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| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
22-05-2010, 17:11
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#1 (permalink)
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Goldankaufspreise bei Edelmetall-Händlern
Hallo
Ich hatte gestern eine Kaiserreich-Goldmünze bei einem Edelmetall-Händler zum Verkauf angeboten.
Beim momentanen Goldunzen-Ankaufspreis von etwa 900.00 Euro ging ich bei dem 10 Mark Stück (3,58 g fein) von einem Ankaufspreis von mindestens 90.00 Euro aus.
Der Händler bot für die Münze aber nur 40.00 Euro an (ca. 4 g á 10.00 Euro).
Als ich ihn darauf hinwies, da er doch mit einem Ankaufspreis von bis zu 28.50 Euro pro Gramm Feingold warb, er für diese Münze mit einem Feingehalt von 900/1000 also wenigstens 25.00 Euro pro Gramm zahlen müsste, entgegnete er, daß er für 900er Gold nur einen Gramm-Preis von 10.00 Euro zahle  .
Logischerweise nahm ich meine Münze wieder mit.
Hat unter euch auch jemand eine ähnliche Erfahrung mit Edelmetall-Ankäufern gemacht ?
Mir ist schon klar, daß man Abschläge hinnehmen muß, aber daß nicht einmal der halbe Goldankaufspreis angeboten wurde verwunderte mich doch sehr stark. Vor allem, weil ja in Zeitungsanzeigen mit "Ankauf zu Höchstpreisen" geworben wurde.
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22-05-2010, 17:53
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#2 (permalink)
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Moin moin,
bei Goldankäufern wirst Du die tollsten Sachen erleben 
Ich habe des öfteren Goldschmuck zu verkaufen und habe den Goldankäufer meines Vertrauens nach langem Suchen endlich gefunden.
Mir sind aber auch schon Goldpreise von 5 Euro bis 10 Euro geboten worden, bei einem Goldwert von damals ca. 20 Euro 
Natürlich sollen diese Leute auch verdienen aber ich muss sie ja nicht mit Gewalt reich machen.
Erklärungen für die Preisabweichungen gingen von Bearbeitungsgebühren bis zu dem Satz " Gold lässt sich ganz schwer verkaufen " und sonstigem Blödsinn.
Drum heisst es gerade beim Goldverkauf, trau schau wem.
Gruß
Holger
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22-05-2010, 18:00
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#4 (permalink)
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Moin moin,
nene, das waren schon solche welche auch ein Ladengeschäft haben.
Aber ist ja auch klar, je weniger sie bezahlen desto höher ihr Gewinn 
Vorsicht ist auch geboten wenn sie das Gold wiegen und man es nicht kontrollieren kann, da werden aus 250 Gramm ganz schnell 200 Gramm, wollte schon mal jemand bei mir probieren. 
Danach hat er mich mal etwas persönlicher kennengelernt 
Gruß
Holger
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22-05-2010, 18:40
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#5 (permalink)
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...bei Goldankäufern wirst Du die tollsten Sachen erleben  ...
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103 % Zustimmung! (100 reichen hierbei nicht aus!)
Bei Bedarf kann ich etliche Anekdoten beisteuern.
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22-05-2010, 19:05
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#6 (permalink)
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103 % Zustimmung! (100 reichen hierbei nicht aus!)
Bei Bedarf kann ich etliche Anekdoten beisteuern.
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...lass uns nicht dumm sterben !
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25-05-2010, 08:34
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#8 (permalink)
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Anleitung zum Selbstversuch:
Legt euch doch eine Kurzgeschichte zurecht und geht "hausieren":
"Ich habe eine Goldmünze, ich hoffe es ist eine, geschenkt bekommen und möchte sie versilbern. Was bekomme ich dafür?"
Juweliere, Goldankäufer oder sonstige werden nun angelaufen, nie wird der Eindruck erweckt, dass man den wahren Wert kennt.
Um es für beide Seiten einfach zu machen, haltet in den Händen offensichtliche eine 999er Münze!
Hier die Preisfrage: Was wird geboten? (Tageskurs = 100 %)
a. 90 %
b. 80 %
c. 70 %
d. 60 %
e. 50 %
f. 40 %
g. 30 %
h. 20 %
oder gar nur
i. 10 %
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Viel Spaß!
