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Fehlprägungen, Varianten und Variationen alles über abweichende Merkmale auf DM- und Pfennig-, Euro- und Cent oder ausländischen Münzen

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Alt 25-02-2005, 23:41   #1 (permalink)
 
Monaco Fälschungen?

Hallo ihr,

entschuldigt bitte, dass ich diesen Beitrag nicht in den Fälschungs-Thread eintrage, aber es geht hier nicht nur um ein paar gefundene Fälschungen.
Momentan weiß ich noch nicht mal genau, um was es sich eigentlich handelt. Die Geschichte ist folgende:

Ich und mehrere andere Leute haben über ein ausländisches Euro-Forum mit einer Person aus Spanien Münzen getauscht. Er hatte fast nur seltene Münzen aus Monaco, San Marino und Vatikan, und behauptete, dass er die aus geöffneten KMS hat.
Ich habe 2x mit ihm getauscht, einmal vor ca. 6 Monaten und 3 Monaten.

Inzwischen hat jemand festgestellt, dass die Münzen nicht magnetisch sind. Daraufhin haben sich schon mal 4 Leute gemeldet, denen es auch so geht. Es handelt sich dabei um verschiedene Monaco 1c/2c/5c und Vatikan 1c/2c/5c 2003. Meine Münzen sind natürlich auch nicht magnetisch Bei mir sind es 5 Cent Monaco 2001 und 1 Cent Monaco 2002.

Mir stellt sich nun die Frage, was ich da habe, weil wenn ich mir die Münzen anschaue, kann ich nicht gerade mit bloßem Auge festellen, dass es keine echten Münzen sind. Ich habe Scans angehängt, allerdings wirken die Münzen da völlig anderes.

Wer weitere Information bezüglich der Person haben möchte, schreibt mir eine PN, dann kann ich euch den bisherigen Thread aus dem Forum zuschicken, den kann man dort nur lesen, wenn man angemeldet ist, was ihr vermutlich nicht unbedingt machen wollt.

Wäre für jede Meinung dankbar!

Gruß
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h.agt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25-02-2005, 23:49   #2 (permalink)
 
ich finde das 1 Cent stück sieht komisch aus.

Was ist das unten liks auf der länderseite ?
MastaEm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25-02-2005, 23:51   #3 (permalink)
 
Das ist mir damals auch schon aufgefallen, aber ich dachte, dass die Münze nur schlecht geprägt ist. Ich weiß leider nicht, was es ist
h.agt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25-02-2005, 23:54   #4 (permalink)
 
steht es von der Münze ab oder ist es eher eine Art verätzung oder sowas ?
MastaEm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 00:42   #5 (permalink)
 
Ja es ist eine Erhebung auf der Münze. Die Person hat bisher noch nicht geantwortet, aber da glaube ich, wird nicht viel kommen. Ich habe ja auch erst heute von erfahren. Bin erst durch den Hinweis in dem anderen Forum darauf aufmerksam geworden, sonst wäre ich gar nicht auf Idee gekommen, die Münzen zu testen.
Gibt es denn Merkmale der 5 Cent Münze, die auf eine Fälschung hindeuten würden?
h.agt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 04:47   #6 (permalink)
 
Guten Morgen
Also auf den ersten Blick sehen die Münzen nicht unbedingt falsch aus. aber du hast ja auch geschrieben, das die Münzen komisch wirken.
Was sagt denn das Gewicht von den Stücken ?

Mir sind bislang noch keine unmagnetische centmünzen bekannt.

Kannst du mir eventuell den text aus dem Forum per Mail zukommen lassen, Danke

Gruß, Famole
Famole ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 09:26   #7 (permalink)
 
na das ist ja mal ganz was neues.....von sowas hab ich noch nie gehört....

@h.agt: hast du viel geld dafür bezahlt? bzw. gegen teure Münzen getauscht? Es tut mir sehr leid für dich, dass du da wahrscheinlich so übel gelinkt wurdest!

wie viele der unmagnetischen münzen hast du denn von dem bekommen!?!

Trotzdem ist es mal eine neue Perspektive von Eurofälschungen...soz. eine neue Ära....

Wie Famole eh schon geschrieben hat, wird das Gewicht sicherlich ein bisschen aufschluss geben! bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse!

Bis dahin........LG Neo
*Neo* ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 10:31   #8 (permalink)
 
Vielleicht hast du aber auch das große Los gezogen !!!

