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| Euromünzen Informationen zum Sammelgebiet Euromünzen (Gedenkmünzen und Kursmünzensätze KMS) |
01-01-2012, 16:16
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#1 (permalink)
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ältere Cents bankfrisch im Umlauf
In meinem Geldbeutel finde ich öfters Cents und Euros älterer Jahrgänge in bankfrischer Qualität. Sie gänzen, als wären sie frisch hergestellt.
Woher kommen solche Münzen. Stammen sie aus gesammeltem Kleingeld, das bei der Bank umgewechselt wurde? Oder lösen schon viel Sammler ihre Sammlungen auf und bringen in Umlauf?
Viele grüße
Hermann
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01-01-2012, 18:21
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#3 (permalink)
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Hallo,
wie Numisfreak schon schreibt, sind für die Erstausstattung des Marktes und der Banken Münzgeld in (sehr) großen Mengen geprägt worden.
Das Hartgeld mit anderen Jahreszahlen als 2002 ist später erst auf besondere Anforderung (Prägeauftrag) geprägt worden.
Bei einem Besuch 2010 in der Münzstätte erklärte uns der Münzstättenleiter, dass die Prägeaufträge von 2008 noch nicht abgearbeitet sind, da das Lager noch gut mit 2002ern gefüllt ist und kein Bedarf besteht (außer bei den Sammlern  ).
Wie das bei einer normalen Lagerung üblich ist, werden die ersten Teile, die angeliefert werden am Boden dicht bei der Wand abgelagert.
Alles später eintreffende kommt davor oder darauf.
Bis man beim Abräumen an die hintersten-untersten Teile kommt, kann schon einige Zeit vergehen.
Geldkisten BB FfM.jpg
Aber alle Macht dem Volke - Hermann soll seine Münzen aus der untersten Kiste bekommen - in 10 Jahren
Gruß diwidat
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01-01-2012, 19:01
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#4 (permalink)
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Dazu habe ich im letzten Jahr auch schon ein Thema erstellt: http://www.emuenzen.de/forum/euro-st...im-umlauf.html
Gerade nahezu prägefrische 10 Cent Stücke findet man noch des Öfteren, auch im normalen Wechselgeld bekomme ich hin und wieder welche.
Meist aber Buchstabe "A".
Auch bei den anderen Nominalen sind hin und wieder noch stark glänzende 2002er zu finden, wie Numisfreak schon berichtet hatte, können es sogar mit etwas Glück mal 2 Cent Stücke sein, von denen ja von allen Nominalen 2003 bis heute am meisten nachgeprägt wurde.
Jedoch habe ich in letzter Zeit eigentlich nur noch neuwertige 10 Cent Stücke aus 2002 bekommen, ein paar mal auch 50 Cent Stücke.
Wenn man aber genügend Rollen durchsucht, wird man auch hin und wieder andere Werte von 2002 in "gutem" Zustand finden können.
Bei einem Besuch 2010 in der Münzstätte erklärte uns der Münzstättenleiter, dass die Prägeaufträge von 2008 noch nicht abgearbeitet sind, da das Lager noch gut mit 2002ern gefüllt ist und kein Bedarf besteht (außer bei den Sammlern  ).
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Nun ja, es besteht schon Bedarf. Sonst würden ja nicht jährlich hunderte Millionen neuer Münzen geprägt. Nur eben bei den 10, 50 Cent und 1€ Stücken besteht gar kein Bedarf.
Wann in 2010 hast du die Prägestätte denn besucht?
Ich könnte mir vorstellen, dass damals evtl. die 2€ Stücke mit Jahreszahl 2008 noch nicht komplett geprägt waren, denn 2009 gab es ja nur die Sondermünzen und im Frühjahr 2009 wurden noch 2€ 2008 mit dem Adler nachbestellt.
Bei den anderen Werten (1, 2, 5 und 20 Cent) kann ich es mir nur schwer vorstellen, weil ja damals schon alle Prägebuchstaben mit Jahreszahl 2009 im Umlauf waren. Nur die 2€ Stücke mit Jahreszahl 2008 kamen wirklich sehr schleppend in Umlauf, erst im Sommer 2010 hatte ich alle Buchstaben gefunden.