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25-05-2010, 20:46
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#9 (permalink)
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Daß der Händler/Goldankäufer (siehe Beitrag 1) von Münzen wenig Ahnung hatte wurde mir erst klar, als er die Kaiserreich-Goldmünze nach Feinheits- und Gewichtsangaben absuchte. Seltsamerweise standen nirgendwo Angaben wie 900 oder 3,58 g  .
Also hatte die Münze auch keinen besonderen Wert  .
Mir geht es in diesem Thread nicht darum, den Berufsstand der Edelmetallhändler schlecht zu machen. Schwarze Schafe gibt es schließlich überall.
Trotzdem ist dieses Thema sicher für viele Leser interessant, denn es zeigt sich, daß man den Wert seiner Münzen/Schmuckstücke schon in etwa kennen sollte, um nicht deutlich unter Wert abgespeist zu werden.
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25-05-2010, 20:53
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#10 (permalink)
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Seltsamerweise standen nirgendwo Angaben wie 900 oder 3,58 g  .
Also hatte die Münze auch keinen besonderen Wert  .
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Was hast Du ihm denn da vorgeworfen ? Bremen 1907  ?
Vielleicht hatte der Goldankäufer ja nur Erfahrung mit finnischen Zehnmarkstücken, auf ihnen steht, wieviel kuparia und kultaa sie enthalten
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25-05-2010, 21:03
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#11 (permalink)
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Was hast Du ihm denn da vorgeworfen ? Bremen 1907  ?
Vielleicht hatte der Goldankäufer ja nur Erfahrung mit finnischen Zehnmarkstücken, auf ihnen steht, wieviel kuparia und kultaa sie enthalten 
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Nein, es handelte sich nur um eine "seltene" preussische 10 Mark Münze von 1903  .
Ich hatte den Eindruck, der Händler hatte nur Interesse an Goldmünzen bei denen Gewichts- und Feinheitsangaben abzulesen waren.
Seine Waage wollte er anscheindend nur für Goldketten und andere Schmuckstücke verwenden. Meine Kaiserreich-Münze schien ihm deshalb irgendwie suspekt  . Naja, mit seinem Ankaufspreis-Angebot ist er mich dann auch wieder sehr schnell los geworden.
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25-05-2010, 21:11
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#12 (permalink)
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Naja, mit seinem Ankaufspreis-Angebot ist er mich dann auch wieder sehr schnell los geworden.
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Recht so, man soll keine Perlen vor die Säue werfen, nicht mal wenn sie aus Preussen sind.
" Der Goldankäufer " - klingt fast wie eine Figur aus Asterix oder Lucky Luke.
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25-05-2010, 21:15
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#13 (permalink)
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Anleitung zum Selbstversuch:
Viel Spaß! 
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10 %
20 %
30 %
40 %
50 %
60 %
70 %
80 %
90 %
Das wäre meine persönliche Beurteilung der Ankaufs-Angebote  .
Bei einer Münze mit Angabe 999 halte ich 70 bis 80 % für realistisch.
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26-05-2010, 00:01
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#14 (permalink)
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...Mir geht es in diesem Thread nicht darum, den Berufsstand der Edelmetallhändler schlecht zu machen. Schwarze Schafe gibt es schließlich überall.....
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Die wenigen weißen Schafe retten nicht den Berufsstand!
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26-05-2010, 00:17
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#15 (permalink)
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Die wenigen weißen Schafe retten nicht den Berufsstand! 
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Wobei, am gefährlichsten sind immer noch die Wölfe im Schafspelz  .
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26-05-2010, 09:43
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#17 (permalink)
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Moin moin,
da will ich mal eine Geschichte erzählen wie sie mir tatsächlich passiert ist.
Ich hatte 15 Teile an Bruchgold zusammen mit einem Gesamtgewicht von 150 Gramm.
Alles gestempelt mit 585 und ohne Steine.
Der Goldwert lag zu dem Zeitpunkt bei ca. 20 Euro das Gramm.
