen das mit der Verfügungsgewalt über ihr Privatvermögen wirklich ernst nehmen, desto weniger "Subprime", im Sinne volkswirtschaflich schäflicher Überdehnungen bei der Kreditexpansion kann es geben.

Im Klartext:
Eben weil es zu viele Leute wie Hegele oder Tisc1 oder auch Jeggy gibt (mesodor39 ist auch so einer, weil er seit Mitte der 90er in einem Versorgungswerk für Architekten und Ingenieure statt in einer gesetzlichen Rentenversicherung des Staates einzahlt. Hätte er und ggf. auch die Anderen um die Folgen gewusst, möglicher Weise hätte der eine oder andere das nicht getan. Aber nun ist es zu spät für sowas, denn das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen....) haben sich Geldmengen gebildet, über die Rentenkassen und Pensionsfonds und Kapital-Lebensversicherungsgesellschaften extrem langfristig und ohne die Zustimmung der Betroffenen im Einzelfall verfügen können, wobei ein erbitterter Kampf darum entbrannte, wer die höchsten Renditen erwirtschaftet um dann und auf dieser Grundlage seinen Kunden auch zukünftig die höchsten Rendite- oder Wertzuwachserwartungen machen zu dürfen. Erst dadurch wurde besagte, strukturierte Produkte möglich und sogar über den "Wettbewerb" der Finanz-und Versicherungsinstitute vom "Markt" regelrecht erzwungen. KEINEM Privatanleger der sie noch alle beisammen hat, würde beispielsweise direkt in das Geschäft mit Hyphotheken nicht kreditwürdiger Kundschaft oder in das Ratenkreditgeschäft einsteigen. Der Markt bliebe klein, die Margen hoch und die Anforderungen an die Kreditvergabe würden nicht nahezu aufgehoben werden.

Aber: wenn man jeden Kredit weiterverkaufen und zu Anleihen bündeln kann welche dann von korrupten, weil auftragsabhängigen Wirtschaftsprüfern (Rating-Agenturen) abweichend von den tatsächlichen Verhältnissen einen Investmend-Grad bestätigt bekommen, der mindestens dem Investmentgrad entspricht, den man für Renten-Versicherungsgelder aufgrund gesetzlicher Bestimmung haben muss und man sich aber in Wirklichkeit garnicht mehr um die Kreditwürdigkeit seiner Kundschaft bemüht, sondern sich ausschließlich auf die Umsätze konzentriert (vergebene (Lügner-)Kredite) die für das aktuelle Einkommen maßgeblich sind.....
....und daher auf "Lender-Seite" sogar mithilft Kreditunterlagen der "Lügner-Kredite" zu frisieren...... dann passiert genau das, was gerade abläuft.

Insofern ist eine (mehr oder weniger freie) Marktwirtschaft nicht perfekt. Auch hier kommt es zu Fehlern, die korrigiert werden. Und: Jeder Anleger / Investor / Sparer sollte um diese Fehler und deren Risiken wissen. Und sein Vermögen und damit sich selbst daher niemals solchen Entwicklungen hundertprozentig oder gar noch langfristig ausliefern.

Schuldig auch und vor allem die USA mit ihrem seit Jahrzehnten defizitären Geld- und Leistungsbilanzen. Aber auch Länder wie Spanien, Irland, Grischenland, Italien und selbst Frankreich.

Schuldig auch und an aller erster Stelle die Art des Geldes, in der "gespart" wird. Unter einem Goldstasndard wäre es niemals möglich gewesen, derartige Ansprüche und Scheinwohlstand anzusparen, wie in unserem durch Waren völlig ungedecktem Geldsystem.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-08-2007, 20:27   #2465 (permalink)
 