Vielleicht sind diese Raritäten bald mal viel Wert !!!
euromuenzen1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 12:20   #9 (permalink)
 
Exclamation Strafanzeige stellen

Also wenn die Münzen unmagnetisch sind: Ab damit zur Kripo, die Stücke gegen Quittung sicherstellen lassen, die Daten des Verkäufers mitteilen und Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachtes des Betruges, der Falschgeldbeschaffung und der Falschgeldherstellung stellen.

So kann man, solltem an den Verkäufern und deren Hintermänner nichts nachweisen können, selbst nicht wegen Verleumdnung / Falscher Anschuldigung belangt werden.

Die Münzen sind zwar futsch. Nachdem man aber öffentlich gepostet hat, solche Stücke zu besitzen, so kann man sie ohnehin nicht mehr weitergeben, ohne Gefahr zu laufen, selbst straffällig zu werden.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 12:23   #10 (permalink)
 
Exclamation Soviel Zufall gibt´s nicht!.

Vielleicht hast du aber auch das große Los gezogen !!!

Vielleicht sind diese Raritäten bald mal viel Wert !!!

Alle drei Rotgeldmünzen aus einem Satz sollen echt und unmagnetisch sein?.

Haben Sie schon mal von jemanden gehört, der Lotto spielt und drei Wochen hintereinander sechs Richtige hat?.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 12:57   #11 (permalink)
 
@Famole: Ich habe leider im Moment keine Möglichkeit, das Gewicht genau zu bestimmen. Und ja ich weiß, ich sollte mal bei einer Apotheke fragen Mal sehen, ob ich das irgendwie hinbekomme.

@Neo: Zum Glück habe ich von der Person nur die 2 Münzen 5c MC 2001, 1c MC 2002. Getauscht gegen andere Münzen, die dem ungefähren damaligen Marktwert entsprachen.

@mesodor39: Danke für den Tipp, da muss ich aber erstmal drüber schlafen.
h.agt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 14:12   #12 (permalink)
 
Also wenn die Münzen unmagnetisch sind: Ab damit zur Kripo, die Stücke gegen Quittung sicherstellen lassen, die Daten des Verkäufers mitteilen und Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachtes des Betruges, der Falschgeldbeschaffung und der Falschgeldherstellung stellen.

So kann man, solltem an den Verkäufern und deren Hintermänner nichts nachweisen können, selbst nicht wegen Verleumdnung / Falscher Anschuldigung belangt werden.

Die Münzen sind zwar futsch. Nachdem man aber öffentlich gepostet hat, solche Stücke zu besitzen, so kann man sie ohnehin nicht mehr weitergeben, ohne Gefahr zu laufen, selbst straffällig zu werden.
Ich glaub, das ist keine so gute Idee.
Die Münzen sind Futsch und ob die deutsche Justiz da wirklich was in Spanien bewirken kann, ist sehr unsicher.
Mit dem Loswerden ist das glaub ich nicht so das Problem. Ich schätze den Verlust nur auf ca. 40%. Ein paar Euros würd ich darauf sicher noch bieten, obwohl (weil?) sie falsch sind...

Andi

PS: Habe mich immer schon gefragt, warum so viele Leute 50er fälschen aber keiner mal nen MC/Vat cent...

Geändert von andiCT (26-02-2005 um 14:14 Uhr)
andiCT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 15:38   #13 (permalink)
 
Jetzt hat mir die Person sogar geantwortet Ziemlich lange Erklärung, im Endeffekt beruft er sich darauf, dass er selbst reingelegt wurde. Aber bei der Anzahl der Münzen kann ich das einfach nicht glauben, dass er von nichts gewußt hat.
Er bietet mir sogar an, dass ich die Münzen zurückschicke und er mir etwas gleichwertiges im Austausch schickt.
h.agt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 16:45   #14 (permalink)
 
Exclamation Förderung und Begünstigung schwerer Verbrechen

Ich glaub, das ist keine so gute Idee.
Die Münzen sind Futsch und ob die deutsche Justiz da wirklich was in Spanien bewirken kann, ist sehr unsicher.
Mit dem Loswerden ist das glaub ich nicht so das Problem. Ich schätze den Verlust nur auf ca. 40%. Ein paar Euros würd ich darauf sicher noch bieten, obwohl (weil?) sie falsch sind...

Andi

PS: Habe mich immer schon gefragt, warum so viele Leute 50er fälschen aber keiner mal nen MC/Vat cent...
@Andi: sorry, aber genau diese Einstellung zu Fälschungen ist es doch, die eine Ermittlung und Bestrafung der Täter so schwierig und den Schaden für die Sammlerschaft so groß macht.

