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| Euromünzen Informationen zum Sammelgebiet Euromünzen (Gedenkmünzen und Kursmünzensätze KMS) |
05-03-2003, 00:04
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#1 (permalink)
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Reaktionszeiten der off. Stellen
Hallo zusammen !
Ich hoffe, Ihr kreuzigt mich nicht gleich, weil ich hier einen Thread zu einem altbekannten Thema eröffne.
Was mich einfach stört, daß hier einfach immer wieder über die offiziellen Länder-Ausgabestellen von Euromünzen hergezogen wird.
Bis zur Ausgabe der Euromünzen hat wohl kaum einer von uns einen Kaufauftrag an diese div. Ausgabestellen gesandt. Da sassen also über viele Jahre eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen und haben die eingetroffenen Anträge bearbeitet. So weit, so gut. Niemand hat sich beschwert ! Auch über die BSV/BWPV nicht !
Nun kommt der Euro und damit eine neue Sammlerschaft. Aber wer hat denn damit rechnen können, daß sich mit dem Euro plötzlich eine riesige neue Sammlerschaft bildet, die unbedingt die neuen Münzen bestellen will ? Dieser Run überfordert natürlich zunächst die bisherige Organisation. Es kommt zu Verzögerungen bei der Abarbeitung der eingegangenen Aufträge. Der Besteller/Sammler muß also warten. Das kennen wir ja.
Nach einem Jahr Euroeinführung mögen einige denken, daß sich hier eigentlich etwas geändert haben müsste. Aber warum ?
Um etwas an den Wartezeiten zu ändern, müssten die Ausgabestellen neue Mitarbeiter einstellen. Aber für wie lange ? Die Ausgabestellen (z.B. Irland) geben doch nur für einen begrenzten Zeitraum neue Münzen/Münzensätze heraus. Was machen diese neuen Mitarbeiter anschliessend? Schliesslich kosten die doch ziemlich viel.
Ich denke, wir müssen mit den bisherigen Strukturen leben, und das heisst halt zu warten und zu hoffen (Vatikan !). Wer etwas anderes wünscht, wird auch die Erhöhung der Kosten mittragen müssen. Dann kostet ein D-stgl-Satz halt nicht mehr 9 Euro sondern vielleicht 12 Euro.
Der Vatikan z.B. könnte sich die Vermarktung seiner Münzsätze auch erleichtern, indem er die Sätze über einen Grosshändler zentral vermarktet. Wollen wir das ?
Einige von uns haben sogar Bargeld an die Versandstellen geschickt. Aber wie normal ist das denn ? Wer hat denn schon bei irgendeiner anderen Bestellung Bargeld versandt ?
Denkt doch mal drüber nach...
Bis dann...
Joshua
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05-03-2003, 00:32
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#2 (permalink)
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Re: Reaktionszeiten der off. Stellen
Original geschrieben von joshua
Denkt doch mal drüber nach...
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Aber das tun wir doch, nur denken wir im Forum laut (sind ja unter uns)...
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05-03-2003, 06:27
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#5 (permalink)
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Re: Reaktionszeiten der off. Stellen
Original geschrieben von joshua
Was mich einfach stört, daß hier einfach immer wieder über die offiziellen Länder-Ausgabestellen von Euromünzen hergezogen wird.
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Hallo joshua
Ich bin der selben Meinung wie Du.
Ich glaube aber mit dem "Herziehen über die Ausgabestellen" insbesondere bei den Kleinstaaten, drückt sich weniger die Ungeduld der Besteller aus, sondern vielmehr das Zittern und Bangen bezüglich der Fragen:
- Haben die meinen Brief / Fax , mein Mail erhalten ?
- Bin ich wirklich registriert ?
- Ist mein Geld auch angekommen oder hat es der Postbote?
- Bekomme ich einen KMS zugeteilt oder nicht?
Wer schon im letzten Jahr von den off. Ausgabestellen beliefert wurde, kann die Sache natürlich sehr viel ruhiger angehen, als jemand, der noch gar nie was bekommen hat und somit weiter wartet und wartet und wartet, bis er endlich eine Antwort auf seine Fragen bekommt. Da geht einem halt schon mal der Gaul durch.
Gruß siepie
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05-03-2003, 06:47
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#6 (permalink)
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Änderung des Systems
O.k.Mit wenigen Mitarbeitern kann man halt nicht alles auf einmal ausliefern, trotzdem kann man Veränderungen am System vornehmen.Gerade beim Vatikan wäre das dringend nötig.Die machen sich doch die meiste Arbeit selbst.Buchen alles ab, und schicken dann wieder tausende von Schecks zurück, weil sie keine Münzen mehr haben.Wenn man wüßte das man mit einer Abbuchung auch Münzen bekommen wird, würde auch das ständige nachfragen im Vatikan aufhören, und die Leute hätten etwas mehr Zeit um ihre Arbeit zu machen.
