Ich habe jetzt etwa 100.000 Stücke zu 1 Euro gesichtet und dabei vor ein paar Tagen tatsächlich ein Stück 2002 F mit den drehenden Sternen gefunden. Es ist so gut wie stgl, hat winzige Umlaufspuren. Woher kommt die Angabe, daß 1 Mio. Stück aufgelegt und 99,9 % wieder vernichtet wurden, bzw. wo steht das schriftlich, kann jemand einen Tip geben?
HAbe auch 1 Eur 2003 D gefunden, Einzelstück. Muß wohl aus einem KMS stammen - wer reißt die denn auf und "verteilt" die Münzen ??
Unter der großen Menge waren auch 3 Stück 2004 G. Weiß jemand, in welchem Raum/ Gebiet die primär ausgegeben wurden ? Hier (Hannover/Peine/Braunschweig) jedenfalls nicht.
Letzte Meldung: 1 Stück 1 Euro Frankreich 2002 - sind die im Umlauf ?
Bei mir sind heute 3 x 10 cent 2002 J "entwertet" eingetroffen.
Entwertet deswegen unter unter Anführungszeichen weil - wie die Bilder unterhalb von 10 cent 2002 J sowie 50 cent 2002 D dokumentieren sollen - entwertet nicht gleich entwertet ist.
Mich würde interessieren, ob bisher ein Exemplar 10 cent 2002 J drehende Sterne mit noch geringeren Entwertungsspuren aufgetaucht ist bzw. sich im Besitz eines Forums-Mitglieds befindet.
Dieses halte ich für durchaus möglich / wahrscheinlich - eine Bild-Dokumentation wäre dann nach Möglichkeit erbeten, u. a. weil ich für zukünftige Erwerbungen ähnlicher Stücke (anderer Kombinationen von Nominale / Prägestätte) gerne die Spannweite an diesbezüglich verfügbarer Qualitäten gerne besser einschätzen können möchte...
Mal wieder was von mir.......
Wem was zur Ausbuchtung einfällt möge dies doch bitte hier reinschreiben. Und schätzt mal den Wert.
Hamburg entwertet, soweit mir bekannt (und auch hier im Forum bei den 10-Cent-Münzen prüfbar) rautenförmig. Und ich meine die Spitze einer Raute im Bereich der Ausbuchtung der Vorderseite erkennen zu können. Die Rückseite zeigt im Bereich der Ausbuchtung den Abdruck einer anderen, darunterliegenden Münze (die wahrscheinlich mehr abbekommen hat und zumindest eine Seite des hier abgebildeten Prachtexemplars irgendwie schützte...)
Manchmal ist das Leben so brutal - 3 mm mehr hin zur richtigen Seite und das Teilchen wäre völlig unentwertet.
Dennoch: die bislang am wenigsten entwertete Münze mit drehenden Sternen, die ich je gesehen habe.
Hamburg entwertet, soweit mir bekannt (und auch hier im Forum bei den 10-Cent-Münzen prüfbar) rautenförmig. Und ich meine die Spitze einer Raute im Bereich der Ausbuchtung der Vorderseite erkennen zu können. Die Rückseite zeigt im Bereich der Ausbuchtung den Abdruck einer anderen, darunterliegenden Münze (die wahrscheinlich mehr abbekommen hat und zumindest eine Seite des hier abgebildeten Prachtexemplars irgendwie schützte...)
Das war auch meine Vermutung als ich die Münze heute bekommen habe. Trotzdem habe ich mich sehr über diese kaum entwertete Top-Münze gefreut
Manchmal ist das Leben so brutal - 3 mm mehr hin zur richtigen Seite und das Teilchen wäre völlig unentwertet.
Traurig aber wahr.
Dennoch: die bislang am wenigsten entwertete Münze mit drehenden Sternen, die ich je gesehen habe.
Und deshalb glaube ich auch, dass man mit diesem Top-Exemplar auch einen guten Preis erziehlen würde.
[QUOTE=michel008]Das war auch meine Vermutung als ich die Münze heute bekommen habe. Trotzdem habe ich mich sehr über diese kaum entwertete Top-Münze gefreut. Traurig aber wahr. Und deshalb glaube ich auch, dass man mit diesem Top-Exemplar auch einen guten Preis erziehlen würde.[/QUOTE]
Da gehe ich auch mal von aus. Jedoch: ein nicht entwertetes Stück dürfte (sollten denn solche Stücke existieren - die Zukunft wird es wohl zeigen) preislich deutlich höher liegen.
