|
|
| Edelmetalle Diskussionen zu Gold, Silber , Platin als Geldanlage |
11gefällt
05-11-2011, 17:31
|
#2 (permalink)
|
|
|
Goldbarren teeren und federn 
Warum das denn?
Und 450 Tonnen Gold (ca. 18 Milliarden Euro) für "Griechenland" (bzw. den Rettungsschirm) ist doch wohl nicht zu viel ... das sind für einen Inlandsgriechen nur ca. 40 Gramm Gold pro Nase ... zusätzlich  Sozusagen ein Goldenes Näschen 
Was soll´s ... der Merkelismus ist eine grandiose Absahne der Banken und Industrie ... und "wir" haben das Elend gewählt 
.
.
.... ich weiß, das ist jetzt nicht wirklich korrekt, aber es ist so greiflich ... als Nachschlag noch zwei Wartburg und zwei Eichen für die Helenen und Co ...
|
|
|
06-11-2011, 00:46
|
#5 (permalink)
|
|
|
   das ist echt gut  da ist doch die Antwort
Was das Gold angeht, ist doch egal, wir ham ja schließlich aus heiterem Himmel 40 mrd. wiedergefunden, wen kümmern da schon die paar Tönnchen Gold.
Also irgendwas scheint bei uns echt schief zu laufen.
Wenn ich überlege wie pingelig die bei der Erstattung der Schulfahrtkosten sind, wo extra jemand überprüft, ob man auch ja das günstigste Ticket gewählt hat. Und das nur, damit die Stadt einem vielleicht 40 Cent weniger erstatten muss und ich dann sehe wie "dort"  mal eben 40 mrd. plötzlich wieder auftauchen, dann kann ich nur sagen verkehrte Welt.
Es kann doch nicht angehen, dass soetwas nicht überprüft wird.
|
|
|
06-11-2011, 10:14
|
#8 (permalink)
|
|
|
|
Na die schaffen es schon, den Karren an die Wand zu fahren... Als nächstes kommt wohl ne Zwangshypothek für Hausbesitzer und dann werden die Ersparnisse abgegriffen.
Ich hab mich immer gewundert warum es so interessant scheint wieviel das "Volk" auf der hohen Kante hat - jetzt weiss ich es. Es geht nur darum wie man es am besten abgreift ohne dafür gelyncht zu werden...
|
Du bist aber dolle misstrauisch ... und ´ne Zwangshypothek kommt doch nur nach´m Krieg ... oder?
Kann eigentlich eines Zwangshypothek auf die Miete umgelegt werden?
Hier was zur ZH:
Währungsreform in Deutschland 1948: zur Finanzierung des Staatswesens im Zuge der Währungsreform 1948 wurden die Immobilien im Geltungsbereich mit einer Zwangshypothek zu Gunsten der drei Besatzungszonen (bzw. der zu gründenden Bundesrepublik Deutschland) belastet, welche in den kommenden Jahren durch die Besitzer abbezahlt werden musste. In der Praxis wirkten sich die Zwangshypotheken wie eine Zusatzsteuer für Immobilieneigentümer aus. Da Immobilien bei Währungsreformen wertstabil sind, wurde durch diese Maßnahme versucht, die somit bevorteilten Immobilieneigentümer stärker in die Pflicht zu nehmen.
|
|
|
06-11-2011, 10:21
|
#9 (permalink)
|
|
|
Kann eigentlich eines Zwangshypothek auf die Miete umgelegt werden? 
|
Freu Dich nicht zu früh, da kommt ein Passus mit rein, dass die Mieter die Zinsen und die Tilgung dieser Hypothek mit tragen müssen.
|
|
|
06-11-2011, 10:31
|
#11 (permalink)
|
|
|
|
Freu Dich nicht zu früh, da kommt ein Passus mit rein, dass die Mieter die Zinsen und die Tilgung dieser Hypothek mit tragen müssen.
|
ääähm, hüüüstel ...  das wird meine Mieter nicht erfreuen
|
|
|
06-11-2011, 12:17
|
#12 (permalink)
|
|
|
"Die Gold- und Währungsreserven der Bundesbank sind Eigentum der deutschen Bürger; sie werden von der Bundesbank nur verwaltet. Vorgesehen ist offenbar, dass sich die Europäische Zentralbank (EZB) des Goldschatzes bemächtigt."