Bei uns in der Gegend gibt es Goldankäufer wie Sand am Meer, leider auch teilweise genauso " schmutzig ".
Alles zusammengepackt und ab zum Händler welcher mit Tageshöchstpreisen warb.
Es war ein Schmuckfachgeschäft mit wirklich exqusiten Teilen in der Auslage.
Ladengeschäft befand sich in einer sehr gut gelegenen Einkaufstraße und das obligatorische Schild, Goldankauf zu Tageshöchstpreisen befand sich auch gut sichtbar in der Scheibe.
Nun zu dem Ablauf des Gespächs..
1. er müsste mir pauschal 10% des Gewichts abziehen, weil das würde die Goldschmelze bei Ihm auch machen ( wahrscheinlich verdampft diese Menge beim Einschmelzen )
2. jedes Teil würde extra geprüft werden und kostet 5 Euro je Stück ( wohlgemerkt, ein Juwelier mit teuren Artikeln )
3. er ermittelte ein Feingewicht von 75 Gramm ( 3,975 Gramm sind wohl erlaubte Meßtoleranz bei solchen Geschäften )
4. Gebühren in Höhe von 5% auf die Gesamtsumme würden ebenfalls anfallen ( einer muss ihm ja die erstatten, ist klar )
langsam hatte ich zu dem Zeitpunkt die Angst, ich müsste Ihm noch Geld geben damit er mein schäbiges Gold annehmen würde 
5. laut telefonischer Rücksprache betrug der Goldankaufswert zu dem Zeitpunkt 13 Euro das Gramm ( vielleicht hatte er aus Versehen ja auch nur mit seinem Friseur telefoniert )
6. weil ich Ihm sympathisch war ( Originalworte ) würde er mir 11,50 Euro bezahlen.
7. er bot mir die Summe von 750 Euro für alles zusammen an. ( wohlgemerkt, für 150 Gramm 585 Gold bei einem Wert von 20 Euro das Gramm )
8. er könnte noch 20 Euro drauflegen wenn ich keinen Beleg bräuchte.
Ich bedankte mich dann in meiner herzlichen und lauten Art bei Ihm recht höflich und versicherte Ihm das ich sein Geschäft auf keinen Fall weiter empfehlen würde.
Leider funktioniert solche Vorgehensweise bei vielen anderen, welche sich nicht mit der Materie auseinandersetzen oder aus der Not heraus verkaufen, immer wieder.
Ich hoffe die Story war nicht zu lang und legt bitte die Werte nicht auf die " Goldwaage ".
Gruß
Holger
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26-05-2010, 10:24
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#18 (permalink)
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Eine hab ich noch: Ist zwar kein Ankauf, aber Wertermittlung gewesen.
Die Freundin von meinem Bruder hatte einen älteren Goldring mit Diamanten geerbt. Die Betonung liegt hierbei auf den Diamanten, denn die Fassung hatte nur ca. wenige Gramm. Die Steine aber waren von sehr hoher Reinheit und hatten zusammen ca. 1,2 Karat.
Um das geeigneter Weise zu verkaufen, wollte sie also einen Echtheits-Beleg vom Juweliergeschäft, wo das Stück 25 Jahre vorher für damals um die 10000 DM erworben wurde.
Für nur 15 Euro Gebühren gab es dann einen Kassenzettel, wo drauf stand:
Goldprüfung: 7,50 Euro
Diamantenprüfung: 7,50 Euro
Sowie die Mündliche Auskunft: Es ist 585er Gold und die Diamanten sind welche. 
Gefolgt von einem Angebot: 80 Euro (weil der Ring ja Tragespuren hat). Das hat grade mal den damaligen Goldpreis des Stückes abgedeckt...
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26-05-2010, 10:25
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#19 (permalink)
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Zwischen Verkaufspreis und Ankaufspreis eines Händlers liegen in der Regel ...
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Ein Reporter (Sendung Volle-Kanne) hat gerade in Mannheim 4 Läden mit Goldschmuck angelaufen. Vorab wurde der Goldwert auf 1900 € tagesaktuell geschätzt, ein Schmuckwert war nicht vorhanden.
