Zusätze auf der Baumseite von BRD-2-Pfennig-Stücken bis 1968
Die "Totholz" genannten zusätzlichen erhabenen Flächen innerhalb der Darstellung des Bäumchens von 2-Pfennig-Stücken 1962 D und der Klecks beim A mancher 2-Pfennig-Stücke 1968 G sind ja bekannt. Aber es gibt noch weitere Ausgaben, die solche und ähnliche mehr oder weniger markante Abweichungen aufweisen können. Hier können sie vorgestellt und besprochen werden.
Im folgenden vorab mal ein paar Bilder mit zusätzlichem Material auf der Baumseite bei 2 Pfennigstücken der Jahre
1950 G Stamm mit Spross
1962 D Totes Holz
1962 F Totes Holz Vorkommen eher selten (4 Stück in Sammlung)
1963 J Totes Holz
1964 D Totes Holz vorkommen sehr selten (2 Stück in Sammlung)
Bei 1950 G konnte ich in meinem Bestand von ca. 400 Exemplaren folgende Merkmale finden, die zum Thema "zusätzliches Material" passen:
1 Stück mit Dorn vom Fußpunkt des Stamms Richtung ONO (wie von Grünspan gezeigt)
3 Stück mit dezenter lanzettförmig erhabener Fläche zwischen unterem linken Blatt und Fuß, von der unteren rechten Ausbuchtung des Blatts Richtung Fußpunkt der 5 (lässt sich nicht via Scan darstellen)
1 Stück mit zusätzlichem Grat auf Münzgrund vom RSt durch die 9 bis fast zum Fuß
Ferner sind folgende Merkmale aufgefallen, die nicht ganz oder gar nicht zum eigentlichen Thema passen (aufgeführt für diejenigen, die ihren Bestand gern auf einen Rutsch auf Vergleichbares hin durchsehen möchten):
1 K und D unten kontinuierlich in den Münzgrund übergehend
1 feine linienförmige Erhebungen im ws. Münzgrund, ungefähr von links oben nach rechts unten, aber nicht alle parallel
2 Fußstrich unten mit doppelter Kontur
2 Fußstrich oben und unten fast durchgehend von parallelen erhabenen Linien begleitet
1 vom oberen linken Korn an fehlen die äußeren 4 Grannen auf ca. einem Viertel ihrer vorgesehenen Länge
1 baumseitig abschnittsweise doppelte Konturen nach links und im Uhrzeigersinn, betroffen: Fuß, drei Blattunterkanten, BLIK DEUT, 9 und 0 (letztere um ca. 0,5 mm)
1 abschnittsweise doppelte Konturen des Mzz nach außen
2 erhebliche doppelte Konturen der Wz im Uhrzeigersinn
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Bei 2-Pfennig-Stücken 1962 D sind mir beim systematischen Durchsehen meines Bestands auf das Merkmal "Totholz" hin 6 unterschiedliche Konstruktionen aufgefallen:
- zusätzliche kurze senkrechte erhabene Linie links vom Stengel des oberen Blattes im Münzgrund (2 Exemplare)
- zusätzliche kurze waagerechte erhabene Linie zwischen unterem Ende des rechten oberen Blatts und Stiel des oberen Blatts, aber mit beidem nicht verbunden (1 Exemplar)
- zusätzliche kurze erhabene Linie parallel oberhalb des Stiels des linken oberen Blatts vom Stiel des oberen Blatts nach links oben (1 Exemplar)
- zusätzliches Holz von der Oberkante des unteren linken Blatts durch die Stiele des oberen linken und des oberen Blatts bis zur linken Kante des oberen rechten Blatts sowie oben am oberen rechten Blatt (26 Exemplare, wie von Grünspan gezeigt)
- unregelmäßige fast durchgehende Linie vom Münzgrund zwischen linkem oberen und oberem Blatt, verzweigend zum Blattstiel des oberen linkes Blatts sowie bis zur Blattrippe des unteren rechten Blatts (3 Exemplare)
- unregelmäßige fast durchgehende Linie von der Oberkante des linken oberen Blatts durch oberes Blatt und Ansatz des oberen rechten Blatts bis zum linken oberen Bogen des oberen rechten Blatts (1 Exemplar)
Zwei recht gute Abbildungen der Totholz-Ausführungen von 2-Pfennig-Stücken 1962 D sind auf Dr.Numismatik zu finden. Darunter auch die von Grünspan bereits vorgestellte Ausführung.
