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| Euromünzen Informationen zum Sammelgebiet Euromünzen (Gedenkmünzen und Kursmünzensätze KMS) |
2gefällt
11-06-2011, 21:05
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#1 (permalink)
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2€ Münze
Hallo
Hab hier eine 2€ Münze die sich etwas von andern 2€ Münzen abhebt. Ich hoffe man erkennt etwas auf den Bild, meine hier den Rand wo der Übergang ist. Der ist nicht so glatt wie auf den normalen Münzen. Meine Frage, Fehlpressung und eventuell etwas mehr wert?
Gruß Uwe
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11-06-2011, 21:12
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#2 (permalink)
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Belgisch?
Die meisten Belgier sehen so aus. Dies passiert, da die Prägeautomaten in Belgien sehr schlecht bzw. abgenutzt und alt sind.
Deswegen würde ich tippen, dass es ein Belgier nach 2006 ist (wegen der neuen Wertseite).
Eventuell auch mal auf Stempeldrehung überprüfen... man weiß ja nie.
Hier ein Bild aus dem Internet mit einem Ähnlichen "Phänomen":
Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen.
Schöne Grüße
 rollenchecker
Geändert von rollenchecker (11-06-2011 um 21:13 Uhr)
Grund: Ergänzung
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11-06-2011, 23:07
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#4 (permalink)
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@ uweman
Falls es Dich etwas tröstet: Ich fand solche Sachen am Anfang meiner Forenzeit auch besonders und dachte es wäre etwas Einzigartiges wenn einige Buchstaben auf einer belgischen Münze nicht lesbar sind.
Ist halt typisch belgische Qualität.
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12-06-2011, 10:52
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#6 (permalink)
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Belgisch?
Die meisten Belgier sehen so aus. Dies passiert, da die Prägeautomaten in Belgien sehr schlecht bzw. abgenutzt und alt sind.
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Das sieht aber eher so aus als wenn der Ring an der Innenseite nicht scharfkantig war sonder "abgeflacht".
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12-06-2011, 13:47
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#7 (permalink)
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Das sieht aber eher so aus als wenn der Ring an der Innenseite nicht scharfkantig war sonder "abgeflacht".
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Na belgisch halt.
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12-06-2011, 13:52
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#8 (permalink)
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Na belgisch halt. 
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Die Prägeanstalten bekommen die Pille und den Ring normalerweise von Zulieferern. Das müssen nicht zwingend Belgier sein.
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12-06-2011, 18:46
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#9 (permalink)
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Die Prägeanstalten bekommen die Pille und den Ring normalerweise von Zulieferern. Das müssen nicht zwingend Belgier sein.
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Pille und Ring haben aber bei der Anlieferung immer etwas Spiel. Das wäre sonst zu kompliziert, die in der Prägemaschine zusammen zu fummeln. Die eigentliche "glatte" Verbindung kommt erst beim eigentlichen Prägen. Deren Qualität hängt vom Prägedruck ab. Wenig Druck = schlechte Verbindung mit einer Rille (und außerdem verwaschene Bilder mit wenig Relief und unscharfen Buchstaben, unruhiger Hintergrund usw., eben Belgien). Viel Druck = glatte Verbindung ohne Rille (und scharfe Konturen, glatte Oberfläche, z.B. Finnland).
Wobei die Belgier vor dem eigentlichen Prägedurchgang bei den Bimetallern noch eine "Vorprägung" machen, bei der Pille und Ring mit (meistens) glatten Stempeln und wenig Druck zusammengefügt werden.
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13-06-2011, 20:39
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#11 (permalink)
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Hallo,
danke für die Antworten. Ja es ist eine belgische Münze.
Gruß Uwe
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Siehste!
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13-06-2011, 21:20
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#13 (permalink)
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Wobei die Belgier vor dem eigentlichen Prägedurchgang bei den Bimetallern noch eine "Vorprägung" machen, bei der Pille und Ring mit (meistens) glatten Stempeln und wenig Druck zusammengefügt werden.
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Könnte das der Grund für das schwach ausgeprägte Münzbild sein? Wenn das Material schon vorab zusammengestaucht wird, wird es im zweiten Durchgang beim prägen des Münzbildes bestimmt nicht leichter das Relief tief genug zu drücken.