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Naja, geschröpft wirst du nachher auf jeden Fall, wenn Du schon nicht auf direktem Weg hilfst, wird Dir der Staat schon auf die Sprünge helfen und abkassieren, damit er manchem Sozialschmarotzer helfen kann.
Wobei ich ausdrücklich betone, dass ich nicht alle Bedürftigen als Sozialschmarotzer bezeichne.
Da hast du leider recht...
Unsere Politiker haben nun mal mehr Angst vor 2 Millionen Wechselwählern mit Hartz4, die keine Knete haben als vor einer halben Million Stammwählern, die ihnen evtl abhauen könnten (und im Endeffekt denken: So schlimm wird´s schon nicht werden)
Lord Vetinari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-08-2007, 20:36   #2466 (permalink)
 
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Da hast du leider recht...
Unsere Politiker haben nun mal mehr Angst vor 2 Millionen Wechselwählern mit Hartz4, die keine Knete haben als vor einer halben Million Stammwählern, die ihnen evtl abhauen könnten (und im Endeffekt denken: So schlimm wird´s schon nicht werden)

Es sollen 7,4 Milionen Hartz-IV-Empfänger sein. Wie viele davon Wechselwähler sind - ich weiß es nicht. Ist auch nicht so wichtig.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 01:01   #2467 (permalink)
 
War auch nur ne Schätzung. Wenn man sich die Zahlen anschaut, wieviel Leute heute überhaupt noch zur Wahl gehen...
Lord Vetinari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 06:40   #2468 (permalink)
 
.....so liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, daß zukünftig entschlossen handelnde Minderheiten unter den Wählern maßgeblich an Einfluss gewinnen können.......

...was aber, wie in Weimar, auch in der Qualität der vorangehenden Politik begründet liegt (wird heute gerne übersehen, dürfte aber leider auch Teil der Wahrheit sein, genau wie das, was danach kam)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 13:01   #2469 (permalink)
 
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Wahrscheinlich ist es jetzt bereits zu spät aus Kapitallebensversicherungen und ähnlichen Konstrukten auszusteigen, denn die Gesellschaften zicken bereits jetzt rum und verzögern die Auszahlung des Rückkaufwerts so lange wie möglich. Auch da ist Feuer unterm Dach.
Deine Münz-Reinigungsbeiträge sind fachlich fundiert, die lese ich (und sicher auch viele andere User hier) gerne. Aber mit dieser obigen dümmlichen Aussage disqualifizierst du dich selbst. Kündigungsfrist einer KLV ist 1 Kalendermonat, wenn du am 30.06. die Kündigung inkl. Police der betreffenden Versicherungsgesellschaft zustellst, gibt es keine Gesellschaft in Deutschland, die dir nicht das Geld am 01.08. überweist. Alles andere sind bewußte Falschbehauptungen oder teilweise Unwahrheiten.

Beitrag anzeigen
Auch die Manager der großen Versicherer bekommen jetzt feuchte Strümpfe, sowohl bei AXA als auch bei Union Investment, beides nicht gerade unbekannte Namen, werden Fonds geschlossen.
Auch so eine disqualifizierende dümmliche Aussage. Das Fonds vorübergehend für Neuzuflüsse geschlossen werden, ist keine Neuerfindung betroffender Fondsgesellschaften oder der Beweis für einen nahenden Weltuntergang, sondern seit Jahrzehnten gängige Gepflogenheit und zeugt von Verantwortungsbewußtsein im Umgang mit anvertrauten Geldern. Es wurden von AXA Rosenberg auch schon SmallCap-Fonds für Neuzuflüsse gestoppt, weil man keine lukrativen Neuanlagemöglichkeiten sah. Sobald sich diese wieder ergaben, wurde der Fonds für neue Mittelzuflüsse wieder geöffnet. Übrigens hat Fidelity mit ihrem sehr erfolgreichen European Growth bereits häufiger eine gleiche Vorgehensweise an den Tag gelegt.
Tisc1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 15:19   #2470 (permalink)
 
Wieder ein Fonds macht dicht

lest selbst:

Frankfurt-Trust zieht nach - ABS-Fonds geschlossen - - n-tv.de

@Tisc1:

handelt es sich bei dieser Nachricht um eine bewußte Falschbehauptung oder zumindest um teilweise Unwahrheit?.