Anlass zur Freude ist eine solche, minimal entwertete Münze jedoch allemal!.
habe geraden den neuen Franquinet Katalog bekommen und traute erst meinen Augen nicht. Es ist ein Bild eines undecointen 1 Euro Stück 2002 A mit drehenden Sternen drin.
habe geraden den neuen Franquinet Katalog bekommen und traute erst meinen Augen nicht. Es ist ein Bild eines undecointen 1 Euro Stück 2002 A mit drehenden Sternen drin.
Das gut erhaltene Stück mit leichten Randschäden ging für 522 Euro weg.
Kein schlechter Preis. Wenn ich mich richtig erinnere wurde das Letzte für 334 Euro verkauft. Danach wurden zwar welche eingestellt, aber mit zu hohen Startpreisen. (Oder habe ich was verpasst?!?)
Liegt der Preisanstieg nur an dem Fakt, daß lange Zeit kein Exemplar mit Startpreis 1 Euro eingestellt wurde, oder sind das mittlerweile typische Preise für diese Stücke.
Damals wurde ja spekuliert, daß die Preise mit jedem weiteren gefundenen Stück sinken werden, aber genau das Gegenteil ist scheinbar eingetreten. Die ganzen Neusammler von Fehlprägungen wollen anscheinend diese Stücke.
Diese Münzen haben ja den Vorteil das sie nie wieder "fehlgeprägt" werden können. Spiegeleier, Dezentrierungen, alleingeprägte Ringe etc. werden immer wieder neu "hergestellt".
Das gut erhaltene Stück mit leichten Randschäden ging für 522 Euro weg.
Kein schlechter Preis. Wenn ich mich richtig erinnere wurde das Letzte für 334 Euro verkauft. Danach wurden zwar welche eingestellt, aber mit zu hohen Startpreisen. (Oder habe ich was verpasst?!?)
Liegt der Preisanstieg nur an dem Fakt, daß lange Zeit kein Exemplar mit Startpreis 1 Euro eingestellt wurde, oder sind das mittlerweile typische Preise für diese Stücke.
Damals wurde ja spekuliert, daß die Preise mit jedem weiteren gefundenen Stück sinken werden, aber genau das Gegenteil ist scheinbar eingetreten. Die ganzen Neusammler von Fehlprägungen wollen anscheinend diese Stücke.
Diese Münzen haben ja den Vorteil das sie nie wieder "fehlgeprägt" werden können. Spiegeleier, Dezentrierungen, alleingeprägte Ringe etc. werden immer wieder neu "hergestellt".
Grüße
Sapemu
Das sind ja auch keine Fehlprägungen, sondern Probeprägungen oder Varianten der Prägestempel aus der Anfangszeit. Die drehenden Sterne sind ja NICHT Fehlgeprägt !! Das hat also rein gar nichts mit dem Sammeln von Fehlprägungen zu tun...
Das gut erhaltene Stück mit leichten Randschäden ging für 522 Euro weg.
Kein schlechter Preis. Wenn ich mich richtig erinnere wurde das Letzte für 334 Euro verkauft. Danach wurden zwar welche eingestellt, aber mit zu hohen Startpreisen. (Oder habe ich was verpasst?!?)
Liegt der Preisanstieg nur an dem Fakt, daß lange Zeit kein Exemplar mit Startpreis 1 Euro eingestellt wurde, oder sind das mittlerweile typische Preise für diese Stücke.
Damals wurde ja spekuliert, daß die Preise mit jedem weiteren gefundenen Stück sinken werden, aber genau das Gegenteil ist scheinbar eingetreten. Die ganzen Neusammler von Fehlprägungen wollen anscheinend diese Stücke.
Diese Münzen haben ja den Vorteil das sie nie wieder "fehlgeprägt" werden können. Spiegeleier, Dezentrierungen, alleingeprägte Ringe etc. werden immer wieder neu "hergestellt".
Grüße
Sapemu
Der hohe Preis führt wohl wirklich daher, das lange Zeit kein Stück mehr angeboten wurde.
PS: Unter gut erhalten verstehe ich allerdings was anderes. Das Stück war ja auf der Wertseite mit Kratzern überseht !