Beginnend mit 1962 D totes Holz, werde ich in den nächsten Tagen ein paar Bilder von vorliegenden Stücken zur veranschaulichung einstellen.
Ich hoffe mal, das der Server das mitmacht, da die ganze Sache sehr Umfangreich wird.
Zum Vorkommen wäre noch zu erwähnen, das diese Verprägung (?Variante?) nur in Verbindung mit der Variante 1968 G V47.2 (Wertseite 2 / Rückseite 3) bekannt ist.
Von 1968 G sind ja drei Ausführungen im Variantenkatalog verzeichnet. Damit diejenigen, die ihre Bestände nach Varianten geordnet haben, gezielter suchen können, wäre noch der Hinweis darauf hilfreich, bei welcher davon der Klecks unter dem A vorkommt.
Mein Versuch, eine Antwort auf diese Frage auf der im öffentlichen Profil angegebenen Internetadresse zu finden, ist gescheitert: Diese hat leider nichts mit 2-Pfennig-Stücken zu tun.
Mein Versuch, eine Antwort auf diese Frage auf der im öffentlichen Profil angegebenen Internetadresse zu finden, ist gescheitert: Diese hat leider nichts mit 2-Pfennig-Stücken zu tun.
diese Seite.....2pfennigvarianten.de......habe ich 5 Jahre lang ziemlich intensiv betrieben, leider hatte ich darauf nur sehr wenig Resonance.
Aus diesem Grund hatte ich die Seite Ende letzten Jahres eingestellt, schade eigentlich. Dieses und andere Themen, hatte ich da schon sehr ausführlich behandelt.
Zur Zeit spiele ich sogar mit dem Gedanken mich von meiner 2 Pfennigsammlung zu trennen und in ein anderes Sammelgebiet einzusteigen. das wird allerdings etwas schwierig einen passenden Abnehmer zu finden.
Immerhin handelt es sich um ca. 1000 St mit etwa 80 % verschiedenen Stücken zum Teil in bester Erhaltung.
Als Vermerk zu Punkt unter A habe ich noch die passende Wertseite eingestellt.
Sind eigentlich schon angewachsene Buchstaben bei 2-Pfennig-Stücken 1966 J bekannt? (Ich habe just mal einen Teil meines Bestands auf dieses Merkmal hin durchgesehen und keine gefunden.)
angewachsene Buchstaben bei 1964 J (ähnlich zu 1966 G)
hallo,
bin noch neu hier und lese mit großem Interesse die Infos zu den 2 Pfennigprägungen.
Hat eigentlich schon jemand Exemplare des Stückes 1964 J gefunden, bei denen auf der Baumseite ebenfalls Buchstaben mit dem Randstab "verwachsen" sind .
Mir ist jetzt ein Exemplar unter die Lupe gekommen, bei welchem ich eindeutig über dem "K" von Bundesrepublik und über dem "T" von Deutschland eine solche "Verwachsung" wie bei 1966 G erkennen konnte.
Leider steht mir kein Scanner und keine gute Kamera zur Verfügung, so dass ich kein Bild davon beifügen kann.
Vielleicht kann mir ja jemand sagen, dass ich nicht das einzige solche Exemplar habe.
bin noch neu hier und lese mit großem Interesse die Infos zu den 2 Pfennigprägungen.
Hat eigentlich schon jemand Exemplare des Stückes 1964 J gefunden, bei denen auf der Baumseite ebenfalls Buchstaben mit dem Randstab "verwachsen" sind .