So wird es voraussichtlich verschenkt, das Eigentum der deutschen Bürger.
Schuldenkrise: Griff nach unserem Gold - Europas Schuldenkrise - FAZ
Die Bundeskanzlerin hat in ihrem Amtseid geschworen Schaden vom deutschen Volk wenden zu wollen ...
Besser wäre es wir schickten den Griechen 450 Tonnen deutsche Eicheln; die könnten damit einen Wald anlegen - und auf eine nachhaltige Produktion setzen.
Und nun zur griechischen "Tragödie".
"Neuorientierung" auf griechisch:
Den kleinen und mittleren Einkommensbeziehern reduziert man dort mal schnell den Lohn um rund ein Drittel - und die großen lässt man laufen, äh kaufen:
Griechen auf Einkaufstour | Südwest Presse Online
"Griechen auf Einkaufstour"
"Während die europäischen Finanzminister alles versuchen, um die griechische Wirtschaft zu retten, gehen die reichen Reederei-Erben auf Wohnungsjagd in London. ...
Immobilien in London gelten als sichere Geldanlage. Was Russen und Araber schon lange nutzen, ist seit geraumer Zeit auch für reiche Griechen interessant. Sie kaufen Wohnungen was das Zeug hält."
Und nun noch mein persönlicher Eindruck:
Ich habe Griechenland nur in bester Erinnerung. Kreta, Karpatos, Kreta, Rhodos ... stets außerhalb der Tourizentren. Dort Einheimische als wirklich gastfreundliche Leute erlebt. Es war fast schon ein Ausrufungszeichen wie offen, gesellig, herzlich und freigiebig einige dieser (oft spontanen und alles andere als reichen) Gastgeber gewesen sind.
Um so weniger passt es in meinen Kopf, dass allein eine gewisse Nonchalance und Steuernachlässigkeit innerhalb eines kleinen südeuropäischen Volkes eine wesentliche Ursache für das jetzige gesamteuropäische Finanzdilemma gewesen sein soll.
Vielmehr denke ich, das auch hier die kleinen und mittleren Einkommensbezieher (in allen europäischen Staaten und in dem deutschen Staat insbesondere) gerupft werden sollen um eine große internationale Umverteilungsaktion abzuwickeln. Die Finanzkrise ist nur ein willkommenes Perpetuum für allerlei windige Transaktionen, die möglichst keiner mehr durchblicken soll.
Man gewinnt jedenfalls nicht den Eindruck, dass alle deutschen Abgeordneten wussten worüber sie abstimmten als es um den Euro-Hebel ging.
Überhaupt:
"Dogma der Doofheit
Der Satz von der Komplexität der Märkte ist zum Inbegriff der Verschleierungstaktik geworden. Er verhüllt, dass der freie Markt Europa in einen "failed state" verwandelt hat - und nützt Angela Merkel: Die herrschende diffuse Stimmung sichert ihr den Machterhalt."
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...794525,00.html
Der oft durchklingende Tenor "Wir armes Deutschland; wie kann man den Griechen nur das Geld hinterherwerfen" geht m.E. an der Sache vorbei. Als würde die Mehrheit der griechischen Bevölkerung je etwas von dem Geld sehen. Als ginge es hier noch um irgerndwelche einzelne Nationen.
Bleibt die Frage, ob diese Finanzkrise nicht bei manchen Leuten, die daran gut verdienen, hoch willkommen sei.