@ rollenmops: Bei der Prägung dieser Münzen wurde etwas falsch gemacht. Daher sind sie für mich fehlgeprägt. Ob der Fehler im Design oder beim Prägevorgang war, ist mir persönlich wurscht. Probeprägungen sind das für mich nicht, da Proben nie für den normalen Umlauf gedacht sind, diese Münzen waren es aber schon. Varianten sind es auch nicht, da Sie keine Variation im Design darstellen sondern ein komplett anderes Design. Varianten sind für mich Münzen wo ich die Lupe rausholen muß... . Ich denke man kann diese Münzen nicht in eine gängige Schublade stecken. Diese Münzen sind interessant, egal wie man Sie nun bezeichnet.
@ michel008: Ich habe auch nicht gesagt, daß sie vorzüglich erhalten ist, oder ?!?
@ rollenmops: Bei der Prägung dieser Münzen wurde etwas falsch gemacht. Daher sind sie für mich fehlgeprägt. Ob der Fehler im Design oder beim Prägevorgang war, ist mir persönlich wurscht. Probeprägungen sind das für mich nicht, da Proben nie für den normalen Umlauf gedacht sind, diese Münzen waren es aber schon. Varianten sind es auch nicht, da Sie keine Variation im Design darstellen sondern ein komplett anderes Design. Varianten sind für mich Münzen wo ich die Lupe rausholen muß... . Ich denke man kann diese Münzen nicht in eine gängige Schublade stecken. Diese Münzen sind interessant, egal wie man Sie nun bezeichne
Erstens wurde nichts falsch gemacht, sondern es wurde in der Anfangszeit mit dem Motiv etwas herumgespielt. Dann haben sich die Herren entschlossen, ein anderes Motiv (eben mit geraden Sternen) zu prägen und dabei sind einige Exemplare mit drehenden Sternen irrtümlich (oder absichtlich...) in den Umlauf gelangt. Wenn das Motiv mit drehenden Sternen gefallen gefunden hätte, dann würden sie jetzt in deinem Geldbeutel als ganz normales Wechselgeld sein, da jede so aussehen würde. Fazit : Nichts falsch gemacht, sondern nur das Motiv verändert.
Zweitens ist eine Variation etwas anderes als eine Variante. Eine Variation entsteht z.B. durch Abnutzung des Stempels, der dann wieder aufpoliert wurde und damit immer noch der gleiche Stempel ist, aber leicht verändert (bildteile durch polieren kleiner ect.)
Eine Variante ist ein anderer Prägestempel mit dem gleichen Grundmotiv. Außer das da die Sterne verdreht sind, ist das Motiv, auch auf der Wertseite vollkommen dem jetzigen entsprechend, daher eine Stempelvariante, wenn auch eine sehr Große !!!
Meine 5 Cent Variante http://www.emuenzen.de/forum/fehlpra...002-klein.html
kann ich auch ohne Lupe unterscheiden und da ist eine komplette neue Urpartritze verwendet worden. Denn die Deutsche Bundesbank hat meine Variante in gleichem Atemzug, im gleichen Satz wie dei drehenden Sterne oder das "Kleine MÜnzbild" (auch eine Variante, obwohl komplettes anderes Münzbild) genannt!!!
Hier der Brief (auszug) : Wie sie richtig festgestellt haben, sind in der Anfangsphase der Euroherstellung unterschiedliche Urpartritzen verwendet worden. So gibt es mit der Jahreszahl 2002 Cent-Münzen mit kleinem und großen Globus (Kleines Münzbild), Euro-Münzen mit “gedrehten Sternen” etc.
Deswegen sind sie KEINE Fehlprägungen, sind NICHT falsch geprägt, sondern Varianten des Münzbildes, das wird mir jeder, der sich etwas auskennt bestätigen. Die haben ja nicht gesagt : "HUUUCH wir haben etwas FALSCH gemacht!!", sondern nur : "Ach nööö, das Motiv ist nicht schön, die Sterns müssen wir geade machen.....genauso war es mit meiner neu entdeckten 5 Cent Variante....nur das sie nicht ganz soooo spektakulär ist.....
... Eine Variante ist ein anderer Prägestempel mit dem gleichen Grundmotiv. Außer das da die Sterne verdreht sind, ist das Motiv, auch auf der Wertseite vollkommen dem jetzigen entsprechend, daher eine Stempelvariante, wenn auch eine sehr Große !!! ...
Nach dieser Definition sind sowohl die verschiedenen Prägebuchstaben, als auch die verschiedenen Jahrgänge bzw. Jahreszahlen auch nur Varianten: es handelt sich um verschiedene Prägestempel mit demselben Grundmotiv und minimaler Abweichung. Nun weiß ich endlich, warum ich reiner Motivsammler bin und mich weder Prägebuchstaben, noch Jahreszahlen interessieren: weil ich kein Variantensammler bin!
