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Alt 13-06-2005, 17:28   #1 (permalink)
 
Niobmünzen-Nur ein kurzfristiger Trend oder...?

Hi,

ich beschäftige mich erst seit kurzem mit den Niobmünzen. Ich finde sie sehr interessant und reizvoll, doch werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich bei diesen Münzen nur um einen kurzzeitigen Trend handelt.
metalman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 17:38   #2 (permalink)
 
Möglich ist es, aber schön sind sie! Wenn die Herausgeber nicht übertreiben, dann sollte diese besondere Münze ihren Reiz nicht so schnell verlieren.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 18:10   #3 (permalink)
 
Wenn die Herausgeber nicht übertreiben...
Davon würde ich nicht ausgehen. Das wird doch wie mit allem so lange ausgereizt, bis nichts mehr geht. Das ist doch gerade das Trübsal bei den modernen Münzen.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 18:22   #4 (permalink)
 
Das wird doch wie mit allem so lange ausgereizt, bis nichts mehr geht...

Gruss,
jeggy[/QUOTE]


Was meinst du damit jeggy? Meinst du die Nachfrage nach Niobmünzen wird in den nächsten Jahren wieder zurückgehen und somit auch die Wertsteigerung?
metalman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 19:15   #5 (permalink)
 
ich muss sagen, dass die Niob Münzen echt schön sind.

Aber wenn jedes Land anfängt Münzen aus Niob herzustellen, z.B der Kongo, dann finde ich die Niob Münzen nicht mehr so schön.

Aber ich denke Niob-Münzen aus Österreich & glaub Lettland sind interessante Münzen und sammelwürdig. Auch in der Zukunft.

Is meine Meinung
______________
Gruß Rainer
Rainer Brosy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 19:29   #6 (permalink)
 
Soweit ich weiß hat nur die Münze Österreich das Knowhow Niob Münzen zu prägen. Erst wenn andere Münzstätten das auch können kann ein Ausreizen überhaupt beginnen.
rufuszufall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 20:04   #7 (permalink)
 
...finde sie sehr interessant und reizvoll...
Bezieht sich das "reizvoll" bei dir vielleicht auf eine mögliche Wertsteigerung?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 20:24   #8 (permalink)
 
Bezieht sich das "reizvoll" bei dir vielleicht auf eine mögliche Wertsteigerung?
In erster Linie schon, finde sie auch von der Idee sehr interessant und nett anzuschauen.
metalman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 20:34   #9 (permalink)
 
Niob-Münzen

aus Silber/Niob sind bisher unseres Erachtens nur die von der Münze Österreich AG geprägten Exemplar auf allgemeine Gegenliebe gestoßen....Österreich und Lettland.

-
Es gibt aber eine Reihe z.B. reiner Niob-Münzen, die NICHT in der Münze Österreich AG geprägt worden sind.
*HWH* ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 20:57   #10 (permalink)
 
aus Silber/Niob sind bisher unseres Erachtens nur die von der Münze Österreich AG geprägten Exemplar auf allgemeine Gegenliebe gestoßen....Österreich und Lettland.

-
Es gibt aber eine Reihe z.B. reiner Niob-Münzen, die NICHT in der Münze Österreich AG geprägt worden sind.
Um welche Länder handelt es sich denn ?
rufuszufall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 21:06   #11 (permalink)
 
Um welche Länder handelt es sich denn ?
Es handelt sich hierbei zum Beispiel um den Komlettsatz Olympia aus Liberia.
(siehe Bild)
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 9e_1_b.jpg (23,3 KB, 127x aufgerufen)
metalman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 21:10   #12 (permalink)
 
In erster Linie schon...
Ob die Niobmünzen als eine gute langfristige Anlage zu betrachten sind, würde ich bezweifeln.
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 21:11   #13 (permalink)
 
Was haben die Lyberianer denn gekostet?
Raphael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 21:15   #14 (permalink)
 
Was haben die Lyberianer denn gekostet?

Hab das Foto eben nur zur Ansicht aus dem ebay Portal herauskopiert, der Nettigkeit halber. Liegen dort so um die 300 Euronen.
metalman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 21:21   #15 (permalink)
 
Den einzigen, den ich gewisses Werterhalt-Potential gebe, sind die Österreicher. Diese Liberia-Dinger werden sicher noch den grössten Teil ihres aktuellen Wertes verlieren...

Mir fallen da noch diese 2farbigen Niob-Kommerz-Produkte ein, mit Brandenburger Tor, Petersdom etc...Reppa hat die irgendwann mal angepriesen.

Gruss,
jeggy
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-06-2005, 21:28   #16 (permalink)
 
Den einzigen, den ich gewisses Werterhalt-Potential gebe, sind die Österreicher. Diese Liberia-Dinger werden sicher noch den grössten Teil ihres aktuellen Wertes verlieren...

