|
|
| Euromünzen Informationen zum Sammelgebiet Euromünzen (Gedenkmünzen und Kursmünzensätze KMS) |
24gefällt
25-01-2012, 21:27
|
#151 (permalink)
|
|
|
|
Die 10 €-"Münzen" sind KEINE Münzen. Münzen zählen zum Geld. In einem ungedeckten Papier"geld"system existiert kaum noch Geld. Schließlich steht diesem "Geld" kein realer, unveränderlicher Wert gegenüber. Beim "Geld" unserer Zeit handelt es sich um Fiatmoney, das nur aufgrund Beschlüsse irgendwelcher Regierungen als Geld GILT. Du sammelst also letztlich wertlose Metallscheiben, die nur nach einem gesetzgeberischen Akt zu Geld mutieren. Prinzipiell könnten danach auch leere Konservendosen mit eingekratztem Nennwert als Geld bezeichnet werden.
|
Du verstehst einfach nicht, worum es deinen Kritikern geht. Mit deiner zitierten Äußerung, dass die meisten Münzen gar kein "echtes" Geld sind, magst du vielleicht sogar Recht haben. Trotzdem frage ich mich (und ich denke, da bin ich nicht der Einzige), wieso du deine Abneigung gegenüber diesem Metallschrott ausschließlich hier bei den Cu-Ni-Zehnern ablässt? Deiner Theorie nach sind auch sämtliche andere Münzen, die keinen Edelmetallanteil haben, nur Schrott. Warum also wetterst du nicht auch im 2-Euro-Gedenkmünzen-Thread, in irgendeinem WeMü-Thread oder sonstwo herum, wo es um "unechtes" Geld geht? Das ist es, was den meisten hier unverständlich ist. Vielleicht kannst du ja mal erklären, warum deine Abneigung dem Münzschrott gegenüber immer nur hier zum Vorschein kommt.
|
|
|
25-01-2012, 21:28
|
#152 (permalink)
|
|
|
Gut, dann wollen wir jetzt zusammen eine Friedenspfeife rauchen. Es hat sich halt ein wenig hochgeschaukelt.
Die 10 €-"Münzen" sind KEINE Münzen. Münzen zählen zum Geld. In einem ungedeckten Papier"geld"system existiert kaum noch Geld. Schließlich steht diesem "Geld" kein realer, unveränderlicher Wert gegenüber. Beim "Geld" unserer Zeit handelt es sich um Fiatmoney, das nur aufgrund Beschlüsse irgendwelcher Regierungen als Geld GILT. Du sammelst also letztlich wertlose Metallscheiben, die nur nach einem gesetzgeberischen Akt zu Geld mutieren. Prinzipiell könnten danach auch leere Konservendosen mit eingekratztem Nennwert als Geld bezeichnet werden.
Deinen Vorwurf kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wer einen letztlich wertlosen Papier"geld"schein gegen wertloses Metall"geld" tauscht, realisiert keinen Verlust und kann angesichts der Prägezahlen das wertlose Metall"geld" unproblematisch durch besser erhaltenes wertloses Metall"geld" ersetzen. Ich denke, dies einem Sammler zumuten zu können. Aber ich werde lieber viele wertlose Scheinchen gegen Geld wechseln und von deinem Angebot vorerst keinen Gebrauchen machen.  I. F. v. 1923 oder 1948 reloaded komme ich ggf. darauf zurück.  Bullionmünzen kann man verkratzen und büßen trotzdem nicht viel an Wert ein.
Wer von uns beiden mehr von Münzen versteht, müssen wir jetzt nicht weiter vertiefen.
|
Ich habe selten einen grösseren Blödsinn gelesen als den hier...
|
|
|
25-01-2012, 21:34
|
#153 (permalink)
|
|
|
|
Mit deiner zitierten Äußerung, dass die meisten Münzen gar kein "echtes" Geld sind, magst du vielleicht sogar Recht haben.
|
Münzen sind Geld = Tauschmittel.
Zwischen Geld und "echtem" Geld zu unterscheiden, macht für mich als Münzensammler überhaupt keinen Sinn  .
|
|
|
25-01-2012, 22:24
|
#156 (permalink)
|
|
|
Hey Warrior, grundsätzlich hast du natürlich recht, wenn du schreibst, man könne auch Blechdosen mit Zahlen bedrucken und als Geld betrachten. Theoretisch wäre das möglich wenn Dosen als Zahlungsmittel akzeptiert wären und eine gewissen Nachfrage nach den Dingern bestünde.