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16-06-2011, 23:38
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#14 (permalink)
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Hallo
Hab hier eine 2€ Münze die sich etwas von andern 2€ Münzen abhebt. Ich hoffe man erkennt etwas auf den Bild, meine hier den Rand wo der Übergang ist. Der ist nicht so glatt wie auf den normalen Münzen. Meine Frage, Fehlpressung und eventuell etwas mehr wert?
Gruß Uwe
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Solche "unsauberen Übergänge" hab ich aber auch schon aus anderen Ländern gesehen. Sie kommen selbst bei deutschen Bimetallern vor. Auch in der Voreurozeit gab es sowas schon. Zum Beispiel bei 500 Lire aus Italien.
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17-06-2011, 13:53
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#15 (permalink)
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Solche "unsauberen Übergänge" hab ich aber auch schon aus anderen Ländern gesehen. Sie kommen selbst bei deutschen Bimetallern vor. Auch in der Voreurozeit gab es sowas schon. Zum Beispiel bei 500 Lire aus Italien.
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Vor allem bei den NRW 2011ern ist der Übergang schlampiger als die Jahre zuvor. Weiß jemand vielleicht wieso das so ist?? Ich meine, es gibt immer einen kleinen Ring noch zwischen dem Übergang.
Wie bei diesem Bild hier:

Quelle: hood.de
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17-06-2011, 16:19
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#17 (permalink)
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@rollenchecker: Der erhabene Ring im Übergang von Pille und Ring bei den 2011er Gedenkmünze aus Deutschland ist so gewollt. Also keineswegs "schlampige Arbeit"!
Diese erhabenen Ringe findet man auch in anderen Ländern. Spontan fallen mir da Österreich, Irland und Belgien ein. Besonders schön sind diese bei Monometallprägungen zu erkennen.
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Okay, danke, habe ich nicht gewusst.
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17-06-2011, 19:22
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#18 (permalink)
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Könnte das der Grund für das schwach ausgeprägte Münzbild sein? Wenn das Material schon vorab zusammengestaucht wird, wird es im zweiten Durchgang beim prägen des Münzbildes bestimmt nicht leichter das Relief tief genug zu drücken.
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Nein, ich glaube das liegt in jedem Fall am geringen Prägedruck.
Das Metall "fließt" beim Prägen. Das heißt, dass selbst bei vorgeprägten Ronden und hohem Prägedruck Das Stempelrelief gut gefüllt würde, so dass ein scharfes Bild entsteht. Gerade das Vorhandensein solcher Rillen zwischen Pille und Ring deutet aber darauf hin, dass weder beim Vorprägen noch bei der eigentlichen Prägung besonders viel Druck angewandt wird. Ich hatte mal eine Rolle belgischer 2-€-Münzen, bei denen ein Vorprägestempel mit einem Ausbruch verwendet worden ist. Dieser Ausbruch hinterließ ein markantes Muster am Übergang zwischen Pille und Ring. Dieses Muster war auf den fertig geprägten Münzen immer noch zu erkennen, aber dann eben bezogen auf das eigentliche Münzbild an verschiedenen Stellen. Der Druck der eigentlichen Prägung hat nicht ausgereicht, um dieses Muster aus dem Vorprägeprozess plattzudrücken.
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20-06-2011, 15:28
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#19 (permalink)
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2 €
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1. Die Prägeanstalten bekommen die Pille und den Ring normalerweise von Zulieferern.
2. Das müssen nicht zwingend Belgier sein.
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Moin, Moin,
Zu 1.
Diese Aussage ist nicht ganz korrekt, denn die Form der an die Prägestätten zu liefernden Ronden muss unbedingt entsprechend des dort eingesetzten Prägemaschinentyps (ältere = Einkanalzuführung) // neuere = Zweikanalzuführung) erfolgen.
a) Prägemaschinen mit Einkanalzuführung der Ronden (z.B. Belgien, Irland, Spanien, Frankreich, Niederlande, Österreich): Diese Maschinen erfordern bereits vor dem Prägen unbedingt das von "poerings" erwähnte vorherige Zusammenfügen von Pille und Ring durch eine ""Vorprägung mit glatten Stempeln und relativ geringem Druck"", bei der bereits Material des Rings in die bei einem vorherigen Stauchvorgang gleichzeitig an der "Pille" angebrachten umlaufenden Nut fließt und die beiden Rondenteile "locker" verbindet.
b) Prägemaschinen mit Zweikanalzuführung der Ronden (z.B. Deutschland): Hier kann der bei a) unbedingt erforderliche Arbeitsschritt einer ""Vorprägung"" entfallen, da "Pille" und "Ring" der Prägemaschine separat zugeführt werden können.