Einer meiner Bekannten formulierte just:
"Richtig böse ist die Tatsache, dass in Griechenland auch noch eine Regierung ausgetauscht wird und eine nicht legitimierte eingesetzt wird, die mit Leuten gefüllt sein wird, die sich aus dem direkten Umfeld von Banken/Großaktionären oder wie immer man sie nennt, zusammensetzen wird."
|
|
|
06-11-2011, 18:31
|
#14 (permalink)
|
|
|
Zur Zeit kann man beobachten wie ziemlich fadenscheinige Rituale abgespult werden.
Die üblichen gegenseitigen Schuldzuweisungen zum Beispiel.
Banker verweisen auf Fehler der Politiker. Politiker suchen die Schuld bei Bankern.
Das war schön zu sehen am 31.10.2011 bei der Talkshow mit dem völlig überforderten Günter Jauch:
"Finanz-Talk bei Jauch
Bankkunden aller Länder, vereinigt euch!"
Finanz-Talk bei Jauch: Bankkunden aller Länder, vereinigt euch! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
"Banken-Bashing für alle! Bei Günther Jauch folgten die Gäste aus der Politik dem Vorbild Sahra Wagenknechts und prügelten munter auf das Finanzwesen ein. Der Ex-Deutsche-Bank-Chef Kopper verteidigte dagegen seine Kollegen vehement - und machte dabei eine schlechte Figur."
"In einer sehr unterhaltsamen Rede vor New Yorker "Occupy Wall Street"-Aktivisten hat Slavoj Zizek unlängst die Lage an den Finanzmärkten mit der Aufhebung der Schwerkraft in Cartoons verglichen. Wenn Comicfiguren am Abgrund geradeaus gehen, spazieren sie so lange in der Luft herum, bis sie nach unten blicken - erst dann folgt der Sturz. "Und ihr seid diejenigen", rief der slowenische Philosoph den Besetzern des Zuccotti-Parks zu, "die den Bankern zurufen: Blickt nach unten!"
Leider mangelt es in deutschen Talkshows an Gästen, die so charmant Grundsätzliches in einfache Bilder fassen können. Also hilft man sich mit Sahra Wagenknecht, die immerhin scharfe Kampfbegriffe zur Weltfinanzlage im Arsenal hat. Mit ihrer Suada, das gegenwärtige System erlaube es, die Verluste der "Zockereien" der Gesellschaft aufzuhalsen, während die Gewinne in private Taschen flössen, stand die rote Sahra vor kurzem noch im linkssozialistischen Abseits. Im Jahr drei nach der Lehman-Pleite ist das verbale Finanzmarkt-Bashing längst politischer Mainstream.
...
Hilmar Kopper, jahrelang Vorstandssprecher der Deutschen Bank, betonte zwar, dass er "Pensionär" sei, warf sich ansonsten aber eifrig in die Schusslinie. An der gegenwärtigen Krise sei die Finanzindustrie schuldlos, so Kopper. "Da sind die Banken die Opfer, die Staaten haben das angerichtet." ... Wir sind doch nicht diejenigen, die die Gesetze machen", konterte Kopper den Einwand, dass die Schlimme-Finger-Papiere doch verboten gehörten."
Imho müssen Banken Gewinne machen, aber eben nur im Rahmen von Regeln/Gesetzen, die der Gesetzgeber haargenau vorgibt. Und solche können, ja müssen sehr wohl restriktiv sein. Also hoch mit den Mindestreserven; rauf mit der Spekulationssteuer usw.. Banken sind nicht systemrelevant! Sie haben kein Recht "Forderungen" an den Staat zu stellen. Wenn sie "hilfsbedürftig" sind, sollen sie sich gegenseitig helfen, aber den Steuerzahler außen vor lassen. Wenn sie Misswirtschaft betrieben haben, können sie auch pleite gehen wie jedes andere Unternehmen auch.
Wenn Banken Kunden täuschen, das Risiko kleinreden, das anvertraute Geld ihrer Kundschaft ohne Einverständnis als Freibrief zum Zocken verwenden, dann gehören die Verantwortlichen wegen Veruntreuung von Kundengeldern vor Gericht, wie andere auch, die Gelder aus der Firmenkasse veruntreuen. Dazu gehört imho auch, dass solche Bankster u.U. ins Gefängnis wandern.