Auch für mich sind die Zehner in Kupfer-Nickel vor allem wegen des recht hohen Nennwertes in Verbindung mit einer unattraktiv hohen Auflagenzahl als Sammler uninteressant geworden. Dafür lege ich mir lieber eine Handvoll schöne Weltmünzen in die Sammlung.
Was mich nur stört, ist die generelle "Ich-verstehe-sowieso-mehr-von-Münzen-als-du"-Mentalität, die du hier an den Tag legst. Das ist ziemlich abgehoben und arrogant.
Wir hatten doch kürzlich schon mal so einen Fall eines durchgeknallten Edelmetall-Sammlers, der die Weisheit gepachtet hatte...
|
|
|
27-01-2012, 10:13
|
#158 (permalink)
|
|
|
FooFighter: Münzen im eigentlichen Sinne müssen für mich aus Edelmetall bestehen oder zumindest gedeckt durch Edelmetalle sein. Besonders die 10 €-"Münzen" aus Schrott kritisiere ich aus mehreren Motiven, die bei normalem Umlauf"geld" so nicht gegeben sind:
1. Der relativ hohe Nennwert passt einfach nicht zu Ersatzmetall.
2. GEDENKmünzen sollen ein bestimmtes Ereignis würdigen und wirken aus Kriegsmetall einfach nur lächerlich und erbärmlich.
3. Dem Sammler soll ohne jede Gegenleistung in Form von Edelmetallen sein Geld aus der Tasche gezogen werden.
4. Selbst im seligen Arbeiter- und Bauernparadies unter dem geliebten Genossen Erich Honecker bekam man (mit Kontakten) 10 und 20 Mark-Münzen zum Nennwert.
5. Die Reduzierung des Edelmetallanteils auf 0 hätten sich noch nicht einmal Nero oder die Kipper und Wipper getraut.
Seltengast: Wer mich kritisiert, kritisiert die Numismatik.  Ich habe nie behauptet, den Stein der Weisen der Numismatik gefunden zu haben. Die Reaktionen EINIGER, nicht ALLER Schreiber hier provozieren aber eine bestimmte Gegenreaktion.
Kempelen: Da liegt doch gerade das Problem. Ein verlässlicher Tausch von Waren kann doch überhaupt nicht mehr durchgeführt werden. Wer Waren verkauft, bekommt dafür im Gegenzug nur noch Papier oder Schrottmetall oder virtuelle Zahlen. Fast seit Anbeginn der Zivilisation stand den zu tauschenden Gütern ein bestimmter innerer Wert gegenüber. Das heutige "Geld" beruht auf dem Versprechen von Politikern. Ich allerdings glaube eher an die Unschuld einer Hure als an das Gequatsche sogenannter Volksvertreter. "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten". Nur Fiatmoney erlaubt auch die unkontrollierte, geradezu hemmungslose Verschuldung, die die Ursache der Finanz- und Währungskrise bildet.
Geändert von Warrior (27-01-2012 um 10:38 Uhr)
|
|
|
27-01-2012, 11:26
|
#159 (permalink)
|
|
|
|
... Da liegt doch gerade das Problem. Ein verlässlicher Tausch von Waren kann doch überhaupt nicht mehr durchgeführt werden. Wer Waren verkauft, bekommt dafür im Gegenzug nur noch Papier oder Schrottmetall oder virtuelle Zahlen. Fast seit Anbeginn der Zivilisation stand den zu tauschenden Gütern ein bestimmter innerer Wert gegenüber...
|
Das mag einerseits schon stimmen, damals wurde sozusagen 1:1 getauscht. Die Leute gingen zum Bäcker und bekamen Brot. Dafür gaben sie als Gegenleistung eine andere Ware, die der Bäcker gebrauchen konnte, egal ob zum Selbstnutzen oder zum Weitertauschen. Heute bezahle ich mit Papiergeld beim Bäcker. Dieses Papiergeld hat zwar deiner Theorie nach keinen eigenen inneren Wert, sondern besteht nur noch aus Schrottmetall oder virtuellen Zahlen. Trotzdem ermöglicht es dem Bäcker, seine gesuchten Waren zum Selbstnutzen dann von diesem erhaltenen Papiergeld zu kaufen. Derjenige, der das Papiergeld vom Bäcker erhält, kann seinerseits wieder etwas davon kaufen. Es ist also weiterhin ein Tausch, nur über mehrere Ecken.