Mir fallen da noch diese 2farbigen Niob-Kommerz-Produkte ein, mit Brandenburger Tor, Petersdom etc...Reppa hat die irgendwann mal angepriesen.

Gruss,
jeggy

Du meinst sicherlich u.a. diese hier!? Find ich gräßlich. Sind übrig. auch aus Liberia.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 39_1_b.jpg (18,6 KB, 80x aufgerufen)
metalman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 01:32   #17 (permalink)
 
Man kann es ja sammeln... Wenn es zur Niob-Sammlung passt....
euro-guy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 02:12   #18 (permalink)
 
Soweit ich weiß hat nur die Münze Österreich das Knowhow Niob Münzen zu prägen. Erst wenn andere Münzstätten das auch können kann ein Ausreizen überhaupt beginnen.
Ja, Metalle einzufärben ist bestimmt eine ganz, ganz geheime Kunst.

Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 13:40   #19 (permalink)
 
Ja, Metalle einzufärben ist bestimmt eine ganz, ganz geheime Kunst.
Aahh, jetzt weiß ich endlich warum der Dosenmüll immer mit Lastern nach Österreich geschippert wird. Und mit dem kleingedruckten Hinweis in den Zertifikaten der Münze Österreich ich war eine Getränkedose kann ich nun auch was anfangen
rufuszufall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 13:58   #20 (permalink)
 
Vor allem Niob färben ist sehr schwierig.
Da nämlich Niob mittels elektrischer Spannung im Tauchbad gefärbt wird, benötigt man ein schwer zu beschaffendes regelbares Netzteil und einen wasserdichten Behälter in dem das Niob reinpasst. Hat man diese fast unüberwindlichen Hürden hinter sich gebracht, muss das Niob allerdings noch geprägt werden, was aber auch sehr schwierig ist, weil Niob wesentlich weniger Prägedruck benötigt.
Huehnerbla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 14:17   #21 (permalink)
 
Ja, Metalle einzufärben ist bestimmt eine ganz, ganz geheime Kunst.

Man hat Dir in diesem Forum sicher schon dreimal erklärt, dass es sich dabei bei weitem nicht um einen Produktionsprozeß geht, welchen man Metallfärbung nennt...
Deswegen unterlasse ich es, Dir dies ein 4. Mal zu erläutern zu versuchen...

Alexander
alex11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 14:41   #22 (permalink)
 
Na endlich. Ich hatte schon befürchtet, die empörten Reaktionen der Metallurgiefachleute blieben aus.
Bukanier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 20:41   #23 (permalink)
 
Guten Abend,

Also ich habe mal im wikipedia nachgesehen, was Niob überhaupt ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Niob

Ich glaube nicht, dass es für irgend eine Münzprägung ein großes Problem wäre, eine Münze in niob zu prägen - oder glaubt ihr, dass die Münzprägestätte in Lybien so hoch technisiert ist?

Der Färbungsprozess mag etwas aufwändig sein, aber der Prägevorgang stellt kein Problem dar - wenn man das richtige Werkzeug hat.
Wie könnte man sonst viel weichere Materialien bearbeiten?

Fraglich ist nur, zu wieviel % die Münzen tatsächlich aus Niob bestehen.

Ganz interesant finde ich auch, dass Niob Augen und Haut reizt....

Gruß,
Hermann
sourcefinder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14-06-2005, 20:48   #24 (permalink)
 
Guten Abend,

Also ich habe mal im wikipedia nachgesehen, was Niob überhaupt ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Niob

Ich glaube nicht, dass es für irgend eine Münzprägung ein großes Problem wäre, eine Münze in niob zu prägen - oder glaubt ihr, dass die Münzprägestätte in Lybien so hoch technisiert ist?

Der Färbungsprozess mag etwas aufwändig sein, aber der Prägevorgang stellt kein Problem dar - wenn man das richtige Werkzeug hat.
Wie könnte man sonst viel weichere Materialien bearbeiten?

Fraglich ist nur, zu wieviel % die Münzen tatsächlich aus Niob bestehen.

Ganz interesant finde ich auch, dass Niob Augen und Haut reizt....

Gruß,
Hermann

Niob alleine zu prägen ist warscheinlich nicht sehr schwer, aber zusammen mit einem viel härteren Metall könnte das schon Problematisch werden, aber lassen wir das lieber die profis beurteilen .
MastaEm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15-06-2005, 08:05   #25 (permalink)
 
Um welche Länder handelt es sich denn ?
Auch aus der Mongolei ist eine rechteckige Niob mit einem Schneeleoparden bei einem (auch für Schrott) bekannten Münzhändler zu bekommen.
bauing ist offline   Mit Zitat antworten