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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
12-05-2010, 17:39
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#1 (permalink)
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Diskrepanz Goldpreis - Krügerrandpreis
Nachdem ich in der Vergangenheit in festverzinsl. Wertpapiere und Aktien investiert habe, möchte ich nun mein Depot durch Gold "absichern". Auserkoren habe ich dazu Krügerrand mit 1 Unze Goldgehalt. Nun hab ich aber eine vielleicht etwas doofe Frage dazu: Heute Mittag lag der Goldpreis für eine Unze bei 975,- Euro. Krügerrand habe ich aber z.B. beim Goldkontor Hamburg für 1040,- , also über 6% höher entdeckt.
Welchen Sinn macht der Goldkurs, wenn man zu diesem Kurs doch kein Gold bekommt, sondern 6% drauflegen muss?
Ist das normal auch bei anderen Münzen/Barren? Sind 6% tatsächlich noch in Ordnung? Kommt man billiger weg?
Und wieviel bekommt man für einen erworbenen Krügerrand, wenn man ihn direkt nach dem Kauf einer Bank verkaufen würde? (Muss eine Bank eigentlich Gold ankaufen oder kann es sein, dass man suchen muss?)
Ich stelle mir gerade vor, dass man für 20.000 Gold erwerben möchte und beim Kauf direkt über 1000.- verliert und bei einem späteren Verkauf auch wieder um die 1000,- verlieren würde. Man will sich mit Gold doch gegen Inflation absichern und nicht schon beim Kauf/Verkauf über 10% Kapital verlieren....
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12-05-2010, 17:46
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#2 (permalink)
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Nachdem ich in der Vergangenheit in festverzinsl. Wertpapiere und Aktien investiert habe, möchte ich nun mein Depot durch Gold "absichern". Auserkoren habe ich dazu Krügerrand mit 1 Unze Goldgehalt. Nun hab ich aber eine vielleicht etwas doofe Frage dazu: Heute Mittag lag der Goldpreis für eine Unze bei 975,- Euro. Krügerrand habe ich aber z.B. beim Goldkontor Hamburg für 1040,- , also über 6% höher entdeckt.
Welchen Sinn macht der Goldkurs, wenn man zu diesem Kurs doch kein Gold bekommt, sondern 6% drauflegen muss?
Ist das normal auch bei anderen Münzen/Barren? Sind 6% tatsächlich noch in Ordnung? Kommt man billiger weg?
Und wieviel bekommt man für einen erworbenen Krügerrand, wenn man ihn direkt nach dem Kauf einer Bank verkaufen würde? (Muss eine Bank eigentlich Gold ankaufen oder kann es sein, dass man suchen muss?)
Ich stelle mir gerade vor, dass man für 20.000 Gold erwerben möchte und beim Kauf direkt über 1000.- verliert und bei einem späteren Verkauf auch wieder um die 1000,- verlieren würde. Man will sich mit Gold doch gegen Inflation absichern und nicht schon beim Kauf/Verkauf über 10% Kapital verlieren....
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Gegenfrage: Arbeitest du gerne für lau? Oder willst du was damit verdienen.
Schonmal was davon gehört, dass Metallpreise auch manchmal fallen?
Ein Depot zur langfristigen Absicherung jetzt mit Gold zu füllen (beim höchsten Stand aller Zeiten) halte ich für nicht unbedingt risikoarm. Da hättest du vor 6 Jahren einsteigen müssen...
Schau dir mal an, was Anfang 1980 Silber gekostet hat (mehr als doppelt so viel wie heute).
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12-05-2010, 17:55
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#7 (permalink)
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Es gab Goldhändler, die billger waren
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Die haben aber manchesmal auch nur das Blaue vom Himmel herunter verkauft, und dann kein Gold geliefert...
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12-05-2010, 17:59
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#9 (permalink)
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Leider habe ich letzten Sonntag bei 955 € nicht mehr gekauft, weil meine Frau dagegen war.
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die hat bestimmt mit meiner telefoniert
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12-05-2010, 18:02
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#10 (permalink)
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Nachdem ich in der Vergangenheit in festverzinsl. Wertpapiere und Aktien investiert habe, möchte ich nun mein Depot durch Gold "absichern".
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Recht so. Besser spät als nie.