Wie wertest Du solche Nachrichten im Hinblick darauf, daß auch Versicherungen in solche "Anlagen" investiert sein könnten und das aus Gründen des Performance-Druckes nicht gerade in geringem Umfang?

Selbst wenn die Bonität vieler deutscher Kapital-Lebensversicherer derzeit noch gegeben ist, stellt sich doch für Versicherungsnehmer die berechtigte Frage nach den Auswirkungen dieser Finanzkrise auf die Sicherheit ihrer Guthaben.

Und dann behauptest Du glatt noch, daß die Schließung eines Geldmarktfonds von Verantwortungsbewußtsein im Umgang mit anvertrauten Geldern zeugen würde. Ich muss Dich mal allen Ernstes fragen, wie es denn mit dem Verantwortungsbewusstsein der Banken gegenüber ihren Kunden ausschaut, wenn sich diese weigern die Liquidität der von ihnen betreuten / emittierten Fonds sicher zu stellen. Zur Erinnerung: Geldmarktfonds sollten angeblich so liquide sein, wie irgendwas zwischen Tagesgeld oder Festgeld mit 1 monatlicher Anlagedauer.

Ich sehe das mal so: Als Schuldner bin ich nicht dem Geld gegenüber verantwortlich, sondern ausschließlich und primär meinen Gläubigern.

Und dieser Verantwortung werden die Fonds schließenden Banken und Versicherungsgesellschaften schlicht und einfach nicht gerecht.

Auch eine Art moderner Insolvenz / Bankrotterklärung. Wenn auch ohne Zwangsfolgen wie Konkursverwalter und Absetzung des Managementes und Verbot weiterhin Auszahlungen ohne Genehmigung des Konkurs- oder Insolvenzverwalters vorzunehmen.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 16:14   #2471 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Und dann behauptest Du glatt noch, daß die Schließung eines Geldmarktfonds von Verantwortungsbewußtsein im Umgang mit anvertrauten Geldern zeugen würde. Ich muss Dich mal allen Ernstes fragen, wie es denn mit dem Verantwortungsbewusstsein der Banken gegenüber ihren Kunden ausschaut, wenn sich diese weigern die Liquidität der von ihnen betreuten / emittierten Fonds sicher zu stellen
Dies sind zwei vorsätzliche falsche Behauptungen von dir zumindest in bezug auf die AXA Fonds.

1. Ist bisher KEIN AXA Fonds geschlossen worden, gestoppt wurde lediglich der Zufluss neuer Gelder. In der Fondsbranche eine durchaus übliche Gepflogenheit.

2. Nimmt AXA sämtliche Anteile sogar auf eigene Bücher zurück.

Beide Aussagen von mir kannst du in dem von 4x9 zitierten Artikel nachlesen.
Tisc1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 16:39   #2472 (permalink)
 
Beitrag anzeigen
Dies sind zwei vorsätzliche falsche Behauptungen von dir zumindest in bezug auf die AXA Fonds.

1. Ist bisher KEIN AXA Fonds geschlossen worden, gestoppt wurde lediglich der Zufluss neuer Gelder. In der Fondsbranche eine durchaus übliche Gepflogenheit.

2. Nimmt AXA sämtliche Anteile sogar auf eigene Bücher zurück.

Beide Aussagen von mir kannst du in dem von 4x9 zitierten Artikel nachlesen.
Meine Aussage bezieht sich auf den Fonds, der in dem von mir verlinktem Artikel die Rücknahme und die Neuausgabe seiner Anteile verweigert.

Grundsätzlich ist es so, daß es geschlossene und offene Fonds gibt. Jeder Anleger kann sich informieren, ob es sich bei seinem angedachten Investment um einen Fonds mit täglicher Kursstellung und Rückgabemöglichkeit von Anteilen gibt (offener Fonds) oder beispielsweise um einen geschlossenen Fonds handelt, dessen Anteilsanzahl konstens gehalten wird und bei dem sich erst ein Köufer finden muss, andem man vor Auflösung und Ausschüttung des Fondsvermögens an einem Stichtag verkaufen kann.