Denn diese Verbrecher können so unbehelligt und im Schutz der Annonymität weiterhin ihrem höchstprofitablem Handwerk nachgehen.

Lieber Herr St. Florian - verschon´mein Haus, zünd andre an!.


Falschmünzerei ist übrigens sowohl in Deutschland, als auch in Spanien strafbar, Offizialdelikt und schweres Verbrechen. Genau so, wie Mord, Raub und Vergewaltigung. Es geht hier nicht um Kavalliersdelikte. Dies nur so am Rande. Theoretisch sind da bis zu 15 Jahre drinn, keinesfalls jedoch weniger als 2 Jahre.

Da bemüht man sich Aufklärungsarbeit in Sachen Betrugs- und Fälschungsprävention zu leisten, stellt Info-Material zusammen damit Sammler ihre Münzen prüfen können und bietet das kostenlos allen interessierten Sammlern an - natürlich in der Hoffnung, daß die sehen, ob und von wen sie hereingelegt wurden, zukünftige Reinfälle verhindern und ggf. auch helfen im dem sie schlimme Betrügereien oder gar Falschmünzerei den Behörden melden - eben damit dem Einhalt geboten wird. Aus solidarität mit ihren Sammlerkollegen, also auch im Interesse aller Sammler, letztendlich auch im eigenen. Denn: auch wenn jemand merkt, daß er einmal hereingefalen ist, so ist dies noch lange nicht gleichbedeutend damit, daß er zukünftig nicht mehr hereinfallen wird. Da sollte mal jeder sehr genau drüber nachdenken.

Und dann kommt jemand daher, der glaubt, daß das keine so gute Idee sei, Falschgeld zu melden......

Geändert von mesodor39 (26-02-2005 um 16:59 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 16:57   #15 (permalink)
 
(...) Er bietet mir sogar an, dass ich die Münzen zurückschicke und er mir etwas gleichwertiges im Austausch schickt.
Dann schau, das du nen guten Handel machts und die Dinger so schnell wie möglich wieder zu ihm zurückschickst. Der große Ansturn kommt wohl noch, was die Klagen angeht. Aber ich würde lieber abwarten, bis seine Ware da ist, bevor Du am Ende mit ganz leeren Händen dastehst...


Aber mal eine Frage an die Spezialisten hier in der Fehlprägungs und Fälschungsecke:
Korrigiert: Wenn ich ein Fälscher wäre, dann würde ich doch am besten einen Rohling nehmen, der mal so aus der Produktion gekommen ist. Gibs bei **** zu hauf, ist schon mit Stahlkern und das richtige Gewicht hat er auch...

Andi

PS: Habe meine gecheckt. Sind echt (zumindest magnetisch). Aber aus anderer (Spanischer) Quelle

@Andi: sorry, aber genau diese Einstellung zu Fälschungen ist es doch, die eine Ermittlung und Bestrafung der Täter so schwierig und den Schaden für die Sammlerschaft so groß macht.

Denn diese Verbrecher können so unbehelligt und im Schutz der Annonymität weiterhin ihrem höchstprofitablem Handwerk nachgehen.

Falschmünzerei ist übrigens sowohl in Deutschland, als auch in Spanien strafbar, Offizialdelikt und schweres Verbrechen. (...)
Da gebe ich Dir recht. Das macht es in der Tat komplizierter, die Täter zu stoppen und angemessen zu bestrafen. Und sicher ist Falschgeld herzustellen hier wie in Spanien verboten. Und wäre mir dies in Deutschland passiert, wäre ich unverzüglich bei Polizei und Staatsanwaltschaft klingeln gegangen.

Ich sagte nur, das ich es ernsthaft bezweifle, das es irgendwelche Auswirkungen für den Fälscher/Vertreiber hat, dieses der deutschen Polizei zu melden. Und ob es unter dieser Vorraussetzung immernoch sinnvoll ist, Anzeige zu erstatten, ist dann fraglich.

Sollte jemand mit solchen Internationalen Problemen schon Erfahrung haben, wäre es interessant, hier kurz Erfahrungen zu schildern...

Andi

Geändert von Basti2 (27-08-2005 um 17:43 Uhr)
andiCT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 17:10   #16 (permalink)
 
Exclamation

Dann schau, das du nen guten Handel machts und die Dinger so schnell wie möglich wieder zu ihm zurückschickst. Der große Ansturn kommt wohl noch, was die Klagen angeht. Aber ich würde lieber abwarten, bis seine Ware da ist, bevor Du am Ende mit ganz leeren Händen dastehst...