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02-01-2012, 08:52
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#6 (permalink)
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"Alte" Jahrgänge in pfr
Moin Moin,
den zutreffenden Ausführungen von "diwidat" möchte ich als "gewissen Beweis" das Beispiel von ab ca. 1998 "plötzlich" in auffällig großer Zahl im Umlauf auftauchenden, absolut prägefrischen 1 PF-Stücken mit der Jahreszahl 1950 nennen.
Es waren also die Jahre, als die DM mit Hinblick auf den kommenden Euro schon in den "letzten Zuckungen lag"  und die Münzen nur noch für die Sammlersätze geprägt wurden - also ca. mindestens 30 Jahre (Pägezeitraum = 1950 bis 1965 mit Jz 1950) nach ihrer Prägung !!!
Wir schreiben hier lediglich über einen ca. 10 Jahre zurück liegenden Zeitpunkt der Prägung und so kann mich dieses "immer wieder" Auftauchen von Stücken mit der Jz 2002 nicht überraschen.
@ "eparainer"
Du musst das bei Deinen Überlegungen gar nicht auf diese Stücke beschränken. Auch jede andere derzeit rare und in Münzrollen passende Abweichung von der Norm kann über diesen Zufall noch auftauchen  !
Beste Grüße
varukop
Geändert von varukop (02-01-2012 um 08:56 Uhr)
Grund: Ergänzung @
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31-01-2012, 10:16
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#8 (permalink)
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Prägefrische Münzen von 2002
Moin Moin,
möchte zu dem Thema "Auftauchen von prägefrischen Münzen weiter zurück liegender Prägejahre im Umlauf" nur kurz mitteilen, dass ich vorige Woche von meiner Sparkasse angerufen wurde, ob ich die beim "Tresorbereinigen" (vermutlich wegen eines entsprechenden größeren Bedarfs?) vorgefundenen 20 Originalrollen 2 Euro-Stücke 2002 der Prägestätte D zwecks "Stöbern" haben möchte.
Die minimale Change in Originalrollen 2002 mit der gegenüber den Folgejahren erhöhten Möglichkeit evtl. etwas Brauchbares zu entdecken, habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Aber es war nicht nur kein Lottogewinn, sondern NICHTS dabei - von München LEIDER alles ganz toll geprägt!!
Beste Grüße
varukop
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31-01-2012, 15:48
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#9 (permalink)
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dass ich vorige Woche von meiner Sparkasse angerufen wurde, ob ich die beim "Tresorbereinigen" (vermutlich wegen eines entsprechenden größeren Bedarfs?) vorgefundenen 20 Originalrollen 2 Euro-Stücke 2002 der Prägestätte D zwecks "Stöbern" haben möchte.
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Wie schafft man es, bei seiner Sparkasse so einen Ruf zu bekommen, dass man extra angerufen wird? Ich meine, dass ist für die ja auch nur Aufwand ohne Mehrwert.
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01-02-2012, 08:51
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#10 (permalink)
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Wie schafft man es, bei seiner Sparkasse so einen Ruf zu bekommen, dass man extra angerufen wird? Ich meine, dass ist für die ja auch nur Aufwand ohne Mehrwert.
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Moin Moin,
ich kann das auch nur vermuten  .
Ich nehme mal an, dass es zum Einen meine Art ist, mit Begeisterung von meiner Sammelei des "Münzenschrotts" zu erzählen, Beispiele zu zeigen und erläutern wie sie entstanden sind / sein könnten. Zum Anderen evl., weil ich über die Jahre bei meinen Besuchen an der Hartgeldkasse auch immer zu ""ein wenig von der Arbeitsroutine ablenkenden und somit stimmungsfördernden Klönschnacks""  bereit war (und bin) !?
Alles andere hat sich dann so gaaanz laaangsam ! ergeben.
Geduld, Zeit und eine gewisse Portion "freundliche" Hartnäckigkeit sind allerdings erforderlich - sind aber letztlich eine gute Investition  .
Mittlerweile werde ich bei Eintreffen von Originalware (fast) immer angerufen.
Vergangenen Donnerstag betraf es z.B. O-Rollen der 2er Sonderserien von Schleswig Holstein, Hamburg, Mecklenburg Vorpommern, Saarland, Bremen, Römische Verträge und die neuen, 10 Jahre Euro.
Da war ich dann mit "einigen vielen" Euronen und ein wenig ungutem Gefühl unterwegs.