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Auserkoren habe ich dazu Krügerrand mit 1 Unze Goldgehalt. Nun hab ich aber eine vielleicht etwas doofe Frage dazu: Heute Mittag lag der Goldpreis für eine Unze bei 975,- Euro. Krügerrand habe ich aber z.B. beim Goldkontor Hamburg für 1040,- , also über 6% höher entdeckt.
Welchen Sinn macht der Goldkurs, wenn man zu diesem Kurs doch kein Gold bekommt, sondern 6% drauflegen muss?
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Der sogenannte Spotpreis, den du überall siehst, bezieht sich wie dani19801 schon schrieb ausschließlich auf Good delivery bars zu 400oz, wie sie in den Zentralbankkellern in aller Welt lagern.
Kleinere Barren und auch Münzen für uns Kleinanleger müssen ja extra hergestellt werden und das ist eben der Aufpreis den du zahlen mußt.
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Ist das normal auch bei anderen Münzen/Barren? Sind 6% tatsächlich noch in Ordnung? Kommt man billiger weg?
Und wieviel bekommt man für einen erworbenen Krügerrand, wenn man ihn direkt nach dem Kauf einer Bank verkaufen würde? (Muss eine Bank eigentlich Gold ankaufen oder kann es sein, dass man suchen muss?)
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Natürlich muß man suchen, wenn man nicht über den Tisch gezogen werden will.
Ständig aktualisierte An- und Verkaufspreise von sehr vielen Edelmetallhändlern und Banken findest du hier übersichtlich zusammengefasst:
BullionPage - Tagesaktuelle Kurse Gold, Silber, Platin, Palladium, Barren, Mnzen
Oben links suchst du dir einen Händler aus und dann erscheint die Preisliste mit An- und Verkaufspreisen. Verkaufspreise haben zur Zeit nicht alle drin, ganz einfach weil sie ausverkauft sind.
Versuch mal "MP Edelmetalle" und "LB Baden Würtemberg", die haben noch was.
Gruß
9999
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12-05-2010, 18:10
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#11 (permalink)
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ich denke, wer die zusammenhänge zwischen einkaufspreise - spotpreis - verkaufspreise nicht versteht, sollte besser in dosenbrot investieren.
das kann man im fall der fälle auch essen
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"Wer nicht fragt bleibt dumm." Anstatt auf meine Anfängerfragen mit überheblichem Gelaber zu reagieren, hättest Du mir ja die Zusammenhänge erklären können. Dein Beitrag hat Dich Lebenszeit gekostet und hat absolut 0 (Null) Wert, da er niemandem nutzt, sondern lediglich beleidigt. Kennst Du Dich mit ALLEM aus? Wenn man ewas neues lernen will, stellt man am besten ganz einfache Fragen. Da Du das anscheinend nicht weißt, kennst Du Dich anscheinend nur mit wenigen Dingen aus und reißt bei denen groß Deine Klappe auf, um Deine Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Foren sind dazu da, Fragen zu stellen. Wenn Dir eine Frage zu blöd erscheint, reagiere doch einfach nicht drauf, anstatt Dummgesülze abzulassen.
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12-05-2010, 18:15
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#12 (permalink)
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Hallo Savini
Toms Beitrag war sicher nicht gegen Dich persönlich gerichtet sondern eine allgemeine Aussage.
Auch ist es manchmal nicht verkehrt, einen Beitrag zu überlesen wenn er einem nicht gefällt. Man sollte hier schließlich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen  .
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12-05-2010, 18:17
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#13 (permalink)
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Recht so. Besser spät als nie.
Der sogenannte Spotpreis, den du überall siehst, bezieht sich wie dani19801 schon schrieb ausschließlich auf Good delivery bars zu 400oz, wie sie in den Zentralbankkellern in aller Welt lagern.
Kleinere Barren und auch Münzen für uns Kleinanleger müssen ja extra hergestellt werden und das ist eben der Aufpreis den du zahlen mußt.
Gruß
9999
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Super - vielen Dank! Da hab ich jetzt in der Tat was gelernt. Ich wußte nicht, dass sich der Goldkurs auf 400 Unzen Barren bezieht. Damit ich die Sache besser einschätzen kann: Ist der Aufpreis bei 1 Unzen Münzen in der Regel derselbe oder gibt es günstigere Münzen als den Krügerrand? Wie stark schwankte die Differenz zwischen Spot und Kaufpreis in der Vergangenheit? Waren das immer so an die 5%?