Aber mal eine Frage an die Spezialisten hier in der Fehlprägungs und Fälschungsecke: Wenn ich Münzen fälsche, dann nehme ich doch am besten einen Rohling, der mal so aus der Produktion gekommen ist. Gibs bei **** zu hauf, ist schon mit Stahlkern und das richtige Gewicht hat er auch...

Andi

PS: Habe meine gecheckt. Sind echt (zumindest magnetisch). Aber aus anderer (Spanischer) Quelle

@andiCT: Wer beabsichtigt Münzen zu fälschen, der geht ein sehr hohes Freiheitsrisiko ein. Dies erst einmal vorab.

Und ich bin davon überzeugt, daß derjenige, der sich ganz besonders geschickt bei seiner Fälscherarbeit anstellt und ggf. weitere Straftaten fördert oder begeht, beispielsweise weil er glaubt, seine Straftaten so bestmöglich verdecken zu können, wegen der offensichtlich vorhandenen, besonders hohen kriminellen Energie und aus Gründen der Wahrung der Rechtsordnung ganz besonders hart bestraft werden wird.

Weiterhin, und das zeigen die bekannten Fälschungen ist es (aus Gründen, die ich hier nicht nennen werde) gerade ganz besonders schwierig, Münzen auf Original-Ronden zu fälschen.

Da gebe ich Dir recht. Das macht es in der Tat komplizierter, die Täter zu stoppen und angemessen zu bestrafen. Und sicher ist Falschgeld herzustellen hier wie in Spanien verboten. Und wäre mir dies in Deutschland passiert, wäre ich unverzüglich bei Polizei und Staatsanwaltschaft klingeln gegangen.

Ich sagte nur, das ich es ernsthaft bezweifle, das es irgendwelche Auswirkungen für den Fälscher/Vertreiber hat, dieses der deutschen Polizei zu melden. Und ob es unter dieser Vorraussetzung immernoch sinnvoll ist, Anzeige zu erstatten, ist dann fraglich.

Sollte jemand mit solchen Internationalen Problemen schon Erfahrung haben, wäre es interessant, hier kurz Erfahrungen zu schildern...

Andi
@andi: Ich weis über mehrere Ecken, daß die Falschgeldstelle der Deutschen Bundesbank datenrechtliche Probleme sieht, die Identitäten der spanischen Fälscher von Fehlprägungen herauszufinden, weil die der Ansicht sind, daß die Pics alleine keinen so starken Verdacht begründen, daß eine Herausgabe der Daten gerechtfertigt ist. Jedoch: wenn denen Beweismaterial physisch, d.h. in Münzform, vorliegt und die das als FALSCHGELD erkennen (vovon ich ausgehe) können und werden die auch gegen die Fälscher vorgehen.

Aber ich kann Ihnen versichern, daß es lediglich eine ZEITFRAGE sein dürfte, bis denen entsprechendes Material solcher (deutschen Prägungen immitierenden) Stücke vorliegt. Will sagen: interessierte Kreise arbeiten genau daran.

Geändert von Basti2 (27-08-2005 um 17:43 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 17:23   #17 (permalink)
 
@andiCT: Wer beabsichtigt Münzen zu fälschen, der geht ein sehr hohes Freiheitsrisiko ein. Dies erst einmal vorab.
Kurze klarstellung:
ICH HABE KEINESWEGS DIE ABSICHT, GELD ZU FÄLSCHEN!
Ich bin mir über die Tragweite einer solchen Tat wohl bewusst und habe in meinen jugen Jahre besseres zu tun!
Meine Formulierung oben war vielleicht ein wenig ungeschickt gewählt, dementsrechend nun auch geändert. Ich habe mich nur gefragt, warum gerade das magnetische Verhalten in diesem Fall die falschen Münzen enttarnt.

Wenn es natürlich kompliziert ist, einen fertigen Rohling zu prägen, erklärt dieses Umstand (als technisch interessierter Mensch würde es mich natürlich interessieren, warum dies so ist und würde mich über eine PN freuen, andererseits verstehe ich es aber auch gut, wenn diese ausbleibt...)