Bei entsprechendem Interesse kann ich nur Jedem empfehlen, bei sich ergebender "günstiger" Gelegenheit in seiner Sparkasse (Bank ??) einfach mal nachfragen, ob so etwas evtl. machbar ist.
Beste Grüße
varukop
@ "sco0ter"
Ich möchte nicht vergessen, Dich im Forum herzlich willkommen zu heißen und hoffe, dass Dir hier bei Bedarf möglichst immer weiter geholfen werden kann !
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05-02-2012, 18:46
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#11 (permalink)
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...den zutreffenden Ausführungen von "diwidat" möchte ich als "gewissen Beweis" das Beispiel von ab ca. 1998 "plötzlich" in auffällig großer Zahl im Umlauf auftauchenden, absolut prägefrischen 1 PF-Stücken mit der Jahreszahl 1950 nennen.
Es waren also die Jahre, als die DM mit Hinblick auf den kommenden Euro schon in den "letzten Zuckungen lag"  und die Münzen nur noch für die Sammlersätze geprägt wurden - also ca. mindestens 30 Jahre (Pägezeitraum = 1950 bis 1965 mit Jz 1950) nach ihrer Prägung !!!
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Interessant, ich habe Ende der 90er Jahre die DM-Münzen aus dem Umlauf gesammelt, aber bei uns habe ich keine prägefrischen 1 Pf. Stücke 1950 im Umlauf gefunden, kein einziges.
In welcher Gegend sind die Münzen denn damals in Umlauf gekommen? Und welche Buchtstaben (DFGJ)?
Natürlich sind die 1 Pf. Stücke von 1950 fast in ähnlich hohen Auflagen geprägt worden wie die 1 Cent Stücke 2002. Nur geprägt eben über einen längeren Zeitraum als die Euro Cents. Daher ist es nicht verwunderlich, jedoch habe ich das damals nicht beobachten können, bei mir waren die alle schon deutlich zirkuliert. Sonst hätte ich ja besser erhaltene zurückgelegt  .
Um wieder zu den Euros zurückzukommen: Prägefrische 2002er wird man auch in vielen Jahren immer noch finden. Jedenfalls ab und zu mal.
Meiner Erfahrung nach sind die 2, 20 Cent und 2€ Stücke 2002 heute nur noch sehr selten in guter Erhaltung zu finden, aber auch davon liegen sicher immer noch "einige" Rollen in den Lagern ganz hinten bzw. unten (siehe die 20 Rollen 2€ 2002 D).
Ein nahezu prägefrisches 1 Cent Stück 2002 G hab ich kürzlich auch noch als Wechselgeld bekommen.
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05-02-2012, 21:18
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#12 (permalink)
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Interessant, ich habe Ende der 90er Jahre die DM-Münzen aus dem Umlauf gesammelt, aber bei uns habe ich keine prägefrischen 1 Pf. Stücke 1950 im Umlauf gefunden, kein einziges.
In welcher Gegend sind die Münzen denn damals in Umlauf gekommen? Und welche Buchtstaben (DFGJ)?...
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Ich kann mich auch noch daran erinnern, gegen Ende des DM-Zeitalters noch einige wenige Pfennige von 1950F in prägefrischer Erhaltung gefunden zu haben, was mich sehr gewundert hatte, allerdings keine anderen Nominale.
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07-02-2012, 09:37
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#13 (permalink)
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Interessant, ich habe Ende der 90er Jahre die DM-Münzen aus dem Umlauf gesammelt, aber bei uns habe ich keine prägefrischen 1 Pf. Stücke 1950 im Umlauf gefunden, kein einziges.
In welcher Gegend sind die Münzen denn damals in Umlauf gekommen? Und welche Buchtstaben (DFGJ)?
Natürlich sind die 1 Pf. Stücke von 1950 fast in ähnlich hohen Auflagen geprägt worden wie die 1 Cent Stücke 2002. Nur geprägt eben über einen längeren Zeitraum als die Euro Cents. Daher ist es nicht verwunderlich, jedoch habe ich das damals nicht beobachten können, bei mir waren die alle schon deutlich zirkuliert. Sonst hätte ich ja besser erhaltene zurückgelegt  .