Nach dieser Definition sind sowohl die verschiedenen Prägebuchstaben, als auch die verschiedenen Jahrgänge bzw. Jahreszahlen auch nur Varianten: es handelt sich um verschiedene Prägestempel mit demselben Grundmotiv.
HAHA.... In dem Sinne hast Du recht...
Naja, die verschiedene Prägebuchstaben oder Jahrgänge werden erst nachträglich bei den Prägestellen hineingesenkt, das Motiv ist aber gleich. Also ist die UR-Partritze die selbige.
Man muß halt dann von verschiedenen Prägebuchstabenvarianten (z.b das "F" von der 5 Cent 2002 F gibt es nah am Stamm und weiter weg am Stamm) aber auch von verschiedenen UR-Partritzen sprechen. Aber bei verschiedenen UR-Partritzen werden komplett neue Stempel hergestellt, die dann oft ein verändertes Motiv haben.
Mir ging es bloß darum, klarzustellen, das die drehenden Sterne keine "FEHLPRÄGUNG" (oder wie manche sagen:FALSCHPRÄGUNG) ist, so wie falsches Material, dezentriert, Zainende ect, sondern ein bewust gemachtes Motiv (UR-Partritze), das halt dann doch nicht genommen wurde. Dann wurde ein komplett neues Motiv der Rückseite (wieder eine Ur-Partritze) hergestellt und neue Stempel gelasert....eben mit geraden Sternen...
Okay, fassen wir zusammen: es sind also weder Proben, noch Variationen, Varianten oder Fehlprägungen! Wie wäre es denn mit dem Begriff "Irrtum"? Soweit ich weiß, wurden die Verantwortlichen erst durch Sammler darauf aufmerksam gemacht, dass alle anderen Eurostaaten gerade Sterne haben und nur Deutschland radial ausgerichtete. Nachdem sie also darauf aufmerksam gemacht wurden, wurde der "Irrtum" korrigiert.
(P.S.: da jede Prägestätte mit Sicherheit ihre eigenen Partritzen verwendet, handelt es sich hierbei also doch um Varianten desselben Motivs! )
(P.S.: da jede Prägestätte mit Sicherheit ihre eigenen Partritzen verwendet, handelt es sich hierbei also doch um Varianten desselben Motivs! )
Stimmt nicht !!! Nur bestimmte Prägestätten stellen mit einer Urpartritze die Stempel der jeweiligen Nominale her. Zum Beispiel hat wohl Berlin die 1 Cent und München die 5 Cent Urpartritze hergestellt. Und zwar ohne Jáhreszahl und Buchstabe. Dann schicken sie diese Stempel zu den Prägestätten, die dann die Jahreszahl und den Buchstaben einsenkt und dann den Prägestempel härten.
Fangen wir einmal mit sapemu's Statement an:
Also @sapemu:
Bei der Prägung dieser Münzen wurde etwas falsch gemacht. Daher sind sie für mich fehlgeprägt.
1. Nein - bei diesen "Münzen" (es sind eigentlich keine !!! ) wurde nichts falsch gemacht! Man macht nicht mal eben einen Gipsentwurf, macht davon die Ururpatrize und prägt in Stuttgart bereits 1.000.000 Exemplare davon (die später eingeschmolzen werden sollten).
2. Es geht hier nicht um Ansichten einer einzelnen Person (in diesem Fall Deine), sondern vielmehr um Hintergrundwissen! (mehr dazu weiter unten bzw. auch schon ein paar Zeilen weiter oben)
@Rollenmops:
Erstens wurde nichts falsch gemacht, sondern es wurde in der Anfangszeit mit dem Motiv etwas herumgespielt. Dann haben sich die Herren entschlossen, ein anderes Motiv (eben mit geraden Sternen) zu prägen und dabei sind einige Exemplare mit drehenden Sternen irrtümlich (oder absichtlich...) in den Umlauf gelangt. Wenn das Motiv mit drehenden Sternen gefallen gefunden hätte, dann würden sie jetzt in deinem Geldbeutel als ganz normales Wechselgeld sein, da jede so aussehen würde.
Fazit : Nichts falsch gemacht, sondern nur das Motiv verändert.