Andi
andiCT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26-02-2005, 17:52   #18 (permalink)
 
Kurze klarstellung:
ICH HABE KEINESWEGS DIE ABSICHT, GELD ZU FÄLSCHEN!
Ich bin mir über die Tragweite einer solchen Tat wohl bewusst und habe in meinen jugen Jahre besseres zu tun!
Meine Formulierung oben war vielleicht ein wenig ungeschickt gewählt, dementsrechend nun auch geändert. Ich habe mich nur gefragt, warum gerade das magnetische Verhalten in diesem Fall die falschen Münzen enttarnt.

Wenn es natürlich kompliziert ist, einen fertigen Rohling zu prägen, erklärt dieses Umstand (als technisch interessierter Mensch würde es mich natürlich interessieren, warum dies so ist und würde mich über eine PN freuen, andererseits verstehe ich es aber auch gut, wenn diese ausbleibt...)

Andi
@Andi: nichts für ungut. Leider lesen viele Interessierte mit und deswegen halte ich es für sehr wichtig, ganz klar hervorzuheben, daß das Fälschen kursgültiger Münzen ein schweres Verbrechen ist welches, auch für Ersttäter, mit mehrjähriger Gefängnisstrafe (natürlich ohne Bewährung) geahndet wird.

Denn: es wäre wirklich fatal, würden potenzielle Fälscher versuchen, sich unter Verweis auf dieses Forum auf Unwissenheit oder gar auf Akzeptanz von Fälschungen durch Sammler herausreden und so ggf. Strafminderung erwirken.

Ihnen persönlich habe ich keine Fälschungsabsicht unterstellt.

Wenn Sie interessiert sind, so kann ich Ihnen (Sofern Sie mir Ihre E-Mail Adresse übermitteln) Infos über Echtheitsmerkmale und Gewichte von Eurokursmünzen und Fehlprägungen übermitteln. Zwischen den Zeilen können Sie da auch die eine oder andere Info herauslesen, die in Richtung Ihrer Fragestellung geht
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-02-2005, 15:48   #19 (permalink)
 
Nur Mut

Sich im Zeitalter von Europol und EU auf die deutsche Polizei und ihre beschränkten Möglichkeiten herauszureden, halte ich für schwach und eine Ausrede. Natürlich ist es immer mit Mühe und Arbeit verbunden, eine Anzeige zu erstatten, aber wenn es noch ein bißchen sowas wie soziale Verantwortung gibt, ist es eigentlich Pflicht, etwas zu unternehmen. Das Wegschauen, weglaufen, weiterfahren und nichtstun ist eine der schlimmsten Formen der Verantwortungslosigkeit. Und man hat uns schon öfters (wohl zu recht) ein Volk von Mitläufern geschimpft. Also nur Mut und ab zur Polizei damit.
coinfreak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15-03-2005, 22:50   #20 (permalink)
 
Es hat gedauert, aber es gibt ein paar Neuigkeiten:

Die Gewichte der Münzen:
- 1 Cent: 2,1020 g
- 5 Cent: 3,3038 g
Auf welches Material würde das hindeuten?

Desweiteren sind mir nun insgesamt 7 Geschädigte bekannt, mit folgender Anzahl von Münzen:
- 1x 1 Cent Monaco 2002
- 3x 1 Cent Monaco 2001
- 2x 2 Cent Monaco 2001
- 5x 5 Cent Monaco 2001
- 1x 1 Cent Vatikan 2003
- 1x 2 Cent Vatikan 2003
- 2x 5 Cent Vatikan 2003

Anbei noch ein paar Bilder, die vielleicht helfen.
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h.agt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-03-2005, 06:39   #21 (permalink)
 
Gewichte

1-Cent-Münzen wiegen etwa zwischen 2,24 g und 2,36 g.
2-Cent-Münzen wiegen etwa zwischen 3,00 g und 3,12 g.

Aber Infos über Gewichte usw. kann man gratis hier bekommen:

http://www.emuenzen.de/forum/fehlpraegungen-varianten-und-variationen/30766-fp-spezifikationen-gewichte-merkmale-faelschungspraevention.html

Münzen, die sehr deutlich außerhalb dieser Gewichts-Bereiche liegen sind entweder

FEHLPRÄGUNGEN oder FÄLSCHUNGEN

Was wohl würde ein Fälscher, der Rotgeld immitieren würde wohl nehmen?.

Eigentlich bleibt da aus mehreren Gründen nur Kupfer übrig.

Aus technischen Gründen ist Elektrolytkupfer besonders interessant.

Denn alles soll so einfach gehen, wie möglich.

Genau aus diesen Gründen werden auch die 2er in weichem, unmagnetischem Material gefälscht und die Färbung der Pille wird meist einfach nachträglich aufgebracht.


