Fehlerhafte Randprägung der 5 DM Gedenkmünze „150 Jahre Eisenbahn in Deutschland“?
Ich habe heute ein paar 5 DM Gedenkmünzen durchgesehen. Dabei viel mir die 5 DM Gedenkmünze „150 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ 1985 G auf.
Die Randprägung weist drei senkrechte, linienartige Vertiefungen in der Randschrift auf.
Diese Vertiefungen befinden sich an der Arabeske und eine große an dem Buchstaben „S“ im Wort „Eisenbahn“.
Ich habe mir dies genauer mit der Lupe und dem Mikroskop angesehen. Ich würde zu 99,9% einen Randschaden durch herunterfallen bzw. durch zusammenstoßen ausschließen. Es sieht aus, als würde dies durch die Prägung der Münze entstanden sein.
Es währe super, wenn Ihr auch mal bei euren Stücken nachschaut, ob dies vielleicht auch bei euch vorkommt.
Im Anhang findet ihr noch drei Bilder der erwähnten Stellen.
Ich habe mal noch meine weiteren 5 DM Münzen durchsucht und habe noch ein Stück gefunden, welches die Gleiche Vertiefung aufweist.
Es handelt sich dabei um das Stück „Europäisches Jahr der Musik 1985“ aus dem Jahr 1985 von der Prägestätte F.
Die Vertiefung befindet sich vor dem „S“ des Wortes „Scarlatti“ auf der Randprägung.
Das ist nach m.M. eine ganz natürliche mechanische Beschädigung, sogen. fressen, wenn die Münze nach dem Prägevorgang aus den Prägering gedrückt wird und der Ring innen nicht mehr spiegelnd blank (glatt) ist oder die Schmierung versagt hat -> siehe Thema: Prägeausfall durch Öl auf dem Stempe!
Die Münzen sind jetzt aber nicht wirklich wertlos, man kann sie immer noch den Armen geben
Das ist nach m.M. eine ganz natürliche mechanische Beschädigung, sogen. fressen, wenn die Münze nach dem Prägevorgang aus den Prägering gedrückt wird und der Ring innen nicht mehr spiegelnd blank (glatt) ist oder die Schmierung versagt hat -> siehe Thema: Prägeausfall durch Öl auf dem Stempe!
Die Münzen sind jetzt aber nicht wirklich wertlos, man kann sie immer noch den Armen geben
@diwidat Vielen Dank für deine Theorie, wie diese Vertiefungen entstanden sein könnten.
Ich habe darauf hin mir die Münzen mit 50x facher Vergrößerung angesehen. Dort kann man erkennen, dass in diesen Vertiefungen Furchen in gleicher Richtung sich befinden. Am ende dieser Furchen befinden sich kleine Metallanhäufungen.
Dies würde diwidat’s Theorie bestätigen, dass diese Vertiefungen durch das Entnehmen der Münze aus dem Prägestock entstanden sein müssen.
Im Anhang 2 Bilder von der Betrachtung mit 50x facher Vergrößerung.
Hallo, mit was für einem Mikroskop sind die Aufnahmen gemacht ? Welche Vergrößerungsmöglichkeiten außer 50-fach hat dieses und was kostet es ?
Würde mich interessieren.
Hallo, mit was für einem Mikroskop sind die Aufnahmen gemacht ? Welche Vergrößerungsmöglichkeiten außer 50-fach hat dieses und was kostet es ?
Würde mich interessieren.
Hallo xylon
Die Bilder habe ich mit einem cirka 30 Jahre altem Taschen Auflichtmikroskop gemacht. Dabei hat man die Wahl zwischen 50facher oder 100facher Vergrößerung.
Dieses habe ich bei ebay letztes Jahr für cirka 30 Euro ersteigert.
Wenn ich die Münze mit dem Mirksokop eingestellt habe, halte ich meine alte 1,2 Mio Pixel Digi Cam einfach über den Tubus und versuche ohne zu Zittern solche Bilder zu machen.
Wenn ich mir meine neue Digicam (Canon EOS 300 D) endlich leisten kann, dann werde ich meine alte Camera einfach auseinander bauen und fest auf dem Mikroskop fixieren.
Danke- klingt ja aufwendig. Ich benutze ein anderes Mikroskop, speziell für den PC- (von intel-play)- gibt es auch noch bei ebay, da hat man 10, 60 und 200-fach. Letzteres ist oft viel zu groß, die Zehner-vergrößerung recht unscharf. Mit 60 kommt man gut hin- ich muß aber auch manchmal mehrere Aufnahmen eines Gebietes machen und dann zusammensetzen- ist dan auch ein rel. großer Aufwand.