In die Vertiefungen eines rotierenden "Tellers" der Prägemaschine wird nach der Zuführung jeweils erst der mit der Randschrift versehene "Ring" und in diesen dann die ebenso wie bei a) vorbereitete "Pille" eingelegt.
Über einen vom Prägedruck abhängigen mehr oder weniger "optimalen" Materialfluss u.a. vom Ring in die Pillennut verbinden sich dann hier beim Prägen "Pille" und "Ring".
Den mit dem Pillenloch versehenen " Ring" müssen sich die diesen Maschinentyp einsetzenden Prägestätten schon selber herstellen  .
Von der Industrie bekommen sie die noch unausgestanzten und außen leicht aufgestauchten Ring-Vollronden geliefert.
Das begründet sich in dem einfachen, aber wichtigen, Grund der auf den 2 Euro-Münzen an zu bringenden Rändelung. Diese immer in der Prägestätte angebrachten Rändelung kann auf keinen Fall auf einen bereits ausgestanzten "Ring" aufgerollt werden !! Durch den beim Aufrollen erforderlichen hohen Anpressdruck würde sich ein solcher Ring zwangsläufig verformen, so dass das spätere Einlegen der "Pille" nicht mehr möglich wäre.
Zu 2.
Das ist absolut richtig und in Erweiterung der von "umlaufmünze" gemeldeten derartigen Stücke anderer Länder außer Belgien muss man eindeutig sagen:
Sie können (und tun es !  ) generell von allen Ländern auftauchen !!
Belgien scheint den, für beim Übergang Pille / Ring saubere Prägungen ergebenden, erforderlichen Prägedruck aus welchen Gründen auch immer häufiger als andere Länder zu unterschreiten, so dass mittlerweile zuerst und oft recht sicher auf Belgien getippt wird / werden kann.
Den letztlichen Grund für das generelle Entstehen dieser "unschönen" Stücke -----> siehe Ausführungen von "poerings".
Beste Grüße
varukop
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20-06-2011, 20:47
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#20 (permalink)
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Moin, Moin,
Zu 1.
Diese Aussage ist nicht ganz korrekt, denn die Form der an die Prägestätten zu liefernden Ronden muss unbedingt entsprechend des dort eingesetzten Prägemaschinentyps (ältere = Einkanalzuführung) // neuere = Zweikanalzuführung) erfolgen.
a) Prägemaschinen mit Einkanalzuführung der Ronden (z.B. Belgien, Irland, Spanien, Frankreich, Niederlande, Österreich): Diese Maschinen erfordern bereits vor dem Prägen unbedingt das von "poerings" erwähnte vorherige Zusammenfügen von Pille und Ring durch eine ""Vorprägung mit glatten Stempeln und relativ geringem Druck"", bei der bereits Material des Rings in die bei einem vorherigen Stauchvorgang gleichzeitig an der "Pille" angebrachten umlaufenden Nut fließt und die beiden Rondenteile "locker" verbindet.
b) Prägemaschinen mit Zweikanalzuführung der Ronden (z.B. Deutschland): Hier kann der bei a) unbedingt erforderliche Arbeitsschritt einer ""Vorprägung"" entfallen, da "Pille" und "Ring" der Prägemaschine separat zugeführt werden können.
In die Vertiefungen eines rotierenden "Tellers" der Prägemaschine wird nach der Zuführung jeweils erst der mit der Randschrift versehene "Ring" und in diesen dann die ebenso wie bei a) vorbereitete "Pille" eingelegt.
Über einen vom Prägedruck abhängigen mehr oder weniger "optimalen" Materialfluss u.a. vom Ring in die Pillennut verbinden sich dann hier beim Prägen "Pille" und "Ring".
Den mit dem Pillenloch versehenen " Ring" müssen sich die diesen Maschinentyp einsetzenden Prägestätten schon selber herstellen  .