Spekulieren bei staatsgestützten Banken geht m.E. überhaupt nicht. Auch keine Boni für "Bankenretter" auf Stippvisite.
Meinetwegen kann man auch den schwierigen Spagat versuchen und Geschäftsbanken und Investbanken weitgehend voneinander trennen.
Und nun noch ein Blick auf den deutschen Staat, der immer so tut als ob er alles vorbildlich gehandhabt hätte.
Erinnern wir uns noch an den wiederholten Bruch der Maastrichtverträge und das Überschreiten der Schuldengrenze durch Deutschland?
Darüber hinaus sind seit 2008 die Schulden von faktisch 1,6 Billiarden auf nun 2 Billiarden Euro angewachsen. Allein der Zinsdienst verschlingt rund ein Viertel des ganzen Budgets. Keine Konsolidierung in Sicht. Diese Schulden werden nie und nimmer abgetragen werden und gehen zu Lasten unserer Kinder und Kindeskinder ...
Es liegt vielleicht daran, dass Politiker stets das Geld anderer Leute ausgeben- und schlimmer noch, es in aller Regel nicht gelernt haben vernünftig zu haushalten.
Wird es einmal eng, dann blickt der einfältige Politiker neidisch auf den angehäuften "Reichtum" der privaten Haushalte. Prompt folgen dann neue Ideen wie man diese "Quelle" anzapfen könnte, neue phantastische Steuergebilde, Sondersteuern, Steuer- und Abgabeerhöhungen. (Wie z.B. die Berechnung des Abwassers unter Einbezug Regenwasseranteils auf der Dachfläche.)
Eine gerechte Begutachtung der vorhandenen Verhältnisse ist von Politikerseite nicht zu erwarten.
Auch die arbeitende Bevölkerung kann sich nicht an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Das Lohneinkommen der abhängig Beschäftigten ist seit etwa 20 Jahren stehen geblieben, wenn man die Inflation und die Abzüge einrechnet. In der gleichen Zeit haben sich die Unternehmensgewinne etwa vervierfacht.
Das sind (auch) die Folgen der vielgepriesenen "Globalisierung".
Bleibt noch der Vergleich der großen europäischen Staaten untereinander.
Alle fahren ihr Finanzsystem mit Elan in Richtung einer Wand, die kommen wird, aber noch nicht in unmittelbarer Sichtweite liegt. Die einen schneller, die anderen langsamer. Selbst wenn Deutschland den langsamsten Zug hätte, wäre die Kollision trotzdem unvermeidlich.
|
|
|
06-11-2011, 21:42
|
#15 (permalink)
|
|
|
...keine Billiarden...???
|
Darüber hinaus sind seit 2008 die Schulden von faktisch 1,6 Billiarden auf nun 2 Billiarden Euro angewachsen.
|
...2 Billionen genügen auch bei weitem schon.
|
|
|
06-11-2011, 23:03
|
#16 (permalink)
|
|
|
Hallo, Thurai,
da hast du selbstverständlich Recht. Danke für die Korrektur. Ich meinte auch nie etwas anderes als diese Zahlen auf der allbekannten Schuldenuhr. Verfluchte Nullen.

Wobei anzumerken bleibt, dass der deutsche Staat keine Pensionsrücklagen für die Beamtenschaft gebildet hat, für die er jedoch in der Fürsorgepflicht steht. Also sind die 2 Billionen Euro Staatsschulden sogar eine noch geschönte Summe. Allerdings fehlen hierfür nur etliche Millionen bis Milliarden Euro, die auf der Schuldenuhr nicht erscheinen. Ich bin mal echt gespannt, wann da die Wahrheit auf den Tisch kommen wird. Und wie es mit den laufenden Beamtenbezügen weitergeht; ob sich wieder einmal die Bundestagsmitglieder u.ä. mit satten Bezügen von B5 (plus Kostenpauschale, plus Vergünstigungen) von allen Kürzungen ausnehmen werden, aber den kleinen Polizisten mit A9 rasieren werden.
|
|
|
06-11-2011, 23:08
|
#17 (permalink)
|
|
|
|
Und nun noch ein Blick auf den deutschen Staat, der immer so tut als ob er alles vorbildlich gehandhabt hätte.
