Definitiv eine Fälschung. Da sind alle Anzeichen deutlich zu sehen: Der Lack des nachträglich gefärbten "Ringes" splittert ab, am Münzrand sind Gussspuren zu sehen und auf der Nominalseite sieht man an der unteren, linken Kante der Zahl "2" den Übergang von Pille zu Ring doppelt. Die undeutliche "Prägung" und der farbliche Gesamteindruck der Münze passen auch sehr gut zu einer Fälschung.
Weitere Überprüfungen von z. B. Gewicht, Magnetisierbarkeit oder ähnliches kann man sich in diesem Fall also schenken.
Moin, Moin,
diesen zutreffenden Ausführungen mit der richtigen Feststellung "definitiv eine Fälschung" ist nur noch hinzu zu fügen, dass auch die Randschrift-Sterne dem Stück "den Rest" geben, denn sie haben mit den echten so gar nichts gemein.
Ich würde dem anhand der unterschiedlichen Sterne in der Randschrift zustimmen. Bisher sind mir unterschiedliche Varianten von der Münze nicht bekannt.
Was den magnetismus angeht, so stecken in manchen Fälschungen Rasierklingen um sie magnetisch zu machen.
Moin, Moin,
diesen zutreffenden Ausführungen mit der richtigen Feststellung "definitiv eine Fälschung" ist nur noch hinzu zu fügen, dass auch die Randschrift-Sterne dem Stück "den Rest" geben, denn sie haben mit den echten so gar nichts gemein.
Ich war mir auch ziemlich sicher, als ich die Münze, gesehen habe.
Trotzdem erschreckend, wie gut die Fälschung doch ist. Denn keiner,
der sich mit Münzen nicht auskennt, würde diese Fälschung erkennen.
Bekommen hat die Münze meine Oma irgendwo an irgendeiner einer Kasse.
Sie hat natürlich gar nicht gewusst, dass es sowas wie gefälschte Münzen
gibt. Aber die meisten Leute meinen immer, dass nur Scheine gefälscht werden.
Das einzige, was mir grad noch aufgefallen ist, die Stellen am Rand, wo ihr gemeint
habt, der Lack plättert ab, waren einfach nur dreckig.
Tja, die 2 € Münzen sind ja auch nicht sonderlich schwer zu fälschen für heutige Verhältnisse. Evtl. sollte man da auch mal an neuen Sicherheitsmerkmalen arbeiten, aber das würde wahrscheinlich mehr kosten, als es einbringen würde, zumal der Münzgewinn ja an den Staat geht. Ich denke da zb. an soetwas ähnliches wie die 2 € Luxemburg 04 wo das "H" aus ganz vielen kleinen "H's" besteht, so genau kann man die privat nicht herstellen.
... Ich denke da zb. an soetwas ähnliches wie die 2 € Luxemburg 04 wo das "H" aus ganz vielen kleinen "H's" besteht, so genau kann man die privat nicht herstellen.
Auch wenn es mir bislang noch nicht gelungen ist, diese spezielle Münze aus jahrelangem Umlauf zu fischen, bin ich überzeugt davon, dass derart mikroskopisch kleine Details nach ein paar Jahren Abnutzung durch den Umlauf nicht mehr erkennbar sind. Daher dürften diese Details als Fälschungserkennung für den Laien relativ unbrauchbar sein.
Sicherheitsmerkmale sind nur sicher wenn sie keiner kennt, womit sie auch wieder nutzlos wären
Da hast du recht. Die Idee von Eurofighter wäre zwar grundsätzlich nicht schlecht, aber die Leute werden solche Merkmale, wohl genau so wenig beachten, wie die Randschrift und an der Kasse untersucht man die Münzen halt meist nicht so genau.
Da hast du recht. Die Idee von Eurofighter wäre zwar grundsätzlich nicht schlecht, aber die Leute werden solche Merkmale, wohl genau so wenig beachten, wie die Randschrift und an der Kasse untersucht man die Münzen halt meist nicht so genau.
Ja gut, aber bei den Geldscheinen ists doch nicht anders. Wer achtet da schon auf das Wasserzeichen? Und doch wird es in zahlreichen Ländern verwendet. Aber bei Münzen dürfte der Aufwand in einer Fälschungssicheren Münze in der Herstellung auch tatsächlich höher als der durch Fälschungen entstandene Schaden sein.
Vielleicht könnte man auch einen kleinen Chip in jede Münze prägen, ähnlich wie es sie schon in Eintrittskarten, Skipässen, Personalausweisen, Parkscheinen und Co. gibt. Dieser Chip könnte dann von jedem Automaten gelesen werden, ebenso an den Kassen. Folgedessen könnte eine Kasse selbst zwar Falschgeld rausgeben aber niemand kann an einer Kasse mit Falschgeld bezahlen, woraus folgt, dass sich in der Kasse kein Falschgeld zur wiederausgabe an den Kunden befindet.
Allerdings ist das wahrscheinlich ebenfalls kostspielig, aber naja, wer weiß, ich mein ein Skipass der aus der Jackentasche ausgelesen werden kann, wieso sollte dieser teurer als eine Münze sein? Nur weiß ich auch nicht wie es mit der Haltbarkeit solcher Chips aussieht.
