Ich hoffe ich bin hier richtig : 20 Heller 1916 T J727b Dezentrierung etwa 7,5%. Ich habe das Stück auf der Börse in Karlsruhe aus einer kleinen DOA Wühlkiste gefischt.
Gruß
Michael
PS: Ich mußte leider ein Gif Bild anhängen, da bei mir momentan weder jgp, jpeg noch jpe funktioniert.
Erstmal Glückwunsch an namibia zum erwerb dieser schönen Dezentrierung.
Jetzt mal eine Frage: Hat jemand schon 2004 Euro Dezentrierungen ?
Dezentrierungen von 2004 habe ich noch keine. Was ich habe, das ist eine Münze, bei der die Vorderseite fast unsichtbar ist (Öl auf Stempel), 2004 F. Mein Junior (10) hat sich mit meiner Hilfe bei Ebay ein 5-Cent-Zainende 2004 G "herausgefischt". Das war es dann auch schon mit 2004.
Dezentrierungen von 2004 habe ich noch keine. Was ich habe, das ist eine Münze, bei der die Vorderseite fast unsichtbar ist (Öl auf Stempel), 2004 F. Mein Junior (10) hat sich mit meiner Hilfe bei Ebay ein 5-Cent-Zainende 2004 G "herausgefischt". Das war es dann auch schon mit 2004.
Die Auktion der 2004 Zaiende hatte ich auch bei ebay gesehen aber nicht mit geboten. Glückwunsch an dein Sohn , der Preis war glaub ich soweit ich mich erinner kann auch ok.
Den schönen 10er habe ich auch gesehen. Den hat dann ein mir bekannter Sammlerkollege erworben, für den ioch mich mit gefreut habe. Ich hatte mich da rausgehalten; mein anfangs angedachtes Limit lag kurioser Weise bei exakt 180 EUR, wobei ich dann in letzter Minute noch ein paar Cente draufgelegt hätte. Weil ich zuvor bereits Nr. 3935159050 erworben habe, und auch etwas mit meinen Mitteln haushalten muß, habe ich dann beschlossen mich raus zu halten.
Es macht schließlich keinen Sinn, sich für´s Hobby zu übernehmen.....
Es gibt dann noch ein schönes Zainende, 10 EUR 2004 J, Fußball-WM, der ist dann bei mir, s. Zainendenliste.
20 Heller 1916T J724b Lichtenrader Prägung in hervoragender Erhaltung
Gruß
Michael
Bleibt noch die weit über dem Durchschnitt liegende Ausprägung beider Seiten zu erwähnen. In Verbindung mit der Erhaltung ein wahres Kabinettstück.
Eine wenn auch deutlich schwächer erkennbare Lichtenrader Prägung dieses Münztypes besitze ich auch und mein Stück ist zudem auch viel detailärmer schwächer ausgeprägt.
Vorzüglich bzw. vz bis bankfrisch erhaltene Stücke gibt es ab und an zu finden, jedoch sind diese in den allermeisten Fällen schlecht ausgeprägt und / oder von stark abgenutzten bzw. schlecht abgedrückten Stempeln.
Ist es noch nie vorgekommen, daß auf einer Münze einfach eine falsche Jahreszahl erscheint? Ich habe eine 5-Mark-Münze aus der Kaiserzeit, Prägestätte D, mit dem Motiv "Otto König von Bayern", auf der als Jahreszahl "1876" erscheint, obwohl diese Münzen erst mehr als zehn Jahre später ausgegeben wurden, und habe nichts zu diesem Phänomen gefunden.
bin im besitz einer 1-DM münze 1978 J mit französischer prägung, stempeldrehung 180 grad oder auch kehrprägung. kann mir jemand sagen wie selten diese münze ist? gibts erfahrungs werte über die häufigkeit? die münze wird in "münzen und papiergeld" erwähnt und scheint ne offizielle variante zu sein.
ist der wert in dieser zeitschrift realistisch?
Obwohl es nur lächerliche 8° sind, wollte ich diese euch dennoch zeigen, da es so weit wie ich im Forum sehen konnte der erste eingetragene 2005er ist.
Leider stellt mein Scanner sie schlechter da als sie in wirklichkeit aussieht.
Sie ist nicht schwarz, sie glänzt nur unheimlich .
Heute gefunden! 20 Cent 2005 A mit einer Stempeldrehung von 8°
Erst einmal Glückwunsch zu diesem Stück.