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Moin Moin,
da solch ein sehr spätes - nach ca. 30 Jahren - Auftauchen von prägefrischen Stücken im Umlauf wie bereits beschrieben von den verschiedensten Faktoren abhängt, muss / kann es nicht automatisch überall bzw. überall in gleicher Weise erwartet werden.
Diese Stücke habe ich in Hessen - und hier im Raum Marburg - in auffällig großer Zahl und in dieser natürlich auffällig tollen Erhaltung im Umlaufgeld gefunden. Es handelte sich vor allem um F und G, aber auch ein paar D und etliche J waren dabei.
Dabei habe ich aber nicht nur unser Wechselgeld betrachtet .
Als Sammler der DM Varianten und Stempelkopplungen war ich in der Hoffnung, zum Einen über die lange Verwendung der Jz 1950 (z.B. 1950 - 1965 bei den 1 PF) und zum anderen über die von mir fest gestellte und in den Prägestätten (vor allem München) bewusst durch geführte "Stempelnachschneidelust" der frühen Prägezeit, evtl. noch unbekannte V. + K. zu finden.
Deshalb habe ich nochmals sehr viele Rollen der Nominale 1 PF bis 1 DM durchgesehen.
Bei diesem Aussortieren der nach meinen Überlegungen "interessanten Jahre" kamen mir dann u.a. diese auffälligen Pf-Stücke in die Hände.
So bekam ich dann von F und G nach meiner Erinnerung am Ende jeweils ca. 2 oder 3 Rollen und von D und J ca. 1/2 Rolle zusammen, die ich nach Sichtung hinsichtlich V. + K. dann später an den Handel weiter gegeben habe.
Der Unterschied zwischen F und G einerseits und D und J andererseits erklärt sich grundsätzlich daraus, dass der Marburger Raum bei der DM-Währung fast ausschließlich von Stuttgart und Karlsruhe versorgt wurde.
Zu DM-Zeiten waren diese „Versorgungsströme“ gegenüber den jetzigen beim Euro noch sehr konstant, denn „damals“ lag die Verteilung / Auslieferung ja auch noch in anderen Händen.
Am Rande kann ich anmerken, dass ich bei den Pfennigen als „kleine“ Belohnung bei dieser Aktion u.a. zum ersten und einzigen Mal nach einer Zeit von ca. 25 Jahren des Suchens das äußerst seltene Stück von 1950 G mit der Kombination der Variante des „spitz endenden Mz“ in Verbindung mit der den „krummen Stamm“ aufweisenden Rs gefunden hatte.
Für mich als Besitzer dieses Stückes aber viel interessanter waren und sind meine über das erfolgte „Nachbearbeiten“ aller V. + K. meiner entsprechenden Sammlung die zusätzlich zu den bereits bekannten ermittelten Wert- und / oder Rückseiten.
Beste Grüße
varukop
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07-02-2012, 18:23
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#15 (permalink)
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Vielen Dank für die ausführliche Erklärung  .
Marburg ist aber vom Siegerland nicht so weit entfernt.  Ich habe damals - so ab 1999 - auch etliche Rollen durchsucht und hab am Ende wirklich alle Münzen von 1 Pfennig bis 1 DM aller Prägestätten komplett gehabt, ausgenommen natürlich die Raritäten wie 2 Pf. 1969 J und 50 Pf. 1950 G BDL.
Ich sah damals bei, ja da hieß es noch "HOT", den Ralle Reppa. Rein zufällig. Und er erzählte, dass ja die 5 und 10 Pf. 1967 G ziemlich selten wären.
In meiner "Kasse" hatte ich vielleicht 10 oder 15 Münzen liegen. Und dabei war tatsächlich das 5 Pf. Stück 1967 G!  Kaum zu glauben, aber wahr.
So fing das bei mir mit dem Münzen sammeln an.
Dennoch, natürlich ist es plausibel, dass auch nach so vielen Jahren vom "Startjahrgang", der in diesem Fall nicht der erste Jahrgang der 1 Pf. Stücke war, noch prägefrische Münzen im Umlauf auftauchen. Passiert sicher nicht alle Tage, aber dennoch ist es möglich. Wahrscheinlich waren das damals sogar eher Anfang der 50er als Mitte der 60er Jahre geprägte Stücke. Die zuletzt geprägten wurden ja wahrscheinlich als erstes wieder in Umlauf gegeben und zirkulierten somit länger.
Aber steht ja trotzdem immer 1950 drauf.
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