Wer eine gute und kostengünstige Möglichkeit findet, der kann sie ja mal beim Finanzministerium vortragen .
Ja gut, aber bei den Geldscheinen ists doch nicht anders. Wer achtet da schon auf das Wasserzeichen? Und doch wird es in zahlreichen Ländern verwendet. Aber bei Münzen dürfte der Aufwand in einer Fälschungssicheren Münze in der Herstellung auch tatsächlich höher als der durch Fälschungen entstandene Schaden sein.
Vielleicht könnte man auch einen kleinen Chip in jede Münze prägen, ähnlich wie es sie schon in Eintrittskarten, Skipässen, Personalausweisen, Parkscheinen und Co. gibt. Dieser Chip könnte dann von jedem Automaten gelesen werden, ebenso an den Kassen. Folgedessen könnte eine Kasse selbst zwar Falschgeld rausgeben aber niemand kann an einer Kasse mit Falschgeld bezahlen, woraus folgt, dass sich in der Kasse kein Falschgeld zur wiederausgabe an den Kunden befindet.
Allerdings ist das wahrscheinlich ebenfalls kostspielig, aber naja, wer weiß, ich mein ein Skipass der aus der Jackentasche ausgelesen werden kann, wieso sollte dieser teurer als eine Münze sein? Nur weiß ich auch nicht wie es mit der Haltbarkeit solcher Chips aussieht.
Wer eine gute und kostengünstige Möglichkeit findet, der kann sie ja mal beim Finanzministerium vortragen .
Was sollte an diesem Skipasschip in Münzen sicherer sein?
Das ist die einfachste Übung für Fälscher so einen Chip zu kopieren.
Was sollte an diesem Skipasschip in Münzen sicherer sein?
Das ist die einfachste Übung für Fälscher so einen Chip zu kopieren.
Den Chip ja, aber die Daten die darauf sind vielleicht nicht. Man könnte ja zum Beispiel einen bestimmten Code Ähnlich der Nummern auf Geldscheinen darin speichern und ein lesegerät in jeder Kasse prüft dann, ob dieser Code korrekt ist (gibt ja so ein Verfahren, dass man aus dem Code dann eine Formel macht in welcher die 4te Zahl mit der 7 multipliziert mit der 9 addiert und der zweiten zum quadrat die Prüfziffer (letzte Zahl) wieder rauskommen soll). Solange die Fälscher dann nicht das Programm, welches den Code überprüft aus dem Lese/Prüfgerät bekommen, können sie zwar Chips herstellen, die aber den falschen Code beinhalten.
Allerdings glaube ich, dass das ganze zu aufwendig und kostspiellig ist, auch wenn die vermeintlich hohen Kosten ja auch durch die Hohe stückzahl abgewälzt werden, so dürfte der Schutz in relation mit den dafür anfallenden Kosten einfach nicht stimmen, denn es gibt mit sicherheit auch unter den Fälschern genug die hinreichende Informatikkenntnisse haben.
Aber es wurde das ganze dennoch sehr sehr erschweren.
Zur Zeit braucht man ja lediglich die Belgischen Münzen zusammen mit einer Rasierklinge im inneren kopieren und es wird niemanden auch keinem Automaten auffallen, dass sie falsch ist. Nur ein Sammler könnte evtl. merken, dass die Qualität der Fälschung besser ist als die der belgier und die Münze so entlarven.
Nun bin ich im richtigen Thema um meine Fehlprägung zu zeigen. Ich werde mein erster Beitrag von gestern, löschen
Ich habe eine Fälschung einer Deutschen 2 Euros 2002F Münze, die auf der Adlerseite mehrfach geprägt wurde, gestern beim Bäcker erhalten. Gratis.
Die Riffelung ist nur leicht zu erkennen und ist auch weniger vom Magneten angezogen als ein normaler zweier.
Als Randschrift steht EINIGKEIT UND RECMT UND FREIMEIT
Genauere Daten über Gewicht usw.befinden sich auf dem Bild.
Was gibt es denn an 50 Cent-Fälschungen? Ich habe bisher nur eine einzige gefunden, und zwar Italien 2002.
Hallo,
Mir ist mal ein 50 Cent Stück Deutschland 2002 G untergejubelt worden.
Sieht auf den flüchtigen "Wechselgeld-Blick" wie ein länger zirkuliertes 50erl aus. Ich habe es erst gemerkt, als ich damit an einem Getränkeautomaten bezahlen wollte. Das Ding fiel immer durch.
Bei genauer Betrachtung sieht man, dass die Prägung etwas verwaschener ist als bei echten Stücken. Eine Waage hatte ich damals noch nicht.
Die Qualität ist jedenfalls deutlich besser, als bei den 3 italienischen Stücken 2002 die ich habe. Die fallen auf den ersten Blick als Fälschung auf.