Aber mit 8° bin ich nicht einverstanden. Würde sagen 352°!!! oder sehe ich das falsch?
Am besten einer erklärt, von welcher Seite man anfängt eine Stempeldrehung in Grad zu definieren. Ich gehe immer von der Wertseite aus und drehe dann die Münze um. Am besten wir stellen mal eine Rückseite eines 20-Cent-Stück mit Gradeinteilung rein (bei den Sternen mit Linie jeweils die Grad angeben).
Bohh ehhh...heute habe ich einem kleinen Händler auf der Numismata gefragt, ob er "Varianten" hat. Prompt drückte er mir ein kleines Album mit "Fehlprägungen" in die Hand. Hat er wohl nicht so gecheckt...
Dann traute ich meinen Augen nicht, als ich eine ganze Seite mit bankfrischen 2 Cent Stücken 2000 aus Belgien sah, die alle mit Stempeldrehungen versehen waren.
Aber alle waren mit einer anderen Gradzahl!!!!!
Es waren so 20 Stück und sie hatten 30 Grad bis 330 Grad Stempeldrehung, aber nur von jeder verschiedenen Graddrehung eine Münze!!!!.
"Er fand alle auf einmal in einer Rolle und kosten tun die 12 Euro pro Stück", sagte der Händler.
Ich nahm also
eine 270 Grad (schaut ja aus wie eine 90 Grad Drehung),
eine 205 Grad (liegt genau zwischen 270 und 180 Grad) und zur Krönung die auch einzige (Leider) 180 Grad Stempeldrehung und bezahlte dann ermäßigt 30 Euro für alle. Habe ich zu viel gezahlt???
Belgier mit Stempeldrehung gibt es doch häufiger, aber 270/205/180 Grad sind doch schon bessere, oder???
Was würden diese denn so kosten??? Selten, das ich mal nach einem Preis frage, aber da kenne ich mich nicht so aus.
Wollte mal fragen wie der quater dollar geprägt ist . Steht da die Rückseite auch auf dem Kopf ???
Gruß Sangei05
Als häufigste Formen abweichender Prägungen kommen sogenannte Stempeldrehungen vor. Dreht man zum Beispiel eine Markstück um die Längsachse, müssen korrekterweise Wertziffer und Adler „gerade“ stehen.
Dreht man dagegen eine französische Münze oder auch die meisten Prägungen aus den Niederlanden oder der Schweiz in gleicher Weise, steht die Rückseite "auf dem Kopf"; also um 180 Grad gedreht. Deutsche Münzen, die versehentlich diesen Effekt aufweisen, werden auch als "französische Prägungen" bezeichnet.
Solche Stempeldrehungen, mit Fehlstellungen der Vorder- zur Rückseite von 10 Grad bis 350 Grad, kommen bei allen Werten gelegentlich vor, und sie wirken um so interes-santer, je näher die Abweichung bei 180 Grad liegt. Zu den Jahrgängen mit einer grö-ßeren Zahl von Stempeldrehungen gehören die 1-PF-Münzen 1972 G, die 2-PF-Münzen 1986 D oder auch die 5-PF-Münzen 1995 F.
Eine zweite Abart sind Dezentrierungen. Dabei hat der Stempel den Rohling nicht "mittig" getroffen, und die Münze ist nur teilweise beprägt. Seltenheit und Wert steigen mit dem Prozentsatz der Verschiebung.
Weiter kommt es vor, daß ein Prägestempel zweimal hintereinander auf das Münz-plättchen schlägt und das Abbild einer leicht verschobenen Doppelprägung hinterläßt. Diese Stücke sind oft nur unter einer Lupe zu erkennen; mit bloßem Auge fallen sie nur dem erfahrenen Sammler auf. Beispiele: Adlerseiten bei einer Reihe von 1-DM Münzen 1987 F und 1994 F.
Von der Doppelprägung zu unterscheiden sind die Doppelsenkungen. Dabei handelt es sich um Teile des Münzbildes (z. B. Münzzeichen, Jahreszahl oder Wertziffer), die auf der Münze ebenfalls doppelt wiedergegeben werden. Im Gegensatz zur Doppel-prägung handelt es sich hier jedoch um einen Fehler des Stempels, der sich mitunter auf einer größeren Zahl ausgeworfener Münzen widerspiegelt, z. B. 5-PF 1974 F, 50-PF 1992 F und 2-DM-Erhard 1988 F.