Von der Industrie bekommen sie die noch unausgestanzten und außen leicht aufgestauchten Ring-Vollronden geliefert.
Das begründet sich in dem einfachen, aber wichtigen, Grund der auf den 2 Euro-Münzen an zu bringenden Rändelung. Diese immer in der Prägestätte angebrachten Rändelung kann auf keinen Fall auf einen bereits ausgestanzten "Ring" aufgerollt werden !! Durch den beim Aufrollen erforderlichen hohen Anpressdruck würde sich ein solcher Ring zwangsläufig verformen, so dass das spätere Einlegen der "Pille" nicht mehr möglich wäre.
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Danke für die ausführliche Erklärung!
Ein paar detailierte Fragen habe ich noch:
Demzufolge bekommen die Prägestätten mit Einkanalzuführung Ring und Pille geliefert, führen die erst einmal zusammen und fertigen dann die Rändelung um dann die Münze mehr oder weniger perfekt fertig zu prägen? Die mit Zweikanalzuführung bekommen Pille und unausgestanzten Ring der dann gerändelt und ausgestanzt wird um dann beide Teile in einem Arbeitsgang zusammenzuführen und zu prägen?
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20-06-2011, 21:54
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#21 (permalink)
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Nein, die Rändelung erfolgt immer bei der Ring-Vollronde. Erst dann wird das Pilleloch ausgestanzt. Bei Prägemaschinen mit Einkanalzuführung wird dann vor der eigentlichen Prägung noch die "Vorprägung mit Blankostempeln" eingeschoben. Dieser Schritt entfällt entsprechend bei der Zweikanalzuführung.
Geändert von michel008 (20-06-2011 um 21:56 Uhr)
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20-06-2011, 22:02
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#22 (permalink)
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Nein, die Rändelung erfolgt immer bei der Ring-Vollronde. Erst dann wird das Pilleloch ausgestanzt. Bei Prägemaschinen mit Einkanalzuführung wird dann vor der eigentlichen Prägung noch die "Vorprägung mit Blankostempeln" eingeschoben. Dieser Schritt entfällt entsprechend bei der Zweikanalzuführung.
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Ziemlich kostenintensiv dieses Bimetallprägen ... und die Münzen sehen dann schon nach kurzer Umlaufzeit meist wirklich  aus.
Macht das überhaupt Sinn?? Kostet da die Produktion nicht mehr als man als Staat daraus gewinnen kann?
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20-06-2011, 22:15
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#23 (permalink)
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Nein, die Rändelung erfolgt immer bei der Ring-Vollronde. Erst dann wird das Pilleloch ausgestanzt. Bei Prägemaschinen mit Einkanalzuführung wird dann vor der eigentlichen Prägung noch die "Vorprägung mit Blankostempeln" eingeschoben. Dieser Schritt entfällt entsprechend bei der Zweikanalzuführung.
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Irgendwo habe ich aber mal ein Video gesehen wie die Rohlinge hergestellt werden. Und da gab es eindeutig Pille und Ringe! Wozu sollen die explizit Ringe herstellen wenn die in der Prägestätte gestanzt werden?!
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20-06-2011, 23:37
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#25 (permalink)
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Macht das überhaupt Sinn?? Kostet da die Produktion nicht mehr als man als Staat daraus gewinnen kann?
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Dem Staat kostet ne 2 € Münze ungefähr 20ct soweit ich weiß. Wenn der ein paar Mio. Stück prägen lässt und jedes mal 1,80 € dran verdient ist das schon genug.
Richtig verdienen tut aber die EZB, denn was kostet schon die Herstellung eines 50 € Scheins bzw. eines 500ers?
Wobei man da unterscheiden muss, wenn ein 500er nur gedruckt wird um ihn gegen eine alte Banknote einzutauschen dann verdient die EZB nichts, aber die Geldmenge wird ja auch immer mal wieder erhöht, weshalb es ja auch zur Inflation kommt (mehr Geld, daher Wertverlust).
Nun frage ich mich, was macht die EZB mit dem Geld? Der Lehrer aus dem VWL Unterricht schien es nicht so recht zu wissen, meinte aber damit würden die Aggrarsubventionen oder ähnliche EU Projekte finanziert.
Weiß jmd. mehr darüber, wo der Banknotengewinn hingeht?
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