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12-05-2010, 18:18
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#14 (permalink)
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Man sollte hier schließlich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen  .
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Auf keinen Fall. Der Umgangston in diesem Forum ist traditionell ziemlich rauh, da muß man sich erstmal dran gewöhnen.
Gruß
9999
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12-05-2010, 18:24
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#15 (permalink)
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Toms Beitrag war sicher nicht gegen Dich persönlich gerichtet sondern eine allgemeine Aussage.
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so ist es
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@savini
solltest du dich persönlich angegriffen fühlen, entschuldige ich mich hiermit
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12-05-2010, 18:26
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#16 (permalink)
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Damit ich die Sache besser einschätzen kann: Ist der Aufpreis bei 1 Unzen Münzen in der Regel derselbe oder gibt es günstigere Münzen als den Krügerrand? Wie stark schwankte die Differenz zwischen Spot und Kaufpreis in der Vergangenheit? Waren das immer so an die 5%?
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Ja, für Münzen zu 1oz waren es immer schon um die 5%, das steht auch in älteren Ausgaben von Münzkatalogen so drin. (Spotprice +5%)
De Krüger ist im Moment schon recht günstig, weil er nicht mehr so beliebt ist. Er ist die älteste moderne Anlagemünze und ist mit einem Anteil Kupfer legiert (917 Gold), was seine etwas rötliche Farbe erklärt. Das Kupfer macht das Gold deutlich härter und die Münze damit Alltagstauglicher.
Weitere Beispiele für legierte Münzen sind die Britannia und der Sovereign
Beliebter sind aber heute Münzen aus reinem Gold 999,9 (siehe mein Nickname  )
Die deutschen 100 Euro gehören dazu, der österreichische Philharmoniker, das Nugget, der Maple Leaf usw.
Diese Münzen sollte man tunlichst nicht aus ihrer Kapsel nehmen, reines Gold ist ganz erstaunlich weich.
Gruß
9999
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12-05-2010, 18:35
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#18 (permalink)
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Ja, für Münzen zu 1oz waren es immer schon um die 5%, das steht auch in älteren Ausgaben von Münzkatalogen so drin. (Spotprice +5%)
De Krüger ist im Moment schon recht günstig, weil er nicht mehr so beliebt ist. Er ist die älteste moderne Anlagemünze und ist mit einem Anteil Kupfer legiert (917 Gold), was seine etwas rötliche Farbe erklärt. Das Kupfer macht das Gold deutlich härter und die Münze damit Alltagstauglicher.
Weitere Beispiele für legierte Münzen sind die Britannia und der Sovereign
Beliebter sind aber heute Münzen aus reinem Gold 999,9 (siehe mein Nickname  )
Die deutschen 100 Euro gehören dazu, der österreichische Philharmoniker, das Nugget, der Maple Leaf usw.
Diese Münzen sollte man tunlichst nicht aus ihrer Kapsel nehmen, reines Gold ist ganz erstaunlich weich.
Gruß
9999
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Hm, wie erklärt sich der Wandel in der Beliebtheit? Wenn man Gold als Anlage/Versicherung kauft, sollte es doch egal sein, ob 917er Gold oder reines Gold. Reines Gold hat ja, wie Du sagst, sogar noch den Nachteil, dass es weicher ist. Dann hab ich doch lieber einen harten Krügerrand.;-) Im Ernst: Würdest Du zu Anlagezwecken den Krügerrand nicht mehr empfehlen?
Und noch ne ganz andere Frage: Wo lagert ihr das Gold? Im Schließfach in der Bank mit Extrakosten für die Versicherung oder etwa daheim? (Da hätte ich keine ruhige Minute - Einbruch, Wohnungsbrand ...)
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12-05-2010, 18:51
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#20 (permalink)
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Aber: Kauft ihr wirklich online größere Mengen Gold? Wie läuft das bei denen ab? Die stecken doch kaum 10 Krügerränder für über 10.000 in ein Paket. Versichert die Post überhaupt so hoch und was kostet diese Versicherung? Und wie bezahlt man? Per Vorkasse per Überweisung?