|
|
|
27-01-2012, 17:25
|
#160 (permalink)
|
|
|
FooFighter: Münzen im eigentlichen Sinne müssen für mich aus Edelmetall bestehen oder zumindest gedeckt durch Edelmetalle sein. Besonders die 10 €-"Münzen" aus Schrott kritisiere ich aus mehreren Motiven, die bei normalem Umlauf"geld" so nicht gegeben sind:
1. Der relativ hohe Nennwert passt einfach nicht zu Ersatzmetall.
2. GEDENKmünzen sollen ein bestimmtes Ereignis würdigen und wirken aus Kriegsmetall einfach nur lächerlich und erbärmlich.
3. Dem Sammler soll ohne jede Gegenleistung in Form von Edelmetallen sein Geld aus der Tasche gezogen werden.
4. Selbst im seligen Arbeiter- und Bauernparadies unter dem geliebten Genossen Erich Honecker bekam man (mit Kontakten) 10 und 20 Mark-Münzen zum Nennwert.
5. Die Reduzierung des Edelmetallanteils auf 0 hätten sich noch nicht einmal Nero oder die Kipper und Wipper getraut.
Seltengast: Wer mich kritisiert, kritisiert die Numismatik.  Ich habe nie behauptet, den Stein der Weisen der Numismatik gefunden zu haben. Die Reaktionen EINIGER, nicht ALLER Schreiber hier provozieren aber eine bestimmte Gegenreaktion.
Kempelen: Da liegt doch gerade das Problem. Ein verlässlicher Tausch von Waren kann doch überhaupt nicht mehr durchgeführt werden. Wer Waren verkauft, bekommt dafür im Gegenzug nur noch Papier oder Schrottmetall oder virtuelle Zahlen. Fast seit Anbeginn der Zivilisation stand den zu tauschenden Gütern ein bestimmter innerer Wert gegenüber. Das heutige "Geld" beruht auf dem Versprechen von Politikern.
|
Hallo Warrior
Ein guter und sachlicher Beitrag von Dir  . Dem stimme ich gerne zu.
Es gefällt aber einigen Sammlern nicht, wenn Du die Cu-Ni 10er, wie in einem Deiner älteren Beiträge geschehen, als Metallabfälle bezeichnest.
Immerhin gehören auch diese Münzen als unverzichtbarer Bestandteil in eine BRD-Gedenkmünzen-Komplettsammlung (damit meine ich die Gedenkmünzen ab 1952 mit Nominal 5 und 10 DM sowie 10 Euro in St).
Ärgerlich finde ich (wie Du auch schreibst) das relativ hohe Nominal der Münzen. Ein Nennwert von 5 Euro hätte auch gereicht ...
|
|
|
27-01-2012, 17:35
|
#161 (permalink)
|
|
|
Hallo Warrior
Ein guter und sachlicher Beitrag von Dir  . [...]
|
Dem möchte ich dann mal zustimmen
|
[...]Es gefällt aber einigen Sammlern nicht, wenn Du die Cu-Ni 10er, wie in einem Deiner älteren Beiträge geschehen, als Metallabfälle bezeichnest.[...]
|
Leider bezeichnet er sie auch in dem von dir zitierten Beitrag noch so
|
[...]Ärgerlich finde ich (wie Du auch schreibst) das relativ hohe Nominal der Münzen. Ein Nennwert von 5 Euro hätte auch gereicht ...