Gruß
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05-03-2003, 09:08
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#10 (permalink)
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Original geschrieben von Dieter Taube
Mich stören zum Beispiel die schlampig gemachten Webseiten der Online-Shops. Wieso sind die fast überall nur auf Englisch ? Englisch ist so ziemlich die seltenste Sprache in der Eurozone. Es kann doch kein Problem sein, zumindest die Übersicht des Angebots, Produktbeschreibungen und Bestellregeln in allen euroländischen Sprachen vorzustellen. Eine deutsche Seite würde denen doch jeder von uns für ein paar Kursmünzensätze nach Art des Hauses in drei Tagen zusammennageln.
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Sicher hast Dieter recht - Englisch ist die seltenste Sprache in der Euro-Zone.
Nur: Wie viele von uns können denn tatsächlich Portugiesisch? Spanisch? Französisch? HOLLÄNDISCH? Ja selbst beim Österreichischen beißt es bei zumindest den Norddeutschen aus.
Genauso wie der Portugiese den Deutschen KMS nicht auf Portugiesisch ordern kann, können wir halt nicht den Portugiesischen auf Deutsch ordern.
Und ich sehe darin solange kein Problem, wie zusätzlich zur Landessprache auch eine englische Variante vorhanden ist. Denn Englisch ist die Sprache, die wir alle zumindest so weit können, daß wir in der Lage sind, einen KMS zu ordern, im Online-Shop zu kaufen oder um Eintrag in die Mailing-List zu bitten.
Und das können definitiv mehr Leute, als Webseiten zusammen zu nageln
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05-03-2003, 12:04
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#11 (permalink)
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Original geschrieben von jestahr
auch in italien wird es viele studenten geben, die gerne während der ausgabezeit der münzen für 1 oder 2 monate arbeiten.
das ist billiges personal, das leicht zu ersetzen und zu kündigen ist.
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Bei der BSv könnte man auch mal den Vorschlag unterbreiten, ein paar Arbeitslose ( da soll es ja auch in Deutschland welche geben), wenigstens erstmal befristet einzustellen.
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05-03-2003, 13:49
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#12 (permalink)
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Original geschrieben von reminder
Wie viele von uns können denn tatsächlich Portugiesisch? Spanisch? Französisch? HOLLÄNDISCH?
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Unzählige: Die meisten Südtiroler, Elsässer, Luxemburger, Belgier, Katalanen, Aostatal-Bewohner, ... sprechen sowieso zwei Sprachen - ohne Englisch. Viele Gastarbeitende, Gereiste und Gebildete beherrschen andere Sprachen in ausreichendem Maße und von einem Dummkopf will ich mich sowieso nicht beraten lassen.
Es ist doch gerade das Merkmal der europäischen Kultur und Lebensart, daß wir viele Sprachen haben und Übersetzer ganz leicht zu finden sind. Wer gesamteuropäisch verkaufen will, sollte sich die Mühe machen, die Kunden in ihrer Muttersprache anzusprechen. Dieses einfallslose Kommerz- und Kinderenglisch hängt mir zum Halse raus.
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05-03-2003, 14:15
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#13 (permalink)
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Original geschrieben von Dieter Taube
Dieses einfallslose Kommerz- und Kinderenglisch hängt mir zum Halse raus.
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Dagegen hängt mir aber das "keiner weis wo er es gelernt hat" Deutsch vieler ausländischer Stellen zum Hals raus. Paradebeispiele sind Bedienungs- und Gebrauchsanleitungen von Geräten oder Aufbauanleitungen von Möbelstücken, die teilweise nicht zu verstehen sind, so ein kauderwelsch-Deutsch steht da geschrieben. Und ein derartiges Deutsch will ich auch auf keiner Homepage von Münzausgabestellen finden müssen.
Wenn, dann muß also jemand da sein, der die jeweilige Sprache zufriedenstellend beherrscht, um in dieser Sprache eine Alternative in die Homepage einzuarbeiten. Er muß also nicht nur die Sprache beherrschen, sondern auch das Erstellen und pflegen von Homepages. Insofern ein Ganztagsjob...
Ob sich die Münzausgabestellen jedoch diesen "Luxus" leisten können bzw. wollen, nur um dem Deutschen eine Bestellung in Deutsch zu ermöglichen oder dem Spanier in Spanisch oder dem Finnen in Finnisch, glaube ich nicht. Und ich fände es auch mehr als übertrieben. Sicherlich wäre es angenehm(er), doch eines steht auch fest: die Personalkosten würden auf die Münzen und -sätze umgelegt, die Preise würden folglich steigen.
Und das nur, damit ich einen portugiesischen oder finnischen Satz in deutscher Sprache bestellen kann, weil ich mir zu vornehm bin, mein Schulenglisch rauszukramen?