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Ich gehe mal davon aus, dass diejenigen, die in diesen Größenordnungen Geld in Gold umtauschen sich hier nicht outen werden.
Wenn Gold online gekauft wird - z. B. die 20 Euro Goldmünze BRD bei der Verkaufstelle für Sammlermünzen - wird mittels Vorkasse bezahlt.
Manche Händler bieten ihren bekannten Kunden auch kauf auf Rechnung an.
Gehe aber einfach von der üblichen Methode "Vorkasse" aus.
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Generelle Frage: Wenn man irgendeine Goldmünze hat - kann man dann davon ausgehen, dass man für diese Münze annähernd den Ankaufspreis ihres Goldgehaltes bekommt oder kann der Preis auch deutlich darunter liegen mit der Begründung "Einschmelzen kostet Geld". Was ist der größte euch bekannte prozentuale Abschlag zum Wert des enthaltenen Goldes, den ihr bei einer Münze erlebt habt?
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Bei privaten Verkäufen sollte der ungefähre Goldpreis möglich sein.
Verkauf an professionelle Händler gibt eigentlich immer weniger als Goldpreis - die wollen ja auch verdienen.
Es scheint, du hast dich bisher noch nicht eingehender mit Edelmetallen beschäftigt. Dadurch bist du ein leichtes Opfer von Scharlatanen und anderen finsteren Seelen. Informiere dich, durchsuche das Internet und mach dich schlau. Dann wäge ab, was du eigentlich möchtest.
Und denke immer dran - nur du musst dein Handeln vertreten ... egal was andere dir raten.
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12-05-2010, 20:01
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#21 (permalink)
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Hab mich gerade mal auf der Bullion Page umgesehen. Es hat mich überrascht, dass die Ankaufspreise sehr nahe am Spotpreis liegen, so dass der gesamte Spread zwischen Verkauf- und Ankaufspreis zur Zeit wohl bei 6% liegt. Nunja.
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Ja, bei seriösen Händlern ist der Spread recht klein, ganz im Gegensatz zu mancher Bank.
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Aber: Kauft ihr wirklich online größere Mengen Gold? Wie läuft das bei denen ab? Die stecken doch kaum 10 Krügerränder für über 10.000 in ein Paket. Versichert die Post überhaupt so hoch und was kostet diese Versicherung? Und wie bezahlt man? Per Vorkasse per Überweisung?
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Ich habe das meiste von privat über ebay gekauft und nur hin und wieder ein paar Stücke von meinen beiden Händlern. Diese beiden kenne ich nun schon lange und sie beliefern mich auf Rechnung. Wie bei allem muß sich da erstmal ein Vertrauensverhältnis aufbauen.
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Generelle Frage: Wenn man irgendeine Goldmünze hat - kann man dann davon ausgehen, dass man für diese Münze annähernd den Ankaufspreis ihres Goldgehaltes bekommt oder kann der Preis auch deutlich darunter liegen mit der Begründung "Einschmelzen kostet Geld". Was ist der größte euch bekannte prozentuale Abschlag zum Wert des enthaltenen Goldes, den ihr bei einer Münze erlebt habt?
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Bei seriösen Händlern bekommst du stempelfrische Goldmünzen ohne Kratzer, Prüfkerben oder sonstige Schäden geliefert, während du bei Banken meistens die sogenannte "bankübliche Erhaltung" bekommst. Das können im Extremfall uralte Möhren sein, die tatsächlich reif für das Einschmelzen sind.
Deshalb sollte man alle Ankaufspreise auch wirklich nur auf ebenfalls prägefrische Münzen beziehen, damit man keine Enttäuschung erlebt. Abschläge von bis zu 15% aufgrund der Schmelzkosten halte ich bei stark abgenutzten Münzen für möglich und würde es als Händler ganz genauso handhaben, denn wem soll ein Händler eine solche Möhre andrehen?
Gruß
9999
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12-05-2010, 20:22
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#22 (permalink)
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Hm, wie erklärt sich der Wandel in der Beliebtheit? Wenn man Gold als Anlage/Versicherung kauft, sollte es doch egal sein, ob 917er Gold oder reines Gold. Reines Gold hat ja, wie Du sagst, sogar noch den Nachteil, dass es weicher ist. Dann hab ich doch lieber einen harten Krügerrand.;-)
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Hmm, das dürften rein psychologische Gründe sein. Vieleicht das Sehnen hin zum puren, zum möglichst Reinen in dieser dreckigen Welt...