Erinnern wir uns noch an den wiederholten Bruch der Maastrichtverträge und das Überschreiten der Schuldengrenze durch Deutschland?
Darüber hinaus sind seit 2008 die Schulden von faktisch 1,6 Billiarden auf nun 2 Billiarden Euro angewachsen...
|
|
...2 Billionen genügen auch bei weitem schon.
|
Hallo, Thurai,
da hast du selbstverständlich Recht. Danke für die Korrektur. Ich meinte auch nie etwas anderes als diese Zahlen auf der allbekannten Schuldenuhr. Verfluchte Nullen.

|
Und ich hatte mich schon erschrocken  .
Es sind tatsächlich nur 2 Billionen Euro Schulden  .
Jetzt kann ich beruhigt zu Bett gehen  .
Geändert von Kempelen (06-11-2011 um 23:20 Uhr)
|
|
|
07-11-2011, 08:47
|
#18 (permalink)
|
|
|
Ich hoffe, wir haben alle gut geschlafen.
Die schleichende Entwertung der Reallöhne gehört wohlweislich nicht ins Bild der regierungsamtlichen Propaganda.
Doch die unabhängige Presse lässt sich nicht hinters Licht führen:
"Inflation frisst Lohnzuwachs auf"
Inflation frisst Lohnzuwachs auf | Südwest Presse Online
"Die Reallöhne in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Trotz des Aufschwungs und Klagen über Fachkräftemangel sind die Lohnsteigerungen deutlich hinter der Inflation zurückgeblieben, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf eine unveröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) berichtet. Demnach ist das monatliche Realeinkommen eines mittleren Angestellten zwischen 2008 und 2010 um 1,5 Prozent gesunken, seit 2005 um 7 Prozent.
Das bedeutet einen deutlichen Kaufkraftverlust. Nach den DIW-Berechnungen lag das durchschnittliche reale Bruttoeinkommen - also unter Einbeziehung der Inflation - 2005 bei 2087 EUR. Fünf Jahre später habe es nur noch 1941 EUR erreicht."
|
|
|
08-11-2011, 13:38
|
#20 (permalink)
|
|
|
Ich kaufe mir einen Bauernhof mit etwas Land mit Flüsschen mittendrin und dazu gibt es eine große Solaranlage und ein Windrad auf den Hof.
Das finde ich besser, als eine Goldvorsorge anzulegen.
Ich befürchte, daß wenn es eines Tages wirklich mal alles zusammenbricht, niemand das Gold haben will, um es gegen Nahrung zu tauschen, weil die Einheiten viel zu groß sind. Dann nämlich wollen alle ihr Gold loswerden. Und wenig später dann heißt es nicht mehr "Gold ist knapp", sondern "Essen ist knapp".
Kommste mit einem 1 g Barren an und mußt gleich 400 Eier dafür kaufen.
Man bräuchte dann wohl eher kleine Goldeinheiten, weil Wechselgeld aus Gold wohl knapp werden könnte. Nicht mehr als einen 10g Barren maximal( falls ein Auto benötigt wird). Mit Silber die selbe Geschichte. Für 1 Ei kann ich schlecht eine halbe Silberunze bezahlen. Also brauche dann soetwas wie Silberpfennige.
Schwupp, dann am besten gleich wieder das Geld vom Deutschen Kaiserreich sammeln( 20 Pfennig aus Silber), halbe Mark, ganze Mark, 2 Mark , 3 Mark, 5 Mark, 5 Mark Gold, 10 Mark Gold , 20 Mark Gold- das war schon fast perfekt so!