Bestpreis - 1630 €
--- etwa 1300 €
Suprise - 930 €
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Ich war positiv überrascht!
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26-05-2010, 11:01
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#20 (permalink)
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Da muß ich auch mal einen z. Besten geben.
Ich (Dresdner) war 1988 zur Hochzeit im Westen meiner Cousine. Da der Junge den sie heiratete dies zum 2. mal tat, gab er mir seinen Ring aus 1. Ehe. Waren ca. 5g 585er Weißgold. Ich hier bei einem Uhrmacher oder was das war verkauft, gab 450,- OM. Zum Vergleich, das war immerhin für ein halbes Jahr die Warm-Miete, oder 9000 kl. Brötchen, oder 45 kg Rouladen,oder aber auch 1/6 Farbfernseher  .
Gruß Micha
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26-05-2010, 12:24
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#21 (permalink)
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Da muß ich auch mal einen z. Besten geben.
Ich (Dresdner) war 1988 zur Hochzeit im Westen meiner Cousine. Da der Junge den sie heiratete dies zum 2. mal tat, gab er mir seinen Ring aus 1. Ehe. Waren ca. 5g 585er Weißgold. Ich hier bei einem Uhrmacher oder was das war verkauft, gab 450,- OM. Zum Vergleich, das war immerhin für ein halbes Jahr die Warm-Miete, oder 9000 kl. Brötchen, oder 45 kg Rouladen,oder aber auch 1/6 Farbfernseher  .
Gruß Micha
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75 € Warmmiete ? Wow ... !
Was wäre wohl passiert - wenn Du damals beim Becker 9000 Brötchen bestellt hättest ?  ...
Lg
Marcus
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26-05-2010, 12:44
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#22 (permalink)
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75 € Warmmiete ? Wow ... !
Was wäre wohl passiert - wenn Du damals beim Becker 9000 Brötchen bestellt hättest ?  ...
Lg
Marcus
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Dann wärst Du wegen "Warenhortung" in den Bau gegangen.
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26-05-2010, 13:28
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#23 (permalink)
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Ich hier bei einem Uhrmacher oder was das war verkauft, gab 450,- OM. Zum Vergleich, das war immerhin für ein halbes Jahr die Warm-Miete
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75 € Warmmiete ? Wow ... !
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Hey Marcus,
du hast da leider was verwechselt. Es sind nicht 75 EUR Warmmiete gewesen, sonder 75 OM, also Ost-Mark. Hier mal ein schönes Rechenbeispiel, um den Wert bzw. Tauschkurs des Geldes zu verdeutlichen:
An der Tankstelle kostet eine Bockwurst mit Brötschen 1,60 EUR. Umgerechnet in D-Mark mit rund 2:1 wären das 3,20 DM. Bei einem guten Tauschkurs von D-Mark zu Ostmark mit bis zu 10:1 wären das 32 Ost-Mark. Das wäre dann die halbe Monatswarmmiete gewesen! Wie gesagt, heutzutage bekommst du dafür eine Bockwurst!
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26-05-2010, 21:39
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#24 (permalink)
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@ FooFighter
Genau, man muß nun nur noch abwägen welches Preisverhältnis besser ist oder war. 1 Schachtelhalm (Zigarette) kostet heut ca. 25 cent = 0,50 DM = 5,00 OM, was damals schon wieder 2 Schachteln "Alte Juwel" waren.
Nun genug in Erinnerungen geschwelgt, die Realität ist grausam genug.
LG Micha
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27-05-2010, 02:42
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#25 (permalink)
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Un da hätten wir mal wieder das Problem, dass nur positive Eindrücke im Gedächtnis haften bleiben.
Heute einen Krügerrand von Privat abgeholt. Danach noch ein wenig shoppen gewesen und mich an diesen Thread erinnert.
Rein zum nächsten Goldankäufer und der wollte mir doch sage und schreibe ganze 350 Euro dafür geben. Natürlich nur, wenn das ohne Beleg geht, aber das versteht sich ja in dieser Branche von selbst.
Morgen schicke ich mal meinen Mann in den gleichen Laden mit einem Unzenbarren. Mal schauen, ob es wirklich am Geschlecht liegt.
Beate
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