Ne, da isses mir bei weitem lieber, eine vernünftige englischsprachige Alternative auf der jeweiligen Homepage vorzufinden und dafür weiterhin halbwegs passable Preise anstatt "Preisaufschläge" für eine deutschsprachige Bestellmöglichkeit zahlen zu müssen.
Wenngleich ich auch sehe daß es angenehme Ausnahmen gibt, wie die Monnaie de Paris, die ja eine deutschsprachige Alternative anbietet.
Trotzdem: erst mal wäre es wichtig, auf den Homepages aller Anbieter eine englische Alternative vorzufinden. Danach kann man vielleicht mal nach mehrsprachigen Alternativen fragen.
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05-03-2003, 15:01
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#15 (permalink)
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Wir Deutsche sind für unseren Perfektionismus bekannt. Das wird eben nicht überall so gehalten.
Doch auch ich finde, dass bei einer Ausgabestelle wie z.B. der UFN mal ein System reingehört bzw. dass man die Kunden und Interessenten besser aufklärt (ob über Brief, Mail oder Homepage, egal). Das Problem ist nur, dass nicht einmal die Mitarbeiter wissen wie der Hase läuft. Die machen jeweils Ihre Arbeit - ein Bruchteil des ganzen Systems - und interessieren sich nicht die Bohne über das Komplettsystem. Daher kommen auch immer wieder die widdersprüchlichen Aussagen die am Telefon abgegeben werden. Nur der oberste Boss ist Allwissend, doch solange man nicht diesen an der Strippe hat, sind alle anderen Aussagen nur Vermutungen und damit nichts wert und verunsichern die Kunden/Interessenten.
Da es bei den Gesamtausgaben um Millionenbeträge geht, müsste man mancherorts schon mal über Veränderungen nachdenken. Zumal die Nachfrage sich auch verändert hat. Bei der UFN waren noch vor Jahren die Lire-Jahressätze und Sonderprägungen jahrelang zu ordern. Somit hat sich der Geldeingang einer Ausgabe auf Jahre verteilt. Nun heute sind es ein paar Tage und das Geld für die Gesamtauflage liegt auf dem Tisch. Dann sollte zusätzliches Personal und ganz besonders besser aufgeklärtes Personal doch kein Problem sein...
Nur meine persönliche Meinung.
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05-03-2003, 15:04
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#16 (permalink)
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Original geschrieben von reminder
Wenngleich ich auch sehe daß es angenehme Ausnahmen gibt, wie die Monnaie de Paris, die ja eine deutschsprachige Alternative anbietet.
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Aber die Sahnestückchen wie z.B. Monaco PP oder Gold gab es nur auf der französischen Seite.
Gruß siepie
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05-03-2003, 19:59
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#17 (permalink)
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Original geschrieben von jestahr
auch in italien wird es viele studenten geben, die gerne während der ausgabezeit der münzen für 1 oder 2 monate arbeiten.
das ist billiges personal, das leicht zu ersetzen und zu kündigen ist.
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Mich wollten sie trotz bester Referenzen weder in San Marino, Monaco noch im Vatikan anstellen um mitzuhelfen.
San Marino reagiert übrigens auf Anfragen zumindest bei mir relativ zuverlässig, vielleicht sehen sie, dass ich nicht sehr lästig und äußerst geduldig bin.
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06-03-2003, 11:09
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#20 (permalink)
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Reaktionszeit "offener Stellen"
Die Reaktionszeit offener Stellen (i.d.R. Ulcus cruris bzw. Ulcera crurum) ist je nach Ursache ihrer Entstehung unterschiedlich. Bei regelhafter arterieller und venöser Versorgung also traumatischer oder vaskulitischer Genese ist mit einer entsprechend schnellen Reaktion in Form von Granulationsgewebe zu rechnen, während bei entsprechend spätem Eingreifen (fortgeschrittene Dermatoliposklerose, periphere Verschlußkrankheit III/IV° n.F. oder diabetische Makro- / Mikroangiopathie die Reaktionszeit deutlich länger (Monate bis z.T. Jahre) währt. Einen Sonderfall bilden infektionsbedingte offene Stellen, die unter Antibiose ebenfalls rasch reagieren.
Um die Reaktion im Allgemeinen zu bessern, sollte also frühzeitig auf die offene Stelle eingewirkt werden und der Zustrom flüssigen ("liquiden") Mediums möglichst konstant hochgehalten werden.
Übrigens bietet sich in vielen Fällen hyperbares Kochsalz in Kompresse zur Therapie an - habe ich für off. Stelle Citta bisher allerdings noch nicht erprobt. Nach entsprechenden Forum-Threads über Anschreiben auf Puddingtüten sollte man's aber vielleicht mal probieren...
Rückfragen gern!!
Gruß!
Münzer
Geändert von Münzer (06-03-2003 um 12:16 Uhr)
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