"Kohle bunkern" wäre auch noch eine Alternative.-Schwarzes Gold-Kohle läßt suich gut tauschen in Notzeiten und vergammelt nicht ;-)
Es würde sowieso eine Katastrophe ohne Ende. 1945 hatten wir ja wenigstens noch massig Wälder zum Heizen. Heute sieht es damit auch schon ganz schlecht aus.
Und, wer hat heute noch einen Kohle-Holz Ofen?-Das wäre das nächste Problem.
Wir haben uns total abhängig von allem gemacht.
Ach ich vergass das wichtigste!- der Tabak- keine Notzeiten ohne Tabakwährung. Unvorstellbar.
|
|
|
08-11-2011, 13:55
|
#21 (permalink)
|
|
|
|
Ich kaufe mir einen Bauernhof mit etwas Land mit Flüsschen mittendrin und dazu gibt es eine große Solaranlage und ein Windrad auf den Hof.
Das finde ich besser, als eine Goldvorsorge anzulegen.
|
Eigentum verpflichtet
Solaranlage, Windrad? Wozu? Wenn alles zusammenbricht brauchst du auch keinen Strom.
|
Ich befürchte, daß wenn es eines Tages wirklich mal alles zusammenbricht, niemand das Gold haben will, um es gegen Nahrung zu tauschen, weil die Einheiten viel zu groß sind. Dann nämlich wollen alle ihr Gold loswerden. Und wenig später dann heißt es nicht mehr "Gold ist knapp", sondern "Essen ist knapp".
Kommste mit einem 1 g Barren an und mußt gleich 400 Eier dafür kaufen.
|
Gold soll ja auch nur das Vermögen über die Krise retten und nicht als Zahlungsmittel für Eier herhalten
|
|
|
09-11-2011, 06:28
|
#22 (permalink)
|
|
|
@rethorn: jannys33 hat leider Recht. Solaranlagen in großem Stil sind zudem Schwachsinn, da sie weniger Energie erzeugen, als deren Gesamtherstellung benötigt..... ....sinnvoll sind Solaranlagen nur dann, wenn sie an entlegenen Stellen lokal eingesetzt werden um den einen gigantischen, energetischen Aufwand für lange Zuleitungen (Kabel) zu umgehen.
Zum Bundesbankgold:
Da sich die Bundesbank in der Vergangenhiet nie dazu geäußert hat, selbst auf parlamentarische Anfrage, an welchem Lagerplatz welche Mengen lagert und da nicht bekannt ist, ob regelmäßig geprüft wird, ob noch alles da ist.....
)*1
muss man davon ausgehen, dass zumindest die Goldmengen, die in London und in den USA lagern nicht mehr vorhanden sind. Verbleiben etwa 80 Tonnen, die in FFm lagern sollen, jedoch abzüglich dessen, was bereits zu Gedenkmünzen geprägt und unters Volk gebracht wurde.
Die aktuelle Diskussion dient lediglich dazu, mittels politischer Schachzüge den realen Zustand (Goldbestände = nahe NUll) mit dem Buchhalterischen (über 3.000 Tonnen) in Einklang zu bringen, indem das Gold ausgebucht / übertragen wird. Und zwar weg von der Bundesbank hin zu anderen. Dann "stimmt" die Bilanz der Bundesbank wieder.
)*1
Weigern sich Privatfirmen (z.B. Aktiengesellschaften) ihren Anteilsinhabern ausführlich Rede und Auskunft in Bezug auf das Anlagevermögen zu erteilen, dann ist das ein sicherer Hinweis auf eine bevorstehende Insolvenz. Auskünfte verweigert werden dann, wenn die Wahrheit sehr unangenehm für die Verantwortlichen ist.
Wer nichts zu verbergen hat, der kann auch Anfragen durch das Parlament, das schließlich den Souverän (Bürger) repräsentiert, umfassend und präzise Rede und Antwort stehen.