In einer Hyperinflation oder bei stark steigenden Assetpreisen empfiehlt es sich grundsätzlich in geschlossene Fonds zu investieren, weil deren Anteilszahl nicht durch Einzahlungen immer weiter erhöht und die Substanz damit ausgehöhlt werden kann. Da kann eine Deckelung der Einzahlungen durchaus von Verantwortungsbewusstsein zeugen.

Soviel dazu.

Insofern sind die Formulierungen "geschlossener Fonds" und "Fondsschließung" vielleicht teils doppeldeutig verwendet worden, was zu Irritationen geführt hat.

Vorsätzlich falsche Behauptungen..... habe ich keine abgegeben.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 16:47   #2473 (permalink)
 
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Vorsätzlich falsche Behauptungen..... habe ich keine abgegeben.
Du drehst es dir immer so hin, wie du es gerne möchtest. Vielleicht solltest du die Branche wechseln, vom Bau in die Politik?!
Tisc1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 17:17   #2474 (permalink)
 
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Du drehst es dir immer so hin, wie du es gerne möchtest. Vielleicht solltest du die Branche wechseln, vom Bau in die Politik?!
Fakt ist leider, daß der von mir verlinkte Artikel sich auf einen Fonds der "Frankfurt-Trust" bezieht, bei dem eine Schließung in der Art und Weise vorgenommen wurde, daß nicht nur Einzahlungen, sondern auch Auszahlungen gestoppt wurden. Und dieser Fall liegt ähnlich wie four9fine diesen, möglicher Weise versehentlich, bei einem anderen Fonds, bei dem die Sachlage jedoch abweichend war, schilderte. Es gibt also auch in Deutschland Fonds, die in Zusammenhang mit der US-Subprime-Krise -für Anleger völlig unerwartet- die Rücknahme ihrer Anteile verweigern.

Und genau auf diesen Fall

Frankfurt-Trust zieht nach - ABS-Fonds geschlossen - - n-tv.de

bezogen sich meine Anmerkungen und meine Fragen, die ich hier gerne wiederhole:

handelt es sich bei dieser Nachricht um eine bewußte Falschbehauptung oder zumindest um teilweise Unwahrheit?.

Wie wertest Du solche Nachrichten im Hinblick darauf, daß auch Versicherungen in solche "Anlagen" investiert sein könnten und das aus Gründen des Performance-Druckes nicht gerade in geringem Umfang?

Auf Deine fallbezogenen Antworten bin ich mal gespannt.

Was den Bau angeht: Klar kann es da auch mal etwas rauher zugehen. Jedoch: anderen eine böse Absicht unterstellen, das gibt es in der Politik vielfach häufiger, als auf Baustellen. Vielleicht und gerade auch deswegen, weil es sich auf dem bau um ganz konkrete, stofflich präsente Dinge geht, während in der Politik vielfach Personen tätig sind, die sich in abstraktes und völlig hand- und fussloses Zeugs ergießen und sich lieber in verklärten Ideologien und abstrakten Grundsatzdiskussionen und wirklichkeitsfremden Theorien verlieren, statt Dinge praktisch, Schritt für Schritt und in vielen kleinen, überlegten und zuvor geplanten Schritten anzugehen.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06-08-2007, 17:32   #2475 (permalink)
 
Du hast meine Aussage, die sich für alle klar erkennbar auf 4x9´s geposteten Link bezog, in Frage gestellt. Deinen Artikel kannte ich da noch gar nicht. Wie gesagt, wechsel die Branche, dreh es dir immer so, wie es dir am besten passt und du gibst einen klasse Politiker ab.

...daß auch Versicherungen in solche "Anlagen" investiert sein könnten und das aus Gründen des Performance-Druckes nicht gerade in geringem Umfang?
Warum sollte ich deine Mutmassungen kommentieren?
Tisc1 ist offline   Mit Zitat antworten
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