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Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage

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Alt 16-03-2012, 21:01   #26 (permalink)
 
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Ich kaufe mir einen Bauernhof mit etwas Land mit Flüsschen mittendrin und dazu gibt es eine große Solaranlage und ein Windrad auf den Hof.
Das finde ich besser, als eine Goldvorsorge anzulegen.
Ich befürchte, daß wenn es eines Tages wirklich mal alles zusammenbricht, niemand das Gold haben will, um es gegen Nahrung zu tauschen, weil die Einheiten viel zu groß sind. Dann nämlich wollen alle ihr Gold loswerden. Und wenig später dann heißt es nicht mehr "Gold ist knapp", sondern "Essen ist knapp".
Kommste mit einem 1 g Barren an und mußt gleich 400 Eier dafür kaufen.


Man bräuchte dann wohl eher kleine Goldeinheiten, weil Wechselgeld aus Gold wohl knapp werden könnte. Nicht mehr als einen 10g Barren maximal( falls ein Auto benötigt wird). Mit Silber die selbe Geschichte. Für 1 Ei kann ich schlecht eine halbe Silberunze bezahlen. Also brauche dann soetwas wie Silberpfennige.
Schwupp, dann am besten gleich wieder das Geld vom Deutschen Kaiserreich sammeln( 20 Pfennig aus Silber), halbe Mark, ganze Mark, 2 Mark , 3 Mark, 5 Mark, 5 Mark Gold, 10 Mark Gold , 20 Mark Gold- das war schon fast perfekt so!




"Kohle bunkern" wäre auch noch eine Alternative.-Schwarzes Gold-Kohle läßt suich gut tauschen in Notzeiten und vergammelt nicht ;-)
Es würde sowieso eine Katastrophe ohne Ende. 1945 hatten wir ja wenigstens noch massig Wälder zum Heizen. Heute sieht es damit auch schon ganz schlecht aus.

Und, wer hat heute noch einen Kohle-Holz Ofen?-Das wäre das nächste Problem.
Wir haben uns total abhängig von allem gemacht.

Ach ich vergass das wichtigste!- der Tabak- keine Notzeiten ohne Tabakwährung. Unvorstellbar.
Seltsam.

Du bist Münzhändler.

Wäre dem so, wie Du schreibst...

...dann hätte man in der Antike niemals Goldmünzen geprägt,
weil viel zu unpraktisch.

Da es aber solche Prägungen bereits in der Antike zugmillionenfach gegeben hat....

muss es bereits damals irgendwie "funktioniert" haben.

Eigentlich solltest gerade Du es besser wissen....

Recht hast Du, wenn Du feststellst, dass die Münzen der Goldmarkwährung eine fast perfekte Sache waren weil, wie Du sinngemäß anmerkst die Stückelung der Münzen so war, dass man sowohl geringe, als auch größere Werte nahezu perfekt abbilden konnte....

20 Pfennige, das waren damals (um 1875) größenordnungsmäßig etwa ein bis zwei (Netto-)Stundenlöhne eines "Normalverdieners".

Eigentlich müsste es heute bis wertmäßig etwa 20 Euro Scheidemünzen und Papiergeld geben.... und erst darüber Kurantgeld (Gold und Silber). So hätten wir dann auch eine wertstabile Währung. Und ob jemand seine Kohle zur Bankt trägt oder hortet, das wäre jedermanns eigenes Ding. Und Staatshilfen für Banken oder Konzerne dürfte es nicht geben. Die Währung wäre dann stabil und Finanzkrisen reine Privatangelegenheiten. Ach ja: Staatsverschuldung müsste dann auch verboten sein. Alle Staatsausgaben müssten noch im Jahr der Ausgabe über Steuern hereingeholt werden. Damit jeder Bürger bei der Wahl auch weis, wieviel und für was genau er gezahlt hat. Dann hätten wir auch echte, demokratische Wahlen. Und Politiker, die ihren Wählern glaubwürdig und sorgfältig Rechenschaft ablegen müssten oder bei der nächsten Wahl auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung verschwinden würden, getreu dem Motto: wer einmal lügt.....

...Achja: und bei mehr als 50 % Umverteilung = Staatsquote..... da würde es die steuerzahlenden Bürger sehr genau interessieren, ob das so wirklich sein muss....

Geändert von mesodor39 (16-03-2012 um 21:14 Uhr)
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