Somit ist für den logisch denkenden Bürger alles klar.
|
|
|
15-03-2012, 11:53
|
#24 (permalink)
|
|
|
|
Gefahr, dass das deutsche Risiko beim Euro-Rettungsschirm durch finanztechnische Hebel und sogenannte Zweckgesellschaften ins Uferlose stiegen. „Zu Ende gedacht, bedeutet das: Deutschland müsste mit seinem gesamten Vermögen – also außer zum Beispiel Firmenbeteiligungen auch mit den Goldreserven der Bundesbank haften.“Der CDU-Abgeordnete bestand deshalb auf „strikter Einhaltung des Garantievolumens“ des Krisenfonds EFSF „in Höhe von 211 Milliarden Euro hinsichtlich des deutschen Anteils“. Auch FDP-Haushaltsexperte Heinz-Peter Haustein warnte: „Unser Bundesbank-Gold ist absolut tabu.“ Der CSU-Politiker Peter Gauweiler betonte, die deutschen Goldreserven seien „sakrosankt“.
...
|
Now, who would have thunk this ? wer hätte das gedenkt ? außerdem: "sakrosankt", "tabu" aus dem Mund von POLITIKERN ???  heißt nur, daß das, was bestritten wird, wohl bald losgeht
Ein Grund für das "Hineinstopfen" von Krediten in Griechenland (und, klar, auch andere Länder) war wohl, sich Staatsvermögen und öffentliche Infrastruktur günstig unter den Nagel reißen zu können => mit der Verlagerung der Kredite/Staatsschulden von < Land nach Wahl > nach D, F, NL usw. kann das den "Kreditempfängerländern" durchaus auch noch passieren. Herzlichen Glückwunsch !!!
Für die Englischkundigen eine schöne Analyse seitens zerohedge.com: Dear Germans: Bring Out Ze Checkbooks
Eine Schlüsselgrafik aus dem Artikel: Auslandsposition der Bundesbank
"Das deutsche Risiko beim ESFS, ESM, < Platzhalter für weitere Dreier-/Vierer- Buchstabenkombinationen > ist strikt begrenzt auf ... Mrd." - ja, ne, is' klar !
Geändert von Alter Europäer (15-03-2012 um 11:57 Uhr)
Grund: fehlte noch was
|
|
|
16-03-2012, 20:52
|
#25 (permalink)
|
|
|
Wohl dem, der in Gold- und Silbermünzen investiert hat. Untergangspropheten mag ich persönlich eigentlich nicht. Aber das hat mittlerweile Dimensionen erreicht, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Man will damit verhindern, dass schon wieder der Bundestag den Rettungsschirm aufstocken muss. Schließlich kann man dem Bürger nicht vermitteln, dass der Topf trotz Erweiterung und Hebel schon wieder nicht reicht. Da verpfändet man die Goldreserven der Bundesbank, da dafür keine Zustimmung des Bundestags eingeholt werden muss. Und die Bundesbank, wie auch die EZB, ist eh zu einem Schoßhündchen der Politik verkommen. So viel zur Stabilität. Deren Priorität konnte man auch bei der ersten Amtshandlung von Herrn Draghi bei der EZB sehen: Leitzinsen senken und somit über das gesparte Geld der Kleinbürger die Staaten entschulden. Schließlich sind geringe Zinsen und hohe Inflation ein Segen für die PIIGS.
Ich habe lange dran geglaubt, dass der Weg richtig ist. Mittlerweile ist dieser Kadavergehorsam aber reiner Ernüchterung gewichen.
Marina
|
"Untergangspropheten" hin oder her....
Was solls.
Lieber wäre mir persönlich gewiss gewesen in der Sache völlig Unrecht zu haben....
Immerhin: besser spät als nie, was Deine Erkenntnisse angeht....
Dann weist Du ja auch hoffentlich, was Du zu tun hast, sodern Du es nicht bereits getan hast.....
|
|
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:38 Uhr.
|
|