Mir ist jetzt ein Exemplar unter die Lupe gekommen, bei welchem ich eindeutig über dem "K" von Bundesrepublik und über dem "T" von Deutschland eine solche "Verwachsung" wie bei 1966 G erkennen konnte.
Leider steht mir kein Scanner und keine gute Kamera zur Verfügung, so dass ich kein Bild davon beifügen kann.
Vielleicht kann mir ja jemand sagen, dass ich nicht das einzige solche Exemplar habe.
Gruß
euro-dm
Das einzige nicht, aber eins der ganz wenigen !!!!!
Wenn du das meinst, was ich denke................................
1964 J angewachsene Buchstaben "K UTSCH"
leider ist der Scan durch das Münzrähmchen nicht besonders gut, aber ich bis es leid jedesmal das Rähmchen aufzubrechen. Ich denke man sieht es ganz gut.
ja so ähnlich sieht auch mein Stück aus (leider nicht ganz so gut erhalten).
Es scheinen mehr oder weniger alle Buchstaben mit dem Randstab verbunden zu sein. Zusätzlich sind bei meinem Stück über dem Senkrechten Strich des "K" und über dem "T" kleine Erhebungen zu sehen, die denen entsprechen, welche auf deinem Stück über dem schrägen Strich des "K", dem "D" und dem "T" zu sehen sind.
"Das einzige nicht, aber eins der ganz wenigen !!!!!"
Nachdem mir nicht so viele Stücke von 1964 J zur Verfügung stehen (ca. 70), wie selten ist diese Abart? Vergleichbar mit dem "TC" beim 1966 G, oder seltener?
Und was ist eigentlich mit den "Landkarten" auf den Stücken 1963 J (Wertseite) ? Wer hat da Erfahrungen?
Wollen wir ein neues Thema anlegen, bei dem es um Zusätze auf der Wertseite geht? Mir scheint, dass dort auch manches zu präsentieren und zu besprechen ist.
ja so ähnlich sieht auch mein Stück aus (leider nicht ganz so gut erhalten).
Es scheinen mehr oder weniger alle Buchstaben mit dem Randstab verbunden zu sein. Zusätzlich sind bei meinem Stück über dem Senkrechten Strich des "K" und über dem "T" kleine Erhebungen zu sehen, die denen entsprechen, welche auf deinem Stück über dem schrägen Strich des "K", dem "D" und dem "T" zu sehen sind.
"Das einzige nicht, aber eins der ganz wenigen !!!!!"
Nachdem mir nicht so viele Stücke von 1964 J zur Verfügung stehen (ca. 70), wie selten ist diese Abart? Vergleichbar mit dem "TC" beim 1966 G, oder seltener?
Und was ist eigentlich mit den "Landkarten" auf den Stücken 1963 J (Wertseite) ? Wer hat da Erfahrungen?
Glückwunsch, 1 : 70 ist doch eine reife Leistung, bei mir steht es 1 : 2500
Über dem "D" ist nichts angewachsen, das ist nur eine Verschmutzung, in gescannten Bildern nicht immer so gut zu sehen. Ich hoffe es erfindet bald mal einer einen 3D Scanner wär doch mal was oder ??? wie bei Googelearth über die Münze fliegen
Was die Seltenheit angeht, so ist es mit den bisherigen Vorkommensangaben der 66 G nicht vergleichbar.
Diese Angaben hat ein Münzfreund aus dem Norden Deutschlands gemacht, zu diesem Zweck hat er seine gesamten durchsuchten Stücke herangezogen und ins Verhältniss gesetzt. Demnach hat das angewachsene "T" eine Quote von 1 : 10000, abzüglich der Kupfereisenmünzen und der anderen Kupferjahrgänge würde ich auf eine Quote von 1 : 166 gehen.
Immerhin habe ich bei ca. 8000 Stücken 66 G, 48 mal angewachsenes "T" gefunden.
Wie schon D. Bake angesprochen hat, würden wir uns um die "Landkarte" in einem anderen Beitrag unterhalten.
Wird irgendwie übersichtlicher.
MfG
P.S. hab das 64 J doch noch von der Hülle befreit und neu eingescannt.