Etwas anderes ist aber viel, viel wichtiger:
Weil Sie schon einige Geschädigte kennen, bitte organisieren Sie sich und erstatten gemeinsam Anzeige. Am besten informieren Sie die Falschgelsdtelle der deutschen Bundesbank, wobei ich Ihnen gerne einen Kontakt herstelle.

Ich starte gleich mal einen Artikel im Euro-Forum, denn nicht jeder Sammler liest hier.

Geändert von mesodor39 (16-03-2005 um 06:45 Uhr)
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-03-2005, 18:44   #22 (permalink)
 
Angry

1-Cent-Münzen wiegen etwa zwischen 2,24 g und 2,36 g.
2-Cent-Münzen wiegen etwa zwischen 3,00 g und 3,12 g.

Aber Infos über Gewichte usw. kann man gratis hier bekommen:

http://www.emuenzen.de/forum/showthread.php?t=30766

Münzen, die sehr deutlich außerhalb dieser Gewichts-Bereiche liegen sind entweder

FEHLPRÄGUNGEN oder FÄLSCHUNGEN

Was wohl würde ein Fälscher, der Rotgeld immitieren würde wohl nehmen?.

Eigentlich bleibt da aus mehreren Gründen nur Kupfer übrig.

Aus technischen Gründen ist Elektrolytkupfer besonders interessant.

Denn alles soll so einfach gehen, wie möglich.

Genau aus diesen Gründen werden auch die 2er in weichem, unmagnetischem Material gefälscht und die Färbung der Pille wird meist einfach nachträglich aufgebracht.


Etwas anderes ist aber viel, viel wichtiger:
Weil Sie schon einige Geschädigte kennen, bitte organisieren Sie sich und erstatten gemeinsam Anzeige. Am besten informieren Sie die Falschgelsdtelle der deutschen Bundesbank, wobei ich Ihnen gerne einen Kontakt herstelle.

Ich starte gleich mal einen Artikel im Euro-Forum, denn nicht jeder Sammler liest hier.
Was bringt eine Anzeige einem Geschädigten !!

1) Die Münze ist weg .
2) Der mögliche Betrüger bekommt eine Strafe

Mir ist schon klar das es sich gehört diesen leuten das Handwerk zu legen , aber wenn ich schon reingefallen bin ??
machi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-03-2005, 19:20   #23 (permalink)
 
Was bringt eine Anzeige einem Geschädigten !!

1) Die Münze ist weg .
2) Der mögliche Betrüger bekommt eine Strafe

Mir ist schon klar das es sich gehört diesen leuten das Handwerk zu legen , aber wenn ich schon reingefallen bin ??

Sollen auch noch hunderte andere reinfallen ne? Das ist es ja wenn ihr es nicht macht, macht es keiner!

Gruss vom Geier
SuperGeier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-03-2005, 07:28   #24 (permalink)
 
Exclamation Informiert euch - wehrt euch aber auch, wenn ihr betrogen wurdet!

Sollen auch noch hunderte andere reinfallen ne? Das ist es ja wenn ihr es nicht macht, macht es keiner!

Gruss vom Geier
und auch bei zukünftigen Fälschungen würde machi, wäre er bereits einmal auf eine Fälschung hereingefallen, sehr wahrscheinlich erneut reinfallen.

Und ich meine sogar: ein wenig selbst drann schuld wäre er bei dieser Einstellung auch.

Wie sonst kann sich ein Sammler, der eben nicht über Nacht echt von falsch unterscheiden lernen kann denn sonst schützen, außer durch Information und der Einleitung von Strafverfolgungsmaßnahmen gegen die Hersteller und Vertreiber erkannter Fälschungen?.

Beides ist wichtig:

Die beste Information nützt aber den wenig erfahrenen Sammler (und das genau sind über 90 Prozent aller EURO-Sammler) relativ wenig, wenn immer wieder neue Fälschungen auftauchen und Sammler aufgrund zu geringer Erfahrung im Umgang mit Falschgeld immer wieder hereinfallen, weil natürlich nur über bekannte Fälschungen informiert werden kann und das Erkennen einer Fälschung fast immer auch ein geprelltes Opfer, daß diese Fälschung bekannt macht, voraussetzt.

Und bis die Infos bei den Sammlern sind, haben die Fälscher meist ihren Gewinn schon eingeheimst - und die Sammler sind ihr Geld los.
mesodor39 ist offline   Mit Zitat antworten