Hier sind wir wieder beim Thema: Ansichten! Das hat absolut nichts damit zu tun, ob es den Leuten im Geldbeutel gefällt oder nicht! Auch können die Herren in der Prägestätte sich nicht "mal eben" umentscheiden, was das Motiv angeht! "Herumspielen" ist da also nicht drin (zumindest nicht diesbezüglich)! Zum Thema "einige Exemplare" habe ich weiter oben schon etwas zur Prägestätte Stuttgart geschrieben. (Aufklärung weiter unten!)
Zweitens ist eine Variation etwas anderes als eine Variante. Eine Variation entsteht z.B. durch Abnutzung des Stempels, der dann wieder aufpoliert wurde und damit immer noch der gleiche Stempel ist, aber leicht verändert (bildteile durch polieren kleiner ect.)
Eine Variante ist ein anderer Prägestempel mit dem gleichen Grundmotiv. Außer das da die Sterne verdreht sind, ist das Motiv, auch auf der Wertseite vollkommen dem jetzigen entsprechend, daher eine Stempelvariante, wenn auch eine sehr Große !!!
Meine 5 Cent Variante http://www.emuenzen.de/forum/fehlpra...002-klein.html
kann ich auch ohne Lupe unterscheiden und da ist eine komplette neue Urpartritze verwendet worden. Denn die Deutsche Bundesbank hat meine Variante in gleichem Atemzug, im gleichen Satz wie dei drehenden Sterne oder das "Kleine MÜnzbild" (auch eine Variante, obwohl komplettes anderes Münzbild) genannt!!!
Hier der Brief (auszug) :
Wie sie richtig festgestellt haben, sind in der Anfangsphase der Euroherstellung unterschiedliche Urpartritzen verwendet worden. So gibt es mit der Jahreszahl 2002 Cent-Münzen mit kleinem und großen Globus (Kleines Münzbild), Euro-Münzen mit “gedrehten Sternen” etc.
Deswegen sind sie KEINE Fehlprägungen, sind NICHT falsch geprägt, sondern Varianten des Münzbildes, das wird mir jeder, der sich etwas auskennt bestätigen. Die haben ja nicht gesagt : "HUUUCH wir haben etwas FALSCH gemacht!!", sondern nur : "Ach nööö, das Motiv ist nicht schön, die Sterns müssen wir geade machen.....genauso war es mit meiner neu entdeckten 5 Cent Variante....nur das sie nicht ganz soooo spektakulär ist.....
Nicht wieder mit Äpfeln und Birnen umsich werfen!
Die Varianten der "kleinen Münzbilder" und Deine 5c Variante mit (wahrscheinlich) vergrößertem 2c RS-Stempel haben mit den "drehenden Sterne" NICHTS aber auch absolut gar nichts zu tun!
Da es hier sonst wohl zu immer weiteren Diskussionen kommt, muss ich die 3 Arten doch einmal grundsätzlich trennen und erläutern!
Doch zunächst noch kurz zu Lolo:
@Lolo: Verschiedene Jahreszahlen und unterschiedliche Prägebuchstaben sind grundlegende Veränderungen des Münzbildes und haben daher nichts mit Varianten zu tun! Varianten definiere ich mir als herstellungsbedingte Toleranzen bei der Arbeitsstempelerstellung.
...da jede Prägestätte mit Sicherheit ihre eigenen Partritzen verwendet, handelt es sich hierbei also doch um Varianten desselben Motivs!
Es mag jetzt sehr verwirrend klingen, aber dem ist nicht so!
In Deutschland hat jede Prägestätte einen Ururstempel für ein bestimmtes Nominal entworfen (ohne MZZ und ohne Datum). Diese Ururstempel wurden dann in 5 Urstempel umgesenkt, wovon jede Prägestätte dann eines bekam.
Ich vermute, dass die 2€ in Berlin und die 1€ in Stuttgart gefertigt wurden, da einige Funde bzw. Häufigkeiten der "drehenden Sterne" darauf hinweisen.
Falls jemand mehr darüber erfahren möchte, kann er mir gerne ein PN schicken, da das hier den Rahmen sprengt!
Nun aber wie versprochen zu den 3 Arten:
1. Art = "drehende Sterne":
Die radial ausgerichteten Sterne sind (wie Rollenmops schon richtig geschrieben hat) einer sehr frühen Produktion der Euromünzen entstanden (1998). Wie bereits erwähnt hatte Stuttgart bereits ca. 1.000.000 Exemplare geprägt. Nachdem diese Stücke schon vereinzelt geprägt wurden kam aber aus "den hohen Kreisen", dass das Motiv so gestaltet sein muss, dass alle Sterne senkrecht erscheinen müssen!
