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Um dann auch pro Jahr 15 verschiedene Goldmünzen zum Horrorpreis zu verausgaben?
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Je ne vois pas du tout, pourquoi ca devrait être mauvais...Weiss nicht, was hier manche gegen Französische Euro-Münzen haben. Sie sind zum einen sehr schön, zum anderen aber ist natürlich besonders interessant für den Sammler, dass man hier keine Massenware herstellt. Sie geben dafür zwar eine Menge verschiedener Münzen heraus, aber mir ist sowieso immer noch nicht klar, wieso das "Komplettsammeln" die einzige legitime Form des Sammelns sein muss. Wenn Frankreich 15 Stück pro Jahr herausgibt, wo steht denn dann geschrieben, dass ich alle 15 kaufen muss? Ich habe mir z.B. als einzigen Französischen Goldeuro die "Merci le Franc" gekauft, die dann dafür gleich zwei mal, ganz einfach weil sie mir so extrem gut gefiel. 240 Euro für eine Halbe Unze Gold ist nicht billig, aber "Horrorpreise" wäre hier wohl übertrieben. Einige Französische Münzen haben Horropreise, ja. Aber nicht alle. Wenn ich mir die Bundesdeutschen Highlights raussuche (Germanisches Museum in Stgl. fast 1000 Euro für 10 gramm Silber, 5 DM 1958 J in Stgl. für 6000 Euro, ebenso 10 g Silber), dann sind unsere "Stars" der DM doch wohl auch nicht billig...
Mal ganz ehrlich: Was die Kreativität und Diversität der französischen Motive betrifft, könnten wir uns zum Teil eine Scheibe davon abschneiden. So einen Minimalismus-Schwachsinn wie auf unserer 100 € Quedlinburg Münze ("man hat auf eine Postkarten-Ansicht verzichtet", klasse, ein nichtssagendes Siegel) hab ich bei Französischen Münzen noch nicht gesehen. Abgesehen davon, dass die Französischen Euros zum Teil wunderschön sind (habe auch die 1 1/2 Euro "Dornröschen", eine extrem schöne Münze), ist mir Monnaie de Paris einfach schon mal sympathisch, weil man hier keine Millionenauflagen produziert. Schönheit und Auflage einer Münze sind nun mal für den Sammler zwei Hauptkritererien. Das ist ein Fakt, und ich bin hier keine Ausnahme.
Ich finde die Französischen Münzen klasse, und ich stehe dazu.