Beim derzeitigen "Frühjahrsputz" habe ich mal wieder in einigen Schachteln gewühlt, in denen ich Münzen aufbewahre, die ich momentan nicht einordnen kann oder die mir auf die eine oder andere Art aufhebenswert erscheinen. Dabei habe ich die unten abgebildeten Stücke "wiederentdeckt"  .
Was haltet Ihr davon?
Gruß
euro-dm
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Moin, Moin,
bei dem 5 PF-Stück handelt es sich um nachträglich "abgepopelte"

, Plattierung, die nicht optimal mit dem Eisenkern verwalzt war.
Sammelwürdig ??? Es muss wie immer jeder für sich entscheiden, ob er eine auf diese weise "verunstaltete" Manipulation sammeln möchte.
Bei der von H. Bake bereits als den "Standardfall einer vor dem Prägen umgeklappten Plattierung" muss ich allerdings mein Veto einlegen. Es handelt sich zwar um eine vor dem Prägen umgeklappte Plattierung, aber was die Prägung betrifft selbst betrifft, ist es nicht der Standardfall

. Bei einer derartigen Prägung gibt es keinen Grund, das im Bereich des sichtbaren Eisenkerns die Prägung fehlt (ich kann auch bei extremer Vergrößerung der Abb. nichts erkennen) !! Das ist über die ansonsten deutlich erhabenen Prägemerkmale vollkommen unerklärlich und auch nicht möglich.
Selbst bei nach dem Prägen geplatzten Münzen ist auf der nicht geprägten Seite dieser Stücke zumindest schemenhaft und auch erhaben immer die Prägung einer der beiden Seiten erkennbar, d.h., sie sind über den Prägedruck und den Kaltfluss des Rondenmaterials bis weit in die Ronde "hinein geprägt".
Bei diesem Stück handelt es sich leider um eine manipulierte Fehlprägung. Da wollte jemand das Stück noch interessanter machen oder es wurde gespielt. Jedenfalls - und das sagen mir die in der Vergrößerung sichtbaren Spuren - wurden in diesem Bereich die erhabenen Merkmale mechanisch entfernt.
Sammelwürdig ??? siehe oben.
Beste Grüße
varukop