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1. Es wird nur wegen Silber gesammelt:
Hierbei handelt es sich letztendlich um eine Speuklation des steigenden Silberpreises. Derjenige ist aber mit Silber bzw. Goldbarren besser bedient.
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Das ist meiner Ansicht nach völliger Unsinn.
1. Bei Silber- oder Goldmünzen kann man mit ein wenig Erfahrung, die sich relativ schnell einstellt, slebst feststellen, ob es sich wirklich um das betreffende Edelmetall handelt, oder um eine betrügerische Fälschung.
Bei Barren hingegen geht das nicht, da kann man sich nur sicher sein, wenn man sie komplett durchsägt. Barren haben keinen typischen Prägeglanz, keine exakten Abmessungen und schon gar keinen typischen Klang auf einer Tischplatte. Ein Barren macht nur Bumm wenn er auf den Tisch fällt, egal ob er aus Gold, Silber, Wolfram oder Blei hergestellt ist, während Münzen einen ganz charakteristischen Klang haben.
Barren sind für uns Kleinanleger völlig ungeeignet, weil man bei einem späteren Verkauf mit Sicherheit Schwierigkeiten bekommt. Kein Mensch glaubt doch unbesehen, daß ein Goldbarren
nicht mit Wolframschrot gefüllt ist.
Eine Münze hingegen können viele Leute bei Banken und natürlich auch alle Edelmetallhändler mit Bordmitteln prüfen. Waage, Meßschieber, Stereomikroskop und eine Klangprobe reichen in den allermeisten Fällen völlig aus und der Verkäufer erhält innerhalb von wenigen Minuten sein Geld. Das mit Barren? Niemals, da wartet man mindestens eine Woche, bis das Ok von der Scheideanstalt kommt.
2. Was machst du denn mit deinen Barren, wenn nächste Woche der Silberpreis wieder auf €3,50 fällt?
Ich hingegen weiß dann ziemlich genau, was ich mit meinen 10 Euro Münzen machen würde.
Die Zehner sind eine absolute Ausnahmeerscheinung und sie waren in den letzten Jahren das beste was man horten konnte.
Sie sind zum einen gesetzliches Zahlungsmittel, also Geld mit dem man jederzeit einkaufen gehen kann. Und im Gegensatz zu einem gleichwertigen buntbedruckten Zettel zu 10 Euro hatten sie all die Jahre einen kostenlosen open-end Optionsschein auf steigenden Silberpreis eingebaut.
Dieser ist nun in der Gewinnzone angekommen und man kann es in Ruhe abwarten, wie der Silberpreis weiter steigt.
Diese Münzen sind
die Bargeldreserve, es gibt nichts annähernd gleichwertiges, was man zuhause bunkern könnte.
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2. Es wird wegen der Optik / Münze gesammelt:
Derjenige wird auch weiter sammeln, egal ob nun 1%, 10% oder 90% Silber in der Münze ist.
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Nein, mein Sammelgebiet ist hauptsächlich auf echtes Geld fokussiert, also auf Münzen die einen wirklichen inneren Wert besitzen und nicht nur aufgrund des eingebauten Polizeiknüppels ein Tauschmittel darstellen. Also 10 Euro und 100 Euro aus Deutschland, Kookaburras und Känguruhs aus Australien, Libertads in Gold und Silber aus Mexiko, Maple Leafs aus Kanada, Kiwis, Britannias usw.
Münzen aus billigem Blech kaufe ich nur, wenn sie sich als echtes Schnäppchen darstellen.
Bei historischem echten Geld zahle ich auch gern den Sammlerwert. Ein 5 Reichsmark Eichbaum ist nur aus 500er Silber, 12,5g fein. Trotzdem bezahle ich dafür gern 150,- oder 200 Euro, weil er eben alt und selten ist, aber immer noch echtes Geld darstellt. Das gleiche gilt für die alten Handelsmünzen, den amerikanischen und britischen Trade-Dollar oder die spanischen 8 Reales (Pieces of Eight) oder einen Maria Theresia Taler.
All das war und ist auch heute noch echtes Geld, weil es einen inneren Wert hat. Und der corrado26 hier aus dem Forum, der kann einiges über die Vorbilder und Ursprünge all dieser Münzen erzählen, den Taler.
Gruß
9999