Die Kanadier haben sogar mal Münzen mit einer Reinheit von 999,99 verkauft, die Leute haben einen ordentlichen Aufpreis dafür akzeptiert.
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Im Ernst: Würdest Du zu Anlagezwecken den Krügerrand nicht mehr empfehlen?
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Doch, auf jeden Fall. Der Krüger ist überall auf der Welt bekanntes und akzeptiertes Geld. Von Feuerland bis Vladivostok bekommst du dafür jederzeit eine Tüte voll des dort gültigen Papiergeldes.
Aber das gilt auch für die anderen Anlagemünzen, deshalb kann man es auch international gültiges Geld nennen. Der alte Begriff "Handelsmünze" ist daher meiner Meinung nach viel passender für diese Münzen als "Bullion-Coin" oder "Anlagemünze"
Wenn dir die internationale Bekanntheit nicht so wichtig ist, dann sieh dir auch die deutschen 100 Euro Stücke zu einer halben Unze an, die sind auch meist sehr nah am Spotpreis zu bekommen und deutlich schöner als ein oller Krüger.
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Und noch ne ganz andere Frage: Wo lagert ihr das Gold? Im Schließfach in der Bank mit Extrakosten für die Versicherung oder etwa daheim? (Da hätte ich keine ruhige Minute - Einbruch, Wohnungsbrand ...)
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Wenn du ernsthaft einkaufen willst, dann kauf dir einen guten Tresor dazu. So ab € 3.500,- gibt es Schränke mit VdS-Klasse 3 oder höher, die dann im Keller mit dem Fußboden verschraubt werden. So einen bohrt keiner auf und den trägt auch niemand weg.
Bei einem Bankschließfach hätte ich keine ruhige Minute mehr. Heutzutage weiß doch keiner ob deine Bank morgen noch aufmacht. Dann stehst du da - ohne Gold.
Gruß
9999
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12-05-2010, 20:50
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#23 (permalink)
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Wenn du ernsthaft einkaufen willst, dann kauf dir einen guten Tresor dazu. So ab € 3.500,- gibt es Schränke mit VdS-Klasse 3 oder höher, die dann im Keller mit dem Fußboden verschraubt werden. So einen bohrt keiner auf und den trägt auch niemand weg.  Gruß
9999
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Also wer lebensmüde ist, bewahrt das Zeugs zuhause auf - das ist meine Meinung. Wenn nämlich der böse Räuberer kommt und dir die Wumme vor den Schädel hält....da bist du der letzte, der den nicht "freiwillig" öffnet.
Insofern macht der Tresor @ home nur Sinn, wenn niemand anwesend ist. Oder wenn niemand von seiner Existenz weiß (wissen kann) und du in der Situation die Nerven hast, den Räuberer zu belügen.
Die meisten wohnen aber in der Regel in der Nähe ihres Tresores.....und haben nicht die Eier dafür in der Hose.
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12-05-2010, 20:58
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#24 (permalink)
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Also wer lebensmüde ist, bewahrt das Zeugs zuhause auf - das ist meine Meinung. Wenn nämlich der böse Räuberer kommt und dir die Wumme vor den Schädel hält....da bist du der letzte, der den nicht "freiwillig" öffnet.
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Wenn du davor Angst hast, nimm ein elektronisches Schloß. Die besseren lassen sich von innen so programmieren, daß die Tür erst nach einer Zeitverzögerung öffnet, nachdem man den Code eingetippt hat.
12 - 18 Stunden sollten reichen.  Du hast schließlich Zeit, viel Zeit. Andere haben es da wesentlich eiliger.
Gruß
9999
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12-05-2010, 21:16
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#25 (permalink)
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er hört auf das, was seine Frau ihm sagt....
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Ich habs bisher immer bekommen.
Leider habe ich letzten Sonntag bei 955 € nicht mehr gekauft, weil meine Frau dagegen war.
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der war gut  
Spass bei Seite:
letztendlich ist jeder für seine Entscheidungen
selber verantwortlich, ganz gleich, was seine
Umwelt (Freunde, Angehörige, Personen, denen
man vertraut / glaubt) einem anraten.
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