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Fehlprägungen, Varianten und Variationen alles über abweichende Merkmale auf DM- und Pfennig-, Euro- und Cent oder ausländischen Münzen

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Alt 28-12-2001, 17:11   #1 (permalink)
 
Question 2 pfennig ----silber----????

Hallo,
mir ist ein 2 pfennig stück in silber zugelaufen!

Meine Frage:

ist das teil manipuliert?
oder ist es eine echte seltenheit?
wieviel ist es wert?

in Bild 3 ist ein leichter Kupfer - fleck?
Ist es also doch nur lackiert?
Bild 1
Bild 2
Bild 3

Gruß und guten rutsch
Thomas

Geändert von DingDong (28-12-2001 um 17:20 Uhr)
DingDong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-12-2001, 17:43   #2 (permalink)
 
versilbert

Das Stück ist wie jedes andere silberne- oder goldene Stück nur von Hand manipuliert. Wahrscheinlich war es schon so lange in Umlauf, dass sich die Lackierung schon löst, sodass die Kupferflecken zu erklären sind.
Manuel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-12-2001, 22:42   #3 (permalink)
 
Das ist nicht ganz meine Meinung

Das ist sie wirklisch nicht!!!

Wie (fast) jedes Kind weiss, bestehen 5 und 10 pennies aus Messing, das ist eine Legierung aus Kupfer und Zink. Wie wirklich jeder weiss, besteht ein 2er aus Kupfer. So lässt sich schlussfolgern, dass man durch eine simple chemische Reaktion aus 'nem Kupfer-2er einen aus Messing machen kann.

Jetzt zum eigentlichen: Bei diesem Prozess kann man z.B. Natronlauge verwenden. Man vermischt die Lauge mit eineigermassen feinem Zinkpulver und erhitzt das Gemisch per Bunsenbrenner. Dann gibt man die 1 oder 2 Pfstücke (beide Kupfer) hinzu. Nach einiger Zeit hat sich eine ganze Menge Zink auf dem Kupfer abgeschieden. Dies ist nur eine "Zwischenebene" des Experiments. Aber es ist genau das, wofür ich die 2Pf 1976 oben halte. Gebraucht man das Geldstück wieder und berührt es mit den Fingern, so ist bald (schon nach wenigen Stunden) wieder das meiste Zink "weg". Zur Erklärung: Die Natronlauge hat dabei nur eine reaktionsfördernde Wirkung (glaube ich).

Beim weiteren Verlauf des Experiments nimmt man das Geldstück in eine Znge und hält es in die Flamme des Brenners (ich glaub ca. 1600°C). Nach wenigen Sekunden - bei Vollkupferstücken auch etwas länger - werden der Zinkbelag und das Kupfer zum neuen Stoff: MESSING!!!

Noch was für interessierte Nachahmer: Unbedingt Schutzbrille aufsetzen!!! Konzentrierte Natronlauge ist um einiges ! stärker ! als Salzsäure!!! Die Lauge krallt sich mit Vorliebe die Eiweisse, von denen es im ménschlischen Körper zwar reichlich gibt, er damit jedoch auch ein schönes Angriffsziel bietet.
Vorher sollte ausserdem mit Stahlwolle die Oxidschicht des Kupfers entfernt werden, damit das Experiment glückt.

Solltest du, chaoschemiker, noch etwas einzuwenden haben: Nur zu!

P.S.: Ich bin brillant, oder?
Münzenfinder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2001, 00:03   #4 (permalink)
 
NUN DU ERKLÄRBÄR:
MESSING IST BEKANNTLICH GELBLICH ---- DAS 2PF. STÜCK IST ABER SILBER

UND NU



Gruß Thomas
DingDong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2001, 13:39   #5 (permalink)
 
Re: Das ist nicht ganz meine Meinung

Original geschrieben von Münzenfinder
Das ist sie wirklisch nicht!!!

Wie (fast) jedes Kind weiss, bestehen 5 und 10 pennies aus Messing, das ist eine Legierung aus Kupfer und Zink. Wie wirklich jeder weiss, besteht ein 2er aus Kupfer. So lässt sich schlussfolgern, dass man durch eine simple chemische Reaktion aus 'nem Kupfer-2er einen aus Messing machen kann.