Ich hänge mal ein Bild an- es handelt sich um zwei verschiedene Münzen zur Olympiade mit identischen, prägebedingten Strukturen.
Danke- klingt ja aufwendig. Ich benutze ein anderes Mikroskop, speziell für den PC- (von intel-play)- gibt es auch noch bei ebay, da hat man 10, 60 und 200-fach. Letzteres ist oft viel zu groß, die Zehner-vergrößerung recht unscharf. Mit 60 kommt man gut hin- ich muß aber auch manchmal mehrere Aufnahmen eines Gebietes machen und dann zusammensetzen- ist dan auch ein rel. großer Aufwand.
Ich hänge mal ein Bild an- es handelt sich um zwei verschiedene Münzen zur Olympiade mit identischen, prägebedingten Strukturen.
Erst einmal für die schönen Bilder. Habe auch schon gestern die Bilder auf deiner HP bewundert. Zum Thema Aufwand, da hat wohl im endefeckt jeder den gleichen Aufwand, bis die Bilder fertig sind. Was ich auch festgestellt habe ist, dass bei mir die 100fache Vergrößerung viel zu groß ist. Die 50 fache finde ich ideal und wenn das Objekt größer ist, muss ich es leider auch zusammensetzten.
Um meinen Arbeitsaufwand etwas geringer zu halten, werde ich mir, nachdem ich meine neue Digicamera habe, meine alte Kamera fest auf das Mikroskop montieren.
Ich habe mir mal dieses Mikroskop von intel-play angesehen. Ist das wirklich aus Kunststoff, oder liegt dass an dem schlechten Bild in ebay?
Falls es Kunststoff sein sollte, ist die leider nichts für mich, da es bei mir etwas Bruchsicherer sein sollte.
Dieses Auflichmikroskop habe ich vor cirka 1 1/2 Jahren gebraucht in ebay gekauft für cirka 35 Euro.
Die Ultimative Vorrichtung währe ein provessionelles Auflichtmikroskop aus einem Labor, an dass man mit Hilfe von speziellen Adaptern eine 6 Mio. Pixel Kamera anschließen kann.
Allerdings kostet so ein Mikroskop schnell mal einen 4stelligen Betrag.
Ich habe mir mal dieses Mikroskop von intel-play angesehen. Ist das wirklich aus Kunststoff, oder liegt dass an dem schlechten Bild in ebay?
Das Mikroskop ist aus Kunststoff- aber recht robust. Ichhabe mir ein Zweites zugelegt, falls mal was kaputt geht und keine Ersatzteile erhältlich sind- Lämpchen oder so. Wenn das um 30 Eur kostet, würde ich auch noch ein Drittes nehmen...
Das Mikroskop ist aus Kunststoff- aber recht robust. Ichhabe mir ein Zweites zugelegt, falls mal was kaputt geht und keine Ersatzteile erhältlich sind- Lämpchen oder so. Wenn das um 30 Eur kostet, würde ich auch noch ein Drittes nehmen...
Da ich mich gerne ab und zu handwerklich betätige, bastle ich gerne an meinen Geräten rum, auch wenn ich dies manchmal besser sein gelassen hätte, aber dies ist ein anderes Thema.
Da sich an Metall besser irgend etwas befestigen lässt als an Kunststoff, bevorzuge ich Metall.
Am allerliebsten ist mir aber Holz, denn damit kann man super Dinge bauen. Allerdings wäre ein Mikroskop aus Holz nicht gerade vorteilhaft.
Da sich an Metall besser irgend etwas befestigen lässt als an Kunststoff, bevorzuge ich Metall.
Die Modellbauer sind Weltmeister im Kunsstoffkleben, hält so gut als wärs aus einem Stück.
Ein Freund von mir hat vor über 10 Jahren ein 15 Meter langes Segelboot aus Beton gebaut, wäre das Dein nächster Werkstoff?
Die Modellbauer sind Weltmeister im Kunsstoffkleben, hält so gut als wärs aus einem Stück.
Okay, da hast du recht. Diese Erfahrung habe ich auch zu meinen Modellbauzeiten gemacht allerdings habe ich da auch negative Erfahrungen mit Kunstsoff gemacht.
Ein Freund von mir hat vor über 10 Jahren ein 15 Meter langes Segelboot aus Beton gebaut, wäre das Dein nächster Werkstoff?
Beton habe ich nicht so gerne, da bekommt man immer so raue und trockene Hände, aber um einen Briefkasten einzubetonnieren, habe ich Beton erst vor ein paar Wochen verwendet.