Parameter der Fälschung eines deutschen 50 Cent Stückes 2002 G: Gewicht: 7,75 Gramm (statt offiziell 7,8 Gramm) Durchmesser: 24,3 mm (statt offiziell 24,25 mm) Dicke: 2,2-2,3 mm (offiziell 2,38 mm) Randgestaltung: nicht von Orginalen zu unterscheiden
Das Prägebild ist etwas unschärfer als beim Orginal. Es fehlen Deteils vom Brandenburger Tor (Verzierungen usw.).
Es ist keine "Stempeldrehung" erkennbar.
Insgesamt eine gefährlich gute Fälschung die ich im Wechselgeld nicht bemerkt habe.
Parameter der Fälschungen eines italienischen 50 Cent Stückes 2002 (Mittelwerte aus 3 gleichartigen Stücken): Gewicht: ca. 7,5 Gramm Durchmesser: 24,35 bis 24,55 mm Dicke: 2,05-2,33 mm (sehr ungleichmäßig dicker Randstab) Randgestaltung: deutlich flachere Riffelung - für Sammler sehr leicht erkennbar
Das Prägebild ist deutlich unschärfer als beim Orginal. Man hat das Gefühl, als wäre der Reiter abgeschliffen.
2 von 3 Stück weisen eine starke Stempeldrehung auf. Ca. 80° und ca. 140°.
Insgesamt eine schlampige und leicht erkennbare Fälschung die von geübten Augen sofort entdeckt werden kann.
ps: Ich verschaffe mir nicht gezielt Fälschungen. Die Stücke die ich habe, stammen aus meinem Wechselgeld (nicht genau hingesehen), oder wurden mir von Bekannten gebracht, die sich über das "seltsame Geldstück" wunderten das sie in ihrem Geldbeutel gefunden haben (auch nicht genau hingesehen).
Meine Fälschungen bleiben in einem Album zusammen mit einem Orginal um die Unterschiede erkannbar zu machen.
Geändert von Handzumgrus (28-01-2012 um 22:24 Uhr)
Ich habe einmal nachgesehen, ich habe nur J (daneben Irland und Italien, beide 2002).
Was gibt es denn an 50 Cent-Fälschungen? Ich habe bisher nur eine einzige gefunden, und zwar Italien 2002.
Moin, Moin,
danke fürs Nachsehen. 1 Euro Fälschungen J habe ich neben A und D auch in der Sammlung. Einzig F und G fehlen mir noch...
50 Cent Fälschungen kenne ich bisher nur aus Belgien, Italien und den Niederlanden.
@Handzumgrus:
Also bei deinem deutschen Stück kann ich zumindest auf den Scanns keine wirklichen Anzeichen für eine Fälschung ausmachen. Das Stück scheint mir eher sehr gebraucht und abgenutzt zu sein. Auch die Parameter sind ok.
Vielleicht würde sich meine Meinung ändern, wenn ich das Stück vorliegen hätte, aber per Ferndiagnose würde ich das Stück als ECHT einstufen.
Also bei deinem deutschen Stück kann ich zumindest auf den Scanns keine wirklichen Anzeichen für eine Fälschung ausmachen. Das Stück scheint mir eher sehr gebraucht und abgenutzt zu sein. Auch die Parameter sind ok.
Vielleicht würde sich meine Meinung ändern, wenn ich das Stück vorliegen hätte, aber per Ferndiagnose würde ich das Stück als ECHT einstufen.
Beste Grüße
michel008
Ich würde mich Deiner Meinung anschließen wollen, aber warum fiel das Stück denn durch den Automaten?
Ich dachte zunächst auch an eine stark zirkulierte Münze.
Genauer betrachtet fehlen aber etliche Details vom Brandenburger Tor (Zierelemente). Das G ist extrem schwach ausgeprägt. Das echte Stück ist auch schon etwas länger gelaufen, hat aber nicht annähernd so verwaschene Details im Tor und auch sonst schärfere Konturen wie das vermutlich falsche.
Ebenso seltsam finde ich den Grat am Randstab auf der Bildseite zwischen 0 und 2 Uhr. So einen Grat würde ich bei einer so stark zirkulierten Münze nicht erwarten. Leicht dezentriert erscheint mir die Seite auch.
Die Landkarte und die Sterne der Wertseite sind auch etwas unschärfer ausgeprägt. Das sieht man live wesentlich besser.
Ich werde das Stück auf die Numismata in München mitnehmen. Evtl. kann man sich ja kurz treffen.
Nebenbei:
Ich habe nicht nur Getränkeautomaten mit dem Ding füttern wollen, sondern hab es einem Kollegen aus der Zustellkasse gezeigt. Auch der konnte sich nicht vorstellen, dass das Ding gefälscht ist und hat es mal durch die Münz-Zähl-Maschine gejagt. Es ist nicht zu den anderen 50erln sortiert worden sondern durchgefallen - wieder und wieder.
Sollte es tatsächlich doch ein echtes Stück sein, dann kommt evtl. noch eine Manipulation mit Chemikalien in Frage. Der relativ geringe Gewichtsunterschied und die geringfügig weniger scharfen Konturen ließen sich zumindest auch damit erklären. Irgendwo hier im Forum gab es doch schon mal eine Diskussion über so etwas. Mich wundert dann aber noch immer der Grat am Randstab.