Als nächstes gibt es Münzen, die auf einer Seite spiegelverkehrte Konturen der ande-ren Seite aufweisen. Diese Lichtenrader Prägungen entstehen, wenn Prägestempel versehentlich aufeinanderschlagen, ohne daß eine Münze dazwischen liegt. Durch die tonnenschwere Wucht des Aufpralls entstehen Schlagspuren im Relief des Präge-stempels, die sich auf den nachfolgend geprägten Münzen seitenverkehrt wiederfinden. Sogar bei Gedenkmünzen sind solche "Pannen" ausgegeben worden (5-DM-Münze "Karl Marx" und 10-DM-Münze "Hamburger Hafen" ). Der Hinweis auf den Berliner Stadtteil ist darauf zurückzuführen, daß dort mehrere 5-DM-Stücke 1975 G aufgetaucht sind, die diese Fehlprägung aufwiesen und daß diese - an sich nicht neuen Verprägun-gen - erstmals nennenswerte Beachtung fanden. So gibt es Lichtenrader Prägungen z. B. bei einigen 50 PF-Münzen von 1973 G. Die Kontur der Null aus der Wertziffer zeichnet sich schemenhaft vor dem Bauch der jungen Frau ab, die plötzlich zur „schwangeren Pflanzerin“ wird.
Um eine Schrötlingsverwechslung handelt es sich, wenn Rohlinge versehentlich in die Prägeform eines vom Durchmesser her größeren Münzwertes gelangen und be-prägt werden. So kann es vorkommen, daß auf einem 5-PF-Rohling das nicht ganz vollständige Abbild einer 10-PF-Münze erscheint.
Gelegentlich finden sich auch Münzen, bei denen Teile des Münzbildes, z. B. Münzzeichen oder Ziffern der Jahreszahl nicht mitgeprägt worden sind. Diese unvollständigen Prägungen sind oftmals auf kleine Öltropfen zurückzuführen: Um die Kapazitäten der Prägeautomaten nutzen zu können - im Kleinmünzenbereich beträgt die Leistung bis zu 800 Stück pro Minute - werden die Ränder der Rohlinge zur besseren Gleitfähigkeit mit einem dünnen Ölfilm besprüht. Bei fehlerhafter Funktion dieser winzigen Düsen kann schon mal ein Öltropfen auf den unbeprägten Rohling gelangen. Da sich dieser Öltropfen auch unter extremem Druck nicht zusammenpressen läßt bleibt die entsprechende Fläche auf der fertigen Münze frei.
Es kommt auch vor, daß Rohlinge. ohne Prägung ausgeworfen werden und in den Umlauf gelangen.
Schrötlinge werden aus vorgefertigten Walzblechen ausgestanzt. Unterschiedliche Anforderungen sind anschließend mit dem Aufstauchen des Randstabes verbunden. Handelte es sich um eine BRD-Kleinmünze konnte der Rand abgerundet sein. Bei den größeren Werten musste der Rand flach und für das Prägen einer Randinschrift vorbereitet sein. Beim Aufstauchen durchläuft ein Rohling mehrmals eine Kammer, in der zwei gegenläufige Backen mit dem nötigen Druck auf die Randbereiche einwirken. Kommt es zuvor beim Ausstanzen der Schrötlinge zu Überlagerungen der Stanzlöcher, und damit zu nicht mehr kreisrunden Münzplättchen, werden diese Verprägungen spätestens während des Stauchvorganges ausgesondert. Handelt es sich jedoch lediglich um ein kleines „Zainende“ (ein „Halbmond“ fehlt an einer Stelle der Münze). kann es passieren, daß solche fehlerhaften Ronden auch den späteren Prägeprozeß und das Rollieren überstehen und in den Umlauf gelangen.
Im Hinblick auf diese und andere Fehlprägungen werden natürlich strenge Kontrollen durchgeführt. Was auffällt wird aussortiert und „verwalzt“ und zum Einschmelzen an die Industrie zurückgegeben. Ein "Durchrutschen" einzelner Verprägungen wird sich jedoch nie völlig ausschließen lassen und so wünsche ich Sammlern und Suchern noch viel Erfolg beim Durchforsten der letzten Rollen und Säcke unserer auslaufenden Währung - und bald auch mit cents und €.