Folgerung: Die "drehenden Sterne" hätten komplett vernichtet werden sollen - sind sie wohl aber nicht.
Jetzt stellt sich die Frage, als was diese "Münzen" zu klassifizieren sind.
Wie ich bereits mit meinen Gänsefüßchen zeige, sind diese Exemplare KEINE MÜNZEN !!! Strenggenommen sind es auch KEINE PROBEN, denn sie wurden bereits in Serie für den Umlauf geprägt, wo sie aber nie hätten hingelangen dürfen! Und es sind erst recht KEINE VARIANTEN (insbesondere KEINE VARIATIONEN) !!!
Watt is et denn nu? Fakt ist, dass es sowas schonmal gegeben hat! Der Ausdruck "Otto Hahn in Silber" lässt bei manchem das Hirn ganz schön bimmeln (obwohl der Hintergrund ein anderer ist)!
Man muss dafür also einen neuen Begriff finden, da soetwas in keine der bisherigen "Definitionen" passt! Ich möchte diese Stücke an dieser Stelle einfach als "nie kursgültig gewordene Münzprägungen" bezeichnen.
2. Art - "kleine Münzbilder":
Die sogenannten "kleinen Münzbilder" sind nichts anderes als eine Produktionsbedingte Größenänderung des Münzmotivs der 1c, 2c und 5c Münzen - sie sind auch als Varianten zu bezeichnen. Es ist nämlich so, dass beim ursprünglichen Motiv (also das "kleine Münzbild") die Prägestempel dermaßen schnell kaputt gingen, dass die Kosten für diese Münzen zu groß wurden. Durch die Vergrößerung des Münzbildes konnte die Lebensdauer eines Stempels (der WS-Stempel) um Faktor 4 erhöht werden! Da sich diese Änderung im Laufe des Produktionsprozesses als optimal erwiesen hat, gibt es die "kleinen Münzbilder" nur wenig zu finden! Sehr interessant ist natürlich, wenn man dies auf den Herstellungszeitpunkt der einzelnen Nominale bzw. Prägestätten bezieht. Dies nur als Denkanstoß!
3. Art - "5c D mit 2c Rückseite":
Die von Rollenmops entdeckte Variante ist eine ähnlich der "kleinen Münzbilder" eine Stempelkopplungsvariante. Hier kann man natürlich nur Vermutungen anstellen. Ähnlich wie bei den "kleinen Münzbildern" könnte hier eine Verbesserung der Rückseite sein, nachdem die "kostensparende Variante" mit vergrößertem Rückseitenmotiv der 2c nicht so kostensparend war. Mehr weiss ich bisher darüber leider auch (noch) nicht...
Kommt Zeit kommt Rat!
So...jetzt hoffe ich (oder auch nicht) auf viele PN's, da ich ja wieder ausreichend Diskussionsstoff gegeben habe
Geht es hier um Muenzen oder um Haarspalterei bei Definitionen
Aus diesem ganzen unnoetigen rumdefiniere, geht fuer mich leider doch auch eine Frage hervor:
@ Thiesauger: Warum sind es keine Muenzen. Sie erfuellen doch alle Kriterien. Sie sind damals aufgrund eines offiziellen Praegeauftrages fuer den Umlauf gepraegt worden und tragen das Nominal. Ausserdem ist dies ein Widerspruch zu Ihrer letztendlichen Definition "nie kursgültig gewordene Münzprägungen".
Ich fuer mich bleibe dabei. Es wurde ein Fehler bei der Erstellung des Designs gemacht, da dies von dem europaeischen Standard abgewichen ist. Die Dinger wurden gepraegt. Fehler + gepraegt = Fehlgepraegt. Das Leben ist so einfach fuer einen so schlichten Geist wie mich...
Meine urspruengliche Frage (die mich auch weiterhin viel mehr interessiert) ist die Frage warum man ploetzlich einen Preisanstieg um mehr als 50 % bei dem am haeufigsten angebotenen, nicht-entwerteten Stueck beobachten kann. Ist das wirklich nur aufgrund der Tatsache, dass lange nix angeboten wurde.
Oder gibt es auf einmal ein Menge an neuen Sammlern von "nie kursgültig gewordenen Münzprägungen"
an Michel008 der als Einziger die Aufgabenstellung verstanden hatte
Alles nicht so ernst nehmen. Muenzensammeln so Spass machen.