Ich hab mal eine Frage, sieht eine Palladium- Kupfer Legierung einer Goldlegierung ähnlich? Lässt sich das mit blossem Auge beurteilen? Lässt sich die Reinheit der Legierung im Mund testen?
Es gibt bei Ebay einen Metalltester, mit dem man einen Strich auf Papier machen kann. Ist sowas zu giftig?
Ich hab mal eine Frage, sieht eine Palladium- Kupfer Legierung einer Goldlegierung ähnlich?...
Nein, Palladium hat eine stark entfärbende Wirkung, d.h. eine Legierung eines Buntmetalls mit einem nennenswerten (= ab ca. 1/4) Anteil Palladium ergibt optisch ein Weißmetall.
...Lässt sich das mit blossem Auge beurteilen?...
Ja, siehe oben
...Lässt sich die Reinheit der Legierung im Mund testen?...
Unsinnige Frage, was soll das für ein "Test" sein?
...Es gibt bei Ebay einen Metalltester, mit dem man einen Strich auf Papier machen kann. Ist sowas zu giftig?...
Wohl nicht, aber für so ein Material ist das jedenfalls kein brauchbarer Test. Die einzig seriöse Methode ist hier beschrieben: Zahngold Wertermittlung
danke für die Infos.
Mir geht es darum, ob mir der Zahnarzt eine minderwertige Legierung verklebt hat.
Und ob, aus gesundheitlichen Gründen z.B. der Palladiumanteil sehr hoch ist.
Kupfer spielt in Dentallegierungen keine Rolle. Leck´mal ein Kupferrohr ab, dann weißt Du warum. Hochwertiges Zahnmetall (das ist der Normalfall) besteht überwiegend aus Gold und enthält in der Regel auch Silber, Palladium und Platin. Palladium hat dabei gesundheitlich und funktionell weder Vor- noch Nachteile. Es wird vor allem deshalb verwendet, weil es gegenüber Gold und Platin deutlich billiger ist und insbesondere Platin ersetzen kann. Billiges Zahnmetall basiert im wesentlichen auf Edelstahllegierungen und sieht auch so aus. Dass bei hochwertigem Zahnmetall ein hoher Goldanteil enthalten ist und das Gold nicht stärker durch Palladium ersetzt wird, liegt auch daran, dass es für den Patienten nach Gold und nicht nach Stahlblech aussehen soll.