|
Entweder so, oder wie hier auch schon jemand (wars FooFighter? keine Ahnung) geschrieben hat, den Silbergahalt (925er) lassen und einfach 3 x 20€ p.a. draus machen oder Silbergehalt auf 625er runterfahren und 4 x 15€ p.a. draus machen (wenn man sich die 20 für die Goldblättchen vorbehalten will). Oder eben, so wie es teilweise jetzt gemacht wurde, die 10er in Silber als wirkliche Sammlermünzen und motivgleiche 5er in CuNi rausbringen. (evtl. mit der Option weitere 5er auszugeben, die dann nur als 5er rauskommen, andere Länder z.B. Portugal bekommen doch sowas auch hin - siehe 2,5€ Münzen)
Ich weiß nicht, warum man an der "Tradition" festhalten muss, unbedingt 10er rauszugeben. Statt seit über 60 Jahren Gedenkmünzen der BRD weiterhin auf der Stelle zu treten und die 10er beibehalten, hätte man ruhig mal was neues ausprobieren können - schadet ja nun nicht.
|
|
|
27-01-2012, 17:41
|
#162 (permalink)
|
|
|
|
...
Ich weiß nicht, warum man an der "Tradition" festhalten muss, unbedingt 10er rauszugeben. Statt seit über 60 Jahren Gedenkmünzen der BRD weiterhin auf der Stelle zu treten und die 10er beibehalten, hätte man ruhig mal was neues ausprobieren können - schadet ja nun nicht.
|
Stimmt! Jetzt hat man zwei Typen mit dem selben Motiv! Eine davon in unattraktiver Legierung, die immerhin schlappe 10,00 Euro kostet und zum Ladenhüter verkommt.
Die Ösis haben wenigstens eine reine Kupfermünze für 5,00 Euro auf den Markt geschmissen - schwupps - und schon ausverkauft!
|
|
|
27-01-2012, 17:44
|
#163 (permalink)
|
|
|
|
[...]Die Ösis haben wenigstens eine reine Kupfermünze für 5,00 Euro auf den Markt geschmissen - schwupps - und schon ausverkauft!
|
Ich muss sagen ich war erst extrem skeptisch, als ich von der Idee mit dem Kupfer gehört hab aber ich find die Münze wirklich schön (okay das Motiv nicht ganz so toll, aber die Farbe passt echt gut). Ist nur die Frage wie lange die Münze anlauffre bleibt - die Zeit wirds zeigen.
|
|
|
27-01-2012, 17:46
|
#164 (permalink)
|
|
|
Hallo Wolfgang und neu-münzsammler,
euer Vorschlag, die 10er in Silber und Motivgleich die Cu-Ni als 5er hätte auch den Vorteil, dass etliche doch in denUmlauf gekommen wären denke ich. Und dann hätte vielleicht doch noch mehr, als die Sammler sich mal Gedanken zum Anlass von Gedenkprägungen gemacht. Aber in der BRD will das BMF eigentlich nur bei den Sammler abkassieren und das stößt mir so auf, dass ich die 10er ab Automobil, bis auf ein Cu-Ni Belegstück aus meiner Sammlung vebannt habe.
Die kassieren schon genug.
|
|
|
27-01-2012, 17:48
|
#165 (permalink)
|
|
|
|
Die Ösis haben wenigstens eine reine Kupfermünze für 5,00 Euro auf den Markt geschmissen - schwupps - und schon ausverkauft!
|
Reines Kupfer ist wahrscheinlich dem BMF zu Teuer in der Herstellung.
|
|
|
27-01-2012, 17:49
|
#166 (permalink)
|
|
|
|
Entweder so, oder wie hier auch schon jemand (wars FooFighter? keine Ahnung) geschrieben hat, den Silbergahalt (925er) lassen und einfach 3 x 20€ p.a. draus machen oder Silbergehalt auf 625er runterfahren und 4 x 15€ p.a. draus machen (wenn man sich die 20 für die Goldblättchen vorbehalten will). Oder eben, so wie es teilweise jetzt gemacht wurde, die 10er in Silber als wirkliche Sammlermünzen und motivgleiche 5er in CuNi rausbringen. (evtl. mit der Option weitere 5er auszugeben, die dann nur als 5er rauskommen, andere Länder z.B. Portugal bekommen doch sowas auch hin - siehe 2,5€ Münzen)
|
Hallo neu-münzsammler
Du hast schon recht - man sollte eingefahrene Wege auch mal verlassen.
Ich sehe allerdings bei einer Nominalanhebung auf 20 Euro das Problem, daß viele Sammler nicht mehr bereit sind, soviel Geld dafür zu investieren (es liegt schließlich nur als "totes" Kapital im Münzkasten  ).