Jetzt zum eigentlichen: Bei diesem Prozess kann man z.B. Natronlauge verwenden. Man vermischt die Lauge mit eineigermassen feinem Zinkpulver und erhitzt das Gemisch per Bunsenbrenner. Dann gibt man die 1 oder 2 Pfstücke (beide Kupfer) hinzu. Nach einiger Zeit hat sich eine ganze Menge Zink auf dem Kupfer abgeschieden. Dies ist nur eine "Zwischenebene" des Experiments. Aber es ist genau das, wofür ich die 2Pf 1976 oben halte. Gebraucht man das Geldstück wieder und berührt es mit den Fingern, so ist bald (schon nach wenigen Stunden) wieder das meiste Zink "weg". Zur Erklärung: Die Natronlauge hat dabei nur eine reaktionsfördernde Wirkung (glaube ich).

Beim weiteren Verlauf des Experiments nimmt man das Geldstück in eine Znge und hält es in die Flamme des Brenners (ich glaub ca. 1600°C). Nach wenigen Sekunden - bei Vollkupferstücken auch etwas länger - werden der Zinkbelag und das Kupfer zum neuen Stoff: MESSING!!!

Noch was für interessierte Nachahmer: Unbedingt Schutzbrille aufsetzen!!! Konzentrierte Natronlauge ist um einiges ! stärker ! als Salzsäure!!! Die Lauge krallt sich mit Vorliebe die Eiweisse, von denen es im ménschlischen Körper zwar reichlich gibt, er damit jedoch auch ein schönes Angriffsziel bietet.
Vorher sollte ausserdem mit Stahlwolle die Oxidschicht des Kupfers entfernt werden, damit das Experiment glückt.

Solltest du, chaoschemiker, noch etwas einzuwenden haben: Nur zu!

P.S.: Ich bin brillant, oder?

Hallo
Ein netter Scherz zu Sylvester

Es ist fast mit Sicherheit Verzinnt nicht Verzinkt,es ist genauso wie beim Vergolden,nur sehr saubere Oberflächen nehmen das Metall an mit dem man es überziehen möchte,deshalb die noch vorhandenen Kupferflächen.

Wobei nicht auszuschliessen ist dass sich Tatsächlich keine oder fast keine Kupferplattierung darauf befand bzw.sich abgelöst hat.

Geändert von Radix (29-12-2001 um 13:45 Uhr)
Radix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2001, 16:18   #6 (permalink)
 
Question NA UND JETZT???

Soll ich das teil mal anschleifen aber dann wird es wohl wertlos?

Und was ist wenn sich herausstellt das kein Kupfer darunter ist?
DingDong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-12-2001, 12:48   #7 (permalink)
 
Entschuldigung

Ja, gut Zink und Zinn klingen ja auch fast gleich.

Trotzdem: Ich weiss auch, dass Messing gelblich aussieht. Ich hab nicht gesagt, dass es sich um Messing handelt!! Genaueres Lesen kann auch nicht schaden!
Münzenfinder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31-12-2001, 14:54   #8 (permalink)
 
Re: NA UND JETZT???

Original geschrieben von DingDong
Soll ich das teil mal anschleifen aber dann wird es wohl wertlos?

Und was ist wenn sich herausstellt das kein Kupfer darunter ist?
Das Einfachste wäre die Münze auf einer üblichen Kochplatte zu erhitzen,denn Zinn schmilzt da schnell,das sieht man dann ja ob es flüssig wird,wenn es nicht flüssig erscheint(nur 5 Tausendstel Millimeter Auflage)einen sehr glatten Kupferdraht an der Spitze dranhalten abkühlen lassen und prüfen ob er leicht festklebt.

Aber Vorsicht beim Erhitzen Temperatur steigt auf 250 Grad oder mehr bis das Zinn schmilzt,

Einfachere Lösung als Kupferdraht wäre ein Kupferblech auf die Kochplatte legen und darauf die Münze und sehen ob die Münze festklebt nach dem Abkühlen,dazu benötigt man aber ein sogenanntes Flussmittel wie es für Lötzinn gibt sonst geht das nicht.

Ist Wahrscheinlich zu aufwendig aber machbar ohne die Münze zu schädigen.

Bei allerdings den vielen Kratzern schon drauf macht wohl ein Kratzer mehr auch nichts aus um die untere Schicht freizulegen
Radix ist offline   Mit Zitat antworten
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