Ich bin Mitglied in einem Münzenverein und bekomme die Sparsamkeit vieler Mitglieder aus nächster Nähe mit  .
Für mich ist die aktuelle Lösung (Cu-Ni 10er zum Nennwert, Silber 10er mit Aufpreis) eigentlich ok.
Freuen würde ich mich natürlich schon, wenn man die Münzen zum Nennwert auch mal wieder aus Silber bekäme - vielleicht geht ja irgendwann der Silberpreis mal wieder nach unten (ich würde es zu gerne glauben  ).
Geändert von Kempelen (27-01-2012 um 17:56 Uhr)
|
|
|
27-01-2012, 20:15
|
#168 (permalink)
|
|
|
|
Ich finde die derzeitige Lösung (10er aus CuNi zum Nennwert und aus 625er Silber in PP mit hohem Aufschlag) die denkbar schlechteste.
Mein Favorit wäre die Erhöhung des Nennwerts auf 20 € gewesen, und zwar beide Ausführungen aus 925er Silber.
In den 1980er Jahren habe ich immer wieder die Umstellung der 5 DM-Gedenkmünzen auf CuNi beim BMF kritisiert und für die Einführung silberner 10er plädiert, bis man sich schließlich 1987 hierzu entschlossen hat.
|
Ich denke, dass es auch wieder so kommen wird. Der Staat braucht halt immer erst ein paar Jahre um seine Fehler einzusehen...
Mich macht es halt traurig, dass trotz der schlechten Erfahrungen aus den 80ern wieder die selbe dumme Entscheidung wie damals getroffen wurde.
Einer der kleinen Beweise, dass aus der Vergangenheit nicht gelernt wird
Wenn schon unedle Gedenkmünzen, dann würden mir 3-Euro-Münzen wie in Slowenien gefallen. Was die Motive angeht gefallen mir da die deutschen 10er zwar besser, aber die 3er als relativ große und relativ schwere Bi-Metaller liegen schön in der Hand und erinnern wegen dem Nominal an die 3 Mark Gedenkstücke aus Kaisers Zeiten und aus der Weimarer Republik. So gesehen würde das in die Deutsche Gedenkmünzen-Tradition reinpassen.
Es sieht aber leider so aus, als würde man sich von offizieller Seite her scheuen, aus so alten Tagen Traditionen aufzugreifen.
Dass mit wenig finaziellem Aufwand potentiell viel an Münzgewinn eingesackt werden kann, dürfte aber Finanzbeamte für alle Risiken und Traditionsfragen blind und taub machen. Sehr schade...
Ich befürchte, sie machen trotz der geringeren Nachfrage nach ST-Stücken und der dadurch hohen Rückläufer- und Einschmelz-Quote noch einen Münzgewinn. So lange sie kein Minus einfahren, bewegen die sich vermutlich nicht...
Deswegen rechne ich damit, dass wir wie damals in den 80ern einige Jahre mit dem Zeugs leben müssen. Langfristig (wenn es doch mal wieder irgendwann Nennwert-Münzen aus Silber gibt) werden die Cu-Ni-10er vermutlich genau so "geliebt" werden wie die Magnimat-5er und nur aus Vollständigkeits-Aspekten in die Sammlungen aufgenommen werden. Jedenfalls betrachte ich meine 5er aus den 80ern mit Weniger "Erfüllung" als ihre Kammeraden aus früheren Jahren.
Gruß
Lars
|
|
|
27-01-2012, 23:19
|
#170 (permalink)
|
|
|
Ich frage mich, welcher Propaganda die neuerlichen "Schrottgegner" verfallen sind  Warum sind sie nicht schon vor 6 oder 7 Jahren "aufgestanden", als die Silberzehner mit einem inneren Wert von weniger als 3 Euro auch nur "Schrott" nach ihrer Definition waren ?
Geändert von Harty (27-01-2012 um 23:59 Uhr)
|
|
|
28-01-2012, 12:20
|
#171 (permalink)
|
|
|
Bei mir steht dieser Krieger schon länger auf der Ignorierliste. Gerade deshalb wäre ich Euch sehr dankbar, wenn Ihr seine Posts nicht immer wieder ausgiebig zitieren würdet. Denn die Zitate bekomm' ich natürlich zu sehen.
Tschüs,
Christian
|
|